Veröffentlicht am
373 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Kapitel 17 und 18 des 3. Buches Mose. Er erklärt das biblische Verbot des Blutgenusses als Symbol für das Leben und zieht Parallelen zum gesamten Leben Jesu, das für uns vergossen wurde. Weiterhin werden Gottes detaillierte Gebote zur Reinheit in Ehe und Sexualität sowie die Abgrenzung von heidnischen Praktiken Ägyptens und Kanaans erörtert, um Gottes hohen Anspruch an ein heiliges Leben zu verdeutlichen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:34] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 134. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:42] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir durch Jesus Christus, der jetzt im himmlischen Heiligtum für uns Dienst tut, zu dir kommen dürfen und dass du bereit bist, durch deinen Heiligen Geist zu uns zu sprechen. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.

[1:01] Wir sind in 3. Mose Kapitel 17. Es geht gerade um das Verbot, Blut zu sich zu nehmen.

[1:10] In Vers 12 heißt es: „Darum habe ich den Kindern Israels gesagt: Keine Seele unter euch soll Blut essen. Auch der Fremdling, der unter euch wohnt, soll kein Blut essen. Und wenn ein Mensch von den Kindern Israels oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, ein Wild oder einen Vogel erjagt, die man essen darf, der soll ihr Blut ausgießen lassen und mit Erde bedecken.“

[1:32] Dieses Gebot, auf Blut völlig zu verzichten, ist nicht auf das Alte Testament beschränkt, wie man im Apostelkonzil von Apostelgeschichte 15 sehen kann. Ihr könnt den Vers selbst finden, wo auch die Apostel unter Inspiration des Heiligen Geistes dieses Gebot auch für die Heidenchristen verbindlich erklärt haben.

[1:53] „Es ist das Leben alles Fleisches, sein Blut gilt für sein Leben. Darum habe ich den Kindern Israels gesagt: Ihr sollt nicht das Blut irgendeines Fleisches essen. Denn das Blut ist das Leben alles Fleisches. Wer es aber isst, der soll ausgerottet werden.“

[2:15] Das Blut steht stellvertretend – wir lesen es – für das Leben. Und deswegen dürfen wir wissen, dass wenn die Bibel davon spricht, dass das Blut Jesu für uns spricht, dann spricht sein gesamtes Leben für uns. Dass Jesus sein Blut vergossen hat, soll ausdrücken, dass er sein Leben für uns gegeben hat.

[2:37] Und wenn die Bibel von dem Blut Jesu spricht, dann meint sie immer sein gesamtes Leben, das er für uns gelebt hat und dass er anstelle von uns Sündern gegeben hat, um den Preis zu bezahlen. Und sein Leben müssen wir tatsächlich in uns aufnehmen. Und deswegen sagt ja auch Jesus in Johannes 6, dass wir sein Blut trinken sollen und sein Fleisch essen sollen.

[3:03] „Und jeder, der ein Aas oder Zerrissenes isst, er sei ein Einheimischer oder ein Fremdling, er soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird unrein sein bis zum Abend, dann wird er rein. Wenn er aber seine Kleider nicht wäscht und sein Fleisch nicht badet, so muss er seine Schuld tragen.“

[3:20] Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Ich, der Herr, bin euer Gott. Ihr sollt nicht so handeln, wie man es im Land Ägypten tut, wo ihr gewohnt habt, und ihr sollt auch nicht so handeln, wie man das im Land Kanaan tut, wohin ich euch führen will.

[3:37] Und ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln.“ Ein echter Gläubiger wird sich nicht an den Maßstäben der Welt orientieren, dort wo er lebt oder dort wo er wohnt und welche Kultur dort vorherrscht, sondern einem Wort Gottes nach. „Meine Rechtsbestimmungen sollt ihr handeln und meine Satzungen sollt ihr halten und meine Satzungen halten, dass ihr in ihnen wandelt, denn ich, der Herr, bin euer Gott. Darum sollt ihr meine Satzungen und meine Rechtsbestimmungen halten, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der Herr.“

[4:10] Hier haben wir die Formulierung, von der Paulus später im Römer 10 sagen wird, dass sie die Gerechtigkeit aus dem Gesetz beschreibt. Nun, hier ist gar nichts verkehrt an diesem Satz.

[4:23] Denn tatsächlich lebt der Mensch, wenn er Gottes Gesetz hält. Was später Paulus und auch hier schon im Alten Testament immer wieder deutlich wird, ist, dass der Sünder ohne die Kraft Gottes das aus eigenem Vermögen gar nicht kann. Und deswegen die Glaubensgerechtigkeit uns zeigt, wie durch die Gnade und die Kraft Jesu, durch seinen Heiligen Geist, wir dann Gottes Rechtsbestimmungen auch halten können.

[4:50] „Niemand soll sich irgendeiner seiner Blutsverwandten nahen, um ihre Scham zu entblößen. Ich bin der Herr.“

[4:55] „Die Scham deines Vaters und die Scham deiner Mutter nicht entblößen; es ist deine Mutter, du sollst ihre Scham nicht entblößen.

[5:03] Du sollst die Scham der Frau deines Vaters nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Vaters. Die Scham deiner Schwester, welche die Tochter des Vaters oder der Mutter ist, daheim oder draußen geboren, ihre Scham sollst du nicht entblößen.

[5:14] Die Scham der Tochter deines Sohnes oder der Tochter seiner Tochter, ihre Scham sollst du nicht entblößen, denn es ist deine Scham.

[5:22] Die Scham der Tochter der Frau deines Vaters, die von deinem Vater gezeugt und deine Schwester ist, ihre Scham sollst du nicht entblößen.

[5:30] Du sollst die Scham der Schwester deines Vaters nicht entblößen.

[5:33] Denn sie ist die nächste Blutsverwandte deines Vaters. Du sollst die Scham der Schwester deiner Mutter nicht entblößen, denn sie ist die nächste Verwandte deiner Mutter.

[5:40] Du sollst die Scham des Bruders deines Vaters nicht entblößen. Du sollst nicht zu seiner Frau eingehen, denn sie ist deine Tante.

[5:47] Du sollst die Scham deiner Schwiegertochter nicht entblößen, denn sie ist die Frau deines Sohnes, du sollst ihre Scham nicht entblößen. Du sollst die Scham der Frau deines Bruders nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Bruders.

[5:59] Du sollst nicht zugleich die Scham einer Frau und ihrer Tochter entblößen, noch die Tochter ihres Sohnes oder der Tochter ihrer Tochter nehmen, um ihre Scham zu entblößen, denn sie sind Blutsverwandte; es wäre eine Schandtat.

[6:10] Du sollst auch nicht eine Frau zu ihrer Schwester hinzunehmen, so dass du Eifersucht erweckst, wenn du ihre Scham entblößt, während jene noch lebt.“

[6:16] Sehr präzise, das schreibt Gott hier, all die verschiedenen Fälle, die eintreten können im Falle von Inzest oder wo die Eheschließung und der Geschlechtsverkehr von Gott nicht gebilligt wird. Gott ist sehr genau und er möchte, dass die Ehe bewahrt und rein gehalten wird.

[6:36] „Du sollst dich nicht einer Frau nahen während ihrer monatlichen Unreinheit, um ihre Scham zu entblößen. Auch sollst du bei der Frau deines Nächsten nicht liegen, um ihr beizuwohnen, so dass du dich mit ihr verunreinigst.“

[6:47] „Du sollst auch von deinen Kindern keines hingeben, um es dem Moloch durch das Feuer gehen zu lassen, und du sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen. Ich bin der Herr.“

[6:56] Lasst uns gemeinsam beten.

[7:01] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns daran erinnert hast, dass das Blut stellvertretend für das Leben steht und dass wir wissen dürfen, dass Jesus, der sein Blut für uns vergossen hat und dieses Blut jetzt für uns redet im himmlischen Heiligtum, dass es sein Leben ist, das er hier gelebt hat, dass er für uns gegeben hat, damit wir durch ihn gerecht vor dir stehen dürfen. Dafür danken wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.