In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp Josua Kapitel 18 und 19, die sich mit der Aufteilung des restlichen Landes Kanaan unter den sieben verbleibenden Stämmen Israels befassen. Der Sprecher betont, wie Gott die Israeliten ermutigt, sorgfältige Pläne zu schmieden, aber die endgültige Entscheidung über ihren Platz durch das Los im Heiligtum trifft. Dies illustriert das Prinzip, dass menschliche Planung mit göttlicher Führung Hand in Hand gehen sollte. Detailliert werden die Grenzen und Städte des Stammes Benjamin beschrieben, gefolgt von einer kurzen Erwähnung des Erbteils Simeons.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 18:6-19:2
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 262. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns einlädst, zu dir zu kommen, und dass Jesus unser Ort ist, und dass du uns echten Frieden und echte Ruhe schenkst, dass wir direkt zum himmlischen Heiligtum beten dürfen und dass du Hilfe von dort sendest. Herr, wir brauchen deinen Geist in unserem Leben, um dein Wort zu verstehen, und darum bitten wir dich, dass du jetzt zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:22] Wir sind in Josua Kapitel 18, und es geht um die Aufteilung des restlichen Landes, nachdem das Ostjordanland, Herrscher oder Mose vergeben worden war. Und nun, da der Stamm Juda und die beiden Stämme, also Manasse und Ephraim, bereits große Bereiche bekommen haben, geht es jetzt darum, wie die anderen restlichen sieben Stämme ihr Territorium bekommen. Wir lesen ab Vers 6.
[1:44] "Ihr aber sollt eine Aufzeichnung des Landes anfertigen, und es in sieben Teile aufteilen, und bringt sie zu mir her, so will ich euch das Los werfen hier vor dem Herrn, unserem Gott." Die Israeliten sollten ihren Beitrag dazu leisten, die sollten Kundschafter aussenden, das ganze Land sozusagen vermessen und einteilen in ungefähr gleich große Gebiete. Gott möchte mit uns zusammenarbeiten, und es ist nichts dagegen einzuwenden. Ja, es ist Gottes Wille, dass wir sehr genaue Pläne machen und uns genaue Gedanken machen, und auch dann wird er uns immer noch nach seinem Plan führen, wie hier, als die Israeliten dann durch das Los ihre einzelnen Gebiete bekamen.
[2:31] "Denn die Leviten haben keinen Teil in eurer Mitte, sondern das Priestertum des Herrn ist ihr Teil. Aber Gad und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihr Erbteil jenseits des Jordan, gegen Osten, das ihnen Mose, der Knecht des Herrn, gegeben hat." Da machten sich die Männer auf und gingen hin, und Josua gebot ihnen, als sie hingingen, um das Land aufzuzeichnen, und sprach: "Geht hin und durchwandert das Land und zeichnet es auf und kommt wieder zu mir, so will ich euch hier in Silo das Los werfen vor dem Herrn." Sie sollten ihre Pläne machen, aber die Entscheidung sollte Gott fällen. Die Entscheidung, wo sie leben sollten, wo jeder Stamm hingesetzt werden würde, diese Entscheidung sollte im Heiligtum geschehen.
[3:22] Der Ort, wo entschieden wird, wo wir persönlich unseren Lebensmittelpunkt haben, wo wir hingesetzt werden im Werk Gottes, ist das himmlische Heiligtum. Wir sollten unsere Pläne machen, wir sollten klug überlegen, wir sollten nicht einfach in den Tag hinein leben. Wir sollten uns die Pläne sehr genau machen und sie dann Gott vorlegen, ausbreiten vor dem himmlischen Heiligtum, damit Gott uns konkret zeigt, wo er uns haben möchte.
[3:55] So gingen diese Männer hin und durchzogen das Land und zeichneten es in einer Buchrolle auf, nach den Städten in sieben Teilen. Und sie kamen zu Josua in das Lager nach Silo zurück. Da warf ihnen Josua das Los in Silo vor dem Herrn, und Josua teilte dort das Land aus unter die Söhne Israels, jedem sein Teil. Und das Los fiel für den Stamm der Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern. Und das Gebiet, das ihnen durchs Los zufiel, kam zwischen die Söhne Judas und die Söhne Josefs zu liegen, also zwischen Juda im Süden und zwischen Ephraim und Manasse weiter nördlich. Und ihre nördliche Grenze beginnt am Jordan und zieht sich über den Bergrücken nördlich von Jericho, über das Bergland westwärts, und endet gegen die Wüste von Bet-Awen. Und sie geht von dort hinüber nach Lus, über den Bergrücken südlich von Lus – das ist Bethel, das ist der Ort, an dem Jakob die Himmelsleiter gesehen hat, die Himmelstreppe in 1. Mose 28. Und die Grenze kommt hinab nach Atarot-Addar, an den Berg, der gegen Süden liegt, an dem unteren Bet-Horon.
[5:03] Danach zieht sich die Grenze weiter und wendet sich um nach der Westseite, südlich von dem Berg, der südwärts voran liegt, und endet bei Kirjat-Jearim, das ist die Stadt der Söhne Judas. Das ist die westliche Seite. Die Südseite beginnt am Ende von Kirjat-Jearim, und die Grenze setzt sich fort gegen Westen bis zur Quelle des Wassers von Neftoach. Und die Grenze geht hinab bis zum Fuß des Berges, der vor dem Tal des Sohnes Hinnom in der Talebene Refaim gegen Norden liegt, und zieht sich durch das Tal Hinnom hinab, südlich zum Bergrücken der Jebusiter, und kommt hinab nach En-Rogel. Dann verläuft sie Richtung Norden und geht nach En-Schemesch und weiter nach Gelilot, nach der Anhöhe Adummim, gegenüber, die der Anhöhe Adummim gegenüberliegt, und kommt hinab zum Steinbruch Bohan, des Sohnes Rubens, und geht hinüber zu dem Bergrücken gegenüber der nördlichen Araba und kommt hinab in die Araba. Und die Grenze geht zum Bergrücken von Bet-Hogla nach Norden und endet an der nördlichen Zunge des Salzmeeres am südlichen Ende des Jordan. Das ist die südliche Grenze.
[6:09] Aber der Jordan begrenzt es auf der Seite gegen Osten. Das ist das Erbteil der Söhne Benjamins und seine Grenzen ringsum nach ihren Geschlechtern. Die Städte aber des Stammes der Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern sind diese: Jericho, Bet-Hogla, Emek-Keziz, Bet-Haaraba, Zemaraim, Bet-El, Awim, Para, Ofra, Kefar-Ammoni, Ofni und Geba. Das sind zwölf Städte und ihre Dörfer. Gibeon, Rama, Beerot, Mizpe, Kefira, Moza, Rekem, Jearpeel, Tarala, Zela, Elef und Jebus (das ist Jerusalem), Gibeat und Kirjat. Das sind vierzehn Städte und ihre Dörfer. Das ist das Erbteil der Söhne Benjamins nach ihrem Geschlecht.
[6:56] Denn auch hier kann man ungefähr die Größe der Städte überschlagen. Man kommt hier mit den Zahlen aus der Volkszählung aus 4. Mose auf etwa 5.800, vielleicht 5.900 Einwohner pro Stadt, wenn man die Dörfer dennoch dazuzählt.
[7:19] Danach fiel das zweite Los auf Simeon, für den Stamm der Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern. Und ihr Erbteil befand sich inmitten des Erbteils der Söhne Judas. Und ihnen wurde als Erbbesitz zuteil: Beerscheba, Scheba, Molada.
[7:41] Lasst uns gemeinsam beten. Herr, du allein weißt, wo wir der größte Segen sein können. Du allein weißt, wo du uns vorgesehen hast, wo unser Platz ist auf dieser Welt, in deinem Werk, in welcher Hinsicht auch immer. Und Herr, wir möchten klug und weise planen, aber alle unsere Pläne dir vorlegen, damit du im himmlischen Heiligtum entscheiden kannst. Ja, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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