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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose Kapitel 20, das sich mit den strengen Strafen für Götzendienst und sexuelle Unzucht befasst. Er erklärt, wie Gott Heiligkeit in allen Lebensbereichen fordert und warum die Einhaltung dieser Gesetze für das Volk Israel entscheidend war, um nicht wie die Kanaaniter aus dem verheißenen Land vertrieben zu werden. Die Botschaft unterstreicht Gottes Wunsch, sein Volk zu heiligen und ein Leben nach seinen Geboten zu führen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 137. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du sagst: „Haltet meinen Sabbat und fürchtet mein Heiligtum.“ Und Herr, wir möchten den Sabbat in Ehren halten und wir möchten dein Heiligtum fürchten, auch den Gottesdienstraum, wenn wir jeden Sabbat ihn betreten. Aber vor allem möchten wir uns bewusst machen, dass, wenn wir jetzt jeden Morgen mit dir Kontakt aufnehmen, sei es das Gebet, durch die Bibel, dass wir uns deinem himmlischen Heiligtum nähern und dass du in uns auch wohnen möchtest, dass wir ein Tempel des Heiligen Geistes sein sollen. Sprich es uns jetzt durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:14] Wir sind in 3. Mose Kapitel 20. Es geht um die Strafen bei Götzendienst und Unzucht. In Vers 4 lesen wir: „Und wenn das Volk des Landes absichtlich seine Augen davor verschließt, dass ein solcher Mensch eines von seinen Kindern dem Moloch gegeben hat, so dass es ihn nicht tötet, so werde ich mein Angesicht gegen jenen Menschen, gegen seine Familie richten und ihn und alle, die ihm nachwurden, mit der Molocherei zu treiben, aus der Mitte ihres Volkes ausrotten.“

[1:47] Gott duldet nicht, wenn die Gemeinde aus falsch verstandener Sympathie schlimme Sünde einfach ignoriert und übertüncht. Gott macht sehr deutlich, dass selbst wenn die Gemeinde absichtlich die Augen verschließt vor dem, was offensichtlich falsch und unzüchtig ist, dass Gott sich dem Urteil der Gemeinde nicht anschließt, sondern dass er die Sünde beim Namen nennt und bestrafen wird.

[2:16] „Auch wenn sich eine Seele zu den Geisterbefragern und Wahrsagern wendet, um nachzuhuren, so will ich mein Angesicht gegen die Seele richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.“

[2:27] „Darum heiligt euch und seid heilig, denn ich, der Herr, bin euer Gott.“ Wie ein Refrain zieht sich das durch die Kapitel hier in 3. Mose. Was wir lesen, zeigt, worin Gott Heiligkeit sieht: in den Dingen des Alltags, die wir in den letzten Tagen hier studiert haben; in Dingen, die mit Okkultismus oder besser gesagt mit dem, der absoluten dem Abweisen von Okkultismus zu tun haben, auch mit sexuellen Angelegenheiten, wie wir es in den folgenden Versen erneut sehen werden.

[3:00] In allen Bereichen des Lebens wünscht sich Gott, dass wir ihm folgen.

[3:06] „Darum haltet meine Satzungen und tut sie, denn ich, der Herr, bin es, der euch heiligt.“ Gott sagt nicht nur in diesen Worten, dass wir heilig sein sollen, sondern dass er als die Quelle aller Heiligkeit der Einzige ist, der das auch in uns vollbringen kann.

[3:25] „Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll unbedingt getötet werden. Er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht. Sein Blut sei auf ihm.“

[3:34] „Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn der Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide, der Ehebrecher und die Ehebrecherin, unbedingt getötet werden.“

[3:43] „Wenn man bei der Frau seines Vaters liegt, so hat er die Scham seines Vaters entblößt. Sollen beide unbedingt getötet werden. Ihr Blut sei auf ihnen.“

[3:53] Vielleicht stellt sich die Frage, was bedeutet, dass dieses „unbedingt getötet werden“? Es bedeutet genau das: Unter den Vorschriften des Alten Bundes, dieser Gesetzesbeziehung, gab es für einige schwere Verbrechen keine Vergebung, es sei denn – und das ist der entscheidende Punkt jetzt hier –, dass ein Mensch, so wie Adam und Eva oder später auch David in Psalm 51, die Verheißung des Neuen Bundes für sich in Anspruch genommen hat, denn nur der Neue Bund kann jede Sünde und jedes Verbrechen vergeben.

[4:32] „Wenn ein Mann bei seiner Schwiegertochter liegt, so sollen sie beide unbedingt getötet werden. Sie haben eine schändliche Befleckung begangen. Ihr Blut sei auf ihnen.“

[4:42] „Wenn ein Mann bei einem Mann liegt, als würde er bei einer Frau liegen, so haben sie beide einen Gräuel begangen und sie sollen unbedingt getötet werden. Ihr Blut sei auf ihnen.“

[4:50] „Wenn ein Mann eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, so ist das eine Schandtat. Man soll ihn samt den beiden Frauen mit Feuer verbrennen, damit keine solche Schandtat unter euch sei.“

[5:03] „Wenn ein Mann bei einem Tier liegt, soll er unbedingt getötet werden, und das Tier soll man unbedingt töten.“

[5:07] Hier werden all die verschiedenen Fälle angesprochen, die wir schon aus 3. Mose 18 kennengelernt haben. Und hier wird jetzt nicht nur gesagt, dass das falsch ist, sondern auch, was die Strafe ist, die ja kommt, wenn – oder die Gott hier ankündigt –, wenn sein Gebot übertreten wird.

[5:28] „Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, um sich mit dem einzulassen, so sollst du die Frau töten und das Tier auch. Sie sollen unbedingt getötet werden. Ihr Blut sei auf ihnen.“

[5:38] „Wenn ein Mann seine Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter und ihre Scham sieht und sie sieht seine Scham, so ist das eine Schande. Sie sollen ausgerottet werden vor den Augen der Angehörigen ihres Volkes. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt, er soll seine Schuld tragen.“

[5:52] Vielleicht sehen wir hier auch einen weiteren Hinweis auf das, was passiert ist in 1. Mose 9, als es heißt, dass die Nacktheit seines Vaters gesehen hat.

[6:09] „Wenn ein Mann bei seiner Frau liegt zur Zeit ihres Unwohlseins und ihre Scham entblößt und ihre Quelle aufdeckt, während sie die Quelle ihres Blutes entblößt, so sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.“

[6:19] „Die Scham der Schwester der Mutter und die Scham der Schwester des Vaters sollst du nicht entblößen, denn wer dies tut, hat seine Blutsverwandten entblößt. Sie sollen ihre Schuld tragen.“

[6:28] „Wenn ein Mann bei der Frau des Bruders seines Vaters liegt, der die Scham seines Onkels entblößt. Sie sollen ihre Sünde tragen. Sie sollen kinderlos sterben.“

[6:37] „Wenn ein Mann die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine Unreinheit. Sie sollen kinderlos bleiben, weil er die Scham seines Bruders entblößt hat.“

[6:45] „Es haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut sie, damit euch das Land nicht ausspeit, in das ich euch führe, damit ihr darin wohnen sollt. Und wandelt nicht nach den Satzungen der Heiden, die ich euch – die ich vor euch hier ausstoßen werde.“

[6:58] „Denn alle jene Dinge haben sie getan und deshalb habe ich sie verabscheut.“

[7:04] Erneut sehen wir, dass insbesondere Sex – oder Sünden, neben einigen anderen hier aufgezählt worden sind – ein Grund waren, dass die Kanaaniter aus dem Land ausgerottet wurden.

[7:13] „Ich aber habe euch gesagt: Ihr sollt ihr Land in Besitz nehmen, denn ich will es euch zum Erbe geben, ein Land, in dem Milch und Honig fließt. Ich, der Herr, bin euer Gott, der ich euch von den Völkern abgesondert habe.“

[7:28] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du heilig bist, dass du wünschst, dass wir heilig sein sollen. Vor allem auch, dass du es bist, der uns gerne heiligen möchtest, dass du das auch tun kannst. Du möchtest dich zur Verfügung stellen, dass du uns ein heiliges Leben ermöglichst durch deine Kraft. Das bitten wir im Namen Jesu, der für uns eintritt.

[7:55] [Musik]


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