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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video, Teil der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp, beleuchtet 1. Könige 8:33-53. Es konzentriert sich auf Salomos Gebet bei der Tempelweihe, das Gottes Bereitschaft zur Vergebung und Wiederherstellung hervorhebt, selbst bei schwerer Sünde und Zerstreuung. Der Sprecher betont die Bedeutung des himmlischen Heiligtums als Ort der Zuflucht und Gottesfurcht, nicht nur für Israel, sondern für alle Völker. Es ist eine Ermutigung, sich mit ganzem Herzen an Gott zu wenden, um Vergebung und Heilung zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 385. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du bist so groß. Die Himmel der Himmel können dich nicht fassen, wie wir das letzte Mal gelesen haben, und doch bist du bereit, genau dieses Gebet jetzt, das wir zu dir beten, zu hören und auf uns zu achten. Herr, wir sind eigentlich nicht würdig, vor dich zu treten, aber Jesus ist würdig, und Jesus hat gesagt, dass durch ihn wir zu dir kommen können, dass wir eingeladen sind, und dass du, obwohl wir so viel gegen dich gesündigt haben, dass du uns von Herzen gerne reinigen möchtest, von Herzen gerne wiederherstellen möchtest, uns vergeben möchtest und uns so verändern möchtest, dass wir einmal bis in alle Ewigkeit in deiner Gegenwart leben können. Herr, darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:29] Wir sind in 1. Könige Kapitel 8. Salomo betet bei der Einweihung des Tempels, den er gebaut hat in Jerusalem. Wir lesen den Vers 33: "Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie kehren wieder zu dir um und bekennen deinen Namen, beten und stehen zu dir in diesem Haus." Auch wir sind in unserem Leben vom Feind, von Satan, geschlagen worden, weil wir gesündigt haben gegen Gott. Aber die Möglichkeit besteht auch für dich heute, lieber Freund, liebe Freundin, dass du umkehren kannst, dass du den Namen Gottes bekennen kannst, beten kannst und fliehen kannst zum himmlischen Heiligtum. "So höre du es im Himmel und vergib die Sünde deines Volkes Israel und bringe sie wieder in das Land, das du ihren Vätern gegeben hast."

[2:26] Wahrscheinlich hat Salomo nicht einmal bis ans Ende durchdacht, was er hier gebetet hat, was der Geist zu beten inspiriert hat. Aber Gott wusste, dass all das bis auf den Buchstaben sich erfüllen würde im Laufe der nächsten Jahrhunderte, dass die Israeliten tatsächlich so sehr sündigen würden, dass sie am Ende sogar in ferne Länder zerstreut werden würden, aber dass Gott sie auch dort wieder zurückholen würde in das gelobte Land.

[2:52] "Wenn der Himmel verschlossen ist oder es nicht regnet, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie dann zu diesem Ort hin beten und deinen Namen bekennen und sich von ihrer Sünde abwenden, weil du sie gedemütigt hast, so höre du es im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, indem du sie den guten Weg lehrst, auf dem sie wandeln sollen, und lass es regnen auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast." Salomo spielt hier auch auf das berühmte Kapitel Segen und Fluch an, das wir sowohl in 3. Mose 26 als auch in 5. Mose 28 finden. Und wir finden hier dieses Prinzip, dass wenn wir gesündigt haben und deswegen in unserem Leben viele Dinge schieflaufen, dass wenn wir umkehren und wenn wir zum himmlischen Heiligtum beten, zu Jesus, der dort als Hohepriester für uns eintritt, dass Gott unsere Sünden vergibt und unser Leben heilt.

[3:53] "Wenn eine Hungersnot im Land herrscht, wenn die Pest ausbricht, wenn Kornbrand, Vergilben des Getreides, Heuschrecken und Fresser auftreten werden, wenn sein Feind es belagert in den Städten seines Landes, mit irgendeiner Plage, irgendeiner Krankheit auftritt, was immer, dann irgendein Mensch von einem ganzen Volk Israel bittet und fleht, wenn jeder von ihnen die Plage seines Herzens erkennen wird und seine Hände ausbreiten zu diesem Haus." Ja, es gibt viele äußere Probleme, Seuchen, wie wir sie jetzt gerade erleben zur Zeit von Corona. Es gibt viele Schwierigkeiten und äußere Probleme, die unser Leben betreffen können. Aber was viel wichtiger ist, dass wir die Plage unseres eigenen Herzens erkennen, den Virus, der unser Herz befallen hat, und dass wir umkehren und uns zu Gott wenden, zu seinem Heiligtum.

[4:52] "So höre du es im Himmel in deiner Wohnstätte und vergib und greife ein und gib jedem einzelnen, sprich: allen, seinen Wegen, wie du sein Herz erkennst, denn du allein erkennst das Innere des Herzens aller Menschenkinder." Salomo wusste es: Gott wird nicht wirklich buchstäblich aus dem Tempel von Jerusalem heraus eingreifen, sondern dieser Tempel ist nur ein Symbol für das himmlische Heiligtum. Von dort kommt die Hilfe, damals wie viel mehr erst heute, wo es kein irdisches Heiligtum auf dieser Erde mehr gibt.

[5:29] "Damit sie dich fürchten alle Tage, so lange sie leben in dem Land, das du unseren Vätern gegeben hast." Wenn Gott eingreift, wenn er uns vergibt, wenn er nach unserem Herzen uns das gibt, was er für uns als das Beste ansieht, dann lernen wir die Gottesfurcht, die ein so wesentlicher Bestandteil des ewigen Evangeliums ist. Das, was Gott sich von den Israeliten gewünscht hat in 2. Mose 20, Vers 20. Das, was Abraham gezeigt hat in 1. Mose 22, als er bereit war, seinen Sohn und sein Liebstes, was er hatte, auf den Altar zu legen für seinen geliebten Freund.

[6:04] "Aber auch wenn ein Fremdling, der nicht zu deinem Volk Israel gehört, aus einem fernen Land kommt um deines Namens willen, denn sie werden hören von deinem großen Namen und von einer mächtigen Hand und von einem ausgestreckten Arm. Wenn er kommt, um vor diesem Haus hin zu beten, so höre du es im Himmel in deiner Wohnstätte alles, und was dieser Fremdling dich anruft, damit alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen und dich fürchten wie dein Volk Israel und erfahren, dass dein Name ausgerufen ist über diesem Haus, das ich gebaut habe." Salomo verstand: Das Evangelium ist für alle Völker, für alle Nationen, für alle Stämme, für alle Sprachen. Abraham sollte ja ein Segen sein für alle Geschlechter auf Erden, und die Israeliten sollten ein Königreich sein von Priestern, natürlich für die umliegenden Völker. Das Heiligtum war nicht beschränkt auf Jerusalem oder das Volk Israel. Das Heiligtum sollte allen Völkern zeigen, wer Gott ist und dass sie alle Teil der Familie Gottes sein können.

[7:11] "Wenn dein Volk in den Krieg zieht gegen seine Feinde auf dem Weg, den du sie senden wirst, und sie zum Herrn beten zu der Stadt gewandt, die du erwählt hast, und zu dem Haus, das ich deinem Namen erbaut habe, so höre du im Himmel ihr Gebet und ihr Flehen und verschaffe ihnen Recht." Wenn wir im Auftrag Gottes unterwegs sind, wenn wir seine Mission ausführen, dann dürfen wir uns vertrauensvoll an das himmlische Heiligtum wenden. Gott wird uns hören.

[7:39] "Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – und über sie zornig wirst und sie vor dem Feind dahingibst, so dass ihre Bezwinger sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, sei es fern oder nah, und sie nehmen es sich zu Herzen in dem Land, in das sie gefangen weggeführt wurden, und sie kehren um und flehen zu dir in dem Land ihrer Gefangenschaft und sprechen: 'Wir haben gesündigt und Unrecht getan und sind gottlos gewesen.'" Und wir hören hier schon die Worte aus Daniel 9. Daniel nimmt genau auf dieses Gebet letztlich Bezug. Das Heiligtum, das in Jerusalem zerstört war, aber Daniel weiß dort, das irdische Heiligtum ist nicht das Entscheidende, das Entscheidende ist das himmlische Heiligtum. Und so betet er ganz ähnliche Worte, als sich das erfüllt, als das Volk Israel in Babylon gefangen ist.

[8:28] "Wenn sie so zu dir umkehren mit ihrem ganzen Herzen, ihrer ganzen Seele im Land ihrer Feinde, die sie weggeführt haben, und sie beten zu dir zu ihrem Land hin gewandt, das du ihren Vätern gegeben hast, und zu der Stadt hin, die du erwählt hast, und zu dem Haus hin, das ich deinem Namen gebaut habe." Uns erinnert das auch an Jeremia 29, wo genau dieser Zusammenhang auch aufgezeigt wird, dass wenn ihr von ganzem Herzen zu Gott betet, ganz egal, wohin wir uns aufgrund der Sünde wegbewegt haben. Das erinnert uns auch an 5. Mose 30, wo deutlich wird, dass wenn wir bis an das Ende des Himmels zerstreut worden sind (denn Sie können die Verse 1 bis 5 in 5. Mose 30 selbst nachlesen), dass wenn wir von ganzem Herzen umkehren zu dem Herrn, er uns findet, uns zu sich sammelt. Ja, Gott hat verheißen in Jeremia 29, dass wenn wir ihn von ganzem Herzen suchen, dass er sich finden lassen wird.

[9:16] "Und vergib. So höre du im Himmel in deiner Wohnstätte ihr Gebet und ihre Flehen und verschaffe ihnen Recht und vergib deinem Volk, was sie gegen dich gesündigt haben und alle ihre Übertretungen, die sie gegen dich begangen haben, und lasse sie Barmherzigkeit finden bei denen, die sie gefangen weggeführt haben, so dass sie sich über sie erbarmen. Denn sie sind ja dein Volk und dein Erbe, das du aus Ägypten herausgeführt hast, mitten aus dem Eisenschmelzofen. So lass doch deine Augen offen sein für das Flehen des Knechtes und für das Flehen des Volkes Israel, dass du sie erhört, dass du hörst in allem, weswegen sie dich anrufen. Denn du hast sie ausgesondert aus allen Völkern auf Erden als Erbe für dich, wie du durch deinen Knecht Mose geredet hast, als du unsere Väter aus Ägypten führtest. O Herr, Herr."

[10:08] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir dieses Gebet haben von Salomo und dass wir selbst, wenn wir gesündigt haben, wenn wir in die Irre gelaufen sind, wenn wir vielleicht nicht mehr weiterwissen in der Mission, egal in welcher Situation wir uns befinden, dass wenn wir zum himmlischen Heiligtum uns wenden und unsere Sünden bereuen, wenn wir uns zu dir wenden, zu Gedanken auf dich richten, und zwar nicht einfach formal, oberflächlich, und von ganzem Herzen und von ganzer Seele, dass wir wissen dürfen, dass du uns hörst, dass du für uns da bist, dass du uns umgibst mit deiner Gnade, dass du uns von aller Sünde reinigst, dass von aller Ungerechtigkeit, dass unsere Sünde, selbst die blutrot ist, weiß wird wie Schnee, nicht weil wir so gut sind, sondern weil Jesus für uns am Kreuz von Golgatha gestorben ist und im himmlischen Heiligtum das für mich und für jeden, der dieses Video sieht, anwendet, so dass wir es in Anspruch nehmen können, weil du uns so gern hast. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Im Namen Jesu. Amen.


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