In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 30 und 31. Er erklärt, wie Gottes Gebote durch Jesus Christus leicht zu halten sind und dass Gott uns die Wahl zwischen Leben und Tod gibt, sich aber wünscht, dass wir das Leben wählen. Der Sprecher ermutigt dazu, mutig zu sein und auf Gottes Führung zu vertrauen, so wie Mose Josua und das Volk Israel ermutigte, und betont die Wichtigkeit, Gottes Wort zu hören und an die nächste Generation weiterzugeben.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 30:12-31:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 236. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir immer zu dir kommen können, egal wie es uns geht, egal was wir getan haben. Wir dürfen uns immer zu dir wenden. Und wenn wir dich suchen von ganzem Herzen, du hast versprochen, dass egal wie unser Leben gerade aussieht, dass du es reichlich segnen kannst, verändern kannst, dass du uns wieder herstellen kannst, du uns erlösen kannst von allem Übel und reinigen von aller Sünde und aller Ungerechtigkeit. Und Herr, du hast versprochen, dass du unser Herz beschneiden möchtest. Darum bitten wir dich, dass du dein Wort zu lesen, das durch deinen Geist unsere Gedanken beschneiden wird, damit wir dich lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit allem, was wir haben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:32] Wir sind gerade in 5. Mose 30 bei den Verheißungen, dass Gott das Volk Israel, jeden Gläubigen, wieder herstellen kann, ihn zurückholen kann, dich ganz egal wie tief wir gefallen sind, ganz egal wie viel Fluch wir erlebt haben. Wenn wir von ganzem Herzen zu ihm umkehren, dann kann er uns retten, wird uns retten, unser Herz beschneiden und wir dürfen gehorsam sein durch seine Kraft. Denn so sagt er: Sein Gebot ist nicht zu nichtig, nicht schwierig. Denn Vers 12: Es ist das Gebot,
[2:03] Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: „Wer will für uns zum Himmel fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun?“ Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: „Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun?“ Gottes Gebote sind nicht so schwierig, nicht so weit weg, dass wir einen Experten brauchen, der es irgendwie uns runterbringt, damit wir irgendwie verstehen und das dann irgendwie tun können. Nein, es heißt:
[2:34] „Sondern das Wort ist sehr nah bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, so dass du es tun kannst.“ Lieber Freund, liebe Freundin, die Worte, über die wir gerade nachdenken, sind bereits der Schlüssel zum Erfolg. Warum ist das Wort Gottes der Schlüssel zum Erfolg? Warum ist Gottes Gebot so leicht, wie es hier steht? Aus dem einfachen Grund, weil jemand dafür gesorgt hat, dass wir es halten können. Diese Verse, die wir gerade gelesen haben, die der Paulus in Römer 10 auf Jesus anwendet und sagt: Er ist vom Himmel herabgestiegen, er hat alles schon für uns getan. Und wenn wir an ihn glauben, deswegen sagt der Paulus, dass diese Verse hier Gerechtigkeit aus Glauben beschreiben. Wenn wir ihm glauben, dann ist in seinem Wort, in dem, was er für uns getan hat, bereits die Kraft enthalten, dass wir sein Wort halten können, weil er uns liebt und er unsere Herzen beschneidet, weil er uns Gehorsam schenken möchte, weil er uns die Werke schon geschaffen hat, in denen wir wandeln sollen zu seiner Ehre. Und deswegen ist es dann nicht nur unsere eigene Leistung, die wir uns anstrengen müssen, sondern wir dürfen mit ihm kooperieren.
[3:43] Wir dürfen seine Leistung für uns in Anspruch nehmen und sein Wirken in unserem Herzen erleben, so dass wir es tun können, wenn wir über sein Wort nachdenken, sein Wort in unserem Herzen ist und wir es wirklich gerne tun möchten. Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute vorgelegt, den Tod und das Böse. Wir haben in Wirklichkeit nur eine Wahl: Wollen wir leben oder wollen wir nicht leben? Wollen wir existieren oder nicht existieren? Gott kann uns die Option, ohne Gott zu leben, eigentlich gar nicht geben. Er kann es uns nicht geben, denn es gibt kein Leben ohne Gott. Wir können entscheiden, ob wir existieren wollen, dann müssen wir mit Gott verbunden sein, denn auf Dauer kann niemand ohne Gott leben, oder ob wir nicht existieren wollen.
[4:25] Was ich dir heute gebiete, ist, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst und in seinen Wegen wandelst und seine Gebote, seine Satzungen, seine Rechtsbestimmungen hältst, damit du lebst und dich mehrst und der Herr, dein Gott, wird dich segnen in dem Land, in das du ziehst, um es in Besitz zu nehmen. Wenn sich aber dein Herz abwendet oder nicht gehorcht, sondern sich verführen lässt, andere Götter anzubeten und ihnen zu dienen, so kündige ich euch heute an, dass ihr gewiss umkommen und nicht lange leben werdet in dem Land, in das du über den Jordan ziehst, um es in Besitz zu nehmen. Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen. Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt. Erwähle das Leben, damit du lebst, du und dein Same, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst. Denn das ist dein Leben und bedeutet Verlängerung deiner Tage, die du zubringen darfst in dem Land, das der Herr den Vätern Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworen hat.
[5:21] Gott gibt uns die Wahl, aber ihm ist es nicht egal, wie wir wählen. Er wünscht sich so sehr, dass wir das Gute wählen. Er wünscht sich, dass wir das Leben wählen. Er wünscht sich, dass wir ihm verbunden sind. Deswegen wünscht er sich, dass wir ihn lieben und seine Gebote halten, weil wir leben können und dann werden wir auch ewig leben können. Gott gibt uns eine Wahl, aber er tut alles, was in seiner Macht steht – das ist sehr viel –, damit wir die richtige Wahl treffen. Das Einzige, was nicht in seiner Macht steht, ist unsere eigene Entscheidung. Die müssen wir selbst treffen.
[5:52] Und Mose ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel. Er sprach zu ihnen: „Ich bin heute 120 Jahre alt. Ich kann nicht mehr aus- und eingehen. Auch hat der Herr zu mir gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten. Der Herr, dein Gott, er selbst ist es, der vor dir hinübergehen wird. Er selbst wird diese Völker vor dir vertilgen, dass du sie aus ihrem Besitz vertreibst. Josua, er geht vor dir her, wie er gesagt hat.“
[6:14] Gott möchte nicht, dass wir auf irgendeinen Menschen so sehr vertrauen, dass wir glauben, dass es ohne ihn nicht geht. Der Einzige, der so unabdingbar ist in Gottes Werk, ist Gott selbst. Und der Herr wird mit ihnen handeln, wie mit Sihon und Og, den Königen der Amoriter, und ihrem Land gehandelt hat, die er vertilgt hat. Und wenn der Herr sie für euch hingegeben hat, so sollt ihr mit ihnen verfahren nach dem ganzen Gebot, das ich euch geboten habe. Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der Herr, dein Gott, geht selbst mit dir. Er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen. Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: „Sei stark und mutig, denn du wirst mit diesem Volk in das Land kommen,
[6:54] das der Herr ihren Vätern zu geben geschworen hat, und du wirst es ihnen als Erbe austeilen.“ Er sagt zu dem ganzen Volk: „Seid stark und mutig!“, und dann sagt er zu dem Anführer, zu Josua: „Sei stark und mutig!“ Gott spricht zu seinem ganzen Volk, er spricht auch individuell zu uns, und er wünscht sich, dass wir mutig sind, dass wir darauf vertrauen, dass wenn wir ihm folgen, er uns nicht verlassen wird, auch wenn die Probleme groß sein werden und vielleicht unüberwindlich erscheinen. Gott wird in Zukunft für dich und für mich so sorgen, wie er bisher in der Vergangenheit gesagt hat. Das dürfen wir im Glauben, und wenn wir das glauben, leben wir Gerechtigkeit aus dem Glauben.
[7:36] Der Herr aber ist es, der selbst vor dir hergeht. Er wird mit dir sein und wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Und Mose schrieb dieses Gesetz auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levi, welche die Bundeslade des Herrn trugen, und allen Ältesten von Israel. Und Mose gebot ihnen und sprach: „Nach Verlauf von sieben Jahren, zur Zeit des Erlassjahres, am Fest der Laubhütten, wenn ganz Israel kommt, um vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, sollst du dieses Gesetz vor ganz Israel lesen vor ihren Ohren.
[8:10] Immer wieder sollten sie die Worte Gottes hören und verstehen. „Versammle das Volk, Männer und Frauen und Kinder, auch deinen Fremdling, der in deinen Toren ist, damit sie es hören und lernen und den Herrn, euren Gott, fürchten und darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen.“ Die Leviten sollten sich an dem Ort des Heiligtums einfinden und dort das Gesetz lernen. Und ihre Kinder, die es noch nicht kennen, sollten es auch hören, damit sie den Herrn, euren Gott, fürchten lernen alle Tage, die ihr in dem Land lebt, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen. Jeder Einzelne soll es kennenlernen. Auch wir haben eine Verantwortung, unseren Kindern und Jugendlichen, die Gottes Wort noch nicht kennen, es so beizubringen, wie es Mose und das Volk damals gemacht hat, nämlich mutig zu sein und voranzugehen und zu leben, dass Gott in den Problemen hilft.
[9:04] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass du uns nicht verlassen möchtest, dass du für uns da bist, dass wir stark und mutig sein können, dass du jetzt so für uns kämpfen wirst, wie du in der Vergangenheit für uns gekämpft hast. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass, wenn wir das glauben, weil Jesus vom Himmel herabgekommen ist, weil Jesus für uns gestorben ist und von den Toten auferstanden ist und jetzt für uns eintritt, dass alle deine Gebote leicht sind, wenn wir glauben, dass Jesus für uns gestorben ist und durch seinen Geist uns Gehorsam geschenkt. Danke, dass wir diese Erfahrung machen dürfen, die du uns schenken möchtest. Im Namen Jesu. Amen.
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