In dieser Predigt zu 2. Könige 13:12-14:7 beleuchtet Christopher Kramp die letzten Tage des Propheten Elisa und die Regentschaften der Könige Joas von Israel und Amazja von Juda. Er thematisiert Elisas prophetischen Akt mit Pfeil und Bogen und Joas‘ unzureichende Reaktion, die den Umfang seiner Siege begrenzte. Die Botschaft ermutigt dazu, Gottes Verheißungen vollständig in Anspruch zu nehmen und sein Wort konsequent im Alltag umzusetzen, um vollständige geistliche Siege zu erringen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Könige 13:12-14:7
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. KönigePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 426. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zu dir beten dürfen und dass du unser Gebet gerne hast. Wir möchten dich aber auch bitten, dass du uns die Kraft schenkst, aufgrund der vielen Gebetserfahrungen, die wir mit dir machen dürfen, unser Leben so zu ändern, dass es auch wirklich dauerhaft dir wohlgefallen kann. Schenk uns echte Dankbarkeit für das, was du in unserem Leben tagtäglich tust, was du schon alles geschenkt hast, damit wir auch tatsächlich mit den Sünden brechen, die unser Leben ruinieren wollen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:20] Wir sind in 2. Könige Kapitel 13. Es geht gerade um Joas, den König des Nordreiches Israel. In Vers 12 lesen wir: „Was aber mehr von Joas zu sagen ist und was er getan hat und seine großen Taten, wie er mit Amazja, dem König von Juda, kämpfte, ist das nicht geschrieben im Buch der Könige von Israel? Und Joas legte sich zu seinen Vätern, und Jerobeam setzte sich auf seinen Thron. Und Joas wurde in Samaria begraben bei den Königen von Israel.“
[1:54] Elisa aber wurde von der Krankheit befallen, an der er sterben sollte. Nicht alle Gottesmänner haben ein schönes Lebensende gehabt, und nicht alle Menschen, die einen großen Glauben haben, werden von ihrer Krankheit geheilt. Elisa, einer der größten Gottesmänner in der gesamten Geschichte der Bibel, ist von seiner Krankheit nie geheilt worden und an ihr gestorben.
[2:21] Und Joas, der König von Israel, kam zu ihm hinab, weinte vor ihm und sprach: „Mein Vater, mein Vater, der Wagen Israels und seine Reiter!“ Das ist eine ganz ähnliche, ja, die identische Formulierung, die schon Elisa selbst verwendet hatte, als er Elia im Feuer gen Himmel hat auffahren sehen.
[2:46] Indem der König sagt: „Mein Vater, mein Vater“, macht er deutlich, dass er sich selbst unter die Propheten stellt. Und obwohl Joas ein böser König war, hat er gewusst, dass das Wohl und der Erfolg Israels an dem prophetischen Wort, an dem Wort Gottes, das von Elisa gepredigt worden war, hing. Dass Elisa sterben sollte, das wurde ihm jetzt deutlich, wäre ein schwerer Verlust, ein schwerwiegender Verlust für das Nordreich Israel. Wagen und Reiter waren damals das Wichtigste, was man im Militär überhaupt besitzen konnte. Wenn der Elisa der Wagen und Reiter Israels ist, dann sollte damit ausgedrückt werden, dass durch ihn die Kämpfe des Herrn gewonnen werden konnten. Und auch wir dürfen daraus lernen, dass das prophetische Wort unsere größte und wichtigste Waffe ist, die wir im großen Kampf zwischen Licht und Finsternis für uns einsetzen können.
[3:45] Elisa aber sprach zu ihm: „Nimm einen Bogen und Pfeile!“ Und er holte ihm einen Bogen und Pfeile. Und Elisa sprach zum König von Israel: „Spann mit einer Hand den Bogen!“ Und er spannte ihn mit seiner Hand. Und Elisa legte seine Hände auf die Hände des Königs und er sprach: „Mache das Fenster nach Osten auf!“ Und er machte es auf. Und Elisa sprach: „Schieß!“ Und er schoss. Er sprach: „Ein Pfeil der Rettung vom Herrn, ein Pfeil der Rettung gegen die Aramäer! Du wirst die Aramäer schlagen bei Aphek, bis sie aufgerieben sind.“ Diese Zeichenhandlung sollte metaphorisch deutlich machen, dass dieser Pfeil ein Symbol ist für den Sieg über die Aramäer in der Zukunft.
[4:30] Und er sprach: „Nimm die Pfeile!“ Und als er sie nahm, sprach er zum König von Israel: „Schlage auf die Erde!“ Da schlug er dreimal und hielt.
[4:45] Da wurde der Mann Gottes zornig über ihn und sprach: „Wenn du fünf- oder sechsmal geschlagen hättest, dann hättest du die Aramäer bis zur Vernichtung geschlagen. Nun aber wirst du die Aramäer nur dreimal schlagen.“
[4:57] Wie oft kommt es vor, dass wir die Verheißungen Gottes, die Segnungen, die er uns schenken möchte, die Siege, die er schon vorbereitet hat, nur unzureichend nutzen? Gott schenkt uns große Verheißungen, große Versprechungen, mit denen wir völlig Sieger sein können, und dann nutzen wir sie nur ein paar Mal und nicht vollständig. Lasst uns lernen, solange die Verheißungen Gottes in Anspruch zu nehmen, bis wir einen vollständigen Sieg errungen haben.
[5:30] Und Elisa starb und wurde begraben. Im folgenden Jahr aber fielen die Streifscharen der Moabiter ins Land. Und es geschah, als man einen Mann begrub, da sahen sie plötzlich die Streifscharen kommen, und sie warfen den Mann in das Grab Elisas. Und sobald der Mann hinabkam und die Gebeine Elisas berührte, wurde er lebendig und stellte sich aufrecht auf seine Füße.
[5:56] Ein toter Mann wird lebendig, indem er mit dem toten Elisa in Berührung kommt. Auch das ist ein Bild auf Jesus, denn jeder, der den Tod Jesu für sich persönlich in Anspruch nimmt, wird dadurch wiedergeboren. Er wird vom geistlichen Tod wieder auferweckt und wird einmal auch tatsächlich ewiges Leben für immer haben können, von den Toten auferstehen, wenn er bis dahin, bis zur Wiederkunft, vorher gestorben ist.
[6:30] Hasaël aber, der König von Aram, bedrängte Israel, solange Joas lebte. Aber der Herr war ihnen gnädig und erbarmte sich über sie und wandte sich ihnen zu um seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob willen. Er wollte sie nicht verderben und hatte sie bis dahin noch nicht von seinem Angesicht verworfen. Und Hasaël, der König von Aram, starb, und sein Sohn Ben-Hadad wurde König an seiner Stelle.
[6:59] Wir sehen hier die Geduld und die Langmut Gottes, der, obwohl Generation für Generation das Nordreich immer weiter Götzendienst festhielt, trotzdem Gott ihnen immer noch eine weitere Chance gab und immer wieder für sie eintrat.
[7:13] Joas aber, der Sohn des Joas, entriss der Hand Ben-Hadads, des Sohnes Hasaëls, die Städte wieder, die dieser im Krieg aus der Hand seines Vaters genommen hatte. Dreimal schlug Joas und eroberte die Städte Israels zurück.
[7:28] Tatsächlich konnte selbst dieser böse König mit den Verheißungen Gottes wieder Territorium gutmachen, konnte wieder Boden zurückgewinnen und Städte zurückerobern, die zuvor verloren gegangen waren.
[7:42] Im zweiten Jahr des Joahas, des Sohnes Joas, des Königs von Israel, wurde Amazja König, der Sohn des Königs Joas von Juda. Mit 25 Jahren wurde er König und regierte 29 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Joadan von Jerusalem. Und er tat, was recht war in den Augen des Herrn, doch nicht so wie sein Vater David, sondern ganz so, wie es sein Vater Joas getan hatte. Ein guter König, aber der eben nicht große Bedeutung der Reformation anstieß. Nur die Höhen kamen nicht weg, sondern das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Er war ein guter König, und trotzdem gab es Dinge, die man hätte anpacken sollen, aber das geschah nicht.
[8:21] Und es geschah, sobald er die Königsherrschaft fest in Händen hatte, tötete er seine Knechte, die seinen königlichen Vater erschlagen hatten. Aber die Söhne der Mörder tötete er nicht, wie es geschrieben steht im Buch des Gesetzes Moses, wo der Herr geboten hatte und sprach: „Die Väter sollen nicht um der Söhne willen sterben, und die Söhne sollen nicht um der Väter willen getötet werden, sondern jeder soll um seiner eigenen Sünde willen sterben.“
[8:49] Hier haben wir endlich mal einen König, der das Gesetz Gottes, die fünf Bücher Mose, liest und tatsächlich in die Praxis auch umsetzt. Und das sollte uns inspirieren, dass auch wir die Bibel nicht nur lesen, sondern tatsächlich auch in den Konflikt mit den schwierigen Herausforderungen unseres Lebens uns exakt an das halten, was Gottes Wort uns sagt.
[9:15] Er schlug auch die Edomiter im Salztal, 10.000 Mann, und eroberte Sela im Kampf und gab der Stadt den Namen Jokteel, wie sie heute noch heißt.
[9:27] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass wir dein Wort nicht nur lesen und dann gedanklich abhaken, sondern dass wir wirklich durch deinen Geist gestärkt uns im Alltag genau an dein Wort halten, das tun, was dein Wort sagt, und auch das nicht tun, was dein Wort verbietet. Hilf uns, dass wir uns immer nach deinem Wort richten in allem, was wir tun. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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