In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp 1. Chronik 6:24-60. Er beleuchtet die detaillierten Geschlechtsregister der levitischen Sängerfamilien und Priester, die für den Heiligtumsdienst bestimmt waren. Der Sprecher erklärt, wie die Leviten, obwohl ohne eigenes Territorium, als zerstreute Diener Gottes im ganzen Volk wirkten und einen einstigen Fluch in einen Segen verwandelten. Die Verteilung ihrer Wohnorte in ganz Israel wird als göttliche Vorsehung für die Verbreitung des Wortes Gottes und des Heiligtumsdienstes interpretiert.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Chronik 6:24-6:60
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. ChronikPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute, jetzt Seite 451. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich loben und preisen, weil du so gut bist, weil du so viel Wunderbares in unserem Leben tust und weil du jeden Tag für uns da bist. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir auch heute dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast, und dass wir noch mehr über dich begreifen und den ganzen Tag über erleben dürfen, dass du das Beste für uns willst. Herr, dafür möchten wir dich preisen und von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.
[1:13] Wir sind in 1. Chronik Kapitel 6, innerhalb der Geschlechtsregister. Da sind wir jetzt gerade beim Stamm Levi, und es geht um die Sängerfamilien.
[1:24] Aus den Gebieten, die König David bestimmt hat für den Heiligtumsdienst. Vers 24:
[1:29] Und sein Bruder stand zu seiner Rechten: Asa, der Sohn Berechjas, des Sohnes Schimas, des Sohnes Michaels, des Sohnes Baasejas, des Sohnes Malkijas, des Sohnes Etni, des Sohnes Serachs, des Sohnes Adajas, des Sohnes Etans, des Sohnes Simmas, des Sohnes Schimeis, des Sohnes Jahats, des Sohnes Gerschoms, des Sohnes Levis. Also diese Sängerfamilien hatten wirklich einen sehr exakten Nachweis zu bringen, dass sie aus diesem Stamm Levi kamen, stammten und konnten das bis in die Zeit der Patriarchen zurückverfolgen.
[2:06] Und die Söhne Meraris, ihre Brüder, standen zur Linken: Etan, der Sohn Kischis, des Sohnes Abdis, des Sohnes Malluchs, des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Amazjas, des Sohnes Hilkijas, des Sohnes Amzis, des Sohnes Banis, des Sohnes Schemers, des Sohnes Machlis, des Sohnes Muschis, des Sohnes Meraris, des Sohnes Levis. Auch dort wieder so ein Zurückführen des Geschlechtsregisters bis zu Levi direkt.
[2:33] Und ihre Brüder, die Leviten, waren für den gesamten Dienst der Wohnung des Hauses Gottes gegeben worden. Aaron und seine Söhne opferten auf dem Brandopferaltar und auf dem Räucheraltar, gemäß allem Dienst des Allerheiligsten, und um für Israel Sünden zu erwirken, ganz so wie es Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte. Die Leviten hatten sich um alles zu kümmern, was um das Heiligtum herum an fiel, aber die Priester selbst, Aaron und seine Söhne, sie haben den eigentlichen Opferdienst, der ein Typus war auf das Blut, das Jesus am Kreuz von Golgatha für dich und für mich vergossen würde, ausgeführt.
[3:11] Und deswegen war ihr Dienst so besonders. Und das sind die Söhne Aarons: sein Sohn Eleasar, dessen Sohn Pinhas, dessen Sohn Abischua, dessen Sohn Bukki, dessen Sohn Usi, dessen Sohn Serachja, dessen Sohn Merajot, dessen Sohn Amarja, dessen Sohn Ahitub, dessen Sohn Zadok, dessen Sohn Ahimaaz. Wir sehen noch einmal eine Auflistung der Priester über etliche Jahrhunderte. Das müssen einige Generationen sein, und einige von diesen kennen wir dann auch aus den entsprechenden Büchern des Samuel, zum Beispiel, wo sie dann auftauchen.
[3:45] Und das sind ihre Wohnorte nach ihren Gehöften in ihrem Gebiet, den Söhnen Aarons vom Geschlecht der Kehatiter, denn auch sie fiel das erste Los. Auch die Leviten mussten ja irgendwo leben, auch wenn sie kein eigenes Territorium erhalten hatten. Denn Gott hatte gesagt, dass sie ihn selbst als Erbe behalten würden. Es war ein geistlicher Dienst. Sie sollten sich ganz auf die geistliche Arbeit konzentrieren und deswegen nicht mit anderen weltlichen Tätigkeiten beschäftigt sein. Und es war ein Bild dafür, dass es auch zu allen Zeiten Menschen geben würde, die sich vollzeitig für das Werk Gottes einsetzen und entsprechend auch sich nicht mit weltlichen Dingen beschäftigen sollten.
[4:32] Ihnen gab man Hebron im Land Juda und seine Weideplätze ringsum. Aber das Feld der Stadt und ihre Dörfer gab man Kaleb, dem Sohn Jefunnes. Und den Söhnen Aarons gab man die Zufluchtsstadt Hebron und Libna und deren Weideplätze, und Jattir und Eschtemoa und deren Weideplätze, und Hilen und seine Weideplätze, und Debir und seine Weideplätze, und Aschan und seine Weideplätze, und Bet-Schemesch und seine Weideplätze. Sodann vom Stamm Benjamin: Geba und seine Weideplätze, und Alemeth und seine Weideplätze, und Anatot und seine Weideplätze. Die Gesamtzahl ihrer Städte war 13 nach ihren Geschlechtern. Das ist natürlich hier auch eine Wiederholung dessen, was wir schon in dem Buch Josua Kapitel 21 gelesen haben.
[5:12] Und den Söhnen Kehats, die von dem Geschlecht des Stammes noch übrig waren, gab man von dem halben Stamm, nämlich vom halben Stamm Manasse, durchs Los zehn Städte. Und den Söhnen Gerschoms nach ihrem Geschlecht dann gab man vom Stamm Issachar und vom Stamm Asser und vom Stamm Naftali und vom Stamm Sebulon 13 Städte. Also die verschiedenen Stämme Israels sollten alle gewissermaßen proportional etwas von ihrem Besitz abgeben, damit die Leviten zerstreut überall leben konnten.
[5:42] Denn wir erinnern uns, in 1. Mose 49 war ja eigentlich ein Fluch über Simeon und Levi ausgesprochen worden, dass sie zerstreut werden würden. Aber dieser Fluch hatte sich in einen besonderen Segen verwandelt, weil die Leviten bei der Geschichte vom Goldenen Kalb Treue zu Gott standen und jetzt als verstreute Diener Gottes im gesamten Volk überall dafür sorgen sollten, dass das Wort Gottes gepredigt würde, dass es bekannt sei, und dass auch der Heiligtumsdienst den Menschen verdeutlicht werden würde.
[6:14] Den Söhnen Meraris nach ihren Geschlechtern gab man vom Stamm Ruben und vom Stamm Gad und vom Stamm Simeon durchs Los acht Städte. Und so gaben die Kinder Israels den Leviten die Städte und ihre Weideplätze. Und sie gaben durchs Los vom Stamm der Kinder Judas und vom Stamm der Kinder Simeons und vom Stamm der Kinder Benjamins diese Städte, die sie mit Namen benannten. Den übrigen Geschlechtern der Nachkommen Kehats für die Ortschaften ihres Loses im Stamm zu, und man gab ihnen die Zufluchtsstadt Sichem und ihre Weideplätze auf dem Gebirge Ephraim, und Geser und seine Weideplätze, und Jokmeam und seine Weideplätze, und Bet-Horon und seine Weideplätze, und Ajalon und seine Weideplätze, und Gat-Rimmon und seine Weideplätze. Und vom halben Stamm Manasse: Aner und seine Weideplätze, und Bileam und seine Weideplätze, den Geschlechtern der übrigen Nachkommen Kehats.
[7:06] Den Söhnen Gerschoms vom Geschlecht des halben Stammes Manasse: Golan in Baschan und seine Weideplätze, und Aschtarot und seine Weideplätze. Und vom Stamm Issachar: Kedesch und seine Weideplätze, und Daberat und seine Weideplätze, und Ramot und seine Weideplätze, und Anem und seine Weideplätze. Und vom Stamm Asser: Maschal und seine Weideplätze, und Abdon und seine Weideplätze.
[7:29] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass wir wissen dürfen, dass du für uns da bist und dass du auch Menschen besonders berufst in den Vollzeitdienst. Herr, nicht jeder von uns ist dazu berufen, aber manche sind berufen, und du hast es so geordnet, dass wir alle gemeinsam einen Anteil dazu beitragen können, dass die, die vollzeit im Werk und in der Lehre arbeiten, dass sie auch entsprechend leben können. Und Herr, wir danken dir für deine Vorsehung, eine Vorrichtung, die du dafür vorgesehen hast, und dass du dein Volk auf diese Weise auch führst. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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