Christopher Kramp schließt die Betrachtung von 4. Mose 36 ab, indem er die Geschichte der Töchter Zelofhads und ihre Erbschaft beleuchtet. Er zieht Parallelen zur geistlichen Erbschaft des Adventvolkes und betont Gottes langmütige Führung trotz menschlicher Fehler. Das Video ermutigt dazu, aus der Geschichte Israels zu lernen und sich von Gott ins verheißene Land führen zu lassen, mit dem Vertrauen, dass Gott sein Volk niemals aufgibt.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 36:10-36:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 197.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir uns auch heute daran erinnern dürfen, dass Jesus für uns, für mich und für jeden einzelnen Zuschauer persönlich gestorben ist, dass wir Zuflucht suchen dürfen bei ihm und dass wir sicher sein dürfen, solange er lebt. Dass wir dankbar sein dürfen, dass er für alle Ewigkeit lebt. Herr, rede auch jetzt durch dein Wort zu uns und danke für alles, was du uns auch in den vergangenen Tagen und Wochen im Buch 4. Mose gezeigt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:18] Am Ende 4. Mose 36 geht es um die Erbschaft, und wir lesen in Vers 10:
[1:23] "So wie der Herr es Mose geboten hatte, so handelten die Töchter Zelofhads. Machla, Tirza, Hogla, Milka und Noa, die Töchter Zelofhads, verheirateten sich mit ihren Vettern, damit das Erbe ihres Vaters nicht verloren gehen würde. Sie verheirateten sich unter den Geschlechtern der Kinder Manasses, des Sohnes Josefs, und ihr Erbteil blieb bei dem Stamm des Geschlechts ihres Vaters."
[1:54] Wenn du noch nicht verheiratet bist und dich mit dem Gedanken trägst, bald zu heiraten, dann stell dir die Frage: Was ist das geistliche Erbe, das Gott mir geschenkt hat? Und wen kann ich heiraten, sodass ich sicherstellen kann, dass dieses geistliche Erbe nicht verloren geht, sondern bei mir bleibt?
[2:16] Das sind die Gebote und Rechtsbestimmungen, die der Herr durch Mose den Kindern Israels geboten hat in den Ebenen Moabs am Jordan gegenüber von Jericho.
[2:26] Sie waren jetzt wieder an der Grenze zum Gelobten Land. Sie standen mit Sichtweite auf Jericho direkt davor. Und damit ist das Buch 4. Mose in gewisser Weise auch ein ganz besonderes Buch für uns, die wir kurz vor der Wiederkunft Jesu stehen. Wir glauben, dass die Wanderung der Kinder Israels durch die Wüste ein Typus ist für die Wanderung des Adventvolkes. Und das Buch 4. Mose beschreibt wie kein anderes das Auf und Ab dieser Wanderung. Es beginnt am Berg Sinai mit den letzten Anweisungen, mit dem begeisterten Aufmarsch und dem Aufbruch hin zum Land Kanaan. Dann gibt es Geschichten voller Abfall und und und Klagen und Murren, Unglaube, die tragische Geschichte von Kadesch-Barnea, die dramatische Rebellion von Korah. Und was so interessant ist, dass Gott trotzdem, trotz all dieser Probleme, sein Volk führt. Ja, auch als es sich so weit aus dem Fenster lehnte, dass es wieder zurück nach Ägypten möchte und Gott sie nicht mehr nach Kanaan hineinlassen kann, jedenfalls die erste Generation, führt er sie dennoch Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt durch die Wüste, um eine neue Generation heranzubilden, die dann das Land Kanaan erobern kann. Gott ist langmütig und geduldig. Er führt uns trotz vieler Sünden und Probleme. Ja, er beschönigt die Sünden nicht, er nennt sie beim Namen, zeigt deutlich die dramatischen Konsequenzen. Und doch führt er sein Volk. Und wir dürfen lernen, dass obwohl viel Schlimmes passiert ist, auch im Adventvolk in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten, dass Gott seine Gemeinde führt und dass er uns Anweisungen geben möchte für das, was noch vor uns liegt.
[4:11] Und der Gott, der bei dem Versuch, als Bileam versucht hat, das Volk zu verfluchen, dem Bileam sagen ließ, dass Gott kein Unheil sieht in Israel, der Gott, der uns mit seiner Gerechtigkeit bekleiden möchte, der möchte auch uns so verändern und so führen, dass wenn Feinde von außen angreifen, es gesagt werden kann, dass Gott kein Unheil, kein Unrecht im Adventvolk sieht.
[4:44] Möge Gott uns vor den Fehlern bewahren, die die Israeliten gemacht haben bis kurz vor Schluss. Die Weisheit würde er uns schenken, dass wir aus diesen Geschichten lernen. Dass wir uns mit seinem Geist erfüllt dazu führen lassen, ihm zu folgen, Schritt für Schritt. Dass wir zurückschauen, wie er uns als Volk geführt hat. Denn wir haben nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat. Möge das Buch 4. Mose weiterhin für uns ein Anker sein und eine Inspiration, zu sehen, wie Gott sein Volk führt bis ins Gelobte Land.
[5:19] Lasst uns gemeinsam beten.
[5:22] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dein Volk führst und danke, dass du, wenn eine Generation versagt hat, nicht dein Volk aufgibst, sondern eine nächste Generation heranführst und sie ausbildest und sie im Glauben wachsen lässt, sodass sie schlussendlich das Ziel erreichen kann. Herr, wir wünschen uns so sehr, dass wir diese Generation sein können. Bitte lass uns aus den Lektionen deines Wortes lernen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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