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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die turbulenten Königszeiten in 1. Könige 15:33-16:21. Er analysiert die kurzen und von Gewalt geprägten Regierungen von Baesa, Ela und Simri im Nordreich Israel. Das Video zeigt, wie die Missachtung von Gottes Wort und Götzendienst zu einem Kreislauf aus Putschen, Blutvergießen und politischer Instabilität führen, während Gottes prophetische Warnungen sich stets erfüllen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 397. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir wünschen uns so sehr, dass du in unserem Leben mächtig wirkst, dass du uns erweckst und uns eine echte Reformation schenkst in unserem persönlichen Herzen und unseren Familien, in unseren Gemeinden. Bitte schenke uns Liebe zu deinem Wort, rechten Glauben und Treue zu dir, so dass wir bereit sind, dein Wort hochzuachten als alle menschlichen Verbindungen, die wir eingehen. Lasst uns das in Liebe tun, aber mit Bestimmtheit und großer Liebe und großer Anhänglichkeit zu dir und deinem Wort. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute nach deiner Verheißung dein Wort nicht leer zurückkehren lassen wirst, sondern es ausführst, wozu du es gesandt hast, damit dein Wort in unseren Herzen Frucht trägt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:36] Wir sind in 1. Könige 15. In den ersten Jahren der Regierung Asas, des Südkönigs, ist Baesa an die Macht im Nordreich Israel gekommen. Der Sohn Nadab hatte schon nach kurzer Zeit durch einen Putsch getötet worden. Dieser hat sich an die Macht revoltiert und das gesamte Haus des Jerobeams ausgerottet, so dass hier keine längerfristige Dynastie entstehen konnte.

[2:06] Wir lesen in Vers 33: Im dritten Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda, wurde Baesa, der Sohn Ahias, in Tirza König über ganz Israel und regierte 24 Jahre lang. Damals gab es noch keine feste Königsstadt im Norden. Wir haben vorne Sichem gehört, wir haben von Penuel gehört. Jetzt hören wir hier auch von Tirza. Die Könige haben sich zum Teil unterschiedliche Königssitze im Norden ausgesucht, während im Süden ja die Könige grundsätzlich in Jerusalem regierten. Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn und wandelte in dem Weg Jerobeams und in seiner Sünde, durch die Israel zur Sünde verführt hatte. Jetzt war ein neuer König an der Macht, hat genau das, was wir über Nadab in den Jahren zuvor getan hatte.

[2:59] Aber das Wort des Herrn erging an Jehu, den Sohn Hananis, gegen Baesa folgendermaßen: Weil ich dich aus dem Staub erhoben und dich zum Fürsten über mein Volk Israel gemacht habe und in dem Weg Jerobeams gewandelt und mein Volk Israel zur Sünde verführt hast, so dass du mich durch ihre Sünde erzürntest. Hier wird deutlich, dass Gott auch diesen Baesa zu König gemacht hat. Wir sehen hier sehr schön, dass die Obrigkeit von Gott eingesetzt wird und das erklärt die berühmte Passage in Römer 13. Gott hat diesen Baesa eine Chance gegeben, so wie er dem Jerobeam eine Chance gegeben hat und so wie Jerobeam ein toller König hätte sein können und eine lange Dynastie begründen können, so hätte auch Baesa diese Chance gehabt. Aber sowohl Jerobeam als auch Baesa haben durch ihren Götzendienst diese Möglichkeit verwirkt. Gott setzt also die Obrigkeit ein, aber er programmiert sie nicht zum Bösen, dass diese dann aus eigener Entscheidung tun und er heißt auch nicht das Böse, das sie tun, nicht gut.

[4:02] Siehe, so will ich die Nachkommen Baesas und die Nachkommen seines Hauses ausrotten und mit seinem Haus erfahren wie mit dem Haus Jerobeams. Denn dieselben Sünden würden zu derselben Strafe führen. Wer von Baesa in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer von ihm auf dem Feld stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen. Was aber mehr von Baesa zu sagen ist und was er getan hat und seine Macht, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel? Und Baesa legte sich zu seinen Vätern und wurde in Tirza begraben, und sein Sohn Ela wurde König an seiner Stelle.

[4:37] Auch erging das Wort des Herrn durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, gegen Baesa und gegen sein Haus, um all des Bösen willen, das er vor dem Herrn tat, indem er ihn durch das Werk seiner Hände erzürnte, sodass es wurde wie das Haus Jerobeams, und weil er jenes Haus erschlagen hatte. Wir sehen in diesen Zeiten, wie sehr Gott jetzt immer wieder durch Propheten eingreift. Wir haben den Ahija kennengelernt, wir lernen hier den Jehu kennen, und es ist die Zeit, in der jetzt immer mehr Propheten auftreten im Auftrag Gottes, weil die Könige immer wieder versagen und Gott durch sein prophetisches Wort eingreifen möchte in das Leben der Könige und in das ganze Volk. Wir haben das ja schon bei David gesehen, zum Beispiel mit Nathan, und wir sehen hier, dass Gott immer wieder auf das prophetische Wort zurückgreift, um Fehlentwicklungen vorzubeugen oder sie zu tadeln. Und diese Funktion des prophetischen Wortes ist bis heute uns geblieben.

[5:45] Am 26. Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda, wurde Ela, der Sohn Baesas, in Tirza König über Israel, und er regierte zwei Jahre lang. Und sein Knecht Simri, der Oberste über die Hälfte der Streitwagen, also ein Militärführer, machte eine Verschwörung gegen ihn. Er aber war in Tirza, trank und berauschte sich im Haus Arzas, der über das königliche Haus in Tirza gesetzt war. Und Simri kam ein und schlug ihn tot im 27. Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda. Und er wurde König an seiner Stelle.

[6:19] Wir haben also jetzt schon wieder eine neue Dynastie, die begründet werden könnte durch den Simri. Und es geschah, als er König war und auf seinem Thron saß, da erschlug er das ganze Haus Baesas und ließ nicht übrig, was männlich war, auch dessen Bluträcher und Freund nicht. Die Bluträcher wären die gewesen, die den Tod, das wären die Verwandten, die weiterläufigen Verwandten, die den Tod Baesas, den Mord aber besser gesagt, den Mord an Ela hätten rächen sollen. All das, all diese Menschen ausgerottet, um sich sicher zu wähnen. Er wollte also ganz sicher gehen, dass niemand ihn wegen diesem Mord irgendwie etwas anhängen kann. Also vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Wort des Herrn, das er durch den Propheten Jehu über Baesa geredet hatte, um aller Sünden Baesas und um der Sünde seines Sohnes Ela willen, die sie begingen und durch die sie Israel zur Sünde verführten und den Herrn, den Gott Israels, mit ihren nichtigen Götzen erzürnten. Was aber mehr von Ela zu sagen ist und alles, was er getan hat, ist das nicht beschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel?

[7:25] Am 27. Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda, wurde Simri König in Tirza, sieben Tage lang. Und das Volk lag vor Gibbeton, das den Philistern gehörte. Es ist mit Abstand die kürzeste Regierungszeit, die uns bisher hier vorgekommen ist. Also, das Volk im Lager sagen hörte: Simri hat eine Verschwörung gemacht und hat auch den König erschlagen, dann machte am selben Tag das ganze Israel im Lager Omri, den Heerführer, zum König über Israel. Also, während das Volk oder die Armee wieder gegen die Philister kämpfte, schon wieder in Gibbeton. Wir sehen hier eine starke Parallele zu dem, was zur Zeit Absaloms geschehen ist. Hatte also Simri den in Tirza zurückgebliebenen König ermordet und hatte wenige Tage lang die Königswürde nur inne, weil als die Nachricht zum Militär kam, als die Nachricht kam, dass die Armee diesen König gar nicht akzeptieren wollte, sondern den General Omri lieber als König haben wollte. Omri zog von Gibbeton hinauf und ganz Israel mit ihm, und sie belagerten Tirza, die Königsstadt. Und es geschah, als Simri sah, dass die Stadt eingenommen war, ging er in die Burg des Königshauses und verbrannte sich samt dem Haus des Königs. Und da hatte er, er wollte ganz sicher gehen, dass niemand ihn des Mordes an Ela, alle Bluträcher, alle Verwandten des Hauses Baesas, alle Bluträcher des Ela ausgerottet. Und jetzt nach nur sieben Tagen tötet er sich selbst und sein ganzes Haus, weil er weiß, dass das Volk ihn gar nicht als König haben möchte. Was eine traurige Geschichte. Und zwar wegen seiner Sünden, die er getan hat, indem er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und indem er wandelte in dem Weg Jerobeams und in seiner Sünde, die er begangen, durch die Israel zur Sünde verführt hatte. Er hatte nur sieben Tage in seiner Regierung, aber nicht in diesen sieben Tagen hat er keine Bemühung gemacht, etwas zum Guten zu bewirken. Was aber mehr von Simri zu sagen ist und seine Verschwörung, die er gemacht hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel?

[9:28] Damals teilte sich das Volk Israel in zwei Parteien. Die eine Hälfte des Volkes hielt an Tibni, dem Sohn Ginats, um ihn zum König zu machen. Die andere Hälfte aber hielt zu Omri. Das Nordreich droht sich zu spalten. Es droht bald drei Königreiche in Israel zu geben. Dieser Bürgerkrieg und diese Verschwörung ruinieren das Nordreich zusehends.

[9:52] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, welche katastrophalen Folgen die fortgesetzte Sünde hat, wenn man nicht bereit ist, auf das prophetische Wort zu hören, wenn man deine Gesetze beiseiteschiebt, dann führt das zu Chaos, zu Blutvergießen, zu Streit, zu allen möglichen Dingen, die ganz katastrophal sind. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns in unserem persönlichen Leben davor bewahrst und danken dir, dass du es gerne tun möchtest im Namen Jesu. Amen.


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