[0:22] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour auf joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf YouTube.
[0:33] Zur fünften Folge unserer Spezialserie über das Buch Jesaja. Wir wollen uns heute mit Kapitel 21 bis 25 beschäftigen. Alle diejenigen, die sich auf das Gespräch am 30. Januar vorbereiten wollen, wo vor allem Texte aus Kapitel 9 bis 12 im Zentrum stehen werden, seien verwiesen auf die Folgen 2 und 3 unserer Serie und auch auf das reichhaltige Sendemanuskript, das wir dort finden können, mit vielen weiteren Parallelversen und Zitaten, um euch auf diese Texte vorzubereiten.
[1:07] Wir wollen heute hier weiter studieren das Buch Jesaja. Wir wollen einen Gesamtüberblick über die Kapitel verschaffen. Und bevor wir damit jetzt beginnen, wollen wir Gott bitten, dass er uns führt und leitet in unserem Studium. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir dieses wunderbare Buch, diese Schatzkiste Jesaja, haben dürfen und dass wir es studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist unsere Herzen ansprichst, dass wir verstehen, was wir lesen, und dass wir wertvolle Lektionen für unser persönliches Leben daraus nehmen können. Herr, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:46] Jesaja Kapitel 21 und dort Vers 1: "Die Last über die Wüste des Meeres. Wie Stürme im Negev daherbrausen, so kommt es daher aus der Wüste, aus dem schrecklichen Land." Die Wüste des Meeres klingt etwas merkwürdig auf den ersten Blick. Es handelt sich dabei um die Gegend von Süd-Babylonien, in der Nähe des Persischen Golfes. Dort gab es das sogenannte Meerland, so nannten es schon die Babylonier, das Mar-tum. Dort waren insbesondere die Kalda-Stämme heimisch, die in dieser Zeit schon eine ganz gewaltige Rolle in der babylonischen Politik spielten. Es handelt sich also mit anderen Worten um eine Prophezeiung über Babylon.
[2:29] Vegas ist das Südland in Juda, das Jesaja gut kannte, wo es oft sehr stürmte, wo Wüstenstürme zu finden waren, die er jetzt hier als Metapher verwendet für den Angriff auf Babylon. Vers 2: "Ein hartes Gesicht wurde mir gezeigt: Der Räuber raubt, der Zerstörer zerstört. Zieht heran, ihr Meder! Belagert sie, ihr Meder! Denn alles von ihr verursachte Seufzen will ich stillen." Wir haben schon in Jesaja 13 eine Vision gesehen über den Untergang Babylons. Schon damals waren die Elamiter angesprochen worden. Hier kommen die Meder dazu im Hinterland der Meder. Wir haben gelernt, das Land Elam war südöstlich gelegen von Babylonien, ein eigenes großes Reich. Es gewann in dieser Zeit wieder an Bedeutung, oder zumindest wo wir wieder Quellen finden können. Im Hinterland dieser Elamiter gab es die Gegend um Anshan, einer der alten, ehemaligen elamitischen Hauptstädte, wo dann in dieser Zeit bereits die Perser sich herausbildeten und bald gemeinsam mit den Medern Babylon angreifen würden.
[3:37] Würden. Als dann Elam, äh, Verzeihung, als dann Medo-Persien entstand, war Elam mythologisch auch eine der Hauptsprachen. Vers 3: "Darum sind meine Lenden voll Schmerz, Wehen haben mich ergriffen, gleich den Wehen einer Gebärenden. Ich krümme mich vor dem, was ich hören muss, bin erschrocken vor dem, was ich sehen muss." Wir haben schon gesehen, dass Jesaja in der Prophezeiung über Moab in Kapitel 15 und 16 sehr emotional mitgelitten hat, mit denen, über die das Gericht ergeht. Wir haben das gesehen, wie sehr er Sympathie hat mit den Heiden, die verloren gehen. Und interessant ist hier, dass er das auch mit Babylon hat und dass die Sprache, die er verwendet, direkt erinnert an den Untergang oder die Emotionen, die die Babylonier selbst haben in Jesaja 13, und dort Vers 8. Mit anderen Worten, Jesaja empfindet das mit, was die Babylonier bei ihrem Untergang erleben.
[4:40] Und das zeigt uns, wie wichtig es ist, dass wir nicht nur den Fall Babylons predigen, sondern dass wir auch mitfühlen mit denen, die es betrifft. Vers 4: "Mein Herz schlägt wild, Schauder hat mich überfallen. Die Dämmerung, die mir lieb ist, hat mir in Schrecken verwandelt." Hier sieht man, wie sehr Jesaja mitleidet mit den Babyloniern, die hier verloren gehen werden. Die Dämmerung, die mir lieb ist, wörtlich heißt es übersetzt: "Die Abenddämmerung meiner Lust." Und bezieht sich auf die Lustbarkeiten, auf die Party, die in Daniel 5 genauestens beschrieben wird. Denn über diese Nacht, über dieses Gastmahl, wird jetzt hier prophezeit.
[5:24] Vers 5: "Man deckt den Tisch, man breitet die Polster aus." Einer übersetzt diese hebräische Stelle auch: "Man stellt Waffen auf." "Man isst und trinkt. Auf ihr, Fürsten, selbst den Schild!" Sehr detailliert und mit viel Klassizität wird dieses Gastmahl aus Daniel 5 beschrieben. Und das Bild von großer Sorglosigkeit wird gezeichnet, während ja die Armeen des Feindes anrücken, hält man ein Gastmahl und ist nicht mal wirklich auf den Kampf vorbereitet. Das wird aus diesem letzten Satz hier deutlich, denn "den Schild salben". Man, man, man, man hinein, um sich auf den Kampf vorzubereiten, damit, wenn dann die Feinde dagegen schlagen, die Waffen leichter abgleiten. Das Bild ist hier, dass die Fürsten, die Großen, wie alle dort geladen sind, sich gar nicht vorbereitet haben. Und als sie wäre das Gastmahl es hören, dass der Feind eindringt, dann müssen sie erstmal sich überhaupt vorbereiten, ihre Waffen fertig machen.
[6:24] "Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: 'Stehe auf, er soll berichten, was er sieht.' Ein Späher ist ein Wächter auf der Mauer, der auch am Horizont Anzeichen finden soll nach Feinden oder Feinde beobachten soll und entsprechende Warnungen geben soll. Und sieht er weiter Pferdegespanne, Reiter auf Eseln und Reiter auf Kamelen, so beobachte er scharf mit größter Aufmerksamkeit." Der Wächter sollte also nicht nachlässig sein. "Oder schrie wie ein Löwe: 'Herr, ich stehe unablässig auf der Warte bei Tag und auf meinem Posten alle Nächte!'"
[7:08] Dieses Bild ist sehr interessant, denn wir finden es wieder aufgegriffen in Offenbarung Kapitel 10, wo Jesus als Engel mit dem entrollten Buch Daniel im Jahre 98 symbolisch auf die Erde und auf das Meer kommt und wie ein Löwe brüllt, die Botschaft Daniels der Welt verkündet, insbesondere seiner Gemeinde, die er führen möchte. Er zu einer neuen Erfahrung. Wieder in Offenbarung 10 und den weiteren Kapiteln. Und interessant ist, als ich hier, dass Jesus offensichtlich auch in Offenbarung 10 den Fall Babylons vorhersagt und entsprechend predigt als Teil der Botschaft von Daniel 19.
[7:56] "Und siehe da, kommt ein Zug Männer, ein Pferdegespann." Und er begann und sprach: "Gefallen, gefallen ist Babel, und alle Bilder ihrer Götter hat er zu Boden geschmettert." Dieser Vers zeigt etwas sehr Spezifisches auf: In dem Moment, als der Wächter am Horizont die ersten Männer sieht, die erste Vorhut des Feindes, sozusagen, schon im nächsten Moment, als er reden möchte, sagt der: "Babylon ist gefallen."
[8:20] Wir kennen diese Formulierung: "Gefallen, gefallen ist Babel", natürlich, und aus der zweiten Engelsbotschaft, die hier ihren Ursprung hat. Der Vers selbst im Kontext soll ausdrücken, wie plötzlich es geschieht. Kaum hat der Wächter überhaupt am Horizont Feinde gesehen, schon ist Babylon gefallen. Und dieses Motiv des plötzlichen Falls von Babylon, das finden wir natürlich auch in Offenbarung 18 sehr deutlich beschrieben.
[8:48] Auch in Jeremia 51 und dort Vers 8: "O weh, zerschmettere das Volk! Du bist so 'nem einer Tenne." Höchstwahrscheinlich ist genau gesagt, du bist wahrscheinlich handelt es sich hier um das Volk der Juden, das Volk von Jesaja, das zunächst von den äh, oder noch gedroschen werden würde. Und nachdem das geschehen, würden die Babylonier kommen, etwa 100 Jahre nach Jesaja. Aber und das ist die gute Nachricht sozusagen in dieser Gerichts-Botschaft an Babylon, die gute Nachricht ist, das Volk würde befreit werden.
[9:26] Babylon würde fallen. Und dann sagt er weiter hier: "Was ich von dem Herrn der Herrscher, dem Gott Israels, gehört habe, das verkündige ich euch." Um deutlich zu machen, dass das nicht die Ideen von Jesaja waren, sondern er ist ein inspirierter Prophet. Es ist Gottes Botschaft an sein Volk. Auch die zweite Engelsbotschaft, den Offenbarung 18, hier wird aufgegriffen wird vom Fall Babylons. Es ist nicht einfach die Idee irgendeines Menschen, sondern in ihrer Auslegung, ihrer inspirierten Auslegung, die wir als Gemeinde vertreten, ist die Gottesbotschaft an unser Volk und an die Welt.
[10:04] Vers 9: "Die Last über Duma. Ihr ruft mir zu: 'Wächter, ist die Nacht bald vorbei?'" "Ist die Nacht bald vorbei?" Duma ist ein Ort, wo Linné dumm gewesen. Das macht er, dass dieser Begriff sie ihr, das ist ja das Gebirge von Edom. Kapital sehr deutlich. Duma ist vermutlich benannt, möglicherweise nach einem Sohn Ismaels. Als andere gehen davon aus, dass Duma einfach eine Variante des Begriffes für Edom selbst ist. Die Assyrer, die Edomiter und die babylonische Oberherrschaft fielen. Sie hatten also ein echtes Interesse daran, auch davon zu erfahren, wann Babylon fallen würde.
[10:53] Die Botschaft vom Fall Babels ist also nicht nur interessant für das Volk Gottes selbst, sondern auch für alle anderen Völker. Vers 12: "Der Wächter spricht: 'Der Morgen ist angebrochen, und doch ist es noch Nacht.' 'Wenn ihr fragen wollt, so fragt, kommt bald wieder.'" Der Wächter gibt treue seine Antwort. Er sagt, es dauert noch etwas, aber es wird eintreten.
[11:14] Dann sozusagen, und er ermahnt die Fragenden, dass sie in ihrem an seinen Beobachtungen im Bild gesprochen, heißt das konkret, oder werden das Bild übertragen, dass sie eher Interesse an den prophetischen Zeichen, an der schrittweisen Erfüllung der Prophetie nicht aufgeben sollten. Und deswegen sind gerade diese beiden Verse immer wieder auch von Prophetie-Auslegern angewandt worden, um uns Gläubige daran zu erinnern, dass wir uns für die Prophezeiung dann sollte es immer wieder fragen sollen, wie lange es dauert es noch, wann ist die Nacht vorbei, wann erfüllen sich diese Prophezeiungen?
[11:52] Vers 13: "Die Last über Arabien. In der Wildnis von Arabien müsst ihr übernachten, ihr Karawanen der Dedaniter." Arabien liegt natürlich auf der großen arabischen Halbinsel, östlich und südöstlich der Ammoniter, Edomiter. Damals waren die Araber Nomaden in der Wüste. Sie sind schon zur Zeit von Salomo erzeugt. Dort hatten sie auch Könige, die Dedaniter sind möglicherweise benannt nach einem Enkel Abrahams und sie waren bekannt als Händler. Denna ist eine Oasenstadt und war zur Zeit Jesajas ein wichtiges Zentrum des Karawanenhandels. Wir haben wie auch für die Nacht nichts Folgen statt die Koordinaten hier mit seinem Manuskript. Ihr könnt also noch einmal dann auf Google Maps euch diese Stadt vor Augen führen.
[12:40] Das heißt, weiterhin: "Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, die Bewohner des Landes Tema geht dem Flüchtling entgegen mit Brot." Noch Thema ist ein sehr bedeutender Ort schon damals gewesen im tiefen Inneren Arabiens und geht möglicherweise auch auf einen Sohn von Ismael zurück. Übrigens hat hier der spätere babylonische große König Nebukadnezar die letzten zehn Jahre seiner Regierungszeit verbracht.
[13:07] Denn vor den Schwertern sind sie geflohen, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen und vor der Gewalt des Krieges. Also Flüchtlinge würden hier in das tiefe Innere Arabiens vorstoßen, weil sie vor dem Krieg geflohen sind. Die Assyrer würden also durch Siege an der Wüstengrenze im Rahmen ihrer Feldzüge die Nomaden zwingen, in das Innere Arabiens zu fliehen. Andere behaupten, dass möglicherweise diese Passagen, dass sie auch auf den babylonischen Eroberungsfeldzug bezieht, der dann im Jahre 553 dazu führte, dass man Thema erobert hat. Aber wir sehen, wenn gibt es gute Gründe zu glauben, dass es zunächst einmal um die assyrische Invasion geht.
[13:53] Nämlich in Vers 16: "Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: 'Noch ein Jahr, wie die Jahre eines Tagelöhners, so ist alle Herrlichkeit Kedar dahin.'" Eine ähnliche Zeit wird zeigen, wie wir sie auch in Jesaja 16 für Moab gehabt haben. Und im Gegensatz zur Prophezeiung können wir zumindest hier versuchen, möglicherweise die Erfüllung historisch festzumachen. Kedar war ebenfalls ein Sohn von Ismael, ein Stamm dann in Nordwest-Arabien. Wir wissen, dass die Assyrer seit den Tagen von Tiglat-Pileser dem Dritten gegen sie gekämpft haben, in Südsyrien und auch an der Grenze zum Westjordanland. Und es gibt eine syrische Inschrift oder Inschriften, die davon berichten, dass Sanherib, der erste König, den wir dann auch in den nächsten Kapiteln noch kennenlernen werden, im Jahre 703 eine Allianz von Elamitern und Kedaritern, also dem Volk Kedar in Babylonien, besiegt hat, die dort also als Kämpfer in Babylonien auch aufgetreten sind. Und das würde also bedeuten, dass wir diese Prophezeiung hier auf das Jahr 704 vor Christus datieren können.
[15:02] Wir sehen also im Laufe der Kapitel, wie wir immer weiter voranschreiten zeitlich, um diese Kapitel doch auch eine gewisse zeitliche Chronologie in ihrer Entstehungszeit haben.
[15:14] Vers 17: "Und von den tapferen Bogenschützen Kedar wird nur eine geringe Zahl übrig bleiben. Ja, der Herr, der Gott Israels, hat geredet." Auch hier treffen wir wieder auf das Grundmotiv des Buches, oder eines der Grundmotive des Buches Jesaja, nämlich, dass die Übrigen, die das Gericht überleben werden. Es wird hier besonders der Gott Israels hervorgehoben. Es ist ja eine prophetische Botschaft an die Heiden, eine Botschaft, die an die Araber gerichtet ist, und sie sollen die anderen Heiden in diesen Kapiteln erkennen, dass, wenn das alles eintrifft, dass tatsächlich der Gott Israels, der wahre Gott, den sie dann auch verehren sollen.
[15:57] Schauen wir weiter in Kapitel 22 und dort Vers 1: "Jesaja 22 und dort Vers 1: 'Die Last über das Tal der Offenbarung.' Gott offenbart sich durch seine Propheten, und die wirken in Juda, insbesondere in Jerusalem." Jesaja 2 haben wir den Ort Jerusalem mit kennengelernt, den Berg Zion, wo Gottes Gesetz, Gottes Wort für beheimatet ist. Wir haben also hier eine Prophezeiung über Jerusalem.
[16:27] Es geht weiter: "Was ist denn mit dir, dass alle deine Leute auf die Dächer steigen?" Damals gab es nur schlechte Fenster, die oft vergittert waren. Wenn man wissen wollte, was in der Stadt los war, sobald ein Tumult war, musste man auf die flachen Dächer steigen, um zu sehen, was in der Stadt passiert. "Du vom Himmel erfüllte, lärmende Stadt, du zügellose Stadt!" Deine Erschlagenen sind weder vom Schwert durchbohrt, noch im Kampf gefallen. Jerusalem war eine äußerst beliebte Stadt, und jetzt kündigt sich hier eine Tragödie an. "Alle deine Anführer sind miteinander geflohen, wurden gefesselt, ohne einen Bogenschuss abzugeben. Dein ganzes Aufgebot ist miteinander in Gefangenschaft geraten."
[17:03] Schon von Ferne sind sie geflohen. Die Truppen Judas haben keinen nennenswerten Gegenwehr, also keine nennenswerte Gegenwehr geleistet. Die Führer des Volkes, auf die man sich nicht verlassen kann, wenn man schon in ihrem Jahr 3 lesen konnte.
[17:18] "Deshalb sage ich: Schaut weg von mir, denn ich muss bitterlich weinen. Geht euch keine Mühe, mich zu trösten, über den Untergang der Tochter meines Volkes." Jesaja hatte über Moab gewarnt, hatte über Babylon gewarnt, und jetzt weinte er über das Gericht, das sein eigenes Volk erleiden würde. Auch hier zeigt sich seine tiefe Sympathie auch mit den Sündern, die aufgrund ihrer eigenen Rebellion leiden müssen. Jesaja ist uns darin ein echtes Vorbild und zeigt das Wesen von Jesus, der auch weint über Jerusalem, der weint über jeden Sünder, der gegen ihn rebelliert, dann verloren gehen wird.
[18:00] Denn es kommt ein Tag der Bestürzung, der Zeitung und Verwirrung von dem Herrscher, dem Herrn der Herrscher, im Tal der Offenbarung. "Man reißt die Mauer ein und Geschrei hallt gegen den Berg." Schon in Jesaja 5 und dann auch in Jesaja 10 war die Ankündigung ergangen, dass Invasoren kommen würden, die alles reden würden. Die Assyrer, wobei das Einreißen der Mauer sich dann buchstäblich erst bei der babylonischen Eroberung in 2. Könige 25 dann so erfüllt hat.
[18:32] Vers 6: "Die Elamiter tragen den Köcher neben den anderen Streitwagen, kommen Reiter, herd Kyra entblößt den Schild." Offensichtlich gab es elamitische Bogenschützen-Kontingente in der syrischen Armee, und Kyra ist das Ursprungsland eigentlich der Aramäer. Dorthin wurden sie von Tiglat-Pileser dem Dritten nach der Eroberung von Damaskus 732 wieder verschleppt. Das Gebiet stand also unter der Kontrolle Assyriens, und deswegen dürfen wir hier auch mit einem Kontingent Soldaten aus Kyra in der syrischen Armee rechnen.
[19:04] Und es wird geschehen: "Deine schönen Täler werden voller Streitwagen sein, und die Reiter nehmen Stellung gegen das Tor Jerusalems." Jerusalem wird von einer mächtigen Armee belagert werden, so wie das auch schon in Jesaja 8 und in Jesaja 10 vorhergesagt worden ist. "Und er nimmt den Schutz Judas weg. Aber du schaust an jenem Tag auf diese Waffen des Zeughauses."
[19:26] Das Zeughaus würde hilflos der Armee ausgeliefert sein. Und doch würden sie nur auf ihre eigenen Waffen schauen, auf das Zeughaus, das wörtlich das Waldhaus, in dem schon seit den Zeiten Salomos die wertvolle Rüstung lagert. Das heißt, weiter: "Und ihr seht nach den Rissen in der Mauer der Stadt Davids, wenn es in viele und die Wasser des unteren Teiches sammelt. Ihr zählt auch die Häuser Jerusalems und brecht Häuser ab, um die Mauer zu befestigen. Und er legt eine Sammelbecken an, und zwischen den beiden Mauern für die Wasser des alten Teiches. Aber es schaut nicht auf den, dies getan hat, und sieht nicht nach dem, der es seit langem bereitet hat."
[20:05] Wir können tatsächlich sehen, dass als dann die Assyrer unter Sanherib kamen, die wir dann auch in Spät und Kapitel sehen werden, dass zur Zeit Hiskias tatsächlich die Mauer inspiziert worden ist, dass die Mauer verstärkt worden ist, dass man Bauarbeiten dort eher defensiver Art durchgeführt hat, dass man in einem ein Wasserreservoir innerhalb der Stadtmauern angelegt hat und die äußeren Quellen verstopft hat, um dem Feind keinen Zugang zum Wasser zu ermöglichen. Das nehmen wir alles ins 2. Chronik 32, wo das bezeugt.
[20:38] Haben also ihr Vertrauen noch in die geringen medizinischen Möglichkeiten, wie sie haben sich. Schauen nicht auf Gott. So sagt ihr seid ja voraussieht. Sie achten nicht auf den, der alles unter seiner Kontrolle hat. Aber wir haben schon in Jesaja 17, Vers 7 gesehen, dass es einige Menschen dann geben wird, die doch auf Gott schauen werden. Und wir werden noch sehen im Laufe dieses Buches, wie diese Geschichte ausgegangen ist.
[21:05] Vers 12: "Oder an jenem Tag ermahnt der Herrscher, der Herr der Herrscher, zum Weinen und Wehklagen, zum Kahlscheren des Hauptes und zum Umgürten des Sakk-Tors." Gott ruft angesichts der dramatischen Situation zur Buße, oft zur Umkehr, sowie auch zum Beispiel im Buch Hiob in Kapitel 2 oder auch im Neuen Testament in Jakobus 4. Auch wir sollen uns angesichts der NS-Zeit vor Gott demütigen. Sogar dem Orbitter haben ja so reagiert in Jesaja 15, auch wenn sie zu den falschen Göttern gebetet haben.
[21:40] Aber schauen wir, was stattdessen die Judäer machen. Hier in Vers 13: "Doch siehe da, ist Jubel und Vergnügen, Ochsen schlachten und Schafe schächten, Fleisch essen und Wein trinken. Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!" Stadt Buße und Trauer und
[21:57] sind wir tot, statt Busse und Trauer und Umkehr. Dieser äußerst dramatischen Umkehr dieser äußerst dramatischen Situation gibt es nur makabren Fatalismus. Die "Only Live Once" ist das Motto dieser Jerusalem. Hier denken ist allein auf das Hier und Jetzt ausgerichtet und die Ewigkeit ist völlig ausgeblendet. Dieser hatte eine solche Haltung schon in Jesaja 5, Vers 12 beschrieben und sie gleicht dem Ziel der Hinsicht der babylonischen Sorglosigkeit, die wir in Jesaja 21 gesehen haben. Eine Einstellung, von der uns Jesus in Johannes 17 sagt, dass sie auch an Lukas 17, Vers 26, sagt, dass sie auch am Ende der Zeit, kurz vor der Wiederkunft, weit verbreitet sein wird.
[22:42] Doch der Herr, der Herrscher, hat sich meine Morgen offenbart. Wahrlich, diese Missetat soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt, spricht der Herrscher, der Herr der Heerscharen, für diejenigen, die sich weigern, Buße zu tun. Kann es keine Vergebung und keine Versöhnung geben? Denn es handelt sich um die Sünde gegen den Heiligen Geist, wenn Gottes Geist in unserem Herzen wird, wenn er uns zur Buße und zur Umkehr aufruft und wir das ignorieren und stattdessen noch angesichts des Untergangs noch Party machen, dann kann er uns nicht retten. Die Bibel spricht auch von einem Ende der Gnadenzeit. Wir sollten jetzt, da Gottes Geist an unserem Herzen wird, uns zu ihm kehren. Wenn wir es Dinge gibt in unserem Leben, die wir ihm nicht übergeben haben, die Bibel sagt uns sehr deutlich, dass, wenn wir die Erlösung, die in Jesus besteht, die durch seinen Geist uns angeboten wird, ablehnen, dann gibt es für uns keine Hoffnung.
[23:42] Im zweiten Teil des Kapitels 22 gibt es jetzt eine sehr interessante Prophezeiung über zwei hochgestellte Beamte dort in Jerusalem. Lesen wir: "So hat der Herrscher, der Herr der Heerscharen, gesprochen: Gehe hinein zu diesem Verwalter, zu Schebna, der über den Palast gesetzt ist, und sprich: Was hast du hier und wen hast du hier, dass du dir ein Grab aushaust? Du, der sich hoch oben sein Grab aushaut, sich eine Wohnung in den Felsen hinein meißelt." Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Felsengrab auf dem Berghang östlich vom Tempelberg, die sogenannte Ost-Nekropole, die heute beim heutigen Silwan. Solche Felsengräber hatten nur sehr hochgestellte Persönlichkeiten. Normalerweise waren Gräber immer Familiengräber und zur Ausstellung in der jüdischen ... die Könige selbst wurden in Jerusalem begraben, aber alle anderen außerhalb der Stadtmauern. Aber es gab für so hochgestellte Persönlichkeiten die Möglichkeit, solche Felsengräber zu haben, Einzelgräber, die direkt auf den Tempelberg ausgerichtet waren. Und möglicherweise hat die Archäologie genau dieses Grab, das hier beschrieben wird, gefunden, in dem sogenannten Grab 35. Es waren da gibt es eine Inschrift von einem Palastvorsteher, der wohl Schebna, ja, Hochei, dieses Yahoo ist noch erhalten. Schebna und Schebna sind nur zwei Varianten im Wesentlichen desselben Namens. Wir haben auch verschiedene Varianten für verschiedene Personen in der Bibel auch bezeugt. Und dieses Grab, und wir haben hier im ... man es gibt da kann ich das anschauen, auch die Inschrift, sowohl im Original und auch in einer Nachzeichnung. Dieses Grab sieht auch tatsächlich aus wie ein Haus, ist einem Haus, nachdem von wir hier auf der Skizze, die damals die Ausgräber im 19. Jahrhundert angefertigt haben, sehen können.
[25:46] Vers 17: "Sie, der Herr wird dich weit wegschleudern, Mann, und er wird dich fest packen, dich fest zusammenwirken wie einen Knall und dich wie einen Ballen ein weites und breites Land schneidern. Dort wirst du sterben und dorthin kommen deine prächtigen Wagen, du Schande für das Haus deines Herrn." Eine sehr deutliche und unmissverständliche Gerichts-Botschaft. Gott für diesen gottlosen hohen Beamten richten und bestrafen ist offensichtlich mitverantwortlich für die besonders schlimme Situation in Jerusalem. Und etwas Neues und heißt es: "Ich will dich aus seinem Amt stoßen und dann wird dich von deiner Stellung herabstürzen."
[26:24] Jetzt kommt Vers 20: "Das wird geschehen an jenem Tag, da werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilks, rufen." Gott wird einen neuen Palastvorsteher, den Eljakim, einen offensichtlich sehr gläubigen, geistlichen Mann. Und wir sehen die Erfüllung in 2. Könige 18, Vers 18 und 37, wo dann in der Zeit der Invasion durch Sanherib der Eljakim an der Spitze der Verhandlungsdelegation mit den ...
[26:50] Aber es geht noch weiter. Vers 21: "Und ich werde ihm, ich werde ihn mit deinem Gewand bekleidet und mit einem Gürtel fest umgürtet und deine Vollmacht in seiner Hand legen. Er wird den Bürgern von Jerusalem und dem Haus Juda ein Vater sein." Der Eljakim würde also die volle Autorität und Vollmacht bekommen, aber würde auch eine ... Geistlichkeit und würde mitbringt sie angemessen war für dieses Amt. Dieser Begriff des Vaters ist sehr interessant. Er bezeichnet eine besondere Herrschaftsstellung. Josef wurde im 1. Mose 45 als der Vater für den Pharao genannt. Und Eljakim wird damit, wie wir jetzt sehen werden, zu einem Typus auf Jesus, der ja der ewige Vater ist in Jesaja 9, Vers 5. Auf der Gegenseite ist schon ziemlich deutlich ein Typus für Satan, der hoch hinaus will, der seinen eigenen Luxus, seinen eigenen Ruhm vermehren wird und er hinabgestürzt wird, aus seinem Amt vertrieben wird, der hinweggeworfen und herabgestürzt wird. Und daran hat sich durch die Sünde der Menschen zum Fürsten dieser Welt gemacht. Aber Jesus hat durch die Erlösung, die am Kreuz von Golgatha bewirkt hat, hart an den Verleger der Brüder verstoßen und repräsentiert nun als Hohepriester die Erde im Himmel.
[28:18] Und so wird es jetzt sehr unmissverständlich in Vers 22: "Ich will ihm auch den Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen, so dass, wenn er öffnet, niemand zuschließen kann, und wenn er zuschließt, niemand öffnen kann." Hier sehen wir sehr deutlich die Typologie auf Christus, denn genau dieser Gedanke wird dann auf Jesus Christus in Offenbarung 3, Vers 7 im Zusammenhang mit dem himmlischen Heiligtum, dem Heiligen und den Allerheiligsten angewendet, wo Jesus unser Hohepriester ist. Dieser Priester dient in einem Tempel, der gleichzeitig ein Palast ist, denn in dem Tempel gibt es ja einen ... offenbar vier. Und in dieser Hinsicht dient Jesus dort als Vorsteher, sozusagen auch des Palastes, wenn man so sagen möchte.
[29:05] Vers 23: "Und ich will ihn als Pflock einschlagen an einen festen Ort, und der soll ein Ehrenplatz für das Haus seines Vaters werden." Eljakim wird Sicherheit geben für die Regierung und auch damit wird er zu einem Typus auf Jesus. Noch seine Nachfahren werden sich auf ihn, ja, auf ihn berufen und sich seiner rühmen.
[29:27] Vers 24: "So dass die ganze Herrlichkeit seines Vaterhauses sich an ihnen hängen wird, die Sprösslinge und die Abkömmlinge, alle kleinen Gefäße, von den Ton-Schalen bis zu allen Krügen." Eljakims Amtsführung würde so gut sein und so berühmt werden, dass sich alle Nachkommen mit ihm brüsten werden.
[29:43] Jetzt kommt 25: "Das ist interessant. An jenem Tag, spricht der Herr, der Herr, Schaden wird der Block, der an dem festen Ort eingeschlagen war, weichen, ja, wird abgeholt werden und fallen. Und dann lasst sie daran hängt wird zugrunde gehen, denn der Herr hat es geredet." Dieser Vers ist verschiedentlich ausgelegt worden. Vom Kontext her würde ich denken, ist, dass die Aussage, der Eljakim würde seine Aufgabe gut machen, er würde ein Typus auf Jesus sein, aber seine Nachkommen würden sich darauf berufen, dass sie die Nachkommen von Eljakim sind, sie würden ihr ganzes Gewicht auf seinen Namen setzen und dann, wenn er schon tot ist und eine neue Krise kommt, dann die Babylonier kommen, dann würden seine Nachfahren sich darauf berufen, dass sie zu Eljakim gehören, aber das würde nichts nützen. Dieser Block würde nicht halten. Und insofern wäre, dass dieser Vers eine Warnung, dass man auch geistliche gute Führer zu sehr zu seinem eigenen Fundament macht und nicht Jesus Christus selbst.
[30:39] Jesaja 23 ab Vers 1: "Die Last über Tyrus ist eine neue Prophezeiung über Tyrus, eine bedeutende phönizische Handelsmetropole am Mittelmeer gelegen." Yamaha tiertafel Schiffe, denn Typus ist zerstört, ohne Häusern oder Einfahrt für Schiffe aus dem Land der Kiter ist es ihnen bekannt geworden. Etage Schiffe kennen wir schon aus Jesaja 2, Vers 16. Das war ja vermutlich eine phönizische Handelsniederlassung in Südspanien, vermutlich Tessiner wollte dort entfliehen. Und auch Maradonna hat in einer Inschrift diesen Ort ... sind die Bewohner der Insel Zypern, die ... Also die Handelsschiffe kommen aus Südspanien vermutlich und hören schon auf der Zwischenstation in Zypern, dass sie gar nicht mehr in der Mutterstadt in Tyrus anlegen können, weil es so ein Unglück gegeben hat.
[31:31] Historisch hat sich das erfüllt, dass für uns zumindestens das Festland Tyrus von den Babyloniern zerstört worden ist. Wir kommen gleich später noch zu dem Datum im 6. Jahrhundert vor Christus. Die Stadt existierte da noch auf der Insel weiter und wurde erst durch Alexander den Großen und seine ... erobert, dass es dann auch Gegenstand der Prophezeiung in Hesekiel 26, Vers 2. "Schweigt, ihr Bewohner der Küste, die Zidon-Kaufleute, die das Meer befahren, haben dich erfüllt." Der Untergang von Tyrus würde die gesamte Levante-Küste am Mittelmeer beschäftigen. Sie dann war eine weitere ... finnische Hafenstadt etwas nördlich von Tyrus gelegen. Die finden sie waren ja in Stadtstaaten organisiert und der gesamte Mittelmeerhandel war eigentlich im Wesentlichen in phönizischer Hand. Die Griechen waren gerade dabei erst so aufzusteigen.
[32:20] Fest rein und auf großen Wassern war die Saat des ... die Ernte des ... ihr Einkommen und sie war der Markt der Nationen. Der ... ist wohl ein Fluss an der Grenze zwischen Ägypten und Israel, nach 1. Chronik 13, Vers 5, an zu identifizieren mit dem Nil selbst. Was hier auf jeden Fall deutlich wird, der gesamte ägyptische Getreidehandel, Großteil des Getreidehandels Ägyptens lief über Tyrus. Es hatte eine zentrale Rolle für die Weltwirtschaft und dieses Bild der Weltwirtschaftsmetropole oder Wirtschaftsmetropole wird dann Offenbarung 18 auf dem größten ... 11 bis 13.
[32:54] Denn Offenbarung 18 knüpft ökologisch nicht nur an Babylon, sondern auch an Tyrus an. Und es passt deswegen ganz gut, weil der Fall Luzifers auch in Jesaja 14 durch den König von Babylon, als auch in Hesekiel 28 durch den König von Tyrus dargestellt wird. Dort verbinden sich Politik, Staatsmacht und Wirtschaft.
[33:12] Vers 4: "Schäme dich, Tyrus, und dann das Meer, die Meeresfeste spricht: Ich habe keine Wehen gehabt, noch geboren, noch junge Männer großgezogen, noch Jungfrauen erzogen." Kinderlosigkeit war eine Metapher für die Schande, wie bei der Nachricht über Ägypten, so wären sie sich auch vor Schrecken winden bei der Nachricht über ... Die wohl beste Übersetzung lautet hier: "Wenn die Nachricht nach Ägypten kommt, der Untergang von Tyrus ist eine Katastrophe für den ägyptischen Handel und ein Vorbote auch einer drohenden Invasion für die Ägypter selbst." Herr Hesekiel 29 macht deutlich, dass nach dem ... lange Zeit von Nebukadnezar belagert worden war, eine sehr langwierige Belagerung, schlussendlich erobert worden ist, dass dann die Babylonier daraufhin auch Ägypten angegriffen haben.
[33:59] Sechs Partien überdachtes jammert er, Bewohner der Küste. Die Bewohner sollen also am besten in die Kolonien im Westen fliehen. Ist das nicht eure freundliche, reiche Stadt, deren Ursprung in alter Vorzeit liegt, deren Füße sie in ferne Länder trugen, damit sie sich dort ansiedelten? Er schon zur Zeit von Mose und Josua war eine stark befestigte Stadt. Und hier wird beschrieben, wie die Phönizier vor allem von Tyrus aus ein ganzes Netzwerk von Handelsniederlassungen, vor allem in Nordafrika, aber auch in Zypern, Sizilien, Sardinien, auf den Balearen und in Spanien gegründet haben. Am bekanntesten war natürlich Karthago, die neue Stadt, wie sie eigentlich wörtlich heißt, die dann später zum Gegenspieler von Rom geworden ist.
[34:48] Wer hat dieses über Tyrus beschlossen? Die Kronenspenderin, deren Kaufleute Fürsten und deren Händler die Vornehmen der Erde waren. Der Handel hatte Tyrus so reich gemacht, dass sie aus ihrem wirtschaftlichen Vorteil politisches Ansehen zogen und veranlassen konnten, dass Könige gekrönt werden. Gekrönt wurde. Das zeigt also, welche enorme Bedeutung die Wirtschaft damals für die Politik hatte. Und das zeigt uns auch, welche enorme Bedeutung die Wirtschaft für die Politik gehen der Endzeit haben wird.
[35:17] Vers 9: "Der Herr der Heerscharen hat es beschlossen, um den Stolz all ihrer Pracht zu entweihen und alle Vornehmen der Erde verächtlich zu machen." Hier haben wir wieder das Problem des Stolzes als das Hauptproblem, so wie das schon an vielen Kapiteln gesehen haben, über Finnland, wie es beim Nil geschieht.
[35:36] Die Tochter Tyrus, es ist keine Werft mehr da. Wir müssen ja, dass der Nil jährlich über seine Ufer tritt und damit Ackerbau in Ägypten möglich macht und die Verwendung bestimmter Vorrichtungen, mit denen man das Wasser auf die Felder leitet. Und was jetzt gesagt wird, ist, dass die Stadt Tyrus, die bisher auf ägyptisches Getreide sich verlassen, dass es tierisch kam, jetzt selbst Bewässerungsfeldbau machen muss, weil nämlich Tyrus als Handelszentrum wegfallen wird.
[36:11] Vers 11: "Er hat seine Hand über das Meer ausgeströmt, Königreiche erschüttert. Der Herr hat über Kanaan Befehl gegeben, dass seine Festungen zerstört werden sollen." Denn das ganze Land Kanaan wird vom Gericht Gottes betroffen sein. Die Phönizier waren ja tatsächlich Kanaan. Von daher ist hier wohl also der Gesamtbereich Phönizien gemeint. Und er hat gesagt: "Du sollst dich künftig nicht mehr freuen, die geschändete Jungfrau, die Tochter Zions."
[36:38] Nach Kittel, mache dich auf, auffahren. Über auch dort wird man dir keine Ruhe lassen. Dieser Vers richtet sich jetzt an Zypern, und auch auf Zypern würden die Flüchtlinge keine Ruhe finden. Sie das Land der Kaldea, dieses Volk, das nicht war aus Syrien, hat es den Wüstenbewohner zugewiesen. Sie haben ihre Belagerungsstürmer richtet seine Paläste bloßgelegt, es zu Trümmerhaufen gemacht. Wir haben ja schon im Zusammenhang mit Kapitel 13, Vers 1, über die Kaldea gesprochen. Diese Gruppe von fünf Stimmen, sehr bedeutende Stellen, Süd-Babylon, belohnen die wohl nicht identisch, doch ähnlich wie die Armee waren im Laufe des ersten ... es da eine enorme Bedeutung bekommen haben in Süd-Babylonien an der Grenze zur arabischen Wüste, wie auch deutlich wird, dass das waren eigentlich Wüstenbewohner, die ich hier Einfluss erlangten und die dann zur Zeit von ... die absolute politische Elite darstellen.
[37:33] Deswegen ist das hier das Land der Karl, der letztendlich das Land Babylon, das Unternehmen kennt, zwar den Angriff auf Tyrus ausführen wird. Jammerte Schiffe, denn eure Zuflucht ist zerstört. Das greift Vers 1 noch einmal auf.
[37:48] Und es wird geschehen an jenem Tag, der für Tyrus 70 Jahre in Vergessenheit geraten, so lange einen König regieren kann. Am Ende von 70 Jahren aber wird es für Tyrus gehen, wie es in dem Lied von ... heißt: 70 Jahre lang, lasse sie so unbedeutend sein, keine große Rolle spielt, aber dann würde sich das Blatt wenden. Man könnte fast sagen, Tyrus erhält sozusagen in Anführungsstrichen eine tödliche Wunde, die dann wieder heilt. Es ist ganz etwas schade, dass wir die historische Erfüllung nicht so genau exakt identifizieren können. Das liegt daran, dass wir auch das genaue Datum der Eroberung von Tyrus nicht festmachen können. Verschiedene Daten sind vorgeschlagen worden: 585, klassischerweise 573, rechnen mit 568 vor Christus. Die Quellenlage ist sehr ehrlich und kompliziert, von daher lässt sich nicht genau sagen, weil die 70 Jahre begonnen haben und entsprechend auch das Ende nicht genau bestimmen.
[38:42] Es gibt sowieso auch nur sehr wenig Quellen in der Zeit. Wissen aber, dass nach der Eroberung zunächst einmal für seine politische Autonomie verloren hat und in der Folgezeit stets nach Sidon genannt wird, also irgendwie unbedeutender gewesen ist und dann allerdings später zur Zeit der ... und Perser wieder als Stadt bedeutend gewesen ist. Also auch wenn wir die genauen Jahreszahlen momentan aufgrund von fehlenden Quellen nicht genau angeben können, können wir doch ungefähr den Rahmen sehen, dass sich diese auch diese Prophezeiung erfüllt hat.
[39:09] "Nimm die lautet Tyrus, in die Stadt herum, du vergessen, spiele gut, singe ein Lied, auf, dann wird man, dass man wieder an dich denkt." Das Wiedererstarken der Handelsmetropole Tyrus wird hier verglichen mit einer, die Achtung mit Musik wieder für sich wirbt und so an die alten Geschäftspartner, die alten Geschäftspartner an sich erinnert. Wir wissen auch, Sprüche 7, dass fuhren damals durch was auf den Straßen auf der Suche nach freien waren.
[39:34] Vers 17: "Denn es wird geschehen am Ende der 70 Jahre, da wird der Herr Tyrus heimsuchen, und sie wird wieder zu ihrem Lohn kommen und wird mit allen Königreichen der Erde, die auf der Erde ansässig sind, Hurerei treiben." Und spätestens hier sehen wir, welche Bedeutung diese diese Prophezeiung auch für die Endzeit hat, denn wir kennen diesen Satz.
[39:53] Psychologisch wird er dann in Offenbarung 17 und Offenbarung 18, 19 auf das geistliche Babylon gezogen, woraus nochmal deutlich hervorgeht, dass das geistliche Babylon sich sowohl aus dem historischen Babylon, als auch aus dem historischen Tyrus speist. Und deswegen ist der Abschnitt natürlich auch so faszinierend, weil wir hier auch ... auf den Bergen 13 seiner tödliche Wunde haben, die dann wieder heilt, obwohl natürlich die Zeit Prophezeiung hier jetzt für die Endzeit wohl keine Bedeutung haben wird. Aber das ist ganz interessant, dass sich hier sehen auch mit welchen Mitteln auch mit Hilfe der Musik hier in diese Metapher, die Stadt Tyrus wieder ihre tödliche Wunde heilt.
[40:37] Vers 18: "Aber Erwerb und und wird dem Herrn geweiht werden. Er wird nicht angesammelt, doch aufgespeichert, sondern ihr Wert wird für die sein, die vor dem Angesicht des Herrn wohnen, damit sie essen bis zur Sättigung und stattlich bekleidet sind." Der Fall von Tyrus im Fahrzeug von Tyrus wird der Handels erwerb aber dem Volk Gottes zu gute kommen und allen weiter bezieht diesen Vers interessanterweise auf Gottes Volk. Also das Tier ist hier etwas ist nicht ganz klar, ob freiwillig oder sozusagen erzwungenermaßen, weil dann du da herrschen wird auch über ... das geht aus dem Vers für mich noch nicht ganz hundertprozentig klar heraus. Das würde ich offen lassen, aber auf jeden Fall tut es etwas, das allen weit auch eigentlich von dem Volk Gottes.
[41:27] Hier sagt und damit enden hier in Jesaja 23 diese Fremdvölkersprüche über die verschiedenen heimischen Nationen ab und so war ja auch Jerusalem dabei von Kapitel 13 bis Kapitel 23. Und jetzt beginnt mit Kapitel 24 ein neuer Abschnitt. Die nächsten vier Kapitel beinhalten eine ein ziemlich eigenen in sich geschlossenen Abschnitt, der ganz deutlich, wir sehen werden, apokalyptische Züge trägt.
[41:53] Das 1: "Siehe, der Herr wird das Land entvölkern und versüßen. Da wird sein Land sein Angesicht entstellen und seine Bewohner zerstreuen." Ist eine dramatische Gerichts-Botschaft. Verlesen weiter: "Dann wird der Priester sein wie das Volk, der Herr wie sein Knecht, die Frau wäre Markt, der Verkäufer wieder Käufer, der Verleiher wieder der Borg, der Gläubiger wie der Schuldner im Gericht."
[42:14] gläubiger wie der Schuldner im Gericht. Es wird keinen Rang und keinen Klassenunterschied geben. Und es erinnert uns natürlich an die Offenbarung 6, Vers 15, wo die Reichen und die Armen, die Freien und alle gemeinsam zu den Bergen laufen werden und schreiben werden.
[42:26] Deshalb über uns Vers 3: "Das Land wird gänzlich entvölkert und ausgeplündert werden." Ja, der Herr hat dieses Wort gesprochen.
[42:34] Die, wenn wir diesen Abschnitt auf Judäa und Jerusalem beziehen, dann erfüllt sich das natürlich im sechsten Jahrhundert, als die Babylonier kamen, und ist damit eine Erfüllung der entsprechenden Vorhersagen, ein Drittel Mose 26, Vers 5, 29 und so weiter. Aber wir lesen weiter: "Es trauert und wählt das Land, der Erdkreis verachtet und verwelkt es." Fertig machten die Hohen des Volkes im Land. Das Schicksal von Juda wird auch zum Typus für die ganze Welt. Am Ende ähnliche Botschaften haben sie ja, Kapitel 4.
[43:06] Und auch die Hohen des Volkes verschnarchten. Damit haben wir wieder die Idee, die schon seit Kapitel 2, dass das Gericht Gottes über den Stolz einhergehen wird.
[43:14] Denn das Land liegt entweiht oder ihren Bewohnern, denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung abgeändert, den ewigen Bund gebrochen. Der Grund für die Katastrophe damals und auch am Ende ist das Brechen des ewigen Bundes. Das ist der eigentliche Grund, der später dann der neue Bund genannt werden wird. Der Bund, den Gott sich immer schon gewünscht hat, und dieser Bund, den er auch in 5. Mose so eindrücklich beschreibt. Daniel hat in seinem Gebet in der Nehemia diese Idee aufgegriffen und verstanden, dass die Babylonier, dass die Israeliten ins Exil gekommen sind, weil sie Gottes Gesetz übertreten haben, den Bund gebrochen haben. Und entsprechend war das Land entweiht. Bei der Veränderung der Satzungen Gottes erinnern wir uns vielleicht auch an die Aktivitäten des kleinen Horns in Daniel 7, Vers 25.
[44:11] "Darum hat der Fluch das Land verzerrt und die darin wohnen müssen das büßen." Darum sind die Bewohner des Landes von der Blut verzehrt und nur wenige Menschen sind übrig geblieben. Wieder haben wir das Konzept "die Übrigen". Und hier erfüllt sich der Fluch auf 50, Vers 28, 29 und 30.
[44:28] "Der Most trauert, der Weinstock verschmachtet. Es sind alle, die sich von Herzen gefreut haben." Ähnliche Bilder und auch in Rosé, auch ähnlich so auch in der Position über Moab in Jesaja 16.
[44:40] "Der Jubel der Paukenschläge ist vorbei, das Geschrei, das Frohlocken ist verstummt und die Freude des lauten Spiels hat ein Ende. Alles Fröhlichkeit, sich Musik äußert, ist vorbei." Ähnliches findet auf Morgen 18, Vers 22, über die Musik Babylons, Vers 9.
[44:58] "Man singt nicht mehr beim Weintrinken." Werden auch raus streng zu sich nimmt, dem schmeckt es bitter. Hier haben wir Verse, die zurückgreifen auf Jesaja 5, Vers 11 und 12.
[45:08] "Die verblödete Stadt ist zerstört, jedes Hauses verschlossen, sodass niemand hineinkommt." Die Stadt ist unbewohnbar. Das beschreibt in einer sehr apokalyptischen Beschreibung nicht nur das Ende oder den Untergang, das Schicksal Jerusalems nach der babylonischen Eroberung, sondern auch den Zustand der Erde ganz am Ende.
[45:26] "Vers 11: 'Mann klagt um den Wein auf den Gassen, alles Freude ist untergegangen, alle Wände des Landes ist dahin.'" Damit werden die vorher so noch einmal zusammengefasst: Nur Verwüstung bleibt in der Stadt zurück und das Tor wurde in Trümmer geschlagen. Hier findet eine ganze Reihe von Versen in den Klageliedern, die, dass hier die Erfüllung dieses Verses sehr deutlich zeigen.
[45:48] Ja, so wird das Geschehen im Land und unter den Leuten, wie wenn man Oliven abklopft oder wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte zu Ende ist. Dieses Bild kennen wir aus Jesaja 17, Vers 6. Und wieder geht es darum, dass nur sehr wenige Übrige übrig bleiben werden.
[46:03] Aber diese werden triumphieren. Jene übrig gebliebenen, aber während ihre Stimme erheben und frohlocken. Sie jubeln auf dem Meer über die Majestät des Herrn. Die Übrigen wird es auch am Ende geben, Offenbarung 14 werden sie beschrieben, in Offenbarung 12, Vers 17.
[46:19] Und sie werden auch in Jesus triumphieren, wenn auch die ganze Welt zugrunde geht.
[46:24] "Vers 15: 'Darum rühmt er, rühmt den Herrn in den Ländern des Sonnenaufgangs, also im Osten. Preis den Namen des Herrn, des Gottes Israels, auf den Inseln des Meeres, also von Israel gesehen im Westen.'" Auf der ganzen Welt soll Gottes Name gepriesen werden. Das ist diese Idee der heidnischen und.
[46:44] Interessant ist, dass hier wiederum die schon auch zuvor die Idee der Übrigen verknüpft wird mit der Mission der Heiden. Nur einige wenige im Volk Israel werden übrig bleiben, aber die Heiden werden auch viele von den Heiden werden Gottes Namen erkennen und sein Wort annehmen. Denselben Gedanken haben wir auch so ähnlich in Maleachi 1, Vers 11, Vers 16.
[47:09] "Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde, Herrlichkeit dem Gerechten. Ich, aber sprach ich, vergebe, ich vergebe."
[47:14] "Räuber, Raum, Jahr, räuberisch rauben die Räuber." Wir haben ja eine dramatische Szene, die das Ganze beschreibt. Weltweit jubeln Erlöste, während gleichzeitig andere zugrunde gehen. Und dieses Bild von den raubenden Räubern, das ist ganz ähnlich wie die Beschreibung des Untergangs von Babylon in Jesaja 21, Vers 2.
[47:38] Die Dramatik des Untergangs stehen in einem ganz scharfen Kontrast zu dem zu den jubelnden Freunde, Freude der Erlösten. Und dieses "Se mir", das kennen wir aus Jesaja 65. Das ist jetzt Zustand des in der Gegenwart Gottes. Aber damals in Jesaja 65, da gab es die Möglichkeit, entzündet zu werden, weil großer Versöhnungstag war, sozusagen. Zumindestens war ja das das Setting, in dem Jesaja diesen Satz sagt.
[48:02] Hier aber beschreibt es wohl den Zustand des Verlorenen am Ende, wenn das Gericht Gottes hineinbricht. Und interessant ist, dass sich diese hier wieder scheinbar mit diesen verloren gehenden emotional identifiziert und um sie klagt.
[48:18] "Grauen, Grube und gern kommen über dich, du Bewohner der Erde." Das ist hier im hebräischen ein Wortspiel: "Parat, Parat" und also "Parat" mit "Dpa hat BT" und "Ach". Das heißt eigentlich wirklich Schrecken, Grube und ein Klappnetz seines Vogelstellers. Ein Gericht, also dem niemand entrinnen kann. Das wird ein Fest 18 jetzt noch genauer erklärt.
[48:39] Und das wird geschehen. Wer von der grauenerregenden Stimme fließt in die Grube fallen, wer aber aus der Grube aufsteigt, wird gefangen werden.
[48:48] Denn die Fenster der Höhe werden sich öffnen und die Grundfesten der Erde erbeben. Ein ganz ähnliches Bild mit anderen Motiven wird in Amos 5, Vers 19 gezeigt.
[48:57] Also, wer einem Verderben entrinnen kann, damit dann aber durch das nächste umkommen.
[49:02] Und die Grundfesten der Erde erbeben. Das zeigt den Zorn Gottes und zeigt ein weltweites Geschehen an. So ähnlich wie bei der Sintflut in 1. Mose 7.
[49:09] Die Erde wird krachen, zerbersten. Die Erde wird reißen und bersten. Die Erde wird hin und her schwanken. Die Erde wird hin und her taumeln wie ein Betrunkener und schaukeln wie eine Hängematte. Ihre Missetat lastet schwer auf ihr, sie fällt und steht nicht wieder auf. Hier wird definitiv nicht einfach nur der Untergang Jerusalems beschrieben. Hier sind globale Naturereignisse beschrieben, die bei der Wiederkunft stattfinden werden.
[49:33] Wir werden in unseren 2. Petrus 3, Wochen die Himmel mit Krachen vergehen werden.
[49:38] "Vers 21: 'Und das wird geschehen an jenem Tag, da wird der Herr das Heer der Höhe in der Höhe heimsuchen und die Könige der Erde auf Erden.'" Gott wird Krieg führen gegen die versammelten Völker, die gegen regulieren und gegenwärtig und seine Engel, die sich alle zusammen verbunden haben.
[49:55] Und dann Offenbarung 17, Vers 14, auf Rang 19, ab Vers 11, mit dieser Höhepunkt der Weltgeschichte ganz genau beschrieben.
[50:03] Hier haben wir also insgesamt 24 Themen und Texte, die direkt uns auch in die Endzeit bringen, die direkt mit der Offenbarung zu verknüpfen sind. Das sehen wir jetzt auch in Vers 22.
[50:11] "Und sie werden eingesperrt, wie man Gefangene in die Grube, ein Schwert und im Kerker werden sie eingeschlossen. Aber nach vielen Jahren werden sie heimgesucht werden." Das ist nichts anderes als die Beschreibung des Millenniums in der Sprache von Jesaja 24.
[50:28] Hier wird beschrieben, dass die, die Gottlosen, nachdem sie in der Schlacht von Harmagedon besiegt werden durch Gott, dass sie eingeschlossen werden. Sind alle tot. Er sagt, dann wird ja sogar gebunden sein, symbolisch, indem er dann niemanden verführen kann. Aber nach 1000 Jahren, nach vielen Jahren, nach 1000 Jahren, wenn sie heimgesucht werden.
[50:45] Denn die biblische Sache ist Offenbarung 20. Das ist eine Auferstehung der Gottlosen geben wird zum Gericht, von der auch Jesus in Johannes 5 spricht.
[50:56] "Da wird der Mond erröten und die Sonne schamrot werden, denn der Herr der Herrschern herrscht dann als König auf dem Berg Zion und in Jerusalem und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit." Hierbei die Herrlichkeit Gottes beschrieben. In der Ewigkeit sein Glanz wird so hell sein, dass man Sonne und Mond nicht mehr wirklich benötigt.
[51:13] Das wird eine Offenbarung 21, Vers 23, ganz deutlich beschrieben. Deswegen erröten sie so bildlich, weil man sie ja eigentlich gar nicht braucht, weil der Glanz Gottes noch so viel heller ist als der Glanz von Sonne und Mond.
[51:25] Dieser Vers spricht von der Herrlichkeit des neuen Jerusalems, die Herrlichkeit der neuen Erde.
[51:33] Hier werden die Prophezeiungen von Jesaja ihre volle Erfüllung entfalten, nicht durch eine medizinisch-politische Sieg eines irdischen jüdischen Königs über ein paar Feinde, sondern dadurch, dass Gott selbst als König herrscht in neuem Himmel und auf der neuen Erde.
[51:48] Wir sehen also, diese Verse sind endzeitlich, geistlich gemeint und werden sich so tatsächlich buchstäblich erfüllen.
[51:56] Könnten 25 bis 1 geht direkt weiter: "Herr, du bist mein Gott, dich wirklich erheben, ich lobe deinen Namen, denn du hast Wunder getan. Deine Rats-Schlüssel von alters her sind zuverlässig und wahrhaftig." Die ersten Verse sind jetzt ein Danklied an Gott, der direkt angesprochen wird, ähnlich wie das Danklied in Jesaja 12, das ich auch anschließt an die Herrschaft des Messias.
[52:19] Ehrliche Formulierungen finden wir auch in den Psalmen und auch in 2. Chronik 15. Und erinnern uns auch an Offenbarung 15.
[52:23] Gibt es dann die Erlösten, die Gott danken für seine wunderbaren Werke und das sein Ratschluss, Gottes Ratschluss durch alle Zeiten gleich bleibt. Das sehen wir an vielen Stellen der Bibel.
[52:35] "Denn du hast die Stadt zum Steinhaufen gemacht, die feste Burg zum Trümmerhaufen, den Palast der Fremden zu einer untergegangenen Stadt. Lediglich wird sie nicht mehr aufgebaut werden."
[52:46] Hier geht es um die Stadt, die symbolisch und jetzt 24 beschrieben wird, eigentlich im Grunde genommen ein Symbol für alle Feinde Gottes, die gegen ihn rebellieren. Diese Rebellion wird nie wieder sich erheben, wenn sie einmal völlig ausgelöscht ist.
[52:57] Und Offenbarung 20, nach dem 19, sagt uns, dass darum ehrt dich auch ein mächtiges Volk, die Städte gewalttätiger Nationen fürchten dich.
[53:08] "Denn du bist dem Schwachen eine Zuflucht geworden, eine Zuflucht dem Armen in seiner Not, ein Schirm vor dem Wolkenbruch, einen Schatten vor der Hitze." Als der Zornhauch des der Tyrannen wie ein Unwetter gegen eine Wand daherkam.
[53:23] Gott ist deswegen auch weltweit so gefürchtet, weil er so erstaunlich den Schwachen beschützt.
[53:32] Das, was hier geschrieben steht, wurde von dem Messias in dieser Elias gesagt, die Ebene des Volkes, finma Gott Zuflucht in Jesaja 14 und auch in Jesaja 4, 5 und 6, wo die Übrigen von Gott beschützt werden.
[53:45] Wie die Sonnenglut in einer dürren Gegend, so denkst du das Toben des Fremden für die Sonnenglut, durch den Schatten einer Wolke. So legt sich der Triumphgesang der Tyrannen. Das tobende Feind ist hier wie eine sengende Hitze, aber Gottes Rettung wie ein Schatten einer Wolke.
[54:00] Und daher der Herrschern wird auf diesem Berg allen Völkern einmal von fetten Speisen bereiten, einmal von alten Wein, von fetten Mahlzeiten, Speisen von alten, geläuterten Weinen.
[54:12] Hier in etwas drastischer Beschreibung wird einmal geschrieben eine Einladung für alle Völker, etwas an einem Fest teilzunehmen, das dann in Offenbarung mit dem Hochzeitsmahl beschrieben wird.
[54:26] Dem Hochzeitsmahl des Lammes, das für alle Völker und Nationen bereitet. Es geht also um ein weltweites Geschehen.
[54:34] Und er wird auf diesem Berg die Schleierhalle wegnehmen, die alles Völker verhüllt und die Deckel, womit alle Nationen bedeckt sind.
[54:44] Auf dem Berg Zion sollen ja die Menschen das Wort Gottes kennenlernen. Das war die Vision in Jesaja Kapitel 2.
[54:54] Die Decke wird durch Christus hinweg getan. Es ist die Decke, die auf dem Denken liegt, wenn man die Bibel liest und nicht bekehrt, dass wenn der Geist nicht an dem Herzen wirken darf. Aber wenn man sich zu Christus bekehrt, wird die Decke weggenommen und man sieht plötzlich die Wahrheit, wie sie wirklich ist.
[55:06] Und man wird vom Geist verwandelt, von einer Herrlichkeit zur nächsten Herrlichkeit. Dasselbe Bild, genauso sagt es auch 2. Korinther 3.
[55:14] Durch das durch die Verkündigung des Evangeliums werden die Heiden Teilhaber der Verheißungen kommen.
[55:20] So aus der Finsternis in das Licht. Er wird den Tod auf ewig verschlingen und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat es gesprochen.
[55:36] Auch diese Verse werden in der Offenbarung wieder aufgegriffen. Die Gott wird tatsächlich alle Tränen abwischen, Offenbarung 20 und Offenbarung 21 zeigen, wie sich diese Verse eben und nach dem Millennium erfüllen werden.
[55:51] Wenn dann das buchstäbliche himmlische Jerusalem der Ort ist, an dem sich die Erlösten aller Völker befinden werden.
[55:57] Wir diesen weiter in Vers 9: "Und an jedem Tag wird man sagen: Sieh, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns gerettet. Das ist der Herr, auf den wir hofften. Nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein und seine Rettung."
[56:10] Ich möchte lieber, liebe Freunde, liebe Geschwister, ich möchte bei diesen Menschen dabei sein, die schon bei der Wiederkunft sagen können: Wenn Jesus auf den Wolken des Himmels kommt, sieh, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rettet. Das ist der Jesus, mit dem ich Tag für Tag meine Morgenandacht gemacht habe, indem spazieren gewesen bin. Das ist der Jesus, der in seinem Wort zu mir gesprochen hat.
[56:31] Ich möchte mich freuen über seine Erlösung. Dann wird es sich gelohnt haben. Was geht da in Jesaja 8, Vers 17 beschreibt nämlich auf den Herrn zu warten. Jakob sagte, 1. Chronik 49: "800 auf das Heil Gottes gewartet hat." Micha 7, Vers 7 sagt in einem Vers, der ungefähr zur gleichen Zeit geschrieben worden ist: "Ich will auf den Gott meines Heils warten."
[56:55] Wir sind aufgefordert auf die glückselige Hoffnung, die Wiederkunft Jesu zu erwarten, so sagt es Titus 2, Vers 13.
[57:03] Hier haben wir die Freude der Erlösten, wie wir sie schon in Jesaja 12 gesehen haben und wie sie in Offenbarungen vielen Stellen finden.
[57:09] "Verse: 'Wenn die Hand des Herrn wird auf diesem Berg ruhen. Moab aber wird unter ihm zertreten werden wie Stroh in der Mist-Lake-Zeit treten wird.'" Wir haben jetzt schon eine ausführliche Prophezeiung gelobt, insgesamt 15 und 16 gesehen.
[57:23] Und wir können auch sehen, dass entführte Mose 24 auch eine messianische Prophezeiung mit der Vernichtung Moabs zusammenhängend, wo dort Anklänge an 1. Mose 3, 15 sind, wo also auch hier ein Typus für die Gottlosen sind, also stellvertretend für alle, die die Erlösung nicht angenommen haben, sich für die Seite Satans entschieden haben.
[57:43] Also an dem Tag, an dem die Erlösten, Jesaja 25, Vers 9, ausrufen werden, die Gottlosen, Offenbarungs-Wex ab 15 erleben und wer sich lieber den Tod wünschen als Jesus kommen zu sehen. Sie werden zertreten werden. Das ist das Gericht über die Gottlosen, die wir es ja schon jetzt an mehreren Stellen gesehen haben.
[58:01] "Vers 11: 'Und sollte es auch seine Hände ausbreiten wie ein Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen, so wird er seinen Hochmut erniedrigen trotz der Kunstgriffe seiner Hände.'"
[58:17] Schwimmen war im alten Orient keine Selbstverständlichkeit. Es gibt interessanterweise eine historische Quelle, die verblüfft bemerkt, wie ein nur wenige Generationen von Jesaja, wie ein in die Enge getriebener König durch einen Sprung, um sich schwimmend retten konnte. Aber hier wird deutlich, selbst wenn jemand über solche Fähigkeiten verfügt, wird es eben nichts nützen.
[58:36] Der Hochmut wird gedemütigt. Über den Hochmut Moabs hatten wir schon in Jesaja 16, Vers 6 gelesen. Und hier wird zum Sinnbild für alle Gottlosen auf der einen Seite.
[58:49] Jerusalem zum Sinnbild für die Gläubigen am Ende der Zeit. Mehr zum Sinnbild für die Gottlosen, die lieber ihren eigenen Stolz gefördert haben, als sich Gott zu unterwerfen.
[59:00] Dann heißt es: "Seine festen, hochragenden Mauern wird er niederwerfen, abreißen und zu Boden stoßen in den Staub alle menschlichen Methoden und Maßnahmen." Verteidigung werden alle vergeblich sein.
[59:11] Am Tag des Herrn, lieber Freund, liebe Freunde, lasst uns doch heute den Entschluss fassen, dass wir uns ganz zu unserem Gott halten, dass wir sagen können: Sieh, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben.
[59:24] Wir wollen gemeinsam in diesen Entschluss, diese Entscheidung in einem Gebet besiegeln.
[59:28] Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass in deinem Wort wir nicht im Unklaren gelassen werden, was am Ende auf uns zukommen wird, wie das Ende kommen wird. Herr, wir danken dir für das Buch Jesaja und auch die das Neue Testament, dass vieles von dem uns dann noch weiter erklärt und wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir uns fest an dich klammern, dass wir jeden Tag mit dir gehen, deine Erlösung erleben und dann sagen können: Seht, das ist unser Gott, wenn Jesus wieder kommt auf den Wolken des Himmels.
[59:56] Dass wir ihn erkennen als unseren persönlichen Erlöser. Das bieten wir in seinem Namen. Amen.
[1:00:00] Gott segne eure Entscheidung. Nächste Woche sehen wir uns dann hier wieder, um die nächsten fünf Kapitel im Buch Jesaja zu studieren. Bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.