In dieser Folge der Christ Study Hour, „Sehnsucht nach mehr“, reflektiert Mirjam Giebfried über die Lektionen aus dem Alten Testament, insbesondere die Erfahrungen des Volkes Israel in der Wüste. Sie beleuchtet, wie Unglaube und Vergesslichkeit zu Unruhe führen, während Glaube Ruhe bringt. Anhand biblischer Beispiele wird die Bedeutung des Vertrauens auf Gott und des Gedenkens seiner Taten betont. Die Predigt schlägt eine Brücke zum Neuen Testament, indem sie Jesu Opfer als ultimatives Sündopfer und Vorbild für ein geheiligtes Leben darstellt.
In Christus ruhen (CSH 2021 Q3): 11. Sehnsucht nach mehr
Mirjam Giebfried · Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen ·Themen: 1. Korinther, 3. Mose, Bibel, Bibelstudium, Hebräer, Johannes, PsalmenWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen
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Transkript
[0:35] Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zur elften Folge der Christ Study Hour.de. Wir sind jetzt schon mittlerweile ziemlich am Ende des Quartals angekommen und ich weiß nicht genau, wie es euch geht. Vielleicht freut ihr euch auch schon sehr auf das nächste Thema, das wir haben werden, wenn wir die gegenwärtige Wahrheit im fünften Buch Mose studieren. Ich persönlich blicke ein bisschen wehmütig auf die letzten Wochen zurück, wo wir gesehen haben, wie Gott im Leben von Menschen gewirkt hat. Es hätte noch vieles zu sagen gegeben über Mose, den Demütigen, der von sich selbst sagte: "Ich habe das Volk Israel getragen wie eine Armee ein Kind trägt." Es hätte noch viel zu sagen gegeben über David, aus dessen Leben Gott die Laster hinweggenommen hat, so dass seine Geschichte zur Warnung für alle Generationen nach ihm sein würde. Und ich glaube auch, dass wir die Worte Jesu, als er sagt: "Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir", dass wir die noch gar nicht in all ihrer Fülle und Schönheit verstanden haben.
[2:05] Aber es gibt eine gute Nachricht für all diejenigen, denen es so geht wie mir. Wir haben das Wort Gottes, und obwohl die Zeit vergeht, so bleibt Gottes Wort doch fest bestehen. Und alles, was wir noch nicht ausreichend studiert haben, können wir noch im persönlichen Studium nachholen. Wir als diejenigen, die vielleicht sagen: "Nur das Quartal ist so ein bisschen an mir vorbeigezogen und ich bin nicht so richtig dazu gekommen" oder vielleicht: "Was mir auch nicht wichtig genug die Lektionen gründlich zu studieren." Für all diejenigen gibt es zwei gute Nachrichten. Und zwar, wir haben noch drei Wochen vor uns, für die es sich noch einmal richtig lohnt, sich hinzusetzen, das Lektionheft und auch die Bibel zur Hand zu nehmen. Und die zweite gute Nachricht ist, wenn ihr das Heft habt, dann liegt auch ein besonderer Segen darauf, die einzelnen Themen noch einmal persönlich nach zu studieren, bevor wir jetzt heute einsteigen mit dem Thema "Sehnsucht nach mehr", wollen wir noch einmal gemeinsam uns Gott zuwenden und gemeinsam beten.
[3:28] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir für diese Gelegenheit, die du uns schenkst, dass wir Preis zahlen. Danke für dein Wort, danke dir, dass du uns auch dein Wirken offenbarst. Ja, du hast viele Geschichten aufschreiben lassen, uns zur Lehre und uns auch zur Warnung. Und ich bitte dich, dass du uns heute persönlich ansprichst und uns zeigst, was du in unserem Leben verändern möchtest. Schenk uns auch die Einsicht, schenke uns die Demut, dass wir deinen Willen gerne annehmen. Und wir wissen, dass du uns auch die Kraft schenkst, seinen Willen zu tun, und dafür danken wir dir jetzt schon. Wir bitten dich auch um den Heiligen Geist. Lass uns offene Herzen für den Heiligen Geist haben, dass es uns nicht so geht wie vielen Menschen in der Bibel, die ihr Herz verhärtet haben. Ich danke dir, dass du uns deine Gnade schenkst und dass wir sie ergreifen können. Im Namen Jesu. Amen.
[4:55] Dieses Mal werde ich den Merksatz nicht unterschlagen, denn er steht genau in unserem angegebenen Text. Und dazu lade ich euch ein, 1. Korinther 10, Verse 1 bis 10 aufzuschlagen. Dort heißt es: "Ich will aber nicht, meine Brüder, dass ihr außer Acht lasst, dass unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind. Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und dem Meer. Und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus. Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Gefallen. Sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt. Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, sowie jene begierig waren." Erst einmal bis dahin.
[6:14] In dieser Woche wollen wir besonders noch einmal den Augenmerk auf das Volk Israel legen. Wir wollen uns anschauen, was in ihrer Geschichte vielleicht auch nicht so gut gelaufen ist, um daraus für uns zu lernen, wie wir es besser machen können. Denn wir haben noch die Gelegenheit, im Vergleich zu ihnen. Und da müssen wir uns die Frage stellen: Was war im Leben der Israeliten das Problem? Hier heißt es: Sie wurden alle ab Mose getauft in der Wolke und dem Meer. Sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen, alle denselben geistlichen Trank getrunken. Das heißt, sie hatten eigentlich die beste Voraussetzung. Sie wurden von Gott selbst angeführt und Gott hat sie gelehrt während der ganzen Wüstenwanderung. Aber was war ihr Problem? Woran scheiterte es, dass wir wissen, nur zwei von denen, die aus Ägypten ausgezogen waren, in Kanaan angekommen sind?
[7:37] Punkt Nummer eins ist: Die Israeliten haben Gottes Segen nicht so sehr geschätzt, wie sie es sollten. Denn wenn Gott uns segnet, dann ist es Grund für uns, uns darüber zu freuen und auch, dass wir da von anderen weit herzen. Wir möchten einmal in Psalm 78 aufschlagen. Psalm 78 lohnt sich einmal ganz gelesen zu werden, denn hier wird die Geschichte Israels noch einmal ganz neu aufgerollt. Psalm 78, Verse 3 bis 6: "Was wir gehört und gelernt haben und was unsere Väter uns erzählt haben, das wollen wir ihren Kindern nicht vorenthalten, sondern den kommenden Generationen erzählen, seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz gegeben in Israel, und er gebot unseren Vätern, es ihren Kindern zu verkünden, damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch nicht geboren werden sollten, damit auch sie aufständen und es ihren Kindern erzählten." Und jetzt kommt in Vers 7 der Knackpunkt: "Damit diese auf Gott ihr Vertrauen setzen und die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote befolgten." Und wenn wir uns das zu Herzen nehmen, dann haben wir für heute eigentlich schon unsere Lektion gelernt.
[9:24] Die Israeliten sollten die Geschichte den Kindern beibringen, dass diese an Gott glaubten und die Taten Gottes nicht vergessen würden und sich an seine Gebote halten. Wir sollen wirklich aus der Geschichte lernen, wir sollten sie nicht vergessen, nicht unter den Tisch kehren. Es gibt vielleicht manchmal dunkle Seiten, die wir nicht so gerne heraufholen, aber Gott möchte, dass wir auch daraus lernen.
[10:02] Immer wenn ich das lese, dann muss ich an jemanden aus meiner Heimatgemeinde denken, der sich 5. Mose 4, Verse 9 und 10, und das können wir auch kurz aufschlagen, 5. Mose 4, Verse 9 und 10. Da heißt es: "Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, dass du die Geschehnisse nicht vergisst, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens, sondern du sollst deinen Kindern und Kindeskindern verkünden an dem Tag, als du vor dem Herrn, deinem Gott, standest am Berg Horeb, als der Herr zu mir sprach: 'Sammle mir das Volk, damit sie meine Worte hören, damit sie mich fürchten und lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden', und damit sie auch ihre Kinder unterweisen."
[11:06] Da sind mir diese gleichen Gedanken und das Gemeindemitglied, von dem ich spreche, sich das einmal so buchstäblich zu Herzen genommen, dass es gesagt hat: "Okay, in der Sabbatschule hatten wir damals noch kein Lektionheft, nachdem was gerichtet haben." Und so hat diese Person angefangen, den Kindern Stück für Stück die Geschichte des Volkes Israel beim Auszug aus Ägypten beizubringen. Es war eine große Erfahrung für alle, die das mitbekommen haben, und auch für die Kinder selbst, denke ich, denn da wurde kein Detail ausgelassen, auch nicht die zehnte Plage oder auch nicht die unangenehmen Geschichten. Und so sollten wir uns das auch zu Augen führen, nicht nur für unsere Kinder, sondern auch, wenn wir mit anderen Menschen reden. So kann das doch ein großes Zeugnis werden.
[12:13] Also das war, was das Volk Israel versäumt hat. Und dadurch, dass sie nicht von Gottes Segnungen redeten, wurde auch ihr eigener Glaube schwächer. Sie haben auch nicht aus Gottes Segen gelernt.
[12:31] Und wir wollen noch einmal zu Hebräer 4 zurückkommen, der uns heute übrigens noch ziemlich begleiten wird. Da heißt es ja: "Dann nur noch vorbehalten bleibt, dass etliche in sie eingehen sollen von der Ruhe, und die, welche zuerst die Heilsbotschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Unglaubens nicht eingegangen sind." Jetzt kommt unser Lektionsthema, auf das wir uns beziehen: "In Christus ruhen." Was hat diese Erfahrung und das Versäumnis, aus Gottes Segen zu lernen, mit der Ruhe zu tun?
[13:26] Da noch vorbehalten bleibt, dass etliche in sie eingehen sollten, und die, welchen zuerst die Heilsbotschaft gekündigt worden ist, wegen ihres Unglaubens nicht eingegangen sind. Also der Glaube, an dem es ihnen gefehlt hat, weil sie Gottes Segen nicht so geschätzt haben, der hat auch ihn nicht ermöglicht, ihnen die Ruhe Gottes einzugehen. Und was damit gemeint ist, darauf werden wir gleich noch zurückkommen.
[13:58] In Psalm 78, Verse 7 und 8, da sehen wir auch, dass es heißt: "Damit diese auf Gott ihr Vertrauen setzen und die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote befolgten und nicht würden wie ihre Väter, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte und dessen Geist nicht treu war gegen Gott."
[14:32] Also hier reiht sich eigentlich alles aneinander. Sie hatten den Glauben nicht. Sie waren widerspenstig und lehnten sich gegen Gott auf.
[14:50] Es gibt in der Bibel immer wieder das Prinzip auch, dass wir, wenn wir durch Prüfungen gehen, sie durch Gottes Gnade bestehen können und es dann zu unserer eigenen und zur Stärkung von anderen wird. Und dieses Prinzip hat sich Gott auch für Israel gewünscht. Er hat es gut mit ihnen gemeint und er wollte es jetzt ziehen in der Wüste. Aber sie haben sich nicht erziehen lassen und sie waren widerspenstig.
[15:29] Dazu kommt, das lesen wir in Psalm 78 weiterhin in Vers 11: "Und sie vergessen seine Taten und seine Wunder, die er sie hatte sehen lassen." Und in Vers 42 heißt es: "Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, als er sie von dem Feind erlöste."
[16:00] Und das sieht man sehr stark, wenn man die Geschichte liest. Sie sind eigentlich von Erfahrung zu Erfahrung bald gab es nicht genug zu essen, Gott hat ihnen Manna gesandt, selbst Fleisch hatte ihnen geschenkt. Gab es nicht genug zu trinken, Gott hat immer wieder, wie wir gelesen haben, diesen Felsen gesandt, der ihnen sozusagen nachfolgte, so dass sie immer genug hatten. Aber sie waren vergesslich und sie haben nicht gesehen, wie Gott sie geführt hat.
[16:38] Dann kommt noch dazu, dass sie Gott nicht genug zugetraut haben. Und da zu lesen wir jetzt weiterhin Psalm 78, Verse 19 bis 22: "Und sie redeten gegen Gott und sprachen: Kann Gott uns wohl einen Tisch bereiten in der Wüste? Siehe, er hat den Felsen geschlagen, das Wasser floss und welches sich ergoss. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volk Fleisch verschaffen? Darum, als der Herr das hörte, da wurde er zornig und Feuer brannte gegen Jakob, ja, es stieg auf über Israel, weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Rettung vertrauten."
[17:33] Sie haben Gottes Macht, Gottes Kraft in Frage gestellt. Vielleicht geht es uns so, dass wir meinen, unsere Probleme sind so groß und wir sehen keinen Ausweg. Dann vergessen wir, dass Gott tausende Wege hat, dort, wo wir keinen mehr sehen.
[17:55] Lasst uns nicht diesen gleichen Fehler machen wie das Volk Israel damals.
[18:03] Vielleicht kennt ihr das auch ein bisschen aus eigener Erfahrung. Es gibt manchmal Menschen, dem man viel Gutes tut und man hat gute Absichten dabei, aber es ist ganz schwierig, ihr Herz zu erreichen. Und es ist schmerzhaft, wenn man dann erfahren muss, dass sie einem nach langer Zeit immer noch misstrauen. Genauso geht es Gott mit uns oft auch. Gott führt uns an seiner Hand. Gott möchte nur das Beste für uns und er lässt uns erkennen, lässt uns oft genug erkennen, dass auch die schlechten Dinge uns zum Guten dienen sollen. Aber wie oft werden wir misstrauisch und stellen vielleicht in Frage, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat.
[19:04] Wie gesagt, es gibt starke Parallelen zwischen Hebräer 4 und Psalm 78. Zum weiterführenden Studium könnt ihr auch gerne Psalm 106 lesen, wo auch die Geschichte von dem Volk Israel noch einmal aufgegriffen wird.
[19:24] Zurück zu Hebräer 4. Dort möchte ich noch auf eine Sache hinweisen, ab Vers 6: "Da nur noch vorbehalten bleibt, dass etliche in sie hineingehen sollen, und die, welche zuerst die Heilsbotschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Unglaubens nicht eingegangen sind."
[19:57] So bestimmt er heute wiederum einen Tag, ein Heute, in dem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie es gesagt worden ist: "Heute, wenn ihr seine Stimme so verstockt eure Herzen nicht." Wir werden uns das noch einmal anschauen. Aber wichtig für uns zu behalten ist auch, wenn Gott uns heute anspricht, dann ist heute der Zeitpunkt, um zu handeln.
[20:30] Und so sehen wir auch in Hebräer 4 immer wieder verschiedene Gruppen. Es heißt: "Alle waren unter der Wolke, alle sind durch das Meer gegangen und auf Mose getauft worden. Alle aßen die gleiche geistliche Speise und alle tranken von dem gleichen geistlichen Zell." Aber dann scheiden sich die Wege, und dann heißt es: "Viele oder manche, manche oder die Mehrzahl fanden vor Gott kein Wohlgefallen. Viele begehrten das Böse und etliche betrieben sogar Unzucht und Götzendienst."
[21:15] Es liegt bei uns, zu welcher Gruppe wir gehören. Ob wir zu dieser bösen Mehrheit gehören, die es auch heute noch genauso gibt, oder aber, ob wir standhaft sind und von diesen Segnungen Gottes so viel mitnehmen, dass sein Einfluss in unsere Herzen, in unser Leben ausströmen kann.
[21:43] Ganz klar wird uns beschrieben in Hebräer 4, dass das Volk Israel und alle, die dort ungläubig murrten, an dem Unglauben scheiterten. So wollen wir denn als ich bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt. Es war der Unglaube, der ihnen letztendlich sogar das Leben kostete.
[22:18] Unglaube hat Unruhe zur Folge. Glaube hat Ruhe zur Folge. Die Geschichte Israels dient uns hier zur Warnung.
[22:33] Wir wollen weitergehen und 3. Mose 4 lesen, dort die Verse 32 bis 35 waren zwar angegeben, aber lasst es uns bei Vers 32 belassen: "Will er ein schaf zum Sündopfer darbringen, so soll es ein makelloses weibliches Tier sein." Und dann wird weiter beschrieben, wie das Sündopfer gebracht wird. Wie gesagt, es war ein makelloses weibliches Lamm. Man sollte die Hand, also der Sünder, sollte die Hand auf den Kopf des Tieres legen und dann wurde es geschlachtet. Der Name der Priester, das Blut und besprengte damit die Hörner des Altars, goss das Blut um den Altar herum. Das Fett wurde auf dem Altar verbrannt und der Priester sühnte somit die Sünden des Betroffenen. Somit hat er Vergebung erlaubt und das ganze war ein Bild, ein Bild, das vielleicht zu komplex ist und so tiefgreifend, dass wir es auf den ersten Blick gar nicht so gut verstehen können.
[24:00] Aber wie auch in der Lektion angegeben, erfahren wir aus Johannes 1, 29, aber auch zum Beispiel aus Offenbarung 5, dass Jesus das Lamm ist. Er ist das Lamm, das der Welt Sünde hinwegnimmt. Also war dieses Opfer hier ein Sinnbild auf Jesus, der später auf die Erde kommen würde.
[24:30] In "Patriarchen und Propheten", Seite 331, heißt es: "Der wichtigste Teil des täglichen Gottesdienstes war das Opfer." Der wichtigste Teil des täglichen Gottesdienstes war das Opfer, das um einzelner Personen willen dargebracht wurde. Der reuige Sünder brachte das Opfertier an die Tür der Stiftshütte. Er legte die Hand auf dessen Haupt, bekannte seine Sünden und übertrug sie damit bildlich von sich auf das unschuldige Opfer.
[25:09] Auch uns ist es heutzutage möglich, dass wir dieses Opfer für uns beanspruchen und dadurch Vergebung erlangen. Lasst uns aufschlagen 1. Petrus 1, 1. Petrus 1, das ist auch angegeben.
[25:35] Und dort ab Vers 18 heißt es: "Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes. Er war zuvor ersehen vor Grundlegung der Welt, aber wurde offenbar gemacht in den letzten Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet seien."
[26:19] Jesu Opfer, das er gebracht hat, war nicht einfach so, wie man ein Ritual durchführt, sondern es hatte einen Zweck, wie es hier heißt, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet seien.
[26:42] Es ist der Wille Gottes, dass jeder bekennende Christ seinen Charakter nach dem göttlichen Vorbild vervollkommnet. Auch das Opfer, das wir bringen, unser eigenes Leben, sollte makellos sein. Und es ist der Wille Gottes, dass wir nach dem göttlichen Vorbild vervollkommnet werden. Durch das Studium des Charakters Christi, denn der Bibel offenbart wird, und durch das Einüben seiner Tugenden wird der Gläubige in dasselbe Bild der Güte und Barmherzigkeit verwandelt.
[27:20] Das Werk Christi der Selbstverleugnung und des Opfers, das in das tägliche Leben eingebracht wird, wird den Glauben entwickeln, der durch Liebe wirkt und die Seele reinigt. Das ist ein Zitat aus dem englischen "Steps to Christ", heißt das Buch. Wenn es jemand nachschlagen möchte.
[27:48] Das Werk Christi der Selbstverleugnung und des Opfers, das in das tägliche Leben eingebracht wird, wird den Glauben entwickeln, der durch Liebe wirkt und die Seele reinigt. Die Vereinigung, die wir brauchen, die können wir dadurch empfangen, dass das Opfer Christi, seine Selbstverleugnung, auch in unserem Leben zum Tragen kommt.
[28:16] Bei meinen Vorbereitungen bin ich beim Lesen so ein bisschen spazieren gegangen und ich bin darüber einen Friedhof gelaufen. Und da bin ich an einem Grabstein vorbeigekommen, durch stützen musste auf dem Grabstein. Es war eines englischen Mannes oder eines amerikanischen, da stand: "He fought hard, but lost." Zu Deutsch: "Er kämpfte hart, aber er verlor." Ich fand das sehr traurig. Ich weiß ja nicht, was dieser Mann in seinem Leben durchgemacht hat. Aber gleichzeitig muss ich daran denken, wie Gott mit uns macht. Denn bei Gott ist es nicht so, dass wir im Glaubensleben hoffen, dass wir kämpfen und trotzdem verlieren. Nein, Gott legt uns da, was die Bedingungen sind, und er selbst kämpft dafür, dass wir gerettet werden können.
[29:31] Wir haben nicht viel zu befürchten, wenn wir eine lebendige Beziehung zu Christus haben, wenn wir uns ihm täglich weihen.
[29:44] Was ist noch Epheser 5, und dort Vers 25 bis 27 aufschlagen. Ich lese nicht ganz ab dem Anfang von 25, weil der Kontext uns vielleicht uns so ein bisschen verwirren kann. Dieser Text ist nämlich bekannt dafür, dass man Männer ermahnt, wie sie mit ihren Frauen umgehen sollen. Aber hier steckt etwas drin, dass ich so in seiner Schönheit noch vorher gar nicht so gesehen hatte.
[30:25] Er heißt: "Schließt nicht ganz vom Anfang, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstellen als eine Gemeinde, die nicht herrliche sei, so dass sie wieder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig sei."
[30:49] ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. Dafür hat Jesus sein Opfer gebracht. Und wir vergessen, dass wir sehen, was wir alles selbst schaffen müssen und fühlen uns dann vielleicht manchmal so alleine mit dem, was Gott uns aufgetragen hat. Aber nein, so ist es nicht. Jesus selbst hat an dich und an mich gedacht, als er sich entschieden hat, das Opfer zu bringen.
[31:28] Wir wollen uns jetzt noch einmal dem Hebräer 4 zuwenden und auch den angegebenen Text im 1. Petrus 1 anschauen. Lasst uns zuerst 1. Petrus 1 aufschlagen. Da heißt es in Vers 17: „Und wenn ihr ihn als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes einzelnen, so fürchtet euch in Furcht solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.“ Und in Hebräer 4 heißt es auch in Vers 1: „So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurück geblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht.“
[32:22] Da passt doch etwas nicht zusammen. Wir reden jetzt hier die ganze Zeit über die Ruhe und wie wir Ruhe finden können. Und jetzt sagt uns die Bibel: „So lasst uns mit Furcht bedacht sein.“ Was ist hier gemeint? Wir müssen verstehen, dass es auch nicht nur um die innere Ruhe geht, sondern es gibt noch eine Ruhe, die größer und weitreichender ist, als die Ruhe, die wir hier auf Erden erfahren können.
[32:56] In Vers 2 und 3a haben wir schon gesehen, dass manche diese Ruhe scheinbar nicht erreicht haben. Und wenn ihr euch einmal so ganz zurück erinnert an den Anfang des Quartals, da haben wir gleich in der ersten Woche gesehen, dass es verschiedene Arten von Ruhe gibt. Die Bibel spricht z.B. von der Sabbatruhe, deswegen halten wir auch den siebten Tag als Gottes Ruhetag. Dann gab es noch einen anderen hebräischen Ausdruck dafür, zum Beispiel, dass die Bundeslade sich niedergelassen hat, oder es gibt auch noch die Bezeichnung, dass Gottes Geist auf einem Menschen ruht, wie bei Elia, oder aber, dass man im Lande war und Frieden im Land herrschte.
[34:06] Nun, welche Ruhe ist jetzt hier in Hebräer 4 eigentlich gemeint? In 5. Mose 28, und nach meinem Verständnis, ist das das Ponton dazu, dass es hier heißt: „Gott sprach in seinem Zorn: Sie soll nicht in meine Ruhe eingehen.“ Es wird ja gelesen, wir in 5. Mose 28.
[34:41] „Dazu wirst du unter diesen Völkern keine Ruhe haben und keine Rast finden für deine Fußsohlen, denn der Herr wird dir dort ein beben das Herz geben, erlöschen die Augen und eine traurige Seele.“ Wenn du der Stimme seines Gottes nicht gehorchst, heißt es in Vers 15.
[35:06] „Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht gehorchst, so dass du nicht alles seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, bewusst und tust, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen.“ Und dann geht es los. Wir kennen ja 5. Mose 28 als das Kapitel von Segen und Fluch, wenn du der Stimme Gottes nicht gehorchst.
[35:31] Ist also das ist die Ruhe, die einem Menschen fehlt, weil er ungehorsam ist. Und in Hebräer 3, Vers 17, das ist auch ganz nah bei Hebräer 4, da lesen wir auch über wen vierzig Jahre lang zornig waren. Es waren nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fiel.
[36:04] Also sehen wir hier die Verbindung. Es geht nicht nur so sehr um diese innere Ruhe, die ihm gefehlt hat, sondern auch darum, dass er erst gar nicht in das Land Kanaan hineingekommen ist. Das Land Kanaan, das ja für sie das Symbol der Ruhe war. Und letztendlich, was nicht Gott zu verdanken, dass die Geschichte für sie, viele, viele Israeliten, seinen traurigen Ausgang hatte, sondern sie selbst hatten es sich zuzuschreiben.
[36:50] Auch etwas anderes können wir aus der Geschichte der Israeliten lernen. Und zwar können wir sehen, je turnier sie dem Land Kanaan angekommen sind, desto mehr haben sie ihren Glauben verloren. Je länger die Reise dauerte, desto mutiger und zweifelnder wurden sie.
[37:20] Auch seit dem Zeitpunkt, an dem Jesus versprach, dass er wiederkommen würde, haben sich immer mehr Zweifel bei den Gläubigen eingeschlichen. Je mehr wir uns dem himmlischen Kanaan nähern, desto mehr Menschen versäumen es sich, auf das himmlische Kanaan vorzubereiten. Und lasst uns daran denken, auch die Wüstenwanderung diente eigentlich zur Vorbereitung.
[37:53] Das soll nicht auf uns zutreffen. Wie steht es um dich? Wie steht es um mich? Sind wir vorbereitet? Denn für diejenigen, die nicht vorbereitet sind, gibt es keine Hoffnung.
[38:19] Schlag mit mir gemeinsam Psalm 95 auf. Dort die Verse 8 bis 11, die auch wieder genau das aufgreifen. Ihr seht, das Volk Israel wurde so zum negativen Vorbild, eigentlich zum Beispiel für alle Gläubigen nach ihnen. „So verstockt eure Herzen nicht wie bei der Herausforderung am Tag der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten, sie prüften mich und doch mein Werk vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht und ich sprach: Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht, und sie haben meine Wege nicht erkannt, so dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.“
[39:13] Die Israeliten hörten Gottes Stimme. Sie sahen die Wunder, die er tat. Und dies noch mehr gewonnen, Wunder geschehen, dass sie ihm glaubten. Doch zweifelten sie daran, dass Gott das Beste für sie wollte.
[39:33] Dabei versichert uns 5. Mose 7, und dort die Verse 6 bis 8, ihr könnt das gerne nachschlagen, dass Gott sein Volk liebt. Er meint es gut mit uns.
[39:46] Lass uns noch gemeinsam in Apostelgeschichte 7, 44 schauen. Apostelgeschichte 7 ist bekannterweise die Rede Stephanus, und auch er greift dieses Thema auf. Apostelgeschichte 7, 44: „Das Zelt des Zeugnisses war in der Mitte unserer Väter in der Wüste, sowie der, welcher mit Mose redete, es zu machen, Befehl nach dem Vorbild, dass er gesehen hatte.“
[40:24] Und Vers 51: „Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Hier wendet sich Stephanus übrigens an die Umstehenden, die ihn jetzt stärken möchten. Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr. Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, die vorher das Kommen des Gerechten ankündigten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid. Ihr, die ihr das Gesetz auf Anordnung von Engeln empfangen und es nicht gehalten habt.“
[41:06] Das war auch genau, wovon Hebräer 4 gesprochen hat. Sie haben das Gesetz empfangen, haben die frohe Botschaft gehört, sie haben aber nicht hingehört.
[41:20] Und jetzt besteht auch eine Verbindung zwischen dem Glauben und dem, wie es sich auf unser Leben auswirkt. Wir haben schon herausgearbeitet, dass der Fehler der Israeliten darin lag, dass sie nicht auf Gott hörten. Sie lehnten also erkannte Wahrheit ab.
[41:55] Johannes 12, Vers 35 legt uns da, dass es für jeden auch eine bestimmte Zeit gibt, eine Zeit des Handelns. Da sagt Jesus in Johannes 12, 35: „Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht noch habt, damit euch die Finsternis nicht überfällt. Denn wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht.“
[42:23] Auch in der Epistel 13, 46 zum Beispiel, sehen wir dieses Muster, dass es eine Zeit gibt. Und der Prediger sagt uns auch, dass wir die Tage auskaufen sollen, denn die Zeit ist wertvoll.
[42:48] In Hebräer 4 hieß es aber, das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit Glauben verbunden oder vermengt worden ist. Es ist wichtig, dass wir vieles aus der Bibel wissen, dass wir unsere Bibel kennen. Das ist aber auch genauso wichtig, dass wir das Gehörte oder Gelesene Wort mit Glauben für uns...
[43:12] Ein zweites Könige 17, das zweite Könige 17 finden wir auch einen einschlägigen Text. Dort Vers 13: „Ja, wenn der Herr gegen Israel und Juda durch alle Propheten und alles Zeugnis ablegte, indem er sagte: Kehrt um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote und meine Satzungen nach dem ganzen Gesetz, dass ich euren Vätern angeboten habe und dass ich durch meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt habe. So gehorchten sie nicht, sondern machten ihren Nacken hart, gleich dem Nacken ihrer Väter, die nicht an den Herrn, ihren Gott, geglaubt hatten.“
[44:01] Hier sehen wir, sie haben nicht gehorcht, genauso wie diejenigen, die nicht geglaubt haben.
[44:09] Glaube und das ist ein drittes Thema für sich, ein breites Feld. Ihr könnt gerne dazu ein bisschen unsere Mediathek durchstöbern oder auch das Buch „Glaube und Werke“ von Allen White zum Beispiel lesen, oder aber Römerbrief studieren. Aber Glaube und Werke können wir festhalten, sind eng miteinander verbunden. Glaube wird sich auch immer auf das Leben auswirken.
[44:45] Und dementsprechend ist es auch wichtig, was uns Jakobus in Jakobus 1 sagt. Hier finden wir auch diesen Zusammenhang vom Hören und vom Handeln.
[45:10] „Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wer nur Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut. Er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war.“
[45:32] Das ist ein schönes und einprägsames Bild, das Jakobus hier darlegt. Es ist wie ein Spiegel. Und ich bin jetzt leider, kann man sonst, hätte ich gesagt, wir nehmen eine Krawatte als Beispiel, aber vielleicht könnt ihr euch das vorstellen. Das ist so ein bisschen, wie wenn man eine Krawatte trägt und frühmorgens vom Spiegel steht und merkt, sie sitzt noch nicht so richtig. Und wenn es nicht gleich richtet, dann geht er vielleicht hin, frühstückt und setzt sich ins Auto, steht dann in der Arbeit vielleicht als Lehrer oder etwas arbeitet, vor den Menschen. Und die Leute sehen ihn, aber er sieht sich selbst nicht und bemerkt gar nicht, dass etwas falsch ist, wenn es nicht gleich in Ordnung bringt.
[46:29] Und so sollen wir auch, wenn wir Gottes Wort hören und etwas verstanden haben, sollen wir auch die Dinge in unserem Leben gleich in Ordnung bringen.
[46:42] In Galater 3, und das schauen wir uns noch zum Schluss an. Die Galater 3 wird das, was die ganze Zeit schon so ein bisschen angedeutet worden ist, noch einmal klar. Da ist von der Verheißung Abrahams oder das Versprechen an Abraham die Rede. Und wir haben im letzten Quartal dieses Thema ganz ausführlich studiert.
[47:13] Deswegen lesen wir noch den Vers 29 und dann werde ich euch ein Abschnitt aus „Wie alles begann“ vorlesen. Aber zuerst Galater 3, Vers 29: „Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.“
[47:42] „Wie alles begann“ beschreibt das Geschenk, das Abraham und seinen Nachkommen versprochen wurde, bezog sich nicht nur auf das Land Kanaan, sondern auf die ganze Welt. Der Apostel Paulus schrieb: „Denn die Verheißung, dass er der Erbe der Welt sein soll, ist Abraham oder seinem Nachkommen nicht zuteil geworden durch das Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.“
[48:07] Und die Bibel lehrt eindeutig, dass sie Zusagen, die Abraham erhielt, durch Christus erfüllt werden sollen. Alle, die zu Jesus Christus gehören, sind berufen zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unvermeidlichen Erbe. Das ist die Erde, die einmal vom Fluch der Sünde befreit sein wird.
[48:34] Wir haben die Verheißung auf eine neue Erde, auf einen neuen Himmel. Und wie oft verlieren wir das aus den Augen? Kolosser 3, 2 sagt uns, dass wir unsere Sache, Zuneigungen, unsere Sehnsucht nicht auf das Irdische setzen sollen, sondern auf das Himmlische.
[49:02] Jesaja 65. Das können wir noch kurz aufschlagen. Jesaja 65.
[49:21] Da lesen wir in Vers 17: „Siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ Und dann in Vers 23: „Sie werden sich nicht vergeblich mühen und nicht Kinder für einen jähen Tod zeugen, denn sie sind der Same der Gesegneten des Herrn und ihre Sprösslinge mit ihnen.“
[49:43] Gott möchte uns reichlich segnen. Und sein Segen ist so groß, dass es nicht einmal ausreicht, in uns hier auf Erden zu schenken. Er möchte uns in der Ewigkeit reich beschenken mit seinem Segen.
[50:08] „Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so bemüht euch, dass ihr das unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet. Als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden.
[50:31] Und seht die Langmut unseres Herrn als eure Rettung an. Ja, wir leben in der Bewerbungszeit, sozusagen, weil das, was auf uns wartet, noch viel größer und schöner wird. Und auch wenn wir manchmal vielleicht unangenehme Zeiten durchmachen, und das muss auch gesagt sein, die Wüstenwanderung war nicht immer nur Zuckerschlecken.
[51:02] Trotzdem lohnt es sich. Es wird alles wert sein, wenn wir die Herrlichkeit erlangen, die in der Ewigkeit auf uns wartet. Allein mit den Augen des Glaubens können wir über die zeitlichen Dinge hinwegschauen, um den Wert der ewigen Güter richtig einzuschätzen.
[51:25] Es passt auch an einer Stelle dieses Zitat. Dieses Zitat habe ich diese Woche wieder gefunden. Das war so in meine Bibel irgendwo drin. Oh, „You belong to be held by an ancient wisdom.“ Das haben wir zum Beispiel auf Deutsch nur ein paar Sehnte sich nach dem Ungesehenen. Das war aus dem Zusammenhang, als Christus auf das erste Mal auf die Welt kam und zu ihnen wurde die heimliche himmlische Botschaft gesandt. Also die Botschafter des Himmels von zu ihnen gesandt.
[52:10] Sehen wir uns nach Christus? Sehen wir uns nach der Herrlichkeit der neuen Erde? Wonach sehnst du dich? Wenn wir so ganz ehrlich sind, was ist das, was unsere Herzen bewegt? Wenn wir diese Woche das Thema Sehnsucht nach mehr studieren, dann lasst uns uns darüber ernstlich und ehrlich Gedanken machen. Was ist meine Sehnsucht?
[52:47] Christus sehnt sich nach uns. Und ich wünsche mir, dass wir uns auch daran öfters erinnern in dieser Woche. Lasst uns jetzt nun gemeinsam noch beten und Gott auch für seine Hoffnung, die er uns geschenkt hat, danken.
[53:06] Vater im Himmel, ich danke dir für dein Wort. Ich danke dir, dass wir aus eigenen Fehlern, aber auch aus Fehlern anderer lernen können. Wir brauchen täglich deine Vergebung. Wir brauchen das Opfer, das Christus für uns gebracht hat.
[53:32] Und wir bitten dich, dass du in unseren Herzen eine tiefe Sehnsucht nach mehr entfachst. Schenkt uns die Sehnsucht, mit dir eins zu sein, denn es wird der schönste Augenblick sein, wenn wir Jesus in die Augen sehen können und wenn wir die himmlische Stadt betreten können.
[54:04] Bitte hilf uns, dass wir treu zu dir stehen und dass wir auf dich hören, was auch immer du uns zu sagen hast, so dass wir das ergreifen. Im Namen Jesus. Amen.
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