In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp Josua Kapitel 19, das die Verteilung der Erbteile an die Stämme Simeon, Sebulon, Issachar, Ascher und Naphtali beschreibt. Er beleuchtet, wie der Stamm Simeon einen Teil des zu großen Erbteils Judas erhielt, und zieht daraus eine Lehre über Großzügigkeit und die Bereitschaft, eigene Ressourcen mit anderen zu teilen. Der Sprecher ermutigt dazu, flexibel zu sein und den Blick für die Bedürfnisse der Mitmenschen zu öffnen.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 19:3-19:35
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, auch heute mit Seite 263.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen auch heute zu dir, weil wir deine Wegweisungen brauchen. Wir wissen nicht genau, wohin du uns heute stellen möchtest an diesem Tag. Du hast Pläne und du möchtest zu uns sprechen und du möchtest es mit deinem Heiligen Geist erfüllen. Und wir möchten etwas lernen von deinem Wort und darum bitten wir dich, dass du jetzt unser Lehrer wirst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:11] Josua Kapitel 19. Und es geht um die Erbteile der weiteren Stämme Israels. Und wir sind gerade bei den Städten, die dem Stamm Simeon zugefallen sind.
[1:24] Vers 3 heißt es: Hazar-Schual, Bala, Ezem, Eltolad, Betul, Horma, Ziklag, Bet-Markabot, Hazar-Susa, Bet-Lebaot und Scharuhen. Das sind dreizehn Städte und ihre Dörfer. Ain, Rimmon, Ether und Aschan. Das sind vier Städte und ihre Dörfer. Dazu alle Dörfer, die um diese Städte liegen, bis nach Baalath-Beer. Das ist das südliche Rama. Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Simeon nach ihren Geschlechtern. Von dem Anteil der Söhne Judas war das Erbteil der Söhne Simeon genommen, weil das Erbteil der Söhne Judas für sie zu groß war. Darum erhielten die Söhne Simeon ihr Erbteil mitten in deren Besitz. Die Söhne Judas hatten 112 Städte bekommen, aber es stellt sich raus, so viel brauchen sie gar nicht.
[2:19] Was machst du, wenn du feststellst, dass du so reich gesegnet bist, so viel erhalten hast, dass du das alles gar nicht selbst verwenden kannst? Hier sehen wir ein schönes Prinzip: Ein anderer, kleinerer Stamm wurde aufgenommen in die Mitte des Stammes Judas und hat ein eigenes Erbteil bekommen, umringt von den Brüdern von Juda. Einige Städte, die zu viel waren, sie wurden jetzt den Brüdern gegeben. Wir sollten bereit sein, flexibel zu sein, auch in den Dingen, die wir erleben im Alltag und auch in der Gemeinde, abzugeben, unsere Planung anzupassen, wenn sich herausstellt, dass wir mehr haben, als wir brauchen und andere noch auf der Suche sind.
[3:02] Und das dritte Los fiel auf die Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern. Und das Gebiet ihres Erbteils erstreckte sich bis nach Sarid. Und ihre Grenze geht hinauf westwärts nach Marala und berührt dabei Dabbeschet und stößt an den Bach, der vor Jokneam fließt. Und sie wendet sich von Sarid ostwärts gegen Sonnenaufgang gegen das Gebiet Kisloth-Tabor und kommt hinaus nach Daberath und geht hinauf nach Japhia. Und von dort geht sie ostwärts gegen Sonnenaufgang nach Gath-Hepher und nach Eth-Kazin und kommt nach Rimmon, das sich nach Nea hinzieht. Und die Grenze wendet sich um dasselbe herum nördlich gegen Hannathon und sie endet im Tal Jiphthach-El. Und Kattath, Nahalal, Schimron, Jidala und Bethlehem. Das sind zwölf Städte und ihre Dörfer. Das ist das Erbteil der Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer.
[4:01] Wenn wir immer noch von der Volkszählung aus Vierte Mose ausgehen dürfen, dann sind die Städte von Simeon deutlich stärker bevölkert gewesen. Dort, vor allem im Westen und im Nordwesten, wissen wir auch aus der Archäologie, gab es zum Teil recht große Städte. Und so ist also die Größe der Städte bezüglich der Anzahl durchaus auch variabel, entsprechend den Gegebenheiten. Es gab nicht die eine Patentlösung, die auf jeden Stamm hundertprozentig eins zu eins angewandt worden ist.
[4:34] Das vierte Los fiel auf Issachar, auf die Söhne Issachars nach ihren Geschlechtern. Und ihr Gebiet umfasste Jesreel, Kesulloth, Sunem, Hapharaim, Schion, Anaharath, Rabbith, Kischjon, Ebez, Remeth, En-Gannim, En-Hadda und Beth-Pazzez. Und die Grenze berührt Tabor, Schachazima und Beth-Schemesch, und ihr Ende bildet der Jordan. Das sind sechzehn Städte und ihre Dörfer. Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Issachars nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.
[5:09] Und das fünfte Los fiel auf den Stamm der Söhne Aschers nach ihren Geschlechtern. Ihr Gebiet umfasste Helkath, Hali, Beten, Achschaph, Allammelech, Amad und Mischal. Und es stößt an den Karmel gegen Westen und an Schihor-Libnath. Und es wendet sich gegen Sonnenaufgang nach Beth-Dagon und stößt an Sebulon und an das Tal Jiphthach-El gegen Norden, Beth-Emek und Neiel, und kommt heraus nach Kabul zur Linken, und Ebron, Rehob, Hammon und Kana bis nach Zidon, der großen Stadt, der Stadt der Phönizier. Und die Grenze wendet sich nach Rama und bis zur festen Stadt Tyrus. Die Gemeinde beziehen in späteren Zeiten da eine große Handelsstadt der sogenannten Phönizier gebildet haben. Und biegt oben nach Hosa und geht hinab an das Meer, an den Landstrich Achsib, und Umma, Aphek und Rehob. Das sind zweiundzwanzig Städte und ihre Dörfer. Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Aschers nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer.
[6:19] Das sechste Los fiel auf die Söhne Naphtalis, auf die Söhne Naphtalis nach ihren Geschlechtern. Und ihre Grenze verläuft von Heleph, von der Terebinthe bei Zaanannim, und Adami-Nekeb und Jabneel bis nach Lakkum, und ihr Ende bildete der Jordan. Und die Grenze wendet sich westwärts gegen Asnoth-Tabor und geht von dort bis Hukkok und stößt an Sebulon gegen Süden und an Ascher gegen Westen und an Juda am Jordan gegen Sonnenaufgang. Und feste Städte waren Ziddim, Zer, Hammath, Rakkath, Kinnereth.
[6:58] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte öffne uns doch die Augen, wo wir so reich gesegnet sind, sei es in materiellen Dingen oder an Talenten oder Dingen, die du uns geschenkt hast, die wir von Menschen bekommen haben, die wir selbst alle gar nicht für uns alleine gebrauchen können. Und schenk uns den Blick für Brüder und Schwestern, für Menschen um uns herum, die etwas von uns gebrauchen könnten. Und schenk uns ein williges Herz, erfüllt von deinem Geist, das bereit ist, auch abzugeben und andere einzuladen, teilzuhaben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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