Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ die ernsten Warnungen aus 3. Mose 26, Verse 14 bis 38. Er erklärt, wie Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten zu einer Kette von Flüchen führt, die sich in der Geschichte Israels, insbesondere durch die Assyrer und Babylonier, erfüllten. Der Sprecher betont, dass der Sabbat ein zentrales Kriterium für Segen oder Fluch darstellt und mahnt zur Gehorsamkeit.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 26:14-26:38
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute Vers 14ff. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du versprochen hast, dass wenn wir dir vertrauen, dir folgen und aus Liebe und aus ganzem Herzen gehorsam sind, dass du uns überaus reich segnen möchtest. Und Herr, das wünschen wir uns für den heutigen Tag. Wir bitten dich, dass du durch deine Worte uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:03] Wir sind in 3. Mose 26, im berühmten Kapitel über Segen und Fluch. Wir lesen in Vers 14: „Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und alle diese Gebote nicht tut, und wenn ihr meine Satzungen missachtet und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut, dass ihr nicht alle meine Gebote tut, sondern meinen Bund brecht.“
[1:29] Hier sieht man sehr schön, wie der Bund Gottes am Gesetz Gottes hängt und wie Ungehorsam letztendlich immer auch eine ganz tiefe innere Einstellung zeigt, eine Verabscheuung des Gesetzes Gottes.
[1:45] „So will auch ich euch dies tun: Ich will Schrecken, Schwindsucht und Fieber hinzufügen, die die Augen matt werden lassen und die Seele verschmachten. Ihr werdet euren Samen vergeblich aussäen, denn eure Feinde sollen das Gesäte essen.“ Das ist später passiert in der Richterzeit, zum Beispiel mit den Midianitern. „Und ich will mein Angesicht gegen euch richten, dass ihr vor euren Feinden geschlagen werdet, und eure Hasser sollen über euch herrschen. Ihr werdet fliehen, obwohl euch niemand jagt.“
[2:18] Auch das ist immer wieder passiert in der Zeit der Richter. Übrigens scheint es hier auch anzudeuten, dass es ein Fluch ist, wenn man den Eindruck hat, dass man verfolgt wird und es entspricht gar nicht den Tatsachen.
[2:32] „Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch siebenmal mehr bestrafen um eurer Sünden willen. Und ich will euren harten Stolz brechen, ich will euch den Himmel machen wie Eisen und die Erde wie Erz, sodass sich vergeblich verbraucht euer Land seinen Ertrag nicht geben und die Bäume des Landes ihre Früchte nicht bringen.“
[2:53] Das erinnert zum Beispiel an die Zeit von Elia und die dreieinhalb Jahre Hungersnot.
[3:01] „Wenn ihr euch mir aber noch weiter widersetzt und mir nicht gehorchen wolltet, so will ich euch noch siebenmal mehr schlagen, entsprechend euren Sünden.“
[3:07] Die Gerichte Gottes, die Folgen der Sünde, die bauen sich immer mehr auf. Sie werden immer drastischer, je stärker die Widerständigkeit ist.
[3:18] „Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen euch eure Kinder berauben, sie ausrotten und eure Zahl mindern, und eure Straßen sollen öde werden.“ „Wenn ihr euch aber dadurch noch nicht von mir züchtigen lasst, sondern euch mir widersetzt, so will auch ich mich euch widersetzen und euch siebenfach schlagen um eurer Sünden willen. Und ich will das Schwert über euch kommen lassen, das die Bundesrache vollzieht. Und wenn ihr euch dann in eure Städte zurückzieht, will ich die Pest senden und euch in die Hand eurer Feinde geben.“
[3:53] „Wenn ich euch den Stab des Brotes zerbreche, dann werden zehn Frauen euer Brot in einem Ofen backen und dann wird euch das Brot nach dem Gewicht zugeteilt werden, und ihr werdet es essen, aber nicht satt werden.“ „Wenn ihr euch aber auch dadurch noch nicht zum Gehorsam gegen mich bringen lasst, sondern euch mir widersetzt, so will ich mich auch euch im Grimm widersetzen. Ja, ich werde euch siebenfach strafen um eurer Sünden willen, und ihr werdet das Fleisch eurer Söhne und das Fleisch verzehren.“
[4:22] „Und ich will eure Höhen vertilgen und eure Sonnensäulen abhauen und eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen, und meine Seele wird euch verabscheuen.“
[4:36] „Ich will eure Städte zu Ruinen machen und eure Heiligtümer verwüsten und euren lieblichen Geruch nicht mehr riechen. Und ich will das Land verwüsten, so dass eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen sollen. Und euch will ich unter die Heidenvölker zerstreuen und das Schwert hinter euch herziehen, dass euer Land zur Wüste wird und eure Städte zu Ruinen.“
[4:59] Nach vielen Generationen, nach Jahrhunderten des Abfalls und der Widerspenstigkeit ist genau das eingetreten, zunächst erst durch die Assyrer im Nordreich und dann durch die Babylonier im Südreich.
[5:19] „Dann wird das Land seine Sabbate genießen, solange es verwüstet liegt und ihr im Land eurer Feinde seid. Ja, dann wird das Land ruhen und seine Sabbate genießen dürfen.“
[5:32] Auch das wird dann später zum Beispiel, indem es deutlich wird, dass dann durch die Vernichtung, durch die Verwüstung der Babylonier, genau dieses Land jetzt ruhen kann.
[5:48] „Solange es verwüstet liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte an euren Sabbaten, als ihr darin wohntet. Und den Übriggebliebenen von euch will ich das Herz verzagt machen in den Ländern ihrer Feinde, so dass das Rascheln eines verwehten Blattes sie jagen wird. Sie werden davon fliehen, als jage sie ein Schwert, und fallen, ohne dass sie jemand verfolgt.“
[6:08] Es war offensichtlich, wie wir in diesen Versen sehen können, der Sabbat ein entscheidendes Kriterium in der Frage von Segen und Gehorsam, von Bund und Fluch und Ungehorsam.
[6:19] „Und sie sollen einer über den anderen fallen, als jage sie ein Schwert, obgleich sie niemand jagt, und ihr werdet vor euren Feinden nicht standhalten können, sondern ihr werdet unter den Heidenvölkern umkommen, und das Land eurer Feinde wird euch fressen.“
[6:34] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, wie der Ungehorsam in der Geschichte Israels tatsächlich all den Fluch gebracht hat, nach und nach, genau so wie du es vorher gesagt hast. Herr, bewahre uns davor, dir ungehorsam zu sein und setze und schreibe dein Gesetz in unser Herz. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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