Christopher Kramp setzt seine Serie „Gott auf (m)einer Seite“ fort und widmet sich Richter 4:18-5:15. Er beleuchtet die entscheidende Rolle Jaels bei der Tötung Siseras und das anschließende Siegeslied von Debora und Barak. Die Predigt betont die Wichtigkeit von Führungsstärke und Engagement im Volk Gottes, sowohl in biblischen Zeiten als auch heute, und ermutigt dazu, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Gott auf (m)einer Seite: Richter 4:18-5:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, RichterPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Richter 4, Vers 18 bis Kapitel 5, Vers 15.
[0:40] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben und dass du sprichst und dass du auch heute uns vorangehen möchtest, vorangehen möchtest in all die Konflikte, die Schwierigkeiten, die Probleme, die heute auf uns warten werden. Herr, wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir uns auf dein Wort verlassen, auf deine prophetische Weisung achten, dass wir mit dir zusammen hinausziehen können, alles, was der Alltag uns heute abverlangen wird. Ich möchte dich bitten, stärke uns heute durch dein Wort und dass wir dich besser dadurch kennenlernen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:22] Wir sind in Richter Kapitel 4. Es geht um die Geschichte von Debora und Barak. Die Armee des kanaanäischen Königs Jabin ist vernichtet worden und der Heerführer, der General, ist geflohen.
[1:38] Es heißt in Vers 18: "Jael aber trat heraus, dem Sisera entgegen und sprach zu ihm: 'Kehr ein, mein Herr, kehr ein zu mir und fürchte dich nicht!' Und er kehrte bei ihr ein ins Zelt und sie deckte ihn mit einer Decke zu. Er aber sprach zu ihr: 'Gib mir doch ein wenig Wasser zu trinken, denn ich bin durstig.' Da öffnete sie den Milchschlauch und gab ihm zu trinken und deckte ihn wieder zu. Und er sprach zu ihr: 'Stell dich an den Eingang des Zeltes, und wenn jemand kommt und dich fragt und spricht: "Ist niemand hier?", so sage: "Nein!"' Jael, die Frau Hebers, nahm einen Zeltpflock und einen Hammer zur Hand und ging leise zu ihm hinein und schlug den Pflock durch die Schläfe, so dass er in die Erde drang. Er war von Müdigkeit fest eingeschlafen und er starb."
[2:23] So erfüllte sich die Vorhersage, die Prophezeiung Deboras, dass der Ruhm des Sieges eben nicht dem Richter Barak, dem Anführer Barak, sondern einer Frau zuteilwerden würde, die den größten Feind der Israeliten hier tötet.
[2:40] "Und siehe, da kam Barak, der den Sisera verfolgte. Jael aber trat heraus ihm entgegen und sprach zu ihm: 'Komm, ich will dir den Mann zeigen, den du suchst.' Und als er zu ihr hineinkam, lag Sisera tot da und der Pflock steckte in seiner Schläfe. So demütigte Gott zu jener Zeit Jabin, den König von Kanaan, vor den Kindern Israels. Und die Hand der Kinder Israels lastete je länger die schwerer auf Jabin, dem König von Kanaan, bis sie den König von Kanaan völlig vernichtet hatten."
[3:07] Halten wir fest, dass hier auch der Sieg nicht eine Sache eines Tages gewesen war, sondern auch weitere Anstrengungen notwendig waren. Und als auch im Prophetenlied das sagen, denn Debora und Barak, der Sohn des Abinoam, in jener Zeit dieses Lied. Das: "Führer anführt in Israel, das ist der Herr, willig Seid dafür! Preist den Herrn!" Wofür loben wir Gott? Es gibt verschiedene Dinge, wofür wir ihn loben können und loben sollten. Aber loben werden wir auch dafür, dass es Führungsstärke im Volk Gottes gibt, dass es Anführer, Leute, die Verantwortung übernehmen und für Gottes Sache einstehen, in Krisen, in schwierigen Situationen, die sich wagen, an die Front zu stellen für Gottes Sache. Preisen wir Gott für starke Männer und Frauen, die sich im Werk Gottes einsetzen und Verantwortung übernehmen. "Hört zu, ihr Könige! Horcht auf, ihr Fürsten! Ich will ja, ich will dem Herrn singen, ich will spielen dem Herrn, dem Gott Israels. Woher also, von Seir auszogst, als du einhergingst von Gebiet Edoms, da bebte die Erde und der Himmel troff, ja, die Wolken tropften vom Wasser. Die Berge zerflossen vor dem Herrn, der Sinai zerfloss vor dem Herrn, dem Gott Israels."
[4:30] Was für ein Bild der Macht und Kraft unseres Gottes! "Zu den Zeiten Schamgars, des Sohnes Anats, zu den Zeiten Jaels, waren die Wege verödet, und die Wanderer gingen auf Schleichwegen. So gefährlich war es, dass niemand sich traute, offizielle Straßen zu benutzen. So sehr hatten die Feinde Israels das Gebiet unter Kontrolle."
[4:54] Es fehlten Führer in Israel, sie fehlten, bis sich Debora aufstand, bis ich aufstand, eine Mutter in Israel. Gibt es auch heute Situationen in unseren Familien, in unseren Gemeinden, wo wir merken, es fehlt an Personen, die Verantwortung übernehmen, die eine Vision haben, die vorangehen, die andere ermutigen und stärken im Werk Gottes und in dem täglichen Glaubenskampf, den wir haben. Sei so eine Person, ganz egal, ob du ein Amt hast oder nicht. Sei so eine Person, die aufsteht und dem Volk Gottes helfen möchte. "Es erwählte sich neue Götter, da war Krieg in ihren Toren. Wurden wohl Schild und Speer gesehen unter 40.000 Israel? Eine große, große Not, eine große Katastrophe. Mein Herz gehört den Anführern Israels, den Freiwilligen unter dem Volk. Lobt den Herrn!"
[5:44] Ist ein interessanter Vers. Kannst auch du es sagen von ganzem Herzen: "Mein Herz gehört denen, die im Werk Gottes Verantwortung tragen, die auf weißen Eseln reiten, die auf Decken sitzen und die auf dem Weg gehen. Denkt nach! Fern vom Lärm der Bogenschützen zwischen den Tränken. Dort soll man preisen die gerechten Taten des Herrn, die gerechten Taten seines Führers in Israel. Und dann wird das Volk des Herrn zu den Toren abziehen."
[6:11] "Wach auf, Debora, wach auf und singe ein Lied! Mach dich auf, Barak, und führe deine Gefangenen ab, du Sohn Abinoams! Da stieg der Überrest der Edlen des Volkes hinterher. Selbst der Herr zog ab zu mir unter den Helden von Ephraim. Zog er ab, deren Wurzeln gegen Amalek sind. Hinter dir her, Benjamin, inmitten deiner Volksstämme. Von Machir kamen Führer, aber, und von Sebulon die den Zielstab handhaben." Jetzt berichtet, welche Stämme sich beteiligten oder ihre Kontingente zu dieser Schlacht sandten. "Auch die Fürsten von Issachar waren mit Debora, und Isachar wurde wie Barak ins Tal. Folgt ihm auf den Fuß! An den Bächen Rubens gab es schweren Herzens Entschlüsse."
[6:55] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für jeden Einzelnen, der sich einbringt in dein Werk. Herr, manchmal kritisieren wir so viel, weil wir vielleicht Dinge sehen, die besser laufen könnten. Daher schenk uns doch eine echte Dankbarkeit für die Führer in deinem Volk, die sich von ganzem Herzen für dein Evangelium und für die Wahrheit und den Erfolg deiner Sache einsetzen. Und wenn wir sehen, dass es daran mangelt, wenn wir sehen, dass es zu wenige gibt, die Verantwortung übernehmen und anführen in der großen Mission, die du uns geschenkt hast, dann lass uns selbst diese Menschen sein, die aufstehen und andere ermutigen, zusammenzuhalten, bis der Sieg errungen ist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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