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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 1. Könige 7:14-36 und beleuchtet die akribische Beschreibung des Tempelbaus unter Salomo. Er konzentriert sich auf die Details der Säulen, des großen Wasserbeckens und der fahrbaren Gestelle. Der Sprecher betont Gottes tiefes Interesse an jedem Detail und zieht Parallelen zu Gottes Wirken im Leben der Gläubigen, wobei er auch die typologische Bedeutung des Tempels in Bezug auf Jesus Christus hervorhebt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 382. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir freuen uns schon so sehr auf den Himmel, das himmlische Paradies, und wir danken dir, dass wir auch jetzt, wo wir gerade über das Heiligtum nachdenken, so einen kleinen Vorgeschmack bekommen davon, wie schön es einmal bei dir sein wird. Wir möchten dich bitten, dass du in unserem Leben diese Sehnsucht nach der Ewigkeit, die Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit dir, aufrechterhältst, dass du uns immer aufs Neue zu dir ziehst, dass unser größter Wunsch darin besteht, bei dir zu bleiben. Wir möchten dich bitten, dass du heute auch für diesen Tag unsere Gedanken weglenkst von Problemen und Sorgen auf dich und die Ewigkeit, auf das, was man jetzt noch nicht sehen kann, das aber unser Herz jetzt schon stärkt. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt im himmlischen Heiligtum für mich und für jeden, der dieses Video sieht, eintritt. Das bitten wir in seinem Namen.

[1:49] Wir sind in Erster Könige Kapitel 7. Salomo baut den Tempel und er baut seinen eigenen Palast, und er holt hier Hiram von Tyrus, damit dieser ihm jetzt beim Heiligtum, beim Tempelbau und der Ausstattung behilflich ist. Das heißt, von diesem Hiram in Erster Könige 7, Vers 14: „Der war Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naftali. Sein Vater aber war ein Mann aus Tyrus, ein Erzschmied. Der war voll Weisheit, Verstand und Kunst, um allerlei Arbeiten in Erz auszuführen. Und er kam zum König Salomo und führte alle Arbeiten für ihn aus.“ Der Hiram hatte also Wurzeln auch in Israel, aber eben auch bei den Phöniziern, den ehemaligen Kanaanitern.

[2:42] Er bildete die beiden Säulen. 18 Ellen hoch war jede Säule. Ein Faden von zwölf Ellen konnte sie umspannen. Und er machte zwei Kapitelle aus Erz gegossen, um sie oben auf die Säulen zu setzen, und jedes Kapitell war 5 Ellen hoch. Heute werden die sehr viel späteren Kapitelle der griechischen Baumeister bewundert. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die Griechen selbst inspiriert worden sind von Vorbildern des Alten Orients und insbesondere möglicherweise auch von israelitischen Vorbildern, die wir hier ein schriftliches Zeugnis dafür finden.

[3:20] Netzförmiges Geflecht und Schnüre wie Ketten waren an den Kapitellen oben auf den Säulen, sieben an dem einen Kapitell und sieben an dem anderen Kapitell. Und so machte er die Säulen, und zwei Reihen von Granatäpfeln gingen ringsum das eine Geflecht, um die Kapitelle zu bedecken, die oben auf den Säulen waren. Und ebenso machte er es an dem anderen Kapitell. Und die Kapitelle oben auf den Säulen waren gemacht wie Lilien. In der Vorhalle vier Ellen hoch, und es waren Kapitelle auf den beiden Säulen auch oberhalb nahe bei dem Wulst, der hinter dem Geflecht war. Und es gab 200 Granatäpfel ringsum in Reihen geordnet an dem einen und an dem zweiten Kapitell. Er richtete die Säulen auf beim Vorraum zur Tempelhalle, und er richtete die rechte Säule auf und gab ihr den Namen Jachin. Und er richtete die linke Säule auf und gab ihr den Namen Boas. Diese Säulen trugen Namen, die zum einen auf die Stabilität und damit auch die Statik des Tempels hinwiesen: „Er befestigt“ und „In ihm ist Stärke“. Aber damit auch wiederum, wie so viele Details nicht nur in der Stiftshütte, sondern auch im salomonischen Tempel, der oft weniger studiert wird als die Stiftshütte in den Mose-Büchern, viele Details, die uns vielleicht noch nicht völlig erschlossen sind, wo noch immer das Evangelium, wie bei Jesus sein Werk, typologisch zu finden sind. Ich glaube, es wird sich lohnen, diese Dinge noch weiter und gründlicher zu studieren. Das fällt jedenfalls auf, wie detailliert Gott hier auch diese Dinge hat aufschreiben lassen.

[5:04] Er machte auch das gegossene Wasserbecken, 10 Ellen weit von einem Rand bis zum anderen. Es war ringsherum rund und 5 Ellen hoch, und eine 30 Ellen lange Schnur konnte es umspannen. Unterhalb seines Randes umgaben es Kolokynthen, je zehn auf die Elle rings um das Wasserbecken herum. Es waren aber zwei Reihen Kolokynthen, gegossen aus einem Guss mit dem Wasserbecken. Es stand auf zwölf Rindern, von denen drei gegen Norden, drei gegen Westen, drei gegen Süden und drei gegen Osten gewandt waren, und das Wasserbecken ruhte oben auf ihnen, und alle ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt. Seine Dicke aber betrug eine Handbreite, und sein Rand war wie der Rand eines Bechers, wie die Blüte einer Lilie, und es enthielt 2000 Bat. Er machte auch zehn eherne Gestelle. Jedes Gestell war vier Ellen lang und vier Ellen breit und drei Ellen hoch.

[5:58] Es fällt auf, dass wiederum, wie schon in Zweiter Mose, als die Stiftshütte so genau beschrieben worden ist, dass auch hier beim Bau des Heiligtums wirklich der Fokus auf kleine Details gelegt wird. Ich glaube, es gibt noch viele Dinge auch in den Detailangaben, sowohl der Stiftshütte als auch im salomonischen Tempel, der oft weniger studiert wird als die Stiftshütte in den Mose-Büchern, viele Details, die uns vielleicht noch nicht völlig erschlossen sind, wo noch immer das Evangelium, wie bei Jesus sein Werk, typologisch zu finden sind. Ich glaube, es wird sich lohnen, diese Dinge noch weiter und gründlicher zu studieren. Das fällt jedenfalls auf, wie detailliert Gott hier auch diese Dinge hat aufschreiben lassen.

[6:45] Diese Gestelle aber waren so eingerichtet, dass sie Stege zwischen den Leisten hatten, und auf den Stegen zwischen den Achsleisten waren Löwen, Rinder und Kerubim, und auf den Achsleisten war es oben ebenso. Und unterhalb der Löwen und Rinder waren herab die Grenzen. Und jedes Gestell hatte vier Räder mit ehernen Achsen. An seinen vier Ecken waren Schulterstücke. Unter den Decken waren die Schulterstücke angegossen gegenüber den Grenzen. Und seine Öffnung innerhalb des Kopfstückes und oberhalb darüber maß eine Elle, und seine Öffnung war nach Art eines Säulenfußes, anderthalb Ellen hoch. An seiner Öffnung war Bildwerk. Ihre Stege waren viereckig, nicht rund. Die vier Räder aber standen unterhalb der Stege, und die Halterung der Räder waren an dem Gestell, und jedes Rad war anderthalb Ellen hoch, und die Räder waren wie Wagenräder gefertigt, und ihre Halterung, Felgen, Speichen und Naben waren alle gegossen. Es waren auch vier Schulterstücke an den vier Ecken eines jeden Gestells. Diese Schulterstücke waren aus einem Guss mit dem Gestell. Oben an dem Gestell war ein Aufsatz von der Höhe einer halben Elle, ringsherum gerundet, und oben am Gestell waren seine Halterungen, diese und die Stege waren aus einem Guss mit ihnen. Er grub auf die Flächen seiner Halterungen, auf seine Stege Kerubim, Löwen und Palmen, je nach dem Raum vorhanden war, und Grenzen ringsum. Lasst uns gemeinsam beten.

[8:09] Lieber Gott, wir sehen, wie detailliert der Tempelbau hier beschrieben wird. Lieber Vater, wir sehen, dass du großes Interesse am Detail hast, und so glauben wir auch, dass wir durch deine Kraft auch in jedem Detail dir die Ehre geben dürfen und dich verherrlichen, auch gehorsam sein sollen. So bitten wir dich, dass du uns hilfst, dass wir die kleinen Dinge nicht verachten, sondern in jedem Detail, das du uns im Alltag zeigst, deine Ehre suchen. Das bitten wir im Namen Jesu. [Musik]


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