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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Landverteilung an die Stämme Manasse und Ephraim in Josua 17 und 18. Er thematisiert die Herausforderungen, denen sich die Israeliten stellten, und Josuas Ermahnung zur Überwindung geistlicher Trägheit. Das Video ermutigt dazu, die von Gott geschenkten Gaben und Ressourcen aktiv einzusetzen, um die uns zugedachten „Erbe“ in Anspruch zu nehmen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 261.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir wissen dürfen, dass du ein Erbe für uns vorbereitet hast im Himmel, dass wir einmal auf der neuen Erde für immer leben dürfen. Und Herr, wenn wir etwas lesen über die Verteilung des Landes für die Kinder Israels damals vor vielen Jahren, dann lass uns gleichzeitig daran denken, dass du uns einmal die neue Erde austeilen möchtest. Danke, dass du durch deinen Heiligen Geist unser Herz erfreuen möchtest. Das danken wir dir und bitten das im Namen Jesu. Amen.

[1:18] Wir sind in Josua Kapitel 17. Es geht gerade um die zweite Hälfte des Stammes Manasse, die Hälfte, die nicht im Ostjordanland, sondern in Kanaan ihr Erbteil bekommen sollte. Wir lesen ab Vers 3: Aber Zelafehad, der Sohn Hefers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter. Und dies sind die Namen seiner Töchter: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. Die kennst du schon aus 4. Mose 26, wo sie bereits ihr besonderes Erbrecht für die Töchter auch in Anspruch genommen haben oder schon angefragt haben, und ihnen ist es auch dann gewährt worden.

[2:05] Diese traten vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Fürsten und sprachen: Der Herr hat Mose geboten, dass er uns ein Erbteil geben soll unter unseren Brüdern. Und man gab ihnen ein Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters nach dem Befehl des Herrn. Und so fielen auf Manasse zehn Anteile, außer dem Land Gilead und Baschan, das jenseits des Jordan liegt.

[2:32] Diese Frauen hatten einen Anspruch gemäß des Wortes Gottes und sie scheuten sich nicht, auch diesen Anspruch geltend zu machen. Wenn uns etwas zukommt im Werk Gottes, wenn Gottes Wort uns etwas zuspricht, dann dürfen wir das auch mit Überzeugung in Anspruch nehmen.

[2:53] Die Töchter Manasses empfingen ein Erbteil unter seinen Söhnen. Aber das Land Gilead wurde den übrigen Söhnen Manasses zuteil. Und Manasses Grenze lief von Ascher nach Michmetat, das vor Sichem liegt, und geht zur Rechten bis zu den Einwohnern von En-Tappuach. Das Land Tappuach wurde Manasse zuteil, aber die Stadt an der Grenze Manasses wurde den Söhnen Ephraims zugeteilt.

[3:18] Es gab also manchmal sehr diffizile und fein ausgearbeitete Lösungen für die entsprechende Landverteilung.

[3:24] Danach kommt die Grenze herab zum Bach Kana, südlich vom Bach. Diese Städte gehören zu Ephraim, mitten unter den Städten Manasses. Aber die Grenze von Manasse verläuft nördlich vom Bach und endet am Meer. Dem Ephraim wurde das Land gegen Süden und dem Manasse das jene gegen Norden zuteil. Und das Meer ist seine Grenze. Gegen Norden stößt es an Asser und an Issachar gegen Osten. Und Manasse erhielt im Gebiet von Issachar und Asser die Beth-Schean und Jibleam und seine Töchterstädte, die Bewohner von Dor und seine Töchterstädte, die Bewohner von En-Dor und seine Töchterstädte, die Bewohner von Taanach und seine Töchterstädte, die Bewohner von Megiddo und seine Töchterstädte, die drei Anhöhen. Aber die Söhne Manasses konnten diese Städte nicht einnehmen, sondern es gelang den Kanaanitern, in diesem Land zu bleiben.

[4:16] Es geschah aber, als die Söhne Israels mächtig wurden, machten sie die Kanaaniter fronpflichtig, aber vertrieben haben sie dieselben nicht. Wieder ein Hinweis darauf, dass die Kanaaniter, die eigentlich hätten ausgerottet werden sollen, sich halten konnten in einigen Territorien. Und die Söhne Josefs redeten mit Josua und sprachen: Warum hast du mir nur ein Los und einen Anteilsbesitz gegeben, obgleich ich doch ein großes Volk bin, da der Herr mich bisher so gesegnet hat?

[4:54] Denn Josef hatte ja den materiellen Erstgeburtssegen von Jakob erhalten. Juda hatte das geistliche Erstgeburtsrecht bekommen und wird interessanterweise auch bei der Landverteilung, nachdem die Ostjordan-Gebiete den zweieinhalb Stämmen untergeben worden sind, als allererstes und mit der größten Anzahl an Städten bedacht. Aber gleich danach kommen die beiden Stämme, die von Josef abstammen, und sie bekommen werden als zwei Stämme gerechnet, sozusagen als doppelter Anteil. Und entsprechend ist der Anspruch auf ein großes Gebiet.

[5:32] Da sprach Josua: Wenn du doch ein so großes Volk bist, so ziehe hinauf in den Wald und rotte dir dort aus in dem Land der Perisiter und Rephaiter, wenn dir das Bergland Ephraim zu eng ist. Da sprachen die Söhne Josefs: Das Bergland wird nicht hinreichend für uns, aber alle Kanaaniter, die in der Ebene wohnen, haben eiserne Streitwagen, sowohl in Beth-Schean und in seinen Töchterstädten, als auch in der Ebene Jesreel.

[5:52] Mit anderen Worten: Es ist so schwierig, das werden wir nicht schaffen, wir können sie nicht besiegen. Das ist die Idee: Wir brauchen woanders Land.

[6:00] Da sprach Josua zum Haus Josef, zu Ephraim und Manasse: Du bist ein starkes Volk und hast eine große Kraft. Du sollst nicht nur ein Los haben, sondern das Bergland soll dir gehören. Wo der Wald ist, den rotte dir aus, und die Ausläufer des Waldes sollen dir gehören. Denn du sollst die Kanaaniter vertreiben, auch wenn sie eiserne Streitwagen haben und mächtig sind.

[6:20] Sie hatten viele Gaben und Ressourcen von Gott bekommen. Sie waren ein großes und mächtiges Volk geworden, diese beiden Stämme. Und entsprechend sollten sie auch diese Kraft, die Gott ihnen geschenkt hat, einsetzen für die Besiegung der Kanaaniter.

[6:40] Wenn Gott uns Weisheit geschenkt hat, viel Einsicht, Kraft, Talente, Ressourcen, dann möchte er auch, dass wir sie zu seiner Ehre entsprechend der Gaben und Fähigkeiten einsetzen und nicht glauben, dass wir es nicht schaffen können.

[6:55] Und die ganze Gemeinde der Söhne Israels versammelte sich in Silo und schlug dort die Stiftshütte auf. Das Land war ihnen unterworfen. Dieser Ort Silo im Zentrum von Kanaan heißt auf Hebräisch Silo und erinnert damit an den Namen, den Titel des kommenden Erlösers, sowie Jakob in 1. Mose 49 auf den kommenden Schilo hingewiesen.

[7:21] Dort war das Heiligtum, dort war die Ruhestätte, denn Silo heißt Ort der Ruhe. Damit wollte Gott deutlich machen, dass er derjenige ist, der Ruhe schenkt. Jesus lädt uns ein, Ruhe zu empfangen, wenn wir zu ihm kommen, denn er ist für uns das Heiligtum und er dient im verheißenen himmlischen Heiligtum für uns.

[7:44] Und das Land war ihnen unterworfen. Es waren aber noch sieben Stämme der Söhne Israels, denen man die Erben nicht ausgeteilt hatte. Und Josua sprach zu den Söhnen Israels: Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hingeht, um das Land einzunehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat?

[8:01] Gibt es in deinem Leben auch Dinge, die du schon längst hätte tun können, schon längst überwinden können, schon längst Siege erringen können? Aber bisher warst du geistlich zu lässig und hast die Kraft, Gottes Geschenk, nicht in Anspruch genommen. Wie lange willst du noch so lässig sein?

[8:16] Nehmen wir ein Beispiel an den Israeliten, die jetzt sich aufmachen, um das Land in Anspruch zu nehmen. Nehmt aus jedem Stamm drei Männer, so will ich sie aussenden, und sie sollen sich aufmachen und das Land durchziehen und ihre Erbteile entsprechend aufzeichnen und dann wieder zu mir kommen. Sie sollen das Land in sieben Teile aufteilen. Juda soll in seinem Gebiet gegen Süden bleiben und das Haus Josef soll in seinem Gebiet gegen Norden bleiben.

[8:45] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, du weißt, wo es in unserem Leben Bereiche gibt, wo wir noch zu lässig, zu nachlässig sind. Du weißt, wo wir Siege erringen könnten und es vielleicht nicht wollen oder uns nicht zutrauen oder es nicht für möglich halten. Herr, erinnere uns daran, was wir alles schon mit dir erlebt haben und wie du uns bisher geführt hast, und dass wir dann im Glauben vorangehen, dass du uns tatsächlich den ganzen Sieg schenken möchtest und dass du uns in alle Wahrheit führst und uns bis auf den Himmel vorbereitet hast. Das danken wir. Wir beten es im Namen Jesu. Amen.


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