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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Josua 1:12-2:13. Er spricht über die Bedeutung von Versprechen und Gehorsam gegenüber Gott, selbst wenn es menschliche Autoritäten gibt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Geschichte Rahabs, die trotz ihrer Herkunft und einer Lüge durch ihren Glauben gerettet wird und ein Beispiel für Gottes Gnade und die Kraft der Bekehrung darstellt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 243. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns ermutigst, dass du uns eine ermutigende Botschaft in deinem Wort schenkst, dass wir vorangehen dürfen im Glauben, dass du bei uns sein möchtest und dass du uns stärken möchtest durch dein Wort, Herr. Das brauchen wir auch heute für diesen Tag. Sprich du zu unseren Herzen durch den Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in Josua Kapitel 1, und Josua bereitet jetzt die Stämme darauf vor, bald den Jordan zu überqueren, um dann das Land Kanaan in Besitz zu nehmen.

[1:14] Wir lesen ab Vers 12: „Und zu den Rubenitern, den Gaditern und dem halben Stamm Manasse redete Josua und sprach: Gedenkt an das Wort, das euch Mose, der Knecht des Herrn, gebot, als er sprach: Der Herr, euer Gott, hat euch zur Ruhe gebracht und euch dieses Land gegeben. Lasst eure Frauen, eure Kinder und euer Vieh in dem Land bleiben, das euch Mose hier diesseits des Jordan gegeben hat. Ihr aber sollt in Kampfordnung für eure Brüder hinüberziehen, alle tapferen Krieger, und ihnen helfen, bis der Herr auch eure Brüder zur Ruhe gebracht hat wie euch und sie das Land eingenommen haben, das der Herr, Gott, ihnen geben wird. Dann sollt ihr wieder in euer eigenes Land zurückkehren und in Besitz nehmen, was euch Mose, der Knecht des Herrn, gegeben hat diesseits des Jordan, gegen Aufgang der Sonne.“

[2:01] Das hatten diese zweieinhalb Stämme deutlich versprochen, noch ehe Mose gestorben war.

[2:08] Hier sehen wir, wie wichtig es ist, dass wir unsere Versprechen, die wir gegeben haben, auch wirklich einhalten. Hast du Versprechen gegeben, um anderen zu helfen? Sei dir sicher, dass du auch dieses Versprechen wirklich einhältst und nicht nur schnell was versprichst und dann nicht, dass du es auch einhältst.

[2:33] Und sie antworteten Josua und sprachen: „Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun, und wohin du uns auch sendest, dahin wollen wir gehen. Wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir in allem gehorsam sein, wenn nur der Herr, dein Gott, mit dir ist, wie er mit Mose war.“

[2:51] Hier zeigt sich ein sehr schönes, differenziertes Bild von Gehorsam gegenüber der menschlichen Autorität.

[2:58] Sie sind bereit, die Befehle entgegenzunehmen und auch entsprechend zu handeln, aber sie machen sehr deutlich, dass Gottes Autorität für sie höher und wichtiger ist als die Autorität eines Menschen. Und sie wollen dem Josua folgen, solange er dem Herrn folgt.

[3:19] Ihr werdet auch bei Paulus im Neuen Testament eine ganz ähnliche Idee finden.

[3:24] „Wenn sich deinem Befehl widersetzt und deinen Worten nicht gehorcht in allem, was du uns gebietest, der soll getötet werden. Sei du nur stark und mutig!“ Hier finden wir dieselben Worte, die vorher Gott dem Josua gesagt hatte, jetzt durch das Volk Gottes, durch diese zweieinhalb Stämme ausgesprochen.

[3:42] Mit anderen Worten, sie ermutigen den Josua mit den Worten, mit denen Gott ihn ermutigt hatte. Wenn wir einander ermutigen im Kontext der Gemeinde, wenn wir uns gegenseitig geistlich Mut zusprechen wollen, dann lasst uns doch vor allem die Worte verwenden, die Gott selbst verwendet hat.

[4:04] Lasst uns die Verheißungen Gottes nehmen und damit einem anderen, der es braucht, Mut zusprechen.

[4:11] Und Josua, der Sohn Nuns, sandte von Schittim heimlich zwei Männer als Kundschafter aus und sprach: „Geht hin, seht euch das Land an und besonders Jericho!“

[4:20] Und sie gingen hin und kamen in das Haus einer namens Rahab und übernachteten dort.

[4:28] Es wurde aber dem König von Jericho berichtet: „Siehe, in dieser Nacht sind Männer von den Kindern Israels hierher gekommen, um das Land auszukundschaften.“

[4:37] Da sandte der König von Jericho Boten zu Rahab und ließ ihr sagen: „Gib die Männer heraus, die zu dir gekommen sind und in dein Haus eingekehrt sind, denn sie sind gekommen, um das ganze Land auszukundschaften.“

[4:47] Die Frau aber hatte die beiden Männer genommen und verborgen und sprach: „Nun, es sind freilich Männer zu mir hier reingekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren.

[4:54] Und als man die Tore schließen musste bei Einbruch der Dunkelheit, da gingen die Männer hinaus. Ich weiß nicht, wohin die Männer gegangen sind. Jagt ihnen rasch nach, denn ihr werdet sie einholen!“

[5:03] Sie aber hatte die Männer auf das Dach steigen lassen und sie unter den Flachsstängeln versteckt, die sie für sich auf dem Dach ausgebreitet hatte.

[5:11] Es wird immer wieder darüber diskutiert, wie mit dieser offensichtlichen Lüge umzugehen ist.

[5:18] Eins ist sicher: Diese Frau, Rahab, kannte Gottes Volk noch nicht aus eigener Anschauung.

[5:25] Sie hatte Gottes Worte noch nie selbst gehört, sie kannte die Zehn Gebote vermutlich nicht einmal überhaupt im Wortlaut.

[5:31] Und Gott holt sie dort ab, wo sie ist, dass sie hier mit bestem Wissen und Gewissen den Männern helfen will, hat Gott ihr hoch angerechnet.

[5:41] Wir sollten nicht deswegen glauben, dass wir, die wir die Zehn Gebote kennen und Gottes Wort kennen und seine Kraft noch viel besser kennen, als es die Rahab kannte, dass wir lügen könnten und das dann mit ihr begründen.

[5:54] Da wäre sie selbst wahrscheinlich sehr dagegen gewesen.

[5:59] Die Leute nun, die ihnen nachjagten, eilten auf dem Weg zum Jordan bis zu den Furten, und dann schloss das Tor zu, als die, welche ihnen nachjagten, hinausgegangen waren.

[6:07] Ehe aber die Männer sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf und sprach zu ihnen: „Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat, denn es hat uns Furcht überfallen, und alle Einwohner des Landes sind vor euch verzagt.“

[6:21] Sie weiß, dass Gott, der Gott Israels, mächtiger ist als alle Götter Kanaans.

[6:26] „Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten gezogen seid, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordan getan habt, an denen ihr den Bann vollstreckt habt. Und als wir das hörten, da wurde unser Herz verzagt, und es ist kein Mut mehr in irgendjemandem für euch. Denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.“

[6:47] Schon 40 Jahre zuvor hatten die Kanaaniter gehört von der Macht Gottes und hatten viel mehr Angst, als Israeliten es eigentlich selbst vermutet hatten.

[6:55] Sie hätten schon damals hineingehen können.

[6:58] „Und nun schwört mir doch bei dem Herrn, da ich ja an euch Güte erwiesen habe, dass auch ihr am Haus meines Vaters Güte erweisen werdet, und gebt mir ein sicheres Zeichen, dass ihr meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder, meine Schwestern samt allen ihren Anliegen am Leben lassen und unsere Seelen vom Tod erretten werdet!“

[7:14] Hier ist eine Frau in Jericho. Die ganze Stadt, das ganze Volk, das ganze Land ist dem Untergang geweiht, aber sie möchte leben.

[7:26] Gott wird sie retten.

[7:26] Wer noch im letzten Moment erkennt, dass Gott der wahre Gott ist und auch im letzten Moment sich entscheidet und sich wünscht, gerettet zu werden, den kann Gott noch im letzten Moment retten, so wie den Schächer am Kreuz.

[7:41] Und diese wahre Bekehrung zeigt sich auch daran, andere noch retten zu wollen.

[7:46] Ein missionarischer Sinn ist ein Zeichen dafür, dass Gott etwas im Herzen bewirkt hat.

[7:50] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir deine Verheißungen haben und dass wir damit anderen Mut zusprechen können. Bitte hilf uns, dass wir treu zu unseren Worten stehen und dass wir die Gelegenheit nutzen, auch heute einem anderen Menschen Mut zuzusprechen mit Verheißungen, die du uns geschenkt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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