Dieses Video beleuchtet 3. Mose 14 und das Gesetz zur Reinigung eines Aussätzigen. Christopher Kramp erklärt das detaillierte Ritual mit zwei Vögeln, Zedernholz, Karmesin und Ysop sowie weiteren Opfern und Salbungen. Er zieht Parallelen zum Evangelium, indem er die Reinigung vom Aussatz als Symbol für die Sündenvergebung durch Jesus Christus interpretiert. Das Video zeigt auf, wie Gläubige durch Jesu Blut zu Priestern und Königen gemacht werden.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 14:1-14:22
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. MosePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute ist Seite 128. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns geistliche Wahrheiten ganz klar und einfach im Alltag mit Illustrationen erklären möchtest. Ich möchte dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort, durch deinen Geist, zu unserem Herzen sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02] Wir beginnen heute mit 3. Mose Kapitel 14 und haben uns in den letzten Tagen mit dem Gesetz vom Aussatz beschäftigt. In Kapitel 14, Vers 1 heißt es: "Und der Herr redete zu Mose und sprach: Dieses Gesetz gilt für den Aussätzigen am Tag seiner Reinigung. Er soll zu dem Priester gebracht werden. Und der Priester soll hinaus vor das Lager gehen. Und wenn er nachsieht und findet, dass das Mal des Aussatzes an dem Aussätzigen heil geworden ist, soll der Priester gebieten, dass man für den, der gereinigt werden soll, zwei lebendige Vögel bringe, die rein sind, und Zedernholz, Karmesin und Ysop."
[1:46] Die Bibel beschreibt nicht nur die Identifikation des Aussatzes, sondern auch die Reinigung. In beiden Fällen Illustrationen für die Identifikation der Sünde und die Reinigung von der Sünde. Der Priester soll gebieten, dass man den einen Vogel schächte in einem irdenen Geschirr über lebendigem Wasser. Den lebendigen Vogel aber soll man nehmen mit dem Zedernholz, dem Karmesin und Ysop und es samt dem lebendigen Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der über dem lebendigen Wasser geschächtet worden ist. Und er soll denjenigen siebenmal besprengen, der vom Aussatz gereinigt werden soll, und ihn so reinigen. Und den lebendigen Vogel soll er in das freie Feld fliegen lassen.
[2:41] Was für ein eindrückliches Ritual! Zwei Vögel: Einer wird geschlachtet in einem irdenen Gefäß, und das Blut fließt hinein. Der andere Vogel wird hineingetaucht in das Blut des ersten Vogels und wird dann freigelassen. Und der fliegt mit Blut besudelt gen Himmel. Hier verbirgt sich das Evangelium. Jesus, der Mensch geworden ist, ein irdenes Gefäß – der Paulus spricht von dem menschlichen Körper als ein irdenes Gefäß. Ihr könnt die Stelle in 2. Korinther 4 suchen. Jesus ist für uns gestorben und ist dann aber auferstanden. Er ist tot gewesen und jetzt lebendig und bringt das Blut, das er selbst vergossen hat, und hat dieses Blut in den Himmel hineingebracht, wo es jetzt für uns spricht und angewendet werden kann auf uns. Der ehemals Aussätzige sollte mit dem Ysop mit dem Blut besprengt werden. Es gibt eine berühmte Stelle in Psalm 51, wo David seine schwere Sünde bekennt und sagt, dass Gott ihn mit Ysop reinigen soll. Ihr könnt die Stelle in Psalm 51 selbst finden. Ein Hinweis darauf, dass David den Eindruck hatte, dass seine Sünde eigentlich so war wie symbolisch der Aussatz, von dem er gereinigt werden musste.
[4:10] Der aber soll seine Kleider waschen und alle seine Haare abschneiden und sich im Wasser baden, so ist er rein. Danach darf er in das Lager gehen, doch soll er sieben Tage lang außerhalb seines Zeltes bleiben. Auch wir sollten unsere Kleider waschen, so heißt es in Offenbarung 7, Vers 14. Auch wir sollen gewaschen werden im Wasserbad des Wortes. Auch diese Stelle könnt ihr im Neuen Testament finden. Wir dürfen rein sein durch das Evangelium. Und am siebten Tag soll er dann alle seine Haare abschneiden, auf seinem Haupt, an seinem Bart und an den Augenbrauen. Alle seine Haare soll er abschneiden und er soll seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden, so ist er rein.
[4:54] Und am achten Tag soll er zwei makellose Lämmer nehmen und ein makelloses einjähriges weibliches Lamm und drei Zehntel Feinmehl als Speisopfer mit Öl angerührt und ein Log Öl. Und der Priester, der die Reinigung vollzieht, soll den, der gereinigt werden soll, und diese Dinge vor den Herrn stellen, vor den Eingang der Stiftshütte. Und der Priester soll das eine Lamm nehmen und es als Schuldopfer darbringen samt dem Log Öl und soll es als Webopfer vor dem Herrn hin und her geben. Danach soll das Lamm schlachten an dem Ort, wo man das Sündopfer und das Brandopfer schlachtet, an heiliger Stätte. Denn wie das Sündopfer, so gehört auch das Schuldopfer dem Priester. Es ist hochheilig.
[5:36] Der Priester soll von dem Blut des Schuldopfers nehmen und der Priester soll es dem, der gereinigt werden soll, auf das rechte Ohrläppchen tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes. Das kennen wir, das haben wir gesehen bei der Einweihung des Priesters, zum Beispiel 3. Mose 8. Was hier gesagt wird, ist: Jemand, der von seinem Aussatz gereinigt worden ist, sozusagen behandelt wird hier wie ein Priester. Die Bibel sagt uns, dass durch das Blut Jesu wir zu Priestern und Königen gemacht worden sind. Ihr könnt die Stellen in Offenbarung 1 finden und auch eine entsprechende Stelle in 2. Mose 19 und auch in 1. Petrus 2. Danach soll der Priester von dem Log Öl nehmen und das in seine eigene linke Hand gießen. Und der Priester soll mit seinem rechten Finger das Öl tunken, das in seiner linken Hand ist, und mit seinem Finger von dem Öl siebenmal vor dem Herrn sprengen. Und von dem übrigen Öl in seiner Hand soll der Priester dem, der gereinigt werden soll, auf das rechte Ohrläppchen tun und auf den Daumen seiner rechten Hand, auf die große Zehe des rechten Fußes, oben auf das Blut des Schuldopfers. Den Rest des Öls aber in seiner Hand soll der Priester auf das Haupt dessen gießen, der gereinigt werden soll, und für ihn Sühne erwirken vor dem Herrn. Er sollte gesalbt werden mit Öl wie der Priester.
[6:55] Und der Priester soll das Sündopfer opfern und für den von seiner Unreinheit zu reinigenden Sühne erwirken. Dann soll danach das Brandopfer schlachten. Der Priester soll das Brandopfer samt dem Speisopfer auf dem Altar opfern, um so für ihn Sühne erwirken. Dann ist er rein.
[7:19] Jede einzelne Handlung wirkte dazu mit, dass Sühne erwirkt wurde. Es war nicht eine einzelne, singuläre Aktion, eine ganze Reihe von Dingen, die der Priester tat, um Sühne zu erwirken für den Aussätzigen.
[7:43] Ist er aber arm und kann nicht so viel aufbringen, so nehme er ein Lamm, ein Schuldopfer als Webopfer, um für ihn Sühne zu erwirken, und ein Zehntel Feinmehl mit Öl angerührt zum Speisopfer und ein Log Öl und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, je nach seinem Vermögen, die eine als Sündopfer, die andere als Brandopfer.
[8:08] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater, danke, dass wir sehen können, dass es für das Problem unserer Unreinheit, für das Problem des Aussatzes, der Sünde, eine Lösung gibt. Wir alle können rein gemacht werden durch Jesus, der für uns gestorben ist, der auferstanden ist und das Blut, das er vergossen hat, jetzt in irdenem Gefäß, der es zum Himmel gebracht hat, wo es jetzt für uns persönlich angewendet werden kann, damit auch wir Könige und Priester sein dürfen. Hab Dank dafür von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.
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