In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 19:17-20:3. Er erklärt, wie Gottes Gebote ein heiliges Leben im Alltag ermöglichen, von der Nächstenliebe und Vergebung bis hin zu Ehrlichkeit im Handel und dem Verbot heidnischer Praktiken. Das Video betont die Bedeutung von Liebe, Gerechtigkeit und Reinheit als Fundament eines gottgefälligen Lebens.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 19:17-20:3
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 136.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns helfen möchtest durch den Heiligen Geist, die Zehn Gebote im Alltag auszuleben.
[0:50] Herr, wir brauchen dich so sehr dafür. Öffne uns die Augen auch jetzt durch dein Wort und gib uns Kraft zu tun, was du uns zeigst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:01] Wir sind in 3. Mose 19 und es geht darum, wie wir ein heiliges Leben im Alltag leben können.
[1:10] Wir lesen in Vers 17: „Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst.
[1:26] Du sollst nicht Rache üben noch Groll behalten gegen die Kinder deines Volkes, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.“
[1:35] Wir haben hier eines der wichtigsten Gebote, eine der wichtigsten Aussagen im gesamten Alten Testament.
[1:40] Jesus sagt selbst, dass diese Aussage „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ eine ganz entscheidende ist, eine Grundlage, die neben der absoluten Liebe zu Gott das Fundament für alles andere bildet.
[1:54] Und das bedeutet, dass wir nicht nur nicht schlecht reden sollten über andere, sondern in unseren Herzen keinen Groll haben sollten.
[2:01] Nur die Liebe Gottes kann das bewirken, dass wir nicht schlecht über andere denken und dass wir bereit sind, sie ihnen auch deutlich zu sagen, wenn sie falsch liegen, und zwar mit Liebe im Herzen und nicht mit Groll.
[2:15] Das macht einen großen Unterschied, ob man einen Menschen kritisiert, weil man ihm zeigen möchte, dass man besser ist, oder ob man sich wirklich für seine Seele interessiert, für sein ewiges Leben.
[2:26] Deswegen sollen wir keine Rache üben, wir sollen uns nicht selbst verteidigen, sondern wir sollen den Nächsten lieben.
[2:33] Gott hat auch im Alten Testament niemals die Gläubigen aufgerufen, Selbstjustiz zu üben in irgendeiner Form, sondern zur Nächstenliebe.
[2:40] „Meine Satzungen sollt ihr halten: Bei deinem Vieh sollst du nicht zweierlei Arten sich paaren lassen, und dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Samen besäen, und es soll kein Gewand auf deinen Leib kommen, das aus zweierlei Garn gewoben ist.
[2:56] Wenn ein Mann bei einer Frau liegt und ihr beiwohnt, und sie ist eine Dienstmagd und einem Mann verlobt, doch nicht losgekauft und die Freiheit ist ihr nichts geschenkt, so soll eine Bestrafung stattfinden, aber sie sollen nicht sterben, denn sie ist nicht frei gewesen.
[3:09] Er soll aber sein Schuldopfer dem Herrn vor dem Eingang der Stiftshütte bringen, einen Widder als Schuldopfer.
[3:18] Und der Priester soll ihm Sühne erwirken mit dem Widder des Schuldopfers vor dem Herrn wegen der Sünde, die er begangen hat, so wird ihm vergeben wegen seiner Sünde, die er getan hat.“
[3:27] Vergeben werden hier sehen wir auch Sünden, die offensichtlich nicht aus Versehen passiert sind oder ohne dass man das gewusst hat, sondern die schwere Sünden gewesen sind, und für diese gibt es Vergebung durch das Blut des Opfers, ein Symbol für Jesus, durch den wir Vergebung bekommen können, selbst wenn wir schwere Sünden getan haben.
[3:49] „Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, von denen man isst, so sollt ihr die ersten Früchte derselben als Unbeschnittenheit betrachten. Drei Jahre lang sollt ihr sie für unbeschnitten achten, sie dürfen nicht gegessen werden.
[4:00] Im vierten Jahr aber sollen all ihre Früchte heilig sein zu einer Jubelfeier für den Herrn. Erst im fünften Jahr sollt ihr die Früchte essen, damit der Ertrag für euch umso größer wird. Ich bin der Herr, euer Gott.“
[4:12] Das Prinzip ist sehr interessant: Wenn man die ersten Jahre abwartet und nicht gleich sofort das Erstbeste isst, dann wird der Ertrag später umso größer.
[4:22] Wenn wir bereit sind zu warten in verschiedenen Bereichen unseres Lebens, wo Gott uns bittet zu warten – das kann in der Sexualität sein, das kann in vielen anderen Bereichen sein, wo Gott uns sagt, dass wir auf den richtigen Zeitpunkt warten sollen, wenn er uns führt – dann wird der Segen umso größer sein, wenn wir mit Gott leben.
[4:43] „Ihr sollt nichts mit Blut essen. Ihr sollt weder Wahrsagerei noch Zauberei treiben.
[4:48] Ihr sollt den Rand eures Haupthaares nicht rundum abschneiden, auch sollst du den Rand deines Bartes nicht beschädigen.
[4:53] Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib machen für eine abgeschiedene Seele, ihr sollt euch keine Zeichen setzen. Ich bin der Herr.“
[5:00] Also hier wird auch Tätowierung verboten durch Gott.
[5:05] „Du sollst deine Tochter nicht entweihen, indem du sie zur Unzucht anhältst, damit das Land nicht Unzucht treibt und voller Schandtat wird. Haltet meine Sabbate und fürchtet mein Heiligtum. Ich bin der Herr.“
[5:15] Es ist interessant, wie der Sabbat mit dem Heiligtum verknüpft ist.
[5:20] „Ihr sollt euch nicht an die Geisterbefrager wenden, noch an die Wahrsager. Ihr sollt sie nicht aufsuchen, um euch an ihnen zu verunreinigen, denn ich, der Herr, bin euer Gott.“
[5:31] „Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Person eines Alten ehren, und du sollst dich fürchten vor deinem Gott. Ich bin der Herr.“
[5:38] Wir sollten vor Menschen, die alt sind und die Lebenserfahrung haben, eine gewisse Ehrfurcht haben, wie das Wort Gottes hier lehrt.
[5:44] „Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, sollt ihr ihn nicht bedrücken. Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der Herr, bin euer Gott.“
[6:03] Die Liebe zeigt sich, dass für Rassismus und für Fremdenfeindlichkeit in dem Herzen eines wahrhaft Gläubigen, der ein heiliges Leben leben möchte, kein Platz ist.
[6:12] „Ihr sollt euch nicht vergreifen am Recht noch am Längenmaß, noch am Gewicht, noch am Hohlmaß. Rechte Waage, gutes Gewicht, richtiges Efa und gerechtes Hin sollt ihr haben. Ich, der Herr, bin euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe.
[6:28] Darum sollt ihr alle meine Satzungen und alle meine Rechte halten und tun. Ich bin der Herr.“
[6:30] Gottes Erlösung bewirkt auch, wie wir im Alltag in Dingen wie Maßen und Gewichten gerecht sind und ob wir wirklich transparent sind, oder ob wir, wenn wir die Erlösung nicht wirklich annehmen, andere Menschen übervorteilen.
[6:47] „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Sage zu den Kindern Israels: Wer von den Kindern Israels oder den Fremdlingen, die in Israel wohnen, eines von seinen Kindern dem Moloch gibt, soll unbedingt getötet werden. Das Volk des Landes soll ihn steinigen.
[7:01] Und ich will mein Angesicht gegen einen solchen Menschen setzen und den ausrotten aus der Mitte seines Volkes, weil er dem Moloch eines von seinen Kindern gegeben und mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat.“
[7:15] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du durch den Heiligen Geist deine Liebe in unser Herz ausgießt, dass wir anfangen, andere Menschen so zu lieben, wie du sie geliebt hast,
[7:29] und dass wir keinen Groll gegen sie haben, dass, wenn wir sie ermahnen, wir das tun mit dem Wunsch, sie zu retten,
[7:35] und dass wir sie nicht hassen in unserem Herzen, sondern sie so behandeln, wie auch wir behandelt werden möchten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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