In dieser Predigt zu 1. Samuel 4:20-6:4 beleuchtet Christopher Kramp die dramatischen Ereignisse um die Bundeslade. Nachdem die Israeliten die Schlacht gegen die Philister verloren und die Lade erbeutet wurde, zeigt sich Gottes Macht, indem er die Philister mit Plagen heimsucht. Die Botschaft ist klar: Gottes Herrlichkeit und Sieg hängen nicht von menschlicher Stärke ab, sondern von der Treue zu seinen Geboten und einer echten Vertrauensbeziehung zu ihm.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Samuel 4:20-6:4
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. SamuelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 309.
[0:35] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Danke sagen, dass keines deiner Worte auf die Erde fällt, sondern dass jedes Wort voller Kraft und Hoffnung ist, dass wir aus jedem Wort leben können, dass wir in deinem Wort lesen, dass alle deine Verheißungen, alle Prophezeiungen zuverlässig und wahrhaftig sind und wir uns darauf verlassen können. Und wir möchten dich bitten, dass du deswegen auch heute durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:12] Wir sind in 1. Samuel Kapitel 4. In einer militärischen Katastrophe haben die Israeliten die Schlacht gegen die Philister verloren. Die Bundeslade ist verloren gegangen. Die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinhas, sind auf dem Schlachtfeld gestorben. Eli ist vor Schreck auch gestorben, und seine Schwiegertochter, die Frau des Pinhas, bekommt bei der Nachricht plötzlich Wehen.
[1:40] Wir lesen den Vers 20: „Als sie aber im Sterben lag, sprachen die Frauen, die neben ihr standen: ‚Fürchte dich nicht, du hast einen Sohn geboren!‘ Aber sie antwortete nichts und beachtete es nicht. Und sie nannte den Knaben Ikabod und sprach: ‚Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen!‘, weil die Lade Gottes weggenommen worden war und wegen ihres Schwiegervaters und ihres Mannes. Sie sprach wiederum: ‚Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen, denn die Lade Gottes ist weggenommen.‘“
[2:09] Ohne Bundeslade keine Herrlichkeit, denn die Bundeslade war ein Symbol für Gottes Charakter, für seine Regierung. In der Bundeslade waren die Zehn Gebote. Unsere Herrlichkeit in unserem Glaubensleben, in unserer Gemeinde, hängt da an den Zehn Geboten, an dem geöffneten himmlischen Heiligtum, der Öffnung zum Allerheiligsten, wo laut Bibel die Bundeslade heute im himmlischen Heiligtum ist und die wahrhaftigen Zehn Gebote, so wie sie unverändert vom Finger Gottes geschrieben sind, dort offenbart sind. Unsere Herrlichkeit als Gläubiger hängt damit zusammen, dass wir im Glauben in dieses Allerheiligste gehen und die Zehn Gebote in unseren Herzen tragen.
[3:05] Die Philister aber hatten die Lade Gottes genommen und sie von Eben-Ezer nach Aschdod gebracht. Und die Philister nahmen die Lade Gottes und brachten sie in das Haus Dagons und stellten sie neben Dagon.
[3:14] Als aber die Aschdoditer am folgenden Morgen früh aufstanden, siehe, da lag Dagon auf seinem Gesicht auf der Erde vor der Lade des Herrn. Und dann nahmen sie den Dagon und stellten ihn wieder an seinen Platz. Als sie aber am folgenden Morgen früh aufstanden, siehe, da lag Dagon auf seinem Angesicht auf der Erde vor der Lade des Herrn, und der Kopf Dagons und seine beiden Hände lagen abgehauen auf der Schwelle. Nur der Rumpf Dagons war von ihm übrig geblieben.
[3:41] Da war eine ganze Armee mit Israeliten und die Bundeslade war in ihrer Mitte und trotzdem verloren sie die Schlacht. Aber jetzt ist die Bundeslade alleine, ohne einen einzigen Soldaten im Feindesland, und die Bundeslade siegt über die Philister ohne einen einzigen menschlichen Kämpfer.
[3:57] Hier sehen wir: Das Problem lag nicht an der Bundeslade. Das Problem, dass sie die Schlacht verloren haben, das lag an ihren eigenen Herzen und in ihrer fehlenden echten Vertrauensbeziehung zu ihrem Schöpfer und Erlöser.
[4:14] Darum treten die Priester Dagons und alle, die in den Tempel Dagons gehen, nicht auf die Schwelle Dagons, sondern springen darüber bis zu diesem Tag. Aber die Hand des Herrn lag auf den Einwohnern von Aschdod, und er brachte Verderben über sie und schlug Aschdod und sein ganzes Gebiet mit Beulen.
[4:28] Gott selbst kann den Sieg erringen. Er braucht keinen einzigen Menschen notwendigerweise dazu. Er selbst hat alles unter Kontrolle.
[4:38] Als aber die Leute von Aschdod sahen, dass es so zuging, sprachen sie: „Die Lade des Gottes Israels soll nicht bei uns bleiben, denn seine Hand ist zu hart über uns und über unserem Gott Dagon.“
[4:50] Und sie sandten Boten hin und versammelten alle Fürsten der Philister zu sich und sprachen: „Was sollen wir mit der Lade des Gottes Israels machen?“ Da antworteten sie: „Die Lade des Gottes Israels soll nach Gat ziehen.“ Und sie brachten die Lade des Gottes Israels fort.
[5:03] Und es geschah, als sie die Lade hin gebracht hatten, da kam die Hand des Herrn über die Stadt, sodass eine sehr große Bestürzung entstand, und er schlug die Leute in der Stadt vom Kleinsten bis zum Größten, sodass an ihnen Beulen ausbrachen.
[5:16] Da brachten sie die Lade Gottes nach Ekron. Als aber die Lade Gottes nach Ekron kam, schrien die von Ekron und sprachen: „Sie haben die Lade des Gottes Israels hierher gebracht, um uns und unser Volk zu töten!“
[5:30] Da sandten sie Boten und versammelten alle Fürsten der Philister und sprachen: „Sendet die Lade des Gottes Israels wieder zurück an ihren Ort, damit sie uns und unser Volk nicht tötet!“ Denn es war eine tödliche Bestürzung in der ganzen Stadt, und die Hand Gottes lag sehr schwer auf ihr. Und die Leute, die nicht starben, wurden mit Beulen geschlagen, und das Geschrei der Stadt stieg zum Himmel empor.
[5:51] Gott ist völlig in der Lage, über seine Feinde zu siegen. Er braucht keinen Menschen notwendigerweise dazu. Sollten die Israeliten aus dieser ganzen Geschichte lernen, dass das Problem in ihrem eigenen Herzen gewesen ist.
[6:09] So war die Lade des Herrn sieben Monate lang im Land der Philister. Und die Philister riefen ihre Priester und Wahrsager und sprachen: „Was sollen wir mit der Lade des Herrn machen? Zeigt uns auf, welche Weise wir sie an ihren Ort senden sollen!“ Und sie sprachen: „Wenn ihr die Lade des Gottes Israels fortsendet, so sollt ihr sie nicht leer fortsenden, sondern ihr müsst ihm unbedingt ein Schuldopfer entrichten. Dann werdet ihr gesund werden, und ihr werdet erfahren, warum seine Hand nicht von euch lässt.“
[6:36] Sie aber sprachen: „Welches ist das Schuldopfer, das wir ihm entrichten sollen?“ Sie antworteten: „Fünf goldene Beulen und fünf goldene Mäuse nach der Zahl der Fürsten der Philister.“ Das ist ein und dieselbe Plage über euch alle und über eure Fürsten gekommen.
[6:52] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte mache uns doch ganz bewusst auch heute an diesem Tag, dass unsere Herrlichkeit, die über uns aufgehen soll, direkt mit der Bundeslade, mit dem Gnadenthron, mit deiner Regierung, deinem Thron und den Zehn Geboten, wie das von der Menschheit zu tun hat und dass wir darüber nachdenken und ganz fest in unserem Herzen haben, dass sie nicht aus unserem Denken weichen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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