Veröffentlicht am
284 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Chronik 4, Verse 10 bis 41. Er beginnt mit dem bemerkenswerten Gebet des Jabez um Segen und Schutz, das von Gott erhört wurde. Anschließend führt er durch die detaillierten Geschlechtsregister der Stämme Juda und Simeon, kommentiert besondere Berufe und historische Ereignisse und zeigt, wie Gott auch in scheinbar trockenen Listen wichtige Details und Ermutigungen verbirgt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Heute mit Seite 448. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du treu zu deinem Wort stehst und dass du immer für uns da bist, auch dann, wenn wir Schmerzen erleben, wenn wir Schwierigkeiten erleben, wenn unser Leben nicht so verläuft, wie wir es uns wünschen. Aber du stehst fest zu dem, was du versprochen hast. Du hast dem David versprochen, dass sein Nachkomme von ihm für immer auf dem Thron sitzen wird, und Jesus wird für alle Ewigkeit der Sohn Davids auf dem Thron sitzen für uns. Und wir danken dir für den Erlösungsplan, den wir für uns persönlich in Anspruch nehmen dürfen. Dass wir es heute auch tun wollen. Dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllen kannst für diesen Tag, für alle seine Aufgaben. Herr, das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[1:26] Wir sind in Erster Chronik Kapitel 4. Es geht um weitere Nachfahren im Geschlechtsregister von Juda. Und es geht gerade um den Jabez, der angesehener war als alle seine Brüder. Seine Mutter hatte ihm den Namen Jabez gegeben, weil sie ihn in Schmerzen geboren hatte. Und das heißt in Vers 10: „Und Jabez rief zu dem Gott Israels und sprach: ‚Dass du mich reichlich segnest und meine Grenze erweiterst und deine Hand mit mir sei und du mich vor dem Übel bewahrst, damit mich kein Schmerz trifft!‘“ Und Gott ließ kommen, was er gebeten hatte.

[2:14] Was für ein interessantes Gebet mitten in einer fast nicht enden wollenden Kette von Namen und Geschlechtsregistern! Dieser Jabez, den wir sonst in der Bibel nicht weiter finden, in bestimmten Geschichten, wird hier mit einem besonderen Gebet vorgestellt. Er wandte sich an Gott und bat um Segen, und zwar nicht nur ein wenig Segen, sondern um viel Segen. Er wollte, dass Gott ihm hilft, und die Bibel sagt, dass, als er das betete, Gott es beantwortete.

[2:49] Nun, Gott ist nicht einfach ein Automat: etwas hineinwerfen, bekommen, was wir uns am meisten wünschen. Aber Gott möchte ja ohne Zweifel uns reichlich segnen, und er möchte uns ja vor allem Übel bewahren, und er möchte ja unsere Grenzen erweitern, und er möchte, dass seine Hand mit uns ist und uns leitet. Liebe Freunde, wollen wir nicht auch uns persönlich vornehmen, darum zu bitten, dass Gott uns reichlich segnen kann? Wissend, dass der Segen dann am größten ist und überhaupt Gott uns dann besonders segnen kann, wenn wir durch Glauben an das Blut Jesu seine Gebote halten und gehorsam sind. Dass, wenn wir beten, dass seine Hand uns führt, er sie uns dann auch führen darf, wohin er uns führen möchte. Und dass, wenn wir beten, dass er uns von dem Übel bewahrt, dass er uns davor bewahrt, Sünde zu tun oder gutzuheißen.

[3:46] Und Chelub, der Bruder Schuha, zeugte Mehir. Dieser ist der Vater Estons. Und Eston zeugte Bet-Rafa und Paseach und Tehinna, den Vater der Stadt Nachasch. Das sind die Söhne von Rechab. Und die Söhne des Kenas: Otniël und Seraja. Und die Söhne Otniëls: Hathat. Meonotai zeugte Ofra. Seraja zeugte Joab, den Vater des Tales der Handwerker, denn sie waren Handwerker.

[4:14] Hier sehen wir auch wieder, wie eine besondere Berufsbezeichnung hier, auch eine besondere Berufung in der Familie, in der Sippe sozusagen, weitergereicht wird. Schon Vers 13: Otniël sollte man noch erwähnen. War natürlich der berühmte Otniël, einer der ersten Richter Israels im Buch der Richter.

[4:33] Und die Söhne Kalebs, des Sohnes Jefunnes. Das ist der Kaleb, der schon im gelobten Land war in der Zeit der ersten Generation nach dem Auszug, und der dann mit Josua gemeinsam dafür eintrat, dass man nach oben kann. Und dann geduldig fast 40 Jahre mit dem abgefallenen Volk Gottes durch die Wüste zog, das nicht bereit war, hineinzugehen. Und dann als einer von zwei Menschen tatsächlich aus der ersten Generation das gelobte Land noch sah. Und die Söhne Kalebs, des Sohnes Jefunnes: Iru, Ela und Naëm. Und die Söhne Elas: Kenas. Und die Söhne Jehalleëls: Siph und Sipha, Tirja und Asarel. Und die Söhne Esras: Jeter und Mered und Epher und Jalon. Und sie wurde schwanger und gebar Mirjam. Und Schammai zeugte Ischbah, den Vater von Eschtemoa. Und seine Frau, die Judäerin, gebar Jered, den Vater Gedor, und Heber, den Vater Socho, und Jekutiël, den Vater Sanoachs. Und jene sind die Söhne der Bitja, der Tochter des Pharao, welche Mered geheiratet hatte. Eine interessante Geschichte, die man vielleicht auch gerne mehr erfahren würde. Das ist ein Mered, der tatsächlich zum Schwiegersohn des ägyptischen Pharaos wurde. Und die Söhne der Frau Hodija, der Schwester Nachams, des Vaters von Keïla, dem Garmiter, und Eschtemoa, dem Maachathiter. Und die Söhne Schimons: Amnon und Rinna, Ben-Hanan und Tilon. Und die Söhne Jischis: Sohet und Ben-Sohet. Die Söhne Schelas, des Sohnes Judas, sind: Er, der Vater Lechas, und Lada, der Vater Mareschas, und die Geschlechter des Hauses der Baumwollweber von Bet-Aschbea.

[6:15] Auch hier wieder so ein Hinweis darauf, dass bestimmte Sippen auch in bestimmten Handfertigkeiten, in den Handwerken, besonders gut gewesen sind und das ausgeführt haben. Und Jokim und die Männer von Kozeba und Joasch und Saraph, die über Moab herrschten und Jachubi-Lehem. Doch diese Ereignisse sind lange her. Da wünschte ich mir mehr darüber zu erfahren. Diese Männer hier, die aus dem Stamm Juda für eine Zeit lang – und aus der Perspektive von dem Schreiber der Chronik ist es schon lange her, so lange, dass er es vielleicht nicht mehr genau wusste, wie lange es dann eigentlich gewesen ist, oder es nicht mehr für nötig hielt, das aufzuschreiben – das sind Männer, die zeitweise über das östlich gelegene Moab herrschten. Sie waren Töpfer und bewohnten Netajim und Gedera. Sie wohnten dort bei einem König in seinem Dienst.

[7:03] Auch Töpfer waren enorm wichtig. Die Töpferei, eines der wesentlichsten Handwerke im Alten Orient. Man kann heute noch unglaublich viele Tonscherben und Krugscherben und Überreste der Töpferei dort finden. Dies zum Teil ermöglichen dann auch die archäologischen Schichten genau zu datieren, zumindest relativ genau.

[7:21] Die Söhne Simeons: Nemuel und Jamin, Jarib, Serach, Schaul. Wir sind jetzt also nach dem Stamm, beim nächsten Stamm, beim Stamm Simeon, dessen Nachfahren so in der Mitte des Stammes Juda lebten und sich dann im Lauf der Jahrhunderte so ein bisschen verloren haben im Stamm Juda. Dessen Sohn war Schallum, dessen Sohn Mibsam, dessen Sohn Mischma. Und die Söhne Mischmas: Hammuel, dessen Sohn Sakkur, dessen Sohn Schimi. Und Schimi hatte 16 Söhne und sechs Töchter. Aber seine Brüder hatten nicht viele Söhne, und keines ihrer Geschlechter mehrte sich wie die Söhne Judas. Haben wir diesen zunehmenden demografischen Rückgang des Stammes Simeon dort im Süden.

[8:03] Und sie wohnten in Beerscheba, Molada und Hazar-Schual, in Bilha und Ezem und Tolad, in Betul und Horma und Ziklag, in Bet-Markabot und Hazar-Susa, in Bet-Biri und Schaarajim. Das waren ihre Städte, bis David König wurde, also in der Zeit der Richter und der Zeit Sauls. Ihre Dörfer waren Etam und Ain, Rimmon und Tochen und Aschan, insgesamt fünf Städte. Und alle ihre Dörfer, die ringsum diese Städte waren, bis nach Baal. Das waren ihre Wohnplätze, und sie hatten ihr Geschlechtsregister.

[8:33] Also, wir sehen hier, dass dieses Geschlechtsregister etwas ganz Wesentliches war, nicht nur für einzelne Stämme, der besondere Stamm, sondern für jeden einzelnen Stamm. Die Familien hatten alle ihre Möglichkeiten, die entsprechenden Genealogien aufzuzeichnen. Und Meschobab und Jamlech und Joscha, der Sohn Amazjas. Und Joel und Jehu, der Sohn Joschibjas, des Sohnes Serajas, des Sohnes Asiëls. Und Eljoënai und Jaakoba und Jeschohaja und Asaja und Adiël und Jesimiël und Benaja. Und Sisa, der Sohn Schiphis, des Sohnes Allons, des Sohnes Jedajas, des Sohnes Schimris, des Sohnes Schemajas. Diese mit Namen angeführten waren Fürsten in ihren Geschlechtern. Und ihre Vaterhäuser breiteten sich stark aus. Und sie zogen bis nach Gedor hin, bis an die Ostseite des Tales, um Weide für ihre Schafe zu suchen. Und sie fanden fette und gute Weide, und ein Land weit nach beiden Seiten, ruhig und still. Denn die Vorbewohner dort waren von Ham. Könnten also vielleicht Kanaaniter gewesen sein. Eine ganz interessante Formulierung hier. Und so kamen die mit Namen aufgeschriebenen zur Zeit Hiskias, des Königs von Juda, und vernichteten deren Zelte und die Meuniter, die dort gefunden wurden, und vollstreckten den Bann an ihnen bis zu diesem Tag und wohnten an ihrer Stelle, denn dort gab es Weide für ihre Schafe.

[10:00] Das ereignet sich also Jahrhunderte später nach der Zeit von David, in der Zeit von Hiskia, also ungefähr um 700 vor Christus. Damals gab es also auch Menschen, die noch als Nachfahren von Ham identifiziert werden konnten. Eine ganz, ganz interessante Geschichte.

[10:18] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dieses interessante kleine Zeugnis über den Jabez in dem Geschlechtsregister in dem ersten Buch Chronik. Danke, dass wir sehen dürfen, dass du Gebet erhörst. Und Herr, wir bitten dich, dass du uns reichlich segnen möchtest. Wir bitten dich, dass du unsere Grenzen erweiterst, dass deine Hand uns führen lässt und uns vor dem Übel, das der Satan für uns geplant hat, dass du uns davor bewahrst, indem wir auf dich schauen, dir glauben und deinem Wort vertrauen. Herr, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2017 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.