In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 8:16-9:15 und die Bedeutung von Dankbarkeit und Gehorsam. Er betont, dass Gottes Segen und Rettung nicht auf menschlicher Gerechtigkeit beruhen, sondern auf Seiner Treue und Liebe. Die Episode erinnert daran, dass Gott ein verzehrendes Feuer gegen Sünde ist und wir trotz unserer Halsstarrigkeit einen Fürsprecher haben, der für uns eintritt.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 8:16-9:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit 5. Mose 8:16-9:15. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danke sagen, dass wir dein Wort haben, dass wir aus jedem einzelnen Wort leben dürfen, das aus deinem Mund hervorkommt, aus jeder Seite, die in diesem Buch geschrieben steht. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute nach deiner Verheißung zu uns sprichst, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:03] Wir sind in 5. Mose Kapitel 8. Gott ermahnt durch Mose das Volk zur Dankbarkeit. Gott hatte das Volk durch die schreckliche Wüste hindurchgeführt. Vers 16: "Der dich in der Wüste mit Manna speiste, von dem deine Väter nichts wussten, um dich zu demütigen und zu prüfen, damit er dir am Ende Gutes tun." Gott prüft uns nicht, damit es uns schlecht geht, sondern damit er uns noch mehr segnen kann, weil er ja gute Gedanken für mich und für dich hat.
[1:38] Und damit du nicht in deinem Herzen sagst: "Meine eigene Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum verschafft." So schnell geschieht es, dass wenn wir Segen erleben, wenn es uns gut geht, dass wir das auf unsere eigenen Talente, unsere eigene Kraft, unsere Weisheit zurückführen. Aber Gott möchte, dass wir ihm die Ehre geben. So gedenke doch an den Herrn, deinen Gott, denn er ist es, der dir die Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben, der damit seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern beschworen hat, wie es heute geschieht. Lasst uns immer daran denken, dass es Gott ist, der uns die Kraft gibt, Gott ist, der uns die Weisheit gibt, die Klugheit, die Freundlichkeit, alles das, was unser Leben schön und wertvoll macht.
[2:20] Wenn du aber den Herrn, deinen Gott, wirklich vergisst und anderen Göttern nachfolgst und ihnen dienst und sie anbetest, so bezeuge ich heute gegen euch, dass ihr gewiss umkommen werdet, wie die Heiden, die der Herr vor eurem Angesicht ausrottet. So werdet auch ihr umkommen, weil ihr der Stimme des Herrn, eures Gottes, nicht gehorsam seid. Ungehorsam hat letztendlich immer dieselben Konsequenzen, ganz egal, ob man ein Heide ist oder zum Volk Gottes nominell dazugehört. Gott verlangt, er erwartet, er freut sich über echten Gehorsam.
[2:55] Höre, Israel! Du wirst jetzt über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, um Völker zu überwältigen, die größer und stärker sind als du, Städte groß und himmelhoch befestigt. Immer wieder sehen wir hier in diesem Buch, dass die Aufforderung an Israel ist, hinzuhören auf das, was der Geist schon damals der Gemeinde sagen wollte durch diese Worte. Ein großes und hochgewachsenes Volk, die Söhne der Anakiter, die du kennst, von denen auch du sagen gehört hast: "Wer kann vor den Söhnen Anak bestehen?"
[3:25] Wir werden einmal in der Endzeit in Offenbarung 13 in eine ähnliche Situation kommen, denn Vers 4 dort, einen Vers finden, wo eine ähnliche Frage gestellt wird, wo die Gegner Gottes eine solche Macht haben, dass die Gläubigen vielleicht verzagen können. Aber nein, wir dürfen auf Gott vertrauen. Das heißt es in Vers 3: "So sollst du heute wissen, dass der Herr, dein Gott, selbst vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und sie vor dir unterwerfen, und du wirst sie aus ihrem Besitz vertreiben und schnell ausrotten, so wie der Herr es dir verheißen hat."
[3:57] Wir haben schon öfter hier in diesem Buch gesehen, dass Gott von sich selbst als einem verzehrenden Feuer spricht, und er deswegen ja auch ins weite, 5. Mose, haben es die Anakiter in einem brennenden Feuer abbekommen. Hier wird sichtbar, was die Sünde, was, Verzeihung, das Feuer verzehrt. Das verzehrt die Sünde, es verzehrt die Rebellion, es besiegt den Feind. Wenn wir das Feuer der Liebe Gottes, das durch den Heiligen Geist in unser Herz hineinlassen, dann besiegt es den Feind, es besiegt die Sünde.
[4:28] Wenn sie nun der Herr, dein Gott, vor dir her ausgestoßen hat, so sprich nicht in deinem Herzen: "Um meiner Gerechtigkeit willen hat er mich hereingebracht, dass ich dieses Land in Besitz nehme." Da doch der Herr diese heidnischen Völker wegen ihrer Gottlosigkeit vor dir aus ihrem Besitz vertreibt. Gott kämpft gegen die Sünde, er kämpft gegen die Gottlosigkeit, und erlöst uns nicht wegen unserer eigenen Gerechtigkeit. Nein, sondern weil er die Sünde von uns nehmen möchte.
[4:59] "Der nicht um deiner Gerechtigkeit und um deines aufrichtigen Herzens willen kommst du hinein, um ihr Land in Besitz zu nehmen, sondern wegen ihrer Gottlosigkeit vertreibt der Herr, dein Gott, diese Heidenvölker aus ihrem Besitz, und damit er das Wort aufrechterhalte, dass der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat." Gott erlöst uns nicht, weil wir es verdient haben, sondern weil er es versprochen hat und weil er treu zu seinem Wort steht.
[5:23] "Du sollst du nun erkennen, dass der Herr, dein Gott, dir dieses gute Land nicht um deiner Gerechtigkeit willen gibt, damit du es in Besitz nimmst, denn du bist ein halsstarriges Volk. Denke doch daran und vergiss es nicht, wie du den Herrn, deinen Gott, in der Wüste erzürnt hast, von dem Tag an, als du aus dem Land Ägypten ausgezogen bist, bis zu eurer Ankunft an diesem Ort, seid ihr widerspenstig gewesen gegen den Herrn."
[5:46] Und am Horeb erzürntet ihr den Herrn, und der Herr ergrimmte über euch, so dass er euch vertilgen wollte. Als ich auf den Berg gegangen war, um die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit euch machte, da blieb ich 40 Tage und 40 Nächte lang auf dem Berg und aß kein Brot und trank kein Wasser. Da gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln, mit dem Finger Gottes beschrieben, und darauf alle Worte, die der Herr mit euch auf dem Berg geredet hat, mitten aus dem Feuer am Tag der Versammlung.
[6:13] Es geschah nach 40 Tagen und 40 Nächten, da gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes. Und der Herr sprach zu mir: "Mache dich auf und geh schnell hinab von hier, denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, hat Verderben angerichtet. Die sind von dem Weg, den ich ihnen geboten habe, schnell abgewichen. Sie haben sich ein gegossenes Bild gemacht."
[6:35] Und der Herr sprach zu mir: "Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Lass von mir, damit ich sie vertilge und ihren Namen unter dem Himmel auslösche. Ich will aus dir ein stärkeres und größeres Volk machen, als es dieses ist."
[6:49] Zum Glück, Gott sei Dank, hatte das Volk damals einen Fürsprecher, Mose, der Gott nicht gelassen hat, der nicht zugelassen hat, dass Gott das Volk vernichtet, sondern der eingesprungen ist als Fürsprecher und der Gott an seine Verheißung erinnert hat. Wir haben einen Fürsprecher, der trotz unserer Halsstarrigkeit, trotz unserer wiederholten Sünde, für uns eintritt, damit wir sehen, dass Gott uns eigentlich retten möchte.
[7:19] Als ich mich nun umwandte und von dem Berg herabstieg – der Berg aber brannte im Feuer – die zwei Tafeln des Bundes in meinen beiden Händen hatte, während die Israeliten um das goldene Kalb tanzten, brannte der Berg Gottes, in dem er im Feuer gesprochen hatte. Wie oft sündigen wir in der Gegenwart der direkten Beweise der Gegenwart Gottes? Lasst uns auf seine Gegenwart achten in unserem Leben.
[7:51] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich von Herzen um Vergebung bitten, dass wir so oft halsstarrig sind, so oft widerspenstig und so oft dich betrübt haben. Herr, danke, dass du uns erlöst, nicht wegen unserer Gerechtigkeit, denn dann würden wir nie erlöst werden, sondern weil du versprochen hast, dass du uns retten möchtest, dass du mit deinem verzehrenden Feuer, mit deiner Liebe, unsere Sünde besiegen möchtest. Das möchten wir dir erlauben in unserem Leben ganz persönlich. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen. [Musik]
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