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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In diesem Video wird der letzte Vers des Buches Offenbarung, Offenbarung 22:20, beleuchtet. Sprecher Christopher Kramp erklärt die Bedeutung von Jesu Aussage „Ich komme bald“ und wie sie mit seiner Auferstehung und seinem ersten Kommen verknüpft ist. Der Vers unterstreicht die zentrale Rolle Jesu als Anfang und Ende der Offenbarung und betont die untrennbare Verbindung zwischen seinem Tod, seiner Auferstehung und seiner Wiederkunft.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass Sie heute am David und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet seid auf joelmedia.de oder später das Video anschaut zur vorletzten Folge unseres Seminars. Man kann es fast gar nicht glauben, aber nach zwölf einhalb Jahren hält kann sich vielleicht noch erinnern, wie wir im Herbst 2008 angefangen haben. Sind wir jetzt fast ans Ende angelangt und ich kann euch, bevor wir loslegen, schon versprechen, dass wir oder ankündigen, dass wir nächste Woche einen besonderen Abschluss haben werden. Für den letzten Vers habe ich mir überlegt, wäre es doch schön, denjenigen einzuladen, der das Ganze mal begonnen hat. Das heißt, nächsten Dienstag werden wir Nicola hier haben und er wird mit uns dann den letzten Vers gemeinsam studieren und so ein bisschen den großen Bogen dann noch mal spannen. Wir wollen jetzt aber uns Vers 20 anschauen, ein wirklich bedeutender und großer und wichtiger Vers, der auch noch mal ganz viel über unsere Identität und unseren Auftrag uns sagt. Und wir wollen gemeinsam hinter Knien für das Anfangsgebet und dann loslegen.

[2:08] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben, das uns trotz aller Krisen und aller Schwäche, die wir selbst haben, den sicheren Weg weist. Herr, wir möchten uns jetzt auf dich verlassen. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Herzen ansprichst, dein Wort, seine Kraft entfaltet. Herr, du hast versprochen, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Ich möchte dich bitten, dass wir, wenn du über die Wiederkunft sprichst, unsere Herzen ganz neu dafür begeistern, ganz neu angesprochen werden. Herr, dass wir uns wünschen, dass Jesus bald wiederkommt und dass unser Leben das auch ausdrückt. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist. Im Namen Jesu. Amen.

[3:10] Schnappt mir auf Offenbarung 22 und dort Vers 20. Offenbarung Kapitel 22 und dort Vers 20. Wer von euch möchte das mal vorlesen? Offenbarung 22, Vers 20.

[3:40] Genau, nächste Woche feststellen, der letzte Vers ist eigentlich nur noch ein Gruß, ein Abschied. Das ist eigentlich normal so der letzte inhaltlich Vers in gewisser Weise, eine letzte Aussage, eine letzte Verheißung, in gewisser Weise auch die Hoffnung der ganzen Christenheit noch einmal zusammengefasst in diesen Worten. Entspricht der dies bezeugt. Erste Frage: Wer ist denn derjenige, der hier zu und spricht? Wer ist denn derjenige, der bezeugt hat? Jesus. Genau. Und woher wissen wir, dass das hier Jesus ist? Das 22, das 20. Woher wissen wir, dass das hier Jesus ist? Ja, genau. Also aufgrund dessen, was er sagt, genau aus Vers 16. Da haben wir gesehen: "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinde zu bezeugen." Ja, da wird also deutlich gesagt, das ist Jesus, der diese Dinge bezeugt. Dann haben wir in Vers 18: "Ich bezeuge jedem, der die Worte dieser Weissagung dieses Buches hört..." Und da haben wir diese beiden wichtigen Gedanken: Habt in Vers 18, 19: Nichts hinzufügen, nichts wegnehmen. Und dann heißt es im Vers 20: "Entspricht der dies bezeugt." Also der, der diese ganze Offenbarung uns gegeben hat, der, der uns sagt: Nichts hinzufügen, nichts wegnehmen. Er sagt uns: "Ich komme bald." Das heißt, die Offenbarung endet am letzten Vers, unserem vorletzten Vers, mit Jesus.

[5:37] Ja, ja, genau, da kommen wir noch zu. Da kann man noch dazu. Zu denen. Ja, also das Ende der Offenbarung ist mit einer Aussage von Jesus. Wie beginnt denn die Offenbarung? Wenn man jetzt am Ende dieses langen Weges noch mal so den Blick nach vorne werfen. Sie beginnt die Offenbarung: "Die Offenbarung Jesu Christi." Ja, also wir haben am Anfang im ersten Vers der Offenbarung haben wir Jesus und wir haben im letzten Vers, wie der Jesus, der zu uns spricht. Man kann also ohne Übertreibung sagen, dass Jesus wirklich Anfang und Endpunkt der Offenbarung ist. Ja, die Offenbarung Jesu Christi in Offenbarung 1, Vers 1: "Einzig Gott gegeben hat und der sie dann ist ein Engel bekannt gemacht hat." Und hier in Offenbarung 22, Vers 20 haben wir Jesus, der spricht, der sozusagen den letzten inhaltlichen Satz sozusagen dieser Offenbarung oder den letzten thematischen Satz in gewisser Weise dieser Offenbarung sagt. Also Jesus am Anfang.

[6:36] Jesus am Ende. Jetzt ist es ja interessant, was er sagt. Er sagte hier ja: "Ich komme bald. Amen." Wo in der Offenbarung hat Jesus schon mal gesagt: "Amen"? Oder kennt überhaupt erstmals Stellen in der Bibel, wo Jesus "Amen" gesagt hat? Wir sagen ja meistens "Amen" nach dem Gebet. Und das ja...

[7:34] Ja, genau. Also wir haben in Offenbarung 1, Vers 7 haben wir diese Aussage: "Siehe, ich komme mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welchen ihn durchstochen haben, und es werden sich seinetwegen alle Geschlechter der Erde klagen. Amen." Wir haben in Kapitel 11, auf dass am Anfang das Kapitel 22 haben wir dieses "Amen". Übrigens hat Jesus auch in den Evangelien ab und zu am Ende gesagt, ja.

[8:09] Vielleicht. Genau, genau. Jedes Mal, es wird in den Evangelien anders übersetzt. Wenn Jesus dort "Amen" sagt, wird es immer übersetzt so mit "wahrlich, wahrlich". Weil wir es "Amen" so deuten, dass heißt "Amen" eigentlich so soll es sein. So sei es. Ja, und wenn Jesus also etwas ganz Wichtiges gesagt hat, heute im anderen Seminar auch so eine Stelle uns anschauen, wo Jesus etwas fundamental Wichtiges sagt, ja, wie z.B. "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben geboren wird, so kann er nicht das Reich Gottes sehen." Zum Beispiel, ja. "Wahrlich, wahrlich, du kannst dich darauf verlassen." Und hier in Offenbarung 1 wird die Wiederkunft mit diesem "Amen" bestätigt.

[8:54] Es gibt noch eine Stelle in Offenbarung 1, wo Jesus "Amen" sagt. Schaut man Offenbarung 1, Vers 17 und 18. Offenbarung 1, Vers 17 und 18. Wenn man das mal lesen.

[9:37] Genau, "Ich habe die Schlüssel des Todesreiches und des Todes." Was wird denn hier mit dem "Amen" verknüpft? Werden die Wiederkunft? Und was wird hier mit dem "Amen" verknüpft? Was soll hier bestätigt werden?

[9:53] Sein ewiges Leben. Ja, ganz genau. Ist seine Auferstehung. Und vor der Auferstehung sein Tod. Er war tot und lebt, warum? Weil er für uns gestorben ist und auferstanden ist. Ja, also wir haben hier seinen Tod und Auferstehung. Die Offenbarung ist vollgepackt von enorm wichtigen Informationen. Wird die Zustimmung oder die Offenbarung ist ein kompaktes Buch, das so viel wichtige Wahrheit enthält, aber nur zu zwei Themen sagt Jesus "Amen". Es gibt viele weitere Offenbarungen, viele Prophezeiungen, vieles, was wichtig ist. Aber bei zwei Themen sagt Jesus, nachdem er das gesagt hat: "Amen". Und das ist einmal, dass er gestorben und auferstanden ist. Und das ist das andere Mal, sowohl in Kapitel 1 als auch in Offenbarung 22, dass er wiederkommen will. Man könnte also sagen, wenn man die Offenbarung reduzieren müsste und man müsste sie kürzen auf zwei Verse, dann wären das die beiden Ideen, die ihm am allerwichtigsten sind. Alles andere ist auch wichtig, ja, nichts davon ist vernachlässigbar, alles ist Wahrheit, aber das ist der Kern. Jesus ist auferstanden und also erst gestorben und auferstanden. Oder kommt wieder. Das erste Kommen Jesu und das zweite Kommen. Und diese beiden lassen sich nicht trennen. Und das ist ja das Problem, dass es so oft gibt in der Christenheit, dass diese beiden Dinge getrennt werden.

[11:55] Welches von den beiden Themen wird denn vernachlässigt in der Christenheit heute? Tod und Auferstehung oder die Wiederkunft? Die Wiederkunft. Oder alt. Es gibt kaum einen Christen, der sagen würde, der Tod Jesu, die Auferstehung ist unwichtig. Oder also, ob jetzt alle immer so viel damit beschäftigen, ist eine andere Frage. Wer Beschäftigungseffekt manchmal auch nicht so viel wie das. Müssen, aber das ist allgemein akzeptiert. Jeder Christ, egal welcher Denomination, welcher Kirche, würde eingestehen, das ist eine Grundlage unseres Glaubens. Ja, ich weiß nicht, ob heute die Nachrichten gehört habt. Die Bundesregierung hat ja vorgeschlagen, appelliert, dass die Kirchen am ersten, also über das Wochenende, am ersten Wochenende im April geschlossen bleiben sollten. Ja, und ich weiß nicht, wie schon die Reaktionen gesehen hat. Die katholische Kirche sagt nein und die evangelische Kirche sagt, wir überlegen. Ist auch noch warum? Weil sie sagen, Tod und Auferstehung, also die nennt es denn Ostern, ja, das ist das wichtigste Fest der Christenheit, ja, noch wichtiger als Weihnachten in ihren Augen. Und insofern, also das kann man in solchen Fällen erfasst sogar noch zustimmen, weil tatsächlich Weihnachten ja noch viel weniger in der Bibel Rückhalt hat als das. Aber der Punkt ist jetzt, den ich machen möchte, selbst heute mit aller Bibelkriitik und mit allem, was es so, was die Kirchen so schrumpfen lässt, es sind Tod und Auferstehung von Jesus eine Kernüberzeugung. Niemand will daran rütteln. Ja, aber in Offenbarung sind diese beiden Dinge, wie auch in der ganzen anderen Bibel, miteinander untrennbar verknüpft.

[13:36] Ihr habt es vielleicht gemerkt, als wir jetzt Jesaja wieder studieren. In Jesaja kann man oft, gibt es zu Stellen, da weiß man manchmal gar nicht so genau, er spricht jetzt von der Wiederkunft oder spricht vom ersten Kommen. Es ist mir mal aufgefallen, ich gehe mal ein Beispiel. Jesaja Kapitel 40, z.B. Jesaja 40. Und ich liebe es einfach mal die Verse vor und ihr dürft dann spontan abstimmen, ob das vom ersten oder vom zweiten Jesus spricht, okay? In Jesaja 40 und dort Vers 10 und 11, da heißt es: "Siehe, Gott, der Herr, kommt mit Macht, und sein Arm wird herrschen für ihn. Siehe, sein Lohn ist bei ihm und was er sich erworben hat, geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte, das Lamm wird er in seinem Arm nehmen und im Bauch seines Gewandes tragen. Die Mutterschafe wird er sorgsam führen." Erstes oder zweites Kommen Jesu? Was würdet ihr sagen? Was spricht denn für das erste Kommen Jesu in diesem Fall? So, weil der gute Hirte, der das Lamm auf seinem Arm trägt, das klingt wie Jesus, der von Ort zu Ort zieht, er die Kranken heilte, für die Menschen. Das klingt wie das erste Kommen. Oder aber, wie es dann in Vers 10 heißt: "Das klingt mehr nach der Wiederkunft, oder? Sein Lohn ist mit ihm. Er kommt ja mit mit starkem Macht wird herrschen." Das klingt wie die Wiederkunft. Es gibt also, es sind jetzt nur ein Beispiel. Wir können doch einst vielleicht anschauen in Jesaja 61, Vers 1 und 2. "Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzen, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes und um zu trösten alle Trauernden." Erstes Kommen, ihr zweites Kommen? Also erstes und dann zweites. Welcher Aspekt hier spricht an die vom zweiten Kommen? Der Tag der Rache. Oder? Könnt ihr das sehen?

[16:17] Und man, ich habe mich früher mal wirklich gefragt, also wieso macht das Jesaja so kompliziert? Warum kann er nicht eine Prophezeiung machen über das erste Kommen Jesu und dann 30 Kapitel später eine Antwort auf das zweite Kommen Jesu, dass man nicht verwirrt ist? Weil immer, wenn er davon spricht, also egal welche Prophezeiung man schaut, man hat immer das Gefühl, das ist irgendwie mehr oder weniger beides gemeint. Manchmal wird mehr das eine betont, manchmal mehr das andere. Eher angesagt. Jesaja 53 ist ziemlich deutlich, vor allem das erste Kommen. Aber meistens ist es so vermischt, und dann weiß man gar nicht so, wenn man hat den Eindruck, es ist ein und dieselbe Sache.

[17:03] Ja, es gibt diese Idee, dass Prophezeiung er dann zweifache Erfüllung haben. Genau. Die Frage ist, warum sind diese beiden Dinge, das erste oder zweite Kommen Jesu, bei Jesaja und auch bei anderen Prophezeiungen im Alten Testament so, also untrennbar verwoben? Man kann eigentlich nicht eines und beim rausnehmen und die Botschaft bildet nicht gleich bleiben. Ja, wenn ich jetzt versuche, die Aspekte von der Wiederkunft aus Jesaja herauszunehmen, dann würde die Botschaft keinen Sinn machen. Für Jesaja war das ein Gesamtpaket. Und ich habe mich gefragt, woran das liegt. Und vielleicht kann man das so gut erklären. Ein anderes Beispiel ist ja schon mal aufgefallen, dass wir als Adventisten oft keinen großen Unterschied machen zwischen "Wir kommen in den Himmel" und "Wir kommen auf die neue Erde". Ja, wir reden davon von dem ewigen Leben und wir reden davon, dass wir im Himmel sein werden und wir reden davon, dass wir auf der Erde sein werden. Oder? Und wenn wir darüber reden, springen da manchmal hin und her. Na ja, also wir sagen nicht, ja, gewiss, sind jetzt nur im Himmel, das andere kommt 1000 Jahre später. Ja, wir wissen zwar, dass diese beiden Ereignisse 1000 Jahre voneinander entfernt sind. Ja, das ist ganz getrennt, Ereignis und einmal im Himmel 1000 Jahre und dann später auf der neuen Erde, ganz, ganz getrennt. Die Wiederkunft und die, also die neue Erde sind zwei völlig getrennte Ereignisse. Und trotzdem, wenn wir über die Zukunft reden, reden wir meistens so, als wäre das so mehr oder weniger eine Sache. Warum? Weil es aus unserer Perspektive ja auch mehr oder weniger eine Sache ist, mit zwei Phasen. Ja, wir sehen das in der Zukunft kommen und wir wissen zwar theoretisch sind zwei verschiedene Aspekte, aber es ist alles so anders als jetzt. Es ist so anders, dass für uns das quasi mehr oder weniger eine Sache ist. Wenn wir mal im Himmel sein werden, so nach ungefähr 400 Jahren oder so, oder er, also wenn wir im Himmel sein werden, dann werden wir in die Vergangenheit zurückschauen auf die Wiederkunft und sagen: "Das war damals vor 400 Jahren." Aber die neue Erde kommt, dessen 600 Jahren. Dann wird es für uns viel klarer getrennt sein, weil das eine schon Geschichte, das andere noch Zukunft. Und wir werden uns wundern, wenn wir dann die Bücher anschauen, wie oft, wie oft die Erde das durcheinander gemixt haben und denken: "Meine Güte, warum haben wir immer das durcheinander gesprochen?" Er war völlig verwirrt, weil wir eigentlich nicht, wir haben nur damit betonen wollen, dass diese beiden Dinge für uns nicht getrennt werden können. Und genauso geht es hier. Ja, Jesaja schaut in die Zukunft und er sieht Gott kommt und löst das Problem für die Sünde und Gott kommt und holt die Menschen zu sich. Ja, das ist für ihn ein Eingreifen, eine einzelne Sache sozusagen, wobei dann später die Bilder schon deutlich macht, dass ein einzelnes Phasen, ja, das geht so Schritt für Schritt. Aber für Jesaja ist das eine Sache. Und das will ich damit sagen. Ich will damit eigentlich betonen, dass diese beiden Dinge absolut nicht getrennt werden können. Wenn es keine Wiederkunft gibt, ist Tod und Auferstehung von Jesus eigentlich bedeutungslos. Das Evangelium ist überhaupt nur vollständig, wenn beides zusammenkommt.

[20:18] Und deswegen ist es wichtig, dass wir die, wir glauben, dass Jesus wieder kommt und zwar so sehr glauben, dass wir es uns in unseren Namen geschrieben haben, dass wir die Wiederkunft als zweite Säule des Evangeliums sozusagen nicht vernachlässigen und dass wir uns immer wieder bewusst machen, wie sehr Jesus selbst in Offenbarung diesen Punkt betont. Doppelt zurück und Offenbarung 22. Und sagte mir mal, wenn ihr jetzt also die letzte, das letzte Kapitel euch anschaut, dann ist es gar die letzte Seite, wie oft sagt Jesus dort: "Ich komme bald." Wie oft sagte dort: "Ich komme." Gibt diesen Satz schon mal außer in Vers 20? In Vers 7 sagt er: "Ich komme bald." "Glückselig, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt." Okay. Und wo noch? In Vers 12: "Und siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir." Also, wir sehen in Vers 7 sagt Jesus: "Siehe, ich komme bald." Und dann sagt er in Vers, übrigens: "Siehe, ich komme bald." Und dann sagt er in Vers 20: "Ich komme." Oder in dem Fall: "Ja, ich komme bald." Warum macht er das? Meint er wirklich, dass nach fünf Versen wissen wir alles vergessen haben? Warum wiederholt, dass in Kapitel 7, also in Vers 7 und dann 12 und dann 20 noch einmal? Was ist wohl der Grund? Bestätigen und um deutlich zu machen, wie wichtig das ist.

[21:51] Also Jesus kann, also wisst ihr, wenn ich aus dem Haus gehe und meine Frau mir in Auftrag gegeben hat, der wirklich wichtig ist, und sie kennt mich schon, sie kennt, wie vergesslich ich bin, dann sagt sie mir das nicht einmal. Ja, wir verabschieden und sie sagt und denkt: "Daran das zu tun." Ja, und dann, dann sagt er noch schließlich war und wir um Armut und sie sagt: "Denk daran, das zu tun." Nicht. Und bevor sie eine Tür zumacht und ich die Treppe runter sage, es wird nochmal und denk dran. Oder weil sie weiß, ihre letzten Worte, gleich kannst du nicht mehr zu mir reden, es muss noch so oft wie möglich gesagt werden. Jesus, das sind ja quasi so die letzten Worte der Bibel, jetzt das letzte Wort der Offenbarung. Und Jesus, nachdem er alles gesagt hat über diesen Schreiben und die und die Posaunen und die Siegel und weil das das kommt in der Zukunft und alten Prophezeiung sagt: "Okay, was ist das, was wirklich hängen bleiben soll, was am allerwichtigsten ist? Sie, ich komme bald. Sie, ich komme bald. Sie, ich komme bald. Sie, ich komme bald. Sie, ich komme bald." Und wenn es Jesus so wichtig ist, dann muss es uns auch wichtig sein.

[23:01] Wir sehen wir hier in Vers 20, das ist nicht nur die Botschaft von Jesus ist, sondern was sehen wir, etwa 20 auch, also, wenn ihr Vers 20 mal anschaut, es ist ja nicht nur Jesus, der sagt: "Siehe, ich komme bald." Sondern genau, also Johannes. Und Johannes spricht hier nicht allein, oder? Ist ja nicht seine Privatmeinung von Johannes, oder? Da hat er, es ist die Gemeinde, die sagt: "Ja, komm." Es ist Jesus, er sagt: "Ich komme bald." Und er hofft und wünscht, dass es Menschen gibt, die sagen: "Ja, bitte, komm bald." Die Botschaft von der Wiederkunft Jesu ist nicht eine Einbahnstraße, dass Jesus einfach nur sagt und wir sagen: "Ach ja, okay." Jesus wünscht sich, dass uns das Thema wichtig ist. So wie Jesus gerne bald kommen möchte, so wünschte sich, dass es Menschen gibt, die darauf warten.

[24:05] Ja, ja, ganz genau. Ja, da ist natürlich auch, da geht es um das Wasser des Lebens, nicht wahr? Aber das ist recht genau. Die Gemeinde, sie, wie sie sagt: "Ja, komm, Herr Jesus." Nun, du hast gar nicht erwähnt, dieses Wort. Ja, also wir haben gesagt, das Wort "Amen" bedeutet was? Bedeutet: "So sei es." Als eine Bestätigung. Oder dann wiederholt Johannes das dreimal: "Siehe, ich komme bald. Siehe, ich komme bald. Siehe, ich komme bald." Und haben gesagt, das ist eine Bestätigung, eine doppelte Bestätigung sozusagen. Ja, also das wäre jetzt quasi unterstrichen, fett gedruckt. Ja, und jetzt sagt er aber nicht: "Siehe, ich komme bald." Er sagt: "Ja, ich komme bald." Und das ist eben griechisch ein kleines Wörtchen, das heißt "Nai", und "Nai" heißt so viel wie "wirklich", "gewiss". So, ihr könnt euch darauf verlassen. Also, man könnte eigentlich, wenn man es richtig, wirklich ersetzen würde, würde man sagen: In Vers 7: "Siehe, ich komme bald." In Vers 12: "Siehe, ich komme bald." In Vers 20:

[25:12] Vers 12, ich komme bald. In Vers 20: Ich komme wirklich bald. Könnte es also eher wiederholt sein? Und weil selbst die Wiederholung ihm noch nicht ausreicht und weil er das noch extra bestätigen will, sagt er: "Wirklich, Amen." Ihr könnt euch verlassen. Also, man hat den Eindruck, es gibt gar nichts Wichtiges auch im Inneren auf dem Herzen von Jesus, um seiner Gemeinde zu sagen: "Hey, ich komme wirklich wieder." Weil er wusste, dass es schon bald Christen gehen würde. Ich sage, würde ja, ja, die Wiederkunft. Ja, da hat Jesus von gesprochen, aber es dauert ja schon. Ja, vielleicht kommt er in unseren Herzen wieder, oder vielleicht kommt er so symbolisch wieder. Ja, oder vielleicht ist die Wiederkunft einfach, dass dann die Kirche die ganze Welt erobert, irgendwie so weg interpretiert. Ja, oder die Wiederkunft war halt als als die Jünger das Evangelium in die Welt getragen haben. Alle möglichen Ideen. Nein, ich meine das wirklich ernst. Ich komme wirklich wieder.

[26:31] Ja, genau. In Christus sind haben alle Verheißungen ihre Bestätigung. Also, was ich euch wirklich hiermit geben möchte heute, ist, dass am Ende der Offenbarung Jesus die extra Meile geht, um fett, dick, unterstreichen, zu markieren, rot anzustreichen, gelb zum Markieren, blinken: "Ich komme wirklich wieder." Und zwar so real, wie Jesus das erste Mal gekommen ist, wie er gestorben ist und auferstanden ist. Und ich glaube, dass es enorm wichtig, denn wenn wir uns die Geschichte anschauen, sehen wir, dass durch alle Zeiten hindurch der Glaube an die Wiederkunft Jesu und der die Rache an den Gottlosen und das endgültige Gericht, also Dinge, dass das zu allen Zeiten ein entscheidendes Bestandteil des wahren Glaubens war. Ich habe mal ganz kurz vor Beispiel, durch die, war das vor der Sintflut? Haben Menschen vor der Sintflut geglaubt, dass Jesus wiederkommen wird in den Wolken des Himmels mit Kraft und Herrlichkeit, um die Sünder zu bestrafen? Wir lesen von Henoch, schaut mal Judas 1, Vers 17. Nicht 17, Entschuldigung, Vers 14. Natürlich, da heißt in Judas 1:14: "Von diesen hat aber auch hier noch der siebte nach Adam geweissagt, indem er sprach: Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen, gegen alle großen Taten, womit sie sich vergangen haben, und wegen all der harten Worte, die gottlose Sünde gegen ihn geredet haben." Schon die ersten Generationen der Menschheit wussten, es kommt der Zeitpunkt, da kommt Gott mit seinen Heiligen und er wird die Sünde strafen. Das war schon vor der Sintflut ganz entscheidend. Wie war das bei der Zeit? Gab es vor der Zeit verloren diese Überzeugung? Gab es dort diesen Glauben? Musste man solch einen Glauben haben? Die bei der Wiederkunft zur Zeit von Noah, die Liebe sagte uns, dass die Geschichte der Sintflut ein Bild war auf die Wiederkunft und sich das ganze wiederholen wird. Oder schaut mal mit mir, Lukas 17. Es gibt mehrere Stellen, Jesus sagt, dass ein Lukas 17 und dort in Lukas 17 und dort Vers 26: "Und wie es in den Tagen Noahs zugehen wird, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes. Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und vernichtete alle." Zur Zeit von Noah war sozusagen ein Sinnbild auf den Glauben, den man haben muss, bei der Wiederkunft. Er, die Zeit von Noah war so eine Illustration der Wiederkunft. Ja, und was sehen wir immer wieder in der Geschichte? Auch bei Lot, später bei Sodom und Gomorrha, oder die, was nach der Sintflut haben die Menschen nach der Sintflut die gläubigen Menschen an die Wiederkunft geglaubt? Die war es zum Beispiel, sagen wir mal, es wird euch eine Stelle bei Hiob ein, wo Hiob sagt: "Ich weiß ganz genau." Jesaja 19:19. Ich weiß. Und was ich heute hier betonen will, ist die Gewissheit der Wiederkunft. Ja, diese Gläubigen haben nicht gedacht: "Wir hoffen, dass irgendwann die Sonne zu Ende ist." Ja, nicht gesagt: "Wir wünschen uns, dass Jesus wieder kommt." Der jedoch sagt: "Er wird kommen."

[30:31] Kommen. Herr, er ist gekommen. Und Hiob sagte hier, um 19:25: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und zuletzt wird er sich mit dem Staub erheben. Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, also gestorben ist, dann gestorben bin, dann werde ich aus meinem Fleisch wörtlich Gott schauen." Also sagt: "Ich werde wieder auch verstehen. Ich werde in meinem Fleisch sein und ich werde aus meiner aus der Fäsche raus, werde ich mit meinen eigenen Augen Jesus sehen, wenn ich auferstanden von den Toten." Hiob wusste, er war sich sicher, der Tod ist nicht das Letzte. So, wie war es bei Abraham? Hat Abraham gewusst, dass diese Welt nicht alles ist? Genau, in Hebräer 11, dort finden wir den berühmten Abschnitt über Abraham. Ihr wisst, Abraham hat viele Verheißungen bekommen, die auch oft auf Jesus und sein erstes Kommen hindeuten sind, aber in Hebräer 11 sehen wir auch, dass der Glaube von Abraham bis zur Wiederkunft reichte. Schaut mal, 1. Mose 11, dort Vers 9 und 10. "Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf, wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißungen. Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Stadt Gottes." Welche Stadt ist denn das? Das ist das Neue Jerusalem. Er wusste, es gibt ein Neues Jerusalem und darauf warte ich. Ich brauche kein Haus in Hebron, ich brauche kein Haus in Sichern. Mir reichen Zelte, denn ich werde einmal im Neuen Jerusalem wohnen. Er war so überzeugt davon, dass man in seinem Leben sehen konnte, was er glaubte. Und das ist ja der ganze Punkt, den ich machen möchte. Er möchte, dass wir so überzeugt sind von der Wiederkunft, dass unser Leben zeigt, dass wir wirklich glauben, dass Jesus wieder kommt. Es macht ja einen Unterschied, ob ich mitsinge: "Jesus kommt wieder, Herr!" "Blast die Posaune!" Oder ob ich auch wirklich durch das, was ich, wie ich lebe, was ich sage, wie ich mein Geld ausgebe, welche Prioritäten ich habe, wie ich meine Freizeit nutze, damit zum Ausdruck bringen, ob ich wirklich überzeugt bin, dass es einen Himmel geben wird und dass ich dort bald sein werde.

[33:00] Also, der Abraham war ein echter Adventist. Oder es heißt er in Vers 13: "Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne dass sie die Verheißung empfangen hätten, sondern sie haben sie nur von ferne gesehen und waren davon, das ist das erste Wort, überzeugt. Das war keine schmale Hoffnung, so einen Silberstreif am Horizont. So, na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Sie waren überzeugt." Und weil sie überzeugt waren, nicht nur am, sondern Jakob und Isaak, heißt es ja auch Isaak und Jakob, weil sie überzeugt waren, deswegen lebten sie, wie sie gelebt haben. Die Überzeugung, dass es eine Wiederkunft gibt, auch wenn sie vielleicht gar nicht alle Details darüber wussten, wie wir heute wissen. Ja. Also, ich würde denken, dass wenn Abraham heute hier in den Raum kommen würde, wenn er plötzlich hier wäre, so von den Toten auferstanden wäre, und wir erzählen würden, was wir alles über die Wiederkunft wissen, welche Details, wäre er vielleicht sogar überrascht. Ja, vielleicht hat er gar nicht alles im Detail gewusst, was wir heute schon wissen, durch die Bibel und die Geistesprophetie. Aber von dem, was er wusste, war überzeugt, und das sah man in seinem Leben. Schaut mal mit mir in 1. Mose 49. Jakob, keine Angst, beginnt nicht alle biblischen Personen durch, aber das sind, was eine Idee hat, wie durch die Zeiten hindurch diese Überzeugung ganz lebendig war. 1. Mose 49 und dort Vers 18. Wer mag das mal lesen? "Ganz genau. Jetzt ist Jakob zu welchem Zeitpunkt sagt, dass Jakob hier in seinem Leben, dass deswegen ja, das ist Segen an die an seine Söhne und wann ist das ungefähr? Das ist kurz vor seinem Tod, oder das ist eine der letzten Dinge, die er tut. Er segnet prophetisch seine Söhne. Hatte denn Jakob zu diesem Zeitpunkt noch die Erlösung nicht gefunden? Oder war Journalist, hat er die Erlösung durch Jesus gefunden? Ja, dann ein absolut. Also, wenn er sagt: "Ich warte auf dein Heil", heißt das nicht: "Ich bin voller Sünde und ich weiß nicht, ob ich gerettet werde, deswegen hoffe ich, dass irgendwann du mich erlöst." Oder nein, nein. Er sagt ja schon in Kapitel 48: "Der Engel, der mich von allem Bösen erlöst hat." Er hat die Erlösung, die das Kreuz und die Auferstehung später bezahlen würde, die hat er in seinem Herzen erlebt. Und trotzdem sagt er: "Ich warte, ich warte auf dein Heil." Damit meint er nicht: "Ich warte davon, dass ich endlich meine Sünden erlöst werde", weil das hat er schon erlebt. Er wartet darauf, dass das Reich Gottes endgültig sich manifestiert. Er wartet darauf, gerettet zu werden, nicht nur von der Schuld der Sünde, sondern auch von der Gegenwart der Sünde. Er wartet darauf, gerettet zu werden von den Versuchungen. Er wartet darauf, dass Jesus wiederkommt und dann später eine neue Erde schafft. Jakob weinend, wenn er ist. Er glaubte, dass hier ist ihnen erlöst hat, nicht wahr? Wir in Kapitel 48 sehen, könnt er hat gesagt haben in Vers 16: "Der Engel, der mich erlöst hat aus allen Bösen." Und obwohl er von allem Bösen erlöst war, sagt er: "Ich warte auf dein Heil." Er war überzeugt, da kommt noch etwas, was er bisher nicht gesehen hatte. Also, wir können nicht über jede Person sprechen. Gehen wir ganz kurz zu 5. Mose. 5. Mose 30, Mose auch kurz am Ende, kurz vor Ende seines Lebens. 5. Mose 32. In dem Lied des Mose, ja, spricht er davon, oder er singt, wie Gott geschworen hat, einmal die Sünde zu beseitigen. Schaut man 5. Mose 32 und dort Vers 40: "Denn ich hebe meine Hand zum Himmel, sagt Gott empor und sage: So wahr ich ewig leben, wenn ich meinen blitzendes Schwert geschliffen habe und meine Hand zum Gericht greift, so will ich Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an denen, die mich hassen." Ihr könnt sehen, das ist genau das, was Hiob schon gesagt hat, oder der Herr kommt, um Vergeltung zu üben, herum, um sie zu bestrafen. Und dann springen wir hier zuerst 43: "Jubelt, die Heiden, seinem Volk zu, denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und seinen Feinden vergelten." Das ist die Wiederkunft. Erinnert euch, vielleicht im 5. Siegel in Offenbarung 6, da heißt es von den Märtyrern, die schon nach dem Tod von Jesus und der Auferstehung gestorben sind: "Wie lange noch bist du, das Blut, rächen?" Ja, und dann heißt es: "Ein bisschen noch." Denn wann wird es gerecht, wenn Jesus wiederkommt? Und dann in den 1000 Jahren und danach. Und hier wird also auch auf, wenn ihr nicht das Wort Wiederkunft vorkommt, wird dieser dieselbe Gedanke ausgedrückt. Mose hat am Ende seines Lebens felsenfest geglaubt, es kommt der Zeitpunkt, wo all diese Sünde und all das für immer vernichtet wird. Er hat an die Wiederkunft und das Gericht danach geglaubt. Gehen wir ein bisschen in die Mitte des Alten Testaments. Gehen wir zu den Psalmen. Und wir gehen mal nicht zu David, sondern zu Asaph, um ein anderes zu nehmen, ein paar Jahrhunderte nach Mose. Asaph in Psalm 50, schaut mal in Vers 3.

[38:18] Und dort Vers 3. Die Bibel sagt: "Unser Gott kommt und schweigt nicht. Verzehren das Feuer geht vor ihm her und rings um ihn stürmt ist gewaltig." Das ist erst der zweite kommt. Das ist zweiter Kommen. Ja, als Jesus das erste Mal kam, hat es nicht gebrannt. Er kam als ein Baby in einer Krippe. Er kam so, dass die Engel Menschen aufmerksam machen mussten auf jedem Jahr. Das zweite Mal kommt er nicht so, dass die Menschen erst irgendwo hingeführt werden müssen. Muss kein Engel da die Menschen zur Wiederkunft führen, sondern wie wird ganz gewaltig sein. Asaph überzeugt, dass Jesus wieder kommt. Schon mal in Jesaja haben wir schon Beispiele gesehen, aber ganz kurz gesagt, 25 und dort Vers 9. In einer Passage, die so zu den apokalyptischen Visionen des Jesaja zählt, das hätte alles zum Teil ausführlich studiert. Schaut man Jesaja 25 und dort Vers 9. Da sagt die Bibel: "Oder an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass wir uns retten. Das ist der, auf den wir hofften. Nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung." Wir können sehen, Jahrhundert für Jahrhundert, in allen Zeitaltern, sehen wir, dass ein Teil des Glaubens Israels, dieser Glaube an den kommenden Gott, gewesen ist, der die Sünde für immer vernichtet, der die Feinde besiegt, eben die Richtigkeit auf der oder der das ewige Königreich dann ergründet. Wie es bei Daniel gibt es bei Daniel eine eine Prophezeiung auf die Wiederkunft? Wenn wir noch zwei Generationen weiter gehen, von Jesaja im letzten Kapitel, gibt es da eine Andeutung? Ich war, dass der Michael aufstehen wird. Daniel 12 Jahre. Genau. Gibt es noch eine andere, die vielleicht noch bekannter ist, wird die Wiederkunft interne 2? Oder wie wird dort die Wiederkunft dargestellt? Als ein Stein, der das Standbild an den Füßen trifft und alles zermalmt. Und was sagt Daniels zu dem König? Sagte er: "Ich hoffe, dass es so kommt." Er wagt es. Es könnte vielleicht so passieren. Ja, die Chancen stehen 60:40.

[40:42] Ganz genau. Schaut man in Daniel 2:44 und 45: "Aber in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird, und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden. Es wird alle jene Königreiche zermalmen und ein Ende machen. Es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen, ganz so, wie du gesehen hast, dass sich von dem Berg ein Stein ohne Zutun von Menschen hätte losreißen und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmt. Der große Gott hat dem König wissen lassen, was nach diesem geschehen soll." Und der Traum ist, was zuverlässig unsere Bedeutung steht fest. Was würde Jesus sagen? Am Ende wirklich dreimal wiederholt, unterstrichen. Es ist tatsächlich so, die Zeit wird uns fehlen, alles, alle Propheten durchzugehen. Wir springen kurz zu Jesus. Hat Jesus davon gesprochen, dass er wiederkommen wird? Ja oder nein? Er sagt: "Sieh." Oder lasst uns kurz vorstellen, nächsten Matthäus 16 und dort Vers 27. Matthäus 16:27 sagte er: "Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem einzeln vergelten nach seinem Tun." Dieselbe Idee, wie wir sie seit Henoch haben. Ja, er wird kommen und einem jeden vergelten. Jesus sagt das nicht als Möglichkeit. Er sagt, dass es felsenfest sicher ist. Und schaut mal in Matthäus 24, was sagt Jesus in Matthäus 24 und dort Vers 30: "Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." Ja, Jesus spricht hier nicht in unsicheren Begriffen. Er sagt das nicht irgendwie so vage. Er sagt das zum Teil so unmissverständlich, dass man es gar nicht missverstehen kann. Schaut mal in Johannes 14, dort sagt er: Johannes 14, ab Vers, ab Vers, wir können erst drei lesen, wo er sagt: "Und wenn ich hingehe und eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin." Sagt eine andere Stelle: "Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme wieder."

[43:00] Ganz, ganz sicher. Als Jesus in den Himmel aufgefahren ist und die Jünger völlig, wie es heißt in der Apostelgeschichte 1, unverwandt her, so die das alles aus dem Gesicht gefallen. Jesus fällt in den Himmel und ist plötzlich weg. Verdienen, was sagen die beiden Engel? Genauso, nicht irgendwie symbolisch, dass sie haben ihn ja gehen sehen. Sie haben das ja, ich habe seine Stimme gehört. Sie konnten mit eigenen Augen sehen, so wie er gegangen ist, so kommt er wieder. Also, ihr seht, es sind zwei Dinge, die die Bibel unmissverständlich betont. Erstens, zu allen Zeitaltern haben Menschen an die Wiederkunft geglaubt. Und zu allen Zeitaltern gab es Menschen, die davon felsenfest überzeugt waren. Paulus sagt, 1. Thessalonicher Kapitel 4. Und auch das nur eines von vielen Beispielen, die wir für Paulus hier anführen könnten. 1. Thessalonicher Kapitel 4 und dort Vers 15.

[44:08] 1. Thessalonicher Kapitel 4 und dort ab Vers 15. "Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl geht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes schallt vom Himmel herab kommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden, in Folge zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein." Alle Zeit, als die Thessalonicher den Brief bekommen und er in der Gemeinde vorgelesen wird, sie haben gedacht: "Das wäre ja schön. Naja, vielleicht wird es passieren." Katholiken haben gedacht: "Das ist ja fast zu schön, um wahr zu sein. Naja, vielleicht wird das irgendwann mal passieren." Haben das so gedacht. Was habe ich nicht gedacht? Das wissen wir sogar. Was haben jetzt noch nicht gedacht, als sie diesen Brief gelesen haben? Sie haben das so real genommen, dass sie schon dachten, dass seit ihrer Zeit kommt. Ja, der Paulus muss einen zweiten Brief schreiben und doch. Also, lasst euch nicht verwirren. Ja, es ist, es muss noch etwas prophetisch passieren. Ja, da müssen noch der Antichrist muss sich offenbaren. Also, nicht zu voreilig. Was ich damit sagen will ist, die typischen Schreibe auch des Paulus machen es so deutlich, dass die Gefahr bestand ist, zu sehr in die eigene Zeit zu nehmen, als lange wegzuschieben. Ja, die Botschaft der Wiederkunft ist immer so deutlich geschrieben worden, dass echte Gläubige in Gefahr waren, es zu nahe zu sehen, als zu weit fern. Und das ist ein interessanter Gedanke. Und wir sehen in Offenbarung, haben wir jetzt ja gelesen, dasselbe Johannes schreibt: "Ich warte." Er sehe, er kommt mit den Wolken des Himmels. Ja, immer und immer wieder. Offenbarung 14, Offenbarung 19 und am Ende Offenbarung steht nicht wahr, sie ja wirklich gewiss: "Ich komme wieder." Warum betont die Bibel das so sehr? Ich glaube, es liegt damit ganz simplen Punkt. Etwas, was wir nicht sehen und was zukünftig ist, verlieren wir leicht aus den Augen. Wir schauen schnell auf das, was um uns herum ist, um die Umstände. Wir können durch persönliche Krisen oder auch die Krisen dieser Welt leicht abgelenkt werden. Wir wissen dann zwar noch, ja, da kommt irgendwie die Wiederkunft, aber wir verlieren es als den Fokus aus den Augen. Ich weiß nicht, ob ihr schon erlebt habt, auch im Leben, dass man manchmal so Phasen hat, wo man zwar immer noch überzeugt, dass Jesus kommt wieder, aber man hat so ein bisschen die Priorität verloren. Die Gewissheit, diese absolute Gewissheit, es wird bald sein, so wie Abraham entsprechend gelebt hat. Und das ist, was

[47:04] entsprechend gelebt hat und das ist, was Jesus sich wünscht. Nur wenn schon Abraham mit solch einer Gewissheit leben konnte, obwohl es ja von seiner Zeit aus noch 4000 Jahre hinweg war. Wie vielmehr sollten wir dieser Gewissheit leben, wenn wir wissen, dass in unserer Generation schon alle prophetische Zeit seit über 100 Jahren vorbei ist? Wir sind ja schon quasi in der Nachspielzeit, wir sind ja schon auf den letzten Metern der Weltgeschichte. Wir wissen nicht, wie lange das noch gehen wird, aber wir haben auch deutliche Hinweise im Wort Gottes und dem Geist der Weissagung. Das ist ja nicht allein Gottes Sache, wie lange es dauert. Oder wir haben zwar deuten nicht, dass wir Gott zwingen könnten, schneller zu kommen, oder dass wir irgendwie aufhalten können. Aber wir haben etwas damit zu tun.

[48:03] Wenn wir die jetzt müssen die Zeichenzeit sehen. Ja, und die Bibel macht sehr deutlich, macht sehr deutlich, dass hier eine Reaktion gibt. Ja, Jesus sagt wirklich: "Ich komme bald." Und dann ist die Reaktion der Gemeinde, die Reaktion der meisten Christen ist ja: "Ja, wir haben gehört, dass du irgendwann kommst. Vielleicht wird es ja mal in drei Jahrtausenden sein oder so." Jetzt habe keine Zeit. Jetzt leben wir so. Ja, wir wissen noch gar nicht, ob das wirklich sein wird. Aber das ist nicht passiert. Wenn ich was sie sich wünscht, sind Menschen sagen: "Ja, komme bald, wirklich komme wirklich bald, komme schnell." Und die Idee, die wir aus 2. Petrus kennen, können wir kurz aufschlagen. 2. Petrus ist das angesichts der Botschaft der Wiederkunft, es gibt Menschen, die sich wünschen, diese Wiederkunft möge so schnell wie möglich da sein.

[48:58] Heute gibt es immer wieder diese Idee. Naja, ich habe schon öfter über gepredigt, ich sage es nochmal. Heute gibt es viele Menschen, die sagen, oder viele Christen auch, auch in der Gemeinde. Naja, Jesus kommt halt irgendwann wieder. Wir wissen nicht wann, und wir sind einfach bereit, stets bereit. Ja, und dann, dann, dann, wenn es kommt, wird bereit. Aber das ist nicht die Einstellung eines Menschen, der wirklich glaubt, dass Jesus wiederkommt. Denn die Bibel sagt in 2. Petrus 3, Vers 11: "Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr sollte durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem wir das Kommen des Tages Gottes erwarten und ihm entgegen eilen." Beschleunigt ein.

[49:40] Jemand, der wirklich wird, sollte sie es wieder kommt. Der würde sich selbst, wenn er es nicht beschleunigen könnte, wünschen, dass es beschleunigen kann. Dass ich meine, jetzt, also wisst ihr, Kinder, die sich auf ihren Geburtstag freuen. Wenn ihr, wenn ihr, wissen auch noch viele Wochen und noch drei Wochen. Ja, wie lange, wie lange muss ich noch schlafen? Sie gut, aber noch fünf mal schlafen. Ja, sie können es nicht beschleunigen. Aber was wünschen sie sich? Sagen sie auch: "Naja, ich lebe jetzt die fünf Tage, wenn es dann kommt, freue ich mich." Dem Sohn ein, die Wünsche sich von ganzem Herzen. Wenn sie irgendwie könnten, diese fünf Tage noch zu beschleunigen, dass wenn du schon Freitag wäre. Oder jemand, der sich wirklich etwas freut, wünscht sich, dass er es beschleunigen kann.

[50:25] Die Frage ist erstmal gar nicht so sehr, können wir die Wiederkunft beschleunigen oder nein. Die erste Frage wäre: Wünschen wir uns, dass sie schneller kommt? Denn wenn wir uns wünschen, dass sie schneller kommt, werden wir merken, dass die Bibel auch tatsächlich sagt, dass wir zwar die Wiederkunft nicht erzwingen können, weil es viele Faktoren gibt, aber dass unser unsere Treue, unser Eifer, unser Leben mit Jesus tatsächlich beschleunigen oder auch verlangsamen kann. Allen weit ist so unmissverständlich klar, dass ich gar nicht weiß, wie man an sie glauben kann. Was nicht sehen kann, er sie ist so eindeutig klar darüber.

[51:00] Wir können es beschleunigen, aber die Frage ist, glaube ich, weniger können oder können wir nicht, sondern wollen wir es beschleunigen? Ist es unser Wunsch? Dann wisst ihr, was war dann eigentlich das Hauptproblem, als Miller und seine Kollegen die Meriten predigten, dass Jesus bald wiederkommt? Wir haben heute jetzt nicht Zeit, durch die Kirchengeschichte nachzugehen, was jetzt für die alte und neue Testament gemacht haben. Könnten wir auch durch Kirchengeschichte sehen können, sehen, welche Reformatoren wandern die Wiederkunft geglaubt haben. Ja, aber wir sehen ja, das ist alles einen Höhepunkt hat in der Adventbewegung, wo diese Wahrheiten neu, besonders betont wird. 17890, die prophetischen Zeitketten beendet werden und diese Botschaft gepredigt wird. Da traf sie bei vielen Christen, die durchaus an die Wiederkunft an sich glaubten, auf Skepsis und Ablehnung. Man dachte, wir wollen erst mal auf dieser Welt ein Paradies schaffen, wollen erstmal hier uns gemütlich einrichten, wollen erstmal die Kirche zum Triumph führen und dann wird Jesus vielleicht einen über 1000 Jahren wiederkommen.

[52:05] Auch, aber er sagt oft und sehr deutlich, dass oder dass der eigentliche Grund dafür da ist, dass man Jesus nicht wirklich liebte. Das hätten wir nie so zugegeben, weil man war ja religiös. Aber wer Jesus wirklich liebt, wer mit ihm jeden Tag lebt und sein Angesicht sucht und die Freude erlebt, dies gibt, wenn Jesus im Leben ist. Ja, ich glaube, schon gemerkt, es gibt Tage, an denen man zwar gesagt hat: "Ich bin Christ." Man hat gemerkt, man lebt eigentlich alleine. Und dann Tage, wo man gemerkt hat: "Diesen Tag habe ich mit Jesus gelebt." Das war viel glücklicher, viel schöner. Und solche Tage wollte eigentlich jeden Tag haben. Und wenn ich weiß, so ist es im Himmel und so ist es auf der neuen Erde, dann möchte ich, dass es so schnell wie möglich kommt. Menschen, die Jesu Tod und Auferstehung täglich in ihrem Leben haben, sozusagen, die darüber nachdenken, die werden sich auch nach der Wiederkunft so sehnen, dass sie diese herbeibeschleunigen möchten.

[53:18] Ja, ganz genau. Also da ist war die Idee, der Herr kommt, aber irgendwann vielleicht. Ja, und Gott wünscht sich nicht, dass wir glauben, dass es irgendwann eine Wiederkunft geben könnte. Dazu muss man nicht Jesus lieben. Dazu muss man nur Bibeltexte intellektuell verstehen können. Ja, allein mit dem Intellekt kann man verstehen, dass Gott gesagt hat, es wird eine Wiederkunft geben. Aber sich danach sehnen, danach streben, dem entgegen eilen mit ganzem Herzen, kann man nur, wenn man Jesus im Herzen hat. Was Gott sich wünscht, sind nicht Adventisten, die einfach nur die Prophezeiung kennen. Was er sich wünscht, sind Menschen, Adventisten, Jesus so sehr lieben, dass sie die Wiederkunft herbeisehnen, dass sie sagen können: "Das ist der Gott, auf den wir hoffen, dass er uns errette."

[54:07] Wisst ihr, und das ist, habe ich jetzt vor kurzem entdeckt. Schaut mal mit mir in Jesaja, und das hat bei mir einfach Klick gemacht. Schaut mal, Jesaja 60. In dieser 60 gibt es ja auch um Endzeitthemen. Ja, ihr 60 wird beschrieben, wie wo es heißt: "Mach dich auf, werde Licht." Ja, und wo beschrieben wird, dass die Völker, dass die Erde dunkel ist und Finsternis mit den Völkern ist, aber dass das Licht der Herrlichkeit Gottes aufgeht über denen, die ihm glauben, die zum Licht der Welt werden. Und dann kommen die Völker, nicht wahr? Und das endet das Ganze dann in der Vision von der neuen Erde, ja, wo die Könige ihre Herrlichkeit nach Jerusalem bringen. Und wo Christus so hell scheinen wird, dass Sonne und Mond nicht mehr gebraucht werden. Und dann schaut bei dem Fest 22, was am Ende dort steht in Jesaja 60, Fest 22. Da heißt es: "Der Kleinste wird zu 1000 werden, oder Geringste zu einem starken Volk." Ich, daher werde das zu seiner Zeit rasch ausführen.

[55:03] Und wissen, was sie im Hebräischen steht. Im Hebräischen steht hier: "Ich werde es beschleunigen." Hier sehen wir, dass Gott selbst sagt. Also, es ist nicht so, dass Gott sagt: "Okay, ich wäre ja bereit, jetzt macht ihr mal." Ja, das wäre ein falsches Denken. Es ist nicht so, dass Gott sagt: "Also, ich könnte wiederkommen und ich warte nur noch auf euch und macht ein bisschen hin." So nach dem Motto: Nein, es ist nicht die Last nicht allein auf unseren Schultern. Es ist aber auch nicht so, dass Gott sagt: "Okay, ich mache alles und wir warten, bis Jesus kommt." Sondern Jesus sagt: "Ich würde es gern beschleunigen. Ich würde gerne schneller kommen. Ich möchte es gern beschleunigen." Und wir sagen: "Ja, bitte, bitte, Herr Jesus." Jesus sagt: "Ich möchte wirklich kommen, ich möchte rasch kommen." Und wir sagen: "Ja, bitte, bitte, kommen schnell und ich irgendwann."

[55:53] Und daran sieht man dann eine Kooperation. Gott wünscht sich Menschen, die nicht nur bei ihrer persönlichen Erlösung mit ihm zusammenarbeiten, sondern auch bei der Frage der Wiederkunft. Menschen, die das gleiche Anliegen haben wie er, nämlich dass diese sündige Welt endlich zum Ende kommt, dass endlich Gerechtigkeit regieren kann, dass wir endlich bei ihm sind. Und deswegen ist die Frage, wenn Jesus heute durch sein Wort zu uns gesprochen hat, wenn er heute hier spricht durch dieses Wort, das wir lesen, den Offenbarung 22, Vers 20, und er uns sagt: "Gewiss, ja, ich komme wirklich bald." Ahnen können wir dann sagen: "Ja, gewiss, Herr, komm, Herr Jesus." Wunsch, dass wir sagen wollen: "Ja, Herr Jesus kommt so bald wie möglich."

[57:08] Lieber Vater im Himmel, wir danken wir von ganzem Herzen. Wir merken, dass dein Wort zuspricht, dass dein Heiliger Geist hier anwesend ist und an unseren Herzen zu wirken und uns neu bewusst zu machen, wie wichtig die Wiederkunft ist. Wahrscheinlich niemand von uns hat daran gezweifelt, dass du irgendwann wiederkommst, aber vielleicht haben wir alle oder manche von uns ein bisschen den Fokus verloren und ein bisschen die Dringlichkeit aus den Augen verloren. Herr, schenkt uns doch wieder, dass wir dich so lieb haben, dass deine Wiederkunft nicht irgendetwas ist, von dem wir wissen, dass es bald irgendwann mal kommt, sondern es ist ein solches Herzensanliegen von uns wird, dass alles andere nebensächlich wird und dass wir wie Abraham durch unser Leben zeigen, dass wir etwas anderes erwarten, dass wir davon überzeugt sind, weil wir dich kennengelernt haben und wissen, dass unser Erlöser bist, unser Freund, unser wiederkommender König. Herr Jesus, wir möchten dich bitten, ja, komm wirklich bald. Das bieten wir in deinem Namen. Amen.


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