Veröffentlicht am
250 Klicks

In dieser Predigt von David Nießner geht es um das Thema „Optische Täuschung“ im biblischen Kontext. Anhand zahlreicher visueller Beispiele erklärt er, wie unsere Wahrnehmung getäuscht werden kann und wie dies auf geistliche Täuschungen übertragen werden kann. Er beleuchtet die Warnungen Jesu an die Pharisäer und Schriftgelehrten sowie die Zustände der Gemeinde Laodizea, um zu zeigen, wie leicht man sich in einer falschen Realität wiederfinden kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Vom Ende zum Anfang

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo liebe Freunde, hier bei joelmedia.de TV, zu unserer Serie "Vom Ende zum Anfang". In dieser Serie möchten wir uns anschauen, wie wir vom Ende der Welt zum Anfang der neuen Erde gelangen. Und wir sehen, wie wir das hier auch schon im Cover sehen könnt: Die einzige Möglichkeit, das einzige Tor vom Schrecken dieser sündhaften Welt zur neuen Erde zu gelangen, ist durch die Bibel, durch diese kostbaren Verheißungen, durch dieses schöne Eintrittstor.

[1:02] Wir uns die Bibel sagt im zweiten Petrus 1,4, dass wir durch diese kostbaren Verheißungen in die göttliche Natur teilhabe werden können. Und heute möchten wir uns dem Thema widmen: Die optische Täuschung. Wir haben bisher in der Serie uns angeschaut, welche Ereignisse nennt die Bibel, die der Wiederkunft vorausgehen. Wir haben das im ersten Teil sehr oberflächlich erstmal uns angeschaut, erstmal ganz den groben Überblick verschafft. Im zweiten Teil dann auf das Thema der Verführungen eingegangen. Im letzten, im dritten Teil, haben wir uns angeschaut, was muss geschehen, dass Jesus wieder kommen kann. Was muss dann folgt, dazu tun, die können wir Jesus beziehungstechnisch näher kommen.

[1:45] Und jetzt möchten wir uns auch einem weiteren wichtigen Thema widmen, mit dem Titel: Die optische Täuschung. Bevor wir anfangen und schauen, was dahinter steckt, möchten wir auch hier heute beten, dass Gott uns leitet, dass wir ihm näher kommen und dass wir verstehen, was er zu sagen hat. Weil es geht nicht um mich, es geht nicht um joelmedia, es geht nicht um irgendjemanden hier auf dieser Welt. Es geht um unsere Beziehung zwischen Gott und mir. Wir wissen auch, selbst wenn wir die einzigen Menschen im Universum wären, hätte Gott für jeden Menschen, auch wenn es nur ein einziger Mensch gewesen wäre, diesen Lösungsplan gemacht. Und diese Beziehung zwischen Gott und Menschen ist so eng und so innig, dass wir, wie gesagt, Gott und die Seinen, Menschen, die einzigen Wesen im Universum. Und darum möchten wir beten.

[2:31] Herr im Himmel, wir danken dir, dass wir uns heute wieder diesem Thema widmen können, was der Wiederkunft voran geht. Und wir bitten dich, zeige uns ganz klar, was du sagen möchtest. Herr, die Bibel sagt uns im Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 5: "Wem es an Weisheit mangelt, der bitte sie von Gott, der jedem gerne und ohne Vorbehalt gibt, so wird sie ihm gegeben werden." Und darum bitten wir um diese Weisheit von oben, dass du uns zeigst, wer du bist, wie du bist und vielleicht auch, in welche Illusion wir leben. Dafür danken wir dir und auch, dass du mir die richtigen Worte schenken möchtest. Im Namen Jesu, Amen.

[3:11] Die optische Täuschung. Wieso wir anfangen? Ich habe euch, ich glaube, 20, 22 Bilder mitgebracht, um die Optik, um eine optische Täuschung zu zeigen. Und ich habe das extra so ausgewählt, damit ihr möglichst viel seht und damit die aussehen, wie breit die optischen Täuschungen aufgelegt sind. Es gibt so viel, und einige dieser Beispiele möchte ich gerne mit euch anschauen.

[3:31] Das erste Beispiel finden wir hier. Auf den ersten Blick denkt man wirklich, kleine blonde Junge hat sie einen extrem langen Arm. Aber wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass eigentlich sein Arm ganz normal ist und sein Freund, was immer er unter dem Tisch macht, hier seinen Arm auch nach oben streckt. Aber die Perspektive lässt uns denken, dass er so einen langen Arm hat.

[3:52] Mit Armen geht es auch hier weiter. Wir denken hier, hier ist auf dem Sofa irgendein, naja, vielleicht ein Geistwesen, das sie den Kopf krault, von dem, der hier auf dem Boden schläft. Aber auch hier sehen wir, das ist einfach nur eine Frage der Perspektive, dass es seine eigene Hand ist und die Jacke, die da oben liegt, liegt eben so, als würde es den Anschein erwecken, dass sie eine zweite Person auf dem Sofa liegt.

[4:16] Auch hier, das menschliche Lama ist kein menschliches Lama, sondern das Lama streckt lediglich seinen Kopf vor dieser Frau und sie schaut ihm dann den Hals dabei.

[4:27] Genauso wenig gibt es auch hier diese Kreuzung, diese der menschliche Hund oder der rundliche Mensch, je nachdem, wie man das auch sehen würde, ist einfach nur im interessanten Moment aufgenommen, wo die Frau, wenn man die hier sitzen, gerade den Kopf wegschreck, dann der Hund zufällig in genau der richtigen Position sitzt.

[4:48] Oder auch hier, in diesem Bild, King Kong ist zurück. Auch das ist natürlich kein King Kong, sondern dieser kleine Affe sitzt einfach auf der Frontscheibe von dem Auto und sieht aus der Perspektive so enorm riesig aus.

[5:01] Ähnliches ist auch hier. Die Riesen-Ameise kämpft gegen den Hubschrauber. Auch das ist natürlich ein schönes Bild, muss man schon sagen, so mit der Abendsonne auf diesen Bechern. Und die Sonne durchleuchtet. Aber auch hier ist natürlich einfach nur eine Frage der Perspektive. Der Hubschrauber ist in Wirklichkeit viel weiter weg, natürlich viel, viel, viel größer als diese Ameise.

[5:27] Oder hier, die Schlange, die Katze. Auch das ist natürlich kein Wunder der Natur, sondern ist einfach zwei Katzen, zwei Zwillingskatzen, die nebeneinander stecken. Die eine sticht durch die andere gerade rein. Sieht aber auch lustig aus, wenn man sich so anschaut.

[5:43] Wie wäre es damit, auf Hunden reiten? Auch das ist natürlich nicht die Wahrheit. Es sieht aber so aus der Perspektive, dass der Mann auf diesem Hund reiten würde. Aber in Wirklichkeit läuft er dahinter und der Hund springt einfach nur vorne heraus.

[5:57] Genauso wenig, auch hier, das ist natürlich kein Riesenwelpe oder keine Mini-Menschen. Der Hund ist vielmehr, eine Kamera dran. Dann im Hintergrund sieht man neben beiden Besitzerinnen von diesem Hund, aber es scheint so auf den ersten Blick, als würde hier ein Riesen-Hund laufen, als hätte man hier eine neue Spezies entdeckt aus längst vergangenen Zeiten.

[6:18] Ähnliches ist hier auch. Das ist natürlich kein fliegender Wollknäuel, der wie ein Geist umher schwebt, sondern die Perspektive und einfach auch der Aufnahmewinkel verdeckt einfach die Beine. Man denkt, der Hund schwebt, aber in Wahrheit streckt er einmal seinen Kopf hier hervor.

[6:36] Oder hier, die gute rechte Dame hat natürlich nicht so einen schrecklich behalten Oberarm, die man hier jetzt denken, das ist einmal das Bein von ihrem Bruder, der hier in das Foto rein krabbelt und sein Knie gegen ihren Kopf streckt. Aber ich kann nicht wirklich beruhigen, sie hat nicht so einen dicken Arm. Das ist nur das Bein von einem Mann. Aber auf den ersten Blick sieht das natürlich sehr komisch aus. Man denkt sich, ja, jetzt eine junge Dame so beharrte Arme. Aber wirklich auch hier, wenn man genau hinschaut, einfach nur eine optische Täuschung.

[7:04] Man gibt es aber noch solche Sachen, wie hier solche Bilder, wenn man nicht weiß, geht jetzt die Katze die Treppe rauf oder geht sie die Treppe runter? Wenn man die Katze anschaut, dann würde man sagen, ja klar, sie kommt hoch. Aber wenn man die Treppe anschaut, dann denkt man, sie geht die Treppe runter.

[7:22] Oder hier, der magische Würfel. Kennt man ja, dass man Linien zeichnen kann und dann wie sie einen optischen Knick erzeugen kann, wo das, was eigentlich im Hintergrund ist, auf einmal im Vordergrund ist und man im Kopf auf einmal einen Knoten bekommt beim Denken.

[7:38] Jetzt, wenn man sich dieses Bild anschaut, dann, wenn ihr nahe vom Bildschirm sitzt, dann seht ihr nicht diesen Effekt. Aber also, wenn wir nahe dran sind, dann seht ihr, dass alle Linien gleich breit und lang und parallel sind. Wenn man aber etwas weiter weg geht, könnt ihr mal das Experiment machen, dann sieht es so aus, als wären diese Linien schief gezeichnet. Das ist die Illusion, dadurch dass diese schwarzen und weißen Kästchen so versetzt sind. Aber auch das ist nur eine optische Täuschung, weil sie eigentlich genau gleich lang, gleich breit sind.

[8:09] Was auch sehr interessant ist, hier dieses Bild. Wenn man das anschaut, dann denkt man, dass der obere Kasten dunkel, draußen die untere hellgrau. Wenn man aber, und das ist interessant, hier einen schwarzen Balken darüber legt, sieht man, dass die Farbe genau die gleiche ist. Aber wenn man den Balken wieder wegnimmt, hat man wieder den Eindruck, durch dieses kleine Weiß hier in der Mitte, dass der untere Teil hellgrauer ist oder heller ist als der obere. Aber in Wahrheit haben sie die gleiche Farbe. Ist wirklich interessant, wenn man das Gehirn austricksen kann.

[8:42] Oder hier, in diesem italienischen Laden. Die haben natürlich nicht wirklich so eine Delle im Boden, aber es sieht wirklich täuschend echt aus, allein so, wie man den Boden gemalt hat. Wenn man darüber laufen würde, dann würde man merken, der Boden des Topfes eben wunderschön, alles schön liegt im Wasser. Die Wasserwaage würde nichts Auffälliges anzeigen, aber diese Bemalung erweckt diese Illusion.

[9:06] Ich war ja früher als Landschaftsgärtner auch manchmal beim Bäumefällen dabei. Aber so was, was im rechten Bild zu sehen ist, haben wir nie geschafft, so ein Stück Bauraum zuzuschneiden. Aber es sieht fast täuschend echt aus. Wenn man genauer hinsieht, man, dass es eine Fälschung ist. Aber ja, man sieht, man kann viel machen mit ein bisschen Tricks, bisschen Kameraeinstellungen, bisschen Farbe, bisschen hier, bisschen da, dass man so eine Illusion erwecken könnte.

[9:32] Oder hier, und das ist natürlich kein Beweis für die Evolution, dass sich Pflanzen mit Tieren paaren können. Hier der Zucchini-Schwan. Und wenn man das nennen würde, aber es sieht natürlich auf den ersten Blick aus wie ein Schwan, ist aber natürlich eindeutig eine Zucchini.

[9:48] Oder auch hier, die Treppe ins Nichts. Ist natürlich keine Treppe ins Nichts. Darunter kommen natürlich noch was. Das ist so klar, das ist genau genommen sogar ein Steg, der in einem See hinein geht. Aber aus der Perspektive denkt man, dass hier irgendeinen, ja, irgendeinen Steg irgendwo rausführt und dahinter geht's Kilometer weit runter. Aber einfach der See spiegelt hier den Himmel so schnell wieder, zwingt man denkt, dass es so ist.

[10:16] Oder auch hier, was seht ihr? Die meisten würden sagen, das ist die Erde von oben, aus dem Weltall. Ist es aber nicht. Das ist eine Motorhaube im Winter von einem blauen Auto. Im Hintergrund kam ein bisschen sehen diese Ziegelwände und wie gesagt, aus, als würde man hier die Wolken sehen aus dem Weltall und hätte eine schöne Satellitenaufnahme.

[10:37] Und dann gibt es noch so ein Bild hier. Das vorletzte Bild. Dieser Tornado ist natürlich kein Tornado, sondern einfach ein Stückchen Eis, das auf der Windschutzscheibe schmilzt und herunterläuft. Und auch hier, allein die Perspektive lässt uns manchmal denken, dass wir das ganz anders sehen.

[10:54] Und dann zum Abschluss noch hier ein Bild. Hier natürlich kein Kind sein Spielzeugschiff verloren oder vergessen, sondern die Perspektive lässt uns denken, dass dieses Schiff auf diesen zwei Säulen da liegt. Aber auch hier, wenn man ein bisschen genauer hinschaut, sieht man natürlich, das Schiff schwimmt im Wasser und die Säulen sind einfach gerade so da, als würde man ja, es vermuten, als dass es so wäre.

[11:19] Ja, jetzt, was hat das mit unserem Thema heute zu tun? Das waren sie, die Einstiegsbilder. Möchte ich eine kleine Geschichte erzählen. Es am Anfang noch. Es gab einen Prediger, der einen Maler beauftragt hat, und zwar dieser Prediger mit seiner Gemeinde ein neues Haus gekauft für die Gemeinde, um sich dort zu versammeln. Und der Prediger zu diesem Maler gesagt: "Ich möchte gerne im Eingangsbereich ein Porträt haben von unserer Gemeinde, dass die Menschen das sehen, so ein Aushängeschild, das ist unsere Gemeinde."

[11:50] Und dann hat der Maler gesagt: "Ja, kein Problem, kann ich gerne machen. Ich mag euch ein schönes Bild, ich kann auch die Gemeinde abzeichnen, wie ihr wollt, und wir kriegen das auf jeden Fall hin." Ja, und dann nach einigen Wochen hat er ist der Maler zurückgekommen, hat sich mit dem Prediger getroffen und hat eben ein Bild gezeigt, so ähnlich wie hier. Das also zu diesem Bild, das ist eine Kirche, die es wirklich in Deutschland gibt. Ich habe einfach mal schöne Kirchen gegoogelt und dann dieses Bild genommen, einfach um die Geschichte zu verdeutlichen.

[12:22] Jedenfalls hat er mal eben dann so ein Bild gegeben, hat die Kirche von außen gezeichnet, hat der schöne Wiesen, wollen wir darum gemalt, schönes Wetter noch und einfach ein schönes Bild von der Gemeinde, eben vom Gebäude. Hat es dem Prediger gegeben, hat gesagt: "Boah, voll cool, das sieht aber schön aus! Vielen Dank, das werde ich aufhängen. Das ist genau das, was wir suchen, das möchten wir haben und wunderbar."

[12:46] Und dann wollten sie ihren, wollte der Prediger gerade dann bezahlen. Bei diesem Maler, der Maler hat gesagt: "Ich hätte da noch was, möchte ich gerne noch ein weiteres Bild schenken. Ich habe mir die Gemeinde angeschaut und habe mir gedacht, wie kann ich das am besten darstellen in meinen Bildern?"

[13:04] Hat er gesagt: "Bilder? Ich dachte, sie wollen uns nun ein Bild malen." Aber jedenfalls hat er gesagt: "Ja, das kein Problem, das zweite Bild bekommt ihr als Geschenk." Und er hat ihm dann ein zweites Bild gegeben, hat gesagt: "Das erste Bild ist eure Gemeinde von außen und das hier ist eure Gemeinde von innen."

[13:24] Nachdem dieses Bild nun geschenkt, man sich der Prediger schrecklich aufgeregt, hat gesagt: "Ja, es kann ein und kann doch gar nicht sein." Aber er hat gesagt: "Weißt du, ich habe eure Gottesdienste angeschaut und ich habe das Gefühl, da seid einfach ein Haufen Heuchler."

[13:38] Ist eine eindrucksvolle Geschichte, kriegt auch sehr zum Nachdenken an. Und das hat mich an einen Text erinnert, den wir im Matthäus 23 lesen, also 25 bis 28. Jesus sagt ja: "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und des Schüssel reinigt, inwendig aber seht ihr voller Rauch und Unmäßigkeit. Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innwendige des Bechers, der Schüssel, damit auch euer Äußeres rein werde. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller toten Gebeine und aller Unreinheit sind. So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit."

[14:31] Das sind sehr, sehr, sehr, sehr starke Aussagen, die Jesus hier macht. Und man möchte denken, was möchte jetzt hier sagen? Das ist nicht der Jesus, den wir kennen. Der Jesus, den wir kennen, der das Netz der Rede ist von Vergebung, der rede von der Liebe Gottes, der hat es gut gemeint mit den Menschen, möchte ihnen helfen. Aber hier spricht er so deutlich, eine krasse Wort der Rede, die von Heuchelei, von Gesetzlosigkeit, was bei denjenigen, die eigentlich doch das Gesetz haben, die doch eigentlich die Religiösen sind, die eigentlich die sind, sie gut kennen.

[15:08] Bevor er weiter liest, möchte ich euch zu diesem Text noch etwas zeigen. Jesus hat lange, und ich meine, Gott selber hat mit seinem Volk Israel fast 200.000 Jahre lang gearbeitet. Am Anfang hat es einigermaßen gut geklappt, und Moses, Josua, und dann gab es schrittweise einen Abfall. Dann gab sie den Lichtblick unter König David und auch am Anfang von Salomo und danach natürlich Hiskia und so waren auch noch kleine Lichtblicke. Aber im Großen und Ganzen war das Projekt Israel eigentlich eine Vollkatastrophe. Auf und ab und auf und ab, beim ersten mehr nach unten.

[15:45] Ja, und dann, wie gesagt, hatten die Juden ja noch mal eine gewisse Gnadenzeit. Und als Jesus dann selber kam, war das, das hat er auch in einem Gleichnis gesagt, hat Gott dann seinen eigenen Sohn geschickt, nachdem sie zuvor die anderen Boten, die anderen Propheten alle gesteinigt und verjagt haben, kam der Sohn. Und jetzt ist also auch hier erst sehr, sehr geduldig mit ihnen gesprochen. Er hat vom Reich Gottes gepredigt, er hat sie nicht mehr direkt angegriffen, nur allgemeine Sachen gesagt, später hat er viele Gleichnisse verwendet, aber alles hat sie kalt gelassen. Auch im persönlichen Gespräch sind sie völlig kalt geblieben, die Schriftgelehrten.

[16:23] Und jetzt in Matthäus 23 wird Jesus so deutlich und spricht auf einmal und sagt: "Ihr Heuchler, ihr, die äußerlich schön gedeckte Gräber, seien schöne Tassen, schöne Gefäße, innerlich voller Schimmel und Spinnenweben und tausendfüßler und was weiß ich, voller Totengeruch." Und er nennt sich ja so oft blind. In Kapitel 23, und ich möchte sagen, dass er sie blind nennt und unfähig und Heuchelei. Und so ist der letzte Aufruf, den die Pharisäer und Schriftgelehrten bekommen haben.

[16:59] Im Matthäus 21,14 heißt es nämlich: "Und es ging zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie." Also, wenn jetzt die Pharisäer hier blind nennt, war es ein letzter Aufruf, weil er sie immer noch heilen wollte. Das ist sehr interessant. Zwei Kapitel vorher hat Jesus den armen, blinden und geistlich sind die Pharisäer blind. Und das ist das, was er sagt, aber wir sie immer noch erreichen.

[17:28] Letzten Endes hat es leider nicht funktioniert. Im zweiten Text, der das gut beschreibt, dass Matthäus 15, Vers 7 bis 9, wo er sagt: "Ihr Heuchler, treffend hat jeder von euch geweissagt, wenn das spricht, dieses Volk hat sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie lehren Vorträge, die Menschengebote sind." Nach ihrer Zeit 29, 30.

[17:57] Also die Pharisäer und Schriftgelehrten damals haben in einer großen optischen Täuschung gelebt. Sie dachten, sie sind der buchstabenmäßig waren sie auch das auserwählte Volk. Sie haben gedacht, sie haben die ganze Erkenntnis, haben gedacht, sie können das Gesetz ausleben. Sie haben gedacht, sie sind ja die Oberen. Aber Jesus sagt: "Ihr lebt einer optischen Täuschung."

[18:19] Ehrt mich mit dem Mund, dabei Herz ist so weit weg von mir, wie die Erde vom Mond entfernt ist. Traurig, aber was bedeutet das für uns? Weil auch hier, es muss ja einen praktischen Teil haben, was wir selbst für uns, was bedeutet das für mich? Ihr kennt sicherlich alle den Text, zählen Offenbarung 3 über die Gemeinde Laodizea. Das auch übrigens ein Hinweis darauf, dass wir wirklich in den letzten Tagen leben, weil diese sieben Gemeinden ja die verschiedenen Zeitepochen beschreiben. Nach der Gemeinde Laodizea kommt keine Gemeinde mehr. Und da wir, und das ist auch wahr, werden wir gleich sehen, da wir uns in den Zustand von Laodizea befinden, kommt nach uns nichts mehr. Das heißt, wir sind kurz vor dem Ende der Welt.

[19:02] Aber was bedeutet das ganze jetzt für uns? In welche optischen Täuschung leben wir als Gemeinde? Offenbarung 3, Vers 14 bis 22. Dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt er, "Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes. Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Mach, dass du kalt oder heiß wärst. So aber, weil du lauwarm bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich aus meinem Mund speien. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mangel an nichts, und du erkennst nicht..."

[19:41] Mangel, dass er nichts und du erkennst nicht, dass du elend, erbärmlich, blind und entblößt bist. Ich rate dir ja von mir Gold zu kaufen, das feuergeläutert ist, und weiße Kleider, damit die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird, und Salbe für deine Augen, damit du sehen kannst. Alle, die ich liebhabe, die überführe ich, die züchtige ich. Sei eifrig und tue Buße. Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen, und er mit mir. Wer überwindet, den will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich in meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

[20:31] Wenn Jesus sagt, das sagte auch in seinem ersten Leben recht häufig: „Wer ein Ohr hat, der höre“, dann ist das eine enorm wichtige Botschaft. Das ist sehr, sehr wichtig. Und wir möchten diesen Text in der Offenbarung 3 noch aufschlüsseln und auch mit einigen Zitaten aus dem Geist der Weissagung beleuchten. Aber lasst mich so viel sagen: Wir als Gemeinde leben in einer großen optischen Täuschung. Wir denken, dass wir reich sind, dass wir nichts bedürfen und so weiter. Aber Jesus sagt: Ihr seid leer.

[21:01] Zwischen zwei Bahnen. Es gibt im kosmischen Konflikt keine Schweiz. Es gibt entweder für Gott oder gegen Gott. Es gibt keinen neutralen Boden, wie in der Schweiz. Und das müssen wir uns bewusst sein. Wir können nicht auf zwei Stühlen sitzen. Wir müssen uns für eine entscheiden. Und Jesus sagt: Es gibt quasi einige Probleme, die wir haben, sind blind, förmlich entblößt und so weiter. Es gibt aber auch eine Lösung dafür. Wir werden es auch im weiteren Verlauf sehen. Der Zustand der Gemeinde laut er als nicht hoffnungslos.

[21:39] Jemand hat mal zu mir gesagt: „Ich, was soll ich denn machen? Der Zustand ist ja vorhergesagt, also wird es ja scheinbar so bleiben. Da kann ich ja nichts machen.“ Aber das ist auch so ein sinnloses Argument, weil der Zustand zwar gesagt, aber Jesus sagt auch hier: Es gibt eine Lösung. Es gibt die Augensalbe, es gibt die weißen Kleider, es gibt das Gold. Warum wollen wir das nicht nehmen?

[22:01] Die Bibel sagt, er nur es wird seinen Zustand kommen, aber sie beschreibt doch einen Weg heraus. Und dann eines der heftigsten Sachen finde ich in diesem Text ist als Versprechen: Sagt Jesus, wer überwindet, den will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Offenbarung 3, 4, 21.

[22:23] Was Satan wollte, er wollte auf Gottes Thron sitzen. Bekommen die Menschen von Jesus umsonst? Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Natürlich werden wir nicht zum Herrscher des Universums werden, aber durch Jesus sind wir symbolisch auf dem Thron Gottes. Und auch wenn wir so eine schreckliche Welt, seien solche Sünde begangen haben und Gott so sehr ins Herz gestochen haben, hat er keine Angst davor, diese ehemals großen Sünder zu sich auf seinen Thron zu nehmen. Das ist nicht der Wahnsinn, das ist einfach...

[22:59] Da haben wir im letzten Vortrag er auch schon gelesen, dass der Erlösungsplan aus menschlicher Sicht und Vernunft eine reine Verschwendung von Ressourcen ist. Aber Gott macht das gerne. Er hat gerne den ganzen Himmel gegeben, weil er nichts zulässt, dass jemand sagen würde, er hätte mehr tun können für die Menschen.

[23:20] Lesen wir ja noch einen Text, Lukas 13, Vers 22 bis 30. Und Jesus zog durch Städte und Dörfer und lehrte und setzte seine Reise nach Jerusalem fort. Es sprach aber einer zu ihm: „Herr, sind es wenige, die gerettet werden?“ Er sprach zu ihm: „Strengt euch an durch die enge Pforte hineinzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen, und doch nicht können. Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat, dann werdet ihr anfangen, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, Herr, tu uns auf!“ Und dann wird er antworten und zu euch sagen: „Ich weiß nicht, woher ihr seid.“ Dann werdet ihr anfangen zu sagen: „Wir haben vor dir gegessen und getrunken, auf deinen Gassen, was du gelehrt.“ Er wird antworten: „Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weicht alle von mir, Übeltäter!“ Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.

[24:12] Wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen, und sie werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden und zu Tisch sitzen im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die werden Erste sein, und das sind Erste, die werden Letzte sein.

[24:32] Dieser Text beschreibt eigentlich genau das gleiche Problem. Viele von denen, die jahrelang in der Gemeinde sind, werden eines Tages von Jesus diese schreckliche Botschaft hören: „Ich habe euch nie gekannt. Ich weiß nicht, woher ihr seid.“ Und es muss eine schreckliche – ja, müssen das sein, wenn du dein ganzes Leben in einer optischen Täuschung lebst und denkst, du bist auf dem direkten Weg zum Himmel, und dann sagt Jesus eines Tages zu dir: „Ich habe dich nie gekannt.“ Das ist so ein schrecklicher – ja, eine schreckliche Vorstellung.

[25:08] Und ich bete: Er prüfe du mich, erforsche mich und durchleuchte mich, dass ich nicht diese Täuschung zum Opfer falle. Weil das ist schon cool. Ich weiß nicht, das ist genau diese Blindheit, für die Jesus warnte, dass man denkt, man ist auf dem richtigen Weg, aber letzten Endes auf dem geraden Weg zur ewigen Vernichtung. Und das, was wir gerade gelesen haben, ist Jesus klopft an, Johannes Offenbarung 3. Aber er sagt: Es wird die Zeit kommen, da wird es gerade umgekehrt sein. Da werden wir – ich hoffe nicht wie er – da werden die anklopfen, die verloren sind und sagen: „Mach uns auf!“ Und Jesus sagt: „Die Zeit ist vorbei, die Gnadentür ist geschlossen.“

[25:47] Das ist das gleiche Problem wie vor der Sintflut. Die Menschen am Anfang noch verlacht, diese 120 Jahre, auch diese sieben Tage vor der Flut. Also in der Arche waren nichts passiert. Das haben sie gelacht und gespottet. Aber als die dunklen Wolken kamen, als die ersten Tropfen fielen, da sind sie gewissenhaft erwacht und sie haben gesagt: „Mach uns auf!“ Aber das Tor der Gnade war für diese vorsintflutliche Welt für immer zu.

[26:12] Und ja, lasst uns beten, dass wir nicht fließen in die gleiche Falle fallen, diesen gleichen Fehler machen, sondern lasst uns beten und danach ringen, wie Jesus sagt, auf der engen Pforte, auf dem schmalen Weg zu gehen, dass wir eines Tages mit Abraham, Isaak und Jakob im Reich Gottes sitzen werden.

[26:32] In welcher Gefahr stehen wir als Gemeinde, aber besonders ich persönlich? Weil wir haben, wir kennen den Zustand der Gemeinde. Aber und das ist das Entscheidende, was sie vielleicht auch nicht vergessen mögen, aber was nicht so im Vordergrund ist: Es geht letzten Endes um meine eigene Errettung. Dass wir andere warnen und zu Recht weisen, ist auch sehr wichtig und das müssen wir tun, weil nach Musik hier, wenn wir die Menschen nicht warnen, wird Gott das Blut von unseren Händen fordern. Und das ist eine deutliche Botschaft. Aber auch das sollte uns in erster Linie ermutigen, andere zu warnen. Aber es geht, wie gesagt, vor allem um mich persönlich erstmal.

[27:15] In welcher Gefahr stehe ich? In welcher Gefahr bin ich als Mensch? In welcher Gefahr stehe ich allein, erstmal? Möchte euch hier ein Zitat vorlesen aus dem Buch „Entscheidung am Jordan“ von Louis Vollenweider. Wenn ihr dieses Buch zu Hause habt, dann möchte ich euch herzlichst und wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen. Das Buch ist wirklich der Wahnsinn, das ist der Hammer. Es ist nicht gelangweilt, im Plus-90-Seiten, man liest es ziemlich schnell, aber es hat eine unglaubliche Tiefe in sich und ist ein wirklich gutes Buch.

[27:49] Und hier möchte ich zitieren aus dem von der 607. Seite. Louis Vollenweider schreibt hier: „Genau das ist meiner Ansicht nach unser heutiges Problem als Adventisten auch. Wir sind jahrelang in der Wildnis der Geschichte her gewandert, wären die heimatlichen Berge nur wenige Tagesmesse vor uns lagen. Wir sind den Toren des verheißenen Landes so nahe gekommen, dass der Spätregen schon zu fallen begann. Auch wir haben manchmal mit Zweifeln und Ungehorsam gespielt, wo wir doch den Himmel hätten betreten sollen. Aber ich glaube, wir haben nun eine einzigartige Gelegenheit, all das zu ändern. Ich denke, Gott hat uns jetzt ans Jordan-Ufer gebracht. Ich meine, es ist an der Zeit, dass wir nach der Marcos-Pause...“

[28:53] „Genau das ist meiner Ansicht nach unser heutiges Problem als Adventisten auch. Wir sind jahrelang in der Wildnis der Geschichte her gewandert, wären die heimatlichen Berge nur wenige Tage Special vor uns lagen. Wir sind den Toren des verheißenen Landes so nahe gekommen, dass der Spätregen schon zu fallen begann. Auch wir haben manchmal mit Zweifeln und Ungehorsam gespielt, wo wir doch den Himmel hätten betreten sollen. Aber ich glaube, wir haben nun eine einzigartige Gelegenheit, all das zu ändern. Ich denke, Gott hat uns jetzt ans Ufer gebracht. Ich meine, es ist an der Zeit, dass wir heimkehren.“ Warum? Weil ich überall, wohin ich ausschaue, scharlachrote Seile aus den Fenstern erblicke.

[29:39] Lass mich kurz erklären, worum es dieses Zitat geht. Louis Vollenweider beschreibt die Geschichte vom alten Israel, wie sie aus Ägypten ausgezogen sind. Und wir kennen ja die traurige Geschichte: Nach zwei Jahren hätten sie die Chance gehabt, ins Land Kanaan einzuziehen. Als die Kundschafter zurückkamen, hat das Volk leider den zehn Kundschaftern geglaubt, die gesagt haben: „Wir schaffen das nicht.“ Und hat die Botschaft von Johann Klab abgelehnt, die gesagt haben: „Wir können es schaffen.“ Und das war dann das Problem in der Grund, warum sie dann quasi umdrehen mussten und dann weitere 38 Jahre in der Wüste umherwandern mussten. Wenn aus zwei Jahren 38, also insgesamt 40, und 38 weitere werden. Das ist furchtbar. Es ist 20 Mal mehr schrecklich. Man im Übrigen, Johann Klab waren die einzigen Israeliten, die von Ägypten nach Kanaan kamen. Sonst hat das kein Israeli geschafft, nicht mal Mose. Die ganzen Israeliten, die mit Johann Kalb dann letzten Endes eingezogen sind ins Land Kanaan, das waren die Kinder – irgendwie Kinder von denen, die ausgezogen sind. Alle anderen sind in der Wüste gestorben durch Unglauben und Stolz.

[30:57] Jedenfalls versagt Louis Vollenweider hier in diesem Zitat. Das ist genau das Problem, dass wir als Adventisten auch haben. Wir sind jahrelang in der Wüste der Geschichte am her gewandert, werden sofort die Möglichkeit ins verheißene Land einzutreten. Wir haben im ersten Teil schon gesehen, dass diese Zeichen, die Jesus gegeben hat, mit der Sonnenfinsternis, im Mund zu Blut, dann im Sternenfall, dass das alles schon Ende zum 18., Anfang des 19. Jahrhunderts erfüllt wurde.

[31:27] Die letzte Zeitprophetie ist 1844 zu Ende gewesen. Und wir wissen aus dem Geist der Weissagung, dass wenn unsere Glaubensgeschwister und unsere führenden Personen damals in der Generalkonferenz 1888 diese Botschaft „Gerechtigkeit aus Glauben“ von Herzens angenommen hätten und nicht nur vom Verstand, dann wäre Jesus schon Ende des 19. Jahrhunderts wieder gekommen. Ist er aber nicht. Und wir sind immer noch hier. Und die Frage ist: Worauf warten wir noch?

[31:59] Und er sagt, das ist genau das Problem, das wir haben. Waren so oft sind wir in der Wüste der Geschichte im her gewandert, werden sofort die Möglichkeit ins Land Kanaan einzuziehen. Der Spätregen hat ja schon angefangen zu fallen, was Ellen White auch gesagt hat, damals gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Aber wir sind immer noch hier. Und das ist das Problem.

[32:19] Und Louis Vollenweider sagt ja, aber wir sind kurz davor heimzukehren. Warum? Weil er überall in der Welt scharlachrote Seile aus den Fenstern erblickt. Damals in Jericho war es so, dass Rahab dieses scharlachrote Seil, das im Fenster gehängt hat, und dadurch die Israeliten wussten: Diesem Haus wohnen Menschen, die auch an den Gott Israels glauben, die Gottes Taten glauben. Sie sehen, dass hier irgendetwas geschieht, was nur Gott bewirken kann. Und das ist das, was sie hier meint. Er sieht überall in der Welt scharlachrote Seile aus Fenstern hängen. Überall in der Welt sind Menschen, die wissen: Irgendwas geht hier, aber irgendwas passiert. Wenn du den Kulissen, irgendwas ist hier am Dampfen. Irgendwas muss bald passieren.

[33:01] Ich habe das auch schon in den letzten Vorträgen schon erwähnt, aber ich habe auch früher meine alten Arbeit in der Firma, wo ich gearbeitet habe, als Landschaftsgärtner, mit vielen Kollegen gesprochen. Und ich dachte immer, das sind diese hartgesottenen Arbeiter, die daran glauben, überhaupt nicht zu interessieren. Das stimmt überhaupt gar nicht. Ich hatte so tiefe Gespräche mit Menschen dort, die sich aktiv Fragen gestellt haben. Und viele haben gesagt: „Was hier in der Welt passiert, gerade diese Corona-Zeiten, diese Einschränkungen, mit diesen Ideen, mit diesen ganzen Gesetzesänderungen, irgendwas passiert hier gerade.“ Und überhaupt Menschen sehen die Naturkatastrophen, die sehen dieses Streben nach Geld, nach Macht. Die sehen dieses immer weiter, immer höher. Und manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen draußen in der Welt verstehen viel besser und sehen, dass irgendetwas geschieht, als viele Geschwister in der Gemeinde.

[33:56] Überall hängen diese scharlachroten Seile aus dem Fenster, die bezeugen: Wir glauben an den Gott des Himmels. Wir verstehen nicht alles, aber wir glauben, dass er lebt und dass es etwas gibt. Und ich war in den letzten Zeit darauf zwei großen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Ich habe nicht mit demonstriert, aber wir waren dort zum Bücher verteilen. Und ihr glaubt nicht, was da für wertvolle Seelen unterwegs sind. Die Menschen, die da sind, das sind nicht diese – wie soll man sagen – nicht diese Menschen, die in den Zeitungen und Medien als, sagen wir mal, gedankenlose, hirnamputierte Querdenker dargestellt werden. Das sind denkende Menschen.

[34:34] Und wenn ihr im Übrigen nach gute Bücher lesen wollt, ich habe hier mal drei Bücher aufgelistet von Louis Vollenweider, die das die ganze Zeit beschreiben, auch was in der Gemeinde passiert, was ja einfach gute Literatur. Ich möchte euch sehr, sehr herzlich diese Bücher empfehlen: „Entscheidung am Jordan“, „Eisberg voraus“ und „Omega 2“. Das sind so kostbare Bücher. Und die beschreiben das ganze, dieses – wird man auch vor allem in der Gemeinde, welche Krise auf die Gemeinde zukommt, beschreiben die sehr, sehr gut. Und wenn das die Menschen draußen sehen können, wenn die Menschen draußen jetzt ihre roten Seile raushängen, wie viel mehr sollten wir das verstehen? Wie viel mehr sollten wir dann darüber nachdenken?

[35:19] Auch im Übrigen, hier ein kleiner Ausblick: Im nächsten Teil, in der fünften Reihe, im fünften Vortrag von dieser Serie, möchten wir uns dem Thema widmen, dass der Alpha-Omega-Krise, die auf die Gemeinde zukommt, und welche Art von Land wir Einsicht haben. Noch ein kleiner Ausblick.

[35:41] Jedenfalls die Menschen draußen sehen das. Und wir sehen auch jetzt schon Menschen wachen auf in der Gemeinde. Ich habe das oft schon nach erfahren, dass sich Menschen vermehrt Fragen stellen, dass sie sagen: „War, jahrelang habe ich so eine Illusion gelebt, eine optische Täuschung.“ Aber ich habe meine liebe Familie kennengelernt, die wirklich mit Feuer für den Herrn brennt. Und die Mutter der Kinder, die hat mir gesagt: „Ich gehe seit 40 Jahren in die Gemeinde und jetzt hat es geschnallt. 40 Jahre und jetzt verstehe ich, warum ich eigentlich hier bin.“ Und ich glaube, es gibt viele Geschwister, die noch schlafend, aber noch aufwachen werden. Aber ihr Lieben, die Zeit ist jetzt. Und es bleibt nicht mehr viel Zeit. Aber die Zeit ist jetzt, und es wird irgendwas geschehen, wenn die Welt erkennt, wie viel mehr wir...

[36:29] Bevor wir zum nächsten Zitat kommen, ich habe nochmal Assistenten mitgebracht. Und ohne eine hat schon wieder getan hat, so wieder die Keule dabei. Ich habe schon wieder die Hölle dabei. Wer die letzte Serie geschaut hat, ihm zur Hand, der wird diese den Wald kennen. Und wir möchten uns einige Zitate anschauen aus dem Geist der Weissagung, die sehr deutliche Sprache sprechen. Und ich weiß, dass es viele unter uns Adventisten gibt, die sehr schlechte Erfahrungen mit Ellen White gemacht haben. Ich weiß, es gibt viele, die früher in ihrer Kindheit oder auch vielleicht jetzt sogar in gewissen Situationen, die Ellen White überbraten bekommen haben. Und anstatt Hilfe zu bekommen, wurde einfach nur gesagt: „Ellen White hat gesagt, dass Bush Westerwald hat gesagt, dass es...“

[37:17] Gibt einen Vortrag, den wir auch aufgenommen haben, über den Geist der Weissagung, wo wir auch ein bisschen dargestellt haben, wie war er denn, White, eigentlich, was wäre Absicht. Und wir haben sie Zeitzeugen beschrieben. Könnt ihr euch gerne anschauen. Das ist der letzte Teil in der Serie „Ihm zur Hand“, wo es über die Gabe der Prophetie geht, gerade auch die Zeitzeugenberichte ist ein sehr, sehr interessant, aber.

[37:38] Jedenfalls, was ich sagen möchte, ist: Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, ich habe den Leuten nie so erlebt. Mir wurde nie diese Ellen White Beiträge übergebraten. Ich habe es sehr, sehr liebe christliche Oma erfahren und so auch ihre Schriften gelesen. Und wenn es manchmal den Eindruck erweckt, dass wir so eine Keule haben, die uns da gleich droht, lasst das Bewusstsein und wurde von Gott gesandt. Hier wurde die Gabe der Prophetie gegeben. Das, was sie sagt, sagt sie nicht aus sich selber. Am Anfang ihres Dienstes hatte sie auch oft das Gefühl, dass sie das nicht machen möchte. Dann hat es manchmal auch nicht so deutlich ausgedrückt, wie Gott es ihr gesagt hat. Und infolgedessen wurde dann mal eine Vision gezeigt, wo die Hände voller Blut waren und wo Menschen in der Vision auf sie zukamen und blutige Gewänder hatten, dieses Blut an ihr ab geschmiert haben. Und der Engel hatte dadurch gezeigt: „Der Zustand betrifft dich jetzt noch nicht, aber du solltest treu das verkündigen und nicht abschwächen.“

[38:31] Ein anderes Mal hat sie dann auch diese Botschaften abgeschwächt und war daraufhin dann einige Tage, Stunden, bis sie sich bekehrt hat und Gottes wieder rückgängig gemacht hat. Und darum, wenn es so hart klingt, wenn es von Gott kommt, dann steckt ein Grund dahinter. Der möchte Gott uns wachrütteln. Möchte jetzt nicht kaputt machen, sondern möchte uns zeigen: Ihr müsst aufwachen. Wir leben in einer optischen Täuschung und Gott kann uns da herausführen.

[39:02] „Zeugnisse für die Gemeinde“, Band 5, Seite 564. Ich sage euch, in der Furcht Gottes, wir sind in der Gefahr, so zu leben wie die Juden, bettelarm an der Liebe Gottes und unwissend dann seiner Macht, obwohl das flammende Licht der Wahrheit ganz um uns herum scheint.“ Starke Aussage, wirklich starke Aussage. Wir haben, wir sind in der Gefahr in der genau der gleichen optischen Täuschung zu leben wie die Juden, keine Ahnung von Gottes Liebe, obwohl dieses flammende Licht der Wahrheit genau um uns herum scheint.

[39:37] Und das ist nichts Neues, dass es nichts, was Rem und allein kommen. Jesus selber hat doch gesagt: Sind offenbar bereit. Wir haben es geht, wenn ihr weiter in La sein...

[39:44] werde ich euch ausspucken. Man spuckt nur Dinge aus, die ekelhaft sind. Und das sollte uns zu denken geben, wenn Jesus sagt: "Ich werde die ausspucken, die laut bleiben." Das ist ein starkes Wort, aber es kommt von Jesus.

[40:01] Das lesen wir noch in Review Herald, am 23.07.1889. Christus sieht, was der Mensch nicht sehen kann. Er sieht die Sünden, die die Geduld eines langen, mutigen Gottes überfordern, wenn sie nicht bereut werden. Christus kann nicht für die Namen derer eintreten, die selbstzufrieden in ihrem eigenen Dünkel sind. Er kann nicht für Menschen bitten, die die Abhängigkeit von der Hilfe Christi nicht spüren und behaupten, sie wüssten, hätten alles.

[40:29] Möchte ich auch hier eine kleine Geschichte erzählen. Falls ihr den letzten Vortrag gesehen habt, ich habe da auch im praktischen Beispiel gezeigt, diese kleinen Alltags-Fallen sind das, was uns im geistlichen Sinne das Genick brechen könnte. Ja, auch da ein anderes Beispiel. Manchmal stehen wir an der Kasse vor im Supermarkt und dann ist also eine nette Dame vor uns, sondern etwa alte Herr, die dann zu der Kassiererin sagt: "Ach, das habe ich auch in klein." Und dann werden sie hier große Beträge in Münzen bezahlen und ziehen ihr Geld. Und wir stehen dahinter und fangen schon an, welche Breakdance tanzen vor lauter Muskelzuckungen, verwehren so aufregen. Und das ist das Problem. Diese kleine Stolz, der uns aufkeimt, der ist das, was das Denken kaputt macht.

[41:12] Und eine andere Geschichte in einer Gemeinde, die ich ziemlich gut kenne. Da hatten die einen Gebetskreis und in der lebendigen Gemeinde sind wir dann auch nach vorne, haben da auch aufgerufen zum Gebet, dass Gott uns erweckt, dass er die Erweckung schenkt, dass er die Gemeinde wiederbelebt. Nicht im Sinne von, dass alle tot sind, ja, aber man sieht einfach, wenn der Zustand über die ganze Gemeinde geht, dann braucht jede Gemeinde Erweckung und Gebet. Und dass Gott uns einfach benutzt als Segen fähig wären. Dann auch gesagt, es geht in erster Linie um uns. Und waren schöne Aufrufe.

[41:51] Jedenfalls hat dann später erfahren, dass sich zwei Schwestern unterhalten haben und die eine gesagt: "Was wollen die denn? Warum brauchen wir Erweckung? Wir haben doch einen Bücherstand in der Fußgängerzone, wo vier von 80 Leute hingehen. Wir haben doch schöne Gemeinschaft, wir haben doch Gottesdienste, wir haben doch Chor, wir haben doch dieses und jenes." Und genau das ist das Problem.

[42:10] Das ist das, was er sagt. Und das ist das, was in Offenbarung 3 steht. Wir haben das Gefühl, wir haben, wir sind nicht von ihr zu Hilfe abhängig. Wir haben das Gefühl, wir wüssten, dann hätten alles. Jesus sagt: "Du sagst, ich bin reich und brauche nichts." Aber gerade deswegen brauchst du es.

[42:27] Und das ist, ich möchte nicht als Richter auftreten, aber wenn man in diese Gemeinde geschaut hat, hintenrum, damit die Geschwister die Köpfe eingehakt. Und ich frage mich: Braucht man unter solchen Umständen nicht die Hilfe Christi? Das hat nichts mit Richten zu tun. Es ist einfach, wenn man die Bibel liest, rein objektive Feststellung. Oder der Wald sagt: "Ja, Jesus kann nicht für Menschen bitten, die nicht ihre Abhängigkeit spüren." Und das ist auch so ein Problem. Wir denken immer, Gott rettet alle, aber Gott sagt: "Ihr braucht Rolle, die auch nur Gott allein schenken kann." Und wenn es erstmal eine bereuen, können wir auch das Opfer Jesu gelten machen für uns im Glauben. Aber solange wir nicht wissen, dass wir Hilfe brauchen, kann Jesus für uns auch nicht eintreten.

[43:16] Das ist eine große Gefahr. Wie soll ich persönlich jetzt weitermachen? Wie gesagt, habe ich heute, aber wenn es von Gott kommt, was steckt dahinter? Wie soll ich weitermachen?

[43:28] Zeugnisse für die Gemeinde, Band 4, Seite 102. Wir müssen aus unserem lauwarmen Zustand kommen und eine echte Umwandlung erfahren, oder wir werden den Himmel verfehlen. Auch das ist eine starke Aussage. Wir müssen bedenken, Luzifer hat den Himmel verloren, weil er sich selber erhöht hat, weil er sich von Gott entfernt hat. Und wir in der gleichen Gefahr, dass wir uns von Gott entfernen, aber denken, dass auf der Zielgeraden sind.

[43:55] Sind wir auch, aber leider in großteils vielleicht auch persönlich und wahrscheinlich auch persönlich nicht auf der Zielgeraden zum Himmel, sondern auf der Zielgeraden zur ewigen Verderbnis. Und sie sagt: "Wir müssen aus diesem lauwarmen Zustand kommen." Jesus sagt: "Ich werde euch ausspucken, wenn ihr weiter lauwarm bleibt." Er sagt: "Entweder entscheidest du dich für mich und du bringst du warst heiß wird der Liebe Gottes, oder du sagst einfach gleich nein." Aber nicht dieses "Maya, nein, wenn es mir gut geht." Es gibt keine Schweiz im kosmischen Konflikt. Es gibt keinen neutralen Boden. Wir müssen klar Farbe bekennen: für oder gegen Gott.

[44:41] Meines 1439 aus dem Jahr 1903. "Es bestehe Hoffnung für unsere Gemeinden, wenn sie die Botschaft, die der Gemeinde gegeben ist, beachten wollen." Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn wir schon so hart Zitate erwähnen, da müssen wir auch schauen, was sonst noch geschrieben ist. Weil auch Jesus hat in der Gemeinde zur Last er nicht einfach nur drei gehauen hat, gesagt: "Ich werde euch ausspucken", sondern er hat gezeigt, wie könnt ihr daraus herauskommen? Wie könnt ihr diesen Zustand ändern? Wie könnt ihr auf den auf der Zielgeraden des Himmels bleiben?

[45:14] Sein ungebundenes Manuskript 37. "Wir haben keine entmutigende Botschaft für die Gemeinde." Diese Art der Keule klingt hart, aber es ist keine entmutigende Botschaft. Obwohl Tadel, Warnungen, Zurechtweisungen erteilt worden sind, hat die Gemeinde doch als Gottes Werkzeug da gestanden, um Licht zu verbreiten. Das gebotehaltende Volk Gottes hat der Welt eine Warnungsbotschaft verkündet, allen Sprachen, Zungen und Geschlechtern. Und jetzt ist hiermit die Gemeinde Gottes ein lebendiger Zeuge, ein ständiges Zeugnis und Menschen zu überzeugen, wenn sie es annehmen, oder um sie zu verurteilen, wenn sie ihm widerstreben und es verwerfen.

[46:00] Die Gemeinde ist immer noch Gottes Werkzeug. Sie ist in einem schlechten Zustand und sie hat Fehlern, Runzeln, aber es ist immer noch Gottes lebendiger Zeuge, ein ständiges Zeugnis und die Menschen zu überzeugen für das ewige Leben, oder auch in gewisser Weise als indirekte Richter, wenn sie die Botschaft ablehnen.

[46:20] Ich möchte hier noch einen Text vorlesen, dann gleich erklären, was dahinter steckt. Das ist auch etwas, was uns über den Charakter Gottes viel zeigt. Lukas 12, Vers 49 und 50. "Ich bin gekommen, ein Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist!"

[46:41] Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe manchmal so Momente, wenn ich die Bibel lese, da sage ich so, ich habe die Bibel schon ein paar Mal durchgelesen, von ersten Mose bis Offenbarungen, immer unterstrichen, aber ich hatte letztens einen Moment, wo ich genau diesen Text gelesen habe, war unterstrichen, also muss ich ihn gelesen haben, aber ich habe das Gefühl, ich habe ihn noch nie gelesen. Ist also neu für mich auf einmal. Und das ist das Schöne beim Bibelstudium, dass wir eben wieder was lernen, auch wenn wir schon längst gewusst haben, eigentlich mal.

[47:15] Jedenfalls, was Jesus hier sagt, und darum geht es hier. Jesus sagt: "Ich bin gekommen, ein Feuer auf die Erde zu bringen, und wünschte ich, es wäre schon entzündet." Dieses Feuer, von dem er spricht, ist die Taufe mit dem Heiligen Geist, ist das diese der Frühregen und dann letzten, eine sagte Späthregen, damit das Werk abgeschlossen werden kann. Das Wort, das hiermit "wünschte" besetzt ist, ist jetzt das griechische Wort "thelo". Alle Fehler und das drückt ein beabsichtigendes Lieben, Gefallen oder lieber haben Szenen nach aus. Also Jesus sagt hier: "Ich wünschte so sehr, ich sehne mich danach, dass dieses Feuer, dieser Spätregen endlich gegeben wird." Das ist ein nicht nur sein "Ich wünsche mir das", sondern ein günstiges, tiefes Wünschen, dass das endlich geschieht.

[48:08] Und dann sagte hier in Vers 50: "Ich muss mich aber taufen lassen mit einer Leidens-Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist." Er sagt: "Es drängt mich so sehr, bis diese Leidens-Taufe herum ist, dass wir weiter gehen können." Weil er, auch Jesus, Angst hatte davor, aber trotzdem gehorsam geblieben ist. Und es drängt, dass er hier beschreibt, ist das Wort "synekomai". Und dieses Unikum hat die Bedeutung: zusammenhalten, zusammenpressen, zwingen, beengen, dürftig sein, beschränken oder krank da liegen.

[48:41] Also, wenn Jesus hier sagt: "Es drängt mich, dass diese Leidens-Taufe vollbracht wird", dann sagte hier: "Ich muss mich zwingen, muss mich beschränken und zusammenreißen oder zusammenpressen, weil es mich sonst zerreißen würde." Er so einen Drang, dass diese Leidens-Taufe herum ist, dass das vollbracht ist und dass es heuer endlich entzündet werden kann, dass er schon krank da liegt. Das ist das, was dahintersteckt. Wenn es das vor Augen malen, dann verstehen wir, wie sehr es Gott herumgeht, wie sehr er sich wünscht, dass dieses Werk endlich abgeschlossen wird.

[49:20] Dann können wir auch ein bisschen besser verstehen, welches Leiden auf Gott kommt. Wir sehen oftmals, wenn wir über diese sündhafte Welt nachdenken, unser eigenes Leiden, unsere eigene Angst, unser eigenes als eigener Schmerz und so und sagen: "Herr, mache es zu Ende, dass ich nicht mehr leide." Aber wir vergessen, was für ein Schmerz sei nicht Gottes Herz zufügt. Die sündhafte Welt dem so strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber Jesus sagt, die quasi von ganzem Herzen wünscht er sich, dass das vorbei ist, dann, dass er diesen Spätregen geben kann, damit das Werk beendet wird.

[49:56] Ja, aber wie sieht so eine Umwandlung praktisch aus? Wir wissen jetzt, wir brauchen eine Umwandlung. Gott wünscht es sich. Wie können wir praktisch davon profitieren? Ich habe ich den Comic mitgebracht, der das sehr, sehr schön darstellt, sehr witzig. Ich mag den Comic sehr. Sie sitzen man auf der Kirchenbank und sagt es im Gebet: "Mein Gott, wir sind dachte zu zweit. Warum reden nur immer ich?" Gott antwortet ihm: "Vielleicht, weil von uns beiden nur ich zuhöre."

[50:25] Dass man darüber nachdenken der manchmal das Gefühl, Gott antwortet nicht. Und das ist auch so, weil wir denken, dass es Gebet ein Monolog ist und Gott unseren ganzen Sack vor und übergibt und dann Amen und weckt. Und wir geben Gott überhaupt keine Möglichkeit, Geld zu sprechen im Gebet.

[50:43] Geht es vor allem auch darum, Gott sprechen zu lassen und auch manchmal still zu sein, nichts zu sagen, einfach zu sagen: "Herr, sprich, ich höre." So wie Samuel verspricht: "Dein Knecht hört."

[50:54] Jesaja 50, 4. Ein wundervolles Versprechen. "Gott der Herr hat mir die Zunge eines Jägers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken wisse, bisher erweckt morgen für Morgen. Ja, erweckt mir das Ohr, damit ich höre." Die Jünger hören. Das ist ein wertvoller Text. Das ist eine Prophetie auf den Messias, aber das können wir zu unserem eigenen täglichen Gebet machen. Zu sagen: "Herr, gib mir die Zunge eines Fingers, damit ich die Müden mit einem Wort zu erquicken wisse und dann weg, damit ich höre, die Jünger hören, damit ich diese Dinge, die ich weiß, weitergeben kann."

[51:33] Doch eine schöne Erfahrung dazu. Eine liebe Schwester, die hat mir mal erzählt, weil sie auch sehr, sehr darum bemüht ist, den Menschen zu helfen, dass sie mit ihrer Tochter in einem Schuhladen war. Und da hat sie dann mit einer anderen Kundin gesprochen und sie kamen wir ins Gespräch. Und eine Nacht zuvor hat die Schwester von Bibeltexten geträumt, die also wirklich immer wieder ins Gedächtnis eingebrannt waren. Und dann hat sie im Gespräch, also das gespürt, hat dieser Frau genau diese Bibeltexte gesagt. Und diese Frau hat dann gesagt, weil sie auch mit ihrem Kind da war: "Ich danke Gott und ich danke dir für diese Texte, die du mir gegeben hast. Das ist genau das, was ich gebraucht habe."

[52:15] Und sie hat dann später im weiteren Verlauf gesagt: "Hätten wir uns nicht getroffen, hätte Gott nicht so eine Ermutigung durch mich, durch dich mir gegeben, hätte ich mich heute Abend umgebracht." Als ich das gehört habe, da ist mir bewusst geworden, wie wichtig das ist, dass wir sagen: "Hier verwenden, nämlich als Segen für andere."

[52:37] Das christliche Leben ist nicht einfach nur studieren, studieren, studieren. Predigt an ihr noch eine Predigt 13. Es ist den Menschen zu helfen. Und diese Erfahrung von dieser Schwester, das hat mich so fasziniert, dass Gott hier sie verwendet hat, um eine andere Person vor dem Selbstmord abzuhalten. Er weckt unsere Ohren, damit wir hören, wie jener hören, damit wir den Müden mit einem Wort zu erquicken wissen.

[53:06] Andere praktische Sache. Maleachi 2, Vers 5 bis 7. "Mein Bund mit ihm war Leben und Freiheit. Wer spricht hier über den Stamm lebendig? Verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch. Und hatte er spricht von meinem Namen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen gefunden. Er wandelt damit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat. Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Mund sei man das Gesetz erfragen, denn er ist ein Bote des Herrn der Heerscharen."

[53:45] Moses hat sie dem Volk Israel gesagt, oder Gott durch Moses sagen mir so, dass dieses Volk ihm ein besonderes Eigentum ist, ein besonderes Priestertum und ein besonderes Königtum. Petrus hat gesagt, dass auch die neutestamentliche christliche Gemeinde ein besonders königliches Priestertum ist für Gott. Und darum geht es der Text auch für uns.

[54:05] Allen Leid sagt im Buch "Das Leben Jesu", Seite 108. "Dass jedes Versprechen des Gottesworts uns gehört." Moses hat es gesagt: "Durch jedes Wort des Mundes hervorgeht, soll der Mensch leben." Jesus selber, Lukas 4, Vers 4 hat gesagt: "Wiederholt, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort, das es Gottes Mund hervorgeht." Also, wenn hier die Bibel diese Versprechen gibt, gilt das für uns. Und vor allem im Vers 6. Dieses Versprechen: "Viele brachte er also der, wo in Gottes Wort beherzigen auslebt, zur Umkehr von der Missetat."

[54:43] Ihr Lieben, ich weiß nicht, wer von euch solche Erfahrungen gemacht hat, aber wenn er solche Erfahrungen gemacht habt, wo ihr Menschen durch Gottes Wirken von der Missetat zur Umkehr gebracht habt, dann erzählt, dass in der Gemeinde. Das sind so kostbare Erfahrungen. Menschen von diesem sündhaften Weg zu Gott bringt, nicht um sich selber herauszustellen und um Gottes Wirken zu zeigen. Und wie viele von uns kennen sagen, dass unser Leben ein Zeugnis ist, dass viele Menschen von der Missetat umkehren und zu Gott finden?

[55:14] Das ist sowas ist einfach kostbar. Das ist Gold wert. Und es gibt so viele Zeugnisse von Menschen. Ich habe letztens einen jungen Mann kennengelernt, der auch wirklich mit Feuer für Gott brennt. Er gibt seine Zeugnisse erzählt und es war sehr, sehr lange, aber kurz zu machen. Hat mir erzählt, wie er von der wir früheren Drogen gelebt hat, wie Rausch Trips hatte, wie er auch von Dämonen beherrscht wurde durch diese Drogen usw. Und er hat dann bei eBay Kleinanzeigen, deswegen ist auch ein kleiner Tipp, bei eBay Kleinanzeigen durch einen Bruder aus der Gemeinde, ganzen Stapel von unserer wertvollen Literatur bestellt. Er hat an den großen Kampf gelesen, das Leben Jesu, Schritte zu Jesus, all diese Bücher.

[55:58] Und er ist heute, wenn man sich vorstellt, dass er vor einem Dreivierteljahr noch im Droge-Sumpf war und heute Bücher verteilen geht, das ist der Wahnsinn. Aber auf jeden Fall, auch er war so ein Mensch, der durch das Wirken von Gott, durch einen anderen Menschen, über Bücher, die ihr von eBay Kleinanzeigen bekommen habt, von der Missetat, von der Sünde zu Gott umgekehrt ist. Lassen so kostbare Erfahrungen, so kostbare Verheißungen. Und er ist mein Gebet und mein Wunsch, dass ihr davon uns sagt: "Herr, hilf mir, dass mein Leben anderer Menschen von der Missetat zu dir bringt, zur Umkehr bewegt."

[56:36] Brief 5 aus dem Jahr 1897. "Ich sage euch im Namen des Herrn: Diejenigen, die großes Licht gehabt haben, befinden sich heute in dem Zustand, den Christus in seiner Botschaft an die Gemeinde zu Laodizea beschreibt. Sie denken, sie sind reich und haben gar satt und bedürfen nicht."

[56:57] Zu euch redet Christus. Hört, hört, wenn ihr eure Seelen schätzt auf die Worte des großen Ratgebers und handelt danach. Das ist auch ein starkes Zitat. Wenn wir unsere Seelen schätzen, wenn das ewige Leben kostbar ist, dann lasst uns diesen Ratschlag, den Jesus in Offenbarung 3 gibt, nicht einfach auf die Seite schieben und sagen: "Kernig, aber trifft nicht auf mich zu. Ich bin ja schon zweite, dritte, vierte, fünfte Generation Adventisten. Ich kenne das alles."

[57:25] Ich weiß, wir müssen dann jetzt 27, 89. Ich kenne die Offenbarung. Jeder braucht Erweckung. Und wenn wir denken, wir brauchen keine Erweckung, dann brauchen wir umso mehr Erweckung. Ist ja schon mal aufgefallen, dass die, die Männer oder Frauen in Gottes Werk, die wir als wirkliche Vorbilder sehen, wo wir denn, wo wir uns an den Kopf langen, sagen: "Wie können diese was wissen? Wie können solche Erfahrungen gemacht haben?" Ist aber aufgefallen, dass gerade die Menschen, die dementen Menschen sind und sagen: "Ich muss mich verändern." Wo wir denken: "Du niemals je mehr wird sie Christus kommen." Desto mehr sehen wir uns eigene, unsere eigene Schwäche, unsere eigenen Schandfleck. Und das ist ein gutes Zeichen. Aber wenn wir sagen: "Wir brauchen das nicht", das ist ein schlechtes Zeichen.

[58:13] Region Harrelson, 23. November 1897. "Auch hier, dass es Hoffnung. Die Laudatio Gemeinde waren nicht völlig blind, sonst hätte die Augen sei bei der Wiederherstellung der Sehkraft nichts ausrichten können. Die waren Eigenschaften Christi zu erkennen, die Christus sagt: 'Wenn du dich von deinem eigentlich los sagst, schon alles aufgibst, wie wertvoll es hier auch erscheinen mag, kannst du das Gold kaufen, das Gewand und die Augen Salbe, dass du sehen ist.'"

[58:42] Die Gemeinde ist nicht völlig blind. Die Gemeinde ist nicht tot. Die Gemeinde ist nicht am Abgrund. Es gibt Hoffnung. Und das kommt immer wieder zum Tragen, auch wenn die Botschaft manchmal klar und hart sind und wehtun, und das auch sein müssen. Gibt es doch Hoffnung für die Gemeinde.

[59:00] Jesaja 58, Vers 3 bis 8 und 10. Das ist auch noch mal ein Text, nicht gerne anführen möchte. Das ist auch so ein Problem, was man auch heute übertragen könnte. Die Menschen sagen hier: "Warum fasten wir? Warum gehen wir jeden Sabbat in die Gemeinde? Warmes Gewand an, Anzug an. Warum ernähren wir uns vegan von Brokkoli, und du siehst es nicht? Warum kasteien wir uns, zählen, beachtet ist es nicht?"

[59:20] Gott sagt: "Seht, einem Fastentag jetzt ihren Geschäften nach treibt, alle eure Arbeitern zu erfassen und zu zanken, um zu streiten und 3:1 zu schlagen mit gottloser Faust. Ihr fastet gegenwärtig nichts, sodass ihr schreien in der Höhe Erhöhung finden könntet." Meint ihr, dass mir ein solches Fasten...

[59:42] meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt, wie Schilf fallen und sich in Sack und Asche bettet? Dass du das Fasten nennen und einen dem Herrn wohlgefälligen Tag? Ist nicht das Fasten, an dem ich gefallen habe, das hier ungerechte Fesseln losmacht, dass sie die Knoten des Jahres löst, dass er die Unterdrückten freilässt? Jegliches Joch zerbrechen. Besteht nicht darin, dass du den Hungrigen dein Brot brichst und Arme verfolgst, denn dein Haus fürst das, wenn du einen Entblößten siehst, du unbekleidet und dich dann im eigenen Fleisch nicht entziehst? Dann wird dann nicht hervorbrechen wie die Morgenröte und eine Heilung wird rasche Fortschritte machen, dann eine Gerechtigkeit und für die hergehen und die Herrlichkeit des Herrn deine Nachhut sein.

[1:00:29] Wenn du den Hungrigen dein Herz zerreißt und die Verschmorte der Seele jetix, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen und dann Dunkel wird es sein, wieder Mittag. Bevor ich noch ein bisschen einführe, wenn ihr ein wirklich gutes Buch lesen wollt und praktisch mit Gott zu leben, bestellt euch das Buch, das ihr gerade unten gesehen habt: "Flucht zu Gott" von Jim Hohenberger. Da wird gezeigt, man praktisch mit Gott leben kann, sehr, sehr faszinierend. Ich hab's selber gelesen, das ist wirklich ein Goldstück.

[1:01:02] Jedenfalls zu dem Text, das ist das Problem, das wir auch heutzutage haben, finde ich. Und das ist das, was ich vorher auch berichtet habe, dass diese Gemeinde von ihrer Schwester, die gesagt haben: "Wir haben doch einen Bücherstand, wir haben noch Gottesdienst, wir haben doch diese WM noch in Chur." Wir haben doch, wir haben doch, wir haben doch, wir haben doch. Aber trotzdem sieht man, wenn man die Gemeinde anschaut, nicht die Gemeinde speziell, sondern viele Gemeinden, es fehlt irgendwas. Es fehlt die geistliche Kraft, es fehlt die Herzlichkeit. Gott ist nicht so, wie wir das gerne hätten. Und das ist das Problem, was hier Gott gesagt hat: "Ihr fastet, ihr macht all diese religiösen Zeremonien, aber hintenrum schlagt durch die Köpfe ein und seid nicht besser wie in Händen stall." Und er sagt: "Glaubt ihr wirklich, dass ich daran wohl glaubt ihr wirklich, dass wenn ihr fast, werde euch so verhalten sollte?"

[1:01:42] Besteht das christliche Leben nicht vielmehr darin, anderen zu helfen, Liebe zu zeigen? Und auch da, wenn man Liebe spricht, das sagt immer jeder: "Ja, nahmen." Und jeder sagt: "Ja, wenn der mal tun würde, dann werden sie anders." Aber genau das ist das Problem. Es geht nicht um den, da geht ja nicht um die da, es geht um den hier oder haben die hier, je nachdem, was für ein Geschlecht gehabt. Darum geht es. Und das ist das, was wir machen müssen, praktisch neben allen.

[1:02:13] Sagt Christen könnten, sollten, müssten eigentlich die glücklichsten Menschen auf der Erde sein. Ein Mann, Meister, sieht man, wenn man die Gemeinden schaut und wenn man dann schöne Lieder singt. Ich glücklich über die Leute, fast einschlagen beim Singen. Und ich habe schon so viel erlebt, in die Gemeinde kamen als Gäste und gesagt haben: "Was ist es hier? Er glaubt, dass selber nicht, was er singt, der betet hätte, der predigt." Und das ist das Problem.

[1:02:42] Ungläubige sehen sofort, ob du hast oder nicht. Und wir selber denken können und sind dann muss schönen religiösen Zaun verstecken. Funktioniert aber nicht, weil wenn es die Menschen schon sehen, wie viel mehr wird es sehen. Aber wie gesagt, wenn ihr praktisch das lernen wollt, empfehle ich euch sehr, sehr gerne das Buch "Flucht zu Gott" von dem Hohenberger, oder auch die weiteren Bücher von ihm. Da wird das so klar und so einfach für jedes Kind beschrieben, wie man praktisch mit Gott leben kann.

[1:03:10] Ja, Frohliben hält 28. August 1894. Doch der Fall derer, die getadelt werden, ist nicht hoffnungslos. Er übersteigt nicht die Macht des großen Mittlers. Sind die bekanntlich Nachfolger Christi, auch in einem beklagenswerten Zustand, so befinden sie sich noch nicht in einem solchen Engpass wie die törichten Jungfrauen, deren Lampen verlöschen und die keine Zeit mehr hatten, um die Gefäße mit Öl nachzufüllen. Aber der treue Zeuge stellt die Laune nicht als hoffnungslos dar. Es gibt noch eine Gelegenheit, ihren Zustand zu heilen.

[1:03:46] Und die Laudatio-Botschaft ist voller Ermutigung, denn die zurückfallenden Gemeinde kann noch das Gold des Glaubens und der Liebe kaufen und das weiße Kleid der Gerechtigkeit Christi haben, damit die Schande ihrer Blöße nicht offenbar werde.

[1:04:01] Herzensreinheit und Reinheit des Beweggründe, es können noch die Kennzeichen derer sein, die halbherzig sind und danach streben, Gott und dem Mammon zu dienen. Sie können noch das Gewand ihres Charakters waschen und ist im Blut des Lammes weiß machen.

[1:04:17] Auch das ist ein sehr ermutigender Zitat. Und ich weiß nicht, wie oft jetzt das Wort noch gehört habt. Es kommt hier ziemlich oft vor. Noch ist die Zeit, aber das ist auch wieder wichtig zu verstehen. Nur weil es noch Zeit ist, heißt es nicht, dass wir jetzt okay, gut, gibt noch Hoffnung, ich lege mich wieder zurück. Gerade deswegen sollten wir umso bemühter jetzt sein, weil wir haben es auch am Anfang gelesen. Es kommt die Zeit, wo wir dann hoffentlich, wie gesagt, nicht wie, aber so viele Gläubige kommen werden und klopfen und sagen: "Herr, mach uns auf!" Und er sagte: "Die Gnade ist schon zu." Hätte ich früher vorbereiten müssen. Ja, es ist noch Zeit, aber gerade deswegen lasst uns jetzt diese Vorbereitung anstreben, die wir brauchen.

[1:05:03] Noch können wir das Gewand waschen, noch können wir den Augen selbe bekommen und noch können wir einen goldenen Glauben erwerben.

[1:05:12] Möchte abschließend mit einem Zitat, das ich eingangs schon vorgelesen habe, beziehungsweise eine Fortsetzung davon aus dem Buch "Entscheidung am Jordan". Auch hier noch mal sehr, sehr warm empfehlen, dieses Buch zu lesen. Sind wirklich sehr gutes Buch. Und Lose Worten schreibt die am Ende dann in Seite 84: "Die allerletzte Verführung Satans wird darin bestehen, das Zeugnis des Geistes Gottes wirkungslos zu machen."

[1:05:40] Selected Messages Band 1, Seite 48, oder für die Gemeinde geschrieben, Band 150. Wir wollen es im nächsten Vortrag noch tiefer anschauen, diese Ablehnung vom Geist der Weissagung, vor allem in der Omega-Krise, die die Gemeinde treffen wird. Aber lassen sich so viel sagen: Wir wir sehen jetzt schon in den Gemeinden, dass der Geist der Weissagung in großem Maße, fast vollständig abgelehnt wird.

[1:06:05] Ich kenne eine Gemeinde, ich war da schon lange nicht mehr. Das war noch vor Corona-Zeiten, wo ich jetzt die Erfahrung erzähle. Aber da gab es in dieser Gemeinde hinten links eine Gruppe von Menschen, die Daniel, Offenbarung und den Geist der Weissagung stupide abgelehnt haben. Und ich muss mich ganz ehrlich fragen: Wenn ich als Siebenten-Tags-Adventist Daniel, Offenbarung und Ellen White als den Geist der Weissagung ablehne, was mache ich dann in der Gemeinde? Dann kann ich auch in jeder anderen Gemeinde gehen. Wenn wir diese Grundpfeiler des Adventismus niederreißen, heißt nicht, dass wir besser sind als andere. Aber wenn wir diese Grundpfeiler niederreißen, dann, so blöd es klingt, da ist die Tür. Dann können wir auch jede andere Gemeinde gehen.

[1:06:50] Und wir sehen das in vielen Gemeinden. Wir werden es im nächsten Vortrag noch ausführlicher ausführen und ansprechen. Möchte da auch noch einige andere Erfahrungen erzählen, dann in Bezug darauf. Aber das ist das Problem, das kommen wird. Die letzte Verführung Satans in der Gemeinde wird darin bestehen, den Glauben an den Geist der Weissagungen zu untergraben und dadurch würde viele Menschen verführen und von der Gemeinde wegführen.

[1:07:14] Aber Los Worten schreibt hier: "Und es ist heute die Aufgabe übertragen, Gottes Wahrheit in der Stunde der größten Gefahr inmitten der heutigen Welt zu verteidigen." Von Anbeginn der Geschichte hat das Volk Gottes im Glauben diesen Augenblick vorausgesehen, dem das Banner der Wahrheit zum letzten Mal den Sieg erringen wird. An dieser Stelle befinden wir uns jetzt alle.

[1:07:38] Teile des großen Musters, es sind schon eingesetzt. Es wird jetzt etwas geschehen. Wie Israel damals, so müssen wir heute die beiden großen Fragen beantworten: Wollen wir der Wahrheit glauben, die Gott offenbart hat, und werden wir Folge leisten? Wir haben den Jordan erreicht und die Zeit ist gekommen, dass wir uns entscheiden.

[1:08:02] Auch das ist sehr wichtig zu verstehen. Wir haben uns ja jetzt im Verlaufe dieser Präsentationsreihe, diesem Thema gewidmet: Vom Ende der Welt auf dem Weg zur neuen Erde. Wir wissen, wie kommen wir wieder kommt immer näher. Wir wissen, wir brauchen eine Umwandlung. Wir wissen, so viel anderes. Ellen White sagt, dass es keine Generation an Menschen gibt vor den Siebenten-Tags-Adventisten, die diese Fülle und Breite an Wahrheit und Licht hatte.

[1:08:38] Theoretisch haben wir die ganze Wahrheit als Gemeinde. Praktisch ist es noch sehr ausbaufähig. Und das ist das, worauf hier der Autor abzielt. Wollen wir der Wahrheit glauben? Wenn ja, sehr gut. Habe die zweite Frage: Wollen wir Folge leisten?

[1:09:01] Im Falle von Israel damals war das ja auch so. Sie waren beim Jordan, Gott hat sie dahin geführt, hat gesagt: "Ich werde da hineingehen, das Land einnehmen." Sie haben es geglaubt, aber der Jordan hat sich erst geteilt, als sie ihren Fuß im Glauben ins Wasser gesetzt haben, als sie der Wahrheit Folge geleistet haben. Und auch wir werden erst dann in den Himmel kommen können, wenn wir der Wahrheit Folge leisten. Und darum diese zwei Fragen möchte ich euch zum Abschluss mitgeben.

[1:09:29] Glaubt ihr der Wahrheit? Wenn ja, wollen wir Folge leisten? Wichtig zu verstehen: Ja, die Zeit ist gekommen, dass wir uns entscheiden. Und vielleicht gibt es auch jetzt einen Moment, wo der Heilige Geist dann euren Herzen wirkt, wo er einen Ruf spürt, vielleicht auch einer Veränderung, die Gott bewirkt. Und jetzt ist die beste Zeit, dass wir uns entscheiden. Lasst uns nicht weiter aufschieben. Noch ist die Zeit, die wir vorhin gelesen haben. Noch können wir all das erwerben, aber dieses "noch" wird leider bald zu Ende gehen.

[1:10:04] Und dann wird eine weitaus bessere Erfahrung anfangen, wenn wir uns jetzt richtig entschieden haben. Die einzigen, die uns im Himmel ausschließen können, ist weder Gott noch Satan. Die einzigen, die wir uns fernhalten können von da oben, sind wir selber. Darum lasst uns den Himmel wählen, weil es wirklich der Himmel wert ist.

[1:10:24] Zum Abschluss möchte ich noch gerne mit euch beten, falls sie diesen Ruf spürt, dass wir jetzt uns Gott übergeben können und dass wir nicht zögern, sondern diese Entscheidung treffen. Wenn wir die Entscheidung treffen, ich kann euch sagen, es lohnt sich mit Gott zu gehen. Je jünger, desto besser. Und je früher man anfängt, desto besser. Mein Vater hat Gott zu seinem Tod immer gesagt: "Ich wünschte, ich hätte früher angefangen, die Bibel zu lesen." Er war damals 61, wo er das gesagt hat, mit 62 ist er gestorben. Und ich habe immer gesagt: "Weißt, der Papa, besser spät als nie." Aber warum so lange warten? Warum wie die Schwester, von der ich auch berichtet habe, 40 Jahre warten? Warum nicht jetzt? Ja, sagen, je früher, desto besser.

[1:11:10] Vater im Himmel, bedanken die von ganzem Herzen, dass du uns rufst. Gedanken dir, dass du uns an den Jordan gebracht hast. Wir danken dir, dass diese harten Zitate nichts Böses sind, sondern dass wir uns aufwecken sollen. Und wir bitten dich, Herr, da wo du uns zu rufst, dass du uns hilfst, uns unterzuordnen. Wir übergeben dir diese Charakterschwächen und wir danken dir, dass du uns sicher und ohne Probleme in den Hafen führen wirst, dass du uns auf die neue Erde bringen möchtest und dass wir Teilhaber sein können daran. Habe Dank für deine große Fürsorge für uns. Im Namen Jesu. Amen.

[1:11:46] Ja, ihr Lieben, es war mir eine Freude, euch begrüßen zu können, und ich lade euch sehr herzlich ein zum nächsten Vortrag mit dem Titel "Ein besseres Land in Sicht". Da möchten wir uns dem Titel genauer anschauen, möchten uns schauen, was für ein Land haben wir in Sicht? Und wir möchten sehen, was hat es mit dieser Alpha-Omega-Krise auf sich? Was können wir aus der Alpha-Krise lernen? Was für die Gemeinde jetzt brandaktuell sein wird? Welche Krise wird uns treffen? Wie sie diese Krise aus? Aber dann nach der Krise, in welches Land werden wir kommen? Und dann möchte damit quasi dann einen Grundstein legen für den abschließenden Teil dieser Serie, wo wir uns dann das Thema anschauen wollen, was die Bibel, was sagt der Geist der Weissagung über den Himmel? Wie wird es sein, wenn wir dorthin kommen? Bis dahin bleibt gesund und ich wünsche euch Gottes reichen Segen.


Lizenz

Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.