In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in 5. Mose Kapitel 9 ein und beleuchtet die Geschichte des goldenen Kalbes sowie die Rolle des Mittlers. Er erklärt, wie Gott sein Volk in der Wüste prüfte und warum es wichtig ist, sich auf Gott und nicht auf eigene Kraft zu verlassen, besonders angesichts großer Herausforderungen. Die Lektionen aus der Geschichte Israels werden auf das heutige Glaubensleben übertragen, um zu verstehen, wie Gottes Liebe uns befähigt, trotz Schwierigkeiten zu siegen.
Höre Israel – 10. Das Kalb und der Mittler (5. Mose 9)
Christopher Kramp · Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose) ·Themen: 5. Mose, Bibel, Bibelstudium, ErweckungWeitere Aufnahmen
Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)
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Transkript
[0:17] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", dem Bibelstudium über das unglaublich interessante und besonders wichtige Buch 5. Mose. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf joelmedia.de und dieses Video anschaut und gemeinsam mit uns dieses interessante Buch 5. Mose studiert.
[1:28] In der letzten Folge, in 5. Mose 8, haben wir darüber gesprochen, wie Gott das Volk in der Wüste geprüft hat durch das Mana. Sie sollten lernen, dass sie tatsächlich aus jedem Wort leben, das aus dem Mund des Herrn hervorkommt, indem sie jeden Tag dieses Mana, das vom Himmel kam, für sich in Anspruch nahmen. Wir haben gesehen, dass Gott sein Volk und damit auch uns erziehen möchte, weil er sich danach sehnt, dass wir ihn von ganzem Herzen lieb haben, nicht nur dann, wenn es uns gut geht, sondern auch dann, wenn wir wirklich in Schwierigkeiten sind. Aber Gott möchte uns über alle Maßen reich segnen, so wie er dem Volk Israel verheißen hat, dass sie in ein Land kommen würden, in dem alles im überreichen Maß vorhanden wäre: an Getreide und an Trauben und an allen Dingen, die man sich so wünschen konnte in diesem gelobten Land. All das hat er ihnen verheißen. Er wollte sie dafür vorbereiten auf dem Weg in der Wüste, und es soll uns heute als das Volk Gottes am Ende der Zeit vorbereiten auf das himmlische Land. Deswegen lohnt es sich so sehr, dieses Buch Vers für Vers genau anzuschauen, um die verschiedenen Aspekte, die Lehren herauszuziehen, die wir persönlich – ich und du, lieber Freund, liebe Freundin – anwenden können auf unser Glaubensleben im Alltag.
[2:59] Heute wollen wir mit Kapitel 9 weitermachen und dabei eine Geschichte in den Fokus rücken, die sehr schmerzhaft, aber auch sehr lehrreich ist. Das Thema heute ist: "Das Kalb und der Mittler". Und bevor wir beginnen, uns Vers für Vers durch dieses Kapitel zu arbeiten, möchten wir Gott einladen, unsere Gedanken zu lenken und sein Wort unserem Herzen wirklich einzuprägen. Und wir möchten das mit einem gemeinsamen Gebet tun. Halt dich dazu ein:
[3:29] Lieber Vater im Himmel, wir beugen uns vor dir, weil du derjenige bist, der das Buch 5. Mose inspiriert hat. Du hast es uns gegeben, nicht nur damit wir ein bisschen Stoff zum Nachdenken haben, sondern dass wir durch das Buch 5. Mose erkennen, warum wir noch auf dieser Erde sind und was in unserem Herzen, in unseren Familien und in unserem Volk Gottes, das du berufen hast, geschehen muss, dass wir das gelobte Land erreichen. Wir möchten dich bitten, dass unsere Gedanken jetzt auf dein Wort und auf deine Botschaft gerichtet sind, dass wir auf dich achten, was du mir und jedem einzelnen von uns, die wir jetzt dieses Video sehen, sagen möchtest. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist nach deiner Verheißung. Und dafür danken wir dir, dass dein Wort so unfassbar tief und interessant ist und uns solche Kraft geben kann. Und dafür möchten wir dir von ganzem Herzen dich loben und preisen im Namen Jesu. Amen.
[4:39] Wie immer wollen wir gemeinsam das Wort Gottes studieren, und ich lade euch ein, dass ihr 5. Mose auch direkt aufschlagt, in einer Bibel, am Computer, wo auch immer. Und die Verse werden wir gemeinsam lesen. Alle anderen Parallelverse und Zitate werden dann hier in der Präsentation immer auch angeschrieben sein, aber es lohnt sich auch, den reinen Haupttext selbst mit vor Augen zu haben. Und wir wollen beginnen in 5. Mose Kapitel 9, Vers 1.
[5:07] Und dort beginnt es wieder mit dieser Aufforderung, die wir schon immer wieder gefunden haben: 5. Mose 4, Vers 1 und 5, 1, Vers 5 und 6, gleich zweimal diese Aufforderung, die ja unserer Serie den Namen gegeben hat: "Höre Israel". Eine Aufforderung, die Jesus später aufgegriffen hat in den Evangelien, also sagte: "Wer ein Ohr hat, der höre." In der Offenbarung sind wir das ebenfalls siebenmal in den Sendschreiben: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Und deswegen ist es wichtig, lieber Freund, liebe Freundin, dass wir heute dieses Studium hier durchführen, denn wir das Wort Gottes anschauen, dass unsere Augen offen sind, unsere Ohren geöffnet sind, dass wir hören, was der Geist Gottes mir und dir zu sagen hat.
[5:57] "Höre, Israel! Du wirst jetzt über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, um Völker zu bezwingen, die größer und stärker sind als du, Städte groß und himmelhoch befestigt." Moses spricht hier zur zweiten Generation und hat ja in den vorigen Kapiteln bereits einiges erzählt über das, was knapp 40 Jahre zuvor der ersten Generation widerfahren war, die sich geweigert hatten hineinzugehen. Die Idee, dass die Völker, die es zu besiegen galt, in Kanaan größer und stärker waren, die findet sich hier nicht zum ersten Mal. Schon in 5. Mose 7, und dort Vers 1, haben wir gelesen: "Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommen wirst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn vor dir her viele Völker vertreibt: die Hethiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du." Gott hat niemals einen Zweifel daran gelassen, dass die Probleme, die die Israeliten auf ihrem Weg treffen würden, größer waren als sie aus eigener Kraft, mit eigener quantitativer militärischer Stärke hätten bewerkstelligen können. Gott sagt uns niemals das, wenn er uns auf den Weg schickt, auf die Pilgerreise des Glaubenslebens, dass wir keine Probleme haben würden, dass die Probleme so nebenbei gelöst werden könnten. Er sagt uns sehr deutlich, dass wenn wir uns auf den Weg machen in das himmlische Kanaan, dass die Probleme, denen wir begegnen werden, größer sein werden als wir Menschen möglich bewältigen könnten.
[7:35] In 5. Mose 4, Vers 38, diesem wunderbaren Kapitel, das wir vor einiger Zeit ausführlich studiert haben, dann lesen wir ebenfalls: "um größere und stärkere Völker als du es bist, vor dir her zu vertreiben und dich her zu bringen und ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es heute der Fall ist." Sie sollten nicht aus eigener Kraft diese anderen Völker besiegen, sondern Gott hatte versprochen, dass er vor ihnen herziehen würde und ihnen den Sieg schenken würde. Wir lesen in "Patriarchen und Propheten" nur das heißt, unter nur diese meine Mum standen oder diesen Bedingungen, nur wenn sie reden nicht auf die eigene Kraft verließen, könnten sie in den bevorstehenden Kampf auf Erfolg hoffen. Weißt du, lieber Freund, liebe Freundin, wann du auf Erfolg hoffen kannst in deinem Leben? Das gilt für mich, das gilt für dich, das gilt für uns alle, die wir das heute sehen oder anderen einmal weitergeben werden. Wir können nur dann geistlich Erfolg haben, wenn wir nicht auf die eigene Kraft, auf unsere eigene Weisheit, auf unsere eigene Stärke, unserer eigenen Intelligenz, was immer wir so vielleicht eher an uns selbst schätzen, wenn wir nicht darauf vertrauen.
[8:52] Wie schwer fällt es uns oft eben nicht auf uns selbst zu schauen, sondern auf Gott, der uns bis zu diesem Punkt getragen und geführt hat. Wollen wir uns heute vornehmen, wegzuschauen von dem, was wir tun können, und hinzuschauen auf den, von dem es heißt, dass ihm kein Ding unmöglich ist.
[9:18] In Vers 2 lesen wir weiter über dieses große Problem, dass auch der zweiten Generation sich in den Weg stellen würde, dieses Problem, vor dem die erste Generation zurückgeschreckt war und weil sie keinen Glauben hatten, in die Wüste zurückziehen mussten. In Vers 2 heißt es: "Ein großes und hochgewachsenes Volk, die Söhne der Anak, die du kennst, von denen du auch sagen gehört hast: Wer kann vor den Söhnen Anak bestehen?" Ziemlich sicher ist, denn das ist eine Referenz, ein Hinweis auf das, was die Eltern dieser zweiten Generation, also die erste Generation, gesagt haben, als sie davon hörten von den Spionen, die aus dem Land zurückkamen, sie von den zehn zumindestens die einen schlechten Bericht abgaben im Sinne davon, dass das Volk, das das Land zwar gut, aber das Volk zu schwer zu besiegen sei. Dieser Bericht, diese Fragen, die sich dann auf Tat: "Wer kann vor diesen Riesen bestehen?" Das hatten noch die Kinder gehört, das war weiter tradiert von Jahr zu Jahr. Die zweite Generation wusste: Diese Riesen sind schwer zu besiegen.
[10:22] Vielleicht erinnert uns das ein wenig an eine ähnliche Phase, die wir in der Offenbarung finden, im letzten Buch der Bibel, im Kontext der Endzeit. Heißt es von dem ersten aus Offenbarung 13, Vers 4: "Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?" Diese Frage: "Wer kann mit dem Tier kämpfen?", scheint auszudrücken, dass es Menschen unmöglich sein wird, gegen die führenden Mächte der Endzeit etwas auszurichten. Und so wird sich vielleicht auch Gottes Volk fühlen, das ist in einem menschen unmögliche Situationen gewappnet. Aber das macht Gott nur aus einem Grund: um seine Macht und seine Kraft zu beweisen und zu zeigen, dass eben die Erlösung, die er bewirkt, eben nicht aus unserer Kraft und Intelligenz kommt, sondern durch das, was er für mich und für dich tun kann.
[11:26] Es heißt, denn der Herr, euer Gott, zieht vorher und wird für euch kämpfen, ganz so, wie er es für euch in Ägypten getan hat, vor euren Augen. So steht es in 5. Mose Kapitel 1 und dort Vers 30. Lieber Freund, glaubst du, dass Gott persönlich vor dir herziehen möchte und für dich kämpft, ganz so, wie es in Ägypten getan hat? Einen Hinweis auf die Erlösung, die sie erlebt haben. Jesus ist am Kreuz von Golgatha für dich und für mich gestorben. Wir glauben, dass wir durch das Blut Jesu gestorben sind, geworden sind von aller Schuld der Vergangenheit, so wie die Israeliten durch das Blut des Lammes frei geworden sind von der Sklaverei. Aber glauben sie auch, dass derselbe Gott, der aus Ägypten befreit hat, auch heute noch angesichts neuer Probleme vor uns herzieht und für uns kämpfen wird? Glauben wir, dass der Jesus, der am Kreuz für uns gestorben ist und die alten Sünden, die wir begangen hat, uns uns vergeben hat, dadurch den Preis bezahlt hat, sodass wir gereinigt form stehen können, dass er jetzt auch vor neuen Problemen, von neuen Versuchungen für uns da ist?
[12:43] Ich möchte das von Herzen glauben. Wie steht es mit dir? In 5. Mose 9, und dort Vers 3, lesen wir: "So sollst du heute wissen, dass der Herr, dein Gott, selbst vorher geht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und sie vor dir unterwerfen, und du wirst sie aus ihrem Besitz vertreiben und schnell ausrotten, so wie der Herr es dir verheißen hat." Was für eine Zusage! Wir dürfen wissen, dass Gott für uns kämpft. Die Israeliten sollten es nicht nur ahnen, sie sollten es nicht nur hoffen, sie sollten es schon wissen, bevor der Kampf überhaupt stattfand. Wir dürfen schon vor dem Kampf wissen, dass Gott für uns ist, dass er selbst nicht nur ein Engel, sondern Gott selbst, der heute durch den Heiligen Geist in unserem Leben wirken möchte, vor uns hergeht. Und zwar ist ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen, er wird sie unterwerfen, er wird sie vertreiben, er wird sie schnell ausrotten. Nicht ewig langsam, sondern Gott arbeitet gründlich und zügig. Und zwar so, wie er es verheißen hat.
[13:52] Wir müssen die Verheißungen Gottes besser kennen, wir müssen sie besser studieren und vor allem in unserem Herzen wirklich glauben. Die wir gerade schon gelesen haben, 5. Mose 1, Vers 30, hatte Gott deutlich schon der ersten Generation durch Mose verheißen: "Denn der Herr, euer Gott, zieht vor euch her und wird von kämpfen, so wie es für euch in Ägypten getan hat, vor euren Augen." Gott ist immer derselbe. Das Wasser der Generation angeboten hatte, das bot er auch der zweiten an. Das, was er Abraham und Isaak und Jakob angeboten hatte, das bot er auch den Jüngern an. Das bot er auch den Reformatoren an. Das bietet er auch heute dir und mir an. In jeder Generation möchte Gott vor seinem Volk herziehen und für sie kämpfen. Er möchte nicht, dass wir kämpfen für Gott. Er möchte, dass er für uns kämpfen darf, dass wir ihm den Kampf überlassen, denn, so lesen wir, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott.
[14:53] So haben wir zum 5. Mose 4, Vers 24 gelesen und auch schon studiert, einen Hinweis auf seine echte Liebe, die die Sünde verzerrt. Wir haben gesehen, dass Gottes Liebe die Sünde nicht dulden kann, aber den Sünder so sehr liebt. Gott liebt den Sünder. Er hasst die Sünde, weil die Sünde den Sünder von Gott trennt. Und weil er den Sünder liebt, will er, dass der Sünder wieder zu ihm zurückkommt und diese Sünde hinterlässt. Deswegen hasst Gott die Sünde und kämpft mit dem Wasser, hat gegen die Sünder, damit Sünder die Sünde aufgeben und davon befreit werden und wieder zu ihm kommen können. Weil Gott solch eine Liebe hat, ist es nur absolut verständlich, auch wenn es uns manchmal so schwer ins Herz bringen will, dass er auch jetzt noch, nachdem er am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden gestorben ist, auch jetzt noch in jeder Auseinandersetzung mit der Sünde, in jeder Versuchung für uns kämpfen will, damit wir nicht wieder von der Sünde überwältigt werden, dass wir das noch mehr glauben würden, dass er in jeder Situation diese Liebe für uns hat, damit wir nicht fallen müssen, weil er die Sünde hasst.
[16:08] Aber uns liegt ein Hohelied 8, Vers 6. Diesem Vers haben wir an anderer Stelle schon angeschaut. Sehen wir sehr deutlich, dass das Feuer Gottes ein Bild für seine Liebe ist. "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn die Liebe ist stark wie der Tod, und Eifersucht ist unbezwingbar. Ihre Glut ist voller Glut, eine Flamme des Herrn." Gott war so in einem brennenden Dornbusch erschienen, der nicht verbrannte, um deutlich zu machen, dass er das Volk mit einer beständigen Liebe liebte. Er war das haben wir angeschaut am Sinai, eben Feuer vom Himmel herab bekommen, um deutlich zu machen, dass durch das Gesetz Gottes und durch seine Gegenwart Himmel und Erde miteinander verbunden sind. Die Liebe schafft eine Brücke zwischen Himmel und Erde, wo die Sünde die Trennung bewirkt hat. Es ist Gottes Liebe, die die Sünde verzehrt, und es ist Gottes Liebe, die vor uns hergehen möchte, wenn wir vor Schwierigkeiten stehen, wenn der Satan mich und dich verführen möchte, angreifen möchte, entmutigen möchte, dass Gottes Liebe, die für mich kämpfen, und wenn ich ihm das glaube, dann wird mich Gottes Liebe zum Sieger machen.
[17:30] Deswegen ist das Thema der Liebe Gottes nicht nur ein Anfänger-Thema für die, die gerade anfangen zu glauben, sondern ein Thema für die, die am Ende auch noch im Glauben stehen bleiben wollen, für die, die bis ans Ende ausharren wollen. Es wird ihre Liebe Gottes sein, die nicht nur das Fundament, sondern auch der Abschluss unseres Glaubens zu sistieren. Liebe Gottes, die uns zu Überwindern werden lässt, diejenigen, die am Ende der Zeit die größten Probleme überwunden haben, ihr eigenes Herz Gott wirklich geweiht haben. Die haben das getan, weil sie Gottes unabänderliche, tiefe Liebe, die sich in absoluter Selbstaufopferung mit einem Hass auf die Sünde zeigt, zum größten Prinzip ihres Nachdenkens nach Simmons und Liebens gemacht haben.
[18:20] In Römer 8, Vers 31, finden wir genau diesen Gedanken. In Vers 31 und 37 heißt hier von Paulus: "Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?" Wir haben die Frage gehört: "Wer kann vor den Söhnen Anak bestehen? Wer kann die Riesen besiegen? Wer kann vor gegen das Tier Offenbarung 13 kämpfen? Wer kann in der Endzeit stehen bleiben?" Die Antwort ist einfach: diejenigen, die Gott in ihrem Leben haben, die mit Gott verbunden sind, die nicht nur von Gott wissen, nicht nur über Gott reden, sondern die mit Gott gemeinsam durch den Alltag gehen. Denn wenn Gott für sie ist, mit ihnen ist, wenn Jesus durch den Heiligen Geist in ihrem Herzen wohnt, er, der Gott mit uns ist, die Mangel, wer kann gegen sie sein?
[19:04] Deswegen heißt es im Römer 8, Vers 37: "Aber in dem allen überwinden wir nicht nur knapp, nicht nur beinahe, sondern wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat." Es ist die Liebe Gottes, sein verzehrendes Feuer, das uns hilft, Sieger zu sein. Und zwar nicht nur ein bisschen, nicht nur alle zehn Tage, sondern weil wir sind aufgefordert in der Endzeit, Überwinder zu sein. Und dieses Überwinden geschieht nicht durch unsere eigene Kraft, nicht indem wir Gott etwas beweisen wollen, sondern indem wir uns an die Liebe Gottes klammern und mit ihm kooperieren. Die Israeliten mussten ihm folgen, sie mussten gehen, sie mussten kämpfen, aber sie wussten, es war nicht ihre eigenen Schwerter, obwohl sie kämpften, wussten, das war nicht ihre eigene Muskelkraft, obwohl sie in Schlachtordnung auf die Riesen zu rennen mussten, wussten sie, es war nicht ihre Taktik, obwohl sie mit Gott kooperierten, obwohl sie Werke taten, was die Kraft Gottes es war. Seine Liebe und zwar sein Geist, der sie zu Siegern machen würde. Und das müssen wir verstehen, und das wollen wir in unserem Leben heute annehmen.
[20:12] Es ist nicht auch dein Wunsch, lieber Freund, liebe Freundin, diese weiteren 5. Mose 9 und dort Vers 18: "Dort heißt es, wenn sie nun der Herr, dein Gott, es vorher ausgestoßen hat, so sprich nicht in deinem Herzen um meiner Gerechtigkeit willen hat der Herr dich reingebracht, dass ich dieses Land in Besitz nehme, weil aber der Herr dieses Volk hatten, diese beiden Völker wegen ihrer Gottlosigkeit vor dir her aus ihrem Besitz." Gott rettet uns nicht, weil wir uns durch gute Taten dafür schon mal qualifiziert haben. Er ist nicht gnädig zu uns, weil wir so gut sind. Ganz im Gegenteil, Titus 3, und dort Vers 4 und 5 lesen wir: "Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Erretters, erschienen, da hat er uns nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, denn die haben wir nicht getan, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes." Paulus ist ganz deutlich: Wir werden nicht errettet, weil wir genügend gute Werke getan haben.
[21:16] Wir genügend gute Werke getan haben, sondern weil wir es brauchen, weil wir beim Herzlichkeit benötigen, weil Gott uns liebt und weil wir eingesehen haben, dass wir seine Gnade in unserem Leben brauchen. Dadurch werden wir wieder gewonnen, dadurch werden wir erneuert und allein dadurch wären wir bewegt, werden dann auch die guten Werke zu tun, die als Beweis dafür sind, dass Gottes Liebe unser Herz erfasst hat.
[21:41] Gott hatte schon Abraham verheißen, dass sein Nachkomme irgendwann einmal die Kanaaniten besiegen würden, aber noch nicht in seiner Zeit. Als erster musste 1. Mose 15, Vers 16 lesen wir: „Sie aber sollen in der vierten Generation wieder hierher kommen, denn das Maß der Sünden der Amoriter ist noch nicht voll.“ Die Israeliten sollten bei der Einnahme Kanaans auch ein Gericht Gottes vollstrecken, das seit Jahrhunderten wartete, weil Gott geduldig ist und weil er auch diesen bösen Amoriter – und wir haben ja ein Beispiel für die Sprunghaftigkeit der Kanaaniter in der Geschichte von Sodom und Gomorra, wo Gott schon ein Exempel zeigte und eine Warnung abgab.
[22:25] Gott hatte solch eine Gnade mit ihnen, eine Geduld mit ihnen, dass er ihnen Jahrhunderte gab und erst als nach Jahrhunderten sie immer noch nicht umgekehrt waren, dann sollten sie jetzt in diesem Land Kanaan vernichten. Wir lesen in 5. Mose 9, Vers 5 und 6: „Denn nicht um deiner Gerechtigkeit willen und um deines aufrichtigen Herzens willen kommst du in ihr Land in Besitz zu nehmen, sondern wegen ihrer Gottlosigkeit vertreibt der Herr, dein Gott, diese heidnischen Völker aus ihrem Besitz. Und damit er das Wort aufrechterhalten, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.“ Gottes Rettung und Gottes Führung und seine Hilfe in den Kämpfen basieren nicht auf unserer eigenen Gerechtigkeit, sondern auf seinen Sohn.
[23:18] Warum wird Gott mir helfen im Alltag? Nicht, weil ich vorher durch gute Taten überstimmt habe, sondern weil er es versprochen hat, noch bevor ich geboren worden bin. Und darauf darf ich mich verlassen. Das heißt, weiter in Vers 6: „So sollst du nun erkennen, dass der Herr, dein Gott, dir dieses gute Land nicht um deiner Gerechtigkeit willen gibt, damit du seinen Besitz nimmst, denn du bist ein halsstarriges Volk.“ Offensichtlich macht Gott diesen Punkt immer und immer wieder, betont ihn sehr deutlich. Dann, wenn in der Bibel etwas wiederholt wird, dann ist das ein Zeichen dafür, dass das sehr, sehr wichtig ist. Gott möchte den Israeliten von Anfang an sagen: Sie sollen sich nicht auf die Schulter klopfen und sagen: „Wir waren ein moralisch besseres Volk als die Amoriter und wir sind so toll und deswegen ist Gott für uns.“ Nein!
[24:05] Sie waren allein deswegen Gottesvolk, weil sie sein Wort hatten, weil sie seine Liebe kennengelernt hatten, weil sie eine Erlösung angenommen hatten. Aber in ihrem Herzen gab es noch viel zu tun. Jetzt, wo sie kurz vor dem gelobten Land standen, sagt Mose und sagt Gott durch Mose: „War euer Herz halsstarrig?“ Das hatte Gott schon über die erste Generation gesagt und zwar im Zusammenhang mit einer Geschichte, die wir gleich noch ausführlicher hier in 5. Mose 9 studieren werden. 5. Mose 32, Vers 59 heißt es: „Und der Herr sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarkes Volk.“ Gott sagt das nicht als einen Impuls, nicht, weil er so von Emotionen überwältigt, dass er sagt: „Ich habe dieses Volk beobachtet.“ Und natürlich bedeutet das nicht, dass Gott erst ein Experiment gemacht hat. Er wusste von Anfang an. Aber Gott würde sagen: „Was ich hier sage, ist nicht eine Momentaufnahme, sondern ich weiß, dass es immer und immer und immer und immer wieder der Fall ist. Ich kenne dieses Volk. Es ist gewohnheitsmäßig rebellisch.“
[25:10] Leider hat sich an diesem Zustand auch über Jahrhunderte nicht viel geändert. Man möchte sagen: gar nichts. Denn Stephanus, erfüllt von demselben Heiligen Geist, der schon Mose erfüllt hat, hier in 5. Mose sagt im Jahre 34, in der berühmten Gerichtsverhandlung vor dem Sanhedrin, Apostelgeschichte 7, als seine Predigt unterbricht, weil er merkt, die Führer des Volkes wollen gar nicht auf das Wirken des Geistes hören. Er sagt hier in Apostelgeschichte 7, 51: „Halsstarrigen und unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr.“ Hier sehen wir, was Halsstarrigkeit bedeutet. Es bedeutet ein Widerstreben dem Heiligen Geist Gottes. Geist wirkt an der ersten Generation, er wirkte an der zweiten Generation, er wirkte durch alle Generationen des Volkes Israel, durch die Geschichte der Richter und der Könige, später nach dem Exil bis in die Zeit Jesu. Der Geist Gottes wirkt an jedem Menschen, aber leider waren damals und auch heute noch in unserem Leben, in unserer Gesellschaft gibt es die meisten sind es die meisten Menschen, die dem Wirken des Geistes nicht nachgeben, die sich widersetzen.
[26:29] „Halsstarrig“, 5. Mose 9, 47: „Denk doch daran und vergiss es nicht, wie du den Herrn, deinen Gott, in der Wüste erzürnt hast.“ Und jetzt gibt Mose genau dieses Beispiel für die Halsstarrigkeit, um das zu illustrieren. „Von dem Tag an, als ihr auf dem Land Ägypten ausgezogen seid, bis zu eurer Ankunft an diesem Ort, seid ihr widerspenstig gewesen gegen den Herrn, nicht nur einmal, nicht nur zweimal, sondern immer wieder.“ Und das führt uns jetzt genau zu diesem Beispiel, dass Mose hier in 5. Mose 9 jetzt besonders herausgreift. Schauen wir uns das an in 2. Mose 32 und dort Vers 9: „Und der Herr sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein haltstarkes Volk.“ Erstmals im Zusammenhang mit dem goldenen Kalb wird diese Halsstarrigkeit des Volkes Israel, dieser zur Rebellion von Gott hier deutlich konstatiert. Aber es war natürlich nicht das einzige Mal. Selbst in der Zeit, aus der uns nur wenig berichtet ist, nämlich seit Gespann er, seit dem zweiten Jahr, ab dem dritten Jahr sozusagen, dann bis zum 40. Jahr in dieser langen Spanne der Wüstenwanderung, bevor sie dann im 40. Jahr wieder sich auf den Weg zum gelobten Land machen, dass dieser langen Spanne uns fast keine Geschichten berichtet. Das meiste kommt ja aus dem ersten, zweiten oder 40. Jahr, aber die wenigen Berichte, die es gibt, wie zum Beispiel die Geschichte von Korah, sind, wie es hier heißt, dann doch wieder Beispiele der Empörung gegen den Herrn.
[28:09] An anderer Stelle heißt es: „Gewissenhaft hielt Mose ihnen die Irrtümer und Sünden ihrer Väter vor. Wie oft waren sie wegen der langen Wüstenwanderung ungeduldig und widerspenstig gewesen?“ Das war nicht mal eine Ausnahme, das war die Regel. Und wir müssen uns diesen Fragen stellen. Ich muss mir die Frage stellen: Sind Ungeduld und Widerspenstigkeit in meinem Leben die Ausnahme oder nicht oft, vielfach die Regel? Gott aber konnte man für die Verzögerung der Einnahme Kanaans nicht verantwortlich machen. Es war ihm schmerzlicher als ihnen, dass er sie nicht sofort in den Besitz des verheißenen Landes bringen konnte. Es gab eine Verzögerung. Gott wollte sie hineinbringen. Und so glaube ich ganz fest, es gibt auch heute am Ende der Zeit eine Verzögerung. Gott selbst ist schmerzhafter als uns, dass wir noch auf dieser Erde sind. Er hätte mit ihrer Befreiung vor allen Völkern seine große Macht offenbaren können. Gott hätte schon längst seine Macht zeigen können, wenn nicht Widerspenstigkeit in seinem Volk, leider, zu oft die Regel ist.
[29:21] Aber bei solchem Misstrauen Gott gegenüber, mit ihrem Selbstbewusstsein einerseits und dem kleinen Glauben andererseits, etwas für eine interessante, tödliche Mischung. Selbstbewusstsein und Klein-Glaube. Das bedeutet, sich selbst zu überschätzen und Gottes Kraft geringzuschätzen. Passiert uns das auch manchmal, dass wir uns selbst überschätzen und Gottes Kraft geringachten, dass wir doch durch den Geist Gottes verändert würden, dass wir uns selbst nicht so hoch einschätzen, dass wir uns unsere eigene Schwäche sehen würden, aber die Kraft und die Macht Gottes im Alltag erfahren dürfen, dass wir nicht mehr Misstrauen gegen Gott haben, sondern Vertrauen, echten Glauben. Ich möchte jeden Tag darum beten, dass Gott mir echten biblischen Glauben schenkt, so wie es in Offenbarung 3 uns allen anbietet: „Gold, das im Feuer geläutert ist.“
[30:15] Sie waren noch nicht reif dafür gewesen, in Kanaan einzuziehen. Sie waren in keiner Weise das vorbildliche Volk, dessen Gott Jahwe sein wollte. Sie hatten nichts von seiner Reinheit, Güte und Barmherzigkeit an sich. Hätten sich ihre Väter der Führung Gottes anvertraut und sich gehorsam von seinen göttlichen Ratschlägen leiten lassen, hätten sie seine vorgeschriebenen Verordnungen befolgt, würden sie längst als geheiligtes, glückliches und gesegnetes Volk in Kanaan wohnen. Warum? Weil sie den Charakter Gottes noch nicht in ihrem Leben hatten. Das heißt hier, dass die Reinheit, die Güte und die Barmherzigkeit in ihrem Leben fehlte.
[30:51] Gott wartete darauf, dass wir alle wissen werden, oder allmächtig dabei möchte, dass ihr barmherzig werden, dass ihr gütig werden, dass wir rein sind in unseren Gedanken, seinen Worten, in unseren Handlungen. Ist es nicht auch das, was du und ich so dringend brauchen, dass wir Gottes Führung vertrauen, nicht unsere eigenen Wege gehen, dass wir gehorsam sind? Dann hätten wir schon längst ein geheiligtes, glückliches und gesegnetes Volk sein können, schon längst im himmlischen Kanaan sein können.
[31:21] Weil sich die Einnahme des verheißenen Landes so lange verzögerte, ehrten sie Gott und schmälerten seinen Ruhm vor den umliegenden Völkern. Es reicht Gott nichts zur Ehre, dass wir schon so lange die Wiederkunft predigen und sie immer noch nicht eingetreten ist. Lasst uns von ganzem Herzen, ich möchte mir das persönlich vornehmlich wünschen, mir, dass du dir das auch von uns, dass uns von ganzem Herzen darüber nachdenken und diese Worte in unser Herz hineinlassen, dass wir Gott erlauben, an meinem Herzen und deinem Herzen zu wirken, dass wir anfangen, seinen Charakter so wert zu schätzen, dass wir werden wollen.
[32:08] Wir lesen weiter in Vers 8. Es heißt: „Jetzt kommt genau dieses erste, dieses Beispiel vom goldenen Kalb als passendes Beispiel, als stellvertretendes Beispiel für all die anderen Rebellionen.“ Und am Horizont, ihr den Herrn seht, wo bis der Berg Sinai, und daher ergrimmt über euch, dass so, dass er euch vertilgen wollte. Die Rebellion allein schon beim goldenen Kalb war so schlimm, dass das Volk Israel hätte sterben können. In Psalm 106, für diese Geschichte aufgegriffen: „Sie machten sich ein Kalb am Horeb und warfen sich nieder vor dem gegossenen Bild. Sie vertauschten denen, deren Herrlichkeit war, gegen das Abbild eines Stiers, der Gras frisst. Sie vergaßen Gott, ihren Retter, der Großes getan hatte in Ägypten, Wunder und furchtbare am Schiff. Sie hatten die Erlösung vergessen, die Gott ihnen persönlich geschenkt, die sie erlebt hatten. Wird man sie vergessen und die Herrlichkeit, die sie haben konnten, vertauscht gegen etwas, was völlig nichtig war?“
[33:06] Wie oft passiert, dass uns, dass wir die Gnade Gottes, die wir erlebt haben, am eigenen Herzen, am eigenen Leib, dass wir sie vergessen und die Herrlichkeit, die wir haben können, noch die Gegenwart Jesu vertauschen gegen irgendetwas Wichtiges, als unser Leben nur kaputt macht.
[33:28] Dort am Horeb, am Sinai, während die Gegenwart Gottes auf dem Berg war und mit Mose redete, war die so rebellisch, dass sie gegen Gott sündigten. Wir leben in 49. Als ich auf den Berg gegangen war, um die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit euch machte, da blickte 40 Tage und 40 Nächte lang auf dem Berg und aß kein Brot und trank kein Wasser.
[33:57] Dort hatte ja, dort sollte Mose die Zehn Gebote empfangen, die Gott vom Berg Sinai gesprochen hatte zu dem ganzen Volk, die die Grundlage des Bundes sein sollten zwischen Gott und seinem Volk.
[34:11] Will diesen weiterhin Vers 10: „Da gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln mit dem Finger Gottes beschrieben, und darauf alle Worte, die der Herr mit euch auf dem Berg geredet hatte, mitten aus dem Feuer am Tag der Versammlung.“ Werden uns in diese spektakuläre Geschichte, die wir im Zusammenhang mit 5. Mose 4 und 5 ausführlich angeschaut hatten, das, was Gott sich eigentlich gewünscht hatte, als er dort seine Liebeserklärung als Volk Gottes gab, sind die Zehn Gebote. Das Wesen seiner unveränderlichen Liebe offenbarte. Diese Worte sollten in ihrer Dauerhaftigkeit, in ihrer Unabänderlichkeit den Israeliten vor Augen stehen, indem sie in Stein gemeißelt symbolisieren sollten, das, was Gott einmal gesagt hat, das ändert er nicht. Das bleibt bestehen.
[34:58] Wie oft ist in unserem Leben, dass wir Verheißung Gottes in Anspruch nehmen und uns hinterher fragen, ob sie immer noch gelten? Wie oft ist es, dass wir aus dem Moment heraus, aus dem Impuls, Gott lieben und dann uns später die Frage stellen, ob die Zusagen, die er gegeben hat, immer noch gelten. Aber Gott wollte haben wir ihnen sagen: „Das, was ich gesagt habe an diesem Tag, gilt für jeden Tag.“ Diese Worte habe ich nicht einmal gesprochen, jetzt sind sie vergangen, sondern sie stehen hier auf Stein gemeißelt. Sie sind unverändert.
[35:25] Ich, lieber Freund, liebe Freundin, das Wort Gottes, seine Verheißung, seine Zusagen, sein Evangelium, seine Prophezeiung, seine Warnungen, seine Gesetze, seine Gerichtsandrohung, alles, was in seinem Wort steht, ist beständig. Wer nicht beständig war, das waren die Israeliten selbst. Und es geschah nach 40 Tage und 40 Nächte, da gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes, auf die Bundeslade, später die Bundes weil dort der die Grundlage des Bundes zwischen Gott und seinem Volk enthalten war. Die Zehn Gebote seien Gesetz, beschreiben die Verbindung, die Gott mit dir persönlich haben möchte und mit mir. Und deswegen sollten wir uns mit den Zehn Geboten eingehend beschäftigen, nicht nur wissen, wo sie stehen, sondern sie wirklich zur Freude und Wonne unseres Herzens machen.
[36:21] Hier heißt es: „Wir müssen die göttlichen Anforderungen, die Gott an sein Volk stellt, klar verstehen.“ Niemand braucht das Gesetz, das die Kopie seines Körpers ist, missverstehen. Es ist so einfach, dass jeder, egal, ob er Theologie studiert hat oder gerade ein Anfänger ist in den Dingen des Glaubens, jeder kann Gottes Charakter verstehen. Die Worte, die der Finger Gottes auf die Steintafeln geschrieben hat, offenbaren den Willen Gottes bezüglich seines Volkes so vollkommen, dass niemand einen Fehler zu machen braucht. Niemand muss denken: „Oh, ich weiß nicht genau, was Gott von mir will.“ Die das denken: „Oh, das ist so kompliziert, ich weiß nicht, welchen Weg ich gehen soll.“ Dinge, bei denen das Wort Gottes Basis klar ist, die können wir an die Seite legen. Aber das, was Gott wirklich von uns will, das, was ihm ein Herzensanliegen ist, so sehr, dass er hier am Horeb, am Sinai, herabkam, um es dem Volk Gottes persönlich zu sein, nicht einmal den Engeln hat das aufgetragen. Hat es persönlich gesagt: „Das, was ihnen auf dem Herzen brennt“, im wahrsten Sinne des Wortes, so einfach, dass jedes Kind es verstehen kann und im Glauben annehmen kann und durch die Kraft des Heiligen Geistes auch tun kann, weil es Gottes Wort ist. Ist er gesagt: „Um Gottes Wort hat Kraft.“ Diese Gesetze seines Königreiches wurden eindeutig bekannt gemacht und danach den Menschen aller Nationen und Sprachen als Prinzipien seiner Regierung offenbar zu werden.
[37:48] Das, was Gott am Sinai dem Volk Israel gab, war eine Botschaft, die an alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen gehen sollte. Ihnen wurde das Gesetz anvertraut, damit sie der ganzen Welt zeigen sollten, wie Gott wirklich ist.
[38:06] Liebe Freunde, Gott hat uns seines Evangeliums, seines Gesetzes, der Zehn Gebote anvertraut, damit wir alle Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen erklären durch Worte und noch mehr durch unser Leben, wie Gott wirklich ist. Und das können wir, denn hier steht, dass jeder von uns wissen kann, was Gott damit gemeint hat. Das Wort ist nah, und wir können das tun. Das werden wir im Laufe dieser Serie noch ganz deutlich in 5. Mose 30 dann einmal sehen, was Wunderbares heißt es dort.
[38:43] In 5. Mose 9 und dort Vers 12 heißt es: „Und der Herr sprach zu mir: Mache dich auf und geh schnell hinab von hier, denn dein Volk, denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, hat Verderben angerichtet. Sie sind von dem Weg, den ich ihnen geboten habe, ich schnell abgewichen. Sie haben sich ein gegossenes Bild gemacht.“ Beachtet, dass Gott sagt: „Dein Volk, das du herausgeführt hast.“ Es ist, als ob Gott sagen möchte: „So wie sie handeln, sind sie nicht mein Volk.“
[39:15] Das heißt weiterhin Vers 13: „Und der Herr sprach zu mir: Ich habe dieses Volk beobachtet, und sie, es ist ein haltsteiges Volk.“ Sehen, das ist ja eine direkter Bezug auf das, was wir in 2. Mose 32 in der Geschichte auch direkt gesehen haben. Gott handelt nicht aus Emotionen, erkennt den Charakter des Volkes sehr genau. Wusste übrigens auch, das Volk so handeln wird, als er am Sinai sein Gesetz offenbarte. Er wollte ihnen zeigen, dass auch wenn sie dachten, sie würden Gottes Gebote halten, das in ihnen eine Rebellion schlimmer, die Tiefe ist, als sie es verstehen.
[39:52] Ich glaube, dass Gott traurig darüber ist, dass wir so schnell, so gut von uns denken und nicht wahrhaben wollen, wie tief die Rebellion in meinem Herzen ist, wie tief die Rebellion in deinem Herzen ist, und dass nur Gott durch seine Gnade sie nehmen kann. Wenn wir doch die Musiker werden würden und sehen würden, wie sehr wir brauchen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, weil wir schlechter sind, als wir es verboten. Die Israeliten glaubten nicht, dass sie um ein goldenes Kalb tanzen würden, als die Zehn Gebote gesprochen waren. Sind aber Gott wusste, dass deswegen hat er sich ihnen so deutlich offenbart, damit sie wussten, wie real er und wie sehr er es ernst meint und welche Kraft er auch hat und welche Liebe er für sie hat.
[40:39] Deswegen sollen wir das Wort Gottes ernst nehmen, weil es in unserem Herzen der Rebellion ist, die tiefer liegt, als wir es selbst verstehen.
[40:50] Und dann heißt es in Vers 14: „Lass von mir, damit ich sie verzögere und ihren Namen unter dem Volk auslösche. Ich will aus wie ein stärkeres und größeres Volk machen als dieses.“ Man würde vielleicht denken, das ist jetzt, es ist vorbei. Gott will das Volk vernichten. Er sagt: „Lass ab von mir.“ Aber dort, wo viele Menschen wahrscheinlich nur eine verzweifelte Botschaft gehört hätten, eine Botschaft der Verzweiflung, dem Sinne, dass man da keine Hoffnung mehr hat, eine hoffnungslose Botschaft, vielleicht besser gesagt, gehört hätten, hört Mose Hoffnung. Denn Gott hat er gesagt: „Lass ab von mir.“ Ganz ehrlich, ist der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, abhängig von Mose, wenn er das Volk vernichten will?
[41:30] Mose hörte hier etwas, was schon Jakob gehört hatte. 1. Mose 32 heißt es: „Als Jakob eine ganze Nacht mit dem Mann rang, den er nicht kannte, von immer nicht wusste, dass es Gott persönlich ist, der Sohn Gottes, der hier mit ihm rang, die ganze Nacht.“ Das heißt, er und als dieser sah, dass ihn nicht bezwingen konnte, da rührt er sein Hüftgelenk an, so dass Jacobs Hüftgelenk verrenkt wurde beim Ringen mit ihm. Und der Mann sprach: „Lass...“
[41:54] ringen mit ihm und der Mann sprach: „Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an.“
[41:57] Hier war jemand, der konnte mit einer Berührung Jakob für immer behindern. Aber er sagt: „Lass mich gehen.“ Hast du dich mal mit deinen Geschwistern vielleicht als Kind gekabbelt, gekämpft und gestritten? Vielleicht hat einer den anderen mal im Schwitzkasten gehabt. Wer sagt dann: „Lass mich gehen?“ Der, der im Schwitzkasten ist, oder der, der den Schwitzkasten hält? Hält. Ist doch der, der unterlegen ist. Er sagt: „Lass mich gehen.“
[42:28] Und genau das ist ja die Geschichte von 1. Mose 32, dass Gott sagt: „Du hast mit Menschen und Gott gekämpft und hast gewonnen.“ Ist überwunden. Du hast Gott besiegt, aber nicht durch Macht, nicht durch Stärke, nicht durch Muskelkraft, nicht durch Taktik und Intelligenz. Nein, nein, nein. Gott lässt sich besiegen durch eine Sache, und das ist Hilflosigkeit.
[42:47] Denn Jakob wusste, er braucht den Segen Gottes. Er wusste, er ist hilflos. Er sagt: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.“ Gott lässt sich besiegen durch unsere Hilflosigkeit, wenn wir sie eingestehen. Er ist nicht beeindruckt, wenn wir zeigen, wie gut wir sind, wie toll wir sind, was wir angeblich alles gemacht haben. Dann alles, was wir leider tun ohne ihn, ist von Sünde geprägt. Aber nur zur Hilflosigkeit ihm vorlegen und sagen: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du es nicht.“
[43:20] Gott gibt uns immer die Chance, ob wir nicht doch gesegnet werden wollen. Deswegen sagt er: „Lass mich gehen.“ Aber Jakob sagt: „Nein, ich lasse dich nicht gehen. Ich brauche einen Sieg.“ Deswegen sagte zu: „Große Last von mir, damit ich die vernichte.“ Aber Jakob: „Nein, nein, ich lasse nicht ab von dir. Du musst uns.“ Sekunde, wir brauchen dich. Wir sind so rebellisch. Wir brauchen nicht...
[43:46] alles zu geben für dieses Volk. Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde. So steht es in 2. Mose 32, das 32. Wenn aber nicht so, Till, gemischt aus deinem Buch, das du geschrieben hast. Mose war bereit, auf sein ewiges Leben zu verzichten für Rebellen.
[44:01] Worauf bist du bereit zu verzichten, um Menschen, die offensichtlich in die Irre gehen, auch in religiösen Dingen, vielleicht in einer Gemeinde, noch zur Umkehr zu bringen? Wir sehen auf die Rebellion. Wir können genau identifizieren, wo goldene Kälber im übertragenen Sinne heute aufgestellt werden. Vielleicht senden wir Videos davon an unsere Telegramm-Gruppen und sind erstaunt darüber, wie sehr Menschen vom wahren Glauben abfallen können. Aber wer von uns ist bereit?
[44:29] Wäre bereit, notfalls auch sein ewiges Leben zu verzichten, weil er diese rebellischen Menschen so sehr liebt?
[44:42] Mose liebt ein rebellisches Volk, das es ihm nicht leicht gemacht hat. Und das ist ein Bild dafür, lieber Freund, liebe Freundin, dass Jesus mich, der ich viel rebellischer bin, als du es überhaupt vorstellen kannst, für rebellischer, als ich es selbst wahrhaben möchte, oft so sagt: „Er liebt mich, liebt, dass er bereit ist, obwohl ich so rebellisch bin.“
[45:11] Es war er bereit für mich zu sterben, notfalls im schlimmsten Fall auf das ewige Leben zu verzichten, damit ich gerettet werden kann. Er hat alle meine Schuld, alle meine Sünden, alles, was ich verkehrt getan habe, auf sich genommen.
[45:36] Das heißt dann 5. Mose 9, und dort Vers 15: „Als ich mich nun umwandte und von dem Berg herabstieg, der Berg aber brannte im Feuer.“ Wir haben ja die Geschichte uns angeschaut, sehr deutlich, was das für ein Spektakel gewesen ist, die Kraft und die Macht Gottes. Um seine Liebe sollten ja dadurch ausgedrückt werden. Das heißt weiter: „Der Berg aber brannte im Feuer, und die zwei Tafeln des Bundes in meinen Händen hatte.“
[46:04] „Da schaute ich, und siehe, ihr habt euch an dem Herrn, eurem Gott, versündigt, indem ihr euch ein gegossenes Kalb gemacht habt, und ihr wart schnell von dem Weg abgewichen, den der Herr euch geboten hatte.“
[46:15] Sie war nicht nur abgewichen, schnell abgewichen. Wo siehst du das Drama, die Katastrophe?
[46:21] Diese Geschichte hat uns heute noch viel zu sagen. Wir lesen Patriarchen und Propheten. Wie oft wird heutzutage die Vergnügungssucht mit dem Schein eines gottesfürchtigen Wesens bemäntelt? Eine Religion, die bei der Beobachtung gottesdienstlicher Bräuche den Leuten erlaubt, selbsttisch, also egoistisch oder sinnlichen Genüssen zu frönen. Gefühle den Menschen heute ebenso gut wie den Tagen Israels. Und es gibt immer noch nachgiebige Aarons, die die Wünsche und geheiligter billigen und sie dadurch nur zur Sünde, obwohl sie selbst hohe verantwortliche Stellen in der Gemeinde innehaben.
[46:53] Lasst uns immer taktvoll und liebevoll sein, aber niemals Sünde ermutigen, niemals zur Sünde ermuntern, niemals Sünde gutheißen. Lasst uns so wie Gott Sünder lieben und hassen. Mose liebt das Volk, aber hasst diese Sünde vom goldenen Kalb. Das heißt hier den Vers 17 von 5. Mose 9: „Da ergriff ich die beiden Tafeln und warf sie aus meinen beiden Händen und zerbrach sie vor euren Augen.“
[47:23] Diese zehn Gebote, Ausdruck des Bundes, den Gott aus Liebe mit seinem Volk eingehen wollte, jetzt gezeigt hatte. Mose, diese zehn Gebote waren gebrochen, und die gebrochenen Gesetzestafeln illustrierten ganz eindrücklich, dass der Bund zwischen Gott und Menschen gebrochen war. Es ist die Sünde, die uns von Gott trennt.
[47:45] Mose selbst hatte dabei keinen Fehler gemacht. Als Mose mit zwei steinernen Tafeln vom Berg herabkam und sah, wie die Kinder Israel das goldene Kalb anbeteten, da geriet er sehr und er warf die steinernen Tafeln hin und zerbrach sie. Ich sah, dass Mose nicht sündigte. Er war ein für Gott und eiferte für seine Ehre.
[48:07] Dann lesen wir in 5. Mose 9, Vers 18: „Und ich fiel vor dem Herrn nieder, wie zuerst 40 Tage und 40 Nächte lang, aß kein Brot und trank kein Wasser, um alle eure Sünden willen, hier begangen hatte, indem ihr tat etwas Böses in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen.“ Das Volk versteht gar nicht, wie böse sie gewesen sind. Aber Mose fastet 40 Tage lang, er isst nichts und trinkt nicht. Wird vom Herrn auf dem Berg am Leben erhalten, um ihre Sünden willen.
[48:35] Das heißt, in Psalm 106, den wir schon mal kurz zitiert hatten oder gedacht, sie zu vertilgen. Es ist Gott, wenn nicht Mose auserwählte, in den Riss getreten wäre vor ihm, um seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht fertig macht. Hier war ein Riss entstanden, aber jemand war den Rissen, stellte sich in den Riss, um sozusagen wiederherzustellen, um in diesem Problem einzutreten für das Volk.
[48:59] Lieber Freund, liebe Freundin, siehst du Risse in deiner Familie? Siehst du Risse in deiner Gemeinde? Siehst du Risse im Feuer gottlosen den Menschen, die bereit sind, in den Riss zu treten und damit genau das zu tun, was Jesus für mich und für dich getan hat? Jesus ist für jeden Menschen in den Riss getreten, den Riss, den die Sünde getan hat. Er ist für uns gestorben, auferstanden und er tritt jetzt für uns ein. Er hat übrigens 40 Tage lang gefastet wegen unserer Sünden, ohne denn bis zum dritten Weise von Gott am Leben gehalten zu werden. Sondern er war dann wirklich fast tot und hat trotzdem dem Satan bis zuletzt widerstanden und besiegt, für mich und für dich, damit wir Kraft haben können durch sein Vorbild, durch seine Kraft und durch sein Blut, Überwinder zu sein.
[50:05] Das heißt weiterhin 5. Mose 9, Vers 19: „Denn ich fürchte mich vor dem Zorn und Grimm, mit dem der Herr über euch so sehr erzürnt war, dass er euch vertilgen wollte. Und der Herr hörte mich auch diesmal noch deutlich.“ Soll nicht das einzige Mal, sondern immer wieder musste er für das Volk eintreten, und Gott erhörte auch diesmal.
[50:27] Liebe Freunde, Jesus tritt nicht nur einmal im Leben für uns ein. Zumindest ist er ganz oft schon für mich eingetreten. Das stimmt, finde ich auch. Ich weiß es. Und jedes Mal, wenn wir uns von Herzen an Jesus, denn ihn um Gnade und Buße bitten, dann hört Gott unser Gebet.
[50:54] In 1. Korinther 5, Vers 16 und 17 heißt es: „Bekennt einander die Übertretung und betet für einander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ Wie ernstlich bete ich?
[51:10] Weil sie ernstlich betest du für deine Gemeinde, für das Volk Gottes, dass Gott heillose Reformation, Erweckung, Bekehrung schenkt.
[51:27] In Vers 20 steht auch über Aaron: „War der Herr sehr zornig, so dass er ihnen vertilgen wollte, aber ich betete auch Aaron zu jener Zeit.“ Die Tatsache, dass Aaron mehr als alles voll gesegnet und ausgezeichnet worden war, machte seine Sünde besonders abscheulich. Sünde ist immer schlimm, aber gerade dann, wenn wir so viel Gnade von Gott empfangen. Und da denke ich auch an nicht persönlich. Dann wird Sünde besonders christlichen Gottes Augen.
[52:01] Aaron, der Heilige des Herrn, hatte das Kätzchen-Bild gemacht und ein Fest ausgerufen. Und das, obwohl er zum Wortführer für Mose bestimmt worden war, von dem Gott selbst bezeugte, dass er berät. Sein er versagte, als es galt, den Götzen, die dann in ihren den Himmel herausfordernden Absichten entgegenzutreten. Er, der als Gottes Werkzeug Gericht über die Ägypter und ihre Götter gebracht hatte, hörte ungerührt vor dem gegossenen Bild rufen: „Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat.“ Mit Mose war auf dem Berge gewesen und hatte die Herrlichkeit Gottes geschaut. Er musste bei dieser Offenbarung erkennen, dass es nichts gab, woraus man sich ein Bild hätte machen können. Und doch hatte er danach diese Herrlichkeit in das Ebenbild eines Tieres verwandelt. Gott vertraute ihm in Moses Abwesenheit die Leitung des Volkes an, und er ließ dessen Entführung zu.
[52:49] Auch war der Herr sehr zornig über Aaron, so dass er ihn vertilgen wollte, aber auf Moses dringende Fürbitte hin blieb sein Leben verschont. Und als es eine große Sünde bräute und sich debütierte, nahm ihn Gott auch wieder in Gnaden an. Da war ein Fürsprecher, der führte und trotz der Abscheulichkeit seiner Sünde.
[53:09] Peter, liebe Freunde, trotz der Abscheulichkeit meiner Sünden, die ich in meinem Leben schon begangen habe, habe ich einen Fürsprecher, der für mich betet. Gott nimmt mich in Gnaden wieder an, wenn ich mich folgen demütige und somit ihr wäre und so mutig gewesen, ohne Rücksicht auf die Folgen für das Rechte einzustehen. Hat er jenen Abfall verhindern können? Wäre er Gott unerschütterlich treu geblieben und hätte er das Volk an das beängstigende Sinai-Erlebnis erinnert, man sein feierliches Gelübde dem Gesetz Gottes zu gehorchen, dann hätte er den bösen Einhalt gebieten können.
[53:49] Wir denken manchmal, dass wir eh nichts ausrichten können, dass die Lawine des Bösen zu groß ist, dass wir vielleicht einfach politisch ein bisschen das mit steuern sollten. Nein, Aaron alleine hätte durch Treue zu Gott viele Sünden aufhalten können, hätte viele Tote am Leben halten können, die jetzt aufgrund dieser Sünde gestorben sind. Aber seine Nachgiebigkeit gegenüber den Wünschen des Volkes und die ruhige Sicherheit, mit der er ihre Pläne ausführte, bestärken sie so, dass in ihrer Sündhaftigkeit weiter gingen, als sie eigentlich beabsichtigten.
[54:23] Wenn wir Menschen noch in der Sünde stärken, dann gehen sie noch weiter, als sie eigentlich vorgehabt haben. Es ist eine schlimme Sache, furchtbare Sache, Menschen in der Sünde zu bestätigen.
[54:36] Lasst uns die Sünder lieben von ganzem Herzen, dass wir bereit sind, notfalls unser Leben zu geben. Aber lasst uns niemals die Sünde gutheißen, denn dann geht es uns wie Aaron, als Mose nach der Rückkehr den Empfängern gegenüberstand.
[54:51] Verglich das Volk seine heftige Art zu tadeln, dann seine Ernsthaftigkeit, wieder auf das Wort Gottes hinzuweisen, sozusagen und seinen Unwillen, indem er die heiligen Gesetzestafeln zerbrach, mit der angenehmen Ausdrucksweise und würdevollen Haltung seines Bruders. Da galt ihre Zuneigung Aaron. Sie waren der Meinung, dass Mose zu hart sei, zu extrem, vielleicht zu gesetzlich. Der Aaron, der war so liebevoll, so so gütig, obwohl dieser zu seiner Rechtfertigung das Volk dafür verantwortlich zu machen suchte, dass in seiner Schwäche dessen Forderung nach gegeben hatte. Bewunderte ist seine Milde und Geduld. Das Volk bewundert aber dabei war es Aaron gewesen. Er gesagt, dass nicht er ist, das Volk ist es gewesen und Mose, den das Volk es wird zu hart hielt.
[55:43] Was gewesen der gesagt hatte: „Ich gebe mein Leben für dieses Volk.“ Manchmal sollten wir nicht die Menschen am meisten schätzen, die besonders milde und und freundlich unsere Sünden vielleicht gutheißen, sondern diejenigen, die sie deutlich und scharf kritisieren.
[55:58] Vielleicht ist es gerade diese Menschen, die viel mehr für uns bieten. Aber Gott zieht nicht mit den Augen der Menschen. Durch seine Nachgiebigkeit und den Wunsch gefällig zu sein, war Aaron für das frevelhafte seiner Schuld ihr gutheißend, mit Blindheit geschlagen, dass er durch seinen Einfluss die Sünde Israels begünstigte, kostete tausenden das Leben. Er dachte, er wäre vielleicht ein geschickter, kluger Politiker, aber in Wirklichkeit zieht er das Volk damit in den Ruin. Weil ich, der Gegensatz zu Mose, der gewissenhaft Gottes Gerichte vollstreckte und damit bewies, dass ihm Israels Wohlergehen mehr wert war als das eigene Ansehen oder Leben.
[56:41] Was ist dir mehr wert? Dein eigenes Ansehen oder die Wahrheit? Das Wohlergehen des Volkes Gottes oder dein eigenes Neben? Wenn Gott uns Verantwortung schenkt, das heißt in einem kleinen Rahmen oder im größeren Rahmen, ist das der Maßstab, an dem er jeden von uns trifft. Sagt, dass sie Verantwortung haben, unsere Familie, schon so gemeine für das weltweite Volk Gottes, in welcher Form auch immer, ist die Frage: Liegt uns das Wohl des Werkes Gottes mehr am Herzen als unsere eigene Reputation?
[57:17] Von allen Sünden, die Gott strafen wird, liegt in seinen Augen keine so schwer wie die andere im Bösen zu bestärken. Dass uns das nicht tun, liebe Freunde.
[57:29] Lasst uns niemanden, der dabei ist, Sünde zu begehen, noch dabei ermutigen oder ihm die Angst davor nehmen. Lasst uns das sehr deutlich als Warnung uns vor Augen stehen. Hier Gott möchte, dass seine Diener ihre Treue dadurch beweisen, dass die Fehler gewissenhaft adeln, so schmerzlich das auch sein mag. Der von Gott eines besonderen Auftrags gewürdigt wird, darf nicht nachgiebig und liebe die närrisch sein, nicht nach Selbst-Erhöhung streben oder unangenehmen Pflichten ausweichen.
[57:54] Er muss vielmehr Gottes Werk mit wandelbarer Treue ausführen.
[58:02] Diese weiterhin 5. Mose 9, Vers 21: „Doch eure Sünde, das Kalb, das ihr gemacht hattet, nahm ich und verbranntes mit Feuer und zerschlug es und zermalmte es völlig, bis es zu feinem Staub wurde, und ich warf seinen Staub in den Bach, der vor dem Berg herabfließt.“ Daran zeigt sich, dass dieses goldene Kalb gar nichts konnte. Wo sie betreut das Lager gegen durch das dichte Gedränge der ausgelassenen, ergriff das Götzenbild und warf es ins Feuer. Später trieb erst zu Staub, stieß ihn in den Bach, der vom Berg herabkam und ließ das Volk daraus trinken. So zeigte ihnen die völlige Wertlosigkeit des Götzen, den sie angebetet hatten.
[58:38] Gott zeigt uns, wenn wir umkehren wollen, wie nutzlos, wie sinnlos die Sünden sind, denen wir angefangen haben. Schauen wir zu 5. Mose 9, Vers 22.
[58:50] Es heißt dann 5. Mose 9, Vers 22: „Auch in Tabea und in Wasser und bei den Lustgräbern erzürnte ihr den Herrn.“ Das sind weitere Beispiele für diesen rebellischen Geist, der sich immer und immer wieder auf der Wüstenwanderung zeigte. Tabea, das war der Ort, als vor allem das Volk gegen Gott murrte, kurz nach dem Aufbruch vom Berg Sinai. Und als das Feuer, das am Rande des Lagers im Wasser. Das war die Geschichte, als die Israeliten meinten, kein Wasser mehr zu haben und Gott Mose anwies, wie es mit dem Stab auf den Feldern zu schlagen und dann kam das Wasser aus dem Felsen, als das Volk der Meinung waren, Gefahr sich die Frage stellt, ob Gott noch in ihrer Mitte sei. Und die Lustgräber, das erinnert an die oder das bezieht sich auf die Geschichte, als die Israeliten nicht mehr nur Männer essen wollten, als es ihnen zuwider war und sie lieber Fleisch haben wollten und Gott ihnen unmengen an Wachteln gab und sie dann das völlig hemmungslos solange aßen, bis sie bis viele von ihnen krank wurden und starben. Rebellion war eine Grundhaltung des Volkes.
[1:00:03] Und dann kommt noch das Beispiel, dass dann der Gipfelpunkt dieser ganzen langen Reihe von Rebellionen der ersten Generation in den ersten beiden Jahren der Wüstenwanderung gewesen ist. Und als der Herr in Vers 23 aus und dazu heraus gerade Spanier sandte und sprach: „Geht hinauf und nehmt das Land und besitzt das, ich euch gegeben habe.“ Da wart ihr gegen den Befehl des Herrn Gottes widerspenstig und gelautet ihn nicht und gehorchte seiner Stimme nicht. Dieselbe Rebellion, die sich immer wieder zeigte in Massa und Tabea und bei den Lustgräbern und am Sinai, immer und immer wieder, die führte dazu, dass das Volk eben nicht in das Gelobte Land hinein kommen konnte.
[1:00:37] Wir haben gesehen, dass Buch 5. Mose diagnostiziert, warum ist das Volk noch in der Wüste und Mose hält hier den Finger auf die Wunde und sagt: „Es ist diese rebellische Grundhaltung, die tiefer liegt, als das Volk lange wahrhaben wollte.“ Das Volk gedacht, ja, wir folgen dem Herrn. Ja, Gott ist gut, wunderbar. Wir halten alles, was er sagt. Aber sie kannten ihre eigenen Herzens nicht. Wie oft kennen wir unsere eigenen Herzens nicht und sagen: „Ja, wir haben Gottes Wort verstanden. Ja, ja, wir darum auf die wieder an die wieder konnte. Ja, ja, wir gehen jetzt vorwärts im Glauben.“ Bekennen nicht unsere eigene rebellische Grundhaltung, dann wundern wir uns, dass wir noch immer auf dieser Erde sind.
[1:01:16] Wir haben die Geschichte damals verhalten im Zusammenhang mit 5. Mose ausführlich angeschaut. Die grundlegende Frage war: Ist Gott wirklich die Liebe und wird er sie auch gegen diese Riesen bestehen lassen? In Hebräer, Paulus 3, Vers 18, 19 lesen wir, welchen schwer, aber dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten. Eine eine Redewendung dafür, dass sie nicht das lang ansehen sollten, wenn ich denen, die sich weigerten zu glauben und wir sehen, dass hier nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens. Unglaube und Rebellionen sind letztlich ein und dasselbe.
[1:01:51] In Jesaja 63, Vers 10 heißt es über dieselbe Geschichte: „Sie aber waren widerspenstig und betrübten seinen heiligen Geist.“ Glaube bedeutet, das Wort Gottes anzunehmen und den Heiligen Geist wirken zu lassen. Widerspenstigkeit, Halsstarrigkeit bedeutet, das Wort Gottes zu hören, das aber nicht für sich in Anspruch zu nehmen, nicht zu glauben, nicht auf das eigene Leben anzuwenden und stattdessen aus eigener Kraft irgendetwas zu versuchen, was dann am Ende doch zum Scheitern verurteilt ist. So ging es der ersten Generation und deswegen sterben sie in der Wüste. Möge Gott uns die Augen öffnen für die tiefe Rebellion in unserem Herzen, dass wir verstehen, dass ohne echten biblischen Glauben wir nicht das Land Kanaan sehen können.
[1:02:36] Und so wiederholt, wo sie den Punkt hier sehr deutlichen 5. Mose 9, Vers 24: „Denn ihr seid widerspenstig gewesen gegen den Herrn von dem Tag an, da ich kenne die gesamte.“
[1:02:45] Von dem Tag an, da ich kenne die gesamte Zeit, all die Jahrzehnte, die Mose mit dem Volk gearbeitet hat. Genau das Gleiche hatte er schon in Vers 7 gesagt, wie wir gelesen haben: "Von dem Tag an, als er aus dem Land Ägypten ausgezogen ist, das bis zu ihrer Ankunft an diesem Ort, seid ihr widerspenstig gewesen gegen den Herrn." Sie waren erlöst aus Ägypten, aber die rebellische Grundhaltung war noch nicht genommen worden. Kann es sein, dass wir uns mal darüber freuen, dass Gott uns die Sünden vergeben hat, aber wir nicht wissen, dass es da eine tiefe rebellische Grundhaltung gibt, die wir Gott von Herzen geben müssen?
[1:03:22] Bis 25: "Als ich nun vor dem Herrn jeder für jene 40 Tage und 40 Nächte lang lag da, weil der Herr gesagt hatte, er wolle euch vertilgen." Dieser Geschichte gibt es ein Kalb, ein Symbol der Sünde, und es gibt einen Mittler, Mose, eine Metapher, ein Symbol, ein Typus auf den Mittler, der für mich und für dich eintritt. Jetzt, während wir hier reden und dieses Video führen, sieht Jesus Christus tritt für dich ein und tritt für mich ein, trotz der rebellischen Grundhaltung, die sich so oft in unserem Leben gezeigt hat.
[1:04:02] Im Römer 8, Vers 34 steht: "Wer will verdammen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der auferweckt ist, auch zur Rechten Gottes, der auch für uns, wenn wir uns an ihn wenden und ihm glauben, dann hilft er uns aus aller Not und hilft uns zu überwinden."
[1:04:26] In Vers 26 sehen wir etwas von der Intensität, mit der Mose für das Volk eintrat. Da flehte ich zum Herrn und sprach: "Herr, verdirb ein Volk oder ein Erbteil nicht, dass du durch deine große Kraft erlöst und mit starker Hand aus Ägypten herausgeführt hast." Mose erinnert an die Geschichte vom Auszug aus Ägypten, die er sozusagen der Archetypus, die Grundlagen-Geschichte ist, um die Erlösung, die Gott jedem von uns anbietet, zu verstehen.
[1:05:04] So wie Mose Gott an den Auszug aus Ägypten erinnert, so erinnert Jesus seinen Vater an das Blut, das auf Golgatha vergossen worden ist. Nicht, dass der Vater es vergessen hätte, sich, dass der Vater nicht den gleichen Wunsch hätte, aber damit soll illustriert werden, mit welcher Intensität Gott selbst sich gegen unser drohendes Unheil stimmt, in der Hoffnung, dass wir doch noch seine Rettung in unserem Leben einnehmen.
[1:05:40] Wie steht es mit ihren? 27: "Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Jakob. Sieh nicht die Hartnäckigkeit dieses Volkes an und seine Gottlosigkeit, uns seine Sünde." Mose wusste, wenn Gott allein das Volk ansieht und das Volk nach dem beurteilt, was es getan hat, gibt es keine Hoffnung. Aber gibt es noch die Verheißung? Da gibt es den Erlösungsplan, den Gott dem Abraham, dem Isaak, dem Jakob offenbart hat, Stück für Stück.
[1:06:04] Und was Mose sagt, es schafft in der Erlösungsplan, gedenken an die Verheißung und nicht an die realen Sünden des Volkes. Gott hat versprochen, dass wenn wir uns an ihn wenden und die Erlösung in Anspruch nehmen, dann wird er nicht mehr an unsere Sünden gedenken. Jeremia 31, 34: "Und es wird keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: 'Kenne den Herrn', denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten." Oder ihnen spricht der Herr: "Denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken."
[1:06:43] Jesus bittet im himmlischen Heiligtum, während wir hier sprechen und hören und sehen, dass nicht unsere Sündhaftigkeit, sondern sein gerechtes Leben uns angerechnet wird, weil er bereits meine Sünde und deine Sünden vollständig bezahlt hat.
[1:07:07] In Psalm 103, Vers 10 steht: "Er hat nicht mit uns gehandelt nach unseren Sünden und uns nicht vergolten nach unserer Missetat." Wenn Gott jede Sünde ohne Gnade bestraft hätte, ich wäre schon lange, lange, lange tot, wahrscheinlich du auch. Aber hier sitzen wir, stehen wir hier, hören wir, sind wir noch lebendig, weil Gott uns lieb hat. Und ich möchte, dass sie verloren geht, weil er eben einen Weg gesucht und gefunden hat, mit all den Ressourcen des Himmels, die Waagschale geworfen hat, damit, obwohl wir eine solche rebellische Grundhaltung haben, er uns trotzdem retten kann von der Schuld und von der rebellischen Grundhaltung, dass er uns verändern kann, dass uns seine Gerechtigkeit angerechnet und verliehen werden kann.
[1:07:59] Gott ist die Liebe. In Vers 28 heißt es: "Damit man in dem Land, aus dem du uns herausgeführt hast, also in Ägypten, nicht sagt: 'Weil der Herr sie nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen versprochen hatte, und weil er sie hasste, hat er sie herausgeführt, um sie in der Wüste sterben zu lassen.'" Das ist eine sehr interessante Stelle, denn Mose sagt jetzt: "Wenn du dem Volk nicht vergisst und wenn sie nicht in das Land hineinkommen, dann sagt das Land Ägypten: 'Ach, der Herr liebt sie gar nicht.'" Und Mose möchte, dass die Ägypter verstehen, dass Gott das Volk Israel liebt, dass er aus Liebe sie rettet und dass er nicht böse Absicht mit ihnen hat.
[1:08:36] Und das ist deswegen interessant, weil, obwohl Gott Israel am Sinai vergeben hat nach der Sünde des goldenen Kalbes, sie dann einige Tage später, einige Monate später muss man sagen, in Kadesch Barnea, genau das sagen, von dem Mose hoffte, dass es die Ägypter nicht sagen werden: "Soll Gott ihm vergeben hat, und ihr mit euren Zelten und sprach: 'Weil der Herr uns hasst, hat uns aus dem Land Ägypten geführt, um uns in die Hände aber wieder zu geben, um uns zu vertilgen.'" Gott hat ihnen vergeben, aber sie hatten diese Vergebung nicht wirklich für sich in Anspruch genommen. Und so redeten sie plötzlich, wie Ägypter über einen unbarmherzigen Gott reden können.
[1:09:15] Bis 29: "Sie sind ja dein Volk und ein Erbteil, das du herausgeführt hast mit deiner großen Kraft und mit einem ausgestreckten Arm." Wir erinnern uns, Gott hat uns gesagt: "Nimm dein Volk." Das Tor so gibt ein Gefühl. Sagt: "Nein, nein, nein, nein, das ist nicht mein Volk." Es ist einfach, lieber Freund, liebe Freundin, Gottes Gemeinde ist nicht die Gemeinde von irgendeinem Menschen, es ist Gottes Gemeinde. Und wir dürfen Gott daran erinnern, so wie Mose ihn erinnert hat: "Du hast uns herausgeführt, du hast eine große Kraft, du hast einen ausgestreckten Arm, du hast dich zu uns gebeugt und hast mit deiner Kraft zu dir gezogen."
[1:09:53] 2. Mose 7, 16: "Du hast dein Volk erlöst mit deinem Arm, die Kinder Jakobs und Josef." Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat mit seinem Arm dich und mich erlöst, dort am Kreuz von Golgatha. Da zeigt sich die Kraft der Liebe Gottes. Dort zeigt sich, dass Gott die Liebe ist, dass er bereit ist, alle Schuld, die jungen, auf sich zu nehmen, dafür zu sterben, dass, obwohl wir so oft rebelliert haben, wir einen Weg haben, diese Rebellion loszuwerden, es verändert zu werden und tatsächlich seine Charaktereigenschaften bekommen, nicht durch eigene Kraft, das ist absolut unmöglich, sondern durch die Gnade, die Liebe und die Kraft.
[1:10:40] Was möchtest du heute? Diese Liebe, die vor dir hergeht und die bereit ist, jedes Problem, das sich dir in den Weg stellt, zu besiegen. Möchtest du diese Liebe heute in dein Herz lassen? Ich möchte das von ganzem Herzen tun und lade dich auch dazu ein. Lasst uns gemeinsam bieten.
[1:11:02] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du durch dein Wort so kraftvoll Zion sprichst und dass die Geschichten und die Begebenheiten 5. Mose und so viel lehren für unsere Zeit, für unseren Glauben, für unser Volk. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist diese Dinge in unser Herz schreibst, dass sie uns nicht nur kurz beeindrucken, sondern unser Leben lang begleiten. Und dass durch das Anschauen wir verändert werden. Danke, dass du versprochen hast, dass, obwohl wir so oft gesündigt haben, wir einen Fürsprecher haben im Himmel, der immer lebt, um für uns einzutreten, Jesus, der Gerechte, der für mich gestorben ist, für mich auch verstanden hat und jetzt für mich eintritt. Und danke, dass er die Kraft und den Willen hat, mir nicht nur zu vergeben, sondern mich zum Überwinder zu machen. Und zwar weit, weil er mich geliebt hat. Dafür danken wir dir in seinem Namen. Amen.
[1:12:08] Nächstes Mal werden wir uns mit 5. Mose Kapitel 10 beschäftigen. Dann heißt es: "Das Gesetz und die Liebe." Bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium von 5. Mose und Gottes Wort im Allgemeinen. Gottes Segen euch. Amen. [Musik]
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