In dieser Andacht zu 5. Mose 4:37-5:11 erinnert Christopher Kramp daran, wie Gott das Volk Israel aus Ägypten befreite und ihnen am Sinai seine Gebote gab. Er betont, dass Gottes Wort und Bund nicht nur für die damalige Generation, sondern auch für uns heute gültig sind. Die Gebote sind die Grundlage für ein gesegnetes Leben und eine tiefe Beziehung zu Gott, der uns durch Jesus von der Sünde erlöst hat.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 4:37-5:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 205. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für deine Erlösung, die so außergewöhnlich, so einzigartig ist. Es gibt nichts anderes auf der Welt, das so ist wie deine Erlösung, so wie du. Ich möchte dich bitten, dass du auch heute durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:00] Wir sind in 5. Mose, Kapitel 4. Gott erinnert das Volk Israel daran, was sie Außergewöhnliches mit Gott erlebt haben und wie er sie auf eine Art und Weise gerettet hat, wie es so noch nie zuvor passiert ist. In Vers 36 lesen wir: "Er hat dich vom Himmel her seine Stimme hören lassen, um dich zu unterweisen, und auf Erden hat er dir sein großes Feuer gezeigt, und du hast seine Worte mitten aus dem Feuer gehört." Das war am Berg Sinai. Gott hat das getan, um seinem Volk etwas beizubringen, sie zu unterweisen. Gott spricht zu uns, damit wir etwas lernen über ihn und über die Verbindung von Himmel und Erde.
[1:45] "Und weil er deine Väter liebt und ihren Samen nach ihnen erwählt hat, hat er dich mit seinem Angesicht durch seine große Kraft aus Ägypten herausgeführt." In der Erlösung zeigt sich die Kraft Gottes. Paulus sagt, dass das Evangelium die Kraft Gottes ist. Ihr könnt den Vers finden in Römer Kapitel 1. "Um größere und stärkere Völker, als du es bist, vor dir her zu vertreiben und um dich her zu bringen und dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es heute der Fall ist." Gott besiegt Probleme in unserem Leben, die größer sind als wir selbst.
[2:24] "So sollst du nun heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Herr der alleinige Gott ist, oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst." Gott wünscht sich, dass wir es erkennen und dass wir es uns zu Herzen nehmen, dass wir es verstehen, aber dass wir auch darüber nachdenken, dass wir es in unser Herz aufnehmen, in unserem Herzen bewegen. Es ist nicht nur theologische Wahrheiten begreifen, sondern sie auf unserem Herzen tragen und Gott lieben von ganzem Herzen. "Darum halte seine Gebote und seine Satzungen. Darum halte seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, damit es dir und deinen Kindern nach dir gut geht und damit du lange lebst in dem Land, das dir der Herr, dein Gott, gibt für alle Zeiten." Gott wollte sie reich segnen. Wenn wir Gott gehorsam sind, weil wir verstanden haben, wie er ist und was er Unglaubliches für uns tut, dann geht es uns gut.
[3:24] Damals sonderte Mose drei Städte aus auf der anderen Seite des Jordan, gegen Sonnenaufgang, damit der Totschläger dorthin fliehen kann, der seinen Nächsten unabsichtlich getötet hat, ohne ihn zuvor gehasst zu haben, dass er in eine dieser Städte fliehen und am Leben bleibe. Wir haben ja schon am Ende von 4. Mose von dieser Idee der Zufluchtsstätte gelesen, nämlich Bezer in der Ebene in der Steppe im Land der Ebene für die Rubeniter, Ramot in Gilead für die Gaditer und Golan in Baschan für die Manassiter. Und dies ist das Gesetz, das Mose den Kindern Israels vorlegte. Das sind die Zeugnisse, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die Mose den Kindern Israels verkündete, als sie aus Ägypten gezogen.
[4:06] Auf der anderen Seite des Jordan, im Tal Beth-Peor, im Land Sihons, des Königs der in Heschbon wohnte, den Mose und die Kinder Israels schlugen, weil sie aus Ägypten gezogen und dessen Land, Sihon, in Besitz nahmen, samt dem Land Ogs, des Königs von Baschan, der beiden Könige der Amoriter, die jenseits des Jordan waren, gegen Sonnenaufgang, von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon liegt, bis an den Berg Sihon, das ist der Hermon, die ganze Ebene jenseits des Jordan gegen Osten bis an das Meer der Araba, unterhalb der Abhänge des Pisga.
[4:43] Mose stand hier mit dem Volk Israel direkt an der Grenze zum Gelobten Land. Und noch einmal wiederholte er jetzt die Gebote Gottes, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, um dem Volk deutlich zu machen, was die Grundlage der Regierung Gottes, die Grundlage ihres Lebens sein sollte. Auch wir, die wir kurz vor der Wiederkunft Jesu leben, die wir an der Grenze zum himmlischen Kanaan stehen, sollten uns immer wieder daran erinnern, was Gott uns in seinem Wort gezeigt hat: die Gebote Gottes, sein Gesetz bedenken, weil das die Grundlage unseres Erfolges ist, die Grundlage unseres Lebens sein sollte.
[5:20] Mose hat hier die Zehn Gebote noch einmal wiederholt und ausgelegt. Wir müssen verstehen, was Gott mit seinem Gesetz wirklich uns sagen möchte, damit wir das Gelobte Land, damit wir den Himmel erreichen können. Und Mose rief ganz Israel und sprach zu ihnen: "Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich heute vor euren Ohren rede. Lernt und bewahrt sie, um sie zu tun." Gott wünscht sich, dass wir hinhören, wenn er gesprochen hat, dass wir hören und lernen und auch die Worte Gottes bewahren, damit wir sie auch umsetzen.
[5:59] "Der Herr, unser Gott, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen." Gott hat sich mit seinem Volk verbunden. "Nicht mit unseren Vätern hat er diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier alle am Leben sind." Die meisten von denen, die dort in der Araba standen, waren noch gar nicht am Leben gewesen, als Gott am Sinai am Horeb gesprochen hatte. Die allermeisten, bis auf zwei von denen, oder in dem Fall drei (Mose war noch am Leben), die am Horeb die Worte Gottes gehört hatten, die allermeisten waren tot. Gottes Wort gilt für diejenigen, die es annehmen, nicht für die, die es nur buchstäblich gehört haben. Viele hatten das buchstäblich gehört, hatten es nicht angenommen. Aber die das Wort annehmen, auch wenn sie es nicht stetig physisch gehört haben, für die gilt das Wort Gottes. Lieber Freund, liebe Freunde, dieses Wort, auch wenn du nicht leibhaftig dabei gewesen bist, als es aus einem Propheten gegeben worden ist, gilt für dich, wenn du es annimmst. "Von Angesicht zu Angesicht hat er hier auf dem Berg mit euch geredet, mitten aus dem Feuer."
[7:02] Er wollte ein Freund des Volkes. Er wollte, dass das Volk Freundschaft schließt. Lieber Freund, liebe Freunde, Gott möchte Freundschaft schließen mit dir, einen Bund mit dir machen. "Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem Herrn und euch, um euch die Worte des Herrn zu verkündigen. Denn ihr habt euch vor dem Feuer geflüchtet und seid nicht auf den Berg gegangen." Und er sprach: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Weil Gott unser Retter ist, weil er unser Erlöser ist, weil Jesus für uns am Kreuz gestorben ist und von der Sünde befreit, deswegen sollen wir seine Gebote halten. Deswegen werden wir sie halten, wenn wir die Erlösung wirklich verstanden haben, und wir werden keine anderen Götter neben ihm haben.
[7:48] "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht, denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten." Lasst uns Gott lieben von ganzem Herzen, seine Gnade in Anspruch nehmen und seine Gebote halten. "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht."
[8:29] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns an deine Gebote erinnerst. Lasst uns immer wieder und immer wieder über die Zehn Gebote nachdenken, weil es genau das ist, was du uns gezeigt hast, mit dem wir uns mit dir verbinden können. Dein Wesen, dein Charakter. Gib, dass wir auf dem Weg ins himmlische Kanaan uns immer wieder daran erinnern, wie du bist und was du uns in den Zehn Geboten gesagt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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