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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 32:6-26, das „Lied des Mose“. Er spricht über die Dankbarkeit gegenüber Gott für seine Schöpfung und Führung, warnt aber auch davor, sich nach empfangenem Segen von ihm abzuwenden. Der Sprecher betont Gottes fürsorgliche Liebe und seine Treue, auch wenn sein Volk ihn vergisst und sich anderen Göttern zuwendet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 238. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir jeden Tag aus deinem Wort nehmen dürfen, das nicht leer zurückkehrt, sondern ausführt, wozu du es gesandt hast, dass Herzen offen sind. Und danke, dass du mit deinem Geist an und in uns wirken möchtest. Danke, dass dein Plan auch für unseren heutigen Tag vollkommen und gut ist. Danke, dass du durch dein Wort heute in unser Leben hineinsprechen möchtest. Gib, dass wir es wirklich verstehen und darauf achten, um es heute an diesem Tag umzusetzen. Das beten wir im Namen Jesu, der für uns bittet.

[1:27] Wir sind in 5. Mose Kapitel 32, im Lied des Mose, Vers 6: „Vergeltet ihr so dem HERRN, du törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich erworben hat, der dich gemacht und bereitet hat?“

[1:43] Es ist sehr dumm, wenn wir unserem Vater im Himmel, der unser Schöpfer ist, nicht Dankbarkeit entgegenbringen für all das, was er schon alles für uns getan hat.

[1:59] „Denke an die Tage der Vorzeit, achte auf die Jahre der vorhergehenden Geschlechter! Frage deinen Vater, der wird es dir verkünden, deine Ältesten, die werden es dir sagen! Als der Allerhöchste den Heiden ihr Erbe austeilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, setzte er die Grenzen der Völker fest nach der Zahl der Kinder Israels. Denn das Teil des HERRN ist sein Volk, Jakob ist das Los seines Erbteils. Er hat ihn in der Wüste gefunden, in der Öde, im Geheul der Wildnis. Er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel.“

[2:47] Freunde, Gott möchte dich heute an diesem Tag behüten wie seinen Augapfel. Du bist kostbar, du bist wertvoll, ganz egal in welcher schwierigen Situation du dich auch befindest. Gott möchte für dich da sein.

[3:05] „Wie ein Adler sein Nest aufscheucht, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt, so leitete ihn der HERR allein, und kein fremder Gott war mit ihm. Er ließ ihn über die Höhen der Erde fahren und er aß vom Ertrag der Felder. Er ließ ihn Honig aus dem Felsen saugen und Öl aus dem harten Gestein, Butter von den Kühen und Milch von den Schafen, samt dem Fett der Lämmer und Widder von Baschan und Böcken, mit dem allerbesten Weizen, und du trankst Traubenblut, feurigen Wein.“

[3:44] Gott hatte Israel, poetisch gesprochen, hier in der Wüste geführt. Er hatte sie ja die ganze Zeit schon geführt, und er führte sie in ein Land, das reich war an Segnungen. So wie Gott uns in schwierigen Situationen findet, obwohl er uns die ganze Zeit schon weiß, wo wir sind, und uns führt, uns führen möchte und uns dann erlöst und uns zu großen Segnungen bringt, uns reich segnet. Und ich denke, auch du hast schon erlebt, wie großartig der Segen Gottes sein kann.

[4:13] „Da wurde Jeschurun fett und schlug aus. Du bist fett geworden, dick und feist. Und er verwarf den Gott, der ihn gemacht hat, und verachtete den Fels seines Heils.“

[4:24] Wie oft geschieht es, dass, nachdem wir den Segen Gottes erlebt haben, nachdem wir so viel Gutes erfahren haben, dass wir dann anfangen, uns gegen Gott zu stellen und von ihm abzuwenden und seine Gebote nicht mehr beachten, weil wir denken, dass all der Segen uns rechtmäßig zukommt und wir die Gnade Gottes nicht mehr sehen, dass all das, was er für uns getan hat, seine Gnade ist und sein Verdienst ist.

[4:45] „Sie erregten seine Eifersucht durch fremde Götter, durch Gräuel erzürnten sie ihn. Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen Göttern, erst vor Kurzem aufgekommen, die eure Väter nicht verehrten. Den Fels, der dich gezeugt hat, hast du außer Acht gelassen, und du hast den Gott vergessen, der dich hervorbrachte.“

[5:00] Wer sich gegen Gott rebelliert und Götzendienst betreibt, in welcher Form auch immer, der dient eigentlich den Dämonen, der dient der falschen Seite, der dient den Rebellen, die schon im Himmel gegen Gott rebelliert haben. Das dient dem Satan und seinen Anhängern.

[5:21] „Als aber der HERR es sah, verwarf er sie aus Unwillen über seine Söhne und über seine Töchter. Und er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, ich will sehen, was ihr Ende sein wird. Denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, Kinder, in denen keine Treue ist. Sie haben mich zur Eifersucht gereizt mit dem, was kein Gott ist, durch ihre nichtigen Götzen haben sie mich erzürnt. So will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist, durch ein törichtes Volk will ich sie erzürnen.“

[5:53] Gott sagt hier schon voraus, dass er auch die Heiden für sich gewinnen möchte. Paulus verwendet später solche Verse im Neuen Testament sehr deutlich.

[6:07] „Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn angezündet, es wird brennen bis in die unterste Tiefe des Totenreichs hinab und das Land und seinen Ertrag verzehren und die Grundfesten der Berge in Brand setzen. Ich will Unglück über sie häufen, alle meine Pfeile will ich auf sie verschießen. Sie sollen vor Hunger verschmachten und von der Pest aufgezehrt werden und von der bitteren Seuche. Dann sende ich die Zähne wilder Tiere gegen sie samt dem Gift der Schlange, die im Staub kriecht. Draußen soll das Schwert sie der Kinder berauben und in den Kammern der Schrecken den jungen Mann für die junge Frau, den Säugling mitsamt dem alten Mann. Ich hätte gesagt: Ich will sie wegblasen, will ihr Gedenken unter den Menschen ausrotten.“

[6:49] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte bewahre uns davor, dass, wenn wir gesegnet worden sind durch dich, wenn wir deinen Geist in unserem Herzen erlebt und gefühlt haben, wenn wir mit deinem Geist erfüllt sind, wenn wir sehen, wie sehr du uns erlöst hast und wie du uns gerettet hast aus vielen Situationen, dass wir dann von dir wieder abweichen, dass wir dich vergessen. Herr, bewahre uns so sehr davor, dass wir uns nicht auf die falsche Seite stellen, dass wir nicht gegen dich kämpfen, dass wir bei dir bleiben aus Dankbarkeit für all das, was du für uns getan hast. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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