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In dieser Lektion der Christ Study Hour 2021 Q2 Serie „Die Verheißung – Gottes ewiger Bund“ spricht Olaf Schröer über den Bund am Sinai. Er beleuchtet die Bedeutung des Bundes aus Gottes Perspektive, vergleicht ihn mit dem Bild eines Adlers, der seine Jungen beschützt und lehrt, und erklärt, wie Gott durch Gericht sein Volk erlöst. Die Lektion zieht Parallelen zum Neuen Testament und betont die tiefe Beziehung, die Gott mit seinem Volk eingehen möchte.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund

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Transkript

[0:31] Herzlich willkommen zur CSH Kreis Stade. Aber wir werden jetzt wieder über ein Thema sprechen, nämlich was die rabattaktion für dieses Viertel, für diese Woche bereithält. In diesem Viertel haben wir das Thema: Die Verheißung – Gottes ewiger Bund. Und das ist spannend in diesem Viertel, dass man sich ein bisschen mehr beschäftigt mit der Frage des Bundes, denn wir sprechen über einen Lösungsplan und über dieses und jenes und über das Abwehrsystem, das Heiligtum. Aber der Bund ist manchmal so ein bisschen in Vergessenheit geraten. Das ist wichtig und gut, dass wir uns damit auseinandersetzen, was das bedeutet.

[1:04] Heute haben wir Lektion Nummer 7. Da geht es um das Thema: Der Bund am Sinai. Und bevor wir starten, hatte ich euch gebeten, dass wir zusammen bitten. Lieber Vater, wir danken dir von ganzem Herzen. Wir danken dir, dass wir ein Wort haben, danken dir für viele wichtige Dinge. Heißt, dass wir dich daran erkennen können, dass wir dadurch erkennen können, was dein Wille, was dein Plan ist, der Lösungsplan für uns Menschen. Und wir danken dir auch, dass du auch in dem alten Bund, von dem neuen Bund sprichst und was sie damit zu tun haben. Wir bitten dich, dass du jetzt, wenn wir das studieren, unter uns bist, dass wir das damals verstehen und dass wir es auch in unserem Leben umsetzen können. In Jesu Namen. Amen.

[1:55] Ja, das Thema der Bund am Sinai. Der Merksatz für diese Woche, den finden wir in 2. Mose 19. Dort heißt es: „Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht habe.“ Hier spricht Gott zu seinem Volk, nämlich zum Volk Israel, und zwar in 2. Mose 19. Das ist ja direkt vor den Zehn Geboten. In 2. Mose 20 finden wir die Zehn Gebote, die Gott denn zuerst mündlich ihnen dann gesagt hat und dann schriftlich auf den beiden Bundestafeln gegeben hat. Und bevor er irgendwelche Zehn Gebote gegeben hat, hat Gott sich ihnen vorgestellt, wer er ist und was er mit dem Volk vorhat. Und er hat sie erinnert an das, was schon geschehen ist, nämlich dass er sie aus Ägypten geführt hat und dass er die Ägypter gerichtet hat. Und dass er sie getragen hat auf Adlerflügeln.

[2:47] Und deswegen schon das Bild dieser Adlerflügeln, die hier erwähnt werden, die Gott selbst als ein Bild gebraucht, um zu zeigen, wie er sein Volk getragen hat und dass ihr aufpasst. Und ich habe euch zu mir gebracht. Hier können wir schon mal sehen, dass Erlösung und der Bund, was Gott mit seinem Volk vorhat und dass sie sein Volk sein sollte, damit zusammenhängt, dass seine Kinder sein Volk bei ihm ist. Das heißt, dass es hier eine Gemeinschaft gibt, eine Beziehung gibt. Und das ist nicht nur darum geht, irgendwelche Regeln aufzustellen, sondern dass Gott will, dass sie sein Volk sind, dass sie zu ihm gehören.

[3:21] Der erste Abschnitt. Ich habe auch die Abschnitte so eingeteilt, wie jetzt bei dem bei diesem Thema hier, wie das auch in der Studienanleitung auch vorgegeben ist. Und der Sonntagsabschnitt ist überschrieben mit dem Begriff „Auf Adlerflügeln“. Und hier finden wir dieses Bild noch einmal in 5. Mose Kapitel 32, dort Verse 10 bis 12. 5. Mose 32, 10 bis 12. Und da lesen wir: „Er fand ihn in der Wüste, in der dürren Einöde, er empfing ihn und hatte acht auf ihn. Er behütete ihn wie seinen Augapfel. Wie ein Adler seine Jungen ausführt und über ihnen schwebt, so breitete er seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf seinen Flügeln. Der Herr allein leitete ihn und kein fremder Gott war mit ihm.“

[4:19] Hier spricht auch wieder, das ist deutlich, dass Mose ein Teil vom Dialog ist, wir beschrieben. Hier wird beschrieben, wie Gott für sein Volk, für seinen Sohn – und er meint damit natürlich das Volk Israel – wie er für sein Volk sorgt und wie er für sie da ist. Und ich haben wir auch wieder dieses Bild vom Adler und zwar der Adler und sein Junges, nämlich so wie er seine Jungen ausführt und über ihnen schwebt, dass Gott auch so seine Fittiche über sie ausbreitet. Und das ist auch sehr spannend zu sehen, dieses Bild, was Gott hier benutzt.

[4:52] Nämlich, dass es tatsächlich ein Bild ist, was ja, wenn man das mal genau anschaut, wie das funktioniert. Die Adler nisten meist sehr weit oben, irgendwo in den Felsen gebaut. Und wenn dann die Jungen größer werden und wenn sie die Zeit da ist, dass sie das Fliegen lernen, das können die Adlerjungen nicht so einfach von selbst. Bei den meisten Vögeln ist es so, dass die schon, wenn sie das Nest verlassen, müssen, dann gehen sie aufs Land und springen runter und können gleich fliegen. Wir haben bei uns auch in unserem Garten ab und zu mal Vogelnester, ist können wir im Frühling immer sehen, wie dann oder Frühsommer wieder die Vögel ausgebrütet werden und wie sie denn das Fliegen lernen und dann noch so unbeholfen, aber so zwischen den Bäumen zum Heftigen.

[5:34] Aber beim Adler ist anders. Nämlich, wenn der Adler, es ist soweit, dann kommt der Adler und tut sein erstes Junges auf den Rand des Nestes setzen und dann tut er das rauswerfen, raus stupst und das fällt runter und es die Flügel ausbreitet, aber es kann noch nicht fliegen. Und dann fliegt er im Sturzflug hinter seinem Jungen her und geht unter das Junge und fängt es mit seinen Flügeln auf. Das heißt, dass Sinne auf auf dem Vater drauf sitzt und dann fliegt der Vater mit dem Jungen sehr hoch, über 1 Kilometer Höhe, an der Kilometer ungefähr. Und wenn er dann auf anderthalb Kilometer oben angelangt ist, dann geht ein Strick, der Junge wieder runter rutschen und er fällt ist wieder runter. Und wenn sie runter fällt, dann fängt wieder an zu flattern, aber es kann noch nicht fliegen. Und der Vater fliegt natürlich, das Junge fällt runter und der Vater stürzt hinterher.

[6:30] Und manchmal lässt er es sehr weise erweitern, sehr lange unterstützen, einmal ein Kilometer, mein Mann noch länger, und kurz bevor er ist, das Junge die Erde aufschlägt, kommt der Vater wieder unter das Junge und fängt es wieder auf. Und dann fliegt ihm den Jungen wieder hoch. Und so geht das Spiel immer wieder, immer wieder, bis irgendwann das Junge seine Flügel ausgebreitet hat und tatsächlich der Wind es trägt und das funktioniert. Aber der Vater merkt auch, das ist sehr spannend, ich weiß nie wieder das merkt, aber er merkt auch, wenn das dem Jungen zu viel wird, wenn es anstrengend war und es kann nicht mehr, die nimmt der Vater ist und fliegt mit einem Jungen zurück zum Nest und setzt es wieder am Nest ab.

[7:06] Und nimmt der zweite Junge macht mit dem zweiten Jungen das Gleiche wie mit dem. Das heißt, wenn ein Adler sein Junges auf den Adlerfedern, wie es hier heißt, auf seine Fittiche ausbreitet, ja und es aufnimmt, dann ist genau dieses Bild gemeint. Und so wie der Adler sein Junges auffängt und wie er es das Fliegen lehrt, so ist auch Gott mit uns. So sagt er, so hat er Israel auch damals befreit aus Ägypten. Und jetzt beginnt Israel, seine Kinder ein Volk zu werden. Sie waren ja bisher nur die Kinder von von den zwölf Stämmen Israels. Und jetzt werden sie ein Volk. Und jetzt müssen sie das lernen, wie ein Baby, sowie das Junge vom Adler fliegen lernen muss, so müssen jetzt seine Kinder lernen, Gott zu vertrauen und ein Volk zu sein und auch im Glauben zu wachsen.

[8:03] Und so sorgt Gott sich um unser Wohlergehen. Gott ist da und wir können hier Gottes Charakter erkennen. Er ist zartfühlend, sowie der Adler für sein Junges zartfühlend ist. Gott ist unterstützend, Gott ist beschützend und ermutigend. Gott möchte, dass es uns gut geht. Er möchte uns zur vollen Entfaltung bringen, sowie der Adler möchte, dass sein sein Kind etwas lernt, dass ein Kind lebenstüchtig wird, es sein Kind auch all das lernt und kann, was er selber kann. So möchte Gott auch uns, dass wir mit unseren Gaben und Fähigkeiten, die wir haben, zur Entfaltung kommen.

[8:42] Deswegen unterstützt er uns. Er versucht uns dann etwas Gutes beizubringen. Unsere Gaben, die wir haben, dass wir die einsetzen können und dass sie auch weiter wachsen können und stärker werden. Und vor allen Dingen auch, wenn wir Fehler machen, wenn wir abstürzen im Leben, dass Gott uns auffängt und dass Gott uns da nicht einfach alleine lassen, sagt man jetzt, hat jetzt halt schon mal Pech gehabt, sondern dass er das Mitleid und mit uns hat. Er hat etwas sehr mitfühlend ist, das uns beschützt und uns ermutigt, den Weg mit ihm weiter zu gehen.

[9:13] Sozusagen ein sehr schönes Bild, was wir hier haben, was gerade bei der Erwähnung Israels von Gottes Seite her sichtbar ist. Ich denke, das kann man sehr gut sehen in dieser Geschichte, die er sicherlich kennt, mit den Spuren im Sand. Die Geschichte ist so, dass ein Christ zurückblickt über sein Leben und er sieht so die Fußspuren im Sand. Das ist seine Lebenssituation, sein Lebensweg, den er gegangen ist. Und er sieht ein zweites Fußspur neben da sein. Und das ist die Fußspur Gottes, dass Gott mit ihm gegangen ist, neben ihm gegangen ist.

[9:39] Und er schaute genau hin und sieht, dass bei manchen Lebensabschnitten und gerade in den Situationen, wo es Schwierigkeiten gab, sich denn nur eine Fußspur. Und der Christ ist dann sehr erstaunt und sagt hinzu: „Gott, Gott, warum hast du gerade in den schwierigsten Zeiten mich allein gelassen? Da, wo es am nötigsten gebraucht hätte, wo ist nur eine Fußspur zu sehen?“ Und Gott antwortet ihm, und das denke ich, ist ähnlich wie dieses Bild von dem Adler. Gott sagt zu ihm: „Dort habe ich dich nicht allein gelassen in diesen Situationen, sondern ich habe dich auf meinen Händen getragen. Deswegen siehst du nur eine Spur.“

[10:14] Und das kann manchmal sein, dass wir manchmal den Eindruck haben, in schwierigen Situationen, in Notzeiten, wenn wir leiden, wenn das Trübsal gibt, dass sie den Eindruck haben: Wo ist Gott? Ich spüre dich nicht, ich fühle dich ja nicht. Aber Gott ist da. Und auch wenn wir manchmal ist Gott so nahe wie ein Adler, der seinem Junges trägt, oder wie jemanden, wie hier auf dem Bild, Gott den Christ getragen hat und man nur eine Spur gesehen hat. Und dass Gott uns hindurch trägt durch diese schwierigen Zeiten.

[10:46] Deswegen ist auch im Alten Testament ein sehr schönes Bild. Viele Christen sagen ja, im Alten Testament, da wird Gott als der strafende Gott, als der böse Gott oder zeitgerechte Gott dargestellt. Nein, das ist nicht so. Im Neuen und im Alten Testament ist Gott der beschützende Gott und der für uns ist, der unser Bestes möchte, der uns liebt und der uns unterstützt und sie uns wieder auffängt.

[11:09] Das Muster der Erlösung. 2. Mose 6, 4 und 7 haben wir einen wichtigen Bibeltext, der davon spricht. Wir wollen wir zusammen lesen. 2. Mose Kapitel 6, Vers 6 und 7. Da spricht Gott zu Mose und er sagt: „Darum sage den Israeliten: Ich bin der Herr und will euch wegführen von den Lasten, die euch die Ägypter auflegen. Will euch erretten von eurem Frondienst und werde euch erlösen mit ausgestrecktem Arm und durch große Gerichte. Ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein, dass sie es erfahren sollte, dass ich der Herr bin, euer Gott, der euch wegführt von den Lasten, die Ägypter auflegen.“

[11:57] Ja, hier stellt sich erst mal selber vor, wer er ist und auch was er vorhat, nämlich, dass er sein Volk aus Ägypten herausführen möchte. Und hier haben wir eine interessante Geschichte, nämlich, dass Gott durch Gericht erlöst. Wir haben einmal den Eindruck oder im Hinterkopf, dass wir denken, ja, mein Gott, Gericht hält ist uns immer etwas Negatives, immer etwas Gefährliches, da, wo man vielleicht nicht schlecht abschneiden könnte oder was auch immer. Aber es ist ja ganz anders. Gott hält Gericht über die Ägypter und durch das Gericht über die Ägypter wird sein Volk Israel erlöst.

[12:37] Das übrigens auch etwas, was auch eine Endzeit wieder sein wird, wenn in der letzten Zeit Verfolgungszeit, Trübsalszeit sein wird und Gottes Feinde gegen Gott und gegen Gottes Volk vorgehen werden. Da wird Gott eingreifen und Gott wird Gericht halten. Und in Daniel 7 wird beschrieben, dass Gott im Himmel Gericht hält. Und wenn er Gericht hält, dann wird diese antike Macht, das kleine Horn, denn verurteilt werden im himmlischen Gericht. Und dann wird auf der Erde auch eingreifen.

[12:59] Und dann wird er die Klagen schicken. Und in den Klagen wird denn Gottes Gericht über die Gottlosen und gerade über diejenigen, über Babylon, diejenigen, die Gottes Volk verfolgen, ausgesprochen und auch ausgeführt. Und durch dieses Gericht über die Feinde Gottes wird Gottes Volk erlöst, weil das Volk wird erlöst. Deswegen ist Gericht etwas für Gottes Volk und gegen Gottes Feinde.

[13:25] Auch in Daniel 7 wird das dargestellt. Drei Mal wird da von dem von diesem Gericht gesprochen. In Daniel 7, das ist ein Gericht ist gegen das kleine Horn und für Gottes Volk, dass Gott Recht schafft seinen Kindern, seinem Volk in diesem Gericht. Und dass das im Himmel geschieht, auch auf dieser Erde Auswirkungen hat, nämlich, dass das Gericht dazu führt, dass Gottes Kinder freigesprochen werden und dass Gottes Feinde denn Klagen erleiden.

[13:50] Deswegen, wenn das Gericht im Himmel beendet ist, dann werden wird die Klagen hatte, danach kommt eine direkte Folge des Gerichtes Gottes im Himmel sein. Gott hat Israel durch Gericht erlöst. Was tat Gott? Und hier noch mal zurück zu 2. Mose 6, 4 und 7 sagt Gott, was er getan hat. Nämlich, er hat sie, er will sie wegführen oder er hat nachhinein kann man sehen, er hat sie weggeführt. Aber er sagt: „Ich möchte euch wegführen von den Lasten der Ägypter, also von der Sklaverei.“

[14:16] Zweitens, ich werde euch retten von dem Frondienst. Frondienst, das war eben, dass die unselbstständig waren, keine eigenen Entscheidungen treffen konnten, dass sie ohne Bezahlung für die Ägypter arbeiten mussten. Drittens, möchte euch erlösen mit ausgestrecktem Arm und durch große Gerichte. Gott möchte sein Volk erlösen, erlösen aus der Hand der Ägypter befreien.

[14:38] Viertens, ich möchte euch annehmen zu meinem Volk und fünftens, ich will euer Gott sein. Und sind tut er nochmals das erste wiederholen. Ich möchte euch wegführen von den Lasten der Ägypter. Das heißt, hier sehen wir auch wieder, dass das, was Gott tut, was er ihnen ankündigt, das übrigens immer so gewesen, denn Gott große Dinge tut, da hat er vorher angekündigt, was er tut. Auch, dass die Dinge, die er für sein Volk getan hat.

[15:06] Und hier sagt er, und dass er sie befreien möchte von der Sklaverei, von Frondienst mit ausgestreckten Armen. Das heißt, mit mächtiger Kraft, mit gewaltigen Offenbarungen Gottes, was Gott seine Macht offenbart. Und damals war er Ägypten, die die die Weltherrscher, kann man sagen, ja, die die größte Macht dieser Welt. Und Gott hat gesagt, dann gegen mich können sie aber nicht ausrichten. Ja, denn sagte und enden sagt ihr weiterhin, wenn er dir gibt, ja, gerichtet hat, dann möchte ich euch annehmen zu meinem Volk.

[15:36] Das heißt, Gott möchte eine Beziehung zu ihnen haben, dass sie sein Volk sind und dass er ihr Gott ist. Ja, und das ist diese Bundesbeziehung. Deswegen wird er vom Bund geschlossen am Sinai. Und dieser Bund besagt: Ihr seid mein Volk, nicht mehr euer Gott, dass ich gehöre zu euch, ihr gehört zu mir. Wir sind wissen eins, wie eine Familie.

[15:57] Und diese diese enge Beziehung ist immer wieder das, was Gott möchte, wenn er uns erlöst. Auch wenn wir für eine neue Erde sein werden, sagt Gott auch wieder in Offenbarung 21 beschrieben, dass er unser Gott ist und wie er sein Volk sind und dass er unter uns wohnen wird. Und das geht, das ist der Mittelpunkt des ewigen Lebens, denn Jesus selber im Johannes 17, Vers 3: „Das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

[16:26] Ewiges Leben heißt Gott erkennen, Gott Gemeinschaft zu haben und mit Gott vereint zu sein. Und genau deshalb Gott hier zum Ausdruck gebracht, als er sein Volk aus Ägypten geführt hat, dass sie jetzt errettet werden, erlöst werden aus der Sklaverei. Und dass sie Gottes Volk sind und er sie als sein Volk angenommen hat.

[16:44] 1. Timotheus 2, 5 und 6 lesen wir einmal das haben wir dann die Übertragung im Neuen Testament. 1. Timotheus Kapitel 2, Vers 5 und 6. Dort heißt es dann: „Ist es ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.“

[17:16] Und sie haben wir das gleiche Bild wieder. Hier haben wir jetzt, dass Gott sagt, dass Jesus Christus uns für uns gestorben ist, für uns alle zur Erlösung. Das heißt, dass wir erlöst werden aus der Sünde. Natürlich ist es nicht mehr wörtlich gemeint mit Ägypten, aber gibt es ein Symbol für die Sünde. Die Frage ist, was hat Jesus, er gab sich selbst für alle zur Erlösung, steht hier. Das heißt, dass jeder Mensch, der möchte, gerettet werden kann, dass er Erlösung findet.

[17:45] Eine Lösung heißt, der Lösung von der Fahne von dieser Welt, von dieser Sünde, von dieser sündigen Welt. Ja, er gab sein Leben als Lösegeld. Und er hat durch sein Blut Menschen für Gott erkauft. Und das ist, wofür denn der alte Bund den Garten Israel geschlossen hat, eine Typologie ist für für den neuen Bund, nämlich, dass Jesus am Kreuz für uns gestorben ist und dass er um für uns bezahlt hat, das uns freigekauft hat, dass wir Gottes Kinder sein können. Er hat uns von der Sklaverei der Sünde befreit.

[18:17] Und so wählt das Volk Israel von der Sklaverei Ägyptens befreit hat. Ja, interessant ist, wir vier verschiedene Begriffe für dieses für die Erlösung, was Erlösung bedeutet. Und zwar einmal dieses Wort „agora“ zum, und das heißt aufspüren. Das zweite ist das Wort „evakuation“, das heißt herausnehmen. Das heißt, Gott möchte uns aufspüren. Er möchte, möchte uns nach und suchen. Er

[18:49] möchte uns nachsuchen. Er möchte gucken, wo sind wir, wo stehen wir, als Adam, obwohl er gesündigt hat.

[18:53] Gott fragte: "Adam, wo bist du?" Das heißt, dass Gott ein Interesse hat, er geht den Menschen nach, er spürt ihn auf.

[19:00] Und dann möchte er ihn herausholen, herausnehmen aus der Sünde. Das dritte Wort ist "Lutron", das heißt Lösegeld bezahlen.

[19:12] Dieses Lösegeld hat Jesus bezahlt am Kreuz. Das heißt, der Preis für die Sünde ist sehr hoch, nämlich der Tod, der ewige Tod. Und Jesus hat diesen ewigen Tod als Lösegeld bezahlt.

[19:24] Jetzt hat er sein eigenes Leben gegeben, damit wir diesen ewigen Tod, den zweiten Tod, nicht sterben müssen.

[19:29] Und da haben wir noch das vierte Wort: "Apolutrosis", das heißt wieder einsetzen.

[19:34] Dass wir wieder eingesetzt werden in den ursprünglichen Zustand, den Gott für uns vorgesehen hat, nämlich dass wir als Gottes Kinder eingesetzt werden, dass wir wieder mit Gott in Beziehung stehen.

[19:43] Dass er wieder weg ist und mit uns diese vier Begriffe, die alle das Wort "Erlösung" mit "Überlösung" übersetzt werden können oder teilweise neu besetzt werden, haben aber die verschiedenen Bedeutungen.

[19:59] Wir spüren herausnehmen, Lösegeld bezahlen, wieder einsetzen.

[20:01] Deswegen ist die Erlösung, die wir durch Gott haben, etwas, dass Gott alles getan hat, was nötig ist, damit wir frei sein können, damit wir wieder von dieser Sünde befreit sind.

[20:12] Damit sowohl jetzt in diesem Leben als auch im ewigen Leben mit Gott Gemeinschaft haben können, mit Gott Beziehungen, Verbindung haben.

[20:21] Ja, gucken wir denn mal zum Berg Sinai. Als er jetzt, wie angekündigt, hat er würde sie aus Ägypten ausführen.

[20:25] Und er hat sie aus Ägypten geführt mit den Plagen und mitten durchs Rote Meer und mit all den Wundern, die Gott getan hat.

[20:34] Das war ein gewaltiges Eingreifen. Es gewesen für sie zum Berg Sinai und dort möchte er mit ihnen einen Bund schließen.

[20:40] Er hätte sie auch direkt nach Kanaan führen können, aber das wollte er nicht.

[20:43] Er wollte erst mal, dass sie in der Wüste Zeit haben, und das war am Anfang gar nicht so lange, ungefähr ein anderthalb, zwei Jahre war das, dass sie in der Wüste Zeit hatten, sich zu formieren, sich diese Ruhe zu kommen, dann auch mit Gott begegnet zu sein am Berg Sinai.

[21:03] Dass sie denn das Heiligtum, dass die Stiftshütte bauen konnten, mussten alles Zeit gebraucht.

[21:07] Und dann wollte er sie auf direktem Weg ins Land Kanaan führen. Wir kennen die Geschichte, dass sie dann Kanaan dort hätten reingehen können.

[21:14] Und die zwölf Kundschafter kamen dann zurück und die sagten, dass alles wunderbar. Und zehn sagten, können nicht rein und gab diesen Aufstand gegen Gott und gegen Gottes Kinder.

[21:26] Aber er hat mit ihnen daran sich einen Bund geschlossen. Und zwar, das war nicht der Beginn der Nation Israel, sondern der Bund, an die Nation braucht natürlich Gesetze, es braucht ein Bundeslust und es braucht zu senden.

[21:39] Und das hat alles an diesem Berg Sinai million gemacht. Wir finden im zweiten Buch Mose, wo Exodus, finden wir drei entscheidende Themen, drei sogenannte Berggipfel, die wichtig sind.

[21:50] Erstmal den Exodus, das ist der Auszug aus Ägypten. Das ist denke ich für uns vergisst natürlich das Entscheidende gewesen, dass überhaupt als Volk existieren konnten.

[21:58] Der Exodus. Zweite, dass der Bundesschluss am Berg Sinai.

[22:00] Denn dafür hat er sie herausgeführt aus Ägypten, damit sie sein Volk sind. Und sein Volk heißt, dass sie eine Bund mit ihm am Berg Sinai schließen.

[22:10] Und das dritte ist dann das Heiligtum, was sie denn bauen sollten. Das sind die drei großen Themen, die im zweiten Buch Mose beschrieben werden.

[22:17] Und das hängt alles zusammen miteinander. Der Auszug, den Bund Gottes mit seinem Volk schließt.

[22:22] Und dass sie, wenn uns das hatte zu machen, das hatte schon vor den sozusagen das sichtbare Zeichen der Gegenwart Gottes.

[22:27] Und da wo auch der Wiederversöhnung des Menschen mit Gott stattfand und wo die Menschen wieder mit Gott in Beziehung traten und was durch dazwischen gekommen ist, wieder beseitigt werden konnte.

[22:43] In 2. Mose Kapitel 19 bis 24, da finden wir diesen Bundesschluss beschrieben.

[22:46] Das wollen wir nicht alles lesenswerte, ein bisschen lang sein. Das sind diese fünf Kapitel, über sechs Kapitel.

[22:53] Aber ich mag an zusammenfassen, wie das, was da alles mit beinhaltet war. Das war erstmal Kapitel 19, Vers 1 und 2, dies so als Ankunft am Sinai.

[23:05] Das heißt, sie waren ja vorher vom Roten Meer gelaufen, von toten Meer gelaufen, Roten Meer gelaufen, ich wäre durch die Wüste und bis zum Berg Sinai.

[23:17] Und jetzt kommen sie an. Und dann sagt er ihnen, Kapitel 19, Vers 3 bis 6, dass er diesen Bund mit ihnen schließen möchte, dass Gottes Plan ist, den Bundesschluss abzuschließen.

[23:30] Dann in den Versen 7 und 8 sagt, reagiert das Volk Israel und sagt, dass sie diesen Bund auch wollen, dass sie ihn annehmen.

[23:36] Und dass sie auch dafür sind. Dann in den Versen 9 bis 25 gibt es die Vorbereitungen für einen formellen Bundesschluss.

[23:44] Das heißt, dass Gott sagt, was sie tun sollen. Und ja, das ist hier einige sollen und das ist jetzt den Berg kommen sollen.

[23:51] Und also die ganze Vorbereitung. Denn Kapitel 20, Vers 1 bis 17, wir können die und der zehn Gebote ein bisschen Gebote sind damit die Grundlage für diesen Bundesschluss.

[24:02] Wir werden ja auch gleich noch sehen, dass eigentlich das Gesetz der Bund ist. Das ist der Bund Gottes mit seinem Volk.

[24:10] Diese zehn Gebote. Dann haben wir Kapitel 20, Vers 18 bis 21, Mose als Vermittler des Bundes. Das Volk ist so ergriffen und so überwältigt von dem Reden Gottes.

[24:21] Und Gott hat es vom Berg herab diese Gebote verkündigt und es war so gewaltig, dass das Volk das nicht aushalten konnte.

[24:25] Und sie haben gesagt: "Mose, geh zu Gott und sprich zu Wort, und dann kannst du uns sagen, dass Gott ihr gesagt hat."

[24:31] Und das ist dann auch so geschehen, dass Mose als Vermittler des Bundes eingesetzt wurde.

[24:36] Und dann haben wir von Kapitel 20, Vers 22 bis Kapitel 23, Vers 22, haben wir dann die Prinzipien des Bundes.

[24:42] Da die Grundlagen, worum geht es in diesem Bund. Und dann nachher Kapitel 24, Vers 18, die Bestätigung des Bundes.

[24:52] Also ist also dieser Bund am Sinai in diesen sechs Kapiteln, denke ich, sehr genau und sehr umfassend beschrieben worden.

[25:01] Und das ist eine wichtige Grundlage. Eigentlich ist der Bund am Sinai, den Gott hier schließt, bereits der vierte Bund, der in der Bibel, jetzt wenn man sie chronologisch, zeitlich in Reihenfolge zählt, den Gott mit seinen Kindern abgeschlossen hat.

[25:13] Der erste Bund war mit Adam, dass er gesagt hat, es wird ein Messias kommen, ein Erlöser kommen.

[25:20] Danach kommt der Frau. Das ist 1. Mose 3, Vers 15, dass der Erlöser kommen wird, der Schlangen den Kopf getreten wird und der sie erlösen wird.

[25:31] Verbunden mit Adam. Die zweite Bund hat er mit Noah geschlossen.

[25:34] Und eigentlich, kann man es genau nimmt, hat Gott mit Noah zwei Bündnisse geschlossen.

[25:37] Das erste Bündnis war vor der Sintflut, dass Gott zu Noah gesagt: "Ich schließe mit dir einen Bund." Und der beinhaltet, dass Noah, seine Familie gerettet werden, dass Gott die ganze Welt durch eine Flut vernichten würde, aber er würde nur seine Familie, alle, die nach ihm eingehen, würde retten.

[25:53] Und der zweite Bund, den Gott mit Noah geschlossen hat, das waren nach der Sintflut. Und diesen Bund hat Gott mit allen Menschen geschlossen.

[25:57] Damals gab es noch nicht mehr als acht, aber natürlich auch alle, die danach kommen sollten. Und zwar, dieser Bund war dann, dass er den Regenbogen, die Wolken gesetzt hat.

[26:09] Und gezeigt hat, dass hier, wenn es Regen geben sollte, dass es aber niemals eine Flut geben wird, in der Sintflut, wie es auch damals gewesen ist.

[26:20] Und von daher war es ein Bund mit der gesamten Menschheit, der bis heute noch gilt, dass Gott die Welt niemals mehr durch eine Flut, eine Wasserflut vernichten würde.

[26:28] So habe ich eigentlich zwei Bündnisse. Dann haben wir den dritten mit Abraham.

[26:34] Er hat mit Abraham Bund geschlossen, dass eben seine Nachkommen das Land besitzen werden.

[26:41] Und das erste Maßnahmen machen wird, usw. Und der vierte Bund ist jetzt mit dem Volk Israel dort am Sinai.

[26:46] Eigentlich ist, dass der Bund mit dem Volk Israel nur eine, eine, man kann sagen, ja, eine Bestätigung des Bundes, den Gott mit Noah abgeschlossen hat.

[26:56] Denn das Volk Israel ist, heißt jetzt, dass sie Gottes Volk sind. Und dass sie als Gottes Volk jetzt hier eine Sonderaufgabe haben.

[27:04] Und dies ist diese Bund, die dort am Sinai geschlossen hat, ist denn man hat den alten Bund und der neue Bund.

[27:10] Das ist das dem neuen Testament von Paulus beschrieben haben. Aber eigentlich ist es, um der neue Bund ist eigentlich der Bund, den Gott schon mit Adam geschlossen hat.

[27:20] Nämlich, das ist wieder ganz der Lösungsplan, der alles beinhaltet.

[27:23] Das Talent angefangen vom Fall des Menschen, der gekommen ist und dass Gott denn ihnen versprochen hat, dass er sie erlösen wird, dass er sich nicht allein lassen wird in ihrer Verlorenheit.

[27:32] Und dass der Messias kommen wird und der für sie sterben wird und dass er sie frei wieder loskaufen würde.

[27:39] Und dass alle Menschen, die an ihn glauben, ihm vertrauen, denn gerettet werden können.

[27:42] Ja, und dieser neue Bund, das ist der neue Bund. Und der neue Bund begann mit Adam.

[27:46] Und der neue Bund war von der Anfang der Weltgeschichte bis Jesu Wiederkunft.

[27:51] Wird dieser neue Bund seine Gültigkeit haben, weil dieser neue Bund regelt die Frage, wer wird gerettet? Wie kann ich gerettet werden?

[27:59] Und für alle Menschen aller Zeiten, weil die Frage der Rettung immer die gleiche ist, nämlich ich kann errettet werden, indem ich Jesu Opfer für mich, was er für mich gebracht hat, annehme.

[28:09] Indem ich ihm vertraue, ihm ein Leben anvertraue.

[28:13] Das ist der neue Bund. Und das ist eigentlich eine uralte Bund. Der erste Bund, das ist der eigentliche Bund Gottes mit der ganzen Menschheit geschlossen hatte.

[28:22] Und der alte Bund, der dort am Sinai mit dem Volk Israel, dagegen ist eigentlich nicht um die Frage der Erlösung.

[28:29] Da ging es um die Frage, das ist Reich Gottes Volk ist. Und das heißt nicht, dass ich als Gottesvolk automatisch alle gerettet sind, sondern das bedeutet, dass sie als Volk Israel eine besondere Bedeutung, eine Aufgabe haben.

[28:39] Nämlich, dass sie das, was Gott ihnen anvertraut hat, sein Wort, seine Verordnung und seine Gesetze.

[28:45] Und das Licht, was sie von Gott haben, dass sie das den anderen Menschen, den Völkern, den Heiden weiter sagen sollten.

[28:50] Das war die Aufgabe, die sie hatten. Ja.

[28:53] Das war die Aufgabe, die sie hatten. Ja, das eben sehr hat der neue Bund denn, wenn andere Menschen außerhalb Israel, als die konnten ja auch gerettet werden.

[29:01] Von daher war also die Frage der Erwähnung Israels war nicht eine Frage der Erlösung, sondern war eine Frage, dass sie Gottes Volk sind, dass sie zu ihm gehören.

[29:08] Natürlich hat Gott sie auserwählt, weil Abraham an ihn geglaubt hat, ihm vertraut hat.

[29:13] Und deswegen hat er auch Abraham und seinen Nachkommen dann auch gesagt, so ausgewählt, dass sie diese Aufgabe übernehmen sollten.

[29:19] Ich habe ich das nochmal grafisch dargestellt. Der neue Bund beginnt bei Adam und dauert bis Jesu Wiederkunft.

[29:29] Deswegen fast die gesamte Zeit. Und der alte Bund war nur recht kurz, nämlich vom Sinai bis zu Jesu Tod.

[29:38] Und Sinai war ungefähr 1500 vor Christus und Jesu Tod war ungefähr 30, 31 nach Christus.

[29:44] War nur 2000. Also von den ganzen 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, oder neue Bund galt, waren ungefähr 1500, 30 Jahre wurde alte Bund mit dem dazwischen gekommen ist.

[29:57] Und darin sehen wir, dass das diese alte Bund hat natürlich auch einige Elemente drin gehabt.

[30:06] Das ist auch darum ging, dass Gott sein Volk für sich erwählt hat.

[30:10] Und dass die Area Gott ist. Das hängt auch damit zusammen mit der Frage, was Erlösung bedeutet.

[30:14] Nämlich wieder mit Gott vereint zu sein. Aber das ist der alte Bund, vor allem darum ging, dass er ein Volk hatte, was die Botschaft weitergegeben hat.

[30:22] Und das ist nur eine sehr kurze Zeit. 1500 Jahre sind nicht lang im Vergleich der 6000 Jahre, wo der neue Bund gilt bis heute noch.

[30:34] Ja, Gott und Israel. Wir lesen dazu 2. Mose Kapitel 19, 5 und 6.

[30:38] 2. Mose Kapitel 19, Vers 5 und 6. Er sagte: "Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern, denn die ganze Erde ist mein.

[30:59] Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein."

[31:02] Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst. Gut, also Gott sagt, sie sollen sein Eigentum sein.

[31:12] Ja, das heißt, der Hintergrund ist erstmal, dieser Bund ist durch Gnade Gottes herbeigeführt.

[31:16] Das heißt, Gott hat sie befreit. Und diese Befreiung aus Ägypten hätten sie niemals alleine schaffen können.

[31:23] Wir machen können. Sie waren schwach, sie waren Sklaven und Ägypten war die Weltmacht.

[31:32] Und sie waren haushoch unterlegen. Aber es war ein Akt der Gnade, dass Gott sie befreit hat.

[31:37] Und als sie am Roten Meer standen, vor ihnen das Meer, rechts und links die Berge, hinter ihnen die Ägypter, die sie zurückführen als Sklaven oder auch sie umbringen.

[31:46] Da mussten sie ihre Hilflosigkeit wieder anerkennen. Und sie haben auch gestanden: "Gott, warum hast du uns jetzt in die Wüste geschickt, dass wir alle sterben?"

[31:53] Und Gott hat wieder eingegriffen. Auch hier war die Befreiung eine Gnade Gottes, dass Gott ihnen gezeigt hat: "Ich bin da und ich kann euch retten."

[32:05] Und dass sie selbst keine Chance hätten aus eigener Kraft hier zu überleben, zu überstehen und sich selbst zu helfen.

[32:11] Und das ist dann, gib uns heute auch so. Solange die Menschen glauben und denken: "Ja, ich kann doch alles allein meistern und ich habe doch alles auf die Reihe."

[32:21] Ich brauche jemanden anders. Werden wir niemals zu Gott finden und zu Gott kommen, weil wir müssen erst erkennen, einsehen, dass wir uns allein nicht retten können.

[32:29] Dass wir allein nicht genügend Kraft haben, dass wir Gott brauchen, um die Erlösung zu bekommen.

[32:36] Das heißt, sie konnten zu ihrer Befreiung nichts hinzutun.

[32:40] Und auch die Plagen, die Gott geschickt hat, sie können die Plagen nicht hervorbringen, sie konnten sie nicht stoppen, sie konnten nichts mehr tun.

[32:47] Es war Gottes Handeln, Gottes Gnade, die... Wir sehen ja, aber durch Gehorsam wurde die Befreiung wirksam.

[32:55] Das heißt, der Gehorsam an sich, ihre Werke waren nicht dafür da, um befreit zu werden. Das ging nicht, unmöglich.

[33:03] Keine Chance. Aber trotzdem hat Gott sie aufgefordert, etwas zu tun. Das, was sie getan haben, war jetzt nicht ein Akt der Befreiung, sondern dass sie ihr Vertrauen zum Ausdruck gebracht haben.

[33:11] Das heißt, Gott ihnen gesagt hat, dass Gott ihr Gott ist und dass sie das tun, was Gott gesagt hat.

[33:16] Was sollten sie nämlich tun? Bei der zehnten Frage, was auf dem Bild zu sehen ist. Gott hat gesagt, sie sollten ein Lamm schlachten.

[33:25] Sie hat mir einen aussuchen sollte, das vier Tage aufbewahren und in der Nacht vom vierten auf den fünften Tag sollten sie dann das Lamm schlachten und gemeinsam essen im Haus.

[33:33] Und sollten die von dem Blut des Lammes an die Türposten des Hauses streichen.

[33:39] Hat dieses Streichen des Blutes an die Türposten des Hauses konnten sie damit die Ägypter vertreiben?

[33:43] Natürlich nicht. Das war kein Akt ihrer Befreiung.

[33:47] Aber durch diesen, durch die, dadurch, dass sie das getan haben, haben sie Gottes Gebot befolgt.

[33:55] Und überall, wo das Blut an den Posten war, ist die Erstgeborene nicht umgebracht worden.

[34:00] Das heißt, es war für Gott das Zeichen: "Hier sind Menschen, die mir vertrauen, die das tun, was ich ihnen gesagt habe."

[34:05] Und dieses Vertrauen ist entscheidend. Und deswegen hat er sich verschont.

[34:10] Und deshalb ist der Gehorsam in diesem Bund nicht die Bedingung der Erlösung, sondern es ist das Zeichen des Vertrauens an Gott.

[34:19] Ja, dadurch konnten sie befreit werden, gerettet werden. Da konnten die Erstgeborenen gerettet werden.

[34:26] Und sie haben dann der gezeigt, dass sie kurz gesagt hatte, sollen ihre Sachen packen und sollen gehen.

[34:29] Da mussten sie auch gegen Gott hat sie nicht ausgetragen. Sie mussten selber mit ihren Füßen laufen.

[34:35] Das heißt also, Gott arbeitet mit den Menschen zusammen, aber er ist derjenige, der befreit.

[34:40] Und wir sind nur diejenige, die, wenn Gott uns befreit, die das dann auch in unserem Leben umsetzen.

[34:48] Das tun, was Gott sagt, dass der Gehorsam durch die Tasten gehauen wurde, die Befreiung erst möglich und wirksam.

[34:55] So haben wir eine Lösung, haben wir zwei Dinge in der Lösung durch Jesus Christus.

[34:57] Er hat uns erlöst am Kreuz und wir haben die objektive Lösung und wir haben die subjektive Erlösung.

[35:03] Und diese beiden Dinge sind ganz wichtig zu unterscheiden. Objektive Erlösung heißt, Jesus am Kreuz gestorben für alle Menschen, alle Menschen aller Zeiten, von Adam angefangen bis zum letzten Menschen, der minus wieder kommt, noch lebt.

[35:17] Und das heißt, objektiv, das ist für alle Menschen gilt, dass das generell eine geniale Erlösung ist.

[35:25] Jesu Blut reicht aus, Jesu Tod reicht aus, dass jeder Mensch auf dieser Erde, der gelebt hat, gerettet werden könnte.

[35:33] Und aber nicht alle Menschen werden gerettet.

[35:37] Und da kommen wir jetzt zur subjektiven Erlösung, nämlich es werden nur die gerettet, die das in ihrem persönlichen Leben annehmen.

[35:45] Die attraktive Lösung ist Jesu Tod am Kreuz und die subjektive Lösung, wie werde ich gerettet?

[35:49] Werde errettet nicht, nämlich ans Kreuz gehen, sondern indem ich an Jesus glaube und an dieses Glauben heißt, ihm vertrauen, in mein Leben anvertrauen.

[36:00] Das heißt, der Mensch, der jetzt Gott vertraut, wird gerettet.

[36:05] Und diese beiden Aspekte der Erlösung finden wir auch in dem Vers Johannes 3, Vers 16, wo es heißt: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

[36:18] Im ersten Teil des Verses finden wir die objektive Erlösung, dass Gott seinen Sohn gab, es geht es für uns gestorben ist.

[36:25] Das gilt für alle Menschen. Aber im zweiten Teil finden wir die subjektive Erlösung, dass alle, die an ihn glauben, die ihm vertrauen, gerettet werden.

[36:34] Das heißt, das ist das, was wir tun müssen, subjektiv von meiner Warte aus, was ich jetzt tun muss.

[36:38] Objektiv ist, was Gott getan hat für alle Menschen. So tief, was ich tun muss, um es anzunehmen, nämlich in Jesus glaube, ihm vertraue, mein Leben ihm anvertrauen.

[36:50] Ja, Gott und Israel. Wir lesen jetzt 2. Mose Kapitel 19, 25.

[36:53] Haben wir schon gelesen, 5 und 6. Wieder zurück zu diesem Vers, was Gott sagt, nämlich er sagt, dass das ist eine Bedingung gibt für die Verheißung.

[37:04] Dass für die Weisung ist: "Ihr sollt mein Eigentum sein, die ganze Erde ist mein."

[37:12] Aber die Bedingung ist für Sohn Gottes: Gehorchen. Wie sollen sie dem Bund halten?

[37:17] So finden wir hier die Erlösung von der...

[37:17] So finden wir hier die Erlösung von der Schuld der Sünde.

[37:21] Zweitens die Erlösung von der Macht der Sünde. Die Erlösung von der Schuld der Sünde ist das, was Jesus für uns getan hat. Er ist für uns gestorben. Und wenn ich das annehme, wenn ich meine Sünde Gott bekenne, wenn ich sie bereue und Gott bekenne, dann vergibt er mir. Das ist die Erlösung von der Schuld der Sünde. Das Pikante geschehen, in dem Jesus für uns gestorben ist, aber auch da, in dem er unser Hohepriester ist, der uns eintritt und unsere Sünde und Schuld vergibt.

[37:48] Aber das Zweite ist auch die Erlösung von der Macht der Sünde. Die Erlösung wäre nur eine halbe Lösung, wenn wir nicht von der Macht der Sünde befreit werden würden. Das heißt, dass wir nicht mehr sündigen müssen, dass wir auch aufhören können zu sündigen. Und das geht nur, indem Gott unseren Charakter verändert, indem wir seiner Stimme gehorchen. Gehorsam heißt Erlösung von der Macht der Sünde. Und von daher ist es auch ein Teil des Bundes. Gott erlöst mich und wenn er von mir den Gehorsam einfordert und sagt: "Ist das nicht etwas, wo Gott sagt: 'Das habe ich getan und das musst du gehorsam sein'?"

[38:19] Das können wir gar nicht. Der Mensch kann nicht Gott gehorsam sein, unmöglich. Aus eigener Kraft geht das nicht. Paulus schreibt im ersten Korintherbrief: "Gutes, Gutes, was ich möchte, das tue ich nicht, aber das Böse, was ich nicht will, das tue ich." Das ist genau die Situation eines Christen, der versucht aus eigener Kraft das Gute zu tun, und es geht nicht. Deswegen ist die Erlösung von der Macht der Sünde, dass ich Gott gehorsam bin, dass ich das Gute auch tue, was ich auch will. Auch das ist Gottes Werk in mir, in uns. Und zwar, das geschieht, indem ich auf Jesus schaue.

[38:52] Dann durch Anschauen werden wir verwandelt und dass wir dadurch in seinem Bild verwandelt werden, dass sich seine Liebe in meinem Herzen habe. Und das ist Gottes Liebe an andere Menschen weitergeben kann. Und wie sagt man, seine Liebe in meinem Herzen wohnt, dann werden all die negativen Charaktereigenschaften automatisch aus dem Herzen verschwinden und verblassen und nicht mehr da sein.

[39:14] Und das Dritte ist denn die Erlösung von der Gegenwart der Sünde. Erlösung von der Schuld der Sünde ist, wenn ein Mensch sich bekehrt, wenn ein Mensch Gott um Vergebung bittet, dann vergibt Gott, dass uns die Schuld wegnimmt. Die Erlösung von der Macht der Sünde ist der Prozess der Heiligung, dass wir uns immer ähnlicher werden. Das dauert bis unserem Tod oder bis zur Wiederkunft.

[39:34] Und dann kommt der dritte Punkt, die Erlösung von der Gegenwart der Sünde. Das ist, wenn Jesus wieder kommt. Dann werden wir einen neuen Körper bekommen. Wir werden dann verwandelt werden. Wir kommen in den Himmel. Und dort wird es keine Sünde und kein Leid und kein Tod und keinen Schmerz mehr sein. Und da ganz am Ende, auch wenn die 1000 Jahre vorbei sind, wird die neue Erde geschaffen. Dann gibt es keine Sünde mehr.

[39:53] Die Erlösung von der Gegenwart der Sünde. Und wenn wir einen Bereich dieser dreier Lösungsbereiche wegstreichen würden, dann würde die Lösung nicht mehr richtig sein. Dann würde es nicht funktionieren. Wir brauchen alle drei. Wenn Gott nicht die Schuld wegnehmen würde, dann könnte mir niemand hinbekommen, denn da müssen wir für unsere eigene Sünde am Ende die Schuld tragen und den ... stärken.

[40:15] Denn Gott uns nicht von der Macht der Sünde erlösen würde, dann würden wir alle mit einem falschen, mit einem sündigen Charakter hinbekommen. Dann werden wir weitersehen, denn wir nicht anders können, als zu sündigen. Und wenn Gott nicht kommen würde, um in den Himmel zu nehmen, wo es keinen Leid, keine Sünde und kein Tot ergibt, dann würde das Leben auf dieser Erde und die Erlösung alles keinen Sinn machen.

[40:35] Paulus sagt, dass keine Auferstehung gibt, dann sind wir jetzt alle Menschen, weil wir dann eine falsche Hoffnung hatten. Alles drei ist wichtig. Und deshalb brauchen wir und alles drei ist auch hier hat Gott was kommt ihnen gesagt hat seinem Volk ist mit enthalten. Ja, dass sie, dass er sie gerettet hat von der Knechtschaft Ägyptens.

[40:55] Und zweitens, wenn sie gehorsam sein wollen sollen, ist das letztlich der Hinweis, dass die Macht der Sünde gebrochen ist.

[41:02] Mal schreibt dazu: "Der bessere Weg sei der, wir verdienen uns die Erlösung nicht durch Gehorsam, denn sie ist eine Gabe Gottes. Aber das Halten der Gebote ist die Frucht des Glaubens." Und das ist ganz wichtig. Glaube und Werke sind beide wichtig, aber es ist ganz, ganz entscheidend die Reihenfolge zu sehen.

[41:25] Das Halten der Gebote, die Werke sind niemals möglich durch das Halten der Gebote unseren Glauben zu verdienen, sondern dass die Erlösung ist ganz klar ein Geschenk Gottes, dass Jesus für uns gestorben ist und dass er unsere Schuld bezahlt hat und dass er uns das als Geschenk anbietet. Und das nehmen wir an durch den Glauben. Das ist ja ein Name des Geschenkes.

[41:49] Aber durch unseren Gehorsam, dieses Halten der Gebote, zeigen wir, dass wir ihm vertrauen, dass wir an ihn glauben. Und dass auch die Frucht Gottes, wenn er in uns wohnt, ist denn die Frucht, dass er in uns unser Charakter verändert und wir ihm ähnlich werden. Seine Gebote halten.

[42:04] Ja, die Verheißungen Römer Kapitel 9, 31 und 32. Da sagt er: "Israel aber hat nach dem Gesetz der Gerechtigkeit getrachtet und hat es doch nicht erreicht." Warum? Weil die Gerechtigkeit nicht aus dem Glauben sucht, sondern als komme sie aus den Werken. Sie haben sich gestoßen an einem Stein des Anstoßes, das vom Lebensalter Bund war.

[42:43] Sie versuchten, das Gesetz aus eigener Kraft zu halten. Als Gott die zehn Gebote verkündigt hat, haben sie gesagt: "Alles, was daher gesagt hat, wollen wir tun." Und das war ja durchaus nicht verkehrt. Gott hat das hat sie gefreut, dass sie gesagt haben: "Wir möchten diesen Bund mit erschließen, wir möchten das tun."

[43:00] Das Problem war nur, sie haben nicht erkannt, dass sie aus eigener Kraft das nicht schaffen können. Und wir wissen auch, wie oft sie wieder abgefallen sind, wie oft sie gemacht haben, wie oft sie nicht vertraut haben. Das heißt, sie haben versucht, das Gesetz Gottes aus eigener Kraft zu halten.

[43:18] Und von daher war die Lösung im Neuen Bund, dass jetzt Gott gesagt hat: "Ich schreibe das Gesetz in euer Herz hinein." Und das finden wir in Hebräer Kapitel 10, in der Hebräer Kapitel 10 und dort Vers 16. Das ist der Bund, sagt er, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht er: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn will ich schreiben. Und ihre Sünden und ihre Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken."

[43:58] Und vielleicht finden wir ja 8, Vers 10, wo er auch sagt: "Das ist der Bund, den schließen will mit dem Hause Israel nach diesen Tagen. Ich will meinen Gesetz geben in ihren Sinn und Herz hinein schreiben. Und wieder: Gott zeichnet sie, sie sollen mein Volk sein."

[44:14] Das bedeutet, Gott will sein Gesetz für unser Herz reinschreiben. Und wenn es im Herzen steht, dann sind nicht wir es, die es aus eigener Kraft halten, sondern Gott ist es, der in uns und in uns den Gehorsam hervorbringt. Denn das Gesetz ist ja eigentlich, das werden wir im Kapitel 8 nachher sehen, im achten Thema nächste Woche, dass das Gesetz eigentlich der Ausdruck des Charakters Gottes ist.

[44:43] Und wenn Gott sein Gesetz in mein Herz hineinlegen heißt, das heißt, dass er selbst in meinem Herzen wohnt. Und wenn Jesus in meinem Herzen wohnt, dann wird er sich dort ausbreiten und dann werden seine Charaktereigenschaften meinem Herzen groß werden: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Sanftmut, Treue, Keuschheit. Und genau das ist das Gesetz.

[45:05] Damit das Gesetz ist ein Ausdruck des Charakters Gottes, das Wesen Gottes. Deswegen, jedes Mal, wenn im Herzen wohnt er, wohnt sein Gesetz in meinem Herzen. Und dann tue ich das nicht, weil ich es muss, weil ich mich anstrengen muss dafür, sondern ich tue es, weil es zu meiner zweiten Natur geworden ist, weil es ein Teil von mir ist, weil ich danach geprägt bin, weil das in meinem Herzen geschrieben steht.

[45:31] In dem in dem Buch 66, der Band von etwa das Beispielkommentare schreibt, seit 1516: "Der Geist der Knechtschaft entsteht, wenn man danach trachtet, in Übereinstimmung mit einer gesetzlichen Religion zu leben und versucht, die Forderungen des Gesetzes aus eigener Kraft zu erfüllen."

[45:50] Es besteht nur dann Hoffnung für uns, wenn wir uns dem Bund mit Abraham unterstellen, welcher der Bund der Gnade durch den Glauben an Jesus Christus ist. Das Evangelium, das Abraham gepredigt wurde, das ihm Hoffnung gab, war dasselbe Evangelium, das uns heute gepredigt wird, wodurch die Hoffnung haben.

[46:05] Abraham blickte auf zu Jesus, der der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist. Es hat hier ist zeigt sie auch, dass der Bund, den wir heute mit Gott schließen, der gleiche ist, den schon Abraham hatte. Und auch eigentlich, man könnte auch noch vergessen, auch Adam stand hatte das, heißt, dass wir auch durch Gnade erlöst werden. Und das ist auch auch Abraham und auch Adam durch Gnade Gottes, durch den Glauben erlöst werden.

[46:30] Aber wie gesagt, wir werden dann Probleme haben, wenn wir aus eigener Kraft versuchen, das Gesetz zu halten. Dann kommen wir in die Knechtschaft unter den Geist der Knechtschaft. Und das war das Problem. Gott hatte eigentlich gedacht, das ist schon der alte Bund, sollte auch schon etwas sein, wo Gott eine beziehungsweise Volk, denn er hat ja, wir haben es eben gelesen, hat er deutlich gesagt: "Ihr sollt mein Volk sein, ich will euer Gott sein."

[46:51] Das heißt, er wollte mit ihnen Gemeinschaft haben. Und wenn sie das auch entsprechend praktiziert hätten, dann wäre auch der alte Bund nicht so gescheitert, wie er gescheitert ist. Sondern sie haben immer wieder diese Bund verlassen, nämlich entweder sind sie abgefallen zur linken Seite und haben sich angepasst an die Heiden, oder sind abgefallen denn nachher zu dieser Zeit in die reine recht auf die rechte Seite, indem sie eigene Gesetze gemacht haben, uns ja nicht wieder vom Glauben abfallen wollten, aber nur links Gesetz gehalten haben und glaubten, durch das Halten des Gesetzes das ewige Leben damit zu verdienen.

[47:27] Und damit haben sie den entscheidenden Anstoß, Jesus Christus, haben sie nicht erkannt und abgelehnt. Deswegen das Gesetz zu halten ohne Jesus zu haben, nützt gar nichts. Das ist nur eine äußere Form. Ja, denn nur wenn wir Jesus zum Herzen haben, dann haben wir auch die Liebe im Herzen und dann können wir auch das Gesetz aus Liebe halten. Und dann haben wir doch die Kraft dazu, das Gesetz zu halten. Und ohne Jesus ist es nicht möglich.

[47:53] Zusammenfassung: In unserer Anleitung da heißt es, der Bund, den Gott am Sinai mit Israel schloss, war ein Bund der Gnade. Er hatte das Volk auf höchst außergewöhnliche Weise aus ägyptischer Sklaverei befreit und damit seine gnädige Liebe und Fürsorge mehr als ausreichend unter Beweis gestellt. Nun lud er die Israeliten ein, einen Bund mit ihm einzugehen, durch den ihre Freiheit erhalten und gefestigt werden sollte.

[48:21] Obwohl sie diesem Bund zustimmten, fehlte ihnen die auf der Ware durch Liebe motivierte Glaube. Ihre spätere Geschichte zeigt, dass die meisten das wahre Wesen des Bundes nicht richtig verstanden und es in eine Erlösung durch Werke-System ableiten ließen. Wir dürfen Israels Versagen nicht nachahmen und die wunderbare Gnade ignorieren, die uns zuteil wird.

[48:44] Ja, denke, ja, eine gute Zusammenfassung von dem, was wir in dieser Woche studiert haben, was Gott für uns vorgesehen hat. Jesus liebt dich. Ich möchte das Beste für dich. Er hat uns erlöst, er ist für uns gestorben, er hat sein Leben für uns gegeben. Er bietet dir seinen Bund an, heute, jetzt. Für uns alle: Sagt Ja zu seinem Bundeszeichen.

[49:12] Und des Bundeszeichen, was wir heute haben, ist nicht wie damals am Berg Sinai. Damals war das Bundeszeichen die Beschneidung. Heute ist das Bundeszeichen die Taufe. Deswegen da wirklich aufrufen, diesem Bund mit Gott einzugehen.

[49:21] Und so schließt den Bund mit Gott in Wien nicht kaufen lässt, indem man sich öffentlich zu Gott bekennt und zeigt, dass du ihn angenommen hast und mit ihm lebst. Deswegen sag Ja zu Jesus. Er freut sich auf dich. Er möchte mit dir die Ewigkeit verbringen. Lasst uns gemeinsam beten.

[49:42] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen. Habe Dank, dass du damals mit dem Volk Israel diesen Bund geschlossen hast am Sinai, dass du ihnen die zehn Gebote gegeben hast, sie für uns heute noch so wichtig sind. Die einen zeigen, was dein Charakter ist und wie dein Wille und dein Wesen aussieht.

[49:58] Uns Herr, wir sehen, wie das Volk ist zwar immer wieder falsche Wege gegangen ist, wie sie versucht haben aus eigener Kraft ein Gesetz zu halten. Hilf, dass wir nicht den gleichen Fehler machen. Hilf, dass wir dir folgen, uns, dass wir dich in unser Herz aufnehmen. Hilf, dass wir auch jetzt diesen neuen Bund damit anschließen möchte, ist, dass wir Ja sagen dazu. Hilf, dass wir uns in der Taufe mit dir verbünden und dass wir auch in der Gemeinschaft mit dir leben dürfen.

[50:25] Und dass du dein Gesetz in unser Herz hinein legst, dass wir aus vollem Herzen oder das liefern und aus Begeisterung mit dir leben und uns gehorsam sein können. So segne uns und bleibe bei uns in Jesus Namen. Namen.

[50:42] Ich kann auch darauf hinweisen, unser nächstes Thema nächste Woche ist Lektion Nummer acht: Das Gesetz des Bundes. Wichtiges Thema, was hat es mit den zehn Geboten, dem Gesetz des Bundes auf sich? Was sind die Hintergründe, was ist der Inhalt, was ist das Ziel? Wichtiges Thema. Gottes Segen. Das nicht zu machen. [Musik]


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