Dieses Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt 2. Könige 12:11-13:11. Sprecher Christopher Kramp beleuchtet die Tempelreparaturen unter König Joas von Juda und die damit verbundene finanzielle Treue. Anschließend wechselt der Fokus auf das Nordreich Israel, dessen Könige Joahas und Joas trotz Gottes Hilfe immer wieder in Sünde verfallen und das Reich militärisch schwächen. Die fortwährende Abkehr von Gott trotz erlebter Rettung wird als wiederkehrendes Drama hervorgehoben.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Könige 12:11-13:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Könige, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 425. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir zu dir kommen können durch Jesus Christus, der als unser Fürsprecher, als unser Hohepriester jetzt für uns eintritt. Und Herr, wir wünschen uns Veränderungen, Erweckung und Reformation in unserem Leben. Und wir wissen, dass dein Wort genau dazu die Kraft geben möchte, dass dein Heiliger Geist in unserem Leben wirken möchte. So möchte ich dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass wir dein Wort verstehen, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:26] Wir sind in 2. Könige Kapitel 12. Joas, der König des Südreichs Juda, hat damit begonnen, den Auftrag zu geben, den Tempel Salomos auszubessern. Das Ganze verläuft recht schleppend, und so gibt er eine Anordnung, wie das Geld zentral im Heiligtum gesammelt werden soll, das dann für den Bau oder besser gesagt die Ausbesserung des Tempels benutzt werden soll.
[1:54] Wir lesen in Vers 11: "Wenn sie dann sahen, dass viel Geld in der Lade war, dann kamen die Schreiber des Königs und der Hohepriester herauf und banden das Geld zusammen und zählten, was im Haus des Herrn gefunden wurde. Und man gab das abgewogene Geld denen, die die Arbeit verrichteten, über das Haus des Herrn bestellt. Man zahlte es aus an die Zimmerleute und Bauleute, die am Haus des Herrn arbeiteten, und an die Maurer und Steinmetze, um Holz und behauene Steine zu kaufen und damit die Schäden am Haus des Herrn auszubessern und für alle übrigen Ausgaben zur Ausbesserung des Hauses."
[2:40] Der Bau am Tempel war nicht kostenlos, und der König wollte auch nicht, dass die Menschen einfach umsonst dafür arbeiten, sondern sie sollten auch ihren verdienten Lohn für ihre Mühe im Werk Gottes bekommen. Und so sollten auch heute Menschen, die daran arbeiten, das Werk Gottes voranzubringen, ihren angemessenen Lohn erhalten.
[3:00] Doch ließ man für das Haus des Herrn keine silbernen Schalen, Messer, Sprengpfannen, Trompeten noch irgendein goldenes oder silbernes Gerät von dem Geld machen, das in das Haus des Herrn gebracht worden war, sondern man gab es den Arbeitern, dass sie damit das Haus des Herrn ausbesserten. Sie rechneten auch nicht ab mit den Männern, in deren Hand man das Geld gab, um es den Arbeitern auszuzahlen, denn sie handelten treu.
[3:25] Was erstaunlich ist, ein Beispiel für wirklich echtes Vertrauen in Menschen, die dieses Vertrauen auch wirklich nicht enttäuscht haben, sondern die wirklich treu auch in finanziellen Dingen gehandelt haben. Leider ist es nicht immer so, dass auch im Werk Gottes finanzielle Treue selbstverständlich ist, aber sie sollte selbstverständlich sein, und sie sollte so sein, dass sie auch tatsächlich echtes Vertrauen haben können in diejenigen, die mit Geld in unseren Gemeinden und im Werk Gottes umgehen.
[4:05] Das Geld vom Schuldopfer und das Geld vom Sündopfer wurde nicht in das Haus des Herrn gebracht, denn es gehörte den Priestern.
[4:14] Zu der Zeit zog Hasael, der König von Aram, hinauf und kämpfte gegen Gat und eroberte es, also gegen eine der wichtigsten Städte der Philister. Und als Hasael Miene machte, gegen Jerusalem hinaufzuziehen, da nahm Joas, der König von Juda, alles, was geheiligt war, was seine Väter Joschafat, Joram und Ahasja, die Könige von Juda, geheiligt hatten, und was er selbst geheiligt hatte, dazu alles Gold, das man in den Schätzen im Haus des Herrn und im Haus des Königs vorfand, und sandte es ihm, dem König von Aram. Da zog er ab von Jerusalem.
[4:46] Wir sehen, wie dieser Hasael nicht nur das Nordreich bedrängte, sondern hier bei seinem Feldzug gegen die Philister an der Mittelmeerküste westlich von Juda auch jetzt das Südreich bedrohte.
[4:59] Was aber mehr von Joas zu sagen ist und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Juda? Und seine Knechte erhoben sich und machten eine Verschwörung und schlugen Joas im Haus des Millo, wo man nach Silla hinabgeht. Denn Josachar, der Sohn Schimeats, und Josabad, der Sohn Schomers, seine Knechte, erschlugen ihn, und er starb. Und dann begrub man ihn bei seinen Vätern in der Stadt Davids, und Amazja, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.
[5:31] Es gab zwar einen Königsmord, aber keinen Putsch, keine neue Dynastie, sondern sein Sohn hat die Linie Davids, diese davidische Königslinie, fortgesetzt.
[5:43] Im dreiundzwanzigsten Jahr des Joas, des Sohnes Ahasjas, des Königs von Juda, wurde Joahas, der Sohn Jehus, König über Israel in Samaria. Und er regierte 17 Jahre lang, und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und wandelte in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte, und ließ nicht ab davon.
[6:08] Während der Jehu zumindest teilweise auch positiv bewertet worden war, weil er eben den Baalsdienst ausgerottet hatte, ist sein Sohn Joahas schon wieder einer, der einfach nur schlecht regiert hat und böse gewesen ist. Deswegen entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand Hasaels, des Königs von Aram, und in die Hand Ben-Hadads, des Sohnes Hasaels, die ganze Zeit hindurch.
[6:32] Aber Joahas besänftigte das Angesicht des Herrn, und der Herr erhörte ihn, denn er sah die Bedrängnis Israels, wie der König von Aram sie bedrängte. Und der Herr gab Israel einen Retter, und sie kamen aus der Hand der Aramäer heraus, und die Kinder Israels wohnten in ihren Zelten wie zuvor.
[6:50] Obwohl der König schlecht gewesen und obwohl das Volk in weiten Teilen abgefallen war, hat Gott doch auf Gebet dem Volk wieder Frieden und Sicherheit gegeben, hat er doch den Angriffen sich selbst entgegengestellt und hat den Kindern Israels eine Ruhepause gegönnt.
[7:14] Auch wenn wir schwer gesündigt haben und uns zu Gott wenden, ist er mehr als gewillt, uns zu helfen, wenn wir denn es von Herzen wirklich ehrlich meinen.
[7:24] Dennoch ließen sie nicht von den Sünden, zu denen das Haus Jerobeams Israel verführt hatte, sondern wandelten darin. Auch blieb das Standbild in Samaria stehen. Was für eine Schande! Nachdem Gott ihnen geholfen hat, nachdem sie Gebetserfahrungen gemacht hatten, ist doch die immer wieder währende Geschichte, insbesondere im Nordreich, dass trotz des Segens, den Gott geschenkt hat, trotz der Erfahrungen, die sie gemacht haben, sie immer wieder an den Götzen festhielten und diese nicht beseitigten.
[7:56] Von dem Kriegsvolk ist der Herr dem Joahas nicht mehr übrig als 50 Reiter, 10 Streitwagen und 10.000 Mann Fußvolk, denn der König von Aram hatte sie vertilgt und sie gemacht wie Staub beim Dreschen.
[8:10] Zur Zeit von Ahab war das Nordreich Israel noch eine wirklich ernstzunehmende militärische Macht. In dem berühmten Monolithen, den Salmanassar der Dritte hat aufstellen lassen, um seinen Kampf gegen die große Koalition des Königs von Damaskus und den vielen Königen, die mit ihm, Mann zu Mann, davon zu berichten, da wird der König Ahab noch als einer der ganz großen Truppenführer mit einem großen Kontingent aufgezählt.
[8:38] Aber hier wird deutlich, dass das Nordreich Israel seine militärische Kraft eingebüßt hat. Eine fortwährende Reihe von schlechten Königen, von Abfall, hat dazu geführt, dass auch das politische Gewicht dieses Königreichs immer mehr abgenommen hat.
[8:55] Was aber mehr von Joahas zu sagen ist und alles, was er getan hat und seine großen Taten, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel? Und Joahas legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in Samaria. Und Joas, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.
[9:18] Im siebenunddreißigsten Jahr des Königs Joas von Juda wurde Joas, der Sohn des Joahas, König über Israel in Samaria. Und er regierte 16 Jahre lang, und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und ließ nicht ab von allen Sünden, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, verführt hatte, sondern wandelte darin.
[9:41] Das Drama im Nordreich: Böser König folgt auf den nächsten. Lasst uns gemeinsam beten.
[9:47] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du wirklich Gebet erhörst und dass, wenn es uns schlecht geht, wir uns zu dir wenden können, dass du uns hilfst, uns Frieden und Sicherheit schenken möchtest. Und Herr, vergib uns, dass so oft wir nach Gebetserfahrungen mit dir trotzdem weiter in alten Sünden gehen. Hilf uns, dass wir das nicht weiter tun, sondern wirklich mit dem brechen, was dir nicht gefällt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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