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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblischen Ereignisse aus Josua 6 und 7. Er spricht über den siegreichen Fall Jerichos durch Gehorsam gegenüber Gott und die wundersame Rettung Rahabs. Anschließend wird die verheerende Niederlage bei Ai behandelt, die durch Achans Sünde verursacht wurde, und Josuas Verzweiflung, die die ernsten Konsequenzen individueller Rebellion gegen Gottes Gebote aufzeigt.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Josua 6:19-7:9. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist, dass er, der ganz am Anfang uns berufen hat, auch bis ans Ende für uns kämpfen wird, dass du, der du diese Bewegung ins Leben gerufen hast, auch ihren siegreichen Triumph garantierst. Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch heute zu uns sprichst durch dein Wort und dein Heiliger Geist unsere Herzen erfüllt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:15] Wir sind in Josua Kapitel 6 bei der Einnahme der Stadt Jericho. Wir lesen ab Vers 19: "Aber alles Silber und Gold samt den ehernen und eisernen Geräten soll dem Herrn geheiligt sein; es soll in den Schatz des Herrn kommen." Und das Volk erhob ein Kriegsgeschrei, und die Priester stießen in die Schofarhörner. Als das Volk den Schall der Hörner hörte und ein großes Kriegsgeschrei erhob, da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk drang in die Stadt ein, jeder gerade vor sich hin. So nahmen sie die Stadt ein. Es war ganz offensichtlich nicht ihre eigene Muskelkraft, nicht ihre Taktiken, ihre Strategie, nicht ihre überlegenen Waffen. Es war der Herr, der für sie gekämpft hat. Und das zeigte sich daran, dass sie ihm gehorsam gewesen waren.

[2:09] Der Gehorsam führte dazu, dass Gott mit seiner Kraft und mit seiner Macht wirken konnte. So wird es auch am Ende sein, so wird es, so ist es in unserem Leben. Gott kann die größten Hindernisse besiegen in unserem Leben, wenn wir treu dem folgen, was er uns geboten hat. Sei es vernünftig in unseren Augen oder vielleicht merkwürdig. Wenn wir genau das tun, was er gesagt hat, dann kann er mächtig wirken und es wird sichtbar werden für alle Menschen, dass es nicht unsere Kraft war, sondern die Kraft Gottes.

[2:43] Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwertes, an Männern und Frauen, Jungen und Alten, Rindern, Schafen und Eseln. Aber Josua sprach zu den beiden Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: "Geht in das Haus der Rahab und bringt die Frau von dort heraus samt allen ihren Angehörigen, wie ihr es ihr geschworen habt." Da gingen die jungen Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und allen ihren Angehörigen. Ihr ganzes Geschlecht führten sie hinaus und brachten sie außerhalb des Lagers Israel unter. Aber die Stadt und alles, was darin war, verbrannten sie mit Feuer. Nur das Silber und Gold und die ehernen und eisernen Geräte legten sie in den Schatz des Hauses des Herrn. So ließ Josua die Hure Rahab leben samt dem Haus ihres Vaters und allen ihren Angehörigen. Und sie blieb mitten in Israel wohnen bis zu diesem Tag, weil sie die Boten verbarg, die Josua gesandt hatte, um Jericho auszukundschaften.

[3:49] Hier war ein Mensch, der noch im letzten denkbaren Moment sich für Gott entschieden hat und die Erlösung angenommen hat. Obwohl alles neben ihr und unter ihr und an ihrer Seite zusammenbrach, hat Gott sie bewahrt. Gott sieht einen jeden Menschen, und auch wenn er alle Mauern umstürzt, lässt er doch die eine Mauer, dieses eine Mauerstück stehen, das das Haus von Rahab unterstützt hat oder gestützt hat, und sorgt sich dafür, dass niemand, der in ihrem Haus gewesen ist, verloren gegangen ist.

[4:30] Zu der Zeit sprach Josua: "Verflucht vor dem Herrn sei der Mann, der sich wieder aufmacht und diese Stadt Jericho bauen wird. Wenn er ihren Grund legt, so soll es ihn seinen erstgeborenen Sohn kosten. Und wenn er ihre Tore setzt, soll es ihn seinen jüngsten Sohn kosten." Interessanterweise ist genau das eingetreten zur Zeit von König Ahab. Ihr könnt den entsprechenden Vers in 1. Könige 16 finden. Und der Herr war mit Josua, und die Kunde von ihm verbreitete sich im ganzen Land. Wenn wir treu sind und Gott für uns wirkt, wenn er uns Sieg schenkt, dann verbreitet sich das Evangelium überall hin.

[5:11] Aber die Kinder Israels vergriffen sich an dem Gebannten, denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdi, des Sohnes Serach, vom Stamm Juda, nahm etwas von dem Gebannten. Da brannte des Zornes des Herrn über die Kinder Israels. Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Beth-Awen liegt, östlich von Bethel. Und er sprach zu ihnen: "Geht hinauf und kundschaftet das Land aus." Und die Männer gingen hinauf und kundschafteten Ai aus. Und als sie wieder zu Josua kamen, sprachen sie zu ihm: "Lass nicht das ganze Volk hinaufziehen, etwa zwei- oder dreitausend Mann sollten hinaufziehen und Ai schlagen. Bemühe nicht das ganze Volk dahin zu gehen, denn sie sind wenige." Menschlich gesehen war dieser Rat wohl gar nicht so dumm, aber Menschen können nicht sehen, was Gott sieht. Nur Gott sieht den wahren geistlichen Zustand des Volkes. Und deswegen ist sein Rat immer wichtiger und besser, der einzig wahre und dem menschlichen Rat weit überlegen.

[6:14] So zogen vom Volk etwa 3000 Mann hinauf, aber sie flohen vor den Männern von Ai. Und die Männer von Ai schlugen etwa 36 Mann von ihnen und jagten ihnen nach vom Stadttor bis nach Schebarim und schlugen sie am Abhang. Da wurde das Herz des Volkes verzagt. Und Josua zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des Herrn bis zum Abend, er und die Ältesten Israels. Und sie warfen Staub auf ihre Häupter. Und Josua sprach: "Ach, Herr, Herr, warum hast du denn dieses Volk über den Jordan geführt, um uns in die Hände der Amoriter zu geben und uns umzubringen? Hätten wir uns doch entschlossen, jenseits zubleiben!" Was für ein Wort selbst des Führers. Diese Niederlage hat einen tiefen Eindruck selbst auf Josua gemacht, dass er plötzlich an der ganzen Mission zu zweifeln begann.

[7:04] "Ach, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat? Wenn das die Kanaaniter und alle Einwohner des Landes hören, so werden sie uns umzingeln und unseren Namen von der Erde ausrotten. Was willst du nun für deinen großen Namen tun?" Sünde hat schreckliche Konsequenzen, und wir ahnen manchmal nicht, wie sehr das Volk Gottes leidet wegen unserer eigenen persönlichen Sünde. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte öffne uns doch die Augen, welche gravierenden Folgen nicht nur für uns, sondern auch für andere Sünde hat und wie wir das Volk Gottes schmähen, wenn wir gegen dich rebellieren. Herr, rette uns, vergib uns unsere Sünden und wasche uns ganz rein im Blut, das Jesus für uns auf Golgatha vergossen hat. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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