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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die beeindruckenden Taten von Davids Helden aus 1. Chronik 11 und 12. Er erklärt, wie Davids Verzicht auf das mühsam beschaffte Wasser die wahre Bedeutung eines Opfers offenbart und auf Jesus Christus verweist. Die außergewöhnlichen Heldentaten dieser Männer dienen als Typus für den geistlichen Kampf, in dem Gott uns befähigt, übermenschliche Siege zu erringen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 457. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du uns dein Wort so klar erklärst und dass wir so klar auf dein Wort bauen können, dass wenn auch die Masse uns verlässt, viele fliehen vor den Attacken des Feindes, dass wir stehen bleiben können, notfalls ganz allein oder in nur zu wenigen. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir so ein festes Vertrauen auf dich entwickeln, wir bereit sind zur Wahrheit und zum Richtigen zu stehen, zu dem, was dein Wort sagt, nicht was Menschenmeinungen sind, sondern in deinem Wort.

[1:16] Und dass wir treu sind zu deinem Wort, wie die Nadel zum Pol. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns jetzt mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass du dein Wort sprechen lässt in unseren Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:33] In Erster Chronik Kapitel 11 sind wir, und es geht um die Helden Davids. Hier sind wir gerade in einer Geschichte, als David noch auf der Bergfeste war und die Philister eine Besatzung in Bethlehem haben. Wir lesen in Vers 17: "Und David hatte ein Gelüst und sprach: 'Wer will mir Wasser zu trinken geben aus dem Brunnen vor dem Tor von Bethlehem?' Da brachen die drei gemeinsam, die drei größten Helden Davids, durch das Lager der Philister und schöpften Wasser aus dem Brunnen vor dem Tor von Bethlehem und brachten es David."

[2:12] David aber wollte es nicht trinken, sondern goss es als Trankopfer für den Herrn aus und sprach: "Das lasse mein Gott Herrn von mir sein, dass ich so etwas tue! Sollte ich das Blut dieser Männer trinken, die unter Einsatz ihres Lebens hingegangen sind? Denn unter Einsatz ihres Lebens haben sie es hergebracht." Darum wollte er es nicht trinken. Das taten diese drei Helden.

[2:35] Diese Geschichte ist sehr bemerkenswert, unter anderem auch deswegen, weil sie uns zeigt, was eigentlich die Idee eines Opfers, zum Beispiel auch eines Trankopfers, ist. Es geht darum, etwas Wertvolles zu geben, etwas, das so wertvoll ist, dass man es nicht für sich selbst haben möchte, weil man weiß, jemand anderes hat etwas, hat sehr viel dafür hineininvestiert.

[2:58] Und dieser Gedanke, dass jemand enorm viel für mein Leben oder viel Gutes hineininvestiert hat für mich, er bringt uns natürlich zu Jesus, der sein Leben gegeben hat.

[3:14] Für jede einzelne kleine Segnung, die wir empfangen. Und wenn wir einmal das verstanden haben, dass jede Segnung in unserem Leben nur möglich ist, weil Jesus nicht nur sein Leben aufs Spiel gesetzt, sondern tatsächlich gegeben hat, dann werden wir auch keine einzige Segnung für uns egoistisch haben wollen, sondern sie auf den Altar Gottes legen und sie ihm weihen.

[3:45] Und Abischai, der Bruder Joabs, war der Vornehmste unter den dreien. Er hob auch seinen Speer und er schlug 300. Und er war berühmt unter den 30. Unter diesen drei in der zweiten Ordnung war er der Geehrte und war der Oberste, aber an jene ersten drei reichte er nicht heran.

[4:00] Es gab also die drei berühmtesten Helden, dann gab es drei weitere berühmte, aber nicht ganz so berühmte Helden. Benaja, der Sohn Jojadas, das war der Sohn eines tapferen Mannes, groß an Taten von Kampf. Dieser erschlug die zwei starken Helden von Moab. Oder ging jener und erschlug einen Löwen mitten in eine Grube zur Schneezeit. Es gibt zwei Geschichten von einem Mann in einer Grube mit einem Löwen, Grube sozusagen. Die eine ist ganz bekannt in Daniel Kapitel 6. Dies ist hier weniger bekannt, aber hier ist auch ein Mann in einer Grube mit einem Löwen. Und hier kommt es zum Kampf, und dieser Benaja erschlägt den Löwen. Er schlug auf einen ägyptischen Mann, der war fünf Ellen lang und hatte einen Speer in der Hand wie ein Weberbaum. Und er ging mit einem Stecken zu ihm hinab und riss ihm den Speer aus der Hand und tötete ihn mit seinem eigenen Speer. Das tat Benaja, der Sohn Jojadas. Und er war berühmt unter den drei Helden. Siehe, er war der Geehrte unter den 30, aber an die ersten drei reichte er nicht heran. Und David setzte ihn über seine Leibwache.

[5:15] Wir sehen, dass sie immer bereit waren, große Opfer zu bringen und Dinge zu tun, die vielleicht über das hinausgingen, was man so allein mit menschlichem, gesunden Menschenverstand für möglich halten würde. Zum Beispiel einem Feind den Speer aus der Hand zu nehmen und dann mit dessen eigenem Speer ihn zu töten.

[5:32] Das zeigt sich wohl als Typus auch auf den geistlichen Kampf, den wir zu kämpfen haben, dass Gott durch seinen Geist uns ermutigen möchte und befähigen möchte, geistliche Siege zu erringen, die über das hinausgehen, was man mit menschlicher Kraft für möglich hält.

[5:53] Diese Geschichten sind nicht primär in der Bibel, dass wir uns jetzt daran ein Beispiel nehmen und sagen, wir wollen andere Menschen jetzt hier umbringen. Die Geschichten sind in der Bibel, weil diese Kriege im Alten Testament und die Kämpfe ein Typus sind auf den geistlichen Kampf, den wir in dieser Endzeit zu kämpfen haben mit großen Feinden, die uns zu stark sind, wenn wir nicht in Gottes Kraft gehen und in seinem Geist, von seinem Geist geführt.

[6:27] Die starken Kriegshelden aber sind: Asahel, der Bruder Joabs; Elhanan, der Sohn Dodos von Bethlehem; Schamma, der Haroditer; Helez, der Peloniter; Ira, der Sohn Ikkeschs, der Tekoiter; Abiezer, der Anatotiter; Sibbechai, der Huschatiter; Ilai, der Achochiter; Maharai, der Netofatiter; Heled, der Sohn Baanas, der Netofatiter; Ittai, der Sohn Ribais aus Gibea der Kinder Benjamins; Benaja, der Piratoniter; Hurai aus den Tälern Gaasch; Abiel, der Arbatiter; Asmawet, der Bachurimiter; Eliahba, der Schaalboniter; Jonatan, der Sohn Schages, der Harariter; Ahiam, der Sohn Sachars, der Harariter; Elifelet, der Sohn Urs; Hefer, der Mecheratiter; Ahija, der Peloniter; Hezro, der Karmeliter; Naarai, der Sohn Esbais; Joel, der Bruder Nathans; Mibhar, der Sohn Haggeris; Zelek, der Ammoniter; Naharai, der Berotiter, der Waffenträger Joabs, des Sohnes Zerujas; Ira, der Jethriter; Gareb, der Jethriter; Uria, der Hethiter; Sabad, der Sohn Achlais; Adina, der Sohn Schisas, der Rubeniter, ein Hauptmann, und mit ihm waren 30; Hanan, der Sohn Maakas; Josaphat, der Mitniter; Ussija, der Aschtarotiter; Schama und Jeiel, die Söhne Hotams, des Aroeriters; Jediel, der Sohn Simris, und Joha, sein Bruder, der Tiziter; Eliel, der Machawiter, und Jeribai und Joschawja, die Söhne Elnaams, und Jithma, der Moabiter; Eliel und Obed und Jaasiel von Mezobaja.

[8:23] Das sind die, welche zu David nach Ziklag kamen, als er noch vor Saul, dem Sohn des Kisch, verbergen musste. Als er sich noch vor Saul, dem Sohn des Kisch, verbergen musste. Sie waren auch unter den Helden, die ihm im Kampf halfen. Sie waren bewaffnet mit Bogen und geübt mit der rechten und der linken Hand, Steine zu schleudern, auch mit dem Bogen Pfeile zu schießen. Sie waren von den Brüdern aus Benjamin. Hier sind nicht die buchstäblichen, leiblichen Brüder Sauls gemeint, sondern die Benjaminiter, der Stamm Benjamins. Da gab es also aus dem Stamm, aus dem König Saul kam, sehr viele Helden, die es mit David hielten. Das Haupt war Ahiezer und Joasch, die Söhne Schemaas, des Gibeatiters; und Jeziel und Pelet, die Söhne Asmawets; und Beracha und Jehu, der Anatotiter.

[9:16] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass wir in der Bibel immer wieder sehen können, dass große Siege, gewaltige Siege, die menschlich unmöglich erscheinen, mit dir möglich sind, weil bei dir alle Dinge möglich sind und weil du Menschen stärken kannst. Paulus sagt: "Alles vermag ich durch den, der mich stark macht." So wollen wir unser Leben heute an diesem Tag neu auf dich ausrichten, uns stärken lassen durch deinen Geist und danke sagen, dass wir im Vertrauen vorangehen dürfen, dass es keinen Feind gibt in dieser Welt, der sichtbaren und unsichtbaren, der so stark wäre, dass du ihn nicht in unserem Leben besiegen könntest. Und so wollen wir dich einladen in unser Herz, damit du uns heute führst. Im Namen Jesu. Amen.


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