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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 22:18 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung der Integrität des Wortes Gottes. Er betont, dass Jesus selbst die Autorität und Unverfälschtheit der Bibel bezeugt und verteidigt. Die Botschaft, nichts zum Wort Gottes hinzuzufügen oder davon wegzunehmen, hat ihre Wurzeln im Alten Testament und ist für die Endzeit von entscheidender Bedeutung, um sich vor Verführung zu schützen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Seminar. Schön, dass ihr heute Abend hier seid und jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir kommen immer deutlicher zum Schluss, heute mit Vers 18 aus der Offenbarung, Kapitel 22. Ein wichtiger Vers, den wir uns zu Gemüte führen wollen, den wir verstehen wollen, von dem wir einiges lernen wollen, auch für unser persönliches Glaubensleben und für unsere Haltung zur Bibel. Und bevor wir beginnen, natürlich eine Einladung: Wenn es möglich ist, wenn ihr niederknien wollt.

[1:36] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir es so sehr danken, dass dein Wort jeden Tag aufs Neue zu uns sprechen kann. Dass dein Wort nie alt wird, nie verbraucht ist, dass es immer wieder lebendig ist. Es ist ein ewiges Wort, und wir danken dir, dass wir heute auch über einen Vers genauer nachdenken dürfen, dass du uns die Fähigkeit überhaupt schenkst zu denken, dass wir nachdenken können, verstehen können, dich besser begreifen können. Herr, wir möchten dich bitten so sehr, dass du zu unserem Herzen sprichst und dass wir das, was wir lesen, in unser Herz aufnehmen und von unserem ganzen Herzen bei dir bleiben. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:30] Schlagt die Offenbarung auf, Kapitel 22. Offenbarung 22, und wir lesen in Vers 18. Offenbarung 22 und dort Vers 18. Offenbarung 22 und dort Vers 18. Wer mag den Vers mal lesen?

[3:19] Genau, also das ist ein sehr wichtiger Vergleich. Wir werden sehen, dass der Vers danach eigentlich noch zusammengehört. Also Vers 18 und 19 bilden so ein Paar. Aber heute wollen wir uns das 18 anschauen und nächstes Mal dann Vers 19. Da werden zwei verschiedene Aspekte desselben Problems dann beleuchtet. Also fangen wir vielleicht mal mit der simplen Frage an: Wer ist es, der hier in Vers 18 zu uns spricht? Wer ist das?

[3:53] Jesus. Genau. Und wo wissen wir, dass es Jesus ist? Woher wissen wir, dass hier Jesus zu uns spricht?

[4:21] Genau, in Vers 16 haben wir schon so eine Aussage gehabt: "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen." Könnte ich dann ändern: "Das Zeugnis Jesu", dem gesehenen Vers 16 und 17 spricht Jesus direkt. Ja, er selbst ist ja der Autor der Offenbarung. Oder spricht jetzt. Und das heißt, das, was wir jetzt hier lesen in Vers 18, sind Worte von Jesus. Wir sind jetzt quasi ans Ende gelangt, oder das Buch Offenbarung ist eigentlich zu Ende. Wir sind schon im Epilog, wir sind schon in den Schlussworten. Und das, was jetzt kommt, ist eigentlich so eine Art Vermerk am Ende, ja, dass Jesus jetzt deutlich macht: An diesem Buch soll nicht gerüttelt werden.

[5:12] Was denkt ihr, warum ist es Jesus so wichtig, dass an dem Buch Offenbarung nichts manipuliert wird? Warum schreibt er das hier noch mal so explizit auf? Keine Manipulation. Warum ist das so wichtig? Was denkt ihr?

[5:38] Hat jemand eine Idee? Jetzt steht er nicht in jedem Buch der Bibel, oder? Obwohl wir gleich sehen werden, ja, für die ganze Bibel gilt, aber nicht hinter jedem Brief und jedem Buch steht. Wer jemand versucht, aber die Offenbarung steht, dass wenn jemand etwas hinzufügt, ist das kein Kavaliersdelikt, sondern eine schreckliche Sache. Ja, warum?

[6:05] Es ist seine Offenbarung. Ja, es ist seine persönliche Botschaft an die Christenheit für die kommenden Jahrhunderte. Und jede Fälschung dort hätte katastrophale Folgen.

[6:21] Das sehen wir einmal daran, wie wichtig für Jesus die Offenbarung ist. Ja, Jesus sagt hier sehr deutlich, dass die Offenbarung ist, so wie sie ist, gelten soll. Also, Jesus ist derjenige, der das hier bezeugt. Wir haben also Jesus als den Sprechenden. Jesus ist es also wichtig, dass das Wort Gottes so bleibt, wie es ist.

[6:47] Vielleicht habt ihr manchmal die Idee gehört, dass Leute sagen: "Na ja, die Leute, da ist die Bibel und hier ist Jesus. Ja, ich folge einfach Jesus, ich glaube an Jesus. Ja, ich fühle, dass Jesus bei mir ist. Was muss ich da groß die Bibel lesen?" Aber der Jesus der Bibel, der kämpft für die Integrität der Bibel.

[7:09] Ja, ich habe mit mir in Johannes 7, in Johannes 7, und dort Vers 38. Johannes 7 und dort Vers 38, da sagt Jesus: "Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Jesus hat sehr deutlich gemacht, dass zwischen ihm und der Bibel kein Unterschied ist. Herr, zwischen ihm und der Schrift. Hätte noch Aussagen, wo Jesus deutlich macht, wie wichtig ihm das geschriebene Wort Gottes ist, wie wichtig ihm die Bibel ist. Wo er selbst das spricht.

[8:05] Ja, genau. Das sagt er in Matthäus 24, glaube ich: "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." Ganz genau. Sein Wort ist ewig.

[8:22] Genau das sagte schon in Jesaja, nicht wahr? "Zum Gesetz, zur Offenbarung, wenn sie nicht so sprechen, dann wird ihm kein Morgenrot leuchten für sie." Genau. Was sagt uns das?

[8:43] Genau, er sagt: "Ich bleibe." Er sagt das: Kein Buchstabe, ja, kein kleiner Punkt vom Gesetz verloren gehen wird von seinem Wort.

[8:54] Hier ist was, wo Jesus die Bibel spricht und wie wichtig die Bibel ist. Und genau in der bei der Versuchung der Satans versucht in der Wüste, sagt er: "Denn es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort aus dem Mund Gottes hervorgeht." Ja, es steht geschrieben. Das war seine Waffe gegen den Vater.

[9:19] Erinnert euch vielleicht auch an die Begebenheit, als er vor den Sanhedrin gestellt wird, ja, nach anderthalb Jahren am Ende seines Wirkens in Judäa, bevor er nach Galiläa geht. Und sie ihn anklagen und dann sagt er dort in Johannes 5, Vers 39: "Ihr erforscht die Schriften und meint, in ihnen das ewige Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen." Und dann sagt er: "Und wie freundlich zu mir kommen?" Ja, weil im Denken der Juden, der Pharisäer dort, der Schriftgelehrten waren Jesus und die Bibel getrennt. Und sie haben sich für die Bibel entschieden und nicht für Jesus. Ja. Und heute machen viele den anderen Fehler. Sie entscheiden sich für Jesus, aber nicht für die Bibel. Ja, weil irgendwie Bibel und Jesus irgendwie in ihrem Kopf getrennt sind. Aber bei Jesus selbst sind die beiden Dinge zusammen.

[10:03] Jesus hat nie die Idee gehabt, dass wenn wir ihm folgen, wir die Bibel brauchen. Und so sehen wir ihn, wie er hier selbst höchstpersönlich dafür eintritt, dass die Bibel unverfälscht bleibt.

[10:18] Also, das ist ja auch ein wichtiger Punkt, weil ihr wisst ja, es gibt immer wieder auch Leute, die so behaupten, die Bibel könnte gefälscht sein. Ja, sie könnte irgendwie, es könnten sich Irrtümer eingeschlichen haben. Und unser Jesus selbst kämpft sozusagen und bestätigt sozusagen die Integrität der Bibel. Es ist Jesus wichtig. Er sagt: "Na ja, egal, ob es jetzt gefällt oder nicht gefällt." Ja, Hauptsache, glaubt er nicht für Jesus.

[10:46] Ist die Integrität der Bibel wichtig. Jetzt haben wir gesagt, er ist derjenige, der bezeugt. Ja.

[10:55] Ich bin Zeuge. Euch, wisst ihr denn? Also, wenn jemand bezeugt, dann ist ja was für eine Person ein Zeuge? An welche Gemeinde oder in welchem der sieben Sendschreiben bezeichnet sich Jesus als ein Zeuge? Welches der sieben Sendschreiben hat Jesus? Ihr wisst ja, bei jedem Sendschreiben präsentiert sich Jesus mit verschiedenen Attributen und Eigenschaften. Bei welchem Sendschreiben sagt er, dass er ein Zeuge ist?

[11:36] Welches Sendschreiben ist das? Beim siebten. Genau. Und das ist an die Gemeinde Laodizea.

[11:42] Genau, das sagt er nämlich in Laodizea, in der Botschaft an alle Laodizea, Offenbarung 3, Vers 14: "Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge."

[11:55] Das heißt, was Jesus hier bezeugt, ist für alle Zeiten gültig. Ja, auch im zweiten, oder siebten, oder 14. oder 16. Jahrhundert. Aber gerade in der Endzeit sagt er: "Ich bin ein treuer und wahrhaftiger Zeuge." Und er sagt hier: "Fürwahr, ich bezeuge." Man könnte sich ja fragen: Okay, das bezeugt, bezeugt verschiedene Dinge. Und eine Sache, die überzeugt, ist, dass er sagt: "Wenn jemand von diesem Wort etwas zu diesem Wort hinzufügt." Ja, wenn jemand die Offenbarung irgendwie angreift und manipuliert. Also, es geht natürlich um viele andere Dinge auch bei dem Zeugnisdienst von Jesus, aber es geht auch um die Integrität der Bibel.

[12:35] Weil natürlich, also, von welcher Zeit spricht laut dem entscheidenden Zeit des Gerichtes? Ja. Und das ist die Zeit, in der wie nie zuvor die Integrität der Bibel angezweifelt wird. Oder? Also, ich meine, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist, das haben schon die Heiden immer geglaubt. Also, zu allen Zeiten haben Heiden gedacht, die Bibel, nur so ein komisches Buch, oder so. Aber diejenigen, die sich selbst sogar das Volk gezählt haben, wann immer davon überzeugt, die Liebe des Gottesworts, oder? Also, egal, ob die Christen im zweiten Jahrhundert oder die Christen im Mittelalter, selbst wenn sie nicht der Bibel gefolgt sind, aber wenn man sie gefragt hätte: "Ist die Bibel Gottes Wort?", hätte jeder katholische Christ im 14. Jahrhundert gesagt: "Natürlich ist Gottes Wort." Ja, sie konnten es nicht lesen, konnten es nicht verstehen. Das ist Gottes Wort. In der Reformation haben alle gesagt: "Das ist Gottes Wort." Aber heute leben wir in einer Zeit, wo die allermeisten Menschen, die sich selbst Christen nennen, gar nicht glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist. Ja, weil sie glauben, dass die Bibel irgendwie, ja, dass sie sagen, vielleicht noch da gibt es Gottes Wort drinnen, irgendwo. Ja, manche Stellen sind irgendwie inspiriert. Aber nicht, das sind viele Fehler und das widerspricht sich. Und so. Das heißt, wir leben in einer Zeit, in der nicht nur die Heiden die Bibel angreifen, sondern auch viele Christen selbst. Ja, in der sogar viele Pastoren, viele Theologieprofessoren, die davor zurückschrecken, die Bibel auseinander zu drücken. Ja. Oder wenn ich mal fällt, auch noch mehr drüber sprechen. Aber deswegen ist es interessant, dass Jesus sagt: "Ich bezeuge euch das." Und er in der Gemeinde Laodizea, der Insight, sagt: "Ich bin ein treuer und wahrhaftiger Zeuge."

[14:20] Dieses Thema ist für die Endzeit ganz wichtig, denn die Bibel macht uns deutlich, und ich meine, wisst ihr auch aus den Schriften von allen Weiten, wenn wir in der Endzeit bestehen wollen, dann müssen wir mit beiden Beinen auf diesem Buch stehen und wissen, was es wert ist und eine eigene persönliche Erfahrung damit haben.

[14:40] Nun, jetzt heißt es ja: "Ich bezeuge jedem die", sagte hier in Offenbarung 22, 18: "Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört." Woran erinnert euch, dass diese Formulierung: "Der die Worte der Weissagung dieses Buches hört"?

[15:06] Genau. Offenbarung 13, oder da haben wir schon mal so eine ähnliche Sache gehabt. Können wir kurz aufschlagen. Offenbarung Kapitel 1 und dort Vers 3. Maximal lesen.

[15:29] Genau, das war ja so die eigentliche grundlegende Verheißung, ja, für alle, die die Offenbarung studieren. "Wer es liest, der soll hören und bewahren." Und dieses Hören bedeutet nicht nur die Ohren offen. Was heißt dieses Hören eigentlich? Das heißt ja nicht nur eine Audio-Bibel laufen lassen, sondern gehorchen. Ja, hören, gehorchen, hinhören, was der Geist den Gemeinden sagt. Ja, man kann die Bibel lesen, oder man kann die Bibel lesen. Man kann einfach Texte runterlesen, oder man kann sich Gedanken machen: Was will Gott mir sagen? Und das ist, was Jesus hier sagt. Ja, dann bezieht es sich hier auch auf diesem Feld sind die diese Worte der Weissagung hören.

[16:13] Jetzt diese Idee, nichts hinzuzufügen. Die kommt ja aus dem Alten Testament. Wie so vieles in Offenbarung. Woher stammt diese Idee? Man, da gibt's eine andere Stelle schon der Bibel im Alten Testament, wo gesagt wird: Ihr dürft nichts hinzufügen zu diesem Wort, oder nichts wegnehmen. Fertig. Seine Stelle, wo gesagt wird im Alten Testament zu diesen Worten: "Ihr dürft nichts hinzufügen."

[16:52] Mose sagt das. Genau. Und Mose hat die Bücher Mose geschrieben. Naja, also fünf, die fünf Bücher Mose. Und vielleicht auch in anderen gefallen, aber wir sprechen von den fünf Büchern Mose jetzt hier. Genau. Und was ist in fünfter Mose? In fünfter Mose und dort lesen wir das Kapitel 4. Fünfter Mose, Kapitel 4, und wir lesen mal Vers 1 und 2. Fünfter Mose, Kapitel 4, Vers 1 und 2. Wird es hat, darf gerne lesen.

[18:03] Okay, was fällt euch auf, erstmal an Vers 1? Aufgefallen, an Vers 1. Genau. Das kommt im fünften Kapitel, 6. "Höre, Israel, wer die Worte der Weissagung hört." Hier eine Parallele zu diesem Hören. Genau. Und worum geht es jetzt hier in Mose 4? Was, was sollen die Israeliten hören? Was sollen sie hören? Sie sollen das Gesetz hören. Und zwar, also, erstmal meint Gesetz, was die zehn Gebote. Die werden ja auch wiederholt in fünfter Mose. Aber als fünfter Mose besteht nicht aus den zehn Geboten, oder? Was kommt noch dazu?

[18:46] Viele Satzungen, Rechtsbestimmungen, Erklärung der zehn Gebote, Beispiele, zum Teil Geschichten und alles, was ihr steht und in diesem Buch sagte, die ich euch zu tun lehre. Also, sie sollen das dann tun, sollen gehorsam sein.

[19:06] Und warum sollen sie denn gehorsam sein? Was ist die, was wäre die Folge davon, wenn sie das Buch fünfter Mose umsetzen und zwar in welchem Land? Im Land Kanaan. Das Land, das ihr jetzt oder und also, damit sie lange leben. Genau. Und könnt ihr sehen und das Land in Besitz nimmt. Das heißt, was Mose sagte: "Höre, ja, die gibt's eine Botschaft der diese Botschaft besteht aus 51, 23, für alle die ganzen Kapitel von fünfter Mose. Wenn ihr sie hört, dann werden zwei Dinge passieren: Ihr werdet lange leben und ihr werdet Kanaan erobern."

[20:05] Wann hat Mose das Buch fünfter Mose geschrieben? Zu welcher Zeit ist das entstanden? Kurz vor der Eroberung Kanaans. Oder man könnte sagen, es entstand in der Endzeit der Wüstenwanderung. Ja, es war für den letzten Abschnitt gedacht. Und mit dieser Botschaft gibt es langes Leben und man kann das Land erobern. Jetzt wissen wir, die Wüstenwanderung ist ja ein Typus, worauf? Also, diese ganze Wüstenwanderung und Eroberung von Kanaan ist ein Typus, ein Gleichnis, wofür? Also, die Erlösung von der Sünde von Ägypten und wohin wir uns Gott führen. Inzwischen Kanaan wird uns zwei Dinge geben, nämlich langes Leben. Wie nennt man das? Ewiges Leben. Genau. Er wird uns ewiges Leben geben, also sehr langes Leben, solange es keine aufhört. Ewiges Leben. Und er will uns das himmlische Kanaan geben.

[21:19] Mose sagt: "Schaut mal, ich habe eine Botschaft an euch. Dieses Buch, fünfter Mose, diese Predigt 35, dem Mose soll zwei Dinge bewirken. Es soll bewirken, dass ihr langes Leben bekommt. Das soll bewirken, dass ihr das Land erobert." Deswegen die Israeliten: "Hört hin, hört genau zu, was ich sage. Es ist wichtig." Denn wenn ihr das tut, was hier in fünfter Mose steht, dann werdet ihr lange leben und das Land erobern. Jetzt ratet mal, welcher Botschaft heute, welchen Sinn die Offenbarung hat. Genau denselben. Oder ihr gesagt: "Höre hin, denn wenn du die Dinge tust, die Offenbarung stehen, dann wirst du ewiges Leben haben und du wirst das himmlische Kanaan."

[22:01] Und deswegen steht in Vers 2, weil diese Botschaft so wichtig ist, weil fünfter Mose nicht einfach nur dazu da ist, noch mal was zu wiederholen, jeweils noch irgendwie, also, sondern weil es so wichtig ist, deswegen sagt er: "Es war, ihr sollt in nichts hinzufügen zu dem Wort, das ihr euch gebietet, und so hat doch nichts davon wegnehmen." Und warum nichts hinzufügen, nichts wegnehmen? Damit, damit die Gebote haltet. Also, die Idee sozusagen: Gehorsam führt zum Segen, er nämlich zum Leben und zum Leben in Kanaan. Ja, die Bedingung ist Gehorsam. Aber man kann ja nur gehorsam sein.

[22:48] Also, es gibt also verschiedene Ideen dazu. Aber wenn ich die Hälfte von dem, was Gottes Wort sagt, gar nicht als Wort Gottes betrachte, kann ich dem nicht gehorsam sein. Und wenn ich mir andere Regeln gebe, die gar nicht im Wort Gottes stehen, dann kann es passieren, dass ich jetzt Antworten halte, aber nicht Gottes Wort. Deswegen muss die Botschaft, muss das Wort.

[23:18] Also, es die Integrität des Wortes. Ja, das ist wirklich die Botschaft Gottes ist und nichts anderes.

[23:23] Von wem könnte die Botschaft dennoch sein? Von wem? Also, wenn man was hinzufügt, von dem kommt das denn?

[23:32] Ja, genau. Also, es kommt von Menschen. Ja. Und letztendlich dann von Satan. Also, die Frage ist: Gehorche ich Gottes Wort oder gehorche ich menschlichen Ideen? Ja. Und ihr könnt sehen, dieser Vers hier in fünfter Mose ist die Basis in Offenbarung, sowohl für nichts hinzufügen als auch nicht wegnehmen.

[23:51] Ja, und nächste Woche, wenn wir uns dann oder nichts mal mit nichts wegnehmen. Aber heute geht es um nichts hinzufügen. Noch ein Beispiel in fünfter Mose. Ihr seht also, das ist hier ganz, ganz wichtig.

[24:09] Fünfter Mose 13 und dort lesen wir Vers 1.

[24:32] Ganz genau. Es sagt hier: "Weil wir das ganze Wort halten sollen." Ja, Gott gibt keinen Satz zu viel und keinen Satz zu wenig. Er soll das ganze Gesetz halten. Sagt er: "Das ganze Wort und nichts hinzufügen und nichts wegnehmen." Gleiche Idee, den 15, 04. Jetzt interessant ist, wisst ihr, was danach kommt? Was folgt in den nächsten Versen? 5, 3, 10. Was kommt danach? Jetzt sind ab Vers 2 und 3, 4. Es geht um falsche Propheten. Was machen denn falsche Propheten? Die wenden ja inzwischen auch eine Botschaft. Ja, aber die bringen nicht die Botschaft, die von Gott kommt. Die bringen eine andere Botschaft. Die tun zwar so, als ob das von Gott kommt, aus eine andere Botschaft. Jetzt dazu kommt, nicht wahr? Und dann wird deutlich erklärt, woran man den falschen Propheten erkennen kann. Nämlich daran, dass er nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Ja, das ist ganz wichtig.

[25:32] Wird es das in der Endzeit auch geben? Falsche Propheten? Ja. Dann hätte ich sicher, werden die ein großes Problem darstellen. Oder er so eines unter vielen. Wie groß, wie groß wird das Problem von falschen Lehren und falschen Propheten sein?

[25:58] Matthäus 24 sagt, ihr kennt das sehr wahrscheinlich. Matthäus 24, Vers 24: "Es werden falsche Christus und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun." Natürlich sind, was in 5 bis 13 steht, das steht, wenn ein Prophet auftritt oder gibt Zeichen und das Zeichen geschieht. Und dann sagt er: "Lasst uns einen anderen Gott ehren." Die werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

[26:35] Das heißt, Jesus selbst warnt seine Jünger. Die Verführung wird gefährlicher sein, als ihr denkt. Wie wird sie so nah an der Wahrheit sein, dass möglicherweise sogar Menschen, die Gott kennen und das Wort Gottes kennen, verführt werden können? Was ist der einzige Schutz dagegen?

[26:59] Und zwar, wie das Wort Gottes reicht es zu sagen: "Okay, ich glaube, dass das Wort Gottes ist." Was haben wir gelesen? 5, 13. Wie, wo das sein werde, das ganze Wort. Und zwar nur das Wort, keine extra Meinung dazu.

[27:15] Ja, die hat, dass der Martin Luther.

[27:18] Ja, das hat Martin Luther ausgedrückt, so dass Kultur allein die Schrift. Und dann gibt es das alte Prinzip, das wird uns nächste Woche beschäftigen, oder nächstes Mal tot. Das Skript, über das heißt, die ganze Schrift, ja, nicht nur Teile. Und ja, immer so, dass Kultur und Thomas Scriptura, allein die Schrift, aber die ganze Schrift. Nichts hinzufügen, nichts wegnehmen.

[27:45] Ihr werdet sagen, aber das ist doch total selbstverständlich. Klar, glauben wir, seit wir so Kinder im Glauben sind, ja, seit wir die adventistische Mutter wirklich aufsaugen, glauben wir, dass man der Bibel folgen muss.

[28:01] Nun, schon ein bisschen weiter und zwar in Sprüche 30, Vers 5 bis 6. Sprüche 30, 5 und 6.

[28:47] Ok, interessant, ganz besonderer Abschnitt. Das erste Mal, dass steht hier, alle Regen Gottes sind, was bedeutet, fertig ein Antrag fest. Was heißt geläutert? Das heißt geläutert, gereinigt. Ja, ist dieses die Idee, dass man, wenn man Teil abbaut im Bergbau, dass man ins Feuer bringt und dann wird die Schlacke weggenommen und das reine Metall bleibt übrig. Oder wie oft das Gotteswort geläutert worden ist, wissen wir, dass sie mal sagt, der Psalm, ja, dass das Wort Gottes ist siebenfach geläutert. Was, was will man damit ausdrücken?

[29:24] So sei er vollkommen rein. Ja, nicht einmal geläutert, nicht zweimal geläutert, nicht dreimal geläutert, siebenmal geläutert. Mit anderen Worten, alles das, was wir haben in der Bibel, obwohl es natürlich die Grammatik und der Ausdruck von Johannes und Petrus und Mose ist, ist tatsächlich Gottes Wort. Wie vor das sagt, weil es samt und ich weiß nicht, ob das immer so bewusst ist, dass hier der Leib, der lebendige Gott zu uns spricht. Er ist ein Schild denen, die ihm vertrauen. Dir zu sagen: "Ich lebe aus dem Wort." Das Wort Gottes sagt: "Es steht geschrieben." Wer so lebt, für den ist Gott ein Schild.

[30:08] Und jetzt kommt, gibt es eine Warnung. Was ist die Warnung hier in Vers 6? Nichts hinzufügen. Wann kommen denn Menschen auf die Idee? Habt ihr schon mal jemanden getroffen, der sagt: "Also, ich schreibe heute den dritten Petrusbrief" oder "Ich formuliere jetzt noch einen Römerbrief" und schreibt den ab? Und das machen die meisten finden es gibt ja Verrückte. Er das machen aber nicht viele.

[30:46] Worin besteht denn die Gefahr, dem Wort Gottes etwas hinzuzufügen? Also, haben wir schon mal dieses, die Versuchung gehabt? Oder bezieht sich das nur auf irgendwelche Irrläufer, die völlig durchgeknallt sind? Wohnen könnte die Gefahr stehen, dem Wort Gottes etwas hinzuzufügen. Kennt, kennt ja Leute in der Bibel, die dem Wort Gottes etwas hinzugefügt haben, und zwar aus scheinbar bester Absicht.

[31:25] Die ja, ok, ja, also ich meine jetzt, als es die Bibel schon gab, als die Bibel gab und Leute gesagt haben: "Wir glauben an die Bibel" und weil wir an die wir glauben, fügen wir noch ein bisschen was dazu. Die Pharisäer, oder wir haben die Pharisäer gemacht. Die Pharisäer haben gesagt: "Okay, also wir waren im babylonischen Exil. Warum wir in den Wald? Babylonische Exil. Warum ging die Israeliten nach Babylon? Gegen den Götzendienst. Dollar. Sie haben Götzendienst getan, sie haben den Sabbat gebrochen. Gebote sind Gottes gebrochen. Nach dem Exil waren sie vom Götzendienst geheilt und sie haben gesagt: "Okay, warum ist das passiert? Wie konnte es so weit kommen? Das wollen wir nie wieder erleben." Oder wir wollen sicherstellen, dass wir die zehn Gebote halten. Was haben sie gemacht?

[32:10] Sie haben noch ein bisschen die Stellschraube weitergezogen und auch ein bisschen extra Gebote gegeben. Und zwar, warum? Weil sie dachten, dann können wir auf jeden Fall sicher sein, dass wir die zehn Gebote wirklich halten. Als z.B. das vierte Gebot sagt: "Gedenke des Tages, das zu ehren heilig war. Als sechs Tage sollst du arbeiten und alle seine Werke tun, aber der Dienstag ist der Tag des Herrn, deines Gottes. Sei kein Werk tun." Was haben jetzt gesagt? Okay, dann sollten wir vielleicht noch extra die Regel aufstellen, darf nur so und so viele Meter gehen, oder man darf nur das und das machen und jenes und so viele Regeln aufgestellt, wo die Menschen haben das dann beachtet, als ob es Gottes Wort wäre.

[32:58] Kann es auch passieren, dass wir Dinge glauben, tun, anderen sogar beibringen, die nichts anderes sind als fromme adventistische Tradition, die gar nicht aus dem Wort Gottes selbst stammt, wäre das möglich? Und also müssen jetzt endlich groß Beispiele aufzählen, aber vielleicht kann sich jeder selbst anfangen. Ist eigentlich das, was ich so für wahr halte, kommt das wirklich aus der Bibel, oder ist das nur so meine Idee, die ich so dazu habe? Kann ich zu dem, was ich glaube und tue und anderen sage, auch ein "So steht geschrieben" sagen?

[33:45] Ich meine, das ist ein ganz, ganz wichtiger hier mal ein Beispiel, das manchmal diskutiert wird. Nur ein Beispiel, okay? Ihr wisst ja, das Abendmahl. Ja, was sagt die Bibel über das Abendmahl? Wer vom Abendmahl teilnehmen ist nur ein Beispiel, auch ganz viel, aber wer davon...

[34:19] den Bund mit Gott geschlossen haben, die dürfen auch die teilnehmen, die nicht getauft sind. Nach dem Wort Gottes. Also gibt es ein Wort Gottes? Gibt es eine explizite, inspirierte Aussage dazu? Ja, das ist etwas, das man von euch allen weit ist. Absolut sonnenklar. Sie sagt auch, jemand, der nicht adventistisch getauft ist, darf am Abendmahl teilnehmen. Eine offene Sache. Nun, natürlich sagt sie auch, sollte erklärt werden, sollte verstanden werden. Niemand soll daran teilnehmen, einfach nur aus Jux und Tollerei. Aber wenn jemand zu uns in den Gottesdienst kommt und er schon einiges versteht, aber nicht getauft ist, aber er den Wunsch hat, man solle nicht dazu drängen, aber wenn du den Wunsch hast, zu tun, darf es ihn nicht vorenthalten werden.

[35:10] Die Aussagen von Ellen White sind sonnenklar. Ist vielleicht sogar Judas durfte teilnehmen, oder Judas dürfte teilnehmen. Jetzt gibt es aber noch mal die Theorie, oder den Gedanken, wenn ihr nicht getauft seid, darf er nicht teilnehmen. Das klingt all das ist an sich ja erstmal gut nachvollziehbar. Man denkt: "Okay, das ist ja, macht ja Sinn." Und ich will auch nicht verurteilen, wenn jemand so denkt. Ich will deutlich machen, dass basiert nicht auf einem "So steht geschrieben". Und es ist nur ein Beispiel von vielen, wo wir manchmal in bester Absicht, vielleicht noch ein bisschen die Schraube enger ziehen, als es das Wort Gottes sagt.

[35:53] Und was wir lernen müssen, ist, wenn das jetzt mal darüber sprechen, wir nicht wegnehmen, aber davon gar nichts hinzufügen. Gibt noch ein Beispiel. Vielleicht mache ich damit sehr unpopulär für eine Zuschauerschaft, aber...

[36:10] Energie wird in Corona-Krise hört man immer wieder, was wir sehen ist Erfüllung von Prophetie. Ja, die Endzeit-Prophetie, die Offenbarung 13 erfüllt sich vor unseren Augen. Und man muss sich die Frage stellen, gibt es tatsächlich Prophezeiung? Also, ich muss aufholen, was man sagt, es da gibt es eine geheime Elite von bösen Leuten, die diese ganze Pandemie vielleicht oder geplant haben oder nutzen, um durch Impfungen die Menschen zu schaden. Und das ist Erfüllung, der erfüllt sich die Prophezeiung. Nun, unabhängig davon, ob das stimmt und nicht, ob es diese Elite gibt oder nicht, also gar nicht mein Thema. Gibt es eine Prophezeiung in der Bibel, die sagt, dass die Regierung sich allesamt gegen die Bevölkerung verschwören werden, um sie durch Impfen zu schaden? Gibt es das in der Bibel? Gibt es an der biblischen Propheten? Gibt es da einen so spricht daher dafür?

[37:08] Jetzt, wenn wir aber sagen, das ist alles über die Prophezeiung, das erfüllt sich vor seinen Augen, erwecken wir einen Eindruck, der nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Und wissen, was das Problem ist? Diese Dinge, die so fromm daherkommen, gar nicht wirklich auf dem Wort Gottes basieren, aber so fest dran kleben sind, so wirkungsvoll, dass man sich freut, etwas dagegen zu sagen. Die Lehren der Pharisäer waren so überzeugend, dass die Jünger selbst sich oft gefragt haben, ob es besser wäre, auch ein bisschen damit zu machen. Und ich haben sie waren irritiert, wenn Jesus gesagt hat: "Das mache ich mal nicht mit, interessiert mich nicht."

[37:57] Ja, ihr wisst vielleicht, dass das, dass Josef und Maria oftmals dem kleinen Jesus gesagt haben: "Jetzt tue doch mal endlich, was die Pharisäer sagen." Das hat er gesagt: "Es steht geschrieben." Und das Problem an der Sache ist folgendes: Wenn wir ganz ehrlich sind, ganz, ganz ehrlich, kennen wir die Bibel nicht so gut, wie wir immer sagen. Wir kennen sie nicht so gut. Vieles von dem, was wir aus der Bibel kennen, wissen wir aus Predigten und aus Vorträgen und aus "Das hat man schon immer so gemacht" und das haben meine Eltern schon so gemacht und das wurde immer so gesagt. Und ich habe schon oft gehört, dass Ellen White das sagt und so. Aber wir kennen die Bibel oft nicht so gut, dass wir sagen können: "Ich habe 3. Mose durchgelesen und ich weiß, was passiert und ich weiß genau, ob das, was du mir sagst, stimmt oder nicht."

[38:54] Ich habe Offenbarung studiert und ich weiß genau, was dort prophezeit wird, was nicht prophezeit wird. Das wisst, was ich meine? Und das ist es, was Jesus ausgezeichnet hat. Er konnte sagen: "Es steht geschrieben", weil er die Bibel selbst kannte. Und wenn dann jemand sagte: "Aber da die Bibel sagt auch, dass wenn der Messias kommt, er wird als König regieren" und das und jenes, konnte er sagen: "Nein, das sagt sie nicht."

[39:16] Auch wenn manche Verse scheinbar so aussehen, dass sagt sie nichts. Und wir leben in einer Zeit, in der wir auf beiden Seiten attackiert werden, wo der Satan uns attackiert, indem er versucht, die Bibel in Zweifel zu ziehen. Aber wo er auch uns attackiert, indem er Dinge, die gar nicht biblisch sind oder nicht "Kein 'So steht geschrieben'" als Autorität haben, trotzdem als verbindlich verkaufen möchte. Was die Folge davon? Die Folge davon ist immer die Schwächung des Wortes Gottes.

[39:59] Nun versteht, wenn ich falsch, wir dürfen ja trotzdem unsere Meinung haben, oder? Ich kann das trotzdem eine Meinung haben, sagen: "Also, ich denke, das ist so und so." Ja, und ich verstehe das so und so. Das ist, was das ist nicht, was ich meine. Aber wenn wir unsere eigenen Meinungen, die wir so geformt haben, jetzt quasi als Glaubenslehre anders formulieren und vorlegen, sagt: "Das musst du glauben." Also, wenn jemand, der sagt: "Also, ich bin ganz feldern, das überzeugt, dass mit der Impfung ist eine große Katastrophe und die werden uns alles kaputtmachen wollen." Dadurch werde man das glaubt, dazu gerne. Da ist darf jeder glauben, was er möchte. Aber wenn das zu einer Glaubensüberzeugung gemacht wird, also gesagt wird: "Jemand, der das nicht glaubt, folgt nicht der Bibel oder ist nicht von Gott geführt", der verlässt den Boden des "So steht geschrieben".

[40:47] Allen White sagt uns, und wir kommen eine Zeit, wir sagen: "Ja, das wird sie, die ist den falschen Propheten auftreten." Und wir wissen ja, die Zeichen werden so groß sein, dass die außerdem verführt worden sind. Wir müssen uns deutlich vor Augen halten, dass man uns das meint, unsere Zeit. Und es müssen uns die Frage stellen: "Kann ich die Bibel gut genug?" Schauen wir mal im Matthäus 15, noch Matthäus 15 und dort Vers 6 bis 9.

[41:33] Und da heißt es hier: "Und so habt ihr das Gebot Gottes um eure Überlieferung willen aufgehoben." Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: "Dieses Volk hat sich zu mir mit seinem Mund und er hat nicht mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verherrlichen sie mich, weil sie lehren Vorträge, die Menschengebote sind."

[48:04] Was haben denn die, was haben denn wir? Haben denn die Israeliten damals zur Zeit von Jesus ihnen geehrt? Wir haben am Sabbat in die Gemeinde gegangen oder am Sonntag. Am Sabbat haben sie zehn vergeben, haben sie die Bibel gelesen, haben sie weiter fest weggelassen. Jesus sagt nicht, Jesus kritisierte nicht, dass wir den Sonntag halten, sie Schweinefleisch essen. Er kritisiert, dass sie all die Dinge, die sie tun, nicht tun, weil sie sie aus Überzeugung aus dem Wort Gottes tun, sondern weil ihnen Rabbi XY gesagt hat.

[48:46] Und solange wir Dinge einfach tun, weil uns ein anderer Mensch gesagt und wir vertrauen haben, "hatte der schon so viele Leute für Jesus gewonnen, der wird das wird bestimmt schon, der wird schon war die Wahrheit sagen." Ja, so lange wird nur deswegen Dinge glauben oder tun, sind wir grundsätzlich in der Gefahr, am Ende getäuscht zu werden, wenn die Zeichen und Wunder kommen, die selbst die Auserwählten verführen können. Niemand kann stehen bleiben, es sei denn, er kennt Gottes Wort selbst. Da man geht sich daran, dass sich jedenfalls gewesen habe. Aber lieber glaube ich nur weniger, aber ich glaube es von Überzeugungen, als wenn ich Dinge alle für wahr halte, für dich überhaupt keinen "So steht geschrieben" geschrieben habe. Nicht weiß, das tut vielleicht eine oder anderen Stelle mir oder uns auch, wie man da das ist eine interessante Theorie und das könnte noch schlimmer und so. Aber es ist wichtig, es ist wirklich wichtig, dass wir wieder, wisst ihr noch, die Adventisten früher genannt worden sind, das Volk, das...

[49:44] ...früher genannt worden sind, das Volk, das.

[49:49] früher genannt worden sind das Volk, das ist das Volk des Buches, das Volk des
[49:52] Volkes des Buches. Ich wünsche mir wieder, dass wir als Geschwister so bekannt werden
[49:56] für unser Bibelwissen und für unsere Überzeugung, allein der Bibel zu folgen
[50:02] und nichts anderem. Dass die Menschen sagen, also wenn so ein, wenn jemand redet,
[50:05] der gehört zur Bibel.
[50:07] Das sind Menschen der Bibel und nicht
[50:11] einer adventistischen Tradition.
[50:14] Denn alles, was in der Bibel steht, wird
[50:18] auch die adventistische Wahrheit
[50:19] bestätigen. Was macht ein Unterschied, ob
[50:21] ich sie selbst verstanden habe oder nur
[50:25] aus Tradition glaube oder an der Stelle
[50:29] machen wir hier Stopp. Nächstes Mal
[50:31] werden wir weitergehen und gucken uns
[50:32] an, was der andere Teil bedeutet, ja, dass man
[50:34] nichts wegnehmen darf von der Botschaft.
[50:36] Ja, das wird dann sozusagen das Puzzle
[50:39] zusammengeführt.
[50:40] Wollen wir uns heute vornehmen, dass wir
[50:45] von ganzem Herzen Gott bitten, dass er
[50:48] uns persönlich durch sein Wort führt,
[50:52] dass wir mit beiden Beinen auf der Bibel
[50:55] stehen und zwar nicht nur so als Floskel,
[50:57] dass wir wirklich uns Zeit nehmen, die
[51:00] Bibel zu studieren und uns Gedanken
[51:01] machen, was sie uns sagt, damit wir wissen,
[51:03] was wir glauben und in der Trübsalszeit
[51:06] und in der Zeit der Krise, dass
[51:08] wir dann nicht irgendwie verloren gehen
[51:11] und Orientierung suchen. Nehmen wir uns
[51:14] vor, uns gemeinsam beten. Amen.
[51:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir
[51:33] von Herzen dank sagen, dass wir dein Wort
[51:36] haben und dein Wort ist klar und
[51:37] deutlich, aber oft verstehen wir es nicht
[51:40] so gut, wenn man sich die Zeit nimmt,
[51:44] weil vielleicht Sünde uns wegdrängt von
[51:49] dir oder weil wir ja die Wichtigkeit
[51:50] nicht sehen.
[51:52] Herr, ich möchte dich bitten, von ganzem
[51:55] Herzen, in dieser Zeit, in der Verführung
[51:59] von allen Seiten auf dein Volk einströmt,
[52:01] möchte ich dich bitten für jeden
[52:04] einzelnen von uns, dass du uns fest an
[52:07] deiner Hand hältst und dass wir nur das
[52:10] glauben, was wir selbst persönlich in
[52:13] deinem Wort entdeckt und verstanden
[52:14] haben
[52:17] und erlebt haben und daran festhalten,
[52:18] weil du es sagst.
[52:21] Wir vergeben uns, dass wir zu viel unserem
[52:23] dem jeder einzelne, ich und alle, die wir
[52:25] hier sind, so schon zu viel uns von
[52:28] anderen Menschen abhängig gemacht haben.
[52:30] Aber du sagst: Verflucht ist derjenige,
[52:33] der seinen menschlichen Arm zu seinem Fleisch, zu seinem
[52:40] Vergebens, dass wir zu sehr auf uns
[52:42] selbst sind, auf Menschen schauen und
[52:46] gibt, dass wir wieder zu echten, zum
[52:49] echten Volk des Buches werden, zu echten
[52:53] Berührern, die egal wer spricht und der
[52:56] predigt, die Frage stellen: Was steht
[52:58] geschrieben? Das bitten wir im Namen Jesu.


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