In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in die Feste Israels aus 3. Mose 23 ein. Er beleuchtet die Bedeutung der Erstlingsgabe, des Wochenfestes (Pfingsten) und des Versöhnungstages, die alle auf den Erlösungsplan Gottes hinweisen. Besonders wird die prophetische Erfüllung dieser Feste in Jesus Christus und die fortwährende Bedeutung des großen Versöhnungstages im Himmel betont. Eine inspirierende Betrachtung über Gottes Heilsgeschichte und unsere Rolle darin.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 23:14-23:34
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 141.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Danke sagen, dass wir im Alten Testament durch Gleichnisse, durch Typologien, durch Feste, durch Opfer, durch Prophezeiungen, durch so viele verschiedene Art und Weisen Jesus und sein Evangelium besser kennenlernen können.
[0:54] Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst über ihn. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:02] Wir sind gerade in 3. Mose 23 bei den Festen, die Gott dem Volk Israel gegeben hat, um den Erlösungsplan ihnen zu erklären.
[1:14] Und dort sind wir gerade beim Fest der Erstlingsgabe. In Vers 14 heißt es: "Ihr sollt aber weder Brot noch geröstetes Korn noch junges Korn essen bis zu eben diesem Tag, da ihr eurem Gott diese Gabe darbringt. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure Geschlechter in allen ihren Wohnorten."
[1:35] Gott sollte an erster Stelle kommen. Er sollte das allererste von der Ernte bekommen, und das zeigt, welchen Stellenwert Gott auch in unserem Leben, auch im Alltag haben sollte.
[1:48] Danach solltet ihr euch vom Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, da ihr die Webegabe darbringt, sieben volle Wochen abzählen, bis zu dem Tag, der auf den siebten Sabbat folgt, nämlich 50 Tage sollt ihr zählen und dann dem Herrn ein neues Opfer darbringen.
[2:03] Ihr sollt nämlich aus ihren Wohnungen zwei Webebrote bringen von zwei Zehntel Feinmehl. Die sollen gesäuert gebacken werden als Erstlinge für den Herrn. Zu dem Brot aber sollt ihr sieben einjährige makellose Lämmer darbringen und einen jungen Stier und zwei Widder. Das soll das Brandopfer für den Herrn sein und das dazugehörige Speis- und Trankopfer, ein Feueropfer dem Herrn zum lieblichen Geruch.
[2:31] Ihr sollt auch einen Ziegenbock zum Sündopfer und zwei einjährige Lämmer zum Friedensopfer.
[2:38] Der Priester soll samt den Erstlingsbroten zusammen mit den beiden Lämmern als Webopfer vor dem Herrn darbringen. Die sollen dem Herrn heilig sein und den Priestern gehören. Und ihr sollt an eben diesem Tag ausrufen lassen: Eine heilige Versammlung soll es sein, und keine Werktagsarbeit sollt ihr verrichten.
[2:59] Das ist eine ewig gültige Ordnung in allen euren Wohnorten für eure Geschlechter."
[3:10] Das Fest der Wochen, etwa sieben Wochen nach den ersten Festen, war ein Fest, das vor allem im Neuen Testament dann große neue Bedeutung bekommt.
[3:22] Es ist möglich, dass dieses Fest in Verbindung steht auch mit den Ereignissen vom Sinai. Denn wenn man ein bisschen sich die Chronologie des Auszugs anschaut, dann muss ungefähr auch das Ereignis vom Sinai ungefähr in diesem Zeitrahmen, ungefähr um diese Zeit herum nach dem Auszug stattgefunden haben.
[3:43] Ganz besondere Bedeutung, wie gesagt, hat dieses Fest erhalten durch die Ausgießung des Heiligen Geistes 50 Tage, nachdem die Ereignisse von Golgatha und dem Grab geschehen sind: die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten, der Startschuss für die Mission der ganzen Welt, die Verbreitung der guten Nachricht, dass Jesus gestorben, auferstanden ist und jetzt für uns im himmlischen Heiligtum dient und wiederkommen möchte.
[4:11] "Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, so sollst du dein Feld nicht bis an den Rand abernten und keine Nachlese der Ernte halten, sondern es dem Armen und dem Fremdling überlassen. Ich, der Herr, bin euer Gott."
[4:27] Und er redete zu Mose und sprach: "Rede zu den Kindern Israels und sprich: Im siebten Monat, am ersten des Monats, soll ein Ruhetag für euch sein, ein Gedenken unter Hornschall, eine heilige Versammlung. Ihr sollt keine Werktagsarbeit verrichten, sondern dem Herrn ein Feueropfer darbringen."
[4:44] Auch hier, auch dieser Festsabbat, der nicht an einem Samstag stattfand, sondern immer halt am 1. des jeweiligen Jahres war, an Opfer gebunden.
[4:56] All diese Feste sind an Opfer gebunden, anders als der siebte Tag Sabbat, den wir am Anfang des Kapitels gesehen haben.
[5:04] Jetzt sind wir im Herbst. Die ersten Feste, die ersten vier Feste, sind im Frühjahr gewesen, im ersten Monat und dann ein paar Wochen später. Jetzt sind wir im siebten Monat, das ist der Herbst, September/Oktober in unserem Kalender.
[5:18] Und dieses Fest, dieses erste Fest im Herbst, ist ein Fest der Ankündigung. Etwas Besonderes wird angekündigt. Hornschall zeigt an, dass etwas Wichtiges kommt.
[5:28] "Und der Herr redete zu Mose und sprach: Am zehnten in diesem zehnten Monat ist der Versöhnungstag. Das soll eine heilige Versammlung sein, und es sollt eure Seelen demütigen, dem Herrn ein Feueropfer darbringen."
[5:43] Wir glauben, dass der große Versöhnungstag im Himmel begonnen hat im Oktober 1844, als Jesus vom Heiligen ins Allerheiligste gegangen ist. Und deswegen sollen auch wir unsere Seelen demütigen und uns zu Gott wenden.
[6:01] "Ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem Herrn, eurem Gott. Denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk. Und die Seele, die an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, die will ich vertilgen mitten aus ihrem Volk."
[6:21] Es war also ein ganz besonders wichtiges Fest, ein Fest, das für das Verständnis der Erlösung ungemein entscheidend gewesen ist. Wer den großen Versöhnungstag, der seit 1844 im Himmel stattfindet, ignoriert und trotz besseren Wissens für unwichtig hält, der vergeht sich an Gott, der sündigt gegen Gott.
[6:46] "Ihr sollt keine Arbeit verrichten. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure Geschlechter an allen ihren Wohnorten. Ein Sabbat der Ruhe soll es für euch sein, und da solltet eure Seelen demütigen.
[6:57] Am 9. des Monats am Abend sollte die Feier beginnen, und sie soll währen von einem Abend bis zum anderen."
[7:02] Hier haben wir ein schönes Beispiel, auch wenn es hier nicht um den siebten Tag Sabbat, den Samstag, geht, sondern um ein Fest, dass jeder Sabbat, jeder Ruhetag, sei ein Festsabbat oder der wöchentliche Sabbat, der seit der Schöpfung in den Zehn Geboten verankert ist, dass jeder Sabbat am Abend zuvor beginnt. Also in Bezug auf den Wochen-Sabbat am Freitagabend bis zum Samstagabend, oder bis zum Sabbat-Abend.
[7:28] "Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sprich: Am 15. Tag dieses siebten Monats soll dem Herrn das Laubhüttenfest gefeiert werden, sieben Tage lang."
[7:40] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir glauben, dass wir in der Zeit des großen Versöhnungstages leben. Und Herr, wir möchten uns demütigen vor dir. Wir möchten dich bitten, dass du uns reinigst, unser Denken reinigst und Herzen reinigst durch das Blut, das Jesus am Kreuz für uns vergossen hat, dass echte Sühnung für uns erwirkt werden kann und dass das Heiligtum gereinigt werden kann. Das bitten wir im Namen Jesu. [Musik]
Lizenz
Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.