Christopher Kramp schließt die Betrachtung von 3. Mose 26 über Segen und Fluch ab und leitet zu 3. Mose 27 über, das sich mit Gelübden und der Schätzung von Personen, Tieren und Häusern befasst. Er betont Gottes Treue zum Bund, selbst bei menschlicher Untreue, und zieht Parallelen zu Daniels Gebet und der Rolle Jesu als Messias. Das Video ermutigt dazu, Gottes Einschätzung und seinen Bund ernst zu nehmen.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 26:39-27:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute mit Seite 147. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns in deinem Wort davor warnst, ungehorsam zu sein und deine Gebote zu brechen, denn du zeigst uns, welche schlimmen Konsequenzen das für unser Leben hat. Wir möchten bitten, dass du deswegen durch deinen Heiligen Geist jetzt ganz deutlich zu uns persönlich für diesen Tag sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02] Wir sind immer noch am Ende von 3. Mose 26, im Kapitel über Segen und Fluch. In Vers 39 heißt es: „Und die übriggebliebenen von euch, die sollen in ihrer Schuld dahinschwinden in den Ländern eurer Feinde, und auch wegen der Schuld ihrer Väter sollen sie mit ihnen dahinschwinden. Dann werden sie ihre Schuld und die Schuld ihrer Väter bekennen, samt ihrer Untreue, die sie gegen mich begangen haben, und dass sie sich mir widersetzten, deswegen auch ich mich ihnen widersetzte und sie in das Land ihrer Feinde brachte. Und wenn sich dann ihr unbeschnittenes Herz demütigt, so dass sie dann ihre Schuld annehmen.“
[1:50] Dieses Gebet finden wir in Daniel 9. Wer möchte, kann in Daniel 9 das Kapitel sich doch durchlesen, das Gebet von Daniel, wo genau diese Punkte erkannt werden, der sich auf das Gesetz Moses, also diese Stelle hier in 3. Mose, bezieht und dann genau das hier betet: seine eigene Schuld und die Schuld seiner Väter. Und er nimmt die Verheißung in Anspruch, die hier jetzt gegeben wird: „So will ich an meinen Bund mit Jakob gedenken und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham, und ich will an das Land gedenken.“
[2:29] „Aber das Land wird von ihnen verlassen sein, um seine Sabbatzeit zu genießen, indem es ohne sie verwüstet liegt. Sie aber werden ihre Schuld büßen, eben deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen missachtet haben und ihre Seele meine Satzungen so verabscheut hat.“
[2:42] „Jedoch auch wenn sie im Land der Feinde sein werden, so will ich sie nicht so verwerfen und sie nicht so verabscheuen, dass ich ein Ende mit ihnen mache oder meinen Bund mit ihnen breche; denn ich, der HERR, bin ihr Gott.“ Obwohl die Israeliten ihrerseits den Bund gebrochen hatten, sagt Gott, möchte er trotzdem festhalten an dem Bund und möchte sie wieder zurück in diesem Bund erneuern.
[3:07] „Und ich will zu ihren Gunsten an meinen ersten Bund gedenken, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte vor den Augen der Heidenvölker, um ihr Gott zu sein. Ich bin der HERR.“ Ihr könntet in Daniel 9 die Stelle finden, den Vers, wo sich Daniel explizit auf diesen Vers bewusst bezieht und sagt: „Du bist der HERR, der uns aus dem Land Ägypten herausgeführt hast.“ Der Gott, der aus Ägypten führt, kann auch aus Babel anführen. Der Gott, der mich von einer Sünde befreit hat, kann mir auch beim Überwinden einer alten Sünde vergeben und beim Überwinden dieser Sünde helfen. Gott ist treu, selbst wenn wir wiederholt untreu gewesen sind. Er möchte an seinen Bund gedenken, und deswegen steht auch in Daniel 9 – und da könnt ihr den Vers dann in 4:27 finden – dass der kommende Fürst, der Messias, der Gott, Jesus, einen festen Bund schließen wird, den Bund festmachen wird, so dass alle, die an ihn glauben und mit ihm leben, diesen Bund hier mit dem Gesetz Gottes tatsächlich halten und aus Herzen, aus Liebe, gehorsam sind.
[4:22] Das sind die Satzungen, die Rechtsbestimmungen und Gesetze, die der HERR auf dem Berg Sinai durch die Hand Moses gegeben hat, damit sie zwischen ihm und den Kindern Israels bestehen sollten. Und der HERR redete zu Mose und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Wenn jemand ein Gelübde tut, so sollst du ihre Seelen folgendermaßen schätzen für den HERRN.“
[4:45] „Einen Mann vom 20. bis zum 60. Lebensjahr sollst du auf 50 Schekel Silber schätzen, nachdem Schekel des Heiligtums. Ist es aber eine Frau, so sollst du sie auf 30 Schekel schätzen. Wenn die Person zwischen 5 und 20 Jahren alt ist, dann sollst du sie auf 20 Schekel schätzen, wenn sie männlich ist, aber auf 10 Schekel, wenn sie weiblich ist. Im Alter von einem Monat bis zu fünf Jahren sollst du sie auf 5 Schekel Silber schätzen, wenn sie männlich ist, aber auf 3 Schekel Silber, wenn sie weiblich ist. Im Alter von 60 Jahren aber und darüber sollst du sie auf 15 Schekel schätzen, wenn sie männlich ist, und auf 10 Schekel, wenn sie weiblich ist. Ist der Gelobende aber zu arm, um das von dir Geschätzte zu bezahlen, so soll man ihn vor den Priester stellen, und der Priester soll ihn schätzen. Nach dem Verhältnis dessen, was seine Hand aufbringen kann, soll der Priester ihn schätzen.“
[5:42] „Ist es aber ein Tier, von dem man dem HERRN ein Opfer darbringt, so soll alles, was man von diesem Tier dem HERRN gibt, heilig sein. Man soll es nicht auswechseln noch vertauschen, ein Gutes für ein Schlechtes oder ein Schlechtes für ein Gutes. Wenn es aber jemand auswechselt, ein Tier für das andere, so soll es samt dem zur Auswechslung bestimmten Tier heilig sein. Ist es aber irgendein unreines Tier, von dem man dem HERRN kein Opfer darbringen darf, so soll man das Tier vor den Priester stellen, und der Priester soll es schätzen, je nachdem es gut oder schlecht ist, und bei der Schätzung des Priesters soll es bleiben.“
[6:17] Die Einschätzung des Priesters sollte verbindlich sein.
[6:22] Die Einschätzung des Hohen Priesters in unserem Leben sollte für uns verbindlich sein. Wir sollten diese seine Einschätzung, seine Meinung, nicht gegen unsere eigene vertauschen. „Will es aber jemand unbedingt wieder auslösen, so soll er den fünften Teil seiner Schätzung dazugeben. Wenn jemand sein Haus als dem HERRN heilig weiht, so soll es der Priester schätzen, je nachdem es gut oder schlecht ist, und wie es der Priester schätzt, so soll das gelten. Will es aber derjenige auszulösen, der es geweiht hat, so soll er den fünften Teil der Schätzung dazugeben, dann gehört es ihm.“
[6:57] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke so sehr, dass auch wenn wir fortgesetzt gegen dich rebelliert haben, du dennoch deinen Bund mit uns wieder befestigen möchtest, wenn wir unsere Sünde erkennen, wenn wir sie eingestehen und zu dir bringen, wenn wir umkehren und den Heiligen Geist an uns und dann in uns wirken lassen. Danke, dass du an deinen Bund mit uns gedenkst. Das danken wir dir im Namen Jesu, der für uns diesen Bund festgemacht hat. Amen.
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