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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp 5. Mose 13:12-14:20. Er warnt eindringlich vor Götzendienst und betont die Notwendigkeit, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, bevor man urteilt. Anschließend erläutert er die Speisegebote aus 5. Mose 14, die als praktische Anweisungen für ein gesundes Leben als Kinder Gottes dienen. Die Folge schließt mit einem Gebet für die Sorge um den eigenen Körper.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 216.

[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, sei Dank! Wir danken dir so sehr für dein Wort und wir möchten aus jedem Wort leben, das du uns zeigst. Wir möchten nichts wegnehmen und nichts hinzufügen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt nach deiner Verheißung durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:56] Wir sind in 5. Mose Kapitel 13. Und Gott warnt sehr eindringlich vor dem Götzendienst. Auch wenn gute Bekannte, gute Freunde, ja, Verwandte zum Götzendienst auffordern, darf das nicht toleriert werden.

[1:12] Vers 12: "Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten, damit niemand mehr solch eine böse Tat in deiner Mitte tut. Wenn du von einer seiner Städte, die der HERR, dein Gott, dir geben will, um darin zu wohnen, sagen hörst: Es sind etliche Männer, Söhne Belials, aus seiner Mitte hervorgegangen und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Lasst uns hingehen und anderen Göttern dienen, denen, die ihr nicht gekannt habt! So sollst du es untersuchen und nachforschen und dich genaustens erkundigen, und wenn es die Wahrheit ist und die Sache feststeht, dass ein solcher Gräuel in deiner Mitte begangen wurde..."

[1:50] Gott möchte immer, dass wir der Wahrheit genau auf den Grund gehen, dass wir uns erkundigen, dass wir nicht auf Hörensagen Menschen verurteilen und verdammen.

[2:01] "...so solltest du die Bewohner jener Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes schlagen; an der Stadt samt allem, was daran ist, solltest du den Bann vollstrecken, auch an ihrem Vieh mit der Schärfe des Schwertes. Und alle Beute, die darin gemacht wird, solltest du mitten auf ihrem Marktplatz sammeln und die Stadt samt aller Beute dem HERRN, deinem Gott, gänzlich mit Feuer verbrennen, und sie soll lediglich ein Schutthaufen bleiben; sie soll niemals wieder gebaut werden."

[2:29] Götzendienst und Abfall hatten dramatische Folgen. Gott wollte, dass die gar nicht erst aufkommen. Leider, so werden wir noch sehen in der Geschichte Israels, hat man längst nicht so deutlich und durchgreifend mit der Sünde, ja, damit ist umgegangen, und dadurch hat sich dann das Volk über viele Generationen hinweg weit von Gott entfernt.

[2:59] "Und es soll nichts irgendetwas von dem, was unter dem Bann ist, an deiner Hand haften, damit der HERR von der Glut seines Zornes ablässt und dir Barmherzigkeit erweist und sich über dich erbarmt und dich mehrt, wie er es deinen Vätern geschworen hat, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, so dass du tust, was recht ist in den Augen des HERRN, deines Gottes."

[3:23] "Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes. Wir dürfen Gott unser Vater nennen. Darum solltet ihr euch keine Einschnitte machen noch kahl scheren über euren Augen wegen eines Toten. Denn ein heiliges Volk bist du für den HERRN, deinen Gott, und dich hat er erwählt, dass du ihm ein Volk des Eigentums seist unter allen Völkern, die auf Erden sind."

[3:46] Wenn uns bewusst ist, dass wir Kinder Gottes sind, in seinem Bild geschaffen, wie uns 1. Mose 1 sagt, dann werden wir auch so umgehen mit unserem Körper, dass uns bewusst ist, dass Gott uns diesen Körper geschenkt hat und gut mit ihm umgehen.

[4:01] "Du sollst nichts essen, was ein Gräuel ist." Hier kommen jetzt wieder die Speisegesetze, aber nicht im Kontext von zeremoniellen Vorschriften, wie in 3. Mose, sondern als tatsächliche Anweisungen, die ganz unabhängig hiervon, vom Heiligtumsdienst beschrieben werden, um deutlich zu machen, dass diese Speisegebote nicht zu den zeremoniellen Vorschriften gehören.

[4:21] "Das aber sind die Tiere, die ihr essen dürft: Rind, Schaf und Ziege, Hirsch und Gazelle und Damhirsch und Steinbock und Wisent und Antilope und Wildschaf. Und jedes Tier, das gespaltene Klauen hat, und zwar ganz gespaltene Klauen, und auch Wiederkäuer ist unter den Tieren, das dürft ihr essen."

[4:38] "Doch diese sollt ihr nicht essen von den Wiederkäuern und von denen, die vollständige, spaltende Klauen haben: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs; denn obwohl sie wiederkäuen, haben sie doch nicht vollständig gespaltene Klauen; sie sollen euch unrein sein. Und das Schwein hat zwar ganz gespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; es soll euch unrein sein. Von ihrem Fleisch solltet ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren."

[5:00] "Das ist es aber, was ihr essen dürft von allem, was in den Wassern ist: Alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen. Was aber keine Flossen und Schuppen hat, sollt ihr nicht essen; es soll euch unrein sein."

[5:14] Alle reinen Vögel dürft ihr essen. "Diese aber sollt ihr nicht essen: den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Weihe, den Habicht und die Milan-Arten, alle Rabenarten, den Strauß, die Eule, die Möwe und die Falkenarten, das Käuzchen, den Ibis, die Schleiereule, den Pelikan, den Geier und den Kormoran, den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus. Auch alles geflügelte Kleintier soll euch als unrein gelten."

[5:44] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns nach deinem Bild gemacht hast und dass wir von deinem Wort lernen dürfen, wie wir für unseren Körper Sorge tragen sollen. Wir sind deine Kinder und so bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du uns hilfst, dass wir lernen, wie wir unseren Körper nach bestem Wissen und Gewissen mit Hilfe deines Wortes, mit Hilfe deines Geistes, rein erhalten können und gesund. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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