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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch Josua 19:36-21:2. Er beleuchtet die Landverteilung an die Stämme Israels und die Einrichtung der Zufluchtsstädte für Totschläger. Kramp zieht Parallelen zwischen diesen biblischen Zufluchtsorten und dem Evangelium als sicheren Hafen in Christus. Das Video betont, dass Gottes Gnade und ein Platz in seinem Werk für jeden Menschen erreichbar sind.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute sind wir bei 264. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass so wie jeder einzelne Stamm damals bei der Landnahme von Kanaan, jeder einzelne Stamm einen besonderen Platz bekommen hat, ein individuelles Erbteil gehabt hat, so hat auch jeder einzelne von uns einen ganz besonderen eigenen Platz in seinem Herzen und in seinem Werk. Und das ist eine besondere Botschaft für jeden einzelnen von uns heute. Sei du unser Lehrer, sprich durch deinen Heiligen Geist zu unserem Herzen. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist und wir danken dir, dass du zu uns reden wirst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:18] Wir sind in Josua Kapitel 19. Es geht um die Verteilung des Landes unter die Stämme Israels. Und wir sind gerade bei der Aufzählung der Städte für den Stamm Naftali. In Vers 36 lesen wir: Adama, Rama, Zor, Kedesch, Edrei, En-Hazor, Jiron, Migdal-El, Horem, Bet-Anat, Bet-Schemesch. Das sind neunzehn Städte und ihre Dörfer.

[1:48] Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Naftalis nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer. Das hintere Los fiel auf den Stamm der Söhne Dan nach ihren Geschlechtern. Und das Gebiet ihres Erbteils umfasste Zora, Eschtaol, Ir-Schemesch, Schaalabbin, Ajalon, Jitla, Elon, Timna, Ekron, Elteke, Gibbeton, Baalat, Jehud, Bene-Berak, Gat-Rimmon, Me-Jarkon und Rakkon, samt dem Gebiet gegenüber von Joppe.

[2:21] Das Gebiet der Söhne Dan dehnte sich von dort noch weiter aus. Denn die Söhne Dan zogen hinauf und kämpften gegen Leschem und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und nahmen es in Besitz und wohnten darin. Und sie gaben Leschem den Namen Dan, nach dem Namen ihres Vaters Dan. Die Geschichte wird uns später noch beschäftigen im Buch der Richter. Es ist eine sehr dramatische und auch folgenreiche Geschichte für Israel.

[2:49] Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Dan nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer. Als sie nun das Land nach seinen Grenzen ganz verteilt hatten,

[3:01] da gaben die Söhne Israels Josua, dem Sohn Nuns, ein Erbteil in ihrer Mitte. Nach dem Befehl des Herrn gaben sie ihm die Stadt, die er sich erbat, nämlich Timnat-Serach im Bergland Ephraim. Und er baute die Stadt und wohnte darin. Das sind die Erbteile, die Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, und die Familienhäupter aus den Stämmen der Söhne Israels durch das Los austeilten in Silo vor dem Herrn, vor dem Eingang der Stiftshütte. So vollendeten sie die Verteilung des Landes.

[3:34] Die Vollendung geschah durch das, was am Heiligtum geschah. Wenn wir wissen wollen, wo unser Platz im Leben ist, wo unser Platz im Werk Gottes ist, dann wird das vollständig nur herauszufinden sein, wenn wir zum himmlischen Heiligtum im Glauben kommen, im Gebet, und Gott bitten, uns diesen Platz zu zeigen. Er wird es gerne von ganzem Herzen tun, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

[4:05] Daher redete der Herr zu Josua und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sprich: Bestimmt euch die Zufluchtsstädte, von denen ich euch durch Mose gesagt habe, dass der Totschläger dort entfliehen soll, der einen Menschen aus Versehen und ohne Absicht erschlägt, damit sie euch als Zuflucht vor dem Bluträcher dienen. Diese Zufluchtsstädte haben wir schon kennengelernt in 4. Mose und 5. Mose, wo ihre Funktion genau beschrieben worden ist.

[4:31] Und er soll zu einer dieser Städte fliehen und draußen vor dem Stadttor stehen und seine Sache vor die Ältesten dieser Stadt bringen. Dann sollen sie ihn zu sich in die Stadt aufnehmen und ihm einen Platz geben, dass er bei ihnen wohnen kann. Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, so sollen sie den Totschläger nicht in seine Hand ausliefern, weil er seinen Nächsten ohne Absicht erschlagen hat und ihm zuvor nicht feind gewesen ist. Und er soll in jener Stadt bleiben, bis er vor der Gemeinde vor Gericht gestanden hat und bis der Hohepriester stirbt, der zu derselben Zeit im Amt sein wird.

[5:10] Halten wir fest: Die Zufluchtsstadt hat nicht die Idee eines Gerichtes aufgehoben. Zuflucht zu finden bedeutet nicht, dass es nie wieder ein Gericht geben würde. Ein interessanter Punkt auch, wenn wir das Verhältnis von Evangelium und Gericht betrachten. Das Evangelium, die Zuflucht bei Christus, bedeutet nicht, dass es kein Gericht mehr gibt, sondern nur, dass wir sicher sind im Gericht in ihm.

[5:37] Ihm. Dann kann der Totschläger wieder zurückkehren und in seine Stadt gehen und in sein Haus, in die Stadt, aus der er geflohen ist. Die Zuflucht sollte so lange notwendig sein, solange der Hohepriester lebte. Unser Hohepriester lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wir werden immer, ja, alle Ewigkeit in Jesus bleiben müssen – oder besser gesagt, in Jesus bleiben dürfen – um für immer sicher zu sein vor der Sünde.

[6:10] Gesondert haben sie Kedesch in Galiläa auf dem Berg Naftali und Sichem im Bergland Ephraim und Kirjat-Arba, das ist Hebron, im Bergland Juda. Und jenseits des Jordan, östlich von Jericho, bestimmten sie Bezer in der Wüste auf der Ebene vom Stamm Ruben und Ramot in Gilead vom Stamm Gad und Golan in Baschan vom Stamm Manasse. Diese drei kannten wir schon aus 5. Mose. Da waren also sechs Städte: drei in Kanaan und drei im Ostjordanland, alle so postiert, dass sowohl im Norden, im Zentrum als auch im Süden eine solche Stadt zu erreichen ist.

[6:43] Dies waren die festgelegten Städte für alle Kinder Israels, auch für die Fremdlinge, die unter ihnen wohnten, damit dahin fliehen könne, wer einen Menschen aus Versehen erschlagen hat, damit er nicht durch die Hand des Bluträchers sterbe, ehe er vor der Gemeinde gestanden hat.

[6:58] Dieses Bild für die Erlösung galt für alle Menschen, für Israeliten und auch für Fremdlinge.

[7:05] Die Familienhäupter unter den Leviten traten zu Eleasar, dem Priester, und zu Josua, dem Sohn Nuns, und zu den Familienhäuptern an der Spitze der Söhne Israels, und sie redeten mit ihnen in Silo im Land Kanaan und sprachen: Der Herr hat durch Mose geboten, dass man uns Städte zum Wohnen geben soll und die zugehörigen Weideplätze für unser Vieh.

[7:26] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass so wie die Zufluchtsstädte so platziert waren, dass jeder in Israel eine solche Stadt erreichen konnte, dass auch das Evangelium für jeden von uns erreichbar ist. Dass es für niemanden zu weit weg ist, sondern jeder, der von Herzen Zuflucht suchen möchte bei Jesus Christus, sie auch völlig erhalten kann. Dafür danken wir dir in seinem Namen. Amen.


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