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In dieser Christ Study Hour-Episode von David Nießner wird der Sabbat aus einer biblischen und historischen Perspektive beleuchtet. Es wird betont, wie wichtig es ist, den Sabbat nicht nur als Ruhetag zu betrachten, sondern als ein Zeichen der Beziehung zu Gott und als Erinnerung an die Schöpfung und die Erlösung. Die Predigt kritisiert eine rein gesetzliche Auslegung des Sabbats und hebt hervor, dass der wahre Sinn darin liegt, Gott näherzukommen und ihn besser kennenzulernen.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen

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Transkript

[0:31] Eine gesegnete neue Woche oder einen gesegneten Sabbat wünsche ich euch. Hier ist unsere Kreisstadt die Aua. Wir haben heute wieder ein sehr, sehr interessantes Thema. Und ihr seht, mein Tisch ist voll. Ein sehr schönes Thema, und es geht um den Sabbat. Und nun ja, wir möchten uns einige wichtige Dinge anschauen, aber ich habe auch einige sehr spannende, herausfordernde Zitate dabei, denen wir uns widmen möchten. Wenn wir uns dieses Thema anschauen, bevor wir das aber machen, weil es ein sehr praktisches Thema ist und ich denke, oft auch falsch verstandenes Thema, möchten wir besonders um Gottes Führung bitten, dass er uns ja auch hineinführt und das nicht menschliche Konstrukte oder einfach nur Argumentationsketten hervorgebracht werden.

[1:19] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir heute wieder dem Thema des Sabbats widmen können. Lass uns damit so einen großen Schatz gegeben, so ein großes Geschenk gemacht, aber wir haben es oft missverstanden, falsch gepredigt. Darum bitte ich dich um Führung in diesem Thema und darum, dass du uns durch deinen Geist erleuchtest, dass wir verstehen werden, was das Thema uns zu sagen hat. Im Namen Jesu. Amen.

[1:49] Wer von euch in der letzten Woche eingeschaltet hat, der dürfte noch vertraut sein mit diesem Text aus dem zweiten Buch Petrus, dem zweiten Brief. Und ich möchte mit euch sehr gerne diesen Text noch einmal lesen. Und zwar finden wir in 2. Petrus 1, Vers 12 bis 13, folgende Aussage: „Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibeszelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere.“

[2:26] In Kapitel 3, Vers 102 finden wir eine ähnliche Aussage, die uns auch zeigt, dass wenn wir uns mit dem beschäftigen, was uns schon lange bekannt ist, wie geistliche Erweckung erfahren können. Das beste Beispiel ist die Adventbewegung nach dem Jahre 1844. Die damals in der großen Enttäuschung gefangen waren, weil sie die Wiederkunft berechnet haben, sie ist nicht eingetreten und sie waren dann natürlich deprimiert und traurig.

[2:50] Aber und das war auch auf der einen Seite traurig. Es war eine kleine Gruppe von nicht mal 50 Adventisten, die die Bibel studiert haben, nochmal das durchgegangen sind, was sie schon lange eigentlich kannten. Diese Propheten Daniels und dann verstanden haben, wo ihr Fehler lag. Deswegen unterschätzt niemals, dass wir Themen, die uns eigentlich unbekannt sind, nochmal studieren, weil uns das wirkliche geistliche Erweckung bringt.

[3:22] Und ich möchte mit euch sehr, sehr gerne jetzt darüber sprechen über den Sabbat. Und ich meine, für uns Adventisten ist es keine Frage, dass der Sabbat der siebte Tag ist. Wir möchten uns aber trotzdem ein paar grundlegende Dinge jetzt anschauen und dann auch etwas anschauen, was wir vielleicht so nie verstanden haben, was mir persönlich auch vor einigen Monaten erst richtig aufgegangen ist, weil das so wichtig ist, um auch im Glauben wachsen zu können.

[3:47] Jetzt, was meine ich damit? Fangen wir mal ganz, ganz vorne an. Fangen wir mal, wie man auch im weltlichen Sprachgebrauch sagt, bei Adam und Eva. Als Gott die Erde gemacht hat, lesen wir, dass der Tag eins gemacht hat, Tag zwei und dann natürlich immer mehr geschaffen hat. Und am Ende dann lesen wir im ersten Buch Mose, Kapitel 1, Vers 31: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

[4:19] Sehr gut heißt sehr gut. Das heißt, sehr gut. Total blöd, das zu sagen, aber viele Menschen denken, und das ist ja auch, was man oft dem, so sage ich mal, Kreisen findet, wo Menschen die Evolution befürworten und sagen: „Ja, wenn die Welt so böse ist, glaube ich nicht an einen Gott.“ Das war übrigens auch Charles Darwins Problem. Der hat nämlich, als er auf seinem Schiff um die Welt gereist ist, einen Brief geschrieben an einen Freund, wo er gesagt hat: „Eigentlich wollte ich gar nicht beschreiben, aber ich verstehe es nicht, wie ein liebender Gott Schlupfwespen machen kann, die ihre Eier in andere Tiere legen. Wie kann es sein, dass Katzen mit Mäusen spielen?“ Und das ist ja das, was viele Menschen abschreckt. Aber hier am Anfang sagt die Bibel: „Es war sehr gut.“ Aber heute, was wir heute sehen, ist nicht sehr gut.

[5:12] Aber von Anfang an weiß Gott, und Teil davon war der Sabbat. Wenn wir dann in der Geschichte weitergehen, sehen wir, dass Gott dann den Menschen diesen Sabbat gegeben hat und gezeigt hat, dass der Tag der Ruhe, damit ist die Schöpfung erst vollkommen geworden. Denn auch als Adam und Eva da waren, war die Schöpfung noch nicht vollkommen, denn es hat ja noch ein Tag gefehlt, hat noch ein Teil der Ruhe gefehlt.

[5:38] Ich möchte euch noch ein bisschen mit der Adventgeschichte mitgehen. Im Jahr 1814, 1844 hat Julia Smith ein Buch veröffentlicht, das einen Titel trägt, der uns zumindest vom Titel her natürlich nicht abschrecken würde. Nämlich „Synopsis of Present Truth“. Und diesem Buch hat er quasi die Sichtweisen der Adventisten dargestellt. Er hatte argumentiert, Texte gegeben, die, wie soll man sagen, ja, die Gegner quasi entwaffnen sollten. Und er hat da dieses, die zwei Gesetze gegenübergestellt, das Gesetz Mose, das Gesetz Gottes, die zehn Gebote. Er hat den Sabbat als den richtigen Tag gegen den Sonntag als den falschen Tag dargestellt. Und es war theologisch gesehen ein richtig gutes Buch.

[6:29] Aber es gibt in der Sammlung von „Advent Materials“ auf Seite 429 eine Antwort von Ellen White auf dieses Buch. Also er hat dieses Buch geschrieben und Ellen White hat dem darauf geantwortet. Und sie schreibt hier: „Du musst den Gemeinden die Thematik des Glaubens und der vollständigen Abhängigkeit für eine Gerechtigkeit Christi klar und deutlich machen. In seinen Reden und Gebeten steckt so wenig von Christus, seiner beispiellosen Liebe, seinem großen Opfer für uns, dass Satan die Ansichten, die wir über Jesus Christus haben sollten und müssen, fast schon in den Schatten gestellt hat durch das Anschauen. Werden wir immer ihm immer ähnlicher. Dies ist die gegenwärtige Wahrheit.“

[7:18] Das ist eine sehr starke Antwort, die Hinweise gibt. Sie sagt: „Du musst den Gemeinden die Thematik des Glaubens deutlich machen. In seinen Reden und Gebeten steckt so wenig von Christus.“ Das ist heftig, wenn man das liest über ein Buch, das theologisch eigentlich richtig gut geschrieben ist. Und er hat ja nicht unrecht damit.

[7:37] Und es gibt da noch andere Zitate, wo Ellen White sagt, dass mit den Jahren in der Adventbewegung die Predigten unserer eigenen Prediger so trocken geworden sind wie die Höhen von Gilboa, trockene Wüste.

[7:56] Ich möchte mit euch noch ein Zitat lesen aus dem Buch „Glaube und Werke“, Seite 14 und 15. Dort sagt sie weiter: „Immer wieder wurde ich von Gott auf die Gefahr hingewiesen, dass wir als Gemeinde falsche Vorstellungen von der Rechtfertigung durch den Glauben hegen. Seit Jahren wird mir gezeigt, dass Satan auf besondere Weise aktiv werden würde, um unsere Auffassungen zu diesem Thema zu verwirren. Das Gesetz Gottes wurde umfassend behandelt und den Gemeinden dargestellt, fast so bar jeden Wissens über Jesus Christus und seine Beziehung zum Gesetz, wie das Opfer Kains es war.“

[8:35] Das ist auch ein starkes Zitat, was sie sagt. Das Gesetz Gottes wurde so umfassend behandelt und den Gemeinden dargebracht, aber Christus war so wenig verkündigt. Genauso wert, dass wir das abrufen. Das ist richtig übel, was sie hier sagt. Sie sagt dann weiter: „Viele Menschen sind vom Glauben an Christus aufgrund falscher Vorstellungen von der Erlösung abgehalten worden, weil die Prediger in einer falschen Weise vorgegangen sind, um die Herzen zu erreichen.“

[9:02] Das Thema, das mir schon jahrelang ans Herz gelegt wurde, ist die zugerechnete Gerechtigkeit Christi. Ich bin erstaunt, dass sie nicht zum Gegenstand der Predigten in unseren Gemeinden gemacht wurde, dass sie mir doch so beständig ans Herz gelegt wurde und ich sie zum Thema nahezu jeder Predigt und jeder Ansprache gemacht habe, die ich in den Gemeinden gehalten habe. Ihr könnt das Zitat gerne nachlesen: „Glaube und Werke“, Seite 14, 15.

[9:31] Und es gibt viele Zitate, die sie dazu bringt. Das ist übrigens eine sehr spannende Thematik auch mit dem Thema Gerechtigkeit aus Glauben. Und jetzt, was hat das mit dem Thema diese Sabbat-Schule zu tun? Denn White sagt, dass Gottes Gesetz, man, dass viele Themen, Zustand der Toten, die Speisegesetze, egal was uns so quasi trend von den anderen christlichen Kirchen, dass das war richtig ist, aber so trocken und so ohne Christus vorgetragen wurde, dass es im besten Fall ein schöner Vortrag ist.

[10:04] Und das ist besonders auch, wie ich das Gefühl habe, den Bezug auf den Sabbat geschehen, dass es zu trocken und zu dogmatisch vorgetragen wurde. Sabbat, siebter Tag, hier sind die Verse. Sonntag ist der Tag der katholischen Kirche, hier sind die Zitate. Das ist alles nicht falsch, aber wir müssen verstehen, was hinter dem Sabbat steckt, was Gott uns da mitgeben möchte, was er damit beabsichtigt hat und vor allem auch die Frage stellen: Wie können wir den Sabbat eigentlich heilig halten?

[10:35] Das ist ein sehr wichtiges Thema, weil, wie gesagt, die besagte, der Sabbat ist heilig und wir sollen ihn heiligen. Aber wie geschieht das eigentlich? Dazu möchten wir uns einige Texte und Zitate anschauen. Und ein schönes Zitat findet sich auch in dem Buch „In Heavenly Places“ auf Seite 150. Da heißt es nämlich: „Denen, die das Licht dieser Wahrheit erhielten, ist der Sabbat ein Test. Es ist keine menschliche Forderung, sondern Gottes Prüfung.“

[11:06] Also der Sabbat wird eine unglaublich große Rolle spielen in der nahen Zukunft, weil es unsere Treue zu Gott offenbaren würde. Wenn wir Gott treu sind, dann werden wir den Sabbat heilig halten. Aber auch hier die Frage: Wie machen wir das eigentlich?

[11:18] Und dazu möchten wir noch ein paar grundlegende Sachen auch anschauen. Was im Programm, was ist der Sabbat eigentlich? Wozu soll er uns überhaupt erinnern? Wir kennen die Texte, aber wir möchten sie trotzdem anschauen, für alle, die vielleicht dann noch nicht so fest oder die nicht genau wissen, wo es steht.

[11:36] In 2. Mose 20, ab Vers 8 geht es über das Sabbatgebot. Und da sagt der Text: „Gedenke an den Sabbat, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Im Übrigen, der Text hier: Sechs Tage sollen wir arbeiten, aber im siebten ruhen.“ Manche machen das so: Sechs Tage sind wir faul und am Sabbat besonders faul. Aber die Bibel sagt, wir sollen sechs Tage arbeiten, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hatte er den Sabbat-Tag gesegnet und geheiligt.

[12:33] Was Gott uns hier zeigt, ist, dass wir am Sabbat – verknüpfte der Sabbat mit der Schöpfung. Das bedeutet, wir sollen am Sabbat an die Schöpfung gedenken und mehr noch, nicht nur daran denken, dass Gott die Erde gemacht hat und sagen: „Ja, was hat die Erde geschaffen und die Tiere und den Elefanten, Rex und das kleine Backen-Hörnchen?“ Sondern wir sollen unsere Wurzeln zurückdenken. Wir sollten auch darüber nachdenken, warum die Welt ist, wie sie ist. Wir sollten über geistliche Themen nachsinnen. Da kommen wir nachher noch ein bisschen drauf zurück, weil es total spannend ist. Aber wir sollen an die Schöpfung, an den Ursprung dieser Welt, an den Ursprung unserer eigenen Existenz denken.

[13:14] Und das ist auch das, was die, was musste der Israeliten geboten hat, wenn sie sich hinlegen, sollen sie sich an das Gesetz denken. Wenn sie sich aufsetzen, sollen sie darüber reden, dann den Kindern davon berichten. Wie soll das mit geistlichen Dingen jeden Tag beschäftigen?

[13:30] Und ein guter Freund von mir, der hat mir letztens erzählt, dass er früher die Gewohnheit hatte, als er in seiner Ausbildung war oder gearbeitet hat, dass er morgens einen Bibeltext genommen hat, ihn auswendig gelernt hat, ihn den ganzen Tag wiederholt hat. Und wenn man das macht, man denkt automatisch darüber nach, man denkt geistliche Themen nach und dadurch wächst man auch im Glauben, wenn man diese Schriftstücke nimmt. Weil entweder hat die Bibel recht, wenn sie sagt, dass wir durch jedes Wort leben, das durch Gottes Mund kommt, oder sie hat unrecht. Zweiteres glaube ich aber nicht. Und deswegen werden wir da wirklich auch geistiges Leben erfahren, wenn wir jeden Tag darüber nachdenken.

[14:14] Übrigens, in 2. Mose 16, da finden wir diese Begebenheit, wie die Israeliten, dass Männer sammeln sollen. Und das ist auch ein guter Hinweis darauf, dass wir sehen, dass der Sabbat nicht erst mit den zehn Geboten am Sinai gegeben wurde. Da wurden die Gebote in schriftlicher Form gegeben, aber sie haben schon lange vorher existiert. Und die Israeliten haben hier in dieser Begebenheit, als das Manna gegeben wurde, in 2. Mose 16 folgende Wunder erlebt. Sie haben gesehen, wie Gott sie versorgt, fünf Tage lang. Am sechsten Tag fällt doppelt so viel Brot. Am siebten Tag fällt gar nichts. Und am ersten Tag fällt wieder die übliche Menge. Das heißt, sie haben gesehen, wie die Dinge sich ändern und wie Gott hier jede Woche für Woche immer wieder diese Wunder schickt und sie versorgt.

[15:05] Ja, aber wir möchten uns noch einen anderen Text anschauen in 5. Mose 5. Da finden wir nämlich die Wiederholung, wenn man so möchte, die Wiederholung der zehn Gebote. Und auch ab Vers 12: „Haltet den Sabbat-Tag und heilige ihn, wie es dir der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle seine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch deine Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch irgendein Vieh, noch der Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. Damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Du sollst bedenken, dass du auch eigentlich nicht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hatte der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat halten sollst.“

[16:09] Der Aspekt, der hier erwähnt wird, ist, dass wir uns daran erinnern sollen, dass Gott uns aus der Knechtschaft hinausgeführt hat. Die Israeliten wurden wortwörtlich aus der Knechtschaft in Ägypten geführt. Aber für uns, das geistliche Israel, soll es zeigen, dass Christus uns aus der Knechtschaft der Sünde geführt hat.

[16:27] Und jetzt, diese beiden Sachen sind für uns, die meisten von uns, endlich mal nichts Neues. Aber das ist auf jeden Fall, woran wir denken sollten. Das sind grundlegende Sachen, die uns am Sabbat beschäftigen sollten. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, wo wir herkommen, wozu wir bestimmt waren, wo wir jetzt gelandet sind und wie wir da wieder rauskommen.

[16:51] Wenn wir uns das Wort „heilig“ anschauen, das ist das, wofür dieses Thema praktisch wird. Weil wir vorhin vorgelesen haben, Ellen White sagt, dass gewisse Themen und dass es damals in dem, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, Predigten und Bücher gab von der Adventgemeinde, die theologisch richtig waren, aber Christus völlig ausgeklammert haben. Da ging es nur um richtig und falsch. Und das kennt ihr bestimmt auch vom Sabbat, dass man in Sünden denkt, dass man zu strikt denkt: „Das darf ich, das darf ich nicht tun.“

[17:23] Und ich sage mal, die, die da so gesetzlich damit umgehen, die nur in strikten Denken handeln und sprechen, das sind auch meistens diejenigen, die den trockensten Glauben haben. Das ist kein Vorwurf, das ist einfach eine objektive Feststellung. Und ich hatte selber auch schon die Phasen, wo ich ihn richtig gedacht habe: „Krieg, das mache ich, das mache ich nicht.“ Und dachte, jetzt habe ich den Salat gehalten, aber da war keine innere Freude da.

[17:47] Wir werden nachher noch einen Text anschauen, wo Gott in Jesaja Kapitel 58 sagt: „Der Sabbat soll lust genannt werden und der Tag ehrenwert.“ Und solange wir nicht sagen können, wir haben Freude am Sabbat, machen wir irgendwas falsch.

[18:01] Deswegen, was bedeutet das Wort „heilig“ eigentlich? Auch hebräisch heißt heilig „Kadosch“, auf griechisch „Hagios“. Und das bedeutet beides mal abgesondert sein, andersartig oder getrennt von. Und auch das ist, denke ich, für die meisten von uns nichts allzu Neues. Aber es zeigt uns, der Sabbat ist in gewisser Weise anders als die anderen Tage und er ist abgesondert von dem Rest der Woche, hat einen besonderen Stellenwert. Und allein das sollte uns schon zeigen, dass es nicht darum geht, einfach irgendeinen Tag zu halten, Hauptsache, wir haben einen Tag der Ruhe.

[18:36] Weil Gott möchte nicht, dass sie einen Tag der Ruhe haben, möchte, dass wir den Tag der Ruhe haben. Denn er hat ja, und das lesen wir im Schöpfungsbericht, er hat diesen Tag und diesen Tag allein gesegnet und geheiligt, abgesondert. Sonst keinen Tag.

[18:53] Und naja, es gibt viele Stellen der Bibel. Müssen darüber nicht sprechen, weil das für uns eigentlich klar ist, ja, dass der Sabbat auf der neuen Erde gehalten wird. Ja, Post an den Sabbat gehalten. Jesus selber. Und nun ja, deswegen, der Sabbat bleibt beständig.

[19:07] Aber was ist eigentlich der Sinn und Zweck des Sabbats? Und das ist das, wo es praktisch wird und wo wir gerne hingehen möchten. Dann vielleicht kennt ihr diese Aussage: „Das macht man nicht am Sabbat.“ Oder: „Der Sabbat ist für den Menschen gemacht.“ „Man kann doch alles machen.“ Und man hat in so vielen Themen so viele theologische Fragen, so eine Schere. Man hat links und rechts der Mitte ist keiner. Und das schwingt oft von: „Das macht man nicht am Sabbat“ bis zu: „Man kann machen, was man will.“

[19:41] Ich kenne, was heißt, ich kenne, ich habe eine Doku gesehen über Juden, die im Sommer nicht mein Stuhl tragen dürfen, weil es Arbeit wäre. Oder andere, die hatten also, machen wir uns früher eine Jugend in der Gemeinde, die haben es aber nachmittags immer dann, Turnier endet an der Playstation gespielt und haben dann gesagt: „War ein richtig entspannter Sabbat.“ Aber die Frage ist für beide: Trifft das den Sinn des Wortes? Beide muss man sagen: Nein.

[20:07] Aber was ist der Sinn des Sabbats? Hesekiel 20, 20 sagt uns: „Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott, bin.“ Dieser Text sagt uns, der Sinn und Zweck des Sabbats ist, Gott zu erkennen.

[20:25] Und das ist das, was ich euch damit auch gleich mitgeben möchte. Wenn wir eine Frage haben, und die Frage kommt ja manchmal recht häufig: „Darf ich das selber tun oder soll ich das nicht tun?“ Wenn wir verstehen, was der Sinn des Sabbats ist, dass wir Gott näher kommen, dass wir ihn besser kennenlernen, dann können wir ganz einfach entscheiden: Tue ich das, tue ich das nicht? Weil, wenn wir uns die Frage stellen: „Würde mich das, was ich jetzt tue, näher zu Gott bringen?“ Dann tut es. Wenn man aber die Frage: „Würde mich das näher zu Gott bringen?“ mit „Nein“ beantwortet, dann lass es.

[21:06] Der Sabbat hat einen gewissen Rahmen, der gesteckt ist. Ich sage mal, in diesem Rahmen kann man sich frei bewegen. Für die einen, die fühlen sich erfüllt und den Tod des... guten, für diese ist es wichtig, wenn sie drei Stunden am Stück in der Bibel studieren am Sabbat. Andere möchten lieber in die Natur rausgehen und brauchen diese Ruhe, diese Klänge der Natur und denken darüber Gottes Schöpfung nach und lesen dort vielleicht ein paar Verse. Beides nicht verwerflich, aber wir haben einen gewissen Rahmen, in dem sich jeder frei bewegen kann. Was natürlich darüber hinausgeht, ist natürlich nicht zu empfehlen, ist auch natürlich falsch, dann wie üblich. Aber wie gesagt, die Frage, die wir uns stellen müssen, ist: Wird mich das, was ich tue am Sabbat, näher zu Gott bringen? Dann mache ich es. Wenn es das nicht tut, dann lass es bleiben.

[21:57] Verwenden wir den Sinn verstanden haben, wenn wir das Prinzip dahinter verstanden haben, werden wir keine Ausreden suchen. Wir lieben Gottes Gesetz, ist kein Paragraph, wo man solche Gesetzeslücken finden kann und durchschlüpfen kann. Und naja, hier besteht, wie ich meine, Jesus sagt uns in der Bergpredigt, dass selbst das Töten, das ist schon Töten ist, wenn man schlecht über andere denkt und wenn man ihnen flucht. Kann es sein, dass das nicht nur für das Gebot des Ehebruchs und des Tötens gilt, sondern für jedes andere Gebot? Und ich denke, wir wissen ja auch, dass andere Götter zu haben, nicht nur bedeutet, sich vor einem Götzen nieder zu beugen und Namen vor ihm zu rufen, sondern dass auch Geld oder Arbeit unser Gott zu sein kann. Dann mit dem mehr Aufmerksamkeit geben als Gott. Also kann es sein, dass der Sinn des Sabbats auch viel tiefer geht, als einfach nur nichts in seinem Büro zu gehen? Und ich denke, das ist vielen von uns nicht klar, dass der Sabbat einen viel tieferen Sinn hat. Und das ist das, was wir verstehen müssen. Es geht um das Prinzip, nicht nur um den Buchstaben.

[23:03] Die Bibel sagt, besondere Sabbat nicht arbeiten, wir sollen ruhen. Und die, die uns untergeben sind, sollen wir zur Ruhe bringen. Also wer versteht, wir sie nicht töten, sondern wir sollten dafür sorgen, dass sie sich ausruhen können. Das ist der Buchstabe. Und da habe ich schon oft gesehen, dass dann viele Menschen sagen, ja, für mich ist das ja keine Arbeit, wenn ich meine Hecke schneiden, weil ich arbeite ja im Büro. Aber ihr Lieben, die Frage ist, haben wir das Prinzip verstanden? Wenn wir das Prinzip verstanden haben, dann müssen wir uns nicht irgendwelche Diskussionen aufbauen. Schon sagen, ja, ich habe erkannt, dass das ist eine Erkenntnis. Ich finde, dass meine Meinung ist, dass ich für mich ist Arbeit, dass... Wenn wir das Prinzip verstanden haben, werden all diese Diskussionen zuvor beendet sein, weil das Prinzip ist. Und ich sage es nochmal: Gott näher zu kommen. Alles, was uns dabei hilft, sollen wir tun. Alles, was uns davon abhält, sollen wir lassen. Und in gewisser Weise ist das eine persönliche Entscheidung, weil wie gesagt, da einige gerne die Natur, der andere studiert gerne lange, der andere macht deine Mission Aktion am Sabbat. Und wie gesagt, der Rahmen ist gegeben, damit man sich frei bewegen kann. Aber wir müssen das Prinzip verstehen und nicht nur den Buchstaben nachhängen.

[24:24] Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 1, Seite 255: Auch der Sinn des Sabbats liegt darin, dass er der ganzen Menschheit, der ganzen Menschheit zum Segen gereichen soll. Der Mensch wurde nicht um des Sabbats willen erschaffen, sondern der Sabbat wurde erst nach der Erschaffung des Menschen eingesetzt, um dessen Bedürfnisse, dessen zu begegnen. Also der Sabbat soll unsere Bedürfnisse befriedigen, sage ich mal, die wir brauchen, geistig wie körperlich. Und es ist eben sehr wichtig, Gott kennen zu lernen. Wenn wir ein erfülltes Leben haben wollen, müssen wir Gott kennen lernen. Alles andere ist ein Haschen nach Wind, wie Salomo es sagt, in Prediger 2. Was verspricht, dass die Bibel, wende den Sabbat halten, lass uns was dazu gemeinsam. Ein paar Verse aus Jesaja 56 lesen, um zu verstehen, was wird uns wie Gutes widerfahren, wenn wir den Sabbat im biblischen Sinne halten, nicht im menschlichen Sinne.

[25:30] Lasst uns Jesaja 56, die Verse 2 bis 7 lesen. Wohl dem Menschen, der dies tut, und den Menschen kennt, der daran festhält. Der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun. Und der Fremdling, dass ich dem Herrn angeschlossen hat, soll nichts sagen: "Daher wird mich gewiss und seinem Volk ausschließen." Und der Verschnittene soll nichts sagen: "Siehe, ich bin ein dürrer Baum." Denn so spricht der Herr: "Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und den Willen, was mir gefällt, und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Haus und meine Mauern einen Platz, sondern einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter. Ich will ihnen einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll." Und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben und um seine Knechte zu sein, und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entweihen und die an meinen Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen.

[26:37] Also wird denn da einige Aspekte drin, ja, die besagte: "Wohl dem Menschen, der das tut." Und wir werden Freude erfahren, die uns keiner nehmen kann, wenn wir den Sabbat im üblichen Sinne halten. Ich weiß noch, als ich angefangen habe, ich mit dem Glauben so richtig zu befassen, so mit 15. Nämlich, ich bin an einem Samstagmorgen aufgewacht und ich war so froh, Herr, was so glücklich in die Gemeinde zu gehen. Ich habe so eine Freude gespürt, ich konnte es kaum erwarten. Ich wollte nicht frühstücken, ich wollte einfach nur in die Gemeinde gehen. Und so stelle ich mir das vor, wie es sein muss, wenn wir zu Gott kommen, ja, auf der neuen Erde sowieso, mit voller Freude, mit dankbarem Herzen, völlig wie kleine Kinder. So, ich würde zu Jesus. Und genau das ist das, was Gott hier verspricht, dass wir ja freut, dass es Gottes erfreut in seinem Bethaus, dass es uns wohl ergeht.

[27:27] Hören wir den Sabbat im biblischen Sinne, dem Prinzip nach verstanden haben und halten. Jesaja 58, Vers 13 auch ein sehr, sehr wichtiger und aufbauender Text. Jesaja 58, Vers 13 und 14: "Wenn du am Sabbat einen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat deine Lust nennst..." Manchmal mit dem Eindruck, wenn uns auf den Sabbat vorbereiten, dass es sonst eher so lästig ist, aber wir mussten wieder Freitagnachmittags alles putzen und alles zu stressig. Und da Sabbat sowieso alles so durcheinander und damit die Kinder schreiben, die Gemeinde hat alles so... Ihr Lieben, wir müssen auch natürlich die Vorbereitung für den Sabbat ist auch sehr wichtig, dass wir nicht zwei Stunden vor Sonnenuntergang anfangen, uns darauf vorzubereiten, sondern dass wir auch die ganze Woche das schon machen. In jüdischen Familien ist tatsächlich so, dass sie eigentlich schon am Sonntag anfangen, sich für den Sabbat vorzubereiten. Bei denen ist es so, wenn dann wirklich die Zeit kommt, dass wir wirklich alles stehen und liegen lassen und nicht erst am Freitag noch schnell das Haus durchschrubben. Es ist zwar der Rosstag, laut Bibel auch, wo wir uns besonders darauf vorbereiten sollten, auch im Gebet. Aber dass wir nicht alles von Sonntag bis Donnerstag in den Freitag reinschieben, was wir davor nicht geschafft haben. Das klappt nicht. Und dann ist es manchmal so, dass der Sabbat nicht unsere Lust ist, sondern eher ein stressiger, naja, unnützer Tag für uns vielleicht.

[29:05] Aber der Text sagt weiter: "Und wenn du den heiligen Tag des Herrn ehrenwert nennst, wenn du ihn erst du, dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nicht die gewohnte Rede, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben. Und ich will dich über die Höhen des Landes führen und ich weiß mit dem Erbe seines Vaters Jakob." Ja, der Mund des Herrn hat es verheißen. Wenn wir den Sabbat dem Prinzip nach im biblischen Sinne verstehen und halten, dann wird sich erfüllen, was hier geschrieben steht. Wir werden an dem Herrn unsere Lust haben. Wir werden voller Freude Gott begegnen. Wir werden sein wie wenn glücklich seine werden, fröhlich seine werden mit Gott machen. Wir werden ihn wirklich als besten Freund kennen lernen. Und oftmals ist es ja so, dass wir vielleicht auch, wenn es mal das extrem konservativen Kreisen kommt und das Gefühl hat, lachen am Sabbat ist verboten, weil es ja ein heiliger Tag ist. Ihr Lieben, Sprüche Kapitel 8 gibt es im ganz kleinen Text. Uns die Bibel sagt, dass Christus, bevor die Welt war, mit dem Vater, an den Vater, mit ihm sich gefreut hat. Und seine, wenn er an den Menschenkindern hat. Die hebräischen Worte dafür, freut die... anwohner haben, bedeuten da haben wir eine große Bedeutung, die unter anderem auch bezeichnet wird, wenn Kinder miteinander spielen. Also dieser Text und Sprüche 8 sagt uns, dass die Gottheit miteinander gespielt hat, in welcher Weise Art und Weise auch immer, oder sich zumindest gefreut hat, wie Kinder, wenn sie zusammen waren. Und als dann Adam und Eva da waren, sagt uns dieser Text weiter, ging es gerade so weiter, dass man stellt euch mal vor, wie der Jesus mit Adam und Eva im Garten Eden Fangen spielt. Ja, das ist ein Gottesbild, das total abhanden gekommen ist, weil wir denken ganz strenge, unlustige, strikte, mürrische Gott, aber das stimmt überhaupt nicht.

[31:03] Psalm 16 sagt uns, dass vor Gottes Angesicht Freuden in Fülle sind, er in weinen in Heavenly Places auf Seite 152. Wir sollen unsere Kinder nicht lehren, dass sie am Sabbat nicht glücklich sein dürfen. Und das sollten wir selber auch erst mal verstehen, dass sie, wie Jesaja hier sagt, wir dem Herrn unsere Lust haben, dass wir uns freuen darauf, dass es ein schöner Tag ist. Dann wird auch automatisch dieses strichlisten Denken aufhören, wenn wir das Prinzip verstanden haben. Wenn wir verstehen, dass es nicht darum geht, es ist unheilig, ich sag mal, Alltagsklamotten anzuhaben. Und das ist unheilig, wenn man was doch immer, wenn man über Mitmenschen sich trifft, die nicht geistig gesund sind. Das stimmt alles nicht. Wir müssen wegkommen von diesem strichlisten Denken und das Prinzip verstehen.

[31:56] Er in weit sagt die aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 1, Seite 255 und 256: Noch um den Sabbat zu heiligen, brauchen wir uns nicht hinter Mauern zu verstecken und uns von der herrlichen Natur und der freien, belebenden Himmelsluft fernzuhalten. Das passt auch nie. Sollten wir in Gottes heiligen Tag unsere Gedanken von Sorgen und geschäftlichen Angelegenheiten ablenken lassen. Das ist ein starkes Zitat, dass wir nicht mal darüber uns nicht mehr die Sorgen machen, die uns so wird auch den Verstand vernebeln. Ich meine, wenn wir all unsere Sachen liegen lassen, sollte ich mache es auch immer so, wenn ich am Sabbat durch den Garten laufe und dann da irgendwas sehe, was ich am Donnerstag noch angefangen habe, irgendwas zu bauen oder zu machen. Die gärtnerischen Gedanken fangen sofort an zu denken: "Okay, wie geht das weiter und wo brauche ich noch hier dieses oder jenes Material?" Aber ich versuche dann unter Gebet, die Gedanken wegzuschieben, weil die die Aufmerksamkeit fesseln und auf den Gelenken, die uns von Gott wegbringen.

[32:57] Sie sagte weiter: "Es ist notwendig, dass das Volk Gottes sich versammelt, um von dem Allmächtigen zu sprechen, um Gedanken und Meinungen über die in seinem Wort enthaltenen Wahrheiten auszutauschen und eine angemessene Zeit zu beten. Doch die Gläubigen sollten bei diesen Zusammenkünften selbst am Sabbat nicht durch langatmige und uninteressante Predigten zu sehr ermüdet werden." Es ist ein, ich wie gesagt, man hat einen gewissen Rahmen, der einstudiert gerne lang, der andere weniger. Aber wenn man in die Gemeinde kommt, es ist nicht den Sabbat heiligen, wenn man dreieinhalb Stunden Predigt durchzieht und alles Informationen über Informationen häufen, die Menschen damit ermüdet. Der Sabbat ein belebender Tag sein, wohl wohl für die Woche aufgeladen werden und nicht uns damit noch zu donnern mit den nächsten vier Predigt rein.

[33:52] Es gibt hier noch ein weiteres Zitat, das ihr euch gerne vorlesen möchte. Und wir haben das vorhin auch bei Jesaja schon gelesen. Das ist eine ganz, ganz kleine Silbe, die man oft übersieht in Jesaja Kapitel 58, Vers 13. Sagt uns die Bibel, dass das Sabbat halten unter anderem auch darin besteht, wenn man, dass man nicht diese Worte aussparen soll. Jetzt, was bedeutet das? Nicht die Worte zu reden.

[34:22] Ich möchte gern hier das Zitat lesen aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 1, das hatte 256: "Menschen, die nicht völlig von der Wahrheit erfasst sind, lassen ihren Gedanken hinsichtlich weltlicher Geschäfte oft freien Lauf. Obwohl sie am Sabbat von körperlichen Anstrengungen ruhen mögen, sprechen ihre Zungen doch das aus, was ihre Gedanken beherrscht. Daher die Rede von Großvieh, Ernteerträgen, Verlusten und Gewinnen. Dies alles bedeutet nichts anderes als ein Vergehen gegen Sabbatheiligung. Wenn sich jemand mit weltlichen Dingen abgibt, dessen Zunge kann nicht schweigen, denn was das Herz voll ist, dessen geht der Mund über." Matthäus 12:34. Das ist auch was wichtig ist, was mir überhaupt nicht klar war bis vor kurzer Zeit. Aber die Bibel sagt, ist ja ganz klar. Und die Geister Weissagung führt das noch ein bisschen mehr aus. Übrigens, Paulus sagt auch in Epheser 5, Vers 3 und 4, dass gewisse Dinge, gewisse Nichtigkeiten oder uns so hat Pabst doch solche Dinge nicht mal erwähnt werden sollten bei den Kindern Gottes. Und es ist ja tatsächlich so, wenn man sich die Sommergespräche anhört, die Britisches zu Ende, es war eine gute Predigt über egal welches Thema. Und dann dreht man sich um und wie war deine Arbeitswoche? Und auf Anfang an zu reden. Und dann hast du gehört, GMS zu Paris Saint-Germain gewechselt. Und auf einmal redet man über weltliche Dinge. Aber die Bibel sagt uns, dass wir den Segen des Sabbats nie erfahren werden, wenn wir über solche wichtigen Dinge reden, über sie sagt hier: Großvieh, Ernteerträge, Verluste oder Gewinne, über alles, was unsere Gedanken so beschäftigt.

[36:14] Und daher lasst es uns mal zum Ziel setzen, auch weitergeben, dass wir am Sabbat diese ganzen weltlichen Dinge aussparen, über die zu sprechen. Dass dann auch hier nichts mit strichlisten Menge zu tun. Aber die Bibel sagt eben davon: Was das Herz voll ist, geht der Mund über. Und wenn wir uns nur mit diesen weltlichen Sachen beschäftigen, werden die geistliche Wahrheit nie begreifen können. Aber es ist so wichtig. Und ich habe es selber auch schon erfahren, hast mir das klar geworden ist, dass ich das gesehen, aber das hier sei er hier eigentlich sagt, wenn man das mal wirklich praktiziert und durchzieht und darüber auch nach Sinn und versteht es, ist ein viel größeres Segen, wenn wir nur geistliche Dinge im Sabbat. Spricht auch hier, lass uns das Prinzip verstehen. Es ist wirklich ein großer Segen darauf.

[37:00] Eine andere Sache, die auch noch wichtig ist für den Sabbat. Wir beten ja oft am Sabbat morgen oder Mittag vom Essen, ja, segne den weiteren Tag. Aber das Gebet ist total wertlos, weil Gott den Sabbat schon längst gesegnet hat. Wir sollten lieber beten und sagen: "Herr, hilf uns, den Segen des Sabbats zu empfangen." Wenn wir das beten, gepaart mit den Ratschlägen, die Jesaja gibt, ich glaube, wir werden Erfahrungen machen, die unsere kühnsten Träume übertreffen werden.

[37:33] Ja, habe ich möchte es noch einen Film anschauen. Es gibt nämlich einen Psalm, Psalm 92, der extra für den Sabbat geschrieben wurde. Heißt ein Psalm für den Sabbat-Tag. Und lasst uns diesen Text gemeinsam einmal lesen. Psalm 92: "Ein Lied für den Sabbat-Tag." Auch eine ein Ratschlag, was wir am Sabbat machen können, was uns helfen kann, diesen Segen zu empfangen. Es geht hier auch, wie gesagt, es geht hier nicht um das strichlisten Denken, weil das falsch ist. Aber es geht um das Prinzip, und das gibt uns Ratschläge, wie wir diesem Prinzip treu sein können, um diesen Segen zu empfangen. Weil wenn Jesus recht hat, wenn er sagte, Markus 2:27: "Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht", dann am Ende dazu, dann gibt es diese Ratschläge, an die werden uns helfen.

[38:26] Psalm 92: "Gut ist es, dem Herrn zu danken und deinem Namen Lob zu singen, die Höchste. Am Morgen deine Gnade zu verkünden, in den Nächten deine Treue auf der zehnseitigen Laute und der Harfe, mit dem Klang der Zither. Denn du hast mich erfreut, Herr, durch dein Tun, und ich juble über die Werke deiner Hände. Herr, wie groß sind deine Werke! So groß sind deine Gedanken. Sehr tief ein vernünftiger Mensch erkennt das. Nichts an der Zürcher begreift es nicht. Wenn die Gottlosen sprossen wie das Gras und alle Übeltäter blühen, zu ist doch nur, damit sie für immer vertilgt werden. Du aber, Herr, bist auf ewig. Denn sie, Herr, deine Feinde, hier deine Feinde kommen, um alle Übeltäter sollen zerstreut werden."

[39:13] Der Vers 13: "Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. Die gepflanzt sind im Haus des Herrn, sie werden gedeihen in den Vorhöfen unseres Gottes. Noch im Alter tragen sie Frucht, unseren Saft von und frisch, um zu verkünden, dass der Herr gerecht ist. Er ist mein Fels und kein Unrecht ist an ihm." Der Sabbat ist auch dazu gemacht, um Gott zu loben und nicht nur dieses Depot: "Gott, ich danke dir, dass ich lebe, dass wir heute hier sind." Sondern wirklich von Herzen Gott zu loben.

[39:46] Und dann heißt es hier, Vers 15: "Im Alter tragen die Menschen, die Gott preisen, die Gott am Sabbat ehren, Frucht, diesen Saft voll und frisch nach dem hohen Alter." Und das sind alles wundervolle Ratschläge, um uns den Sabbat zu noch schmackhafter zu machen. Mein lieber Bruder hat letztens erzählt, sie waren am Sabbat einer Hausgemeinde und sie haben gesungen, gesungen, gesungen, gesungen. Er hat dann gesagt: "Weißt du, ich glaube, wir haben bestimmt 70 Lieder gesungen." Und das ist, wenn man davon ausgeht, dass ein Lied ungefähr 3, 45 Minuten geht, 70 Lieder. Die haben den ganzen Tag gesungen. Muss nicht jeder so machen, aber auch für sich selber, persönlichen kleinen Gruppen, wie auch immer wieder sicher gibt, wie man Lust und Laune hat, sollten wir Gott loben und es daran erinnern, was er getan hat.

[40:39] Und ja, im Übrigen, ihr kennt ja auch vielleicht ist ein Text, können ja auch noch mal aufschlagen im dritten Buch Mose, Kapitel 19, Vers 3: "Ihr sollt jeder Ehrfurcht für seiner Mutter und seinem Vater haben, meine Sabbat erhalten, denn ich, der Herr, bin euer Gott." Es ist das auch so, was Schönes, finde ich. Gott verbindet alle Gebote miteinander. Und ja, wenn wir das sonst vor Augen halten, dass es geht ja nicht nur um einen Tag, es geht nicht nur um das eine zu verstehen, sondern es hängt alles zusammen. Wenn wir nämlich Gott in einem treu sein wollen, dann werden wir dem auch in anderen treu sein.

[41:19] Und eine andere wichtige Sache, die ich noch gerne anführen möchte, ist dritter.

[41:21] noch gerne anführen möchte ist dritter mit 23, 36 Tage lang soll man arbeiten, aber am siebten Tag ist dann Sabbat der Ruhe, eine heilige Versammlung. Da sollte keine Werk tun, denn ist der Sabbat des Herrn in allen ihren Wohnorten. Der Sabbat ist auch dafür gemacht.

[41:38] Das ist auch unglaublich wichtig, sich zu versammeln. Wir haben leider durch diese ganzen Corona-Maßnahmen nicht mehr die Möglichkeit in vollem Maße. Und ich muss ehrlich sagen, ich finde es sehr schade und überhaupt nicht gut, dass man sich mittlerweile anmelden muss. Weil, was machen wir, wenn ein Gast kommt, der zufällig vorbeikommt und Gott ihn tagtäglich führen würde? Es ist natürlich eine schwierige Entscheidung, aber deswegen, ich glaube, die Zeit der Hausgemeinden kommt auch immer näher und ist vielleicht auch schon da, wo solche spontanen Besucher möglich sind.

[42:12] Und lasst euch auch mit einem Gemeindeleiter gesprochen, in einer anderen Gemeinde, der ihm auch in dieser Corona-Pandemie vor der Frage stand: Werden wir die Gemeinden schließen oder nicht? Sie haben es einmal gemacht und ich habe zweimal im ersten, zweiten Lockdown, aber er hat dann gesagt: Weißt du, von jetzt an, ich mache das nie wieder. Habe ich ihn gefragt: Warum? Hat er gesagt: Was du letzten paar Monaten da kam ein junger Mann, der wohnt nur 100 Meter hier von der Gemeinde weg, geht da zur Universität. Er läuft seit Jahren an einer Gemeinde vorbei, hat sie nie gesehen. Aber als diese Pandemie kam, hat er angefangen im Internet zu recherchieren nach Antworten, kam auf gute adventistische Vorträge und um es kurz zu machen, er ist dann hierher gekommen in die Gemeinde. Hätten wir in dem Zeitraum zugemacht, wäre er nicht da gewesen.

[43:00] Ihr Lieben, ich denke, was möglich ist, wollen wir auch nutzen. Der Sabbat ist laut biblischem Wort eine heilige Versammlung. Wenn es vielleicht auch nicht überall dann möglich ist, sollten wir dennoch uns dort versammeln, wo es geht, weil es Gottes Gebot ist. Und Gott kann Menschen nur dann zu uns bringen, wenn wir auch da sind.

[43:22] Und daher auch hier: Es geht nicht um den Buchstaben, es geht um das Prinzip. Ja, so möchten wir, dass dieses Thema anschauen. Und wie gesagt, man kann auch viel, viel mehr dazu sagen, man kann noch viel tiefer dazu studieren, aber es ist auch eine Anregung natürlich dann der Sabbat-Schule, das weiter auszuführen oder auch persönlich weiter zu studieren.

[43:47] Und ich möchte euch nochmal eine kurze Zusammenfassung geben von dem, was wir jetzt heute studiert haben. Erstens: Gott hat nicht gesagt, wir brauchen einen Tag der Ruhe, sondern hat gesagt, wir brauchen den Tag der Ruhe, denn er hat ihn gesegnet, geheiligt. Wir sollten nicht unbedingt beten: Herr, segne den Sabbat-Tag, weil er hat ihn schon gesegnet, sondern wir sollten beten: Hilf uns, den Segen zu empfangen, der diesem Tag liegt.

[44:15] Und dann gibt es die Bibel einige Hinweise, an einige Hilfestellungen, wie wir diesen Sinn des Sabbat verstehen können. Wir haben in der Gemeindegeschichte leider zu oft gesehen, das war noch diese starken Zitate aus dem Geist der Weissagung, dass es nur um Strichlisten-Denken ging, es gehe nur um richtig oder falsch. Ich, es sind die Verse, hier sind die Gegenargumente, darum haben wir die richtige Position, ihr habt die falsche Position. Das ist alles nicht falsch und das ist wichtig. Aber wenn wir den Sinn und Zweck dahinter vergessen, wenn wir Christus ausklammern und wenn ich verstehen, dass Christus uns an diesem Tag begegnen möchte, dann haben wir sind vor dem Ziel vorbeigeschossen.

[44:57] Und daher, lasst uns das Prinzip verstehen und dem Buchstaben nicht so in den Vordergrund rücken, weil wenn wir nur auf dem Buchstaben schauen, dann passieren diese ganzen Diskussionen, wie: Ja, ich verstehe, aber das für mich ist das keine Arbeit. Aber wenn wir das Prinzip verstanden haben, dann ist es eigentlich hinfällig zu fragen: Soll ich das tun oder solches nicht tun? Weil wir dann wissen, wenn es mich zu Gott bringt, dann tue ich. Wenn es mich aber von Gott fernhält, dann lass ich bleiben.

[45:25] Und nun ja, wie gesagt, die Bibel hat muss dann auch noch einige Ratschläge geben, wie wir dem nahe kommen können. Eines davon ist eben die Gedanken und vor allem auch die Worte nicht auf weltliche Dinge zu lenken. Wenn die Predigt zum Beispiel vorbei ist, redet doch über das, was die, was in der Predigt gesagt wurde. Fang nicht an nachzudenken, über wie kann ich meinen Job weiterführen, wie kann ich die Versicherung bezahlen, was mache ich mit diesem oder jenem. Redet über das, was euch erbaut hat, auch über wichtige Zurechtweisungen aus dem Geist der Weissagung oder aus anderem, aus dem geschriebenen Wort Gottes, aus den Offenbarungen der Bibel. Konzentriert euch auf die geistlichen Dinge und ihr werdet einen großen Segen erleben an diesem Tag.

[46:09] Es gibt noch ein anderes Zitat hier in Schatzkammern Zeugnis, über einen 12, 266, wo ich zum Abschluss noch vorlesen möchte. Da sagt nämlich der Geist der Weissagungen: Das, wer Gott den Herrn in seinem Herzen durch eine feste, fromme Gesinnung heiligte und sich bemüht, die geweihten Stunden zu nutzen, indem er den Sabbat nach bestem Gewissen hielt und dazu Gott ehrte, indem er den Sabbat eine Lust hieß, den segneten die Engel vor allem mit Erkenntnis und Gesundheit und besondere Kraft wurde ihm zuteil.

[46:48] Also diejenigen, die sich darum bemühen, wirklich dieses Prinzip zu verstehen und auszuleben und zu sagen: Hätte mich, hilft mir für mich, die die geweihten Stunden nutzen, so gut es natürlich gegen aus ihrer Möglichkeit, indem sie den Sabbat nach bestem Gewissen halten und dazu Gott ehrten, den segneten die Engel vor allem mit geistlicher Erkenntnis und mit körperlicher und moralischer Gesundheit und besondere Kraft wurde ihm zuteil. Und das ist der Grund, warum Satan so einen Hass gegen den Sabbat führt und hegt, weil die Engel Gottes diejenigen so sehr segnen, die diesen Tag nach bestem Gewissen heilig halten.

[47:30] Wir lieben das, denn tiefe Wahrheiten. Und damit uns nicht das gleiche Schicksal widerfährt, wie die Royals mit in dem Fall, der von allen weit auch natürlich in liebevoller Weise, aber trotzdem stark gerügt wurde, weil er zu trocken gepredigt hatte und der Christus ausgeklammert hat. Lasst uns heute ins Gebet gehen, dass es auch jetzt gemeinsam noch beten und Gott darum bitten, dass sie uns hilft auf diesem Weg, dass wir Christus ähnlicher werden, sein Bild widerspiegeln werden.

[48:02] Himmlische Vater, danken dir von ganzem Herzen für diese tiefen Wahrheiten, diese tiefen Studien, die wir machen konnten. Und möchte ich bitten, hilf uns, das Prinzip hinter dem Sabbat zu verstehen und zu sehen, was eigentlich damit beabsichtigt war. Und hilf uns, den Sabbat nach deiner Weise, nach biblischer Weise heilig zu halten, damit wir die Freude am Herrn erleben, damit wir den Sabbat unsere Lust nennen und damit wir dann eben Bild widerspiegeln und das Christus wir nicht ausklammern, sondern dass wir Christus ähnlicher werden, widerspiegeln.

[48:34] Wir danken dir dafür, dass du das uns ermöglicht, dass du die Erkenntnis schenkst und auch Gesundheit und wir Erkenntnis für diejenigen, die sie nach bestem Gewissen darum bemühen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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