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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Kapitel 5. Mose 22,26 bis 23,21. Er führt durch verschiedene alttestamentliche Gesetze, die von sexuellen Vergehen und der Behandlung von Sklaven bis hin zu Hygienevorschriften im Lager reichen. Kramp zeigt auf, wie diese Gebote Gottes Liebe und Gerechtigkeit widerspiegeln und auch heute noch praktische Relevanz für unseren Glauben und Alltag besitzen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute 5. Mose 22, Vers 26. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jeden einzelnen Tag für uns da bist. Danke, dass du durch dein Wort uns sprichst und danke, dass wir im Alltag, in allem, was wir tun, aus deinem Wort leben können, dass du mitten in unserem Alltag gegenwärtig sein möchtest. Sprich du auch jetzt durch dein Wort und deinen Heiligen Geist in unseren Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns bittet. Amen.

[1:05] Wir sind in 5. Mose 22. Es geht gerade darum, was geschehen soll, wenn ein Mann bei einer verlobten Frau gelegen hat. Und es wird differenziert dazwischen, ob sie in einer Stadt gewesen sind oder draußen auf dem Feld. Je nachdem sollen beide sterben oder nur der Mann. Wir lesen in Vers 26: Dem Mädchen aber solltest du nichts tun, weil das Mädchen keine Sünde getan hat, die den Tod verdient. Denn es ist gleich, wie wenn jemand sich gegen seinen Nächsten aufmacht und ihn totschlägt. So verhält es sich auch damit. Denn als sie auf dem Feld, das verlobte Mädchen schrie, es gab aber niemand, der sie retten konnte. Wenn jemand ein Mädchen, eine Jungfrau, anspricht, die noch nicht verlobt ist, und sie ergreift und bei ihr liegt und sie ertappt werden, so soll der Mann, der bei dem Mädchen gelegen hat, dem Vater des Mädchens 50 Schekel Silber geben, und er soll sie zur Frau haben, weil er sie geschwächt hat. Er kann sie nicht verstoßen sein Leben lang. Niemand soll die Frau seines Vaters nehmen und so die Decke seines Vaters aufdecken.

[2:07] Es soll niemand mit zerstoßenen Hoden und auch keinen Verschnittenen in die Gemeinde des Herrn kommen. Es soll auch kein Bastard in die Gemeinde des Herrn kommen, auch die zehnte Generation seiner Nachkommen soll nicht in die Gemeinde des Herrn kommen. Dass diese Gebote nicht dazu gemeint waren, um zu sagen, dass jemand mit bestimmten körperlichen Schwierigkeiten nicht erlöst werden kann und das ewige Leben nicht haben kann. Das machen dann später prophetische Worte deutlich. Jesaja 56, Vers 3 und 5, deutlich machen, dass es auch für solche Menschen selbstverständlich Hoffnung und Erlösung gibt.

[2:44] Kein Ammoniter oder Moabiter soll in die Gemeinde des Herrn kommen, auch die zehnte Generation ihrer Nachkommen soll nicht in die Gemeinde des Herrn kommen auf ewig, weil sie euch nicht mit Brot und Wasser entgegenkamen auf dem Weg, als ihr aus Ägypten gezogen seid, und zu Bileam, den Sohn Beors aus Petor in Aram gegen Lohn genommen haben, der dich verfluche. Aber der Herr, dein Gott, wollte nicht auf Bileam hören, sondern der Herr, dein Gott, verwandelte für dich den Fluch in den Segen, denn der Herr, dein Gott, hat dich lieb. Liebe Freunde, liebe Freundin, der Herr, dein Gott, hat dich und mich lieb, und deswegen verwandelt er solche Dinge, wo Menschen uns vielleicht Schaden zufügen wollen, wo Menschen uns Fluch zufügen wollen, verwandelt er sie in Segen. So viele Dinge, wo der Feind uns schaden möchte, führt er so, dass wir stattdessen gesegnet werden. Auch hier gilt bei den Ammonitern und Moabitern, dass Menschen, die wirklich von ganzem Herzen Gott nachfolgen wollten, wie zum Beispiel Ruth, durchaus natürlich auch Erlösung finden konnten.

[3:56] Du sollst ihren Frieden und ihr Bestes nicht suchen alle deine Tage ewiglich. Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder. Den Ägypter sollst du auch nicht verabscheuen, denn du bist in seinem Land ein Fremdling gewesen. Von ihnen dürfen Kinder, die ihnen in der dritten Generation geboren werden, in die Gemeinde des Herrn kommen. Es scheint also hier eher darum zu gehen, welche anderen Völker können sozusagen integriert werden in den Staatsverbund, das Volk Israel, und welche Völker sollten niemals sich hineinmischen. Die Frage der Erlösung ist damit natürlich nicht eigentlich betroffen.

[4:38] Wenn du im Heerlager gegen deine Feinde ausziehst, so hüte dich vor allem Bösen. Ist jemand bei dir infolge eines nächtlichen Vorfalls nicht rein, so soll er vor das Lager hinausgehen und nicht wieder hineinkommen. Aber gegen Abend soll er sich mit Wasser baden, und wenn die Sonne untergeht, darf er wieder ins Lager hineinkommen. Und du sollst außerhalb des Lagers einen Ort haben, wohin du zur Notdurft hinausgehst. Und du sollst einen Spaten unter deinem Gerät haben, und wenn du dich draußen setzen willst, sollst du damit ein Loch graben und dich umdrehen und zuschaufeln, was von dir gegangen ist.

[5:12] Hygiene auch in Bezug auf die Toilette ist etwas, dass Gott wichtig ist, über das er spricht. Ja, man kann bei jedem Toilettengang sich bewusst machen, dass wenn man es hygienisch durchführt, es eine Sache ist, wo man aus dem Wort Gottes lebt. Denn der Herr, dein Gott, wandelt mitten in deinem Lager, um dich zu erretten und deine Feinde vor dir dahinzugeben. Darum sollte dein Lager heilig sein, dass er nichts Schädliches ansieht und sich nicht von dir abwendet. Wenn wir in solchen Dingen unachtsam sind und uns die Dinge egal und unhygienisch und unsauber, dann kann uns Gott nicht so segnen, auch in unserem Alltag, wie er das eigentlich möchte.

[5:51] Du sollst den Knecht, der sich von seinem Herrn weggelaufen hat, seinem Herrn nicht ausliefern. Es war dieses Prinzip, das auch Christen in Amerika im 19. Jahrhundert dazu gebracht hat, Sklaven, die aus dem Süden entlaufen gewesen sind, nicht wieder zurückzubringen und zurückzugeben. Er soll bei dir wohnen, in deiner Mitte, an dem Ort, den er erwählt, in einem deiner Tore, wo es ihm gefällt, und du sollst ihn nicht bedrängen.

[6:22] Unter den Töchtern Israels soll keine Hure sein, und unter den Söhnen Israels kein Hurer sein. Du sollst keinen Hurenlohn noch Hundegeld in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen für irgendein Gelübde, denn beides ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel. Du sollst deinem Bruder keinen Zins auferlegen, weder Zins für Geld noch Zins für Speise noch Zins für irgendetwas, das verzinst werden kann. Dem Fremden darfst du Zins auferlegen, deinem Bruder aber sollst du keinen Zins auferlegen, damit dich der Herr, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst, in dem Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen.

[6:57] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten von Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass es wirklich keinen einzigen Bereich in unserem Leben gibt. Er mag so alltäglich oder so profan sein, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass es etwas mit ihm zu tun haben kann, aber es gibt keinen Bereich tatsächlich, über den dein Wort nicht etwas sagt und wo wir nicht im Glauben an dich und gutem Gewissen vorangehen dürfen und nach deinem Wort leben können und wissen dürfen, dass wir auch in der Ausführung solcher Dinge dir die Ehre geben. Herr, Dank, dass du ein Gott bist, der in allen Bereichen unseres Lebens gegenwärtig ist. Dafür danken wir dir im Namen Jesu.


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