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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ Richter 2:4-3:3 und den wiederkehrenden Zyklus Israels aus Ungehorsam, göttlichem Gericht und Gottes Gnade. Er betont die Wichtigkeit, aus der Geschichte der Glaubensväter zu lernen, um nicht dieselben Fehler zu wiederholen. Der Sprecher ruft dazu auf, den Zyklus der Rebellion zu durchbrechen und dauerhaft in Gottes Gehorsam zu bleiben, da jede Generation ihre eigenen Herausforderungen hat, die Gottes Kraft erfordern.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:28] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 273.

[0:33] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und uns zeigst, dass wir nicht zufrieden sein sollen, wenn wir weitestgehend dir gehorchen oder oft gehorchen, sondern dass wir erkennen, dass du uns auch aufrufst, Dinge zu entfernen, die wir vielleicht für unnötig halten. Dass du durch dein Wort uns ermahnst, wenn wir uns nicht vollständig dir übergeben haben, nicht vollständig folgen, Herr. Wir danken dir, dass du auch heute durch dein Wort zu uns reden möchtest und bitten dich, dass es uns direkt in unserem Herzen trifft. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Wir sind in Richter Kapitel 2, und es geht gerade um die Geschichte, als der Engel des Herrn, also der Sohn Gottes selbst, sich offenbart den Israeliten und sie dafür tadelt, dass sie die Kanaaniter nicht vollständig aus dem Land vertrieben haben.

[1:40] Wir lesen in Vers 4: „Als nun der Engel des Herrn diese Worte zu allen Kindern Israels redete, da hob das Volk seine Stimme und weinte.“

[1:48] Wann war das letzte Mal, dass du Gottes Wort gelesen hast, hast du gemerkt, dass Jesus zu dir spricht, und du geweint hast, weil du gesehen hast, dass du Jesus traurig gemacht hast, dass das Wort Gottes wirklich dein Herz erreichen durfte und du zerbrochen bist auf den Felsen und unter Tränen ihm bekannt hast, dass du Fehler begangen hast?

[2:14] Daher nannten sie den Ort Bochim und sie brachten dort dem Herrn Opfer dar.

[2:21] Als nämlich Josua das Volk entlassen hatte, die Kinder Israels, jeder in sein Erbteil, um das Land in Besitz zu nehmen, da folgte das Volk dem Herrn, solange Josua lebte und solange die Ältesten da waren, die Josua überlebten, welche alle die großen Werke des Herrn gesehen hatten, die er an Israel getan hat.

[2:36] Hatten wir schon gesehen. Wir sehen hier jetzt hier in Kapitel 2 noch einmal, wie dieser ganze Zusammenhang zusammengefasst wird, um dann die Grundlage zu legen für die folgenden Geschichten, die folgenden Jahrhunderte.

[2:53] Als Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, im Alter von 110 Jahren gestorben war, da begruben sie ihn im Gebiet seines Erbteils in Timnat-Heres auf dem Bergland Ephraim, nördlich vom Berg Gaasch.

[3:08] Und als auch jene ganze Generation zu ihren Vätern versammelt war, kam eine andere Generation nach ihnen auf, die den Herrn nicht kannte, noch die Werke, die er in Israel getan hatte.

[3:18] Hier war eine Generation, die nicht mehr vertraut war mit der eigenen Geschichte, mit dem, was die eigenen Glaubensväter erlebt hatten.

[3:27] Wenn wir nicht wissen, wie Gott unsere Glaubensväter und -mütter geführt hat in der Vergangenheit, dann werden wir dieselben Fehler wiederholen, die diese Generation hier begangen hat.

[3:39] Die Kinder Israels taten, was böse war in den Augen des Herrn, und sie dienten den Baalen. Und sie verließen den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hatte, und folgten anderen Göttern nach, von den Göttern der Völker, die um sie herum waren, und beteten sie an und erzürnten den Herrn. Und sie verließen den Herrn und dienten dem Baal und den Astarten.

[4:03] Dann brannte der Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand von Räubern, die sie beraubten, und verkaufte sie in die Hand ihrer Feinde ringsum, so dass sie vor ihren Feinden nicht mehr bestehen konnten. Überall, wohin sie zogen, war die Hand des Herrn gegen sie zum Unheil, wie der Herr es ihnen gesagt hatte und wie der Herr es ihnen beschworen hatte. So wurden sie hart bedrängt.

[4:24] Gottes Verheißungen traten ein und trafen ein, als die Israeliten sie im Glauben unter Josua in Anspruch genommen hatten. Aber auch die Warnungen treten hier und treffen hier exakt genauso ein, wie Gott sie vorhergesagt hat. Nicht nur Gottes Verheißungen, sondern auch seine Warnungen sind wirklich so gemeint, wie sie im Wort Gottes stehen, und wir tun gut daran, sie wirklich als solche auch ernst zu nehmen.

[4:51] Doch erweckte der Herr Richter, die sie aus den Händen derer retteten, die sie beraubten.

[4:59] Gott, auch wenn er uns in unser Unglück hineinlaufen lassen muss, wenn er uns loslassen muss, weil wir uns gegen ihn entscheiden, weil wir gegen ihn rebellieren, ist doch nicht bereit, es gleich völlig aufzugeben. Er will uns immer wieder aus der Not heraushelfen. Und das Buch der Richter zeigt, dass Gott immer und immer wieder mit seinem Volk Geduld hat und Gnade gibt.

[5:19] Aber auch ihren Richtern gehorchten sie nicht, sondern sie hurten mit anderen Göttern und beteten sie an und wichen bald ab von dem Weg, auf dem ihre Väter im Gehorsam den Geboten des Herrn gegangen waren. Sie handelten nicht ebenso.

[5:31] Wenn aber der Herr ihnen Richter erweckte, so war der Herr mit dem Richter, und er rettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. Denn der Herr hatte Mitleid wegen ihrer Wehklage über ihre Bedränger und Unterdrücker.

[5:41] Wenn aber der Richter starb, so handelten sie wiederum verderblicher als ihre Väter, indem sie anderen Göttern nachfolgten, um ihnen zu dienen und sie anzubeten. Sie ließen nicht ab von ihrem Treiben und ihrem halsstarrigen Wandel.

[5:56] Wir sehen hier einen Zyklus, den wir im Buch Richter immer wieder finden: einen Zyklus aus Vergebung und Rebellion und Vergebung und Rebellion. Ein Zyklus, den wir zu oft auch in unserem Leben entdeckt haben, einen Zyklus, den wir mit Gottes Hilfe durchbrechen müssen, damit wir, wenn er uns vergeben hat, auch bei ihm bleiben.

[6:15] Darum entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und er sprach: „Weil dieses Volk meinen Bund übertreten hat, den ich ihren Vätern geboten habe, und sie meiner Stimme nicht folgen, so will auch ich in Zukunft niemand mehr von den Völkern, die Josua bei seinem Tod übrig gelassen hat, vor ihnen vertreiben, damit Israel durch sie prüfe, ob sie den Weg des Herrn bewahren und darin wandeln werden, wie ihre Väter ihn bewahrten, oder nicht.“

[6:37] So ließ der Herr diese Völker verbleiben und vertrieb sie nicht schnell aus ihrem Besitz, wie er sie auch nicht in die Hand Josuas gegeben hatte.

[6:45] Das sind aber die Völker, die der Herr übrig bleiben ließ, und durch sie alle diejenigen zu prüfen, welche alle die Kämpfe um Kanaan nicht erlebt hatten, nur um den Geschlechtern der Söhne Israels davon Kenntnis zu geben und sie die Kriegsführung zu lehren, die Kriegsführung, weil sie zuvor nichts davon wussten.

[7:04] Jede neue Generation hat auch ihre neuen Herausforderungen. Gott lässt nicht alle Probleme von einer Generation lösen, dass die anderen dann nicht mehr diese Erfahrungen machen zu müssen und ihn um Hilfe zu bitten.

[7:19] Gott führt jede neue Generation auch in Situationen, in der sie seine Kraft dringend brauchen.

[7:27] Die fünf Fürsten der Philister und alle Kanaaniter und Sidonier und die Hiviter, die auf dem Libanongebirge wohnten, vom Berg Baal-Hermon an bis nach Lebo-Hamat.

[7:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du weißt, dass auch viel zu oft in unserem Leben es so einen Zyklus gibt, wo wir gefallen sind, um Vergebung zu dir rufen, dich um Vergebung bitten. Und du uns in großer Gnade und großer Kraft hilfst, uns vergibst, uns reinigst. Und wir oftmals immer wieder an dieselbe Sünde oder andere Sünden abgedriftet sind. Herr, wir bitten, dass dieser Zyklus, den das Buch Richter auch so dramatisch beschreibt, in unserem Leben nicht weitergeht, sondern dass du uns hilfst, dauerhaft bei dir zu bleiben und an dir festzuhalten, jeden Tag aufs Neue. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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