Veröffentlicht am
507 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Bestimmungen aus 3. Mose 21 und 22. Er erklärt die strengen Reinheitsgebote für Priester und die Anforderungen an makellose Opfertiere. Dabei zieht er eine tiefgehende Verbindung zu Jesus Christus, der als sündloses Opfer und Hohepriester die Erfüllung dieser alttestamentlichen Vorschriften darstellt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 139. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:37] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass wir dir angehören dürfen, dass wir mit dir leben dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:57] Wir sind in 3. Mose 21 bei den Bestimmungen für die Priester. In Vers 24 heißt es: „Und Mose sagte es Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israels.“ Und der HERR redete zu Mose und sprach: „Rede zu Aaron und seinen Söhnen, dass sie sich enthalten sollen gegenüber den heiligen Gaben der Kinder Israels, die sie mir heiligen, und meinen heiligen Namen nicht entweihen. Ich bin der HERR. So sage ihnen nun: Wer von euren Nachkommen, der von eurem Samen ist, sich dem Heiligen naht, das die Kinder Israels dem HERRN geheiligt haben, während er eine Unreinheit an sich hat, eine solche Seele soll ausgerottet werden vor meinem Angesicht hinweg. Ich bin der HERR. Ist jemand vom Samen Aarons aussätzig oder mit dem Ausfluss behaftet, so soll er von dem Heiligen essen nicht essen, bis er rein wird. Und wer irgendeinen durch einen Toten Verunreinigten anrührt oder einen Mann, der einen Samenerguss hat, oder wer irgendein Gewürm anrührt, durch das er unrein wird, oder einen Menschen, an dem sich etwas verunreinigen kann, an dem er sich verunreinigen kann, wegen irgendetwas, was unrein macht: Wer so etwas anrührt, der ist unrein bis zum Abend und soll nicht von dem Heiligen essen, es sei denn, er wäscht zuvor seinen Leib im Wasser. Und wenn die Sonne untergegangen ist, so soll er – so ist er rein – und danach mag er von dem Heiligen essen, denn es ist sein Brot. Kein Aas noch Zerrissenes soll er essen, damit er davon nicht unrein wird. Ich bin der HERR. Und sie sollen meine Anordnung halten, damit sie nicht Sünde auf sich laden und daran sterben, wenn sie es entheiligen, denn ich bin der HERR, der sie heiligt.“

[2:40] Hier sehen wir, dass Sünde zum Tod führt. Auch im Neuen Testament haben wir diese Lehre sehr deutlich ausgesprochen. In Römer 6 dort könnt ihr den Vers selbst finden, wo es heißt, dass der Tod der Sünde der Sold ist. „Kein Fremdling darf von dem Heiligen essen, weder der Gast noch der Tagelöhner eines Priesters dürfen Heiliges essen. Wenn aber der Priester eine Seele um Geld erkauft, so darf diese davon essen. Und seine Sklaven, die in seinem Haus geboren sind, dürfen auch von seinem Brot essen.“

[3:14] Ein interessanter Gedanke hier: Die Sklaven des Priesters, die Knechte des Priesters dürfen von seinem Brot essen. Und Jesus lädt uns ein im Abendmahl, dass wir von seinem Brot essen, von ihm sogar im symbolischen Sinne. Damit sagt er, dass wir seine Knechte sind, die er erkauft hat durch sein Blut.

[3:40] „Wenn aber die Tochter des Priesters die Frau eines fremden Mannes wird, soll sie nicht von dem Hauptopfer des Heiligen essen. Wird aber die Tochter des Priesters eine Witwe oder eine Verstoßene und hat keine Kinder und kommt wieder in das Haus ihres Vaters wie in ihrer Jugend, so soll die vom Brot ihres Vaters essen. Aber kein Fremdling soll davon essen. Und wenn irgendjemand aus Versehen von dem Geheiligten isst, er soll den fünften Teil dazu fügen und es dem Priester mit dem Geheiligten erstatten. Und sie sollen die heiligen Gaben der Kinder Israels nicht entheiligen, die diese dem HERRN als Opfer darbringen, dass sie sich nicht in einer Sünde des Frevels beladen, wenn sie ihr Heiliges essen, denn ich, der HERR, heilige sie.“

[4:23] Weiter redete der HERR zu Mose und sprach: „Rede zu Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israels und sprich zu ihnen: Jeder, der vom Haus Israel oder von den Fremdlingen in Israel sein Opfer darbringt – sei es, dass sie es nach ihren Gelübden oder ganz freiwillig dem HERRN zum Brandopfer darbringen, der opfere, damit es für euch wohlgefällig angenommen wird, ein makelloses männliches Tier von den Rindern, Schafen oder Ziegen. Ihr sollt nicht opfern, woran ein Gebrechen ist, denn es würde euch nicht wohlgefällig angenommen werden.“

[4:57] Jedes Opfertier war ein Symbol für unseren Erlöser Jesus Christus. Und an ihm war kein Gebrechen. Er war makellos, nicht nur körperlich, physisch, sondern vor allem auch geistig, geistlich. Er war ohne Sünde. Jedes makellose Tier war ein schwacher Abglanz dieser Makellosigkeit des Charakters unseres Jesus, der für uns gestorben ist.

[5:25] „Und wenn jemand dem HERRN ein Friedensopfer bringen will – sei es zur Erfüllung eines Gelübdes oder als freiwillige Gabe von Rindern oder Schafen –, so soll es makellos sein, damit es wohlgefällig ist. Es soll keinerlei Gebrechen haben. Eines, das blind ist oder ein gebrochenes Glied hat oder verstümmelt ist, oder eines, das Geschwür oder die Krätze oder die Flechten hat, sollt ihr dem HERRN nicht opfern und davon kein Feueropfer auf den Altar des HERRN bringen.“

[5:58] Dieselbe Bestimmung, die für den Priester galt, galt auch für das Opfertier. Damit haben wir einen interessanten Hinweis, dass Priester und Opfer letztendlich im Erlösungsplan ein und dieselbe Person sind. Das Opfer Jesu ist gleichzeitig unser Hohepriester Jesus im himmlischen Heiligtum.

[6:22] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus, der ja so ein makelloses Leben gelebt hat, dass wir uns oft gar nicht vorstellen, was es bedeutet, dass er für uns gestorben ist und dass er jetzt unser Hohepriester ist. Und gib, dass wir uns mehr Zeit nehmen, darüber nachzudenken, wie Jesus auf dieser Welt ganz ohne Sünde gelebt hat. Dafür danken wir. Im Namen Jesu. Amen.
[6:52] [Musik]


Lizenz

Copyright ©2017 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.