In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch Josua Kapitel 15. Er beschreibt detailliert die Grenzziehungen für den Stamm Juda und beleuchtet die inspirierende Geschichte von Kaleb, der im hohen Alter im Glauben vorangeht und sein Erbteil erobert. Zudem wird die Episode um Kalebs Tochter Achsa und ihre mutige Bitte um Wasserquellen als Beispiel für praktisches Handeln im Alltag hervorgehoben.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 15:4-15:30
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 259. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns Kraft und Stärke geben möchtest für jeden neuen Tag, ganz egal wie alt wir sind, ganz egal wie viel wir schon erlebt haben in diesem Leben. Danke, dass wir auch die schwierigen Aufgaben, die heute vor uns liegen, in deiner Kraft und durch deinen Geist angehen dürfen. Sprich du jetzt durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:06] Wir sind in Josua Kapitel 15, und es geht um das Erbteil des Stammes und die Grenzziehung für den Stamm Judas. Vers 4: „Dann geht sie die Grenze hinüber nach Azmon und hinaus an den Bach Ägyptens, so dass das Meer das Ende der Grenze bildet. Das sei eure südliche Grenze.“ Der Bach Ägyptens, das Meer, das Mittelmeer, sind schon in früheren Büchern, in den Büchern Mose, immer wieder auch als Grenze des Landes Kanaan angegeben worden für das Volk Israel.
[1:43] Und die östliche Grenze ist das Salzmeer bis zur Mündung des Jordan. Die Grenze an der Nordseite beginnt bei der Zunge des Meeres an der Mündung des Jordan und geht hinauf nach Beth Hogla und zieht sich nun über gegen Norden nach Beth Arabah, und die Grenze steigt hinauf zum Stein Bohan, des Sohnes Rubens. Und die Grenze steigt hinauf von Debir, dort wo Achan und seine Familie gestorben sind, nach Gilgal und wendet sich nördlich nach Tiglat gegenüber Maale Adumim, das südlich an dem Bach liegt.
[2:15] Danach geht die Grenze zu dem Wasser En Schemesch und erstreckt sich nach En Rogel. Und die Grenze geht danach hinauf zum Tal des Sohnes Hinnom. Dieses Tal ist in späteren Jahrhunderten berühmt-berüchtigt geworden durch die vielen götzendienerischen Kinderopfer, die dort leider stattgefunden haben. Zum Bergrücken der Jebusiter, gegen Süden. Das ist Jerusalem. Und sie geht hinauf zur Spitze des Berges, der westlich vor dem Tal Hinnom liegt und nördlich an das Ende des Tals Rephaim. Wir werden noch sehen in nächsten Tagen, dass Jerusalem direkt an der Grenze des Territoriums von Juda gelegen hat.
[2:55] Danach wendet sich die Grenze von der Spitze des selben Berges hin zu der Quelle des Wassers Nephtoach und gelangt zu den Städten des Berglandes Ephron und wendet sich nach Baala, das ist Kirjath-Jearim. Und die Grenze wendet sich herum von Baala gegen Westen zum Berg Seir und geht hinüber nach dem nördlichen Bergrücken Jearim, das ist Kessalon, und kommt herab nach Beth-Schemesch und geht nach Timna. So dann läuft die Grenze weiter nördlich bis zum Bergrücken von Ekron und neigt sich nach Sikkaron und geht über den Berg Baala und geht nach Jabneel, so dass das Meer das Ende dieser Grenze bildet. Und die Westgrenze ist das Große Meer und seine Küste, also das Mittelmeer.
[3:37] Das ist die Grenze der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern. Und Kaleb, dem Sohn des Jephunne, gab er ein Teil unter den Söhnen Judas nach dem Befehl des Herrn an Josua, nämlich die Stadt Arba, des Vaters Enak. Das ist Hebron. Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks: Scheshai, Ahiman und Talmai, die Enaks Kinder. Wir haben das letzte Mal gesehen, wie Kaleb in dem Bewusstsein, dass Gott auch 25 Jahre später noch immer genauso mit ihm ist und genauso ihm Kraft geben möchte, genau dieses Bergland sich erbeten hat, genau diese Gegend mit den Riesen, weil er der Meinung war, dass Gott ihn auch in seinem fortgeschrittenen Alter von 85 noch zum Sieger machen kann in dieser Auseinandersetzung. Und Josua hat ihm diese Bitte erfüllt, und Gott ist mit ihm gewesen, und er hat den Sieg errungen, hat die Riesen hier besiegt und die Stadt eingenommen.
[4:33] Und er zog von dort hinauf zu den Einwohnern von Debir. Debir aber hieß zuvor Kirjath-Sepher. Und Kaleb sprach: „Wer Kirjath-Sepher schlägt und erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.“ Da eroberte es Othniel, der Sohn des Kenas, des Bruders Kalebs. Und er gab ihm seine Tochter zur Frau. Dieser Othniel wird noch eine bedeutende Rolle in der Geschichte Israels spielen. Wenn ihr euch damit etwas beschäftigen wollt, könnt ihr in einem der ersten Kapitel des Richter-Buches seine Geschichte finden.
[5:10] Und es geschah, als sie einzog, da spornte sie ihn an, von ihrem Vater einen Acker zu erbitten. Und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: „Was willst du?“ Sie sprach: „Gib mir einen Segen, denn du hast mir ein Südland gegeben, so gib mir auch Wasserquellen.“ Da gab er ihr die oberen Wasserquellen und die unteren Wasserquellen.
[5:30] Ein schönes Beispiel dafür, wie eine Frau in der Bibel sieht, was notwendig ist, was gebraucht wird, dass das, was sie bisher hier von ihrem Vater sozusagen als Mitgift erhalten hat, noch nicht wirklich ausreichend ist und dass, damit wirtschaftlich dort gelebt werden kann, noch Wasserquellen notwendig sind. Und sie bestärkt und ermutigt ihren Ehemann, um das zu bitten, was notwendig ist. Und so sollten wir auch in unserem Alltag unseren Ehepartner ermutigen, sich für das einzusetzen, was notwendig ist.
[6:01] Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern. Und die äußersten Städte des Stammes der Söhne Judas gegen die Grenze der Edomiter im Süden waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur, Kina, Dimona, Adadah, Kedesch, Hazor, Jithnan, Siph, Telem, Bealoth, Hazor-Hadattah, Kerioth-Hezron (das ist Hazor), Amam, Schema, Molada, Hazar-Gaddah, Heschmon, Beth-Pelet, Hazar-Schual, Beer-Scheba und Bisjothja, Baala, Ijim und Ezem, Eltolad, Kesil, Horma.
[6:33] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir sehen können an der Geschichte von Kaleb, dass du ja eine Verheißung und wahr bist und dass, wenn wir im Glauben vorangehen, du uns auch den Sieg schenkst. Und dafür danken wir dir. Das möchten wir auch heute für uns in Anspruch nehmen und danken dir, dass du mit deiner Kraft uns an diesem Tag begleiten möchtest. Im Namen Jesu. Amen.
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