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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Kapitel 4 und 5 des Buches Josua. Es geht um die Bedeutung der Gedenksteine nach der Jordanüberquerung, die Beschneidung der zweiten Generation in Gilgal als mutigen Glaubensakt und die erste Passahfeier im verheißenen Land. Der Höhepunkt ist Josuas Begegnung mit dem Fürsten des Heeres des Herrn, die seine Abhängigkeit von Gottes Führung unterstreicht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 246.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du auch heute durch dein Wort sprechen möchtest. Herr, wir brauchen so dringend eine Weisung für den Alltag, damit wir wissen, wie wir in all den Situationen, auch in unserer Familie, uns so verhalten, dass es dir zur Ehre gereicht. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch den Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind gerade in Josua Kapitel 4. Das Volk ist trockenen Fußes durch den Jordan gezogen und Josua hat Gedenksteine aufstellen lassen, damit auch zukünftige Generationen sich daran erinnern, was Gott für sein Volk getan hat. Wir lesen in Vers 19: "Es war der zehnte Tag des ersten Monats, als das Volk aus dem Jordan heraufstieg, und sie lagerten sich in Gilgal an der Ostgrenze von Jericho. Und Josua richtete die zwölf Steine, die sie aus dem Jordan genommen hatten, in Gilgal auf. Und er redete zu den Kindern Israels und sprach: 'Wenn in Zukunft eure Kinder ihre Väter fragen und sagen werden: Was bedeuten diese Steine?, so solltet ihr es euren Kindern erklären und sagen: Israel ging auf trockenem Boden durch diesen Jordan, als der Herr, euer Gott, das Wasser des Jordan vertrocknen ließ, bis ihr hindurchgegangen wart. Ebenso wie der Herr, euer Gott, es am Schilfmeer getan hat, dass er es vor uns vertrocknen ließ, bis wir hindurchgegangen waren, damit alle Völker auf Erden erkennen, wie mächtig die Hand des Herrn ist, und damit ihr den Herrn, euren Gott, allezeit fürchtet.'"

[2:24] Auch die nächsten Generationen sollten die Botschaft von Gott kennen. Sie sollten auch Gott fürchten und ihm die Ehre geben, so wie es in der dreifachen Engelsbotschaft in Offenbarung 14 Vers 7 lesen. Und damit das geschah, sollten die Israeliten ihre eigene, persönliche Erfahrung mit Gott ihren Kindern weitergeben. Gibt es Erfahrungen, die du mit Gott gemacht hast, die du deinen nächsten Familienmitgliedern, deinen Kindern oder wie auch immer, weitergeben kannst?

[2:57] "Als nun alle Könige der Amoriter, die diesseits des Jordan gegen Westen wohnten, und alle Könige der Kanaaniter am Meer hörten, wie der Herr das Wasser des Jordan von den Söhnen Israels ausgetrocknet hatte, bis sie hinübergezogen waren, da versagte ihr Herz, und es blieb kein Mut mehr in ihnen vor den Söhnen Israels."

[3:15] "Zu der Zeit sprach der Herr zu Josua: 'Mache dir scharfe Messer und beschneide die Söhne Israels wiederum zum zweiten Mal.' Da machte sich Josua scharfe Messer und beschnitt die Söhne Israels auf dem Hügel der Vorhäute."

[3:35] Nun, das war eine echte Glaubenstat, denn Beschneidung hat alle kampffähigen Männer für ein paar Tage kampfunfähig gemacht. Sie hatten Schmerzen, sie mussten ein paar Tage sich auskurieren. Sie waren gerade erst in das feindliche Gebiet und das feindliche Land eingedrungen, hatten noch keine einzige Schlacht gewonnen und hatten sich kollektiv jetzt selbst geschwächt. Damit wollten und sollten sie zum Ausdruck bringen, dass sie sich sicher waren, dass Gott sie behüten würde und dass Gott auf ihrer Seite ist.

[4:08] "Und das ist der Grund, warum Josua beschnitt alles Volk männlichen Geschlechts, das aus Ägypten gezogen war, alle Kriegsleute, waren in der Wüste auf dem Weg gestorben, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren. Das ganze Volk, das ausgezogen war, war zwar beschnitten, aber das ganze Volk, das auf dem Weg in der Wüste geboren war nach ihrem Auszug aus Ägypten, war nicht beschnitten worden."

[4:33] "Die Kinder Israels wanderten 40 Jahre lang in der Wüste, bis das ganze Volk der Kriegsleute umgekommen war, die aus Ägypten gezogen waren, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten, denen der Herr ihnen geschworen hatte, dass sie das Land nicht sehen sollten, von dem der Herr ihren Vätern geschworen hatte, dass er es uns geben würde – ein Land, in dem Milch und Honig fließt."

[4:53] 40 Jahre lang war keine Beschneidung durchgeführt worden. Jahrelang hatte das Volk nicht das getan, was eigentlich Gott sich gewünscht hatte. Dieser Bund war nicht bestätigt worden.

[5:06] Aber es heißt in Vers 7: "Ihre Söhne nun, die er an ihrer Stelle erweckt hatte, die beschnitt Josua; denn sie waren unbeschnitten, weil man sie auf dem Weg nicht beschnitten hatte." Man könnte vielleicht glauben, dass die zweite Generation noch schlimmer gewesen wäre als die erste. Wie oft geschieht das ja? Aber wir dürfen hier sehen, dass auch wenn eine Generation im Unglauben verharrte und rebellisch blieb, das doch auch die nächste Generation trotzdem Gott erkennen kann und große Dinge erleben kann und im Geistlichen siegreich sein kann.

[5:44] "Als nun das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie heil wurden. Und der Herr sprach zu Josua: 'Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt.' Darum wird jener Ort Gilgal genannt bis zu diesem Tag."

[5:59] "Während nun die Kinder Israels sich in Gilgal lagerten, hielten sie das Passah am 14. Tag des Monats am Abend in den Ebenen von Jericho. Und am Tag nach dem Passah aßen sie von dem Getreide des Landes, nämlich ungesäuertes Brot und geröstetes Korn, an diesem Tag. Und das Manna hörte auf am folgenden Tag, als sie von dem Getreide des Landes aßen. Und es gab für die Kinder Israels kein Manna mehr, sondern in jenem Jahr aßen sie vom Ertrag des Landes."

[6:29] "Es geschah aber, als Josua bei Jericho war, da hob er seine Augen und sah sich um, und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, der ein gezogenes Schwert in seiner Hand hatte. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: 'Bist du für uns oder für unsere Feinde?'"

[6:47] "Er aber sprach: 'Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des Herrn. Jetzt bin ich gekommen.' Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: 'Was redet mein Herr zu seinem Knecht?'"

[7:01] Jesus selbst offenbart sich dem Josua in dieser wichtigen Situation.

[7:06] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du, Jesus, uns ganz nah bist und dass du dich auch uns persönlich offenbaren möchtest. Und dass wir erleben dürfen, dass wenn du uns führst, wir sicher sind und dass wir im Glauben vorangehen können, auch wenn wir nicht immer alles verstehen, auch wenn nicht immer alles vielleicht aus menschlicher Perspektive Sinn macht, dass wir wissen dürfen, dass wenn du uns etwas gebietest, es niemals zu unserem Schaden ist. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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