In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp dem 12. Kapitel des 5. Buches Mose. Er beleuchtet Gottes Anweisungen an das Volk Israel bezüglich der Zerstörung heidnischer Kultstätten und der zentralen Anbetung an einem von Gott erwählten Ort. Kramp zieht Parallelen zur persönlichen Reinigung von Sünde und der Bedeutung, Gottes neue Wahrheiten anzunehmen, um wahren Frieden und Ruhe zu finden.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 12:1-12:22
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“ heute, 5. Mose 12. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass du auf uns aufpasst vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres und dass du uns den früheren und den Spätregen schenken möchtest. Erfülle uns auch heute mit deinem Heiligen Geist. Sprich durch dein Wort zu uns und lass uns Wahrheit erkennen, wie sie in dir ist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:05] Wir fangen heute mit 5. Mose Kapitel 12 an. In dem Kapitel vorher ging es um das Wort Gottes, das bewahrt werden sollte, das auf die Stirn und an die Hand gesetzt werden sollte, und um den Segen und den Fluch, den Gott durch Mose dem gesamten Volk vorgelegt hat. In Vers eins heißt es:
[1:26] „Dies sind die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ihr bewahren solltet, um sie zu tun in dem Land, das der Herr, der Gott seiner Väter, vor dir gegeben hat, dir gegeben hat, damit ihr es besitzt alle Tage, die ihr auf Erden lebt. Alle Stätten, wo die Heidenvölker, die ihr aus ihrem Besitz vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, sollt ihr vollständig zerstören, es sei auf hohen Bergen oder auf Hügeln oder unter allerlei grünen Bäumen. Und reißt ihre Altäre und zerbrecht Gedenksteine und verbrennt ihre Aschera-Standbilder mit Feuer und zerschlagt die geschnitzten Bilder ihrer Götter und rottet ihren Namen aus von jener Stätte.“
[2:08] Die Israeliten sollten richtiggehend die Infrastruktur des Götzendienstes ausrotten und vertilgen. Gott wünscht sich, dass auch in unserem Leben die Sünde vollständig, ja, die Infrastruktur der Sünde völlig ausgemerzt wird.
[2:27] „Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, nicht auf diese Weise dienen, sondern an dem Ort, den der Herr, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen, damit er dort wohne. Da sollt ihr ihn suchen, und dahin sollst du kommen.“
[2:47] Gott würde einen Ort in Israel bestimmen, dort seinen Namen hinsetzen, damit er dort wohnt, und dorthin sollten die Israeliten hinkommen, um in besonderer Weise anzubeten, ihre Opfer zu bringen. Ist es nicht interessant, dass Gott dort wohnt, wo er seinen Namen hingesetzt hat? Ihr könnt in Offenbarung 14 einen Vers über die Endzeit finden, wo es heißt, dass Gott seinen Namen auf unsere Stirnen setzen möchte, um deutlich zu machen, dass in der Endzeit insbesondere Gott in unserem Herzen, in unserem Denken wohnen möchte. Auch wir sollen ja ein Tempel des Heiligen Geistes sein, und auch das könnt ihr finden in dem Korintherbrief, in Erster Korinther 3 und auch in Erster Korinther 6.
[3:30] „Sondern dorthin solltet ihr eure Brandopfer und Schlachtopfer bringen, eure Zehnten und das Hebeopfer von eurer Hand, eure Gelübdeopfer und eure freiwilligen Gaben und die Erstgeburt von euren Rindern und Schafen. Und dort sollt ihr vor dem Herrn, deinem Gott, essen und fröhlich sein, ihr und eure Familien über allem, was eure Hand erworben hat, sowie der Herr, dein Gott, dich gesegnet hat.“
[3:56] Zum Heiligtum Gottes zu kommen sollte eine freudige Sache sein, sollte ein Fest sein. Das nicht so handeln, wie wir es heute tun, dass jeder nur das tut, was recht ist in seinen Augen. Die Israeliten waren noch auf dem Weg in das gelobte Land, und es gab Dinge, die dort dann praktiziert werden sollten, die jetzt noch nicht praktikabel waren.
[4:17] Es könnte ja sein, dass später dann einige Israeliten hätten sagen können: „Naja, in der Wüstenwanderung, als Gott in der Wolke und Feuersäule uns voranging, haben wir es ja auch nicht so gemacht.“ Das passiert manchmal, dass wenn neue Wahrheit gezeigt wird oder wiederentdeckt wird, dass andere dann sagen: „Naja, aber Gott hat uns doch bisher auch geführt. Warum sollen wir diese Wahrheit annehmen? Warum sollen wir diese Praxis und Praktik jetzt umsetzen?“
[4:39] Aber Gott führt uns Schritt für Schritt. Wenn Gott uns etwas Neues zeigt, dann können wir nicht sagen: „Wir brauchen das nicht, weil Gott war ja früher schon bei uns.“ Nein, Gott möchte, dass wir Schritt für Schritt jeder Wahrheit folgen, die er uns zeigt.
[4:51] „Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen, doch zu dem Erbteil, dass der Herr, dein Gott, dir geben will. Ihr werdet aber über den Jordan ziehen und in dem Land wohnen sollt, das der Herr, euer Gott, zum Erbe geben wird, und er wird euch Ruhe verschaffen vor allen euren Feinden ringsum, und ihr sollt sicher wohnen.“
[5:06] Gott wünscht sich, dass wir Frieden haben und echte Ruhe. Jesus sagt ja: „Kommt her zu mir, damit er uns Ruhe geben kann für unsere Seele“ in Matthäus 11.
[5:18] „Und so soll es sein an dem Ort, den der Herr, Gott, erwählt, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Dorthin sollt ihr alles bringen, was ich euch gebiete: eure Brandopfer, eure Schlachtopfer, eure Zehnten und das Hebeopfer von eurer Hand und alle eure auserlesenen Gelübdeopfer, die ihr dem Herrn geloben werdet. Und ihr sollt fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, ihr und eure Söhne und eure Töchter, eure Knechte und Mägde und der Levit, der in euren Toren ist, denn er hat keinen Teil noch Erbe mit euch.“
[5:46] „Hüte dich, dass du deine Brandopfer nicht an irgendeinem Ort opferst, den du dir siehst, sondern an dem Ort, den der Herr in einem deiner Stämme erwählt. Da sollst du deine Brandopfer opfern und dort sollst du alles tun, was ich dir gebiete.“
[6:00] „Doch kannst du nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen nach dem Segen des Herrn, deines Gottes, den er dir gegeben hat, in allen deinen Toren. Der Unreine oder der Reine darf davon essen, wie von der Gazelle oder von dem Hirsch. Nur das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gießen wie Wasser.“
[6:14] „Du darfst aber in deinen Toren nicht essen von dem Zehnten deines Korns, deines Mosts und deines Öls, noch von der Erstgeburt deiner Rinder und deiner Schafe, noch von irgendeinem deiner Gelübdeopfer, die du geloben wirst, noch deine freiwilligen Gaben, noch das Hebeopfer deiner Hand, sondern vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du es essen an dem Ort, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levit, der in deinen Toren ist. Du sollst fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, über alles, was du dir mit deiner Hand erworben hast.“
[6:43] Es gab bestimmte Zeiten, da sollten die Israeliten zum Heiligtum kommen. Sie konnten das, was am Heiligtum geschehen sollte, nicht einfach zu Hause machen. Ist wichtig, dass sie zusammenkommen und dort auch das Wort Gottes hören.
[6:55] „Hüte dich, den Leviten nicht im Stich zu lassen, solange du in deinem Land lebst.“
[7:00] „Wenn aber der Herr, dein Gott, deine Grenzen erweitern wird, wie er es dir verheißen hat, und du sprichst: ‚Ich will Fleisch essen‘, weil dich gelüstet, Fleisch zu essen, so darfst du Fleisch essen nach aller Herzenslust.“
[7:10] „Ist aber der Ort, den der Herr, dein Gott, erwählt hat, um seinen Namen dorthin zu setzen, zu fern von dir, so darfst du von deinen Rindern und/oder von deinen Schafen schlachten, die der Herr dir gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und es in deinen Toren essen nach aller Herzenslust. Gerade so wie die Gazelle oder der Hirsch gegessen wird, kannst du es essen. Der Reine darf es in gleicher Weise wie der Unreine essen.“
[7:36] Lasst uns gemeinsam beten.
[7:42] Herr, du hast einen Ort erwählt, zu dem wir kommen dürfen, um alles dir vorzulegen, was wir haben. Das ist das himmlische Heiligtum, zu dem wir jetzt beten, Herr. Mach uns immer wieder bewusst, dass wir dort Ruhe finden und Frieden für unser Herz. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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