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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Chronik 14-15. Er analysiert Davids wiederholtes Befragen Gottes vor militärischen Auseinandersetzungen und die Bedeutung, Gottes Willen in jeder neuen Situation zu suchen. Ein Schwerpunkt liegt auf Davids sorgfältiger Vorbereitung, die Bundeslade nach Jerusalem zu bringen, indem er aus früheren Fehlern lernt und die göttlichen Anweisungen präzise befolgt. Der Sprecher betont, wie das Handeln nach Gottes Wort zu geistlichem Erfolg und zur Ausbreitung des Evangeliums führt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 460. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir wünschen uns so sehr, dass du uns segnest durch die Gegenwart deines Geistes in unserem Leben, durch deine Gegenwart, dass wir im Bewusstsein deiner wahren Heiligkeit den Segen erleben können, den nur du geben kannst. Ja, wir wollen dein Wort richtig verstehen, wollen dir dienen, so wie du es sagst und dein Wort nicht vernachlässigen oder ignorieren. Deswegen bitten wir dich, dass du zu uns sprichst oder es uns so erklärst, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:31] Wir sind in 1. Chronik Kapitel 14. David ist König in Jerusalem. Es geht gerade um die weiteren Söhne, die ihm in Jerusalem geboren worden sind. In Vers 6 heißt es sogar: Ibhar, Elisua, Elpelet, Nogah, Nefeg, Jafia, Elisama, Beeljada und Elifelet.

[1:47] Als aber die Philister hörten, dass man David zum König über ganz Israel gesalbt hatte, da zogen alle Philister hinauf, um David herauszufordern. Als David dies hörte, zog er ihnen entgegen. Die Philister waren gekommen und bereiteten sich aus im Tal Refaim. David befragte Gott und sprach: Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Etwas, was man bei David immer wieder beobachten kann, ist, dass er in vielen Fällen Gott um Weisheit gebeten, um Rat gebeten hat. Er ist nicht einfach losgeprescht, sondern gefragt: Soll ich gehen? Wenn wir Konflikte sehen in unserem Leben, lasst uns erst Gott bitten: Ist das ein Konflikt, in den ich mich hineinbegeben soll? Zu deiner Ehre oder nicht? Möchtest du, dass ich vorangehe, dass ich hier meine Kraft investiere oder lieber nicht? Und willst du sie in meine Hand geben? Und der HERR sprach zu ihm: Zieh hinauf, denn ich werde sie in deine Hand geben. Mit der Bestätigung des Wortes Gottes geht David voran. Und als sie nach Baal-Perazim hinaufzogen, schlug sie David dort. Und David sprach: Gott hat durch meine Hand meine Feinde zerrissen, wie das Wasser einen Damm zerreißt. Daher nennt man jenen Ort Baal-Perazim.

[3:08] Gott hat durch die Hand Davids gewirkt. Das ist eine interessante Sache. Gott hat nicht einfach gewirkt und David hat nur zugeschaut, aber David hat nicht durch eigene Macht gesiegt, sondern Gott hat durch die Hand Davids gesiegt. Der Paulus schreibt in Römer 16, einem Vers, den wir selbst finden können, dass der Satan – dass Gott den Satan unter unseren Füßen zertreten möchte. Gott möchte, dass seine Kraft in unserem alltäglichen Leben sichtbar wird, in den Taten, in den Worten, den Gedanken, die wir ausdrücken, in dem, was wir tun, dass durch unsere Hände Gott wirken kann.

[3:47] Und sie ließen ihre Götter dort zurück, und David befahl, sie mit Feuer zu verbrennen. Alle Götzen sollten vernichtet werden. Aber die Philister breiteten sich nochmals im Tal aus. Nur weil wir einmal einen großen geistlichen Sieg errungen haben, heißt das nicht, dass wir nie wieder Konflikte haben werden. Und David befragte Gott wiederum, und Gott sprach zu ihm: Du sollst nicht hinter ihnen her hinaufziehen, sondern wenn du dich von ihnen abwendest, dass du von den Balsambäumen her an sie herankommst. Wenn du dann in den Wipfeln der Balsambäume das Geräusch eines Einherstreitens hörst, so ziehe aus zum Kampf, denn Gott ist dort vor dir ausgezogen, um das Heer der Philister zu schlagen. Eine fast identische Situation und trotzdem hat David erneut gefragt, und Gott hat ihm gezeigt: Diesmal wird es anders gehen. Du kannst nicht einfach immer das Gleiche tun, sondern wir müssen in den Situationen immer wieder neu fragen: Gott, was möchtest du? Nur weil derselbe Feind an derselben Stelle uns wieder angreift, heißt es nicht, dass das, was wir damals getan haben, heute wieder auch Gottes Wille ist. Gott hat einen speziellen Plan für jeden von uns, und wir tun gut daran, immer wieder neu zu fragen: Herr, was möchtest du für mein persönliches Leben? Ich möchte mir das vornehmen. Wie steht es mit dir?

[5:11] David machte es, wie Gott ihm geboten hatte, und sie schlugen das Heer der Philister von Gibeon an bis nach Geser. Wenn man das tut, was Gott sagt, dann darf man auch mit geistlichem Erfolg rechnen. Und Davids Ruhm ging aus in alle Lande, und der HERR ließ Furcht von ihm über alle Heidenvölker kommen. Genau das, was Gott vorhergesagt hatte, schon lange zuvor, Jahrhunderte zuvor, schon damals, als die Israeliten durch das Rote Meer hindurch gegangen sind. Die geistlichen Siege führen zur internationalen Anerkennung. Die geistlichen Siege in unserem Leben führen dazu, dass das Evangelium die ganze Erde erleuchten wird. Je mehr gläubige Menschen wirklich durch das Wort Gottes leben und auf Grundlage des Wortes die Entscheidungen fällen für ihr Leben, umso mehr wird die Erde erleuchtet werden mit dem ewigen Evangelium.

[6:11] Und David baute sich Häuser in der Stadt Davids und er bereitete einen Ort für die Lade Gottes und schlug ein Zelt für sie auf. David hat diese Idee nicht aufgegeben, die Lade Gottes, die Bundeslade, zu sich nach Jerusalem zu holen. Ein extra Zelt – das ist nicht die Stiftshütte, die zu der Zeit, wie wir noch sehen werden, in Gibeon war. Er hat extra ein Zelt für die Bundeslade aufgeschlagen. Damals sprach David: Niemand soll die Lade Gottes tragen als allein die Leviten, denn diese hatte er erwählt, um die Lade Gottes zu tragen und ihm zu dienen für immer. Jetzt erinnert sich David an das, was Gott explizit in den Mose-Büchern über diese Sache gesagt hat. Darum versammelte David ganz Israel in Jerusalem, damit sie die Lade des HERRN an den für sie bereiteten Ort hinaufbrächten. David versammelte auch die Söhne Kohath und die Leviten. Von den Söhnen Kohath: Uriel, den Obersten, samt seinen Brüdern, 120. Von den Söhnen Merari: Asaja, den Obersten, samt seinen Brüdern, 220. Von den Söhnen Gerschom: Joel, den Obersten, samt seinen Brüdern, 130. Von den Söhnen Elizafan: Schemaja, den Obersten, samt seinen Brüdern, 200. Von den Söhnen Hebron: Eliel, den Obersten, samt seinen Brüdern, 80. Von den Söhnen Ussiel: Amminadab, den Obersten, samt seinen Brüdern, 112. So rief nun David die Priester Zadok und Abjatar und die Leviten: Uriel, Asaja, Joel, Schemaja und Amminadab. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid die Familienhäupter unter den Leviten. So heiligt euch nun, ihr und eure Brüder, und bringt die Lade des HERRN, des Gottes Israels, hinauf an den Ort, den ich für sie zubereitet habe. Die Lade soll erneut geholt werden. Das Drama aus 1. Chronik 13 hält David nicht davon ab, die Bundeslade erneut holen zu wollen. Aber diesmal soll es nach dem Wort Gottes geschehen. Wenn Katastrophen in unserem Leben gekommen sind, weil wir dachten, dass wir Gott dienen, dabei in Wirklichkeit Gottes Wort missachtet haben, dann sollten wir nicht denken, dass wir in Zukunft nicht mehr dienen sollen, sondern wir sollten schauen, woran hat es gelegen? Was haben wir im Wort Gottes missachtet? Was ist eigentlich Gottes Wille? Und dann dürfen wir sicher sein, dass dann auch das Vorhaben gelingen wird.

[8:30] Denn das vorige Mal, als nicht ihr es wart, machte der HERR, unser Gott, einen Riss unter uns, weil wir ihn nicht suchten, wie es sich gehört. Jetzt hat David verstanden, warum das Ganze schief gegangen ist: weil man das Wort Gottes ignoriert hatte. So heiligten sich die Priester und die Leviten, um die Lade des HERRN, des Gottes Israels, hinauf zu bringen. Und die Söhne der Leviten trugen die Lade Gottes auf ihren Schultern, keinen Ochsenwagen, wie dies die Philister gemacht hatten. Die Philister sind nicht geschlagen worden dafür, dass sie die Lade auf einen Ochsenwagen gelegt haben. Sie wussten es nicht besser, und die Tatsache, dass manche Menschen vielleicht auch mit manchen Methoden Erfolg haben, die dem Wort Gottes widersprechen, heißt nicht, dass die Methoden gut sind, sondern nur: Gott, sie wissen es nicht besser, und Gott hat Mitleid mit ihnen. Aber wir können nicht das tun und handeln, die Worte und Theorien von Ungläubigen zum Maßstab für uns machen, wenn uns das Wort Gottes so viel mehr Klarheit und Wahrheit offenbart hat.

[9:36] Und David befahl den Obersten der Leviten, dass sie ihre Brüder zu Sängern bestimmen sollten mit Musikinstrumenten: Harfen, Lauten und Zimbeln, damit sie sich hören ließen und die Stimme mit Freuden erhöhten. Es ist vielleicht nur ein Detail, das sie jetzt die Hand auflegen.

[9:56] Da bestimmten die Leviten Heman, den Sohn Joels, und von seinen Brüdern Asaf, den Sohn Berechjas, und von den Söhnen Merari als ihren Brüdern Etan, den Sohn Kuschi. Mit ihnen ihre Brüder von der zweiten Ordnung, nämlich Secharja, Ben, Jaasiel, Schemiramot, Jehiel, Unni, Eliab, Maaseja, Benaja, Jeiel, Ussi, Eliel, Mikneja und Obed-Edom und Jeiel, die Torhüter.

[10:21] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten von ganzem Herzen dir danke sagen, dass du uns zeigst, dass wenn wir nach deinem Wort handeln, wenn wir dich fragen, wie du möchtest, dass wir vorangehen, wenn wir uns nach dir ausrichten, dann werden wir Erfolg haben, immer und immer wieder geistlichen Erfolg, weil du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und so bitten wir dich, dass wir heute auch in den Dingen, die wir uns vorgenommen haben, uns die Frage stellen: Was ist dein Wille? Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[11:00] [Musik]


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