In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 25:42-26:13. Er erklärt, wie Gott die Israeliten als sein Eigentum betrachtet und ihnen besondere Gesetze für den Umgang mit Knechten und das Lösungsrecht gibt. Der Sprecher betont die Wichtigkeit, keine Götzen zu haben und zeigt auf, welche überaus reichen Segnungen Gott denen verspricht, die seinen Geboten treu folgen und ihm dienen.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 25:42-26:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 145. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast versprochen, dass du uns überaus reich segnen möchtest, wenn wir deinem Wort treu folgen. Und Herr, das möchten wir tun. Und ich bitte, dass du uns heute durch dein Wort stärkst, uns ermutigst, uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:00] Wir sind in 3. Mose 25, bei den Bestimmungen über das Lösungsrecht für Knechte und Mägde und auch das Land. Wir lesen in Vers 42: „Denn sie sind meine Knechte, die ich aus dem Land Ägypten geführt habe. Darum soll man sie nicht wie Sklaven verkaufen. Du sollst nicht mit Härte über ihn herrschen, sondern sollst dich fürchten vor deinem Gott.“ Kein Bruder sollte über den anderen mit Härte herrschen. Sie waren alle aus Ägypten befreite, gläubige Israeliten, die Gott selbst befreit hatte, erlöst hatte. „Was aber deinen Knecht und deine Magd anbetrifft, die du haben wirst, so kannst du sie von den Heiden kaufen, die um euch her sind. Ihr könnt sie euch kaufen. Ihr könnt sie auch kaufen von den Kindern der Gäste, die sich bei euch aufhalten, und von ihren Sippen bei euch, die in eurem Land geboren sind. Diese könnt ihr als Eigentum behalten. Ihr könnt sie als bleibenden Besitz auf eure Kinder nach euch vererben. Diese könnt ihr für immer dienen lassen. Aber über eure Brüder, die Kinder Israels, sollt ihr nicht mit Härte herrschen.“
[2:19] „Wenn die Hand eines Fremdlings oder Gastes bei dir etwas erwirbt und ein Bruder neben ihm verarmt und sich dem Fremdling, der ein Gast bei dir ist, oder einem Abkömmling, einem Abkömmling von seiner Sippe verkauft, so soll, nachdem er sich verkauft hat, Lösungsrecht bestehen. Einer von seinen Brüdern kann ihn auslösen, oder sein Onkel oder der Sohn und seines Onkels darf ihn auslösen, oder sonst ein nächster Blutsverwandter aus seiner Familie kann ihn auslösen. Oder wenn seine Hand so viel bewirkt, so soll er sich selbst auslösen. Er soll aber mit seinem Käufer rechnen, von dem Jahr an, da er sich ihm verkauft hat, bis zum Halljahr. Der Preis eines Verkaufs soll nach der Zahl der Jahre berechnet werden, und er soll für diese Zeit wie ein Tagelöhner bei ihm sein. Sind noch viele Jahre übrig bis zum Halljahr, so soll er es ihm anrechnen. Nach der Zahl der Jahre soll er sein Lösegeld zurückerstatten. Wie ein Tagelöhner soll er Jahr für Jahr bei ihm sein. Er aber soll nicht mit Härte über ihn herrschen vor deinen Augen. Wenn er aber nicht auf einem dieser Wege ausgelöst wird, so soll er im Halljahr frei ausgehen, er und seine Kinder mit ihm.“
[3:34] „Denn die Kinder Israels sind mir Dienstleute. Sie sind meine Knechte, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Ich, der Herr, bin euer Gott.“ Die Israeliten sollten deswegen keine Knechte werden, nicht weil sie bessere Menschen waren oder eine höhere Klasse von Menschen, sondern weil sie schon Knechte waren. Sie waren Knechte Gottes und deswegen ihm völlig untertan. Und darin besteht die Freiheit eines Christenmenschen gegenüber allen anderen Menschen, dass er ein echter Knecht des Allerhöchsten ist.
[4:12] „Ihr sollt keine Götzen machen, ein Götterbild und eine Säule sollt ihr euch nicht aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk in eurem Land aufstellen, dass ihr euch davor niederwerft. Denn ich, der Herr, bin euer Gott.“ Dieses Gebot, diese Bestätigung und Vertiefung des zweiten Gebotes wird immer und immer wieder in den Büchern Mose erwähnt, weil Gott ja ganz genau wusste, was kommen würde, was auch schon passiert ist am Berg Sinai mit dem goldenen Kalb und auch was kommen würde in den nächsten Generationen und Jahrhunderten. Gerade das, wo absehbar aus Gottes Sicht der meiste Abfall bestehen würde, gerade dort legt er ganz besonders den Schwerpunkt auf seine Unterweisung.
[4:58] Wir sollten uns also die Frage stellen: Wenn Gott uns bestimmte Dinge immer und immer wieder zeigt, ob das nicht genau deswegen ist, weil Gott sieht, dass wir in Gefahr stehen, gerade diese Dinge verkehrt zu machen, in diesen Dingen zu sündigen.
[5:11] „Haltet meine Sabbate und fürchtet mein Heiligtum. Ich bin der Herr. Wenn ihr nun in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote befolgt und sie tut, so will ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll seinen Ertrag geben, und die Bäume auf dem Feld sollen ihre Früchte bringen. Und die Dreschzeit wird bei euch reichen bis zur Weinlese, und die Weinlese bis zur Saatzeit. Und ihr werdet euch von eurem Brot satt essen und sollt sicher wohnen in eurem Land. Denn ich will Frieden geben im Land, dass ihr ruhig schlaft und euch niemand erschreckt. Ich will auch die bösen Tiere aus eurem Land vertreiben, und es soll kein Schwert über euer Land kommen. Ihr werdet eure Feinde jagen, dass sie vor euch her durchs Schwert fallen.“ Also, dass ihr Sieg habt, sagt Gott. „Fünf von euch werden hundert jagen, und hundert von euch werden 10.000 jagen, und eure Feinde werden vor euch her durchs Schwert fallen. Und ich will mich zu euch wenden und fruchtbar machen und mehren und meinen Bund mit euch aufrechterhalten. Und ihr werdet von dem Vorjährigen essen und das Vorjährige wegen des Neuen weg tun müssen.“
[6:17] Solch einen Überfluss möchte Gott schenken. „Ich will meine Wohnung in eure Mitte setzen, und meine Seele soll euch nicht verabscheuen. Und ich will in eurer Mitte wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Ich, der Herr, bin euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, damit ihr nicht mehr ihre Knechte sein sollt. Und ich habe die Stangen eures Joches zerbrochen und euch aufrecht gehen lassen.“
[6:43] Gott wünscht sich, dass wir aufrechte Christen sind, dass wir mit Sicherheit und Frieden durch das Leben gehen, weil er uns erlöst hat. Lasst uns gemeinsam beten.
[6:55] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du der allerbeste Herr bist, den man sich nur vorstellen kann. Und während andere Menschen anderen dienen, wollen wir dir dienen, weil niemand Gehorsam so überaus reich segnet, wie du es tust. Du bist wahrlich der beste Herr, und dafür danken wir dir. Im Namen Jesu. Amen.
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