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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 3. Mose 14 ein, um die Gesetze zur Reinigung vom Aussatz zu beleuchten. Er erklärt die symbolische Bedeutung von Blut und Öl bei der Reinigung, die für Gnade und die Kraft des Heiligen Geistes stehen. Der Sprecher erweitert die Betrachtung auf die Reinigung von Häusern, um zu zeigen, dass der Aussatz eine Illustration für die Reinigung des menschlichen Herzens ist, und betont Gottes umfassende Erlösung für alle Menschen, unabhängig von ihren Umständen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite, heute mit Seite 129. Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, danke, dass das Blut Jesu jeden Tag für uns spricht, dass wir es für uns persönlich in Anspruch nehmen können und dass es uns reinigt von aller Sünde und von aller Ungerechtigkeit. Das wünschen wir uns für den heutigen Tag und bitten dich, dass du durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:06] Wir sind in 3. Mose 14 bei dem Gesetz über die Reinigung vom Aussatz, Vers 23: „Und er bringe sie am achten Tag seiner Reinigung zu dem Priester vor den Eingang der Stiftshütte, vor den HERRN. Dann soll der Priester das Lamm des Schuldopfers nehmen und das Öl, und der Priester soll beides vor dem HERRN heben als Schwingopfer. Und er soll das Lamm des Schuldopfers schächten, und der Priester soll von dem Blut des Schuldopfers nehmen und es dem, der gereinigt werden soll, auf sein rechtes Ohrläppchen tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.“ Wie wir gestern gesehen haben, ein Symbol dafür, dass das Blut der Erlösung für uns persönlich angewendet werden soll, dass wir mit unserem Tun und Handeln und Wandeln durch das Blut Jesu gereinigt werden sollen. „Und von dem Öl soll der Priester in seine eigene linke Hand gießen, und mit seinem rechten Finger sprengen soll der Priester von dem Öl, das in seiner linken Hand ist, siebenmal vor dem HERRN. Danach soll der Priester von dem Öl in seiner Hand dem, der gereinigt werden soll, etwas auf sein rechtes Ohrläppchen und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes tun.“

[2:33] Obenauf das Blut des Schuldopfers. Wie wir gestern schon gelesen haben, sollte dort, wo das Blut war, nämlich an dem Ohrläppchen, dem Daumen und dem großen Zeh, gleichzeitig auch noch Öl gekommen. Das, was mit Blut bedeckt war, sollte auch mit Öl gesalbt werden. Das Blut und das Öl sollten sich treffen.

[2:58] Das Blut ist ein Symbol für die Gnade Gottes, dafür, dass Jesus als unser Erlöser sein Leben gegeben hat, sein Blut vergossen hat. Das Öl ist ein Symbol für seine Gerechtigkeit, die durch den Heiligen Geist in unser Leben hineinkommt, der Heilige Geist, der das Gesetz Gottes in unser Herz schreibt, die Kraft Gottes, die uns nicht nur Sünde vergibt, sondern auch die Kraft gibt, Gottes Gesetz zu halten durch den Heiligen Geist. Genau das wird ja in Hesekiel 36, dem berühmten Versen beschrieben, die ihr selbst dort finden könnt. Das Blut und das Öl gehen zusammen. „Den Rest des Öls in seiner Hand aber soll der Priester dem zu Reinigenden auf das Haupt gießen, um für ihn Sühne zu erwirken vor dem HERRN.“

[3:56] „Danach soll er die eine der Turteltauben oder der jungen Tauben opfern von dem, was seine Hand aufbringen kann. Die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer samt dem Speisopfer, und so soll der Priester Sühne erwirken vor dem HERRN für den, der gereinigt werden soll.“ Das ist das Gesetz für den, der den Aussatz hat, der mit seiner Hand nicht aufbringen kann, was zu seiner Reinigung gehört. Gottes Erlösung gilt jedem, egal ob reich oder arm sind, egal ob wir viel bringen können an Talenten oder wenig. Gott sieht unsere Umstände und er findet für jeden Menschen, egal wie unsere äußeren Bedingungen sind, einen Weg, wie wir tatsächlich völlig gereinigt werden können.

[4:46] Von aller Sünde, von allem Aussatz. „Und der HERR sprach zu Mose und Aaron und sprach: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum Besitz gebe, und ich irgendein Haus im Land eures Besitzes mit einer Aussatzplage belege, so soll der, dem das Haus gehört, kommen und es dem Priester anzeigen und sprechen: Es scheint mir, als sei eine Aussatzplage an meinem Haus.“ Wie schon zuvor beim Gesetz über den Aussatz, wo nicht nur über Menschen gesprochen wird, sondern auch über Kleidung, bis jetzt auch wieder nicht mehr über Menschen gesprochen, sondern auch über Häuser, um deutlich zu machen, dass der Aussatz an sich eine Illustration ist für etwas Tieferliegendes. Denn offensichtlich können Häuser nicht wirklich sündigen. Wenn für sie Sühne erwirkt wird, wie wir gleich sehen, wenn sie gereinigt werden, dann ist das eine Illustration für die eigentliche Reinigung des Herzens. Und so können wir auch wissen, dass die Reinigung vom Aussatz eine Illustration für die Reinigung des Herzens ist. „Dann soll der Priester gebieten, dass man das Haus ausräumt, ehe der Priester hineingeht, um die Plage zu besehen, damit nicht alles unrein wird, was im Haus ist. Danach soll der Priester hineingehen, um das Haus zu sehen. Wer da nun die Plage besieht und findet, dass an der Hauswand des Hauses grüne oder rötliche Vertiefungen sind, die tiefer liegender erscheinen als die übrige Wand, so soll der Priester aus dem Haus hinausgehen an die Tür des Hauses und das Haus sieben Tage lang verschließen.“ So wie auch schon bei der Kleidung und auch bei dem Aussätzigen. „Und der Priester soll am siebten Tag wiederkommen.“

[6:21] „Und wenn er danach sieht und findet, dass die Plage an der Wand des Hauses weiter gefressen hat, so soll der Priester befehlen, dass man die Steine herausbricht, an denen das Mal ist, und dass man sie vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort wirft. Das Haus aber soll man innen ringsum abschaben, und den Verputz, den man abgeschabt hat, vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort schütten.“

[6:42] „Man nehme andere Steine und setze sie an die Stelle jener Steine und nehme anderen Mörtel und verputze das Haus.“ Man soll das Haus nicht gleich sofort abreißen, sondern versuchen, erst das Haus zu retten. „Wenn dann die Plage wiederkommt und am Haus ausbricht, nachdem die Steine ausgebrochen und das Haus abgekratzt und neu verputzt hat, so soll der Priester hineingehen, und wenn er sieht, dass die Plage im Haus weiter gefressen hat, so ist es ein bösartiger Aussatz am Haus, und es ist unrein.“

[7:10] „Dann soll man das Haus abbrechen, seine Steine und sein Holz und allen Mörtel am Haus, und man soll es vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort bringen. Und wer in das Haus geht, solange es verschlossen ist, der ist unrein bis zum Abend. Und wer in dem Haus schläft, der soll seine Kleider waschen. Auch wer in dem Haus isst, der soll seine Kleider waschen.“

[7:30] Lasst uns gemeinsam beten. Danke, lieber Vater, dass du nicht nur dafür gesorgt hast, dass das Blut Jesu unsere Sünde bedeckt, sondern dass genau dort, wo wir gefehlt haben, genau dort, wo das Blut Jesu unsere Sünde bedeckt, dass auch dort ein Heiliger Geist, das Öl, wirkt, das Kraft gibt, um deine Gebote halten zu können. Dafür danken wir im Namen Jesu. Amen.


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