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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In diesem Teil des Offenbarung-Studiums von Christopher Kramp geht es um die Vorbereitung auf das Ende der Gnadenzeit. Es wird erklärt, was das Ende der Gnadenzeit bedeutet und warum es keine willkürliche Handlung Gottes ist. Der Fokus liegt darauf, wie wir uns auf diese Zeit vorbereiten können, indem wir verstehen, was Gott in uns tut und was wir selbst tun müssen.

Es wird detailliert beleuchtet, wie Gott durch seinen Heiligen Geist, sein Wort und das Evangelium den Menschen verändert, ihm ein neues Herz, Gottesfurcht und Gehorsam schenkt. Die unerschütterliche Liebe und Kraft Gottes, die darauf abzielt, uns vollkommen und untadelig vor sich darzustellen, wird hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Studium. Schön, dass ihr live eingeschaltet habt. Wir möchten um Verzeihung bitten für die Verspätung und wollen jetzt beginnen mit unserem Studium über Offenbarung 22, Vers 11. Wir haben das letzte Mal schon den Vers angeschaut und wollen heute noch einen anderen wesentlichen, wichtigen, praktischen Aspekt dazu gemeinsam betrachten.

[1:16] Bevor wir das tun, lade ich euch ein, da wo es möglich ist, dass wir gemeinsam auf die Knie gehen und beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir dein Wort haben und dass wir aus deinem Wort leben dürfen. Und das, was du schon sprechen möchtest, ist: Wir brauchen die Kraft deiner inspirierten Worte, wir brauchen deinen Heiligen Geist, um in dieser dunklen Zeit, in der die Welt in voller Konfusion ist, genau zu wissen, was du sagst und was die Wahrheit ist und wie wir uns vorbereiten können auf das, was auf uns zukommt. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist und dass wir die Wahrheit so ausgewogen und klar verstehen können, wie du sie gemeint hast, damit wir erleben dürfen, was es heißt, mit dir zu leben. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:27] Schlagt mit mir auf Offenbarung 22 und dort lesen wir die ganzen Verse noch mal. Wenn wir das letzte Mal schon von verschiedenen Seiten aus beleuchtet, aber der Vers ist sehr wichtig und wir wollen ihn hier noch mal unter die Lupe nehmen. Wir wollen mal Vers 11 lesen, Offenbarung 22, Vers 11.

[3:04] Ganz genau. Wir haben das letzte Mal gesehen, dieser Vers beschreibt nicht die Zeit, in der wir jetzt leben. Oder dieser Vers beschreibt nicht, weil wir leben in einer Zeit, in der der Gerechte, was er, der Ungerechte, was tun soll. Er soll Buße tun, er soll umkehren. Ja, die Bibel ist voll von Einladungen, dass der Ungerechte seinen Weg aufgeben kann, dass er seine Gedanken verlassen kann. Aber hier wird eine Zeit beschrieben, wo das nicht mehr möglich sein wird. Und wir nennen diese Zeit auch, wie wir nennen sie, das Ende der Gnadenzeit. Ganz klar, wir haben gesehen, das ist das Ende der Gnadenzeit kurz vor der Wiederkunft.

[3:43] Sein wird. Wir haben gesehen, dass wir noch nicht dort sind, aber dass wir uns auf diese Zeit hin zubewegen. Wir haben gesehen, dass das Ende der Gnadenzeit keine willkürliche Handlung Gottes ist, sondern das Ende der Gnadenzeit letztendlich das Resultat dessen ist, dass die Einladung des Evangeliums immer wieder und immer wieder und immer wieder abgelehnt worden ist. Und irgendwann die Stimme der Gnade aufhört zu sprechen.

[4:12] Und in diesem Zusammenhang ist jetzt für uns, nachdem wir das sozusagen theologisch betrachtet haben, wann das ist und warum das so ist und wie das sein wird, eine ganz entscheidende Frage noch übrig. Nämlich: Was kann ich oder was muss heute geschehen in meinem Leben, damit ich auf diese Zeit vorbereitet bin? Denn es nützt ja nichts, wenn wir genau wissen, wann die Zeit ist und wenn wir genau wissen, was dann passiert und wenn wir genau das alles erklären können, aber wenn wir dann in diese Zeit unvorbereitet hineinkommen.

[4:51] Denn wir haben gesehen, das Ende der Gnadenzeit bedeutet, dass Jesus aufhört für uns einzutreten. Wir haben gesehen, es bedeutet nicht, dass Jesus nicht mehr für die Menschen da ist, denn wir haben gesehen in den Geschichten von Daniel 3 und Daniel 6, ist Jesus auch dann für seine Gläubigen da, wenn sie in der größten Gefahr sind. Und diese Zeit, das Ende der Gnadenzeit, wird eine Zeit der größten Gefahr sein. Das wird es später einen Todesbefehl geben, da werden die Gläubigen verfolgt sein.

[5:26] Und das Ende der Gnadenzeit bedeutet nicht das Ende der Beziehung zu Jesus. Diejenigen, die eine Beziehung zu Jesus haben, werden sie weiter haben. Diejenigen, die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, werden weiter mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Der Heilige Geist zieht sich zwar von der Welt zurück, aber nicht von den Gläubigen. Denn ohne den Heiligen Geist könnte kein Mensch auch nur einen Schritt in die richtige Richtung gehen.

[6:05] Ganz genau. Dass diese Dienst, den Jesus jetzt tut, der endet irgendwann. Ja, ganz genau. Die Vorbereitung ist es, wenn wir uns heute anschauen. Also halten wir nur das mit gut im Hinterkopf haben fest: Das Ende der Gnadenzeit bedeutet nicht, dass Jesus aufhört, mein Freund zu sein. Das bedeutet nicht, dass Jesus aufhört, für mich da zu sein oder mich zu retten. Es bedeutet nur, dass er aufhört, für Sünden einzutreten.

[6:31] Und damit ergibt sich eine ganz leichte oder ganz offensichtliche Schlussfolgerung: Wenn Jesus aufhört, für Sünden einzutreten, aber trotzdem noch mit seinem Heiligen Geist in mir wirkt und mein Freund ist, dann muss der Mensch, der mit Jesus lebt, aufgehört haben zu sündigen. Er muss aufhören zu sündigen. Und zwar, und das ist jetzt die entscheidende Frage: Durch wen und wie?

[7:11] Ja, viele Menschen das Thema studieren können in ihrem Kopf verstehen: Aha, da gibt es ein Ende der Gnadenzeit. Aber sie haben innerlich eine Panik davor, ja, wer weiß, ob ich gut genug bin? Wer weiß, ob ich das schaffe? Werde ich dem Anspruch genügen? Und wir müssen von Anfang an verstehen, da kommen wir gleich noch ausführlicher dazu, dass Gott ja nicht extra Schwierigkeiten auf dem Weg nach Jerusalem uns gibt, sondern er möchte uns vorbereiten auf den Himmel, wo es auch keine Sünde gibt.

[7:45] Oder denn im Himmel wird es keine Sünde. Kein Mensch wird dort gegen Gott rebellieren.

[8:15] Genau. Wenn Jesus das zweite Mal kommt, dann nicht, um Sünden wegzunehmen. Dazu ist das erste Mal gekommen und dazu dient er jetzt. Und wenn wir das gut verstanden haben, stellt sich jetzt eine ganz praktische Frage: Was muss ich, Christopher, tun? Ich weiß ja nicht genau, wann das Ende der Gnadenzeit ist. Oder was kann ich heute schon jetzt, gesagt, dass es heute die Zeit der Vorbereitung ist, heute da seine Stimme hört. Was kann ich tun und was muss getan werden, damit ich mit Freude auf diese Zeit zugehen kann?

[8:52] Es bringt ja nichts, wenn ich ein Advent ist, der an die Bibel glaubt, aber in ständiger Panik lebt vor dem Ende der Gnadenzeit. Und das sehen wollen wir uns heute anstellen. Anschauen, was muss geschehen in meinem Leben, was den klassischen wesentlichen Punkte?

[9:16] Genau. Also, wenn wir die Versiegelung und jetzt die Frage: Wer versiegelt mich? Ja, der Heilige Geist. Okay, ganz genau. Also, vielleicht können wir uns mal allgemein zwei Bereiche anschauen. Die eine Frage ist: Was tut Gott? Und zwar der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Ja, was tut Gott? Und welchen anderen Bereich müssen wir uns auch anschauen? Das eine ist: Was Gott in mir tut. Und welchen anderen Bereich gibt es auch? Was die andere Seite der Medaille? Was der Mensch tun muss.

[9:56] Ja, denn wenn Gott und Mensch so zusammenkommen, dass eine unauflösliche Einheit geschieht, dann muss Gott etwas tun, das den Menschen etwas tun. Und wir wollen sie jetzt genau anschauen, was das im Einzelnen, beginnen wir systematisch vor. Wir schauen uns zuerst an, was tut Gott. Und dann schauen wir uns an, was tut der Mensch. Ja, wir brauchen die Kraft Gottes. Kann ja, was ist die Kraft Gottes sein?

[10:28] Wort. Ja, sein Wort hat Kraft. Genau. An als sein Wort, sein Gesetz. Genau. Ja, sag normal, was du unter Würde, genau. Das kommt dabei Menschen, da kann man gleich erste. Und was genau ist Gottes Kraft? Die will, sagt er, genau, was Gottes Kraft ist. Gottes Kraft ist das Evangelium. Genau. Dass ich meine Jungs durch das Wort. Ja, aber es ist das das Evangelium.

[10:55] Wir brauchen das Evangelium. Also, ohne Evangelium, ohne die gute Nachricht, dass Jesus etwas für uns getan hat und für uns tut, werden wir niemals versiegelt werden. Ohne das Blut und das Kreuz, ohne die Gnade, können wir gleich aufhören mit dem Gedanken. Ja, schaut es ein paar Bibelverse an, um zu sehen, was Gott tun will. Ganz genau. Den Römer 1, Vers 16.

[11:24] Schauen wir Bibelverse an, die uns das zeigen. Erst einmal, was Gott tut und dass der Mensch dessen, was Gott tut, was er machen möchte. Und 32-Jährige, jetzt 32 und dort Vers 38 bis 41.

[11:45] Jähriger 32, Vers 38 bis 41. Jeremiah, was Gott tun möchte. Das heißt es: "Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen. Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen. Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun. Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele."

[12:28] Was tut Gott hier? Was sagt er, was tut er? Er macht den ewigen Bund, übrigens durch das Evangelium. Jesus hat den Bund befestigt, bekräftigt, sagt Daniel. Er macht den ewigen Bund. Was macht er noch hier in diesem Abschnitt? Genau, ergibt ein neues Herz. Ja, gibt ein neues Herz. Das heißt, neue Gedanken. Ganz genau. Was macht er noch, was ganz Wichtiges in Vers 40? Er sagt: "Ich werde was in ihr Herz geben?" Und welche Furcht? Die Furcht vor.

[13:08] Vor wie, also die Gottesfurcht. Er schenkt uns Gottesfurcht. Und die brauchen wir, denn es heißt in Offenbarung 14, Vers 7: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Also, Gott möchte uns Gottesfurcht schenken und er möchte uns Gutes tun. Oder könnt ihr sehen, er möchte Gutes tun. Er möchte nicht aufhören, uns Gutes zu tun.

[13:33] Also, Gott ist nicht so, dass er sagt: "Jetzt hat der Mensch sechs Tage lang ganz anständig geraten, jetzt kann ich mal was Gutes tun." So als würden wir einem Kind ein Bonbon geben, eine Süßigkeit. Gott gibt sich ab und zu etwas Gutes. Eigentlich möchte Gott gar nicht aufhören und ständig Gutes zu geben.

[13:53] Merkt es, er will nicht aufhören, nicht davon ablassen und Gutes zu tun. Und zwar, wie wichtig ist ihm das hier? Wenn ihr mal den Vers anschaut, wie wichtig ist es ihm, uns Gutes zu tun? Was sagt er hier in Vers 41? Wie sehr ist er dahinter? Wie groß ist sein Drang, Gutes tun zu wollen und uns den ewigen Bund zu geben, ein neues Herz zu geben, Gottesfurcht zu geben?

[14:19] Ja, wie sehr möchte er das? Schaut man sich als 41 in jedem Jahr 32, das 41, ganz wichtiger Gedanke. Wie, wie, wer möchte er, dass er sagt, jetzt 41: "Damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun. Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele."

[14:57] Gott sagt, das ist mir das allerwichtigste. Gott denkt die ganze Zeit darüber nach, wie er mir und ihr Gutes tun kann, wie er dir und mir ein neues Herz geben kann. Er denkt die ganze Zeit darüber nach, wie kann ich diesen Bund in dem Leben des Menschen realisieren? Wie kann ich meine Kraft ihnen schenken? Das ist Gott die ganze Zeit auf Gottes Herz. Also, wer, egal was ich aufschreiben, alles sagt hier mit ganzem Herzen und mit ganzer Kraft, sozusagen. Ja, Gott tut das alles mit ganzem Herzen.

[15:39] Ein paar Ankerstellen an. In 15:30, was tut Gott? 15:30, wir lesen mal ab Vers 4 bis 6. Vers 4 bis 6. Der Markt mal lesen.

[16:49] Okay, also, was tut Gott hier noch zusätzlich, was wir da tun, um uns vorzubereiten? Was wir tun? Genau, er wird uns wieder sammeln. Er wird die Gemeinde sammeln. Ganz genau. Er beschneidet das Herz. Ganz genau.

[17:14] Also, beschneidet das Herz und zwar aller Generationen, ja, auch der Nachkommen. Er möchte das Herz beschneiden. Er holt uns auch dann zurück, wenn wir von ihm abgewichen sind. Ja, wenn wir Buße tun. Er holt uns von egal, von wo er schaut.

[17:36] Mir noch einen Text hat in Hesekiel 36. Das ist auch ganz gut. Hesekiel 36 und dort lesen wir Vers 24. Haben den gleichen Gedanken. 24 bis 27. Was möchte Gott tun?

[17:54] Wer mag das mal lesen? Hesekiel 36, Vers 24 bis 27.

[18:56] Genau. Also, was bewirkt Gott hier? Was macht er? Was er nicht gesagt haben? Manches haben wir schon gesagt, wie das neue Herz, dass er uns gibt. Was genau er reinigt uns mit reinem Wasser. Reinigt uns. Okay, was macht dann noch so gut tun?

[19:24] Genau, er will seinen Heiligen Geist in uns geben. Ja, gibt uns den Heiligen Geist. Ja, sagt er: "Von meinem Heiligen Geist in euch." Und was dazu führt, dass wenn er seinen Geist in unser Inneres legt, er bewirkt Gehorsam. Oder er macht, dass wir gehorsam sind. Er bewirkt durch seinen Geist den Gehorsam. Zu können sehen ist eine ganze Menge, was Gott sagt. Er sagt: "Ich will mit meiner Kraft in eurem Leben wirklich..."

[19:58] ...ein neues Herz geben. Ich will meine Furcht in euer Herz legen. Ich will immer euch Gutes tun. Ich will euch sammeln. Ich will euer Herz beschneiden. Ein Fleisch in das Herz geben. Nicht wahr? Kann ich dir noch sagen, dass ein Fleisch eines Herz geben? Und dann er wird uns reinigen. Er sagt: "Ich will euch den Heiligen Geist geben." Ich will in euch bewirken, dass ihr gehorsam seid.

[20:22] Schauen wir noch zu Judas 24. Und er sagt: "Ja, von all diesen Dingen." Er tut sie mit ganzem Herzen und mit ganzer Kraft. Er macht das nicht so larifari, nicht so nebenbei. Sagt: "Na ja, ich habe es eigentlich nicht so viel Zeit." Das ist das allerwichtigste. Und ich glaube, das müssen wir uns mal richtig bewusst machen, dass Jesus alles daran setzt, dass sich ein neues Herz bekommen kann. Und wo auch das ist das aller-, allerwichtigste, dass wir unser Herz, der unser Herz beschritten wird und dass er uns mit dem Heiligen Geist erfüllt.

[20:54] Wir müssen Gott nicht überreden, dass er den Heiligen Geist gibt. Er will das unbedingt. Schauen wir, wenn Judas 24. Judas 24. Und dort für Judas 24.

[21:19] Was steht dort? Steht: "Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch untadelig mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen." Was will Gott machen? Er will uns, wenn wir uns behüten.

[21:39] Genau, wir uns bewahren vor dem Straucheln. Das verspricht er auch. Ja, und er will uns, wie vor Gottes Angesicht stellen. Genau. Und tadeln nicht. Und sträflich. Ja, ganz genau.

[21:56] Wir können den gleichen Gedanken noch sehen in Kolosser 1. Schaut mal mit mir in Kolosser 1 und dort Vers 22 ist ähnlicher Gedanke. Er sagt: "Also untadelig und sträflich."

[22:22] Kolosser 1, Vers 22. Dort steht: "In dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch darzustellen vor seinem Angesicht, heilig und tadellos und unvergleichbar untadelig und sträflich." Heilig und verklagt war. Das ist ein Wunsch. Das macht er. Das ist ein Ziel. Das ist das, was Gott tut. Gott macht uns untadelig und sträflich und verklagbar.

[23:01] Dass man uns im Gericht nicht mehr verklagen kann. Und noch einen ganz wichtigen Punkt, den Philipper 1, 4651 und dort Vers 6. Philipper A1 und dort Vers 6. Noch eine Verheißung über das, was Gott tut mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Kraft.

[23:31] Philipper 1 und dort Vers 6. Dort steht: "Weil ich davon überzeugt bin, dass er, der in euch ein gutes Werk angefangen hat, was wir da tun, er wird es auch vollenden, bis er, dass er es auch vollenden wird, bis auf den Tag Jesu Christi." Gott fängt kein Werk an und sagt: "Oh, ich habe nicht mehr genügend Kraft, um es zu vollenden, oder keine Lust, oder keine Zeit." Gott sagt: "Ich kann das Werk vollenden." Er fängt nichts an, was er nie vollenden kann. Vollendung des angefangenen Werkes.

[24:27] Ganz klar, diese ganze Reihe von Versen. Einige sagen: "Untadelig und sträflich, ohne Flecken, ohne Runzeln und verklagbar." Vollkommen. Also, vollkommen ist nur ein Begriff von vielen. Ja, manchmal hängen sich die Leute an einen Begriff, "vollkommen", auf. Aber viele Begriffe sagen hier immer eigentlich dasselbe. Und er verspricht, all das bringt er zur Vollendung.

[24:48] Jetzt sehen wir also das eine, ganz tolle Liste, oder all die Dinge, die Gott tut. Und zwar nicht ab und zu und nicht, wenn er Lust hat, sondern er tut all diese Dinge mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft. Das ist ja für das Wichtigste.

[25:16] Ja, genau. Das ist ihre mir 31, Vers 3. "Mit ewiger Liebe habe ich gelebt, habe ich zu mir gezogen aus lauter Gnade." Genau. Jetzt zieht uns, danke schön. Das können wir doch zum Sammeln. Wäre mir es ist auch in Russland, wo es sagt: "Mit Seilen der Liebe habe ich nicht gezogen." Oder auch Johannes 12: "Wenn der Sohn erhöht wird, der Sohn des Menschen, wird er alle Menschen zu sich ziehen." Ganz genau.

[25:38] Erzählt uns ja, er wird an uns sein. Heiliger Geist wirkt an uns, selbst dann, wenn wir gegen ihn rebellieren, eine ganze Zeit lang. Also, er tut all das. Und zwar nicht irgendwie so aus dem Handgelenk geschüttelt, sondern all seine Weisheit, all seine Allmacht ist auf dieses eine Ziel gerichtet: mein Herz zu retten und dein Herz drin.

[25:59] Er denkt die ganze Zeit an nichts anderes. Alle seine Energie ist darauf gerichtet, damit wir versiegelt sein können, damit wir irgendwann im Himmel leben können mit ihm. Das ist sein größter Wunsch.

[26:12] Und deswegen, weil der Wunsch so groß ist, dass du und ich im Himmel leben können, hat er alles auf die Waagschale geworfen. Gott ist sogar Mensch geworden, damit das möglich sein kann, damit wir die Möglichkeit haben. Das heißt, die Heiligung, die Gott sich wünscht, ist nicht eine nebensächliche Heilung, keine Option.

[26:32] Schauen wir ganz kurz in 1. Thessalonicher 5. Was Gott hier letztendlich, das ist die, letztendlich die Zusammenfassung von alldem. In 1. Thessalonicher Kapitel 5. 1. Thessalonicher Kapitel 5 und dort lesen wir Vers 23. Der Markt mal lesen, damit die ganze Zusammenfassung dessen, was ihr gerade gelesen habt.

[27:13] Ganz genau. Also, wie will er uns heiligen? Durch und durch. Nicht nur ein bisschen, nicht nur die Oberfläche, nicht nur hier ein bisschen, da ein wenig, sondern er möchte uns ganz heiligen. Und zwar alle Aspekte des Menschen: sein Wesen, sein Geist, die Seele, der Leib.

[27:44] Ja, das ist Gottes uns vollständig. Ganz genau.

[27:45] Genau. Ganz genau. Sehr gut. Er schenkt die Feindschaft gegen die Sünde und den Satan. Er, das ist ein Prinzip, das können wir alleine nicht erzeugen.

[28:00] Immer dann, wenn ein Mensch, und das ist ja letztendlich das Gleiche und nur anders ausgedrückt, wie der Gehorsam. Ja, denn man kann Gott ja nur wirklich gehorsam sein, wenn man ihn von Herzen liebt. Und wenn man auch die Sünde hasst. Ja, jemand, der die Sünde noch liebt, der kann nicht wirklich gehorsam sein. Herr, der gehorcht nur äußerlich, so zu sagen. Ja, aber es ist ganz wichtig, dass macht Gott. Nur Gott kann uns einen Hass auf die Sünde schenken. Das ist ja auch die Gottesfurcht. Er, die Bibel sagt, die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen.

[28:28] Hassen. Da sieht man wieder, dass alles schön zusammenfasst.

[28:39] Ganz genau. Die Kraft Gottes, das Wort, das in uns wirkt, und dass wir noch weiter geben. Ja, das Evangelium verändert mich. Und deswegen geben wir Zeugen, dass ihr...

[28:44] Und deswegen geben wir Zeugen, dass ihr wisst, ja, auch durch seinen Heiligen Geist, wie befähigt dann andere davon zu erzählen. Und dadurch wären wir zu überwinden. Sagt ja ganz genau, wir bleiben noch ganz kurz bei einem ersten Hallo, nicht, weil ich jetzt wird hier etwas ganz Interessantes deutlich. In Vers 23 haben wir die Zusammenfassung dessen, was Gott tut. Er, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele, der Unterleib, für gesundheitlich verwahrt werden bei der Wiederkunft des Herrn Jesus Christus.

[29:18] Und doch gibt es in diesem Abschnitt auch etwas, was wir tun können. Und zwar, wenn ihr die Verse vorher anschaut, vielleicht mir gefällt das, mir das sehr gefallen. Vor einigen Jahren hat der Jugendruhe, das in der Predigt beim New York erklärt. Hat vielleicht könnt ihr euch daran erinnern. Er hat gesagt, wenn deine Mama ein kleines Kind hat, das vielleicht fünf oder sechs Jahre alt ist, und sie sagt zu dem Kind: „Magst du mir helfen, den Tisch decken?“ Ja, dann kann das Kind ein paar Aufgaben übernehmen. Oder kann man dem Kind einen Löffel in die Hand geben, dass das Kind den Löffel auf den Tisch legt? Kann man dem Kind den den den den Untersetzer geben? Oh ja, aber kann man dem Kind den großen Topf mit der heißen Suppe geben? Nein, die schwierige Aufgabe macht die Mutter selbst. Und das ist ein gutes Bild für die Zusammenarbeit zwischen Gott und Mensch. Gott kann ja nicht alles alleine tun, weil wenn der Mensch gar nichts tut, dann schätzt es gar nicht. Ja, der Mensch muss ja irgendwie auch wollen. Der muss jetzt zeigen, dass er es auch will. Er muss ja kooperieren. Aber Gott tut das, was wir nicht tun können. Wir können uns, wir können nicht uns ein neues Herz geben. Wir können unser Herz nicht alleine beschneiden. Wir können uns nicht den Heiligen Geist geben. Wir können nicht alleine gewesen sein. Das tut alles Gott.

[30:41] Und jetzt die Frage: Was sind die kleinen Aufgaben, die wir tun können, um deutlich zu machen, dass wir mit Gott eine Verbindung eingehen wollen? Ja, dass wir uns mit ihm verbinden wollen. Was tut der Mensch, wenn das alles Gott tut? Schaut mal hier in die Verse vorher, ab Vers 14. Der manchmal lesen ab Vers 14, Vers 14 bis 22. Der manchmal lesen erste Tester 5, Vers 14 bis 22.

[31:27] Okay, da heißt es: „Wir ermahnen euch aber, Brüder, verwarnt die ordentliche Größe, die kleinen würdigen. Nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann. Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern wartet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber auch gegenüber jedermann. Freut euch allezeit. Betet ohne Unterlass. Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist dämpft nicht. Die Weissagung verachtet nicht. Prüft alles, das Gute behaltet. Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt.“ Also, was sind einige der Dinge, die wir tun können und auch tun müssen? Was sagt der Paulus? Nennt man ein paar Dinge, die wir tun müssen als Menschen. Genau.

[32:20] Wir sollen also die Unordnung tadeln. Mehr. Okay, was noch? Frieden suchen. Frieden suchen. Genau. Geduld üben. Ja, Geduld üben. Was aber noch tun? Genau, vergeben. Ganz genau vergeben. So wie Gott uns gegeben hat. Was noch tun? Ständig werden. Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Nur, dass man das gut versteht. Es ist nicht, weil wir beten, dass Gott uns liebt. Oder Gott liebt uns von ganzem Herzen. Aber das alles für uns tun. Aber nur, wenn wir mit ihm beten, können wir all das auch in Anspruch nehmen. Denn wenn wir nicht beten, interessieren was sich für ihn. Und dann ist all sein Wunsch für uns, der kann dann nichts bewirken. Ja, das Beten ist sozusagen wie ein Schlüssel, der all diese Schätze aufschließt für uns. Also ständig beten.

[33:48] Genau, man könnte auch sagen, mit dem Geist kooperieren. Ja, das wäre das Gleiche, nur anders ausgedrückt. Mit dem Geist kooperieren. Ja, wenn der Geist mir spricht, nicht dagegen ankämpfen, sondern das zu lassen. Ja, was noch? Profit, Profit.

[34:04] II beschäftigen, sowohl im Alten wie im Neuen Testament als auch in der modernen Zeit, nicht wahr? Prophetie studieren. Also Inschriften von allen, weit Prophetie studieren. Ja, ich kann, wenn ich mich mit der mit der Bibel, mit der Prophetie beschäftige, dann kann ich all die Dinge verstehen. Wenn ich das nicht tue, sind die Dinge zwar real, aber ich verstehe sie nicht. Ich glaube es nicht. Und dann nutzen sie mir nicht. Genau. Was kann ich noch tun? Genau, das Böse meiden.

[34:37] Das kann Gott ja nicht für mich tun. Ja, er kann mir nur den Wunsch schenken oder die Kraft schenken, das Böse zu meiden. Aber wenn ich trotzdem zum Bösen gehe, nützt mir nichts mehr. Gott kann alles tun auf dieser Welt, um ihr neues Herz zu geben. Wenn ich aber trotzdem freiwillig zum Bösen gehe, wird er mir nicht aufhalten. Deswegen sollen wir das Böse meiden und zwar in jeglicher Gestalt. Was noch?

[35:05] Dankbar sein und zwar in allen Dingen. Auch das kann Gott nicht für mich sein. Ich muss Gott dankbar sein. Er kann ich Gott ist, kann sich nicht. Also es ist meine Aufgabe, dankbar zu sein für das, was Gott für mich tut. Was man noch tun? Allezeit und zwar dankbar sein und uns sondern für 16. Allezeit freuen. Wir sollen fröhlich sein. Auch das können wir tun. Oder.

[35:35] Also kann ich mir ein neues Herz geben? Nein. Kann ich mein Herz alleine beschneiden? Nein. Kann ich mich selbst ziehen? Nein. Kann ich mich reinigen? Nein. Aber kann ich dankbar sein? Ja. Kann ich mich freuen mit Gottes Hilfe? Ja. Kann ich auf seinen Geist hören? Kann ich beten? Kann ich vergeben? Kann ich Geduld lernen? Herr, kann ich Frieden suchen? Kann ich Unordnung zurückweisen?

[36:04] Das sind Dinge, die ein Mensch tun kann. Und das ist das, was Gott sich wünscht. Wer diese Dinge tut, zeigt, dass er daran interessiert. Ja, schon noch ein paar Beispiele, an was sie will, sagt, was wir tun können.

[36:15] In 2. Korinther 3, Vers 18 ist ein ganz wichtiger Vers, der uns dieses Verhältnis gut erklärt zwischen dem, was Gott tut und dem, was wir tun.

[36:27] Gott tut und dem, was wir tun. 2. Korinther 3, Vers 18. 2. Korinther 3, Vers 18. Was sagt der Text? Die Bibel sagt: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich von wem? Vom Geist des Herrn.“ Also, wer macht die Verwandlung? Der Heilige Geist. Was müssen wir tun?

[37:12] Hinschauen. Wir müssen das Bild Gottes anschauen. Wir müssen Gott betrachten. Hinschauen.

[37:19] Ja, es ist wie mit dem Kreuz von Golgatha. Als Jesus dem Dekaloge muss sagt: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt.“ Ja, und so hat Gott die Welt geliebt. Und er bezieht sich auf die Schlange, die in der Wüste erhöht worden ist. Jesus stirbt am Kreuz für mich, aber ich muss auf ihn blicken. Jesus tut alles das. Mich, aber ich muss es ihm glauben, dass er das tut. Und dann wird es meins.

[38:08] Wir sollen Interesse daran haben. Ja, wir sollen uns mit den Dingen beschäftigen, die uns zeigen, dass Gott uns heiligen möchte. Also guter Fährst, ja, sagt der Heiligung nach und auch dem Frieden mit jedermann. Ganz genau. Schauen wir uns noch einen Text an und zwar in Psalm 24.

[38:26] Auch hier sehen wir, dass Psalm 24 und dort Vers 3 und 4. Psalm 24 und dort Vers 3 und 4. Dort heißt es: Psalm 24 und dort Vers 3 und 4.

[39:09] Ganz genau. Natürlich, das reine Herz schenkt uns Gott und die reinen Hände. Aber wir müssen das auch bewahren. Ja, wir müssen dabei bleiben. Und wie es hier so schön heißt: Nicht auf Trug sinnen. Was ein anderes Wort für Trug? Genau, Lüge, Betrug. Und wir können diese Dinge nicht in Anspruch nehmen, wenn wir gleichzeitig daran denken, etwas Falsches zu tun. Wenn wir Betrug denken, wenn wir betrügen wollen, wenn wir etwas vorspielen wollen. Ja.

[40:03] Genau, wir sollen kämpfen. Jetzt gegen wen? Soll mit den kämpfen. In der Kampfkraft ist aber gegen wen? Gegen uns. Genau. Wir haben zu kämpfen mit denen, mit den Mächten der Finsternis. Genau. Also es gibt, wir haben die Feindschaft. Schenkt uns ja die Feindschaft gegen die Sünde. Ist interessant, wenn Gott mir also Feindschaft gegen die Sünde schenkt, dann ist mein Kampf der gute Kraft des Glaubens ein Beweis dafür, dass sich dieses Geschenk angenommen habe. Oder denn stellt euch vor, jemand schenkt euch etwas und benutzt es nicht. So, wenn ich meine Frau das schenke und sie benutzt es nie, dann denke ich, es hat ihr nicht gut gefallen. Oder werden Gott uns also Feindschaft gegen die Sünde schenkt, dann sollten wir auch wie Josef diese Feindschaft benutzen und sagen: Wie könnte ich? Ja, das war auch ein Kampf, den Berg zu kämpfen hatte.

[41:16] Ja, ja, das ist endlich das, was in der tierischen Jungfrauen ist. Das, was in der Bergpredigt steht. Da gibt es einen, der hat das richtige Haus, aber es steht nur auf der Oberfläche, auf dem Sand. Und der andere hat das auf das richtige Haus, aber er gräbt. Begraben, er Jesus selbst gefunden hat. Und deswegen haben sie einen zwar die richtige Theorie. Sie kennen die Wahrheit. Aber die anderen haben eine Beziehung zu Jesus, der die weit ist. Und das macht den Unterschied.

[41:51] Ja, ganz genau. Also Demut. Ja, ganz genau. Ganz genau. Wer Stolz fördert in seinem eigenen Leben, an dem können diese Dinge nicht wirken. Ihr seht das ganz deutlich bei Judas. Judas hat mit dem zusammengelebt, jahrelang, der all das hier verkörpert hat. Es hat dem Judas nichts genutzt, weil er immer nur schlecht über andere gedacht hat. Interessant, Allen White sagt an einer Stelle: Judas hat immer gedacht, also mit Matthäus und mit Petrus wird das ja nie was. Ich bin der einzige, der hier überhaupt richtig das versteht. Und so konnte Gott, obwohl Jesus auch für Judas gestorben ist, er hat davon nicht profitiert, weil er nicht demütig war. Ganz genau.

[42:37] Schauen wir doch gemeinsam in Jesaja 55. Und wir können natürlich all die Liste könnte weitergehen und weitergehen auf beiden Seiten. Näher, die Bibel ist voll. Eigentlich spricht die Bibel von diesen beiden Dingen: Was Gott tut, was der Mensch. Jesaja 55 und dort Vers 6 und 7.

[43:49] Genau, das ist der wesentlichste Punkt von allem. Was muss der Mensch tun? Er muss suchen. Ja, also wir haben gesehen, also Gott sieht eigentlich, aber muss ein Interesse haben. Er muss merken, irgendwas fehlt mir. Ja, glückselig sind die geistig Armen. Er muss suchen, suchen, rufen. Nicht wahr?

[44:09] Wer anklopft, dem wird aufgetan. Wer sucht, der findet. Und was muss ich noch tun? Noch suchen, rufen. Und er muss seine Gedanken verlassen. Ja, Gedanken verlassen. Den falschen Weg verlassen. Ja, umkehren.

[44:38] Und ihr seht, man kann gar nicht so genau das trennen. Man kann gar nicht so sagen, weil viele von diesen Dingen hier, die der Mensch tut, tut er jetzt endlich auch wieder durch Gottes Kraft. Denn wenn er seine Gedanken verlässt, dann ist das ja nur die Anwendung der Herzensbeschneidung. Oder? Und wenn er sucht, dann ist das nur die praktische Anwendung, dass dort jemand an ihm zieht. Man könnte also auch sagen, von Gott geht die Initiative aus. Und dann gibt es Menschen, die diesen Zielen nachkommen, die durch ihre Taten beweisen, dass sie das annehmen. Und es gibt Menschen, die es ablehnen.

[45:32] Dankeschön. Was ist das, was ist das der wichtigste Gedanke hier in dem Vers? Wenn nämlich sucht vorn. Genau. Was macht Gott? Gott wirkt mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft. All diese Dinge. Und wer wird versiegelt? Derjenige, der dieses Wirken Gottes sieht, erkennt und mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele das für sein Leben in Anspruch nehmen möchte. Jemand, der Gott so sehr liebt, weil er dieses neue Herz bekommt, weil er es nicht so sehr sehnt nach der Gottesfurcht, Gott ihm schenken kann. Er sich so sehr sehnt nach dem Heiligen Geist. Der ist so sehr sich danach sehnt, dass Gott in ihm Gehorsam bewirkt, dass wir immer wieder beten wird, dass er gerne geduldig sein wird, dass die Prophetie studiert, dass er sich von den Bösen fernhält, nicht um Gott mit ihm zuzustimmen, sondern weil er näher zu Gott möchte, näher und noch näher, weil er von ganzem Herzen bei Gott sein möchte.

[46:40] So wie Gott von ganzem Herzen bei Menschen sein möchte. Und wenn diese beiden Dinge aufeinandertreffen, sozusagen die Liebe, die Gott für uns hat, und wir anfangen, ihn zurück zu lieben. Auch wenn wir natürlich nur die kleinen Dinge tun können, dann entsteht genau das. Dann entsteht diese Versiegelung.

[47:00] Und damit enden wir. In Hohelied Kapitel 8, Vers 6 steht, was das ist, das, was wir tun müssen. In Hohelied Kapitel 8 und dort Vers 6. Dort steht: „Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz.“ Was sollen wir tun? Was ist das allerwichtigste, dass wir Gott selbst auf unser Herz setzen, dass wir Gott nachdenken, dass wir uns Gedanken über Gott machen, mit ihm reden, immer wieder die Nähe Gottes suchen. Und dann sehen, wie gut Gott ist. Und je mehr Gott in unserem Herzen ist, je mehr wir an ihm hängen, desto fester wird unsere Beziehung, bis sie irgendwann so fest ist, dass nichts in dieser Welt uns von Gott trennen kann.

[48:05] Und dann kann er sogar den Dienst im himmlischen Heiligtum beenden. Jesus, ohne dass unsere Beziehung darunter leidet, weil wir nicht, weil wir ihn so sehr lieben und so sehr mit ihm eins sind, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, gegen ihn zu regulieren.

[48:38] Genau, weil ich kann meine Frau von ganzem Herzen lieben, aber es gibt nur eine Ehe, wenn sie wie auch zurückliebt. Oder Gott liebt mich von ganzem Herzen, aber es gibt nur eine Beziehung zu Gott, wenn ich auch zurückliebe. Wenn ich auch, wenn ich ihnen die vielleicht auch, wenn ich nicht so eine tiefe Liebe haben kann, wie Gott zuerst. Und wenn ich vielleicht auch nicht so allwissend bin und so allmächtig wir. Aber wenn ich doch das wertschätze und wenn ich in seine Richtung möchte, wenn ich mit ihnen leben möchte, nur dann gibt es eine Beziehung. Und nur dann können wir versiegelt werden.

[49:15] Und deswegen ist der Weg zur Versiegelung kein steiniger Weg, den ich alleine gehen muss, um Gott irgendetwas zu beweisen. Im Gegenteil, die Vorbereitung auf die Versiegelung bedeutet heute Gott zu danken und nicht mehr für ihn zu interessieren und ihn als meinen besten Freund zu haben, als meinen Herrn und König und jeden Tag mit ihm zu leben. Weil dann kann ich gar nicht nicht versiegelt werden. Wer mit Gott lebt und sich für Gott interessiert, wir von ganzem Herzen bei Gott sein möchte, der wird sehen, dass Gott von ganzem Herzen bei ihm sein möchte. Und dann, wenn wir keine Angst mehr vor dem Ende der Gnadenzeit haben, im Gegenteil, wir werden uns freuen, dass wir bald im Himmel sein können, wo wir so eng mit Gott zusammen leben werden, dass wir nicht mehr gegen ihn leben werden.

[50:10] Gemeinsam mit den Kindern beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen. Danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und dass du uns zeigst, dass wir keine Angst haben müssen vor dem Ende der Gnadenzeit. Dass du uns zeigst, dass jeder einzelne von uns, egal wie schwach und hilflos wir sind, ein Leben mit dir leben kann, das glücklich und zufrieden, voller Freude ist, weil wir verstehen dürfen, dass du das aller, aller, aller Beste für uns möchtest. Und dafür danken wir dir. Wir möchten mit dir kooperieren, weil wir dadurch nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.


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