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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Kapitel 5. Mose 22:5-25. Er erklärt biblische Gebote zu Themen wie Geschlechterrollen, Umweltschutz, Sicherheit im Alltag und die Bedeutung von Ordnung. Ein besonderer Fokus liegt auf den detaillierten Regelungen zum Schutz der Frau vor Verleumdung und den Konsequenzen von vorehelichem oder außerehelichem Geschlechtsverkehr, wobei die Umstände der Tat eine Rolle spielen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit 5. Mose 22. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du immer deine Augen über uns hast, dass du uns immer aufhilfst und dass du immer für uns da bist. Wenn wir das verstehen, dann lass uns doch auch in unserem Herzen diese Einstellung haben, dass wir für andere da sind, auf sie achten und ihnen helfen zu wollen. Ich möchte dich bitten, dass du uns auch heute durch dein Wort nahekommst und durch deinen Geist uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:10] Wir sind in 5. Mose 22. Zuletzt ging es über einige Prinzipien, Rücksicht auf den Nächsten zu nehmen und ihm zu helfen, wenn er etwas verloren hat.

[1:21] Wir lesen weiter ab Vers 5: „Eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn jeder, der dies tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel.“

[1:33] Ein ziemlich interessantes Prinzip für unsere Zeit, in der heute die Wahrnehmung zwischen Mann und Frau, zwischen männlichem und weiblichem Geschlecht immer mehr künstlich verzerrt wird. Gott wünscht sich, dass Mann und Frau klar und deutlich unterschieden werden können.

[1:52] „Wenn du zufällig auf dem Weg ein Vogelnest antriffst auf irgendeinem Baum oder auf der Erde mit Jungen oder mit Eiern, während die Mutter auf den Jungen oder auf den Eiern sitzt, so sollst du die Mutter nicht samt den Jungen nehmen, sondern sollst die Mutter auf jeden Fall fliegen lassen, und die Jungen kannst du dir nehmen, damit es dir gut geht und du lebst.“

[2:11] Ein ganz interessantes Prinzip, dass man nicht alles nimmt und dann die Zerstörung der Umwelt, in dem Fall der Tierwelt, hiermit in Kauf nimmt, sondern dass man darauf achtet, selbst dann, wenn man hier diese Eier nimmt, dass die Mutter übrig bleibt, damit sie wieder neue Kinder bekommen kann.

[2:33] „Wenn du ein neues Haus baust, so mache ein Geländer um dein Dach herum, damit du nicht Blutschuld auf dein Haus lädst, falls jemand von ihm herunterfällt.“

[2:41] Auch Sicherheit im Alltag ist ein Thema, das die Bibel anspricht, wo wir aus dem Wort Gottes leben können.

[2:46] „Du sollst deinen Weinberg nicht mit zweierlei Samen besäen, damit sich das Ganze dem Heiligtum verfällt, der Same, den du gesät hast, und der Ertrag des Weinbergs. Du sollst zugleich mit einem Rind und einem Esel keine Kleidung aus verschiedenartigen Garnen anziehen, die aus Wolle und Leinen zusammengewoben ist.“

[3:04] Gott möchte nicht, dass wir Dinge, die nicht zusammengehören, durcheinander mischen, sondern auch eine gewisse Ordnung haben in unserem Alltag.

[3:10] „Du sollst dir Quasten machen an die vier Ecken des Überwurfs, mit dem du dich bedeckst.“

[3:16] „Wenn jemand eine Frau nimmt und zu ihr eingeht, danach aber verschmäht er sie und er legt ihr Dinge zur Last, die sie ins Gerede bringen, und bringt sie in einen schlechten Ruf, indem er spricht: ‚Ich habe diese Frau genommen, als ich ihr aber beigewohnt habe, habe ich die Zeichen der Jungfräulichkeit nicht an ihr gefunden.‘ So sollen der Vater und die Mutter der jungen Frau sie nehmen und die Zeichen der Jungfräulichkeit der jungen Frau zu den Ältesten der Stadt an das Tor hinausbringen.“

[3:41] „Der Vater der jungen Frau soll zu den Ältesten sagen: ‚Ich habe diesem Mann meine Tochter zur Frau gegeben, aber er verschmäht sie und er legt ihr Dinge zur Last, die sie ins Gerede bringen, indem er spricht: Ich habe an deiner Tochter die Zeichen der Jungfräulichkeit nicht gefunden. Aber dies sind doch die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter.‘ Und sie sollen das Tuch, also das Tuch aus der Hochzeitsnacht, vor den Ältesten der Stadt ausbreiten.“

[4:04] Was für uns vielleicht erstmal auf den ersten Blick etwas merkwürdig klingt, war eigentlich eine sehr fortschrittliche Regelung, die Frauen, die in der damaligen Kultur oft ziemlich rechtlos waren, vor falscher Behandlung wirksam schützen konnte.

[4:22] „Dann sollen die Ältesten jener Stadt den Mann nehmen und ihn bestrafen, und sie sollen ihm eine Strafe von 100 Schekel Silber auferlegen und diese dem Vater der jungen Frau geben, weil jener eine Jungfrau in Israel verleumdet hat. Er soll sie als Frau behalten, er kann sie sein Leben lang nicht verstoßen.“

[4:35] Verleumdung war ein schweres Verbrechen, das teuer bezahlt werden musste.

[4:42] „Wenn aber diese Sache wahr ist und die Zeichen der Jungfräulichkeit an der jungen Frau nicht gefunden worden sind, so soll man die junge Frau vor die Tür ihres väterlichen Hauses führen, und die Leute ihrer Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen hat, indem sie Hurerei im Haus ihres Vaters getrieben hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.“

[5:01] Auch hier sehen wir, wie Gott über vorehelichen, außerehelichen Geschlechtsverkehr denkt, was oft in unseren modernen Augen dieser Welt als Kavaliersdelikt, wenn überhaupt als sündhaft, gilt, ist in Gottes Augen eine schwere Sünde.

[5:17] „Wenn jemand ertappt wird, dass er bei einer verheirateten Frau liegt, sollen beide zusammen sterben, der Mann, der bei der Frau gelegen hat, und die Frau. So sollst du das Böse aus Israel ausrotten.“

[5:25] „Wenn ein Mädchen, eine junge Frau, mit einem Mann verlobt ist und ein anderer Mann sie trifft, sie in der Stadt an, und liegt bei ihr, sollt ihr sie beide zum Tor jener Stadt hinausführen und sollt die beide steinigen, dass sie sterben: das Mädchen deshalb, weil sie in der Stadt nicht geschrien hat, den Mann deshalb, weil er die Frau seines Nächsten geschändet hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.“

[5:45] „Wenn aber der Mann das verlobte Mädchen auf dem Feld antrifft und sie ergreift und bei ihr liegt, so soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, allein sterben.“

[5:55] Es kommt also in diesen Dingen, und das ist ja interessant, auch auf die Umstände an, und wir werden morgen noch sehen, wie genau das hier begründet wird.

[6:05] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du in deinem Wort auch viele Prinzipien gibst, die uns helfen, im Alltag so zu leben, dass wir wirklich wissen dürfen, dass es dir wohlgefällig ist. Hilf uns, dass wir diese Prinzipien anwenden, über sie nachdenken und dadurch in allem, was wir tun, Tag für Tag aus deinem Wort leben können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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