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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Josua Kapitel 11, wo sich die nördlichen Kanaaniterkönige gegen Israel verbünden. Er betont Gottes ermutigende Botschaft „Fürchte dich nicht!“ und die Notwendigkeit von Glauben und Geduld im geistlichen Kampf. Der Sprecher zieht Parallelen zwischen Josuas langem, aber letztendlich siegreichen Kampf und unserem eigenen Ringen gegen Sünde und Versuchung, das ebenfalls ein Ende finden wird.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 255. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jeden Tag für uns da bist und dass du in allen Herausforderungen Tag für Tag uns den Sieg schenken möchtest und wirst. Wir möchten dich deswegen bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir deine Stimme zu unserem Herzen hören können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:05] Wir sind in Josua Kapitel 11. Nach der Eroberung der südlichen Hälfte von Kanaan verbünden sich jetzt die kanaanitischen Könige der nördlichen Landeshälfte. Wir lesen ab Vers 2: "Und zu den Königen, die gegen Norden im Bergland und in der Araba, südlich vom See Genezareth, und in der Schefela und dem Hügelland, der gegen Westen wohnen, und zu den Kanaanitern gegen Osten und gegen Westen, zu den Amoritern, den Hethitern, Perisitern, und den Jebusitern im Bergland, und zu den Hewitern am Fuß des Hermon im Land Mizpa." Und diese zogen aus mit allen ihren Heeren, ein großes Volk, so zahlreich wie der Sand am Ufer des Meeres ist, mit sehr vielen Rossen und Streitwagen. Eine gigantische Armee, noch größer und noch gefährlicher als die Koalition, die wir zuvor in Josua 10 gesehen haben, gegen die Israeliten. Der Kampf wurde von Schlacht zu Schlacht immer noch gefährlicher, von der Einnahme Jerichos bis hierher, dieser gigantischen Koalition der großen und mächtigen kanaanitischen Könige. Alle diese Könige trafen zusammen und kamen und lagerten sich miteinander am Wasser Merom, um mit Israel zu kämpfen.

[2:32] Und der Herr sprach zu Josua: "Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn morgen um diese Zeit gebe ich sie alle erschlagen von Israel dahin. Ihre Rosse sollst du lähmen und ihre Streitwagen mit Feuer verbrennen." Gottes Botschaft ist immer dieselbe. Vor der Einnahme von Jericho, genauso wie vor dieser gigantischen Schlacht: Was immer die Probleme sind, wie groß sie auch sein mögen, mögen sie auch sehr viel größer sein als vergangene Probleme, die wir mit Gottes Hilfe haben bewältigen dürfen: Gottes Botschaft ist an dich und an mich: "Fürchte dich nicht!" Wenn Gott auf unserer Seite ist, kann keine Koalition des Feindes so stark sein, dass wir uns fürchten müssen. Und Josua, das ganze Kriegsvolk mit ihm, kamen plötzlich über sie am Wasser Merom und fiel über sie her. Und der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und jagten sie bis zu der großen Stadt Sidon und bis Misrephot-Maim und bis zum Tal Mizpe gegen Osten. Und so schlugen sie, bis von ihnen nicht einer übrig blieb, der entkommen wäre. Da machte Josua mit ihnen, wie es der Herr ihm gesagt hatte: Ihre Rosse lähmte er und ihre Streitwagen verbrannte er mit Feuer. Josua kehrte um zu jener Zeit und eroberte Hazor und schlug seinen König mit dem Schwert. Denn Hazor war zuvor das mächtigste von allen diesen Königreichen. Sie schlugen alle Leute, die darin waren, mit der Schärfe des Schwertes und vollstreckten den Bann an ihnen, so dass nichts übrig blieb, was Odem hatte. Und er verbrannte Hazor mit Feuer. Und Josua hatte alle Städte dieser Könige samt allen ihren Königen und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes und vollstreckte den Bann an ihnen, wie es Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte. Aber Israel verbrannte keine der Städte, die auf ihrem Hügel standen, ausgenommen Hazor, das allein verbrannte. Diese Hügel, das sind die sogenannten Tells. Noch heute gibt es im Tal mit einer Reihe von diesen Tells, solche Schutthaufen, wo nachdem eine Stadt zerstört worden ist, man oben drauf gebaut hat und dann immer diese Hügel entstanden sind. Und die Söhne Israels teilten unter sich alle Beute dieser Städte und das Vieh. Aber alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, bis sie dieselben vertilgt hatten, so dass nichts übrig blieb, was Odem hatte. Es war ein Gericht Gottes an den Kanaanitern, wie der Herr seinem Knecht Mose geboten hatte. So hatte Mose dem Josua Anweisung gegeben, und genauso tat es Josua. Er ließ nichts ungetan von all dem, was der Herr dem Mose geboten hatte. So nahm Josua dieses ganze Land ein: das Bergland und die ganze Schefela und die ganze Araba und das Bergland Israels mit seinen Tälern, von dem kahlen Gebirge, das sich gegen Seïr erhebt, bis nach Baal-Gad im Tal des Libanon, am Fuß des Berges Hermon. Und alle ihre Könige nahm er gefangen und schlug sie und tötete sie. Lange Zeit führte Josua Krieg mit allen diesen Königen.

[5:42] Kein geistlicher Sieg in unserem Leben ist eine Sache von heute auf morgen. Gott kann uns zwar jeden Tag und wird uns auf jeden Tag neu den Sieg vollständig schenken. Aber trotzdem müssen wir immer wieder kämpfen. Der Kampf unseres Lebens gegen die Versuchung, der Kampf unseres Lebens gegen die Sünde, ist ein langer Kampf, und wir brauchen Geduld. Aber wir brauchen vor allem Glauben an Gott und die Gewissheit, dass er uns immer wieder aufs Neue die nötige Kraft schenkt und immer wieder aufs Neue bei uns ist. Wir dürfen nicht erwarten, dass nach einem oder zwei Siegen plötzlich wir nie wieder zu kämpfen haben. Aber wir dürfen erwarten, dass in jeder Versuchung und in jedem Kampf Gott uns den Sieg schenken möchte und kann. Und es gab keine Stadt, die sich den Söhnen Israels friedlich ergab, ausgenommen die Hiwiter, die in Gibeon wohnten. Und die nahmen sie, nahmen dieselben alle im Kampf ein. Das geschah von dem Herrn, dass ihr Herz verstockt wurde und dass sie mit den Söhnen Israels kämpften, damit an ihnen der Bann vollstreckt würde und ihnen keine Gnade zuteil würde, sondern sie vertilgt würden, so wie der Herr es Mose geboten hatte.

[7:00] So wie der Pharao in Ägypten verstockt gewesen ist, so waren auch diese Kanaaniter verstockt. Eine Beschreibung der Sünde gegen den Heiligen Geist. Und Josua kam zu dieser Zeit und rottete die Enakiter aus vom Bergland. Das sind die Riesen, vor denen die Israeliten ganz besonders große Angst gehabt hatten damals, eine Generation zuvor. Von Hebron, von Debir, von Anab und von dem ganzen Bergland Judas und im ganzen Bergland Israels. Und Josua vollstreckte den Bann an ihnen samt ihren Städten. Und er ließ keinen Enakiter übrig bleiben im Land der Söhne Israels, außer in Gaza, in Gat und in Aschdod. Dort blieb ein Rest übrig. So nahm Josua das ganze Land ein, genauso wie der Herr zu Mose geredet hatte. Und Josua gab es Israel zum Erbe, jedem Stamm seinen Teil. Und das Land ruhte aus vom Krieg. Der Krieg dauerte lange, und doch gab es ein Ende.

[8:04] Wir werden nicht bis in alle Ewigkeit zu kämpfen haben gegen Sünde und Versuchung. Es wird ein Ende dieses Kampfes geben. Wir werden in die Ruhe eingehen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns zeigst, dass wir nicht plötzlich in dieser Welt ohne Versuchung oder Anfechtung sein werden, sondern uns darauf vorbereitest, dass auch an dem heutigen Tag Schwierigkeiten geben wird, auch morgen und auch übermorgen. Aber du uns gleichzeitig die Hoffnung schenkst, dass dieser Kampf, den wir kämpfen, den guten Kampf des Glaubens, dass dieser Kampf nicht ewig gehen wird, sondern dass es eine Ruhe gibt, eine Ruhe, die du uns vorbereitet hast, und dass wir einmal das gelobte Land mit dir gemeinsam genießen dürfen. Dafür danken wir dir schon jetzt und im Namen Jesu. Amen.


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