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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video setzt die Betrachtung der Wanderzüge Israels durch die Wüste fort, basierend auf 4. Mose 33. Christopher Kramp listet die zahlreichen Stationen auf und analysiert das Tempo der Reise, das sich gegen Ende hin stark beschleunigte. Er zieht Parallelen zur geistlichen Reise zum himmlischen Kanaan und betont die biblische Aufforderung, radikal mit allem Sündhaften zu brechen, um das verheißene Land zu erreichen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute sind wir auf Seite 193.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du bist so treu, du hältst alles, was du versprichst. Herr, bitte gib, dass auch wir so zu unserem Wort stehen, wie du zu deinem Wort stehst. Und heute kommen wir wieder zu dir, weil wir dein Wort brauchen, weil wir uns danach sehnen, dass du durch deinen Geist, durch dein Wort sprichst. Wir bitten dich, dass wir aus deinem Wort etwas lernen dürfen für unseren Alltag, damit wir mit dir leben dürfen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind gerade in 4. Mose 33 bei der Aufzählung der Wanderzüge Israels in der Wüste. In Vers 14 heißt es: „Von Alusch brachen sie auf und lagerten sich in Refidim.“ Dort hatte das Volk kein Wasser zu trinken. Die Geschichte kennen wir aus 2. Mose 17. Von Refidim brachen sie auf und lagerten sich in der Wüste Sinai. Hier erhielten sie die Zehn Gebote, hier machte Gott einen Bund mit ihnen, hier war die berühmte Geschichte mit dem goldenen Kalb, hier erhielten sie das Heiligtum. Fast ein Jahr blieben sie dort am Sinai. Eigentlich sollte ja dann schon bald das gelobte Land folgen, was dann allerdings erst einmal für weitere über 38 Jahre in weite Ferne rückte.

[2:00] Von der Wüste Sinai brachen sie auf und lagerten sich bei den Lustgräbern. Von den Lustgräbern brachen sie auf und lagerten sich in Hazeroth. Von Hazeroth brachen sie auf und lagerten sich in Rithma. Von Rithma brachen sie auf und lagerten sich in Rimmon-Perez. Von Rimmon-Perez brachen sie auf und lagerten sich in Libna. Von Libna brachen sie auf und lagerten sich in Rissa. Von Rissa brachen sie auf und lagerten sich in Kehelata. Von Kehelata brachen sie auf und lagerten sich am Berg Schepher. Vom Berg Schepher brachen sie auf und lagerten sich in Harada. Von Harada brachen sie auf und lagerten sich in Makheloth. Von Makheloth brachen sie auf und lagerten sich in Tahath. Von Tahath brachen sie auf und lagerten sich in Tarach. Von Tarach brachen sie auf und lagerten sich in Mithka. Von Mithka brachen sie auf und lagerten sich in Haschmona. Von Haschmona brachen sie auf und lagerten sich in Moseroth. Von Moseroth brachen sie auf und lagerten sich in Bene-Jaakan. Von Bene-Jaakan brachen sie auf und lagerten sich in Hor-Haggidgad. Von Hor-Haggidgad brachen sie auf und lagerten sich in Jotbatha. Von Jotbatha brachen sie auf und lagerten sich in Abrona. Von Abrona brachen sie auf und lagerten sich in Ezjon-Geber. Von Ezjon-Geber brachen sie auf und lagerten sich in der Wüste Zin, das ist in Kadesch. Hier starb Mirjam.

[3:25] Und das war dann schon im vierzigsten Jahr der Wüstenwanderung. Wenn wir die einzelnen Stationen seit dem zweiten Jahr, seit dem Ende des Aufenthaltes am Berg Sinai und den unmittelbar darauf folgenden Stationen, der physischen Stationen, zusammennehmen und dann auf die Zeit dieser fast 40 Jahre übertragen, dann stellen wir fest, dass die Israeliten an vielen Orten wahrscheinlich im Durchschnitt mehr als zwei Jahre gewesen sind. Also, sie sind wahrscheinlich gar nicht schnell von einem Ort zum nächsten gegangen, sondern haben oft an den meisten Orten länger verweilt, als sie sogar am Sinai verweilt haben.

[4:06] Von Kadesch brachen sie auf und lagerten sich am Berg Hor, an der Grenze des Landes Edom. Da ging Aaron, der Priester, auf den Berg Hor nach dem Befehl des Herrn, und er starb dort im vierzigsten Jahr nach dem Auszug der Kinder Israels aus dem Land Ägypten, am ersten Tag des fünften Monats, also ungefähr im Sommer. Und Aaron war 123 Jahre alt, als er auf dem Berg Hor starb. Es hörte der Kanaaniter, der König von Arad, der im Süden des Landes Kanaan wohnte, dass die Kinder Israels heranrückten. Wir haben in 4. Mose 21 die Geschichte gesehen, wie die Israeliten dort gegen den König von Arad letztendlich gesiegt haben.

[4:51] Und sie brachen auf von dem Berg Hor und lagerten sich in Zalmona. Von Zalmona brachen sie auf und lagerten sich in Punon. Von Punon brachen sie auf und lagerten sich in Oboth. Von Oboth brachen sie auf und lagerten sich in Ije-Abarim, an der Grenze von Moab. Von Ije-Abarim brachen sie auf und lagerten sich in Dibon-Gad. Von Dibon-Gad brachen sie auf und lagerten sich in Almon-Diblathaim. Von Almon-Diblathaim brachen sie auf und lagerten sich am Berg Abarim, vor dem Nebo. Vom Berg Abarim brachen sie auf und lagerten sich in den Ebenen Moabs am Jordan, gegenüber von Jericho. Sie lagerten sich aber am Jordan von Beth-Jeschimoth bis nach Abel-Schittim in den Ebenen Moabs.

[5:32] Hier haben wir jetzt eine ganze Reihe von Orten, die innerhalb von insgesamt sechs Monaten durchwandert worden sind. Das heißt, der Zeitpunkt oder der Zeitraum, den sie jeweils an einem Ort verbrachten, war sehr viel kürzer, etwa vielleicht nur ungefähr einen Monat, wenn überhaupt pro Ort. Wir sehen also, dass hier jetzt gegen Ende wieder ein sehr viel höheres Tempo in der Bewegung des Volkes Gottes gelegen gewesen ist. Und wir dürfen annehmen, dass antitypisch gesehen auch auf dem Weg zum himmlischen Kanaan ganz am Ende das Tempo sich wieder enorm verschärfen wird.

[6:10] Und der Herr redete zu Mose in den Ebenen Moabs am Jordan, Jericho gegenüber, und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan gekommen seid, so sollt ihr alle Einwohner des Landes vor eurem Angesicht vertreiben und alle ihre Bildsäulen zerstören, auch alle ihre gegossenen Bilder sollt ihr vernichten und alle ihre Höhen verwüsten.“ Es sollte radikal mit allem Kanaanitischen gebrochen werden. Die Kanaaniter waren ja ein Symbol, stellvertretend für die Sünde, und hier sollte alles entfernt werden aus dem Leben der Israeliten, die dann dort leben sollten. „Und ihr sollt das Land in Besitz nehmen und darin wohnen, denn euch habe ich das Land gegeben, damit ihr es in Besitz nehmt. Und ihr sollt das Land durch Los als euer Besitz empfangen nach euren Geschlechtern. Den zahlreichen sollt ihr ein größeres Erbteil geben, den kleinen ein kleineres. Wohin jedem das Los fällt, das soll ihm gehören. Nach den Stämmen eurer Väter sollten alle genügend Platz haben im Land und so sollten die bevölkerungsreichen Stämme mehr Land bekommen als die kleinen, und Gott würde es letztendlich entscheiden, denn das Los würde darüber bestimmen.

[7:21] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, auch wir sind ein Volk auf dem Weg in das gelobte Land, und auch wir gehen von Station zu Station. Und auch wir sehen, wie du uns Stück für Stück führst. Und wir sehen, wie das Tempo zunimmt, wie die Ereignisse in der Welt um uns herum rasant sich entwickeln und wie du dein Volk führen möchtest. Herr, ich möchte dich bitten, dass wir bereit sind, alles aus unserem Leben zu entfernen, was mit Sünde zu tun hat, damit wir nach Kanaan in den Himmel kommen können durch deine Kraft. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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